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Thema: Rezession-Rezession-Rezession

  1. #1
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    Rezession-Rezession-Rezession

    Italien in der Rezession

    Italien bleibt Sorgenkind der Euro-Zone

    Noch vor Veröffentlichung der ISTAT-Quartalszahlen deutete Premier Giuseppe Conte schließlich am Mittwoch auf einer Konferenz in Mailand die nun auch offiziell bestätigte Rezession an.

    Wie Conte in Folge mitteilte, werde Italien auch „in den ersten Monaten dieses Jahres noch zu kämpfen haben“, es seien aber alle Voraussetzungen für eine Besserung gegeben. Für das zweite Halbjahr 2019 rechne er jedenfalls wieder mit einer Belebung der Konjunktur.

    https://orf.at/stories/3109820/

    Ergo: die Wahrheit wäre, Italienische Unternehmen - über Nacht - verlassen Italien fluchtartig, mit allem was zum Unternehmen gehört, der Italienische Fiskus, jagt den Unternehmen, Angst & Schrecken ein, und das seit vielen Jahren.


    Italien rutscht in die Rezession

    Italien ist zum Jahresende 2018 als erste Volkswirtschaft der Eurozone in eine Rezession gerutscht – als drittgrößte Wirtschaft der Währungsunion. Im vierten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent, nach einem Minus von 0,1 Prozent im dritten Quartal. Dies teilte das nationale Statistikamt Istat am Donnerstag in einer ersten Schätzung mit. Die Koalitionsregierung in Rom aus linkspopulistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega war Mitte 2018 mit dem Versprechen angetreten, mit Steuersenkungen und höheren Sozialausgaben mehr Schwung in die Wirtschaft zu bringen.

    Bei zwei Quartalen in Folge mit einer sinkenden Wirtschaftsleistung sprechen Experten von einer „technischen Rezession“, dies ist nun gegeben. In der Eurozone insgesamt hat sich derweil der konjunkturelle Aufschwung mit relativ niedrigem Tempo fortgesetzt.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16017784.html
    Geändert von Luis (01.02.2019 um 00:01 Uhr)

  2. #2
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    Steckt Deutschland schon in einer Rezession?

    Deutschland könnte sich, formal betrachtet, längst in der Rezession befinden. Oder aber noch einmal davongekommen sein. Am Donnerstagmorgen wird vorläufig Gewissheit herrschen, denn dann veröffentlicht das Statistische Bundesamt die Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2018.

    Im dritten Quartal des vergangenen Jahres, so viel kann als ziemlich sicher gelten, ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland preisbereinigt geschrumpft. Steht nun auch im Winterquartal ein Minus vor dem Komma, wäre eine Daumenregel für das Vorliegen einer Rezession erfüllt: zwei aufeinanderfolgende Vierteljahre mit negativen Vorzeichen.

    Nach Meinung vieler Beobachter wird das eine ganz enge Sache. Die amtlichen Statistiker aus Wiesbaden hatten zwar im Januar ein leichtes Plus in Aussicht gestellt. Diverse Konjunkturindikatoren, die seither veröffentlicht wurden, deuten aber auf eine überraschend nachhaltige Konjunkturschwäche hin – so dass kaum ausgeschlossen werden kann, dass das Bundesamt sich deutlich korrigieren muss.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...erstreuen.html

  3. #3
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    Geht es mit der Wirtschaft jetzt abwärts?

    Ansprache an´s Aktien & Papier Volk: https://youtu.be/yW9UIpKAbfs

  4. #4

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    Italien

    Ist die Rezession von Italien eine Gefahr für ganz Europa? Die Staatsschulden sind so hoch wie seit Mussolini nicht mehr schlechte Wachstumsaussichten eine hohe Arbeitslosenrate, droht die Wirtschaftskrise?

    Die wirtschaftlichen Aussichten in Italien werden immer schlechter. Laut Berechnungen des US-Nachrichtensenders "Bloomberg" ist die italienische Staatsverschuldung so hoch wie seit 1925 nicht mehr. Immer mehr Experten warnen vor einer schweren Wirtschaftskrise in Italien mit Auswirkungen auf ganz Europa.

    (Quelle: https://www.bloomberg.com/news/artic...ear-after-vote)

  5. #5
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    Mache schon lange keinen Urlaub in Italien...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Ist die Rezession von Italien eine Gefahr für ganz Europa? Die Staatsschulden sind so hoch wie seit Mussolini nicht mehr schlechte Wachstumsaussichten eine hohe Arbeitslosenrate, droht die Wirtschaftskrise?

    Die wirtschaftlichen Aussichten in Italien werden immer schlechter. Laut Berechnungen des US-Nachrichtensenders "Bloomberg" ist die italienische Staatsverschuldung so hoch wie seit 1925 nicht mehr. Immer mehr Experten warnen vor einer schweren Wirtschaftskrise in Italien mit Auswirkungen auf ganz Europa.

    (Quelle: https://www.bloomberg.com/news/artic...ear-after-vote)

    Die Italiener haben nur noch hohe Übernachtungspreise.

    Werde erst nach Italien fahren, wenn´s die Lire wieder gibt und eine ordentliche Grenze zwischen Österreich und Italien. Lol...

    https://www.google.com/search?client...ch+und+Italien.


    Die italienische Tragödie | Hans-Werner Sinn

    Italiens Regierung erpresst im Schuldenstreit die EU. Das haben sich die Euro-Retter mit ihren vielen Hilfskrediten selbst eingebrockt.

    Hans-Werner Sinn - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18. November 2018, S. 24.

    http://www.hanswernersinn.de/de/die-...e-fas-18112018

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-15895759.html

    https://www.google.com/search?client...re+wieder+gibt.


    Was wolle Qualitätsjournalist?

    Leinen los für das Narrenschiff! Mit genau dem gesunden Maß an Überheblichkeit und Engstirnigkeit, für die wir Deutschen ohnehin weit über unsere Grenzen hinaus geliebt werden, versuchten Deutschlands Leitartikler die italienische Regierungsbildung in den letzten Tagen für ihre Qualitätsleser zu deuten. Der passende Sponti-Spruch hieße wohl „Alles Populisten, außer Mutti“.

    Die größte Sorge gilt dabei offenbar dem Szenario, dass Italien seine „Horror-Schulden“ nicht zurückzahlen mag und damit unseren Euro kaputtmacht.

    Gemach, Gemach, liebe Kollegen. Zum Einen sollte man klar und deutlich sagen, dass es die neoliberale Politik in Form einer wahnsinnigen Flat-Tax ist, die auch bei der ach so populistischen Rechtspopulisten-Irgendwoindermittepopulisten-Koalition aus Lega und fünf Sternen fröhlich Urständ feiert und tatsächlich auf eine massive Neuverschuldung hindeutet.

    Zum Anderen fehlt im hohen Klagelied der Edelfedern jedwede Nennung einer Alternative für die Italiener. Dass sie weder den durch und durch korrupten Christdemokraten unter ihrem Bunga-Bunga-Capo Berlusconi, noch den abgewirtschafteten Sozialdemokraten samt dem deutschen Megadarling Matteo Renzi auch nur ein Jota über den Weg trauen, dürfte sich doch schon bis in die Redaktionsstuben herumgesprochen haben.

    “Was wolle Qualitätsjournalist?” müsste man als in Anlehnung an einen anderen berühmten Italiener fragen? Von Jens Berger

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=44084

  6. #6
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    Weltweiter Abschwung wird immer deutlicher...

    04. März 2019

    Rezessionssignale für die USA werden stärker. US-Einkaufsmanager-Index auf des Messers Schneide. S&P 500 versus DAX und US-Banken Index - wer wird Recht behalten? Die nächsten Wochen sind entscheidend.

    von Claus Vogt

    Auch wenn Ihnen die Marktschreier erzählen wollen, dass es an den Aktienmärkten nun wieder endlos aufwärts gehen wird, Fakt ist: die Wirtschaftsdaten, die in den vergangenen beiden Wochen veröffentlicht wurden, waren schlecht, und das weltweit.

    Beispielsweise sind die als Frühindikator der Weltwirtschaft geltenden Exporte Südkoreas ebenso schwach ausgefallen wie die entsprechenden Zahlen aus Japan. Und die weltgrößte Reederei Moeller-Maersk, die einen Großteil der internationalen Seetransporte abwickelt, bestätigte den weltweiten Abschwung. Wenn keine Güter mehr transportiert werden, wird dies hier als erstes bemerkt, während die meisten anderen noch wenig spüren.

    Der Einkaufsmanager-Index der gesamten Europäischen Union notiert inzwischen unter der Marke von 50 Punkten, die als Grenze zwischen Wachstum und Abschwung gilt. Besonders schwach zeigt sich in dieser Statistik ausgerechnet der europäische Wirtschaftsmotor der vergangenen Jahre, also Deutschland.

    Rezessionssignale für die USA werden stärker

    Ob die Weltwirtschaft in wirklich schwere Fahrwasser wie zuletzt im Jahr 2008 gerät, wird sich vielleicht schon in den nächsten Wochen zeigen. Das entscheidende Zünglein an der Waage sind die USA: Wenn die US-Wirtschaft eine Rezession erlebt, dann wird sich die Lage weltweit sehr schnell und sehr deutlich eintrüben. Und die Zeichen dafür werden stärker.

    Einer unserer sehr treffsicheren US-Rezessionsindikatoren hat gerade ein Rezessionssignal gegeben. Die vier Komponenten, auf denen dieser Indikator basiert, werden wir in der nächsten Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren besprechen. Noch ist dieses Signal hauchdünn, deshalb sind die nächsten Wochen sehr entscheidend.

    US-Einkaufsmanager-Index auf des Messers Schneide

    Darüber hinaus kommt dem US-Einkaufsmanager-Index in dieser Situation ebenfalls eine große Bedeutung zu. Er spielt in dem gerade genannten Rezessionsindikator zwar keine Rolle. Wir beobachten aber auch Modelle, in denen er Beachtung findet, und die ebenfalls eine hervorragende Trefferquote bei der Prognose von Rezessionen haben.

    Interessanterweise muss der US-Einkaufsmanager-Index noch nicht einmal unter die bereits erwähnte 50-Punkte-Marke fallen, um bei diesen Modellen, die ebenfalls aus mehreren Komponenten bestehen, eine Rezessionswarnung auszulösen. Deshalb fehlt auch hier nicht mehr viel, um ein Signal zu erzeugen. Und die vom Analyseinstitut Markit berechnete Version des Einkaufsmanager-Index ist bereits auf ein Niveau gefallen, das zu diesem Ergebnis führen würde.

    Rezessionen gehen mit schweren Aktienbaissen einher

    Diese Entwicklungen sind für Sie als Anleger außerordentlich wichtig, da bisher noch jede Rezession mit einer schweren Aktienbaisse einhergegangen ist. Diesen klaren Zusammenhang haben wir in der aktuellen März-Ausgabe von Krisensicher Investieren besprochen. Deshalb sollten Sie das Geschehen in den kommenden Wochen und Monaten besonders eng verfolgen, damit Sie nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden, wenn die nächste Krise vielleicht doch viel früher beginnt, als die immer zuversichtlichen Zentralbankbürokraten und Politiker vom Schlage Donald Trumps Sie glauben machen wollen.

    S&P 500 versus DAX und US-Banken Index – wer wird Recht behalten?

    Der viel beachtete S&P 500 Index und der Dow Jones Industrial Average sind seit ihren Tiefs, die sie Ende Dezember 2018 erreicht haben, ein gutes Stück weiter gestiegen, als man aus charttechnischer Sicht erwarten durfte. Mit dem Anstieg über die Nackenlinie ihrer jeweiligen Topformation haben sie die zuvor gegebenen klaren charttechnischen Baissesignale in Frage gestellt.

    Für andere Indizes wie zum Beispiel den DAX und den US-Banken Index, den Ihnen der folgende Chart zeigt, gilt das hingegen nicht. Sie geben weiterhin ein eindeutig bearishes Bild ab und lassen vermuten, dass der Kursanstieg seit Ende Dezember nur eine Bearmarketrally ist, auf die tiefere Tiefs als im Dezember folgen werden.

    Die nächsten Wochen sind entscheidend

    Für die Beantwortung der Frage, welche Indizes letztlich Recht behalten werden, sind aufgrund der oben beschriebenen US-Rezessionsindikatoren die nächsten Wochen ganz entscheidend. Wenn sich meine Indikatoren weiter verschlechtern, wird es an den Aktienmärkten ein böses Erwachen geben. Wenn sie sich jedoch verbessern sollten, werde ich meinen Lesern Entwarnung geben.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/117...mer-deutlicher

  7. #7
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    Draghi stemmt sich gegen den Abschwung

    Die Notenbank hat beschlossen, eine für den Herbst avisierte Leitzinserhöhung mindestens bis ins nächste Jahr zu verschieben. Gleichzeitig einigte sich der EZB-Rat auf ein neues Kreditprogramm für Europas Banken, um Finanzierungsengpässe für die Institute auszuschließen.

    "Wir erleben eine allgegenwärtige Unsicherheit gepaart mit schlechten Wirtschaftsaussichten", sagte EZB-Präsident Draghi am Donnerstag in Frankfurt. Er verglich die Situation mit einer "Dunkelkammer", in der man besser vorausschauend agiere als nur reagiere. "Mit unseren Maßnahmen stärken wir die ökonomische Widerstandskraft der Euro-Zone", so Draghi, der eine Rezession für Europa allerdings als sehr "unwahrscheinlich" bezeichnete. Schließlich expandiere die Wirtschaft noch. Die Euro-Zone soll 2019 allerdings nur noch 1,1 Prozent wachsen, so Draghi. Bislang ging die EZB von 1,7 Prozent aus.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...zins-1.4358438

  8. #8
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    Wirtschaftsweise senken Wachtumsprognose deutlich

    Die fünf Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Der Sachverständigenrat erwartet für 2019 ein deutlich geringeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

    https://www.welt.de/wirtschaft/video...-deutlich.html

  9. #9

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    Kommt jetzt die gesteuert Ohnmacht der Wirtschaft?

    Kann die Wirtschaft die Leistung heute noch runterfahren? Theoretisch
    wahrscheinlich ist dies möglich, wenn der Gewinn etwas Höher gesetzt
    würde? Nur die Umverteilung? Den Verbrauchern fehlt wahrscheinlich das
    Geld? Die Abhängigkeit. Ach, welch ein Glück; die Wirtschaftsweisen sagen
    ja:" Die BRD ist weit von einer Rezession entfernt". Ach, diese Wahrheit
    glauben die Bürger gern.

  10. #10
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    Es kommt die Stunde der Wahrheit...

    In Bälde ist High Noon auf alle Glocken!

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Kann die Wirtschaft die Leistung heute noch runterfahren? Theoretisch
    wahrscheinlich ist dies möglich, wenn der Gewinn etwas Höher gesetzt
    würde? Nur die Umverteilung? Den Verbrauchern fehlt wahrscheinlich das
    Geld? Die Abhängigkeit. Ach, welch ein Glück; die Wirtschaftsweisen sagen
    ja:" Die BRD ist weit von einer Rezession entfernt". Ach, diese Wahrheit
    glauben die Bürger gern.

    https://youtu.be/TzOQj1ZBSJU

    https://youtu.be/qZil728hUy0

    12 Uhr Mittags (High Noon) - Sag' warum willst Du von mir gehen :

    https://youtu.be/Do1vswzNFoE

    High Noon (1952) Official Trailer:

    https://youtu.be/A4a_1UhwgFU

    https://youtu.be/g9CR_tib0CA

    Eines der besten Westerns aller Zeiten.

    Große Akteure einer vergangenen Epoche, mit Grace Kelly und Gary Cooper.

  11. #11

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    Überall hört man nur noch das Thema, der ist Pleite der folgt usw. Die Autokonzerne machen es vor bauen Stellen ab nach der Fusion von Commerzbank werden auch noch Stellen abgebaut... Moment hieß es nicht letztes mal vor einer oder zwei Wochen noch "Deutschland hat Fachkräftemangel"?

  12. #12
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    Stimmung trübt sich ein : Weiterer Dämpfer für die deutsche Industrie

    Die Bauen Deutschland noch ganz ab!

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Überall hört man nur noch das Thema, der ist Pleite der folgt usw. Die Autokonzerne machen es vor bauen Stellen ab nach der Fusion von Commerzbank werden auch noch Stellen abgebaut... Moment hieß es nicht letztes mal vor einer oder zwei Wochen noch "Deutschland hat Fachkräftemangel"?
    Cloudtracer: Deutschland schafft sich ab...


    „Angesichts verstärkter Rückgänge bei Produktion, Auftragseingang und Exporten hat sich die Talfahrt des deutschen Industriesektors weiter beschleunigt", kommentierte Markit-Ökonom Phil Smith. Die Unsicherheit hinsichtlich des Brexits und wegen der Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China, sowie die Schwäche der Automobilindustrie und die generell nachlassende globale Nachfrage belasteten in ganz erheblichem Ausmaß das Geschäftsklima. Diese Faktoren sorgten für die stärksten Geschäftseinbußen seit 2012.

    Wegen der Abkühlung im Welthandel hat die Wirtschaft im gesamten Euroraum an Schwung verloren. Der Einkaufsmanagerindex von Markit für Industrie und Dienstleister zusammen fiel im März im Vergleich zum Vormonat von 51,9 Punkten um 0,6 Punkte auf 51,3 Punkte, teilte das das Marktforschungsinstitut außerdem am Freitag mit. Das ist der drittschlechteste Wert in den vergangenen rund viereinhalb Jahren. Das Barometer liegt damit aber weiterhin oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

    Besonders die Industrie zieht die Stimmung nach unten. Hier schrumpften die Geschäft so kräftig wie seit fast sechs Jahren nicht. Auch hierfür gelten die zahlreichen politischen Risiken rund um den Globus als wichtiger Grund. Dagegen wachsen die stark auf den Binnenmarkt angewiesenen Dienstleister angesichts von sinkender Arbeitslosigkeit, steigenden Löhnen und geringer Inflation wie in Deutschland auch im Euroraum – wenn auch etwas langsamer als zuvor.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16102551.html

  13. #13

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    Kommt jetzt die Intension der Wirtschaft?

    Wäre es wirklich fair, wenn bei der derzeitigen Wirtschaftskraft der BRD von
    wirtschaftlicher Schwäche gesprochen würde? Es mag sein, dass es in der
    Autobranche zu einem tiefgreifenden Wechsel in der Antriebstechnik kommt.
    Jedem sollte klar sein, dass die Volkswirtschaftschaften weltweit und in der
    BRD gar nicht in der Lage wären jedes Automobil an die Steckdose anzu-
    schließen. Selbst in der BRD würden bei einem solchen Szenario vorausge-
    setzt, die Stromversorgung zusammenbrechen. Für die Hausfrauen und Nah-
    pendler mag die Stromversorgung a.d.St. eine mögliche Alternative sein. Es gibt
    jedoch auch viele Berufe, wo die Arbeitnehmer mehr als 8 Stunden brauchen
    zum jeweiligen Ziel. Ein Außendienstmitarbeiter kann keine 2 bis 4 Stunden
    warten bis die Batterie geladen ist. Auch sollte gesehen werden, dass hier
    der grüne Strom gar nicht so grün ist. Wer entsorgt die verbrauchte Batterie
    und welche Kosten entstehen. Die jetzigen Antriebssysteme können heute
    weltweit aufgrund fehlender Infrastrukturen -Aufladestationen- noch nicht
    abgeschafft werden. Der Benzin und Dieselmotor kann im Hybrid eine mögliche
    Zwischenlösung sein. Das größte Problem der Autoindustrie ist, dass die
    möglichen Neuerungen auch bezahlbar sein müssen. Bei allem Pessimismus
    von verschiedenen Leuten sollte nicht übersehen werden, dass es in der BRD
    noch keine Rezession gibt. Es wäre allerdings möglich, dass in den kommenden
    Quartalen 2019 das BIP in den Minusbereich fällt. Dies ist doch alles auch kein
    Beinbruch; die Industrie schläft bekanntlich auch nicht und kann die Produktion
    auf die Marktgegebenheiten einstellen. Schwarzmalerei hilft in der jetzt vielleicht
    kritischen Phase eines Überganges keinem Arbeitnehmer. Wer verliert schon
    gern seinen Arbeitsplatz. Hier geht es sich um Familien mit Kindern, die versorgt
    werden müssen. Das Thema "Pleite" gibt es ja bekanntlich in unserer modernen
    Marktwirtschaft nicht mehr. Heute geht, wenn nötigt die Firma in eine geregelte
    Insolvenz. Hier hat die Fortführung der Unternehmung oberste Priorität und
    damit wird in vielen Fällen auch der Erhalt der Arbeit für die Arbeitnehmer ge-
    sichert. Es gibt leider in einer gesunden Volkswirtschaft Bereiche, wo die Fort-
    führung -Produktion- aufgrund fehlender Konkurrenzfähigkeit sinnlos ist. Zur
    Zeit werden doch die vielen Tarifverträge ausgehandelt und den Arbeitnehmern
    gute Gehaltserhöhungen zugebilligt? Wenn die Lage wirklich so schlecht wäre,
    würde wahrscheinlich kein Unternehmen hier mitspielen. Auf der Suche nach
    dem täglichen Brot sollte jeder Bürger unseres Landes die vielen Standbeine
    im Dienstleistungsbereich und Industriebereich sehen, die unser Land im Ver-
    bund der EU bietet. Es ist zum Glück nicht nur die Autoindustrie, die unseren
    Staat hochhält. Euphorie und Aufbruchstimmung sind in unserem Land gefragt.
    Falls wirklich eine Rezession drohen würde, hätte unser Staat die Möglichkeit
    auf vielen Ebenen gegenzusteuern. Eigentlich sollte ja das billige Geld der EZB
    für Unternehmungen schon Anreiz genug sein. Aber bitte Vorsicht; es kann nicht
    in den blauen Himmel produziert werden. Jedes Produkt muss auch vermarktet
    werden.

  14. #14
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    Brisante Zinsbewegungen : Mächtiger Vorbote der nächsten Rezession

    Schlechte Konjunkturdaten aus Deutschland und die amerikanische Notenbank sorgen für alarmierende Kursbewegungen an den Finanzmärkten. Sie verheißen nichts Gutes.

    Schon einmal, im Sommer und Herbst 2016, hatten zehnjährige deutsche Bundesanleihen eine negative Rendite ausgewiesen. Damals kaufte die Europäische Zentralbank (EZB) für 80 Milliarden Euro Anleihen im Monat. Nach dem Ende der Anleihekäufe würden die Renditen wieder steigen, sagten damals viele Marktteilnehmer voraus. Ende 2018 stellte die EZB ihre Netto-Käufe von Anleihen ein – seitdem baut sie ihre Bestände nicht mehr aus. Sie lässt sie aber auch nicht sinken, indem sie fällig werdende Anleihen durch neue Papiere ersetzt.

    Doch obwohl die EZB heute in einem sehr viel geringeren Umfang in den Anleihemärkten tätig ist, sank die Rendite zehnjährigen Bundesanleihen an diesem Freitag wieder unter die Null-Linie. Im Nachmittagshandel rentierte die Anleihe mit minus 0,02 Prozent.

    Gleichzeitig wurde in den Vereinigten Staaten ein Phänomen beobachtet, dass als ein klassischer Indikator für eine Rezession gilt, wenn es nicht bald verschwindet: In Amerika drehte sich die Zinskurve um. Normalerweise rentierten langlaufende Festverzinsliche höher als Papiere mit kurzer Laufzeit. Am Freitagnachmittag fiel die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen kräftig auf 2,44 Prozent. Damit lag sie leicht unter der Rendite dreimonatiger Geldmarktpapiere.

    Für die künftige Stimmung am Markt ist wichtig, ob sich dieses Phänomen verstetigt. Denn eine inverse Zinskurve hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in den Vereinigten Staaten als ein recht zuverlässiges Signal für eine Rezession bewährt. Zuletzt wurde es vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahre 2007 beobachtet.

    „Der graue Winter setzt sich fort“

    Der Trend sinkender Renditen für Staatsanleihen guter Bonität setzte sich rund um den Globus fort. In der Schweiz fiel die Rendite zehnjähriger Papiere auf minus 0,46 Prozent. Mit minus 0,065 Prozent wurde die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen auf ihrem tiefsten Stand seit dem Jahre 2016 beobachtet. In Australien lag die Rendite mit 1,83 Prozent zwar im positiven Bereich, aber doch auf einem für dieses Land ungewöhnlich niedrigen Niveau.

    Zum einen lastet ein als sehr pessimistisch wahrgenommener Ausblick der amerikanischen Notenbank (Fed) auf dem Markt. Ihr Vorsitzender Jerome Powell hatte zur Wochenmitte angekündigt, dass die Fed auf der Basis der ihr vorliegenden Wirtschaftsdaten für das laufende Jahr keine Leitzinserhöhung mehr erwartet.

    An den Märkten gilt mittlerweile sogar eine Leitzinssenkung bis Ende 2020 als recht wahrscheinlich. Gleichzeitig kündigte Powell an, die Fed werde die Reduzierung ihrer Bilanz durch das Abschmelzen ihrer Anleihebestände im Herbst beenden.

    In diesem Falle würde die Bilanzsumme der Fed bei mehr als 3000 Milliarden Dollar verharren. Vor der Finanzkrise hatte sie knapp unter 1000 Milliarden Dollar betragen. Die Vorstellung einer „Normalisierung“ der Geldpolitik, die zu Zinsniveaus und Bilanzsummen wie vor der Finanzkrise führt, verflüchtigt sich immer mehr.

    Seit den Ankündigungen Powells werden am Markt Vermutungen laut, die EZB könne sich gezwungen sehen, ihr Anleihekaufprogramm im Herbst wieder aufzunehmen. Immer mehr Marktteilnehmer sind der Auffassung, dass es den Zentralbanken immer schwerer fallen wird, ihre um 2 Prozent liegenden Inflationsziele zu erreichen oder dort, wo die Inflationsrate noch nahe 2 Prozent liegt, zu halten.

    Sehr belastend wirkten am Freitag auch Stimmungsindikatoren aus der deutschen Industrie, die vom Analysehaus Oxford Economics als „schockierend schlecht“ bezeichnet wurden. Während in Deutschland die Binnennachfrage noch stand hält, verschlechtern sich die Aussichten im Export von Industriegütern immer mehr. Zwar waren die Daten in anderen Mitgliedsländern der Eurozone nicht so schlecht wie die deutschen Zahlen, doch bleibt der Eindruck einer tiefgreifenden Verunsicherung in der europäischen Industrie.

    „Der graue Winter setzt sich fort“, kommentiert das Bankhaus Berenberg. Dort ist man aber immer noch zuversichtlich, dass die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte wieder zulegt, sofern die geopolitischen Risiken abnehmen und die chinesische Politik zur Stützung der Konjunktur Wirkung zeigt. Die Eurozone werde den Weg Japans gehen, sagte Daisuke Karakama, der Chefvolkswirt des japanischen Finanzhauses Mizuho Financial Group.

    Als eine Annäherung an Japan sieht Karakama dauerhafte Leistungsbilanzüberschüsse der Eurozone voraus, die zu einer Zunahme des Auslandsvermögens vor allem in Deutschland führten. Dies werde am Devisenmarkt den Wechselkurs des Euros stützen. Die EZB werde künftig, so wie heute die Bank von Japan, stärker auf den Wechselkurs achten, um eine Überbewertung zu vermeiden.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16103169.html


    Ergo: So wird Gold in den kommenden Jahren stark nachgefragt sein und den Höchstkurs am 05.09.2011 mit USD 1.900,85 locker durchbrechen.
    Geändert von Luis (23.03.2019 um 18:53 Uhr)

  15. #15
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    Die Rezession kommt - und Sparer werden dafür leiden müssen

    Die Fed tritt auf die Bremse, doch der Crash kommt:

    Die Finanzexperten Matthias Weik und Marc Friedrich sind überzeugt, dass eine neue Rezession beginnt - auch in Deutschland. Hier erklären sie, warum die Zinsen wieder sinken und neues Geld gedruckt wird. Und wie Sie selbst vorsorgen können.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10490336.html

    Was für eine Überraschung aber auch – Fed-Chef Jerome Powell paddelt zurück: Die Fed kapituliert und sagt Zinserhöhungen für 2019 komplett ab. Statt der geplanten zwei Zinserhöhungen bleibt der Zins bei 2,25 bis 2,5 Prozent und die amerikanische Notenbank signalisiert in ihrem aktualisierten Ausblick sogar, dass erst für 2020 wieder eine Erhöhung in Betracht gezogen wird. Das glauben wir nicht. Wir sagen:

    Eine Rezession steht vor der Türe - und zwar global. Aus diesem Grund werden die Zinsen keinesfalls steigen sondern sinken, und die Geldpresse wird wieder angeworfen, um die Konjunktur anzukurbeln. Willkommen in der Zinsfalle!

    Rezession kommt

    Das Euroland Italien steckt bereits in einer Rezession und für Deutschland hat die OECD ihre Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt mehr als halbiert: Von 1,6 Prozent im November 2018 auf 0,7 Prozent im März 2019. Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland auch keine Rezession.

    Unserer Meinung nach handelt es sich hierbei mehr um Wunschdenken, als um eine fundierte Prognose. Die Rezession wird kommen, beziehungsweise man kann bereits von einer Rezession in einer unserer Schlüsselindustrien – der Automobilindustrie – sprechen. In den ersten zwei Monaten 2019 sank bei den Automobilherstellern der Output im Durchschnitt um 9,7 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten.

    Dominoeffekt droht

    Auf dem größten Markt für Automobile – China – sieht es noch wesentlich düsterer aus. Der chinesischen Automobilvereinigung (China Association of Automobile Manufacturers) zufolge sanken im Januar und Februar 2019 die PKW-Verkäufe um 17,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Bereits 2018 ging es um 4 Prozent abwärts. Schon werden bei den deutschen Herstellern und Zulieferer Schichten gekürzt oder ganz gestrichen und sogar Entlassungen stehen im Raum. Die Entwicklung wird auf andere Branchen und Länder ausstrahlen - eine Art Dominoeffekt.

    Bestätigt wird der wirtschaftliche Abschwung durch den Einkaufsmanagerindex. Dieser fällt auf ein 74-Monatstief!

    Zinsen werden sinken und es wird wieder Geld gedruckt

    Aus diesem Grund wird weder die Fed und schon gar nicht die Europäische Zentralbank (EZB) 2020 die Zinsen erhöhen. Ganz im Gegenteil, die Zinsen werden fallen.

    Die Notenbanken werden alles tun, um eine Rezession zu unterbinden, da es ansonsten lediglich eine Frage der Zeit ist, bis unser auf Pump und kontinuierlichem Wachstum basierendes Wirtschafts- und Finanzsystem uns mit einem Riesenknall um die Ohren fliegt.


    Über die Autoren: Marc Friedrich und Matthias Weik sind studierte Ökonomen. Sie halten Vorträge und schreiben Bücher ("Der Crash ist die Lösung"). Außerdem bieten sie als Honorarberater Beratung zur Vermögenssicherung an.

    Staaten, viele Unternehmen und Privatpersonen sind bereits bis zur Halskrause verschuldet.

    Ergo: Die Welt ist süchtig nach der Droge billigem Geld. Diese Droge wird es in Kürze wieder in rauen Mengen geben. Mit der kommenden Rezession werden Notenbanken zukünftig in noch größerem Stil als in der Vergangenheit die Geldschleusen öffnen und die Zinsen weiter senken. Die EZB wird weiterhin drastisch in die Märkte eingreifen und Zombieunternehmen wie beispielsweise die italienischen Banken am Leben erhalten. Kurzum: Die Zinsen werden weiter sinken und die Notenbankbilanzen werden in einem weitaus größeren und uns bis dato unbekannten Stil aufgebläht werden, um den Schein einer funktionierenden Finanzwelt weiter aufrecht zu erhalten. Summa summarum: Die Planwirtschaft der Notenbanken wird uns auf unbestimmte Zeit erhalten bleiben.

    Was bedeutet das für uns Bürger konkret?

    Die Banken und Versicherungen werden weiter leiden und damit die Sparer. Wir alle werden weiter enteignet und Opfer dieses Ausnahmezustands. Altersvorsorge wird immer schwieriger. Für immer mehr Menschen besteht die Gefahr im Alter zu wenig zum Leben zu haben. Die Altersarmut wird wachsen und junge Menschen können nicht adäquat fürs Alter vorsorgen. Lebens- und Rentenversicherungen, Bausparverträge und Riesterrenten werden nicht die Zinsen erwirtschaften wie versprochen. Wenn überhaupt, werden die Gebühren diese wegfressen. Garantiezinsen werden weiter sinken und Finanzinstitute sterben.

    Die Fed wird genauso wie die EZB die Zinsen senken. Im Gegensatz zur EZB hat die Fed noch einen Puffer von ein paar Prozent, bis es in den USA in den negativen Bereich gehen wird. In der Eurozone sind die Zinsen bereits bei 0 Prozent angelangt. Die EZB um Mario Draghi hat bereits ihr Pulver verschossen. In Kürze werden wir Bürger der Eurozone mit nicht unerheblichen Negativzinsen tyrannisiert.

    Dies bedeutet: Geld wird noch billiger. Wenn Sie lesen, dass ein weiteres Aufkaufprogramm der Notenbanken gestartet wird und die Zinsen gesenkt werden, dann greifen Sie zu und kaufen Sie Aktien, ETFs, Fonds und Immobilien. Denn dann geht die Party weiter und die jetzt schon angeschwollene Blase an den Aktien- und Immobilienmärkten wird noch weiter aufgeblasen. Dax 20.000 wir kommen! Folglich wird Wohnen noch mehr zum Luxusgut. Doch Vorsicht ist geboten!Achten Sie aber auf das Timing, um auch dann rechtzeitig wieder auszusteigen und Gewinne zu realisieren. Denn auch diese Party wird irgendwann zu Ende gehen.

    Gold darf jetzt nicht fehlen

    Das Einzige was die Notenbanken damit erreichen werden, ist abermals sich teuer Zeit erkaufen und den Crash in die Zukunft zu verschieben. Doch eines werden sie nicht: das Problem lösen! Nein, lediglich die Fallhöhe wird weiter nach oben justiert und der Aufprall damit noch härter, wenn nicht sogar tödlich. Daher darf als Vollkaskoschutz auch nicht Gold im Portfolio fehlen.

    Wenn selbst Banken aktuell bis zu 10 Prozent Gold als Absicherung empfehlen, können Sie sich ein Bild machen wie viel Sie besitzen sollten wenn es kriselt. Keine Krise wurde jemals und wird auch in Zukunft jemals mit Gelddrucken gelöst. Auch wenn immer mehr Ökonomen der „Modern Money Theorie“ (MMT) anhängen. Das einzige, was momentan von den Notenbanken betrieben wird, ist volkswirtschaftliche Schadensmaximierung. Den Preis dafür werden wir Bürger bezahlen. Und zwar in Gänze.

    Auf der Suche nach Putins Schätzen: In Russland ist der Goldrausch ausgebrochen (Video)

    https://www.focus.de/finanzen/news/3..._10216547.html

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10490336.html

    https://www.wochenkurier.info/ueberr...muessen-71636/

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10490336.html
    Geändert von Luis (24.03.2019 um 10:47 Uhr)

  16. #16
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    DAX-Konzerne wollen 100.000 Stellen abbauen

    Die 30 DAX-Konzerne wollen laut Berechnungen einer Zeitung vor allem über Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen gut 100.000 Stellen abbauen.

    Am meisten Stellen würden bei VW wegfallen - mit mehr als 30.000, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Insgesamt beschäftigen die 30 DAX-Konzerne 3,7 Millionen Menschen, davon gut ein Drittel in Deutschland.

    Damit verbunden sind Sparprogramme, mit denen die Konzerne ihr Ergebnis künftig Jahr für Jahr um zusammengerechnet 20 Milliarden Euro verbessern wollen. Das entspricht fast einem Viertel des gesamten Nettogewinns im abgelaufenen Geschäftsjahr. Allein BMW will bis Ende 2022 zwölf Milliarden Euro einsparen, um Gewinnrückgänge aus hohen Investitionen in die E-Mobilität abzufedern.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/120...tellen-abbauen

  17. #17
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    Diese Kurve prophezeit der Welt die Rezession

    Am Zinsmarkt hat sich die Rendite von zehnjährigen Anleihen unter das Niveau von Dreimonatspapieren geschoben. Vor jedem Abschwung gab es bisher ein solches Szenario. Sparer tun gut daran, das Signal im Auge zu behalten.

    https://www.welt.de/img/finanzen/mob...ion-js-USA.jpg

    Die ökonomische Theorie verlangt eigentlich, dass Papiere mit Fälligkeit in ferner Zukunft höhere Renditen abwerfen und kurz laufende weniger. Schließlich müssen Investoren ihr Geld bei den Langläufern länger entbehren, mit allen Risiken, die damit einhergehen. Wer eine zehnjährige Anleihe kauft, legt sich für eine Dekade auf diesen Zins fest, deswegen ist auch von festverzinslich die Rede. Sollte während der Laufzeit die Inflation plötzlich in die Höhe schießen, der Emittent schwächeln oder das Marktzinsniveau generell nach oben gehen, erleidet der Anleger zumindest zwischenzeitlich Kursverluste. Der höhere Zins für langlaufende Titel ist der natürliche Ausgleich für all diese Unwägbarkeiten.

    Wenn nun aber Investoren akzeptieren, dass der langfristige Zins unter dem kurzfristigen liegt, dann gehen sie von einer negativen Wirtschaftsentwicklung aus. So bildete der US-Zinsmarkt im Juli 2000 wie jetzt eine Inversion aus. Und tatsächlich trat die Rezession Anfang 2001 ein. Genauso war es vor der Finanzkrise. Schon im Juli 2006 hätte es Investoren eine Warnung sein können, dass Dreimonatspapiere in den USA mehr abwerfen als Zehnjährige. Der Abschwung ereilte die größte Ökonomie der Welt dann aber erst im vierten Quartal 2007.

    Die Beispiele zeigen, dass die Inversion keine Punktprognose erlaubt, wann das Bruttoinlandsprodukt in Minus dreht. In der Vergangenheit dauerte es bis zum Einbruch manchmal ein halbes Jahr (wie 2000/01), manchmal aber auch eineinhalb Jahre (wie 2006/07). Doch niemand konnte danach sagen: Der Kapitalmarkt gab keine Hinweise auf eine Abkühlung.

    Fehlsignale gab es in der Tat nur selten: Im Jahr 1966 bildeten die Märkte eine Inversion aus, ohne dass eine Rezession folgte. Ebenso 1998. Doch in allen anderen Fällen ignorierten Anleger das Signal auf eigenes Risiko und häufig zu ihrem Nachteil. Jeder Wirtschaftsflaute der vergangenen 60 Jahre ging eine „inverse Zinsstruktur“ voraus, wie Börsianer Marktbeobachter das Phänomen nennen.

    https://www.welt.de/img/finanzen/mob...eutschland.jpg

    Optimisten leugnen die Aussagekraft der aktuellen Inversion. Sie machen geltend, dass der Zinsmarkt in erster Linie durch die Aktivitäten der Notenbanken bestimmt ist und damit das Rezessionsbarometer seine Aussagekraft verliert. So wurde die aktuelle Inversion durch die amerikanische Notenbank maßgeblich befördert. Die Währungshüter in Washington hatten vergangene Woche mitgeteilt, den Abbau ihrer durch die Finanzkrise aufgeblähten Bilanzsumme im September zu beenden und ihr Portfolio umzuschichten, das zum großen Teil aus am Markt erworbenen Anleihen besteht. Die durch Immobilien gedeckten Schuldtitel sollen Stück für Stück in US-Treasuries getauscht werden. Damit tritt in den kommenden Jahren ein weiterer potenter Aufkäufer von US-Anleihen auf.

    Böses Omen für Aktieninvestoren

    Die rasant steigende Verschuldung der Vereinigten Staaten würde eigentlich erwarten lassen, dass der Zinssatz von Treasuries (wie US-Anleihen auch genannt werden) steigt. Höhere Verschuldung bedeutet höheres Bonitätsrisiko: Die komplette Rückzahlung ist zumindest rechnerisch nicht mehr so sicher. Nach Berechnungen des Finanzdienstes Bloomberg hat das amerikanische Schatzamt diesen Februar mit einem Minus von 234 Milliarden Dollar die höchste Neuverschuldung in einem Monat überhaupt verzeichnet.

    Für Aktieninvestoren verheißt die Inversion am Zinsmarkt tendenziell nichts Gutes. Allerdings lässt sich auf Basis vergangener Erfahrungen nicht vorhersagen, wann der Markt kippt. Zu bedenken ist außerdem, dass die inverse Struktur zwar mit großer Genauigkeit die Rezession vorhersagt, jedoch nicht das Ausmaß des Abschwungs. Jede Abschwächung verläuft anders und zeitigt andere Effekte an der Börse.

    https://www.welt.de/finanzen/article...Rezession.html

  18. #18
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    Deutschland: „Wir sind auf dem Weg, der kranke Mann Europas zu werden“...

    Pünktlich zur Eröffnung der größten Industriemesse der Welt in Hannover geht der Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger hart mit der Bundesregierung ins Gericht. Die Konjunkturschwäche hat auch Deutschlands mit Abstand wichtigste Schlüsselbranche, die Metall- und Elektroindustrie mit ihren knapp vier Millionen Beschäftigten, voll erfasst. Dulger, der die Arbeitgeber der Branche vertritt, fordert Korrekturen an dem „Schön-Wetter-Koalitionsvertrag“, den SPD und Union vor einem Jahr geschlossen haben. Denn Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit sei in akuter Gefahr. Die Stimmung erinnert Dulger an die „Titanic“ – kurz vor dem Untergang.

    WELT: Herr Dulger, die Wachstumsprognosen für Deutschland werden derzeit immer weiter nach unten korrigiert. Wie sieht es denn in Ihrer Branche aus, die ja so etwas wie das Herzstück der Wirtschaft bildet?

    Rainer Dulger: Auch wir sehen eine deutliche Abkühlung. Im vergangenen Jahr sind wir noch um 1,5 Prozent gewachsen. In diesem Jahr werden wir nicht mehr als ein Prozent erreichen. Aber auch ein halbes Prozent ist denkbar. Die Gefahr einer Rezession wächst spürbar. Wir sollten sie aber auch nicht herbeireden. Krisen beginnen bekanntlich im Kopf.

    WELT: Wie entwickelt sich die Beschäftigung?

    Dulger: Die Beschäftigungslage in der Branche ist noch stabil. Unser Problem ist der Fachkräftemangel. Wir haben über 340.000 offene Stellen für Metall- und Elektrofacharbeiter, die wir nicht besetzen können, aber nur rund 120.000 sind bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Die Fachkräftelücke ist durch die Einführung der abschlagsfreien Rente mit 63 noch verschärft worden. Allein unsere Branche hat dadurch bereits rund 100.000 Arbeitskräfte verloren. Und die Unternehmen hatten gar keine Chance, sich darauf einzustellen, denn viele Mitarbeiter gingen sehr kurzfristig. Die Rente mit 63 hat eine verheerende Wirkung.

    WELT: Rücken denn genug junge Menschen nach?

    Dulger: Nein, auch hier gibt es eine Lücke. Wir nehmen zurzeit in der Metall- und Elektroindustrie fast 80.000 junge Menschen pro Jahr in Ausbildung, weitere 8000 Ausbildungsplätze, immerhin zehn Prozent, konnten jedoch nicht besetzt werden. Die Zahl der Bewerber ist heute deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. Die Unternehmen stehen im harten Wettbewerb um die Schulabgänger. Der Fachkräftemangel hat 2018 bereits zu Wachstumseinbußen geführt.

    WELT: Wie passt dazu, dass etliche Konzerne wie etwa SAP oder VW massiven Stellenabbau angekündigt haben und dabei vor allem auf Altersteilzeit setzen? Frühverrentung ist doch das Gegenteil von Fachkräftesicherung.

    Dulger: Für die Gewerkschaften ist die Altersteilzeit ein sozialer Besitzstand, den sie auch in Zukunft nicht hergeben werden. Für die Unternehmen ist dieses Instrument aber ebenfalls unverzichtbar. Denn es bietet die Möglichkeit, Personal sozialverträglich abzubauen. Viele Mitarbeiter gehen ja nicht ungern früher in Rente, wenn man ihnen das über die Altersteilzeit finanziell ermöglicht.

    WELT: Und wenn die älteren Mitarbeiter doch lieber weiterhin arbeiten wollen?

    Dulger: Qualifizierte Arbeitnehmer, die von einem Stellenabbau betroffen sind, haben angesichts der insgesamt stabilen Beschäftigungssituation in unserer Branche gute Chancen, in einem anderen Unternehmen einen Job zu finden.

    WELT: Setzt die große Koalition die richtigen Akzente, um die Wirtschaft in Schwung zu halten?

    Dulger: Nein, im Gegenteil. Die Politik trägt erhebliche Mitschuld an der Konjunkturschwäche. Mit zahlreichen Maßnahmen wie der Verschärfung der Zeitarbeit oder dem neuen Teilzeitgesetz hat man den Betrieben Flexibilität genommen. Auch Regelungen etwa zur Pflege von Angehörigen oder zur Weiterbildung machen den täglichen Arbeitsablauf schwieriger. Die Politik schafft für die Beschäftigten immer neue Ansprüche und wälzt die Lasten auf die Unternehmen ab. Gleichzeitig vernachlässigt der Staat die Infrastruktur. Ob Energie, Datenübertragung oder Verkehr – überall gibt es riesige Probleme, die die Bundesregierung nicht entschlossen angeht. Union und SPD haben im vergangenen Jahr einen Schön-Wetter-Koalitionsvertrag geschlossen. Wenn die Konjunktur jetzt nicht mehr so rund läuft, zeigt sich, dass für die Wirtschaft überhaupt nichts erreicht wurde und sich die Rahmenbedingungen sogar noch weiter verschlechtern. Die große Koalition muss endlich mehr Wirtschaft wagen!

    WELT: Sind denn die Rahmenbedingungen wirklich so mies?

    Dulger: Nehmen Sie die Energiewende. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat hier doch überhaupt kein Konzept. Die Stromkosten sind in Deutschland für die meisten Unternehmen mittlerweile fast doppelt so hoch wie in Nachbarländern, etwa in Polen und Tschechien. Wir hatten einmal eine der besten und sichersten Energieversorgungen der Welt. Jetzt herrscht dagegen ein heilloses Chaos. Der Netzausbau kommt nicht zügig in Gang, trotzdem wurde nach dem Atomausstieg nun auch noch ein übereilter Kohleausstieg beschlossen. Hinzu kommen die neuen unrealistischen CO2-Ziele, denen die Bundesumweltministerin in Brüssel entgegen vorherigen Absprachen zugestimmt hat. Das alles ist absurd. Der hohe Strompreis schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit enorm und treibt energieintensive Unternehmen ins Ausland. Und jetzt sind wir auch noch dabei, die Autoindustrie kaputtzureden. Diese grünen Träumereien müssen aufhören. Deutschland war schon mal der kranke Mann Europas, bis die schröderschen Reformen uns wieder fit gemacht haben. Jetzt sind wir wieder auf dem besten Weg, Europas kranker Mann zu werden.

    WELT: Wirtschaftsminister Altmaier hat vor Kurzem seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgelegt. Das Ziel ist die Schaffung nationaler und europäischer Champions, um mit China und den USA auf Augenhöhe konkurrieren zu können. Außerdem will sich der Staat aktiv an strategischen Projekten wie etwa der Batteriezellenproduktion beteiligen. Was halten Sie von einer solchen Industriepolitik?

    Dulger: Nehmen Sie die Energiewende. Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat hier doch überhaupt kein Konzept. Die Stromkosten sind in Deutschland für die meisten Unternehmen mittlerweile fast doppelt so hoch wie in Nachbarländern, etwa in Polen und Tschechien. Wir hatten einmal eine der besten und sichersten Energieversorgungen der Welt. Jetzt herrscht dagegen ein heilloses Chaos. Der Netzausbau kommt nicht zügig in Gang, trotzdem wurde nach dem Atomausstieg nun auch noch ein übereilter Kohleausstieg beschlossen. Hinzu kommen die neuen unrealistischen CO2-Ziele, denen die Bundesumweltministerin in Brüssel entgegen vorherigen Absprachen zugestimmt hat. Das alles ist absurd. Der hohe Strompreis schwächt unsere Wettbewerbsfähigkeit enorm und treibt energieintensive Unternehmen ins Ausland. Und jetzt sind wir auch noch dabei, die Autoindustrie kaputtzureden. Diese grünen Träumereien müssen aufhören. Deutschland war schon mal der kranke Mann Europas, bis die schröderschen Reformen uns wieder fit gemacht haben. Jetzt sind wir wieder auf dem besten Weg, Europas kranker Mann zu werden.

    WELT: Wirtschaftsminister Altmaier hat vor Kurzem seine „Nationale Industriestrategie 2030“ vorgelegt. Das Ziel ist die Schaffung nationaler und europäischer Champions, um mit China und den USA auf Augenhöhe konkurrieren zu können. Außerdem will sich der Staat aktiv an strategischen Projekten wie etwa der Batteriezellenproduktion beteiligen. Was halten Sie von einer solchen Industriepolitik?

    Dulger: Überhaupt nichts, denn damit landen wir nahe an der Planwirtschaft. Dass der Staat jetzt selbst eine Batteriezellenproduktion mit Subventionen anbauen will, ist der völlig falsche Ansatz. Es gibt weltweit hier längst Überkapazitäten, und China hat sich zudem den Zugang zu den nötigen Rohstoffen gesichert. Die Produktion in Deutschland kann deshalb dauerhaft gar nicht wettbewerbsfähig sein. Das ist auch der Grund, warum die Wirtschaft auf den Plan so skeptisch reagiert hat. Die Politik drängt die Automobilbranche, sich auf den Elektromotor als die Technologie der Zukunft festzulegen. Doch es ist überhaupt nicht ausgemacht, dass die Zukunft nur dahin geht. Deshalb hat die deutsche Automobilbranche vollkommen recht, wenn sie auch alternative Wege wie die Brennstoffzelle oder Hybridmotoren nicht vernachlässigt. In derartige strategische Entscheidungen sollte sich die Politik nicht einmischen.

    WELT: Und Altmaiers Idee der nationalen Champions?

    Dulger: Wir brauchen keine staatlichen Hilfen für einzelne Unternehmen, sondern gute Rahmenbedingungen für die gesamte Wirtschaft. Und hier wäre für die Bundesregierung eine Menge zu tun. In Deutschland funktionieren wesentliche Teile des Gemeinwesens nicht richtig. Das gilt für die innere Sicherheit, für die Bundeswehr, für die Infrastruktur. Auch bei der Bildung müssen wir besser werden. Noch immer verlassen jährlich 50.000 Jugendliche ohne Abschluss die Schulen. Das können wir uns schon angesichts des Fachkräftemangels nicht länger leisten. Die Bundesregierung setzt falsche Prioritäten: Fast die Hälfte des Haushalts fließt in Sozialleistungen, während man kaum etwas für die Zukunftsinvestitionen aufbringt. Der Staat belastet die Unternehmen nicht nur mit Sozialkosten, sondern auch mit immer mehr Bürokratie. Die Dokumentationspflichten nehmen ständig zu. Auch hier wäre Altmaier gefordert.

    WELT: Im Vergleich zu anderen EU-Staaten schlägt sich Deutschland aber doch noch ganz gut.

    Dulger: Mittlerweile liegen die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland für dieses Jahr nur noch bei 0,8 Prozent. Das ist wenig. Und wenn jetzt noch aus dem internationalen Umfeld Probleme dazukommen, etwa ein harter Brexit, US-Autozölle oder ein Einbruch im China-Geschäft, dann kann sich Lage rasch dramatisch verschlechtern. Es muss nicht so kommen, doch wir täten in jedem Fall gut daran, uns besser aufzustellen. Die Regierung scheint das nicht zu erkennen. Das erinnert an die „Titanic“: Damals hat der Kapitän noch während des Untergangs in der ersten Klasse Tee und Kekse reichen lassen, um für gute Stimmung zu sorgen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...schwaeche.html

  19. #19

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    Denke das passt ganz gut in den Thread hier.
    Kommt mit dem harten Brexit die Rezession in Deutschland und Europa? Wieder einmal konnte sich das Parlament wieder nicht einigen die Zeit drängt nun haben die Briten nur noch bis 12. April Zeit eine Einigung zu finden.
    Der Anleihechef von Vontobel, Ludovic Colin meinte "Ein ungeordnetes Ausscheiden Großbritanniens aus der EU wäre der wahrscheinlichste Auslöser für eine Rezession in der Europäischen Union". Natürlich ist das Thema auch bei den Börsen aktuell
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16117170.html

    auch vielleicht Interessant https://www.deutschlandfunk.de/ifo-p...icle_id=445119

  20. #20
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    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Denke das passt ganz gut in den Thread hier.
    Kommt mit dem harten Brexit die Rezession in Deutschland und Europa? Wieder einmal konnte sich das Parlament wieder nicht einigen die Zeit drängt nun haben die Briten nur noch bis 12. April Zeit eine Einigung zu finden.
    Der Anleihechef von Vontobel, Ludovic Colin meinte "Ein ungeordnetes Ausscheiden Großbritanniens aus der EU wäre der wahrscheinlichste Auslöser für eine Rezession in der Europäischen Union". Natürlich ist das Thema auch bei den Börsen aktuell
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16117170.html

    auch vielleicht Interessant https://www.deutschlandfunk.de/ifo-p...icle_id=445119
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Jetzt sind wir wieder auf dem besten Weg, Europas kranker Mann zu werden.
    Das wird von unserer Merkel Regierung bewusst herbeigeführt - Wirtschaft zu schwächen und mit Migration die Rechtsprobleme im Land zu befeuern.

    Alles ist Absicht um unseren guten Staat zu zerstören. Darum haut die Parteien in die Tonne - denn die Parteien arbeiten alle gegen Deutschland.

  21. #21
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    Die fetten Jahre sind vorbei 03. April 2019

    Welthandelsorganisation WTO sieht schwarz für 2019: Die Wirtschaft gerät ins Stocken. Angeblich sind die USA schuld. Aber auch private und öffentliche Investitionen lassen weltweit dramatisch nach.

    Börsen-Zeitung: "Die fetten Jahre sind vorbei", Kommentar zum Welthandel von Julia Wacket

    Die Welthandelsorganisation WTO soll als mitgliedergeführte Organisation eigentlich ihren Mitgliedern das Wort überlassen. Sie soll als Mediator dienen und schlichten, sich aber nicht einmischen.

    Dass ihr Direktor Roberto Azevedo am Dienstag so deutliche Worte an die Mitglieder gerichtet hat, war daher ein Novum. Es war ein Appell, das Ruder herumzureißen, bevor es zu spät ist. Die Botschaft: Die fetten Jahre sind vorbei. 2018 war ein schlechtes Jahr für den Welthandel und 2019 dürfte noch schlechter werden, wenn sich nicht bald etwas ändert.

    Wem dieses hohe Maß an Unsicherheit im Welthandel zu verdanken ist, ließ der WTO-Chef auch schnell durchblicken - hauptsächlich den USA und den von ihnen angezettelten Handelskonflikten.

    Es sind aber nicht nur die USA, die dafür sorgen, dass das Wachstumstempo des Welthandels von seiner jüngsten Hochwassermarke 4,6 Prozent im Jahr 2017 immer mehr in Richtung 1 Prozent driftet.

    Private und öffentliche Investitionen, die ein Haupttreiber des Welthandels sind, lassen weltweit nach. Dabei fordern Ökonomen schon seit geraumer Zeit, dass die Fiskalpolitik in Zeiten, in denen die Geldpolitik an ihre Grenzen stößt, eine stärkere Rolle einnehmen muss.

    Schwellenländer, die vor der Finanzkrise noch Wachstumstreiber waren, können diese Rolle immer schlechter einnehmen, auch weil die Industrieländer sie zunehmend als "Systemkonkurrenten" sehen und Roboter und 3-D-Drucker ihnen die Arbeit abnehmen.

    Statt sich mit Zukunftsthemen wie der Digitalisierung, Nachhaltigkeit und dem Schaffen von Arbeitsplätzen im Welthandel zu beschäftigen, fallen die Länder zurück in protektionistische Zeiten und wollen sich mit der besseren industriepolitischen Strategie oder dem besseren bilateralen Abkommen überbieten - obwohl die Geschichte bewiesen hat, dass solche Rezepte nicht für mehr Wohlstand sorgen.

    Dafür gibt es multilaterale Organisationen wie die WTO, die Themen wie Marktzugang, elektronischen Handel, Subventionen, Streitschlichtung im Welthandel weit besser durchsetzen können.

    Dazu müssen sie allerdings auch mit genug Macht ausgestattet werden. Das Thema der WTO-Reform liegt schon seit Jahren auf dem Tisch. Es muss in dem alles entscheidenden Jahr 2019 endlich angegangen werden.

    Dazu braucht es kein allumfassendes Paket, auch bei der WTO kann ein Weg der kleinen Schritte gegangen werden. Die Frage ist nur, ob die Mitgliedsländer zu mehr Kooperation statt mehr nationalen Alleingängen bereit sind - das ist das, woran es gerade am meisten hapert, nicht nur im Welthandel.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/121...re-sind-vorbei

  22. #22
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    Rezessionsgefahr: Edelmetalle korrigieren – Notenbanken in der Sackgasse

    Mittwoch, 03.04.2019 05:49

    Trumps neuer Kandidat für das Fed-Direktorium Stephen Moore sagte in einem Interview vergangene Woche, die Fed solle unverzüglich den Leitzins um 50 Basispunkte senken. Sollte er es in das Direktorium schaffen, so hätte seine Stimme für lockere Geldpolitik bei Abstimmungen kaum Gewicht. Dennoch erholten sich die Aktienmärkte zum Wochenschluss weiter, während der Dollar seine Aufwärtsbewegung erst einmal stoppte. EZB-Politiker Draghi und Praet wiederholten und bekräftigten letzte Woche ihre langfristige Ausrichtung der Geldpolitik mit neuen Bankkrediten (TLTRO-III) und potenziellen Negativzinsen in der Zukunft. Der Euro war bis zum Ende der Woche wieder bis an die Unterstützung bei 1,12 $ gefallen. Der Gemeinschaftswährung droht ein Wertverlust in den kommenden Monaten, weshalb der Euro bis auf die Parität zum US-Dollar fallen könnte. Dies würde einen gigantischen Vermögensverlust von 10 % für europäische Sparer bedeuten.

    Der Goldpreis litt in der vergangenen Woche wieder unter Abgaben, wobei die Unterstützung bei 1.280 $ erneut angelaufen wurde. Auf Sicht der nächsten Wochen dürfte der Preis weiter konsolidieren, bevor dann im Herbst ein erneuter Angriff auf den Widerstand bei 1.350 $ starten kann. Sobald dies gelingt, wäre ein langfristiges Kaufsignal perfekt. In Euro könnten Kaufsignale früher entstehen, da der Euro unter der aktuell erneut lockeren Geldpolitik weiter an Kaufkraft verlieren wird. Weltweit nehmen die Risiken für die Volkswirtschaften zu und Investoren fliehen zunehmend in den sicheren Hafen des Goldes, was auch hier zu verstärktem Preisauftrieb bei Gold führen wird.

    Die chinesische Regierung hatte Anfang März den heimischen Banken befohlen, die Kreditvergabe an private Unternehmen um 30 % zum Vorjahr auszuweiten. Das Eigenkapital für diese Kreditvergabe erhalten die Banken, indem die PBoC (=People’s Bank of China) Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit von den Banken kauft. Diese absurde Strategie wird die Konjunktur in China noch etwas aufrecht halten, doch wird sie scheitern wie in vielen anderen Ländern zuvor auch. Die chinesische Währung wird bei dieser Geld- und Wirtschaftspolitik natürlich weiter abwerten und der Goldpreis in chinesischen Yuan zwangsläufig ansteigen.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht Gewitterwolken in der Eurozone aufziehen und Notenbankchef Mario Draghi warnte vor einer anhaltenden Verschlechterung der Nachfrage außerhalb des europäischen Währungsraums. Die Nachfrage innerhalb des Währungsraumes sei aber vermeintlich weiterhin robust. Gleichzeitig versuchte er zu beruhigen, indem er sagte, dass die Geldpolitik die Wirtschaft unterstütze, weil sie ihren Zinsausblick anpasse: „Wir sind nicht knapp an Instrumenten, um unser Mandat zu erfüllen.“ Mit dieser Aussage gesteht Draghi ein, dass ihm bei Problemen im Kreditsektor keine andere Wahl bleibt, als wieder neues Geld zu drucken, um scheiternde Banken zu rekapitalisieren. Die EZB hatte wegen der jüngsten Konjunktureintrübung die Zinswende abgesagt. Ihre Leitzinsen will sie jetzt noch bis mindestens zum Jahresende nicht antasten, was wir bereits erwartet hatten.

    Die Entwicklung am Anleihenmarkt bereitet Investoren erneute Bauchschmerzen. Dort werfen dreimonatige US-Bonds weiterhin mehr ab als zehnjährige. Viele Marktteilnehmer sehen darin ein Signal einer nahenden Rezession. Nach Einschätzung von Manager Paul O’Connor vom Vermögensverwalter Janus Henderson, sind die Ängste vor dieser sogenannten inversen Zinskurve überzogen. „Ich glaube nicht, dass der Anleihemarkt mehr über die Weltwirtschaft weiß als der Rest“, sagt er. Doch auch Donald Trump fürchtet sich und so forderte er von der OPEC (=Organization of the Petroleum Exporting Countries) via Twitter eine Ausweitung der Ölproduktion.

    „Die Weltmärkte sind fragil, der Ölpreis wird zu hoch.“

    Die Automobilnachfrage nahm bereits deutlich ab, was ebenso ein Anzeichen einer beginnenden Rezession sein könnte. Immerhin handelt es sich bei dem aktuellen Konjunkturaufschwung um den zweitlängsten in der Geschichte und statistisch wäre eine rezessive und gesundende Rezession längst überfällig. Palladium als reines Industriemetall reagiert sehr konjunktursensitiv und brach, auf schlechte Wirtschaftsdaten hin, vergangene Woche stark ein. Insgesamt verlor Palladium 300 $ und der Tagesrückgang von 100 $ war der stärkste Tagesverlust seit 19 Jahren. Wir hatten vor einem Bruch des Aufwärtstrends bereits in den letzten Wochen gewarnt und eine stärkere Preiskorrektur in den Raum gestellt, sobald sich aufgrund einer Rezession das bisher herrschende Defizit in ein Überangebot wandeln würde.

    Nach Meldungen hat die Industrie damit begonnen das teure Palladium durch das aktuell historisch günstige Platin zu ersetzen. Platin war zur Jahrtausendwende zwar günstiger zu haben, doch berücksichtigt man die Inflation der US-Geldmenge, so ist der Preis heute günstiger als damals. Platin bietet aktuell mehr für weniger Geld und die Nachfrage sowohl seitens Investoren als auch seitens der Industrie scheint wieder zuzunehmen und das bisher herrschende Überangebot langsam auszugleichen.

    Bei 800 $ je Feinunze befindet sich eine langfristige Unterstützung im Preis. Hier kaufen Industrie und Investoren vermehrt und es scheint gut möglich, dass von diesem Niveau aus der Preis langsam wieder steigen wird. Dass Platin bessere Chancen als Palladium hat, zeigt auch das Platin-Palladium-Ratio. Bei einer Rezession wird gerade das aktuell historisch teure Palladium stark einbrechen, während das ohnehin günstige Platin womöglich sein aktuell günstiges Preisniveau verteidigen kann. Statistisch legt das Ratio nahe, langfristig eher in Platin zu investieren. Die Chancen für starke Preisanstiege sind weitaus höher und die Risiken für Verluste statistisch gesehen deutlich geringer, als bei einem Investment in Palladium. Manch einer erwartet bereits einen Angebotsschock im Palladium und einen weiter fallenden Preis. Langfristig orientierte Investoren mit einem Investmenthorizont von bis zu zehn Jahren finden beim Platin aktuell sehr günstige Preise mit hohen Gewinnchancen!

    https://www.miningscout.de/blog/2019...der-sackgasse/

  23. #23
    Premium-Mitglied Avatar von Hasi
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    ...nur keine Panik auf der Titanic:

    Nach meinem (internen Bauchgefühl) und der (2x bewährten) Strategie, krachts erst 2021

    Optimismusphase NEU: November 2019 bis Januar 2021

    Der Start der nächsten Verzweiflungsphase wäre demzufolge Februar 2021 .
    Um sicher zu gehen, müsste ich im Jahr 2020 wiederum mein Aktiendepot vollständig leeren
    Evt. decke ich mich Ende 2020 auch nur mit einer Ladung Puts ein

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post154244

  24. #24
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    Zitat Zitat von Hasi Beitrag anzeigen
    ...nur keine Panik auf der Titanic:

    Nach meinem (internen Bauchgefühl) und der (2x bewährten) Strategie, krachts erst 2021

    Evt. decke ich mich Ende 2020 auch nur mit einer Ladung Puts ein

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post154244

    An die Geldhamster

    Im abgelaufenen Jahr 2018 betrug die Summe aller weltweit produzierten Güter und erbrachten Dienstleistungen laut Weltbank knapp 85 Billionen Dollar. Die Summe aller außenstehenden Terminwetten auf Aktien, Währungen, Zinsen und Rohstoffe etc. bezifferte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Ende 2018 auf 595 Billionen Dollar. (Ralf Höller)

    https://www.heise.de/tp/features/An-...r-4364344.html

  25. #25
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    Deutsche Industrie greift Altmaier an

    Deutschlands Mittelständler werfen Bundeswirtschaftsminister Altmaier Untätigkeit vor.

    Nun legt die Industrie nach:

    Altmaier müsse entschieden mehr tun, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken.

    Einige aber springen dem CDU-Mann bei.

    Industriepräsident Dieter Kempf hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Versäumnisse vorgeworfen und ihn zu verstärkten Anstrengungen für die Wirtschaft aufgefordert.

    "Der Minister muss entschieden mehr tun, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu stärken", sagte der BDI-Präsident. "Dies gilt gerade deshalb, weil die Alarmsignale für unsere Konjunktur mittlerweile unübersehbar sind."

    Zuvor hatten mittelständische Unternehmen Altmaier in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" Untätigkeit vorgeworfen. Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), kritisierte außerdem, "hochambitionierte Klimaschutzziele" ließen sich nicht mit dem Kopf durch die Wand erreichen, sondern nur im Einklang mit Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit.

    Streitpunkt "Industriestrategie"

    "Bei den Energiekosten schießen die Preise durch die Decke." Mittlerweile sei Deutschland im Vergleich der Kosten für Industriestrom das drittteuerste Land - unter mehr als 100 Standorten weltweit. "Der bereits im vergangenen Jahr für diesen Januar vom Minister angekündigte Stromkostengipfel lässt derweil weiter auf sich warten. Die Ungeduld der Unternehmen wächst von Tag zu Tag."

    Der BDI-Präsident monierte zudem, in vielen Wirtschaftsverbänden und insbesondere im Mittelstand hätten einige Inhalte der von Altmaier vorgelegten "Nationalen Industriestrategie" für Irritationen gesorgt. "Der Mittelstand kommt in der Strategie mit Blick auf seine Bedeutung in der Realität zu kurz."

    Die angedachte Beteiligungsfazilität der öffentlichen Hand zur Abwehr von Auslandsinvestitionen drohe marktwirtschaftliche Prinzipien auszuhebeln. Altmaier hatte im Februar eine Industriestrategie vorgelegt. Er will notfalls mit staatlicher Hilfe Arbeitsplätze in Deutschland sichern. In sehr wichtigen Fällen könne der Staat "für einen befristeten Zeitraum als Erwerber von Unternehmensanteilen auftreten", betonte Altmaier. Dafür komme die Schaffung eines Fonds in Betracht.

    Wirtschaftsminister haben es schwer

    Angesichts der zunehmenden Konkurrenz auf Weltmärkten gerade aus China hatte Altmaier zudem gesagt, im Wettbewerb zwischen Asien, den USA und Europa sei das Schaffen von neuen "nationalen wie europäischen Champions" notwendig. "Der Bundeswirtschaftsminister muss in erster Linie ein Minister für die Wirtschaft sein", sagte Kempf. "Er sollte sicherstellen, dass es die Wirtschaft ist, die darüber entscheidet, welche Investitionen in der Wirtschaft sinnvoll sind. Nur das passt zur Sozialen Marktwirtschaft."

    Zurückhaltender zu Altmaier äußerte sich der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Eric Schweitzer. Schweitzer sagte, Bundeswirtschaftsminister hätten seit Jahrzehnten in der jeweiligen Bundesregierung einen schweren Stand. "Das gilt auch für die aktuelle Bundesregierung. Deshalb ist es umso wichtiger, sich auf die zentralen wirtschaftspolitischen Themen und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen zu konzentrieren. Da liegt angesichts der Wachstumsschwäche derzeit aus Sicht der Wirtschaft vieles auf dem Tisch."

    "Unaufgeregt und fleißig"

    Heftiger fiel die Kritik des Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführers Oliver Zander aus. "Der Bundeswirtschaftsminister hat kein Konzept - weder für die Energiewende noch für die Wirtschaft insgesamt", sagte Zander den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Industrie erwarte, dass sich Altmaier für "gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen einsetzt, anstatt planwirtschaftliche Industriestrategien zu präsentieren".

    Zander forderte weniger Bürokratie, die Begrenzung der Sozialabgaben bei 40 Prozent, niedrigere Arbeitskosten, den Erhalt der sachgrundlosen Befristung und ein modernes Arbeitszeitgesetz. Auch der Präsident des Außenhandelsverbands BGA, Holger Bingmann, äußerte sich kritisch: "Ich warne davor, als Antwort auf die aggressiven, nationalen Industriepolitiken in den USA und China vom bisherigen Erfolgsmodell abzukehren und sich einer eigenen nationalen Industriestrategie hinzuwenden, die einen Staatsinterventionismus zum Ziel zu haben scheint", sagte er der Zeitung "Die Welt". Das vertrage sich nicht mit dem berechtigten Vorwurf des Protektionismus an andere.

    FDP-Chef Christian Lindner sagte der "Welt": "Wenn sich die Familienbetriebe als Rückgrat unseres Landes nicht vertreten fühlen, ist die Vertrauenskrise geradezu ein Konjunkturrisiko." SPD-Politiker Johannes Kahrs stellte sich dagegen hinter Altmaier und sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", der Minister mache "einen guten Job". Er habe ihn als einen Politiker erlebt, der "unaufgeregt und fleißig" arbeite und "unprätentiös" Ergebnisse vorlege.

    Quelle: n-tv.de, bad/dpa

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deuts...e20955889.html

  26. #26
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    Automobilproduktion schrumpft erheblich

    Eigentlich ist die Autobranche ein verlässlicher Motor der deutschen Wirtschaft - doch die Branchenkrise und Zulassungsprobleme haben im vergangenen Jahr die gesamtwirtschaftliche Produktion tief ins Minus gedrückt.

    Es läuft nicht bei den deutschen Autobauern, und schon gar nicht rund: Die deutsche Automobilindustrie hat im Laufe des vergangenen Jahres deutliche Produktionsrückgänge verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lag die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen im zweiten Halbjahr 2018 kalender- und saisonbereinigt um 7,1 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr. Zum Vergleich: Im gesamten verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ging die Produktion im selben Zeitraum um 2,0 Prozent zurück. Ohne den Automobilsektor war es nur ein Rückgang um 0,9 Prozent.

    Im Jahr 2016 habe die Automobilindustrie laut der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen eine wirtschaftliche Leistung von 134,9 Milliarden Euro erbracht - ein Anteil von 4,7 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland.

    Ein Grund für den Produktionsrückgang im vergangenen Jahr ist die Umstellung auf den neuen Abgas-Teststandard WLTP. Dieser gilt seit September für alle Neuwagen in der EU. Viele Autobauer kamen mit der Zertifizierung ihrer Autos jedoch nicht hinterher, im September brach der Neuwagenmarkt deshalb EU-weit ein.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1261928.html

  27. #27
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    Zum dritten Mal binnen weniger Monate hat der Währungsfonds seine -

    Konjunkturprognosen für weite Teile der Welt teils drastisch zurückgenommen:

    Man muss nur das Beispiel Deutschlands betrachten,

    um die ganze Dramatik des Wachstumseinbruchs zu erkennen:

    Noch im vergangenen Sommer sagten die Ökonomen der Bundesrepublik für 2019 einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,1 Prozent voraus. In der jetzigen neuen Schätzung sind es gerade noch 0,8 Prozent, auch die Aussichten für 2020 sind mit plus 1,4 Prozent mau. Allein in diesem Jahr würden damit rund 50 Milliarden Euro an Wirtschaftsleistung fehlen, mit denen Politik und Unternehmen noch vor Monaten fest gerechnet hatten. Das hätte spürbare Folgen für die Firmenbilanzen wie für die Staatskasse.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtscha...rise-1.4402794

    Ergo: In die Rezession zur Insolvenz - oft nur ein kleiner Schritt - siehe Senvion.

    https://www.ariva.de/senvion-aktie?s...ANL1_AG1&utp=1

    Ergo: Die Senvion Aktie hat bereits 97% an Wert verloren. Über 950 Millionen Euro Schulden und zum weitermachen fehlen 100 Millionen.

    https://youtu.be/QvEQ8pw84mg

  28. #28
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    Finanzaufsicht BaFin „Die Gefahr der Ansteckung ist groß“

    Niedrige Zinsen, extrem hohe Verschuldungsraten und notleidende Kredite:

    BaFin-Chef Hufeld warnt vor großen Risiken für das Finanzsystem.

    Die oberste Finanzaufsicht hat sogar schon eine „Intensivstation“ für bestimmte Banken gegründet.

    Felix Hufeld arbeitet für eine Behörde, der Aktengläubigkeit und Haarspalterei nachgesagt wird. Doch der Präsident der obersten Finanzaufsicht BaFin verliert sich selten im Klein-Klein. Der frühere Unternehmensberater mag klare Worte – Banken und Versicherer werden davon nicht verschont. „Der Erfolg einer Finanzaufsicht bemisst sich nicht daran, ob es ihr gelingt, jede einzelne Bank am Leben zu erhalten“, sagt Hufeld.

    Falls ihr Geschäftsmodell nichts mehr tauge, könne sie aus dem Markt ausscheiden. Er als Regulierer hat aber vor allem die zahlreichen Risiken im Blick. Hier gehe es laut Hufeld darum, wachsam zu sein: „Andernfalls werden wir von den Risiken überrollt wie anno dazumal in der Subprime-Krise.“

    So ist das Finanzsystem durchaus anfällig: Die Zinsen seien nach wie vor sehr niedrig und belasteten Versicherer und Banken zusehends, sagte Hufeld. Die Verschuldungsraten seien global in Rekordhöhe gestiegen. „Noch immer gären in den Bankbilanzen einiger Länder in der Europäischen Union viele Not leidende Kredite“, warnte der BaFin-Präsident.

    „Es wird nichts. Da waren wir uns einig“

    Noch sei die wirtschaftliche Situation in Deutschland vergleichsweise gut, aber die Konjunktur flaue ab. Sorgen bereiten den Aufsehern auch die gesunkenen Kreditvergabestandards der Institute. Hinzu komme: „Die Gefahr der Ansteckung ist groß.“ Dem immer lauter werdenden Ruf der Finanzindustrielobby nach einer etwas milderen Regulierung machte Hufeld eine klare Absage.

    Zwar seien gefährliche regulatorische Lücken geschlossen worden, das Finanzsystem stabiler und widerstandsfähiger als vor Ausbruch der Finanzkrise, und wesentliche Reformziele erreicht – aber eben nur vorläufig. „Selbst der historisch einmalige regulatorische Kraftakt nach Ausbruch der Krise hat weder die alten Risiken abgeschafft, noch kann er sämtliche neue und künftige Herausforderungen vorwegnehmen.“ Ständige Wachsamkeit sei daher das höchste Gebot.

    „Wir sind hier im Rechtsstaat und nicht im Wilden Westen“

    Die BaFin hat sogar schon eine extra Einheit für Banken gegründet, in der bestimmte Institute besonders intensiv bewacht werden. „Dort haben wir viel von unserem Krisen-Know-how gebündelt“, hieß es. „Wir haben keine Intensivstation aufgebaut, weil wir glauben, den deutschen Banken gehe es schlecht“, sagte die BaFin. Aber man wolle Vorsorge betreiben, solange die Konjunktur noch gut sei, wenn es wirklich zu einem Abschwung komme.

    Kritik, nach der Hufeld und seine Behörde in den Geldwäscheskandalen der vergangenen Monate nicht genügend durchgegriffen hätten, wies er entschlossen zurück: „Wir sind hier im Rechtsstaat und nicht im Wilden Westen“, sagte Hufeld. „Wir können uns nicht einfach einen Sheriffstern ans Revers heften, losreiten und irgendwelche Verdächtigen verhaften – etwa potenzielle Geldwäscher.“ Nur die Strafverfolger könnten polizeiliche Mittel und Ermittlungsmethoden einsetzen und bei einem Geldwäscheverdacht handeln. „Wenn sie ermitteln, heißt das auch nicht, dass wir geschlafen hätten“, sagte Hufeld.

    In den vergangenen Monaten sorgte nicht zuletzt der Geldwäscheskandal bei der Danske Bank für Aufsehen. Dabei hatte die Deutsche Bank als sogenannte Korrespondenzbank einen Großteil der verdächtigen Gelder abgewickelt. Weil sie mit den Vorkehrungen des größten deutschen Geldhauses gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unzufrieden war, setzte die BaFin im September einen Sonderbeauftragten bei dem Institut ein – ein bislang einmaliger Vorgang.

    Der Danske-Skandal hat auch einen Schatten auf die Arbeit der nationalen Aufsichtsbehörden in der EU beim Kampf gegen Geldwäsche geworfen. Einem vertraulichen Dokument der EU-Bankenbehörde EBA zufolge hat die russische Zentralbank bereits 2007 und 2013 Aufseher in Dänemark und Estland über verdächtige Zahlungen bei der Danske-Filiale in Estland informiert.

    Diese Warnungen wurden aber größtenteils ignoriert. Die nationalen Aufsichtsbehörden, die die EBA kontrollieren, blockierten letztendlich weiterführende Untersuchungen zum Verhalten der Behörden in Estland und Dänemark. Der EBA-Aufsichtsrat, in dem Vertreter der Aufsichtsbehörden der 28 EU-Länder sitzen, stimmte Mitte April fast einstimmig gegen die Empfehlung der EBA-Fachleute, eine Verletzung der EU-Verträge festzustellen.

    https://www.welt.de/finanzen/article...anzsystem.html

    Ergo: Dabei hatte die Deutsche Bank als sogenannte Korrespondenzbank einen Großteil der verdächtigen Gelder abgewickelt. Weil sie mit den Vorkehrungen des größten deutschen Geldhauses gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unzufrieden war, setzte die BaFin im September einen Sonderbeauftragten bei dem Institut ein – ein bislang einmaliger Vorgang.

    Intensivstation

    Eine Intensivstation oder Intensivbehandlungsstation (gebräuchliche Abkürzungen: ITS von Intensivtherapiestation, IPS von Intensivpflegestation, ICU von Intensive Care Unit) ist eine Station im Krankenhaus, auf der Patienten mit schweren bis lebensbedrohlichen Krankheiten oder Verletzungen intensivmedizinisch behandelt ...

    https://de.wikipedia.org/wiki/Intensivstation


    Versenkt, verbaut, vergraben

    Jedes Jahr ertönen Klagelieder der hochverschuldeten Städte in NRW: Die Krise, der Solidarpakt, der Strukturwandel seien schuld am finanziellen Kollaps. ZDFzoom fragt: Wer ist wirklich schuld?

    https://youtu.be/GN1m_9uVwP0

    https://www.youtube.com/watch?v=GN1m_9uVwP0

  29. #29
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    Die Rezession kommt!

    Was Sie jetzt mit Ihrem Geld machen sollten und warum Notenbanken Gold kaufen!

    https://youtu.be/4nAFebsAijs

    https://www.youtube.com/channel/UCSi...r3p1YDzyu9rogA

    https://www.youtube.com/channel/UCSi...yu9rogA/videos

    Friedrich & Weik - Am 28.05.2019 veröffentlicht

    Die Zahlen der letzten Wochen bestätigen unsere Prognose: Die Wirtschaft ist im Abschwung und eine Rezession kommt! Der IFO Index ist auf einem Fünf-Jahres Tief, der Einkaufsmanagerindex sinkt deutlich, die Exporte sinken, die Steuereinnahmen brechen ein und auch andere Indikatoren zeigen Richtung Süden. Was bedeutet das für Sie und Ihr Geld und wie stellen Sie sich auf?

    Hier finden Sie Antworten.

    Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel:

    https://fw-redner.de/2019/die-rezess...t-meinem-geld/

    sowie bei Focus:

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10490336.html


    Aktien: Stehen die Zeichen auf Sturm?

    29. Mai 2019

    Börsen: Hohes Absturzrisiko aufgrund extremer Überbewertung. Alarmierende negative Divergenzen. Hindenburg-Omen gibt neues Warnsignal. Doppeltop des S&P 500 und des NASDAQ 100. Die Aktienrallye, die im Dezember 2018 startete, hängt am seidenen Faden.

    von Claus Vogt

    Trumps Handelsstreit ist nur der Auslöser

    Vor zwei Wochen habe ich Ihnen hier vier Verkaufssignale für den US-Aktienmarkt vorgestellt, die Sie als engagierter Börsianer kennen sollten. Jetzt sind sogar noch zwei weitere hinzugekommen, so dass sich das große Bild einer beginnenden Aktienbaisse immer deutlicher herauskristallisiert.

    In den Medien lesen Sie häufig, dass der Handelskonflikt mit China, den Donald Trump vom Zaun gebrochen hat, Schuld sei an den jüngsten Börsenturbulenzen. Dem ist nicht so. Tatsächlich ist er nämlich nur der Auslöser. Die Auswirkungen politischer Entwicklungen auf die Börse hängen nämlich in großem Ausmaß davon ab, in welcher fundamentalanalytischen Verfassung diese sich befindet. Und die ist im Moment außerordentlich riskant.

    Hohes Absturzrisiko aufgrund extremer Überbewertung

    Um das zu erkennen, müssen Sie einen Blick auf die mit Abstand wichtigsten langfristigen Kennzahlen werfen, das heißt auf die fundamentale Bewertung einzelner Unternehmen bzw. des gesamten Aktienmarkts. Denn sie bestimmt, mit welchem Anlageerfolg oder -misserfolg Sie auf Sicht von 10 bis 12 Jahren rechnen müssen.

    Und genau diese langfristig sehr treffsicheren Kennzahlen der Fundamentalanalyse zeigen an, dass die US-Börse extrem überbewertet ist. Es gibt nur zwei weitere Perioden, in denen die Überbewertung ähnliche Ausmaße angenommen hatte: 1929 und 2000. Im ersten Fall folgten weltweit Kursrückgänge von rund 90%, im zweiten Fall fiel der DAX um 73% und der NASDAQ 100 Index sogar um 83%.

    Bereiten Sie sich darauf vor, dass die kommende Baisse ähnliche Negativ-Ergebnisse liefern wird. Konkret rechne ich mindestens mit einer Kursdrittelung des S&P 500. In meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren zeige ich meinen Lesern, wie sie ihr Depot absichern oder mit Short-Positionen sogar an fallenden Kursen verdienen. Diese Strategien sollten auch Sie jetzt kennen und umsetzen.

    Alarmierende negative Divergenzen

    In der Endphase einer Hausse kommt es fast immer zu einer Vielzahl von Divergenzen, das heißt zu Diskrepanzen in der Kursentwicklung verschiedener Länder und Indizes sowie bei diversen technischen Indikatoren. Genau das ist zurzeit in großem Umfang der Fall.

    Beispielsweise haben der NASDAQ 100 und der S&P 500 im April dieses Jahres neue Allzeithochs erreicht. Dem DAX und anderen europäischen Indizes sowie dem japanischen Nikkei 225 ist das hingegen ebenso wenig gelungen wie dem US-Banken Index, dem Dow Jones Industrial Average oder dem auf 2.000 Werten basierenden US-Nebenwerte Index, um nur die Wichtigsten zu nennen.

    Hindenburg-Omen gibt neues Warnsignal

    Schließlich hat der Hindenburg-Indikator ein neues Verkaufssignal gegeben. Die Details dieser Kennzahl möchte ich hier nicht referieren. Es genügt für Sie zu wissen, dass sie auf der Statistik der Marktbreite basiert und ausdrücklich darauf abstellt, wichtige Diskrepanzen zu erkennen, die in der Endphase einer Hausse auftreten. Genau das ist jetzt wieder geschehen, wie zuletzt im September 2018, also kurz bevor es mit dem S&P 500 20% abwärts ging.

    Eine Variante dieser Kennzahl, die zusätzlich zu der Marktbreite die Anzahl der Aktien berücksichtigt, die über ihrer 200-Tage-Durchschnittslinie notieren, bestätigt dieses Warnsignal. Das ist besonders wichtig, weil diese Variante nur sehr selten Warnsignale gibt. Die Lage an den Aktienmärkten ist also sehr ernst.

    Doppeltop des S&P 500 und des NASDAQ 100

    Das alles deutet darauf hin, dass der Kursanstieg der vergangenen Monate doch nur eine Bearmarketrally gewesen ist, die nur bei ganz wenigen Indizes wie dem S&P 500 und dem NASDAQ 100 zu neuen Hochs geführt hat. Diese neuen Hochs befinden sich jedoch nur marginal über den Höchstständen des Jahres 2018.

    Deshalb kann der gesamte Kursverlauf seit Januar 2018 als Doppel- bzw. Dreifachtop interpretiert werden. Das sehen Sie auf dem folgenden Chart des S&P 500.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/124...chen-auf-sturm

  30. #30
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    Die Arbeitslosenzahl ist im Mai überraschend stark gestiegen.

    Die Arbeitslosenzahl ist im Mai überraschend stark gestiegen. Nun wächst die Sorge, dass Deutschland ein langfristiger Abwärtstrend bevorsteht. Die Bundesregierung müsste handeln – doch zwei ihrer Vorhaben sind laut Experten sogar kontraproduktiv.

    Graue Wolken hängen über der Nürnberger Kaiserburg: elf Grad, hohe Luftfeuchtigkeit, schlechtes Wetter. Passend dazu dürfte im Süden der Innenstadt auch noch schlechte Stimmung herrschen. Hier, in der Regensburger Straße, sitzt die Bundesagentur für Arbeit. Sie hat zur Bekanntgabe der Arbeitsmarktdaten für den fast vergangenen Mai geladen – und die sind ähnlich trüb wie das Wetter.

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vormonat leicht auf 2,236 Millionen gestiegen. Das waren 7000 Arbeitslose mehr als im April – aber auch 80.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb damit unverändert bei 4,9 Prozent. So weit scheinen die Zahlen gar nicht so düster.

    Interessant wird es hingegen beim Blick auf die sogenannten saisonbereinigten Zahlen. Denn die Arbeitslosigkeit ist abhängig von der Jahreszeit. Branchen wie das Baugewerbe oder die Landwirtschaft sind auf milde Temperaturen und gutes Wetter angewiesen. Wenn im Winter die Felder brach liegen und die Baumaschinen ruhen, verlieren mehr Menschen ihren Job als in Frühjahr und Sommer.

    Der Wonnemonat Mai gilt deshalb eigentlich auch für den Arbeitsmarkt als Lichtblick. Doch bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den Mai diesmal eine deutliche Zunahme um 60.000 Arbeitslose im Vergleich zu Vormonat errechnet. Banken-Volkswirte hingegen hatten vorab eine Abnahme um 8000 Arbeitslose erwartet.

    Der größere Teil des Anstiegs geht der Behörde zufolge zwar auf „Prüfaktivitäten zum Arbeitsvermittlungsstatus von Arbeitslosengeld-II-Berechtigten“ zurück. Doch es lässt sich nicht leugnen, dass nun auch die schwächelnde Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt um sich greift.

    Das bestätigt Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA): „Die Arbeitslosigkeit ist deswegen – aber auch infolge von Sonderfaktoren – im Mai gestiegen, die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern schwächt sich auf hohem Niveau merklich ab, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bleibt aber auf Wachstumskurs.“
    Schon am Dienstag hatte sich ein Abwärtstrend abgezeichnet: Zum zweiten Mal in Folge hatte sich die Nachfrage nach Arbeitskräften stärker abgeschwächt, gab die BA bekannt und berief sich auf ihren Stellenindex BA-X im Monat Mai. Der entsprechende Wert, den die Experten monatlich auf Basis der gemeldeten offenen Jobs berechnen, sank im Mai von 251 auf 248 Punkte. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Wert um sechs Punkte zurück.

    „Jetzt wirkt sich die konjunkturelle Lage auch auf den Arbeitsmarkt aus. Um die Arbeitslosigkeit weiter zu senken, reicht die Konjunktur im Moment einfach nicht“, erklärt Enzo Weber, Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), gegenüber WELT. Mit Blick auf das Arbeitsmarktbarometer, das einen dreimonatigen Blick nach vorne wirft, könne vorerst auch keine Entwarnung für die Eintrübung am Jobmarkt gