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Thema: Tatneft

  1. #100
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    Immer weiter immer weiter, Richtung Norden "Tatneft"


  2. #101
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    Vorläufig Schluß mit dem Aufwärtstrend?

    Rußland und Saudi-Arabien verhandeln über eine Ausweitung der Ölförderung.
    Daher der heutige Rücksetzer von 3-4% z.B auf 76,3US$/Faß für Brentöl.

  3. #102
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    Warum Russen und Saudis den Ölhahn aufdrehen wollen:

    https://twitter.com/EIAgov/status/1001796638644502528

    Ohne Förderanhebung dürfte das Rohöl zu schnell auf über 100 US$ steigen und somit die US-Schieferförderer vor dem Konkurs retten.
    Chesapeake ist mit seinem deutlich negativen Eigenkapital ein guter Indikator.
    Das Schiefer Öl und Gas kann zwar schon zu etwa 40 US$ kostendeckend gefördert werden, aber wohl nur die ersten Monate.
    Die Quellen verlieren schnell an Inhalt und können später nur zu höheren Preisen rentabel ausgebeutet werden.
    Die US-Firmen machen sich derzeit den örtlichen Preismarkt kaputt, um zu überleben.
    Deshalb auch der Drang, NordStream2 zu boykottieren, denn es muß unbedingt Gas nach z.B. Europa exportiert werden, um den US-Markt zu entspannen.

  4. #103
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    Hydraulic Fracturing

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_Fracturing


    Der Krieg um das Gas: Polens Pipeline-System mit US-Unterstützung

    Als der amerikanische Außenminister Rex Tillerson vor kurzem in Warschau auftrat, fand er überraschend deutliche Worte für die neue Partnerschaft zwischen Polen und den USA. Man wolle die eigenen Exporte von Flüssiggas (LNG) in die Länder Mittel- und Osteuropas ausbauen.

    Außerdem halte die US-Regierung Nord Stream 2 für eine Bedrohung der "allgemeinen Sicherheit und energiepolitischen Stabilität Europas", so Tillerson am 27. Januar in Polens Hauptstadt. Kurz bevor er zum Treffen der globalen Wirtschaftseliten weiterreiste, lobte er noch einmal, dass es sich bei Polen um einen "wunderbaren, demokratischen Verbündeten" handele.

    Kurz zuvor hatte das halbstaatliche polnische Energieunternehmen PNiG stolz verkündet, dass das Unternehmen in den vergangenen Monaten eine Milliarde Kubikmeter Erdgas an die Ukraine geliefert hat. Zwar wird in Polen kaum nennenswert Erdgas gefördert, aber inzwischen gelangen zwölf Prozent des gesamten Importvolumens über ein LNG-Terminal in Swinoujscie nach Polen. Wie die deutsche Bundesregierung auf Anfrage der Grünen mitteilte, stammt ein steigender Anteil dieser Menge aus den USA.

    viel mehr
    https://www.heise.de/tp/features/Der...html?seite=all



    Hinter dem Rücken der Öffentlichkeit sponsert die EU eine eigene Gasinfrastruktur
    22. Februar 2018 Malte Daniljuk

    Um Nord Stream 2 zu verhindern, beschloss der EU-Industrieausschuss, dass weiter in die Gas-Infrastruktur investiert werden darf, vor allem für den Import von Flüssigerdgas aus den USA oder Kanada

    Gestern sollte in Brüssel eine energiepolitische Weichenstellung stattfinden. Im Industrieausschusses, dem "ITRE-Ausschuss", wollte die EU-Kommission eigentlich die "Gasrichtlinie" ändern lassen. Hinter dem unscheinbaren Begriff versteckt sich ein großes Problem: Wie die eigene Rechtsabteilung den Brüsseler Energiepolitikern bescheinigte, ist die EU bisher nicht zuständig, wenn ein Mitgliedsland bilateral mit einem anderen Land ein Energieprojekt vereinbart, etwa Deutschland und Russland eine Pipeline-Erweiterung beschließen. Solange die Nord Stream-Erweiterung durch internationale Gewässer führt, ist die EU nicht zuständig.

