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Thema: Infineon ZUKUNFTSAKTIE ?

  1. #1

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    Infineon ZUKUNFTSAKTIE ?

    Eure Meinung zu Infineon ist gefragt !

    Brauch Hilfe !

  2. #2
    Mondkurs
    Gast-Trader
    Ich würde kaufen, immer wenn die Aktie schwach ist.

  3. #3
    Oesi
    Gast-Trader
    Das Kapital: Der Halbleiterbranche steht ein schweres Jahr bevor

    Der Fahrstuhl, in dem der Halbleitersektor nach unten gerauscht ist, mag im Erdgeschoss
    angekommen sein. Aber wer darauf gehofft hat, wieder nach oben zu fahren, der hat vergessen, dass
    es auch noch Untergeschosse gibt.

    Dorthin hat ASM Lithography (ASML) am Freitag den Aufzug beordert. ASML ist einer der führenden Fabrikanten von
    Maschinen zur Chipherstellung und erwartet für 2001 einen Umsatzrückgang. Bisher hatten die Niederländer noch
    mit neun Prozent Umsatzplus gerechnet. Asiatische Chip-Auftragsfertiger wie Taiwan Semiconductor wollen dieses
    Jahr keine neuen Anlagen ordern. Die Branche dürfte schon jetzt 30 Prozent Überkapazität haben. Dabei packen die
    Hersteller gerade die neuen Maschinen aus, die sie Ende 2000 noch bestellt haben. Das ist Gift für die Chippreise.

    Das Jahr 2000 war ein Zyklushoch für die Halbleiterbranche. Aber es war ein atypisches Zyklushoch. Die
    Internet-Unternehmen sind in den vergangenen zwei, drei Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Um ihre
    Visionen umzusetzen, brauchten diese Unternehmer zunächst einmal selbst viele Computer. Das hat die
    Chipnachfrage zusätzlich angeheizt, die, bedingt durch den Zyklus und den Mobiltelefon-Boom, ohnehin auf der
    Spitze war. Credit Suisse First Boston hat errechnet, dass der Internet-Hype 1999 und 2000 rund 56 Mrd. $ an
    zusätzlicher Nachfrage nach EDV-Produkten erzeugt hat, die nicht wiederkommen wird.

    Die Chiphersteller haben daher mit aufgeblähten Vorgaben geplant. Die fallen jetzt in sich zusammen. Es dürfte
    noch eine Weile dauern, ehe die Luft ganz entwichen ist.

    Einige Anleger hoffen darauf, dass Alan Greenspan mit weiteren Zinssenkungen den Weg für einen neuen Anstieg
    der Technologiewerte frei macht. Aber die Halbleiteraktien folgen ihrem eigenen Zyklus, 1991 und Ende 1995 haben
    die US-Chipwerte gar nicht auf Zinssenkungen reagiert. Und wenn die schwache US-Wirtschaft auf Asien übergreift,
    kann es bis zum Jahresende dauern, ehe das Tief bei der Chipnachfrage erreicht ist. Eine Erholung der Aktienkurse
    war zwar früher sechs bis neun Monate vor dem Zyklusende zu beobachten, sie war aber oft nur von kurzer Dauer.
    Eine echte Rally bei den Aktien begann meist erst ein bis drei Monate vor dem Nachfragetiefpunkt. Das wäre dann
    nicht vor August.

    Der Fahrstuhl wird wieder nach oben fahren. Aber die Aussichtsplattform wird er dieses Jahr kaum erreichen. ftd

  4. #4
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon: Kursanstieg

    Die Aktie des deutschen Halbleiterspezialisten konnte am Donnerstag morgen
    einen Kurssprung verzeichnen.

    Der Grund für den plötzlichen Kursanstieg sei in der von Händlern und Analysten
    ausgesprochenen Hoffnung, dass sich die Nachfrage nach Computern wieder
    erholen könnte, zu suchen. Überdies hatte der US-amerikanische
    Infineon-Konkurrent Micron Technology in der Nacht bekannt gegeben, dass er
    von einem erhöhten Chipbedarf im zweiten Halbjahr des laufenden Kalenderjahres
    ausgeht.

    Die Infineon-Aktie wurde am Morgen mit 39,26 Euro um 2,51 Prozent höher
    gehandelt als am Vortag. Sie notiert aktuell jedoch immer noch in der Nähe des
    Jahrestiefkurses, der am 1.3.2001 mit 33,70 Euro erreicht wurde. Der Höchstkurs
    der letzten zwölf Monate betrug 93,60 Euro. finance-online

  5. #5
    Herr Bert
    Gast-Trader
    Salomon Smith Barney: Chips jetzt \"outperform\"

    Fulminante Kurssteigerungen erwartet

    Analyst Jonathan Joseph von Salomon Smith Barney hat den Halbleitersektor insgesamt von
    „neutral“ auf „outperform“ hochgestuft. Joseph hatte zur Jahresmitte vergangenenen
    Jahres den Boom der Chip-Aktien als einer der ersten US-Analysten für beendet erklärt.
    Daraufhin zog sich der Philadelphia-Semiconductor-Index (SOX)zunächst verschreckt
    zurück, um sich dann nochmals aufzubäumen. Von rund 1.270 Punkten aus folgte
    schließlich der Absturz in Raten bis auf 465 Zähler vor einigen Tagen.

