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Thema: Frage:/Technologie

  1. #1

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    Frage:/Technologie

    Guten Tag,
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Nehmen wir mal an ein junger mann nennen wir diesen Bernd hat eine Technologie und möchte diese Vermarkten.

    Zu genanntem Sachverhalt:
    ''Beispiel Unternehmer'' Bernd hat mit einem Zeitaufwand von 9 Monaten ca. mithilfe von Versuchen und einem 3D Drucker eine Maschine entworfen, welche den Nutzen haben soll Energie zu erzeugen.

    Bernd denkt es könnte eine große Bereicherung für die Menschen sein. Bernd kann seine Theorie Beweisen und der Prototyp ist ebenfalls funktionstüchtig.

    Bernd weiß, dass ihm keiner glauben wird und er darauf weder ein Patent noch sonst etwas bekommt.
    Aus diesem Grund hat er einen Ingenieur welchem er vertraut seine Erfindung gezeigt.

    Wir sind uns einig geworden, dass Energie lediglich umgewandelt wird.
    Jedoch konnten wir nicht erklären woher diese kommt wir schließen darauf, dass diese einfach aus der umgebung kommt #grins

    Ich möchte auch betonen, dass es nur ein Effekt ist und das es extrem störungsanfällig, langsam und so unvermarktbar ist.

    Bernd ist leider nicht dazu in der Lage sein Produkt zu verbessern in den Punkten:

    Leistungssteigerung
    Vermarktbarkeit

    Ist demnach also nur im Besitz einer sehr Leistungsschwachen Maschine.

    Es ist keine Turbine enthalten nur eine Energieform

    Einleitung ENDE.

    Nehmen wir an ich wöllte meine Erfindung auf den Markt bringen...

    Hätte aber kein Geld, wenig Zeit wegen Job und würde nur nach einem 10- 12 Stunden sehr anstrengenden Arbeitstag
    Bis zum Schlafengehen daran arbeiten können.

    Ich möchte als Schlusswort festhalten, dass es kein mobile ist nur eine möglichkeit Energie umzuwandeln... was für eine auch immer.

    Nehmen wir an sie wären an meiner Stelle:

    Was soll Bernd tun ?

    Schöne Grüße und Dank im vorraus

  2. #2

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    12
    Vielleicht sollte Bernd den angesprochenen Ingenieur ins Boot holen und mit ihm zusammen die Leistung steigern ;) Falls dieser keine Lust darauf hat oder nicht ausreichend Wissen dazu besitzt, würde ich ihn nach einem anderen Kontakt fragen - wo ein Ingenieur ist, gibt es sicher auch noch weitere. Erst wenn du dein "Produkt" marktreif kriegst, kannst du dich ans Thema "Vermarktbarkeit" ransetzen... es hört sich noch nach einem sehr langen Weg an! Es bleibt wohl nichts anderes übrig, als sich erstmal mit anderen Tüftlern zusammenzutun und das Produkt reifen zu lassen ;)

  3. #3
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Beitrag Technologie verbessern, ohne sie zu verstehen

    Man muss nicht alles verstehen, Hauptsache es funktioniert – war wohl ein Motto der menschlichen Evolution. Eine Studie zeigt: Auch ohne Verständnis werden Technologien von Generation zu Generation immer besser.

    Dass sich der Mensch so erfolgreich auf diesem Planeten ausgebreitet hat, verdankt er auch seiner Technologie. Schon früh entwickelte er Werkzeuge: Zu Beginn waren es einfache Steingeräte wie Faustkeile, mit der Zeit wurden sie immer ausgeklügelter und komplizierter, wie etwa Pfeil und Bogen. Schon tausende Jahre alte Höhlenmalereien zeigen Abbildungen von Bogenschützen. Das Jagdgerät ist fast geräuschlos und kann große Distanzen überwinden. In dieser Technik steckt bereits recht viel Physik. Man könnte vermuten, dass unsere Vorfahren zumindest gewisse Zusammenhänge verstehen mussten, um so ein Ding überhaupt zu bauen.