    Allerdings sorgten die Bundesregierung und die bulgarische Präsidentschaft dafür, dass der Termin verschoben wird. Zunächst soll nach dem Willen verschiedener Mitgliedstaaten erst einmal ein Gutachten angefertigt werden. Stattdessen stand gestern ein Projekt auf der Tagesordnung des Ausschusses, das die transatlantischen Nord-Stream-Gegner lieber nicht öffentlich diskutieren: Die EU-Kommission subventioniert den internationalen Energie-Unternehmen seit Jahren Infrastrukturen für den Erdgas-Import. Dazu gehört nicht nur der 3.500 Kilometer lange Pipeline-Verbund "Southern Gas Corridor", sondern vor allem Anlagen für den Import von verflüssigtem Erdgas, LNG.

    In Polen und dem Baltikum entstanden mit EU-Steuermitteln bereits zwei LNG-Importterminals. Ein drittes LNG-Terminal in Kroatien unterstützte die EU-Kommission bereits mit 122 Millionen Euro. Mithilfe dieser Infrastrukturen kann nun Erdgas aus entfernten Gegenden, etwa Australien, Kanada oder den USA in den EU-Markt gelangen. Statt einer Änderung der Gasrichtlinie beschloss der ITRE-Ausschuss gestern mit einer Mehrheit, dass die Kommission weiterhin die "Projekte von gemeinsamem Interesse" finanzieren darf. Diese PCI-Projekte sind das energiepolitische Steckenpferd der Kommission und der eigentliche Grund, weshalb Brüssel, die US-Regierung und Polen unbedingt Nord Stream 2 verhindern wollen.

    Hinter dem Rücken der Öffentlichkeit sponsert die EU eine eigene Gasinfrastruktur in Osteuropa, welche das konventionell geförderte russische Pipeline-Gas verdrängen soll. Einzelne Abgeordnete der linken Fraktion GUE/NGL der Grünen und der Sozialisten hatten eine Überarbeitung der Liste gefordert, was praktisch eine Ablehnung der PCI-Projekte bedeutet hätte. Doch die Ausschuss-Mehrheit stimmte gegen die Maßnahme. Nach der Abstimmung bedauerte Cornelia Ernst, die energiepolitische Sprecherin der Delegation Die Linke im Europaparlament, dass nur 15 Abgeordnete des Industrieausschusses für die Ablehnung der Projektliste gestimmt habe.

    Es wird argumentiert, wir müssten in der Gasversorgung 'unabhängig' werden und daher in die Gasinfrastruktur investieren - gemeint ist aber, dass wir von russischem Gas unabhängig werden müssten, um dann aber umso abhängiger von Gas aus Aserbaidschan und gefracktem Gas aus den USA zu werden.

    Cornelia Ernst
    Nach Ansicht der Kritiker widerspricht diese Energiepolitik der Kommission den Zielen des Pariser Klimaabkommens, den Klima- und Energiezielen der EU. "Und dem gesunden Menschenverstand", setzt Cornelia Ernst hinzu. Anstatt in den Ausbau der Stromnetze, der intelligenten Stromnetze, der Stromspeicher und in umweltfreundlich erzeugte Fernwärme zu investieren, vergrößere die Kommission die Absatzmärkte für Gas. "Das ist reine Geldverschwendung, sowohl von Steuergeldern als auch der Einkommen der Haushalte, denn die Gasinfrastruktur muss sich rentieren - und das wird sie: in Form steigender Gaspreise", warnt die linke Energiepolitikerin.

    Unterdessen veröffentlichten zahlreiche Jamaika-Politiker erneut einen flammenden Appell gegen Nord Stream 2. Ohne ein einziges Wort über die PCI-Listen und die LNG-Infrastrukturen zu verlieren, fordern Reinhard Bütikofer, Elmar Brok und Norbert Röttgen, dass die Bundesregierung endlich die Geschäfte mit Russland beendet: "Nord Stream 2 schadet Europa" so der Titel ihres Aufrufes. Darin fordern sie vor allem Solidarität mit den östlichen EU-Staaten und der Ukraine, ohne allerdings zu erwähnen, dass deren Alternative darin besteht, verflüssigtes Fracking-Gas aus den USA und anderen Ländern zu importieren. (Malte Daniljuk

    https://www.heise.de/tp/features/Hin...r-3975705.html


    Fazit: "Die Polen und die EU verschleudern Steuergelder"

  5. #104
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  6. #105
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    Wird Tatneft eine Surgut?

    Tatneft baut die "negative Nettoverschuldung" immer weiter aus.
    Die Fundamentaldaten sind bei den bekannt guten Rohölpreisen sicherlich auch in der nahen Zukunft sehr befriedigend.
    Der Halbjahresgewinn 2018 betrug 47Rubel gegen 27Rubel in 1.Hj.2017.

    Die Halbjahreskurzpräsentation:
    http://tatneft.ru/storage/block_edit...9f3be85f73.pdf

    Die Zwischendividende (Stichtag 12.10.2018) beträgt 30,27 Rubel. Für die Stämme kommt man da auf eine Rendite von fast 4%.
    Tatneft hat von den größten Firmen Rußlands seit Jahresbeginn den höchsten Kurssprung nach oben gemacht.

  7. #106
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    3M2019 ist da, erwartungsgemäß sehr gute Gewinnsteigerung

    The consolidated profit attributable to Group shareholders in the third quarter of 2018 was 68,922 million Rubles (US$ 1,052 million) as compared to 27,056 million Rubles (US$ 458 million) in the third quarter of 2017. The consolidated profit attributable to Group shareholders in the nine months of 2018 was 174,096 million Rubles (US$ 2,834 million) as compared to 88,796 million Rubles (US$ 1,522 million) in the corresponding period of 2017.


    http://tatneft.ru/press-center/press.../6131/?lang=en

  8. #107
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    Wieder ein sehr schönes Bildchen aus Rußland

    Der 5.größte russische Ölförderer bringt auch sehr gute Zahlen auf´s Papier:

    The Company’s consolidated sales and other operating revenues on non-banking activities net of export duties and excise taxes in 2018 were 910,534 million Rubles (US$ 14,520 million) as compared to 681,159 million Rubles (US$ 11,674 million) in 2017. The consolidated profit attributable to Group shareholders in 2018 was 211,812 million Rubles (US$ 3,378 million) as compared to 123,139 million Rubles (US$ 2,110 million) in 2017.

    Die Präsentation für 2018:
    http://tatneft.ru/storage/block_edit...e8a47d934a.pdf
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  9. #108
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    Tatneft-Dividende über den Erwartungen

    Tatneft empfahl Dividenden für das 4. Quartal 2018 in Höhe von 32,38 Rubel je Aktie. Die Dividendenrendite zu den aktuellen Preisen liegt im Schnitt bei 4,2 Prozent und bei 5,4 Prozent für die Vorzüge.
    Datum der Schließung des Registers: 5. Juli 2019.


    Das macht eine Gesamtdividende fürs Jahr von 11%.
    Der gierige Investor wird es wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

  10. #109
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    Tatneft steigert Gewinn im 1.Q gg. Vj. um >40%

    http://tatneft.ru/storage/block_edit...3a472a3806.pdf

    Die Kurzpräsentation weist auch einen deutlichen Nettogeldbestand aus.

  11. #110
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    Hier das Bild dazu

    ...
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  12. #111
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    "Татнефть" wird die endgültigen Dividenden für 2018 in Höhe von 32,38 Rbl auszahlen. Auf alle Aktiengattungen. Mit der Berücksichtigung früher als die ausgezahlten Zwischendividenden nach den Ergebnissen sechs und mehrerer Monate, allen für 2018 wird das Unternehmen 84,91 Rbl auszahlen. Auf die Aktie.

    Ausführlicher: https://www.vestifinance.ru/articles/121184

    Das wäre eine Dividendenrendite insgesamt für das Jahr von 11%.

  13. #112

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    Tatneft klingt sehr gut. Das Papier war richtig am Hintern, eigentlich nur noch auf der Nachsuche in ausgeölten Feldern in Tatarstan. Die waren seit den 70ern am produzieren.
    Ende der 80er war dort Ende Gelände. Die Firma hat eine richtige Rosskur hingelegt, vor allem operativ. Die sehen den 2. Frühling. Das ist eine Erfolgsgeschichte. In ist, wer drin ist.

  14. #113

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    Die Dividenden von Tatneft für 2019

    Tatneft: Die Hauptsache bei der gestrigen Pressekonferenz für das zweite Quartal 19.

    Das Unternehmen bestätigte die Prognose der Investitionen für das Jahr 2019. Sie belaufen sich auf 127 Milliarden Rubel. (Rückgang um 10 Mrd. Rubel, wenn die OPEC + die Produktionsbeschränkungen nicht beseitigt. Es wird ein Investitionsprogramm für 2020 ausgearbeitet (vorläufiges Volumen 110-130 Mrd. Rubel).

    Die Ölproduktion wird im dritten Quartal 19 sinken, der Umsatz wird jedoch aufgrund des Verkaufs der angesammelten Lagerbestände steigen im 2. Quartal 19 aufgrund des begrenzten Angebots des Transneft-Systems bei gleichzeitig hohem Produktionsniveau (über dem prognostizierten Durchschnittsniveau von 576.000 Barrel pro Tag für 2019).
    Da die meisten Anleger die Tatneft-Aktien vor allem für die höchsten Dividenden im russischen Öl- und Gassektor halten, ist der verfügbare FCF ein äußerst wichtiger Indikator. Nach den Ergebnissen des ersten Halbjahres 19 erreichte der FCF 58,3 Milliarden Rubel, was nur 40% der Bloomberg-Konsensprognose für 2019 entspricht (etwa 150 Milliarden Rubel, was nahe an der in der Entwicklungsstrategie bis 2030 vorgelegten Tatneft-Prognose liegt). In 2H19 wird sich der FCF positiv auf die Umsetzung der Bestände auswirken und eine Reduzierung der Investitionen um 10 Milliarden Rubel bewirken. gegen Prognosen (vorausgesetzt, die OPEC + -Restriktionen sollten beibehalten werden). Bis Ende 2019 muss Tateneft jedoch zwei Transaktionen abschließen: den Kauf eines Tankstellennetzes in St. Petersburg und das Vermögen von SIBUR in Toljatti, das auf die Herstellung von Synthesekautschuken spezialisiert ist. Die Bewertung der im Rahmen dieser Transaktionen erworbenen Vermögenswerte wurde nach unserer Einschätzung nicht bekannt gegeben Diese Geschäfte werden sich nicht wesentlich negativ auf Tatneft FCF auswirken, aber ein Druck auf die Dividenden ist weiterhin möglich. Wir stellen jedoch fest, dass der Verwaltungsrat von Tatneft für das erste Halbjahr 19 eine Dividende von 40,11 / Aktie vorgeschlagen hat, was einer Zahlung von 160% FCF entspricht. Wir sehen dies als Beleg für unser Bekenntnis zu einer hohen Dividendenpolitik und halten die Dividendenerwartungen von Tatneft für 2019 auf dem Niveau von 2018 (Rendite 11% auf Stammaktien und 13% auf Vorzugsaktien).
    Quelle: https://smart-lab.ru/blog/news/560112.php

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