    Die Begründung für seine aktuelle Auffassung liest sich wie das direkte Gegenteil seines
    Statements von vor rund neun Monaten. Damals hatte er gesagt, die fundamentalen Daten
    der Branche seien so gut, dass es nicht mehr länger so weiter gehen könne. Heute sagt er
    sinngemäß, Auftragseingänge und Auslieferungen seien auf einem so schlechten Niveau
    angelangt, dass es nur noch besser werden könne. Ein fundamentaler Boden sei nur noch
    Monate entfernt. Der SOX hätte zwar noch ein Risiko bis herunter zu 400 Punkten, aber sein
    Aufwärtspotential gehe momentan bis 700 Zähler. Der Index schloss gestern nach einem
    Anstieg um 9,4% bei 520 Punkten.

    Die Investitionsausgaben der Chip-Hersteller würden im Jahre 2001 um 30 bis 35% gekürzt,
    meint Joseph. Nachdem der Lagerabbau im PC-Sektor schon einigermaßen vorangekommen
    sei, erwarte er auch für den Telekommunikations-Bereich bald eine ähnliche Entwicklung.

    Joseph empfiehlt nun folgende, zuvor mit dem Rating „outperform“ belegte Aktien als Kauf.
    Intel, Micron Technology, Texas Instruments, Applied Micro Circuits, Altera und
    Xilinx.

    Das Urteil des einflussreichen Chip-Analysten verfehlt seine Wirkung nicht: Die AMCC-Aktie
    legt vorbörslich um fast 24% auf 20,29$ zu. Das Papier von ALTR gewinnt 16,3% auf
    28,50$. Auch die INTC-Aktie steigt um 11,4% auf 27,70$. Hier veranschlagt Joseph ein
    Kursziel von 40$. Das Kursziel für AMCC wird bei 24$ gesehen.
    Autor: Klaus Singer, 15:30 11.04.01

  6. #6
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon - Upgrade

    Salomon Smith Barney stuft Infineon im Zuge des gesamten Chip-Sektors (siehe
    Upgrades) von Outperform auf Buy auf. boerse-go


    @ Hasi: das wird noch was http://www.wsbase.de/utt/ubb/smile.gif

  7. #7
    oops
    Gast-Trader
    München (vwd) - Der Chiphersteller
    Infineon Technologies hat am
    Morgen die Analysten überrascht:
    Nachdem die Experten wegen des Preisverfalls bei Speicherchips mit
    einem noch deutlicherem Gewinnrückgang gerechnet hatten, konnten
    die Münchner im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001 (30.
    September) noch einen Nettogewinn von 23 Mio EUR verzeichnen. Im
    Vorjahreszeitraum erwirtschaftete Infineon noch einen Nettogewinn von
    rund 123 Mio EUR. Im Vergleich zum Vorquartal sei der
    Konzernüberschuss um 257 Mio EUR zurückgegangen, teilte das
    Unternehmen am Dienstag in einer Pflichtmitteilung. Das Ergebnis vor
    Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich gegenüber dem Vorjahr um 243
    Mio auf zehn Mio EUR ermäßigt. Im Vergleich zum Vorquartal
    entspreche dies einem Minus von 436 Mio EUR.

    Beim Umsatz konnte Infineon wieder zulegen: Er sei im Vergleich zum
    Vorjahr um rund acht Prozent auf 1,65 Mrd EUR gestiegen. "Der Umsatz
    liegt am oberen Rande der Erwartungen und auch der
    Nachsteuergewinn ist besser als erwartet ausgefallen", sagte ein
    Frankfurtere Börsenhändler am Morgen. Für das laufende Geschäftsjahr
    rechnet Infineon mit einer Preiserholung bei Speicherchips und einer
    steigenden Nachfrage.

  8. #8
    Oesi
    Gast-Trader
    nfineon übernimmt Catamaran Communications

    Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG übernimmt die Catamaran
    Communications Inc. für 250 Mio. Dollar in Aktien.

    Catamaran Communications ist führend in der Entwicklung von integrierten
    Schaltkreisen für die nächste Generation von 40 Gigabit/Sekunde-Komponenten
    und das schnell wachsende 10 Gigabit/Sekunde-Segment für den Markt optischer
    Netzwerke. finance-online

  9. #9
    Bruni
    Gast-Trader
    Halte an Infineon fest, zumindest solange bis ich keinen Verlust mehr habe.

  10. #10
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon macht sich in den letzten
    Wochen gut.


    Die Aktie des Chip-Produzenten ist im März vorerst aus dem Abwärts-Trendkanal gelaufen, der den Kurs
    seit Juni 2000 nach unten geleitete. Notierungen über 40 Euro generierten ein spekulatives Kaufsignal. Jetzt
    ist Infineon bei 48 auf den ersten bedeutenden Widerstand gestoßen, den es zu überwinden gilt. Das Rating
    verbessert sich nachhaltig erst über 55.

    Bedenken Sie, dass Infineon bislang nur einen kurzfristigen Aufwärtstrend ausbildet. Sichern Sie die Position
    mit einem Stopp ab - beispielsweise im Bereich. Generell ist Infineon aufgrund der Branche keine optimale
    Aktie für eine Langfristanlage.
    http://stock-world.de/pic/msgimg/518465-4.gif

  11. #11
    sa boss
    Gast-Trader
    Barcelona (vwd) - Die Lage beim
    Halbleiterhersteller Infineon
    Technologies AG ist derzeit nicht
    allzu rosig. Der
    Vorstandsvorsitzende Ulrich
    Schumacher sagte auf der Credit Suisse First Boston European
    Technology Conference, dass im dritten Quartal des laufenden
    Geschäftsjahres Verluste nicht auszuschließen seien. Sei
    Unternehmen habe in der vergangenen Woche eine Reihe von
    Stornierungen im Glasfaserbereich hinnehmen müssen. Diese
    Entwicklung macht Schumacher zufolge auch deutlich, dass es
    gegenwärtig einen starken Druck auf die Preise und Margen in
    der Branche gibt.

    Analysten reduzieren Gewinnprognosen

    Diese Aussagen lassen am Mittwoch die im Dax geführte
    Infineon-Aktie gegen 14.00 Uhr um 3,8 Prozent einknicken. Zuvor
    hatten die Analysten von Morgan Stanley ihre Gewinnprognose
    für den Münchener Halbleiterhersteller auf 0,20 EUR von 0,40
    EUR pro Aktie für 2001 abgesenkt. Ihre Bewertung der Aktie
    lautet allerdings weiter auf "Neutral". Lehman Brothers vollzogen
    am Mittwoch den gleichen Schritt: Sie reduzierten ihre
    Gewinn-je-Aktie-Schätzung um 17,5 Prozent auf 1,04 EUR. Die
    Branchenexperten von Lehman Brothers sind der Ansicht, dass
    es in den Bereichen "Wireline", "Wireless" und "Security/Chips
    Cards" im zweiten Halbjahr Preis- und Margendruck geben wird.
    Der Kontraktpreis für DRAM-Chips werde im dritten Quartal um
    zehn bis 15 Prozent fallen.

    Abschwung trifft bei Infineon viele Sparten

    Infineon verzeichnet gegenwärtig eine Abschwächung in vielen
    Sparten: Die Margen im Geschäftsbereich "Wireline
    Communications" sind Schumacher zufolge inzwischen unter die
    20 bis 21 Prozent des ersten Quartals gefallen. Die Probleme in
    den Sparten "Wireless" und "Mobile Communications" rühren aus
    den Prognosen der Handyhersteller für den Absatz in diesem
    Jahr. Sie rechneten ursprünglich damit, rund 450 Mio Handys
    abzusetzen.

    Dies werde aber wohl nicht erreicht, hieß es auf dem
    Analysten-Treffen in Barcelona weiter. Die meisten
    Handy-Produzenten sind Kunden von Infineon. Um diese
    Absatz-Ziele dennoch zu realisieren, sei ein starker Aufschwung
    im dritten und vierten Quartal nötig. Schumacher hofft nach
    eigenen Worten auf eine Geschäftbelebung durch die weitere
    Verbreitung des speicherintensiven PC-Betriebssystems
    Windows 2000 in der ersten Jahreshälfte 2002. Am Rande der
    Konferenz sagte Schumacher, dass es keine Diskussionen mit
    dem Infineon-Mehrheitsaktionär Siemens AG über eine
    Reduzierung seiner Unternehmensanteile gegeben habe.
    Siemens hält 56 Prozent an Infineon. (Foto: Infineon)

    +++Uwe Paschert vwd

  12. #12
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon hält an Zukunftsausblick fest

    Merrill Lynch sieht weiterhin sinkende Preise für 128-MB Speicherelemente und
    somit Probleme für Infineon voraus. Auf den Märkten in Hongkong und Taiwan
    seien die Preise inzwischen auf neue Tiefs gefallen. Merrill Lynch beabsichtigt,
    nach der TMT – Konferenz am 8.Juni, eine Überprüfung der Bewertung von
    Infineon vorzunehmen.

    Herr Gaugler, Sprecher der Infineon AG, brachte in einem Gespräch mit Finance
    Online seine Überzeugung zum Ausdruck, dass sich die Preise für
    Speichermedien in der 2. Jahreshälfte erholen werden. „Das ist auch die erst
    letzte Woche verkündete Einschätzung unseres Vorstandes Dr. Schuhmacher.
    Wir haben daher unseren Ausblick für die kommende Zeit nicht verändert und
    halten an unseren Aussagen, die Ende April in Verbindung mit den
    Quartalszahlen gemacht wurden, fest“, so der Sprecher.

    Die Infineon Aktie gab heute im Laufe des Tages um 3,17% nach und notiert
    derzeit bei 39,70 Euro. –KMR- FON

  13. #13

    Dabei seit
    02/2003
    Ort
    Deutschland, 81827 Muenchen
    Beiträge
    13
    für mich sind kurse unter 40 ein langfristiges kaufsignal.

  14. #14
    Oesi
    Gast-Trader
    Das Kapital: Für mittelfristige Anleger wird Infineon interessant

    Der Markt tickt so: Chipaktien haben bei schwachen Marktbedingungen historisch ihr Tief bei einer
    Umsatzbewertung in Höhe von zwei gefunden. Allerdings sind die fundamentalen Aussichten für
    Chipwerte heute prinzipiell besser denn je, da Halbleiter in immer mehr elektronischen Geräten
    eingesetzt werden.

    Das langfristige Wachstum ist daher vielleicht noch höher als die durchschnittlich rund 17 Prozent in den
    vergangenen zwei Dekaden. So gesehen dürfte die Bewertung von Chipaktien im laufenden Zyklus nicht
    mehr auf alte Tiefstände fallen.

    Infineon kostet jetzt noch gut das Dreifache des abgelaufenen Umsatzes. Wenn die Vergangenheit ein
    guter Ratgeber ist, beträgt das Risiko also ein Drittel. Die neuen Einsatzmöglichkeiten von Chips mit
    eingerechnet, ist es geringer. Die Chance bei einem neuerlichen Aufschwung - vermutlich im kommenden
    Jahr - ist verglichen damit riesig; da braucht man nur auf die Charts zu gucken. Für mittelfristig orientierte
    Anleger, die Verluste vorübergehend aussitzen können, ist der jetzige Kurs daher interessant.

    Langfristig indes kann man zweifeln. Schon um das jetzige Rekordkurstief fundamental zu erklären,
    müsste Infineon noch bis 2010 mit durchschnittlich 20 Prozent im Jahr wachsen. Das gilt zumindest dann,
    wenn man eine mittlere Nettorendite von 7,5 Prozent über die Zyklen hinweg unterstellt, einen
    Diskontsatz von 8,5 Prozent und eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent. Aber so kann man Infineon
    vermutlich nicht sehen. Mit der Aktie muss man spielen, ähnlich wie mit biederen Stahlwerten.

    AOL / US-Börse

    Vorgestern Oracle, gestern AOL Time Warner - die Wall Street springt begierig auf gute Nachrichten ihrer
    Lieblinge. Das ist nur zu verständlich. Schließlich sitzen die Investoren auf einem Riesenhaufen Barem. Die
    Bestände bei Geldmarktfonds sind auf 18 Prozent der Aktienmarkt-Kapitalisierung angeschwollen. Die
    wollen angelegt werden.

    Oracle und AOL konnten die Börse aber nur kurzfristig treiben und die jeweiligen Tagesendstände der
    Indizes lagen zum Teil deutlich unter ihrem Tageshoch. Das ist - für sich genommen - auch für
    Chart-Techniker ein ungutes Zeichen. Und fundamental laden Konjunkturausblick und Bewertung noch
    nicht ein, die Gelder in TMT zu feuern. AOL ist dabei repräsentativer Teil des Ganzen. Der Werbemarkt soll
    sich stabilisiert haben, so AOL-Chef Gerald Levin. Schön, aber das reicht nicht. In den Kursen ist
    Wachstum unterstellt. Und wann das kommt, weiß auch Levin nicht. Im zweiten Halbjahr? 2002? Um fair
    zu sein: Levins Premium-Medien werden vom Kahlschlag der Werbebudgets noch am ehesten verschont.
    Im letzten Quartal hat Werbung, die fast ein Viertel des Umsatzes ausmachte, immer noch um zehn
    Prozent zugelegt. Im nächsten Aufschwung dürfte AOL auch übermäßig profitieren.

    Aber im Preis ist das alles enthalten. AOL ist mit einer Marktkapitalisierung von knapp 230 Mrd. $ immer
    noch deutlich teurer als die drei schwersten Aktien im Dax. Und das sind immerhin der umsatzgrößte
    Telekom-Konzern Europas, der nach dem Börsenwert weltgrößte Versicherer und das größte europäische
    Elektro-Unternehmen.

    Karstadt / Letsbuyit.com

    Das ist kein Riesengeschäft für Karstadt. Die Kooperation mit dem angeschlagenen Internet-Kaufhaus
    Letsbuyit.com wird zunächst mal nur den Umsatz der eigenen Service-Sparte ankurbeln. Die verkauft
    Letsbuyit ihre Logistik-Dienste. Auf Sicht ist mehr drin.

    Bisher geht Karstadt noch kein finanzielles Risiko ein. Das Unternehmen hat aber eine Option auf den
    Markennamen von Letsbuyit, auch ein Anteilserwerb ist möglich. Der Kauf der Marke von Letsbuyit ist
    interessant, denn sie ließe sich auch in anderen Vertriebskanälen nutzen. Bis zu einem Kapitaleinstieg
    dürfte Karstadt jedoch warten, bis sich die Lage von Letsbuyit stabilisiert hat. Eile ist nicht geboten, der
    Ausübungspreis der Option dürfte sich am bisherigen Marktwert von Letsbuyit orientieren.

    Karstadt ist bereits jetzt einer der führenden E-Commerce-Anbieter, auch wenn das Unternehmen damit
    zum Teil seinen Versandhandelsumsatz kannibalisiert. Vergangenes Jahr vervierfachten sich die
    Online-Umsätze auf 450 Mio. Euro, davon kamen 90 Prozent über die Internet-Seiten von Neckermann
    und Quelle herein. Karstadt verfügt im Versandhandel über 19 Millionen Kunden, über Letsbuyit kämen
    1,2 Millionen Kunden hinzu. Die sind jünger als die Karstadtkunden und sitzen auch im Ausland, vor allem
    in Schweden und Großbritannien.

    Letsbuyit selbst kann die Logistik-Erfahrung von Karstadt nutzen und bessere Einkaufskonditionen
    erzielen. Das schafft etwas Luft. Aber wenn Karstadt den Laden nicht irgendwann komplett übernimmt,
    hat Letsbuyit trotzdem wenig Überlebenschancen.


    © 2001 Financial Times Deutschland

  15. #15
    Hartei
    Gast-Trader
    schnäppchenjäger aufgepasst:
    Infineon : Nach der Gewinnwarnung hagelt es Abstufungen


    Einen Tag, nachdem Infineon mit seiner Gewinn- und Umsatzwarnung heraus gekommen
    ist, senken die Analysten aus gleich drei renommierten Häusern ihre Kursziele für den Wert.
    Jedoch herrscht große Uneinigkeit über einen fairen Preis für die Aktie.

    Die Investmentbank UBS Warburg nimmt das Kursziel von vorher 34 Euro auf 25 Euro
    zurück, bleibt allerdings bei der Anlageempfehlung „Halten“. Auf 38 Euro von vorher 56 Euro
    wird das Kursziel von der WestLB Panmure gesenkt. Die Bank empfiehlt den Anlegern
    momentan den Wert zu meiden, obgleich Infineon bei einer Erholung des Chip-Marktes
    überproportional steigen wird. Die dritte Bank mit einer Anlageempfehlung für Infineon ist die
    Investmentbank Schroder Salomon Smith Barney (SSSB). Diese stuft den Halbleiterhersteller
    auf 44 Euro von zuvor 55 Euro zurück. Trotzdem bleibt man bei einer Kaufempfehlung,
    jedoch mit dem Vermerk „hohes Risiko“.
    wo

  16. #16
    Oesi
    Gast-Trader
    Merrill Lynch weiterhin negativ zu Halbleitern

    Merrill Lynch gibt bekannt, dass aufgrund sehr schwacher Kapazitätsauslastung in den
    Fabriken weiteres Abwärtspotential im Halbleiter Ausrüstungs-Sektor besteht. Im ersten
    Halbjahr 2002 wird voraussichtlich eine Erholung möglich werden. Den Aktien könnte somit
    in den nächsten 3-6 Monaten noch der entscheidende Impuls für eine Erholung fehlen,
    hieß es. Der Abschwung könnte noch "mehrere Quartale" andauern. boerse-go

  17. #17
    Red
    Gast-Trader
    Die Papiere der Infineon Technologies AG sind die grossen Verlierer am Dienstag. Die weiterhin weniger positiven Zukunftsaussichten würden belasten. Wasser in die Mühlen dieser Entwicklung kommt zudem durch die Gewinnwarnung des Halbleiterherstellers Applied Micro. Zudem seien Gerüchte im Umlauf, wonach Siemens ein grösseres Aktienpaket auf den Markt werfen wolle. Gegen Mittag wurde dann auch eine grössere Verkaufsorder ausgeführt. Zeitweise fiel der Wert auf bis 26,50 Euro - was zugleich ein neues Allzeittief darstellt.

  18. #18
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon verkauft weitern Nicht-Kerngeschäftsbereich


    Infineon wird sein Infrarot-Geschäft an die amerikanische Vishay
    Intertechnologys verkaufen. Der Anbieter von passiven Bauelementen wird den
    Infineon-Bereich für 120 Mio. Dollar erwerben. Dieses Geschäftsfeld
    erwirtschaftete im letzten Jahr einen Umsatz von 133 Mio. Dollar. Infineon
    begründet diesen Schritt damit, dass der Sektor Infrarot-Technik nicht zum
    Kerngeschäft gehöre, so soll das Geschäft bis Ende Juli abgewickelt werden,
    sofern die Regierungsbehörden den Kauf genehmigen.
    Autor: Tobias Dickmann, 09:37 28.06.01

  19. #19
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon: ernste Branchenkrise
    Wie der Vorstand der Infineon Technologies AG, Ulrich Schumacher, gegenüber dem
    Manager-Magazin berichtet, befindet sich der Halbleiterhersteller in der schlimmsten
    Krise seit Bestehen des Unternehmens. Der gesamte Halbleitermarkt sei am Boden.
    Durch Kosteneinsparungen und Investitionskürzungen wolle man diese Krise überstehen,
    so Schumacher. Auch eine Kooperation mit einem anderen Halbleiterunternehmen sei
    denkbar. Wie BörseGo bereits mehrfach berichtete, könnte hierbei Toshiba ein möglicher
    Partner sein. boerse-go

  20. #20

    Dabei seit
    02/2001
    Beiträge
    269
    Die Papiere der Infineon Technologies AG brechen heute weiter deutlich ein. Händler begründen dies zum Einen mit panikartigen Verkäufen bei allen Dax-Werten. Die Rede von Präsident Bush lasse kaum einen anderen Schluss zu - als den, daß es grössere militärische Schläge geben werde. Dies sei Gift für die Börse. Bei Infineon kämen noch Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Schumacher hinzu, der in einem Interview mit dem Manager-Magazin berichtet hatte, daß das Unternehmen in der schwersten Krise seit Bestehen des Unternehmens stecke. Aktuell verliert der Wert 9,35 % auf 12,60 Euro.

  21. #21
    Oesi
    Gast-Trader
    Das Kapital: Infineon fehlen nach wie vor die Impulse

    Spätestens seit den Ergebnissen von Micron weiß auch noch der Letzte, wie düster die Lage in der
    Halbleiterindustrie ist.

    Infineon ist mittlerweile auf einen Börsenwert von unter 9 Mrd. Euro gerutscht, und das bei einem für 2002
    geschätzten Umsatz von rund 5 Mrd. Euro. Historisch gilt ein Umsatzbewertung von zwei bei Chip-Werten als
    Untergrenze. Aber die Welt ist eben anders geworden, nicht nur politisch.

    Speicherchips mit einer Kapazität von 128 MB erzielen im Moment Preise zwischen 1,4 und 3,1 $ pro Stück. Die
    Produktionskosten bei Infineon dürften alles in allem bei über 5 $ liegen, die Deutsche Bank schätzt sie auf
    durschnittlich 6,8 $. Infineon verbraucht deshalb im Moment rund 400-500 Mio. Euro pro Quartal. Wenn sich die
    Situation nicht verbessert, reichen die liquiden Mittel und die Kreditlinien, die zusammen rund 2,5 Mrd. Euro
    ausmachen dürften, etwa bis Weihnachten 2002. Infineon könnte natürlich nicht bis zum letzten Moment warten, um
    sich neue Mittel zu besorgen. Die Umsetzung des Kostenprogramms Impact, das über die kommenden 12 Monate 1
    Mrd. Euro sparen soll, ist daher unerlässlich. Denn bei der Umsatzschätzung von 5 Mrd. Euro für nächstes Jahr ist
    unterstellt, dass sich die Preise ab dem kommenden Sommer zumindest leicht erholen. Ausgemachte Sache ist das
    aber nicht. Vor allem eine trotz Geld- und Fiskalpolitik lange Rezession könnte Infineon schwer zu schaffen machen.

  22. #22
    Aphex
    Gast-Trader
    28.09.2001 Lehman Brothers: Infineon Kursziel 50 Euro

    In fünf Jahren oder? Selten so gelacht!


  23. #23
    doloris
    Gast-Trader
    Infineon raus oder rein?

  24. #24
    Ösi
    Gast-Trader
    würde noch etwas zuwarten. bei schwäche langsam nach und nach positionen aufbauen und 36 monate behalten.

  25. #25

    Dabei seit
    02/2001
    Beiträge
    269
    Infineon - wieder erste Lichtblicke ?

    Wie der CTO von Infineon Technologies, Sönke Mehrgardt, heute mitteilt, zeichneten sich erste positive Tendenzen im Halbleitermarkt ab. So sei in einigen Bereich bereits ein erster Lichtblick am Horzont zu erkennen. Er nannte hier die Bereiche Handy/Mobilfunk, Chips für den Automobilbereich und weitere drahtlose Lösungen. Der gesamte Halbleitermarkt war in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten, nachdem die Preise für Speicherchips ins Bodenlose fielen und die Nachfrage in nahezu allen Bereichen der Chipbranche eingebrochen war.

    by Börsego

  26. #26
    jojo
    Gast-Trader
    INFINEON bricht nach oben aus


    Trackbox Deutschland - *******-Trader




    Intraday gehören die Aktien von Infineon heute zu den Tagesgewinnern. Im Sog des US
    amerikanischen Halbleiter Index (SOX), kann das Papier weiteren Boden gut machen.
    Aktuell ein Plus von 5,57% auf 21,4 Euro. Aber ACHTUNG. Im Bereich von 22,35 Euro
    liegt eine multiple Kreuzunterstützung in Form einer Horizontalunterstützung und einer
    Abwärtstrendlinie.
    http://212.227.177.52/chart03/axe711.gif

  27. #27
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon: Tiefpreise für Chips bringen Milliardenverluste

    Der Halbleiter-Hersteller Infineon Technologies hat wie erwartet einen Milliardenverlust verbucht.
    Trotz unsicherer Marktentwicklung sieht Vorstandchef Ulrich Schuhmacher Anlass zum Optimismus.

    Das Unternehmen rechne angesichts der konjunkturellen Abkühlung mit einem
    verschärften Wettbewerb und einem anhaltenden Preisdruck, teilte die Siemens-Tochter
    am Dienstag in München mit. Die Marktentwicklung bleibe auch in den nächsten sechs
    Monaten unsicher. Das Unternehmen erwarte solange Verluste, wie die Preise für
    Speicherprodukte auf dem derzeit niedrigen Niveau blieben. Bei den Halbleitern für die
    Mobilfunkindustrie sehe Infineon aber einen positiven Trend, sagte Vorstandschef Ulrich
    Schuhmacher in einem Fernsehinterview. "Es wird eindeutig in den nächsten Monaten zu
    einer Konsolidierung in der Industrie kommen", sagte er.

    Verluste gehen in die Milliarden

    Im Geschäftsjahr 2000/01 (30. September) hat der Halbleiter-Hersteller vor Steuern und
    Zinsen einen Verlust von 1,02 Mrd. Euro gemacht. Im Vorjahreszeitraum erzielte die
    Siemens-Tochter noch einen vergleichbaren Gewinn von 1,67 Mrd. Euro. Damit war das
    Minus noch höher, als von den meisten Analysten erwartet. Allein im vierten Quartal
    betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen 882 Mio. Euro, deutlich mehr als im dritten
    Quartal (598 Mio. Euro). Der Netto-Verlust ist im letzten Quartal des Geschäftsjahres von 371 Mio. Euro
    auf 523 Mio. Euro gestiegen. Analysten hatten einen Verlust von 420 Mio. Euro erwartet.

    Umsatzrückgang um 15 Prozent

    Auch beim Umsatz wirkten sich der Preisverfall bei Speicherchips und die Flaute in der Computer- und
    Handybranche drastisch aus. Im Geschäftsjahr sanken die Erlöse um 22 Prozent auf 5,67 Mrd. Euro. Im
    vierten Quartal ging der Umsatz um 15 Prozent auf 1,09 Mrd. Euro zurück. Bei Speicherprodukten, früher
    wichtigster Gewinnbringer, brachen die Erlöse im Quartal um 81 Prozent ein. Dies führte in der Sparte zu
    einem Dreimonats-Verlust vor Steuern und Zinsen von 522 Mio. Euro. Von den fünf Geschäftsfeldern von
    Infineon schrieb nur die Sparte Auto- und Industrieelektronik schwarze Zahlen.

    Enttäuschte Analysten

    Von den Zahlen waren die Analysten eher enttäuscht. "Das Ergebnis ist schlechter als erwartet, und der
    Ausblick zeigt keine Anzeichen für eine Verbesserung der Marktkonditionen. Ich bin nicht optimistisch für
    die Aktie", sagte Harald Schnitzler von der DZ Bank in Frankfurt. Thomas Köbel von der SEB-Bank sagte,
    er setzte Hoffnung auf die Kostensenkung durch die 300-Millimeter-Technologie in der neuen Dresdner
    Fabrik. Ein wirklicher Silberstreif sei aber noch nicht in Sicht.

    Ausreichende Liquidität

    Infineon gehe davon aus, "über ausreichend Liquidität und finanzielle Flexibilität zu verfügen, um die
    Auswirkungen der aktuellen Marktbedingungen abzufedern", hieß es. Das Unternehmen hatte im Sommer
    mühsam eine Kapitalerhöhung platziert. Der Erlös von knapp 1,5 Mrd. Euro sollte laut früheren Angaben
    mindestens zwölf Monate ausreichen. Weil sich die Marktlage seither aber noch mal verschlechterte,
    verkündete Infineon eine deutliche Reduzierung der Investitionen und den Abbau von 5000 Stellen.

    Kooperation mit Sony

    Infineon werde nach Aussage von Schuhmacher aber über die bereits erfolgten Einschnitte hinaus keine
    weiteren Kapazitätskürzungen vornehmen. Der Vorstandschef gehe davon aus, dass die Werke, in denen
    derzeit Kurzarbeit gefahren würde, mittelfristig wieder voll ausgelastet sein würden. Infineon verhandelt
    seit geraumer Zeit mit der japanischen Toshiba über eine Speicherchip-Kooperation, die bis Ende des
    Jahres ein Ergebnis bringen soll. Das Unternehmen gab außerdem eine Kooperation mit dem Konzern
    Sony bei der Entwicklung kontaktloser Chipkartensysteme bekannt. Gemeinsam wollten die Partner
    erstmals kontaktlose Chipkarten entwickeln, mit der mehrere Anwendungen wie Identifizierung,
    elektronische Geldbörse oder Fahrkarten für öffentlich Verkehrsmittel möglich seien. Die ersten
    gemeinsam entwickelten Chips würden Ende 2002 auf den Markt kommen. ftd

  28. #28
    RedBull
    Gast-Trader
    Genau, macht die Augen auf! Im Moment ist Infineon gemessen an den Geschäftszahlen und dem Sektorumfeld einfach zu teuer!

  29. #29
    Oesi
    Gast-Trader
    Gewinnmitnahmen belasten Infineon


    Die deutschen Märkte notieren weiterhin mit leichten Verlusten. Im Dax trifft es Infineon am
    schlimmsten, die mehr als 4 Prozent verlieren. Offensichtlich realisieren Investoren ihre
    Gewinne. In den vergangenen Tagen legte der Titel auf Grund der bekannt gegebenen
    Entkonsolidierung bei Siemens deutlich zu. Zudem hatten Spekulationen um eine
    Zerschlagung des südkoreanischen Konkurrenten Hyniy Semiconductor den Aktienkurs
    getrieben. Infineon könnte davon profitieren, weil eine Verschlankung der Branche für mehr
    Preisstabilität sorgen könnte. Am Neuen Markt steht weiterhin der Online-Broker Consors im
    Blickpunkt. Die Aktie gewinnt rund 8 Prozent. Schmidtbank-Chef Paul Wiandt erklärt, dass man
    den Verkauf der Beteiligung „umgehend realisieren“ wolle.
    Autor: Robert Sopella, 11:41 10.12.01

  30. #30
    Oesi
    Gast-Trader
    Börsen am Morgen: Infineon ist Verkaufsschlager
    Von Christina Kestel, Hamburg

    Die deutschen Aktienmärkte sind am Dienstag wenig verändert in den Handel gestartet. Die geplatzte
    Kooperation zwischen Toshiba und Infineon hatte große Auswirkungen auf den Kursverlauf der
    Siemens-Tochter.

    Der Dax gab nach einem positiven Auftakt wieder leicht ab und notierte zuletzt 0,23 Prozent schwächer bei 5055
    Punkten. Der MDax notierte zu Beginn 0,52 Prozent im Plus bei 4168 Punkten. Am Neuen Markt gab es zu Beginn
    Gewinne: der Nemax 50 legte 0,91 Prozent auf 1211 Zähler zu, der alle Werte umfassende Nemax All Share
    gewann 0,78 Prozent auf 1145 Zähler. "Die gute Stimmung von gestern nach dem Ifo-Index und dem festen Verlauf
    der US-Börsen dürfte sich heute fortsetzen", sagte ein Frankfurter Händler. Allerdings dürfte sich das
    Handelsgeschehen auf Grund der Vorweihnachtszeit weiterhin bei dünnen Umsätzen abspielen, hieß es am Markt.

    Für Schlagzeilen am Morgen sorgte die Nachricht, dass die geplante Chip-Kooperation von Toshiba und Infineon
    (minus 4,18 Prozent auf 23,40 Euro) geplatzt ist. Infineon teilte am Morgen offiziell das Ende der Zusammenarbeit
    an. Beide Firmen seien übereingekommen, dass keine der diskutierten Optionen für beide Seiten gleichzeitig
    zukunftsfähig gewesen wären, teilte Infineon in einer Pflichtveröffentlichung mit. Infineon bleibe aber für
    Kooperationen mit anderen Speicherchip-Herstellern offen. Toshiba hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. ftd

  31. #31
    Oesi
    Gast-Trader
    Das Kapital: Infineon ist kaum zu bewerten

    Noch vor vier Monaten hat Infineon erklärt, dass man 2002 keinesfalls neues Kapital benötigt. Aber
    die guten Vorsätze des vergangenen Jahres sind längst vergessen. Infineon verbrät Geld, zuletzt rund
    300 Mio. Euro pro Quartal. Bei diesem Heißhunger hätte der Vorrat gerade drei Monate gereicht.

    Natürlich machen die niedrigen Zinsen Appetit. Dem Unternehmen sollte das deutlich billiger kommen als die bereits
    ausgehandelten Bankkredite. Der Kupon von 4,25 Prozent ist nicht gerade großzügig. Aber Chipaktien schwanken
    kräftig, man kann also verstehen, warum Zeichner offensichtlich recht gerne auf einen Kurszuwachs der Aktie von
    45,5 Prozent bis 2007 wetten.

    Auch Infineon scheint auf einen schnellen Aufschwung zu setzten und sucht in antizyklischem Investionsverhalten
    sein Heil. Die Produktion der neuartigen 300 Millimeter großen DRAMs ist inzwischen angelaufen und sollte massive
    Kostenvorteile bringen. Dabei hat Infineon sechs Monate Vorsprung im Vergleich zu Samsung und Micron. Aber den
    gegen die weit größeren Mitbewerber zu behaupten, wird nicht einfach. Und auch nach der jüngsten Erholung liegen
    die Chippreise haarscharf an den laufenden Kosten.

    Wie extrem Chancen und Risiken sind, zeigt schon ein Blick auf die Gewinnschätzungen für 2003. Sie variieren
    zwischen -1,77 und 1,03 Euro je Aktie. In der Zwischenzeit wäre es beruhigend für Infineon-Anleger, wenn Siemens
    anders als am Dienstag eine Verkaufsgelegenheit auch mal sausen lassen würde.
    ftd

  32. #32
    Oesi
    Gast-Trader
    Infineon - was darf man erwarten?

    Wie eine Analystenumfrage der DPA ergab, wird für das erste Quartal ein Verlust
    zwischen 261 Millionen und 469 Millionen Euro für den Halbleiter-Produzenten Infineon
    Technologies AG erwartet. Der Siemens-Sprössling konnte im Vorjahr noch einen Gewinn
    von 280 Millionen Euro innerhalb des Konzerns erwirtschaften.

    Die Schätzungen für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegen breit gefächert
    zwischen negativen 396 bis 800 Millionen Euro. Im Vorjahr wies Siemens einen
    Konzern-EBIT für Infineon in Höhe von 446 Millionen Euro aus. Der EBIT-Verlust im
    vierten Quartal lag bei 882 Millionen Euro. Steigende Preise beim
    DRAM-Speicherchipgeschäft rechtfertigen eine positivere Schätzung, so die Analysten.
    boerse-go

  33. #33
    Lupo
    Gast-Trader
    Der Chef des Halbleiter-Herstellers Infineon Technologies, Ulrich Schumacher, hat sich vorsichtig optimistisch über die Entwicklung am Speicherchipmarkt geäußert. "Es ermutigt mich, dass der Bedarf an Speicherchips seit Weihnachten so stark gewachsen ist", sagte Schumacher der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Üblicherweise sei der Markt in dieser Zeit stärker rückläufig. Bei Infineon sei aber trotz jüngster Kostensenkungsprogramme erst wieder mit Gewinnen zu rechnen, wenn sich der Markt nachhaltig belebe. Nachdem man ihm in der Vergangenheit zu großen Optimismus vorgeworfen habe, sei er nun bei seinen Prognosen etwas vorsichtiger geworden.

    Das Unternehmen will am Montag seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen. Analysten erwarten einen Verlust nach Steuern von 356 Millionen Euro nach einem Minus von 523 Millionen Euro im Vorquartal.

    "Der Speicherchippreis liegt unter den Vollkosten, das heißt wir sind noch nicht in der Gewinnzone", sagte Schumacher weiter. Der Preis für Standard-Computer-Speicherchips ist in den vergangenen Wochen auf bis zu 3,50 Dollar von weniger als 1,00 Dollar im Oktober 2001 gestiegen, was auch die Kurse der Chip-Aktien zum Teil deutlich nach oben getrieben hat. Dennoch liegt der Preis noch immer unter den Produktionskosten und auch klar unter dem vor rund zwei Jahren erreichten Rekordniveau von 15 Dollar.

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