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Thema: Kosten für Gewerbeschein und laufend

  1. #1

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    Kosten für Gewerbeschein und laufend

    Hallo,
    ich hätte da folgende Frage:

    Meine Frau möchte den Gewerbeschein für das freie Gewerbe "Aufbringen von Bildmotiven mittels Airbrushtechnik" haben. Sie verdient bis jetzt nichts und bekommt auch vom Arbeitsamt nichts mehr seit unserer Hochzeit vor 7 Jahren weil ich "zu viel" dafür verdiene. Sie ist also bei mir mitversichert und möchte sich auf legale Weise ein bisschen was mit dem Airbrushen dazuverdienen.
    Nun eben die eigentliche Frage: Wie viel kostet der Gewerbeschein selbst eigentlich (hab dazu nichts gefunden im Internet) und hat sie dann auch laufende Kosten, oder ist das Abhängig vom Verdienst ?

    Bitte um Hilfe,
    Danke,
    Highlander

  2. #2

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    Bist Du aus Deutschland, Österreich oder von woanders her?

    Mein Gewerbeschein (in Österr.) ist schon lange her, hat allerdings nicht sehr viel gekostet. Ausserdem zahlt man jährlich an die Wirtschaftskammer eine Grundumlage.
    Am besten beides nachfragen bei der Wirtschaftskammer: http://www.wko.at/

    Falls Du aus Deutschland bist findet sich sicher auch gleich jemand der Dir weiterhilft...

  3. #3

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    Hallo,
    nein ich bin eh aus Österreich. Was ich bis jetzt rausfinden konnte war, dass man eine Unfallversicherung und eine Kammerumlage zahlen muß. Das wären jährlich ca. 200€.
    Die Kosten vom Gewerbeschein hab ich aber nirgens gefunden...
    LG
    Highlander

  4. #4

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    Gewerbeschein selbst kostet an die 70 Euro - wenn dus über die Handelskammer machst, ersparst dir den Großteil der Anmeldegebühren, weil die das bei Neugründung übernehmen.

    Die jährlichen Kosten belaufen sich zwischen 30 und 150 Euro - je nach Art des Gewerbes - das kann dir aber auch die Handelskammer sagen.

    Und das mit der Versicherung ist so die Frage - wenn du (oder deine Frau) ein Gewerbe angemeldet hat - und nicht selbst noch unselbständig beschäftigt bist, würde ich mal vermuten, dass sie die volle gewerbliche Sozialversicherung zahlen darf - und das sind fast 750 Euro pro Quartal - mindestens - unabhängig davon, ob sie was einnimmt oder nicht.

    Aber ruf einfach bei deiner zuständigen Handeslakmmer an - meist in der Bezirkshauptstadt - die wissen da meist sehr viel drüber - bei Versicherung weiß ich nicht genau - aber das kannst auf der SV klären - findest auch im Netz - und hatte ich irgendwann schon wo verlinkt hier.

  5. #5

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    War doch nicht hier - ich kopier dir den ganzen Beitrag vom Esoterikforum einfach hier rein:

    Es gibt das Finanzamt, dass zwischen Einnahmen und Gewinn - und andererseits zwischen Umsatz- und Einkommenssteuer unterscheidet - und auf Grund dessen eben Freigrenzen hat - und zwar bis zu Einnahmen von € 22.000,-- ist man umsatzsteuerbefreit - dann gibts da noch die Einkommenssteuer - mit der von Lobkowitz erwähnten Grenze des jährlichen Gewinnes von € 3.350,-- - und hier noch ein paar

    Tipps zum Start

    Gegenüber der Finanzbehörde gelten Sie bereits dann als Unternehmer, wenn Sie die ersten Vorbereitungshandlungen für die Gründung eines Unternehmens durchführen, vorausgesetzt es ergeben sich später daraus tatsächlich gewerbliche Einkünfte. Die Anschaffungen und Vorinvestitionen aus dieser Phase (z. B. Adaptierung des zukünftigen Geschäftslokales, Anschaffungskosten für Maschinen, Geräte, betrieblich genutzter PC, Vertragserrichtungskosten usw.) gelten bereits als Betriebsausgaben und sind hinsichtlich der Vorsteuer abzugsfähig.

    Daher sollten Sie sich rechtzeitig an das zuständige Finanzamt wenden und Ihre Betriebseröffnung anzeigen.

    Aufgrund von Investitionen, die oftmals für neu gegründete Unternehmen erforderlich sind, kann sich in der Anfangsphase auch ein Verlust ergeben. Diese Anlaufsverluste können in den Folgejahren grundsätzlich als Sonderausgaben bei der Einkunftsermittlung abgezogen werden.

    Wie und in welchem Ausmaß dies möglich ist, hängt davon ab, in welcher Form die Gewinnermittlung erfolgt.
    darüber hinaus gibt es auch noch einen Steuerleitfaden für neu gegründete Unternehmen



    Und dann gibt es die Gewerbebehörde, die folgendes festlegt:

    Die Gewerbeordnung
    Für jede gewerbliche Tätigkeit benötigen Sie eine Gewerbeberechtigung, die von der Gewerbebehörde ausgestellt wird. Gewerbemäßigkeit ist dann gegeben, wenn Sie eine Tätigkeit selbstständig, regelmäßig und in Ertragsabsicht durchführen wollen.

    Vom Anwendungsgebiet der Gewerbeordnung ausgenommen sind nur selbstständige Berufe, die meist ohnehin durch andere Gesetze geregelt sind (z. B. Ärzte, Apotheker, Notare etc.) bzw. die „Neuen Selbstständigen“ (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten, Vortragende etc.). Infos dazu finden Sie auf dem Merkblatt „Neuer Selbstständiger“.
    Mehr darüber findet ihr hier - dann gibts da freie Gewerbe, welche zwar keinen Befähigungsnachweis brauchen, aber einen Gewerbeschein - soviel ich mich erinnern kann wird da Kartenlegen und Nummerologie zur Astrologie gezählt.


    Hier noch mehr zu Finanzamt und Sozialversicherung

  6. #6

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    Wow, is ja toll eure Hilfe !
    Vielen Dank !
    LG
    Highlander

  7. #7

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    Hab grad gemerkt der Steuerleitfaden ist übersiedelt ==> den gibts jetzt hier

    Und auch bei den letzten beiden Links ist mir ein Hoppala passiert, also nochmals neu
    Behördeninformationen - auch Finanzamt
    Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft

  8. #8

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    Hallo, ich bin noch nicht dazugekommen mich hier vorzustellen (hole ich noch nach), doch will dir mal rasch antworten. Wenn deine Exfrau sich vorher noch nie selbstständig gemacht hat, dann fällt sie in die NEUFÖG Regelungen. Das bedeutet, die Ausstellung des Gewerbeschein kostet nichts und die ersten zwei Jahre gibt es einen fixen Beitrag für die Kranken-und Pensionsversicherung, der auch nicht (wie sonst üblich) höher wird, falls sie mehr Einnahmen hat.
    (ca. 140 Euro monatlich, Quartalsweise zu zahlen).
    Kammerumlage usw. bleibt gleich...

    Alles Liebe
    Silverlight

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