    Muss aber nicht sein, meinen nun die Forscher um Maxime Derex von der University of Exeter. Viele kleine Verbesserungen über viele Generationen können ebenfalls zu einem optimalen Produkt führen, schreiben sie in ihrer soeben erschienenen Studie. Und am Ende muss keiner wissen, warum das so gut funktioniert, geschweige denn die dahinterliegenden physikalischen Gesetze kennen.

    Evolution im Labor

    Dies ergaben zumindest die im Rahmen der Studie durchgeführten Experimente. Sie sollten technologische Weiterentwicklungen im Labor nachzeichnen. Konkret ging es um die Optimierung eines physikalischen Systems: ein Rad, das über eine ein Meter lange Rampe rollt. Das Rad besitzt vier Speichen – an jeder befindet sich ein verschiebbares Gewicht. Das Ziel: Das Rad sollte (durch Verschieben der Gewichte in die Mitte oder zum Rand der Speichen) möglichst schnell abwärts rollen. Fünf Generationen bzw. fünf Probanden durften sich hintereinander an der Verbesserung des Systems versuchen. Jeder einzelnen hatte fünf Versuche. Die letzten zwei Einstellungen (am Rad) waren für die nächste Generation (also Testperson in der Reihe) zu sehen.

    Laut den Autoren ist dieses Testsystem ideal: Das Problem ist für die meisten unbekannt, außerdem komplex genug, aber nicht so kompliziert wie etwa Pfeil und Bogen. Physikalisch sind zwei Dinge wichtig: Das Trägheitsmoment und der Massenmittelpunkt entscheiden, wie schnell das Rad rollen kann.

    Das Problemverständnis wurde immer anschließend an die eigenen Versuche getestet. Dabei ging es nicht um physikalische Details. Die Probanden sahen lediglich zwei mögliche Anordnungen der Gewichte am Rad und sollten entscheiden, welche davon schneller war, z.B. sollte er oder sie erkennen, dass ein Rad, bei dem alle vier Gewichte in der Nähe der Achse waren, schneller ist als eines, bei dem sich alle vier am Rand der Speichen befanden. Insgesamt wurden zehn solche Paarungen abgefragt.

    Ohne Verständnis

    Nach 14 Testreihen werteten die Forscher die Ergebnisse aus. Tatsächlich wurden die Räder mit jeder Generation schneller, um ein Fünftel in nur vier Generationen - fast bis zur maximal möglichen Geschwindigkeit, schreiben die Studienautoren. Bei der Beantwortung der Verständnisfragen sah es ganz anders aus: Bis zur letzten Generation hatte anscheinend keiner begriffen, was zur Optimierung des Systems beigetragen hat.

    Bei manchen Experimenten durften die Teilnehmer auch theoretische Erklärungen an die nächste Generation weitergeben. Das änderte allerdings nicht wirklich viel am Weiterentwicklungsprozess, berichten die Forscher. Es hielt die Teilnehmer eher vom Experimentieren ab und verstellte den Blick auf andere nicht in der übermittelten Theorie enthaltenen Verbesserungsmöglichkeiten.

    Jedenfalls zeigen die Experimente, dass man bei der Interpretation von archäologischen Artefakten vorsichtig sein muss, betonen die Autoren. Man könne von komplexen Werkzeugen nicht automatisch auf die kognitiven Fähigkeiten der Erzeuger schließen. „Natürlich ist Intelligenz wichtig“, meint dazu Koautor Rob Boyd von der Arizona State University in einer Aussendung. Aber sie reicht nicht aus. „Unsere Fähigkeit voneinander zu lernen, ermöglicht die kumulierte kulturelle Evolution von Technologien, die - wenn überhaupt - nur teilweise verstanden werden."

    Eva Obermüller, science.ORF.at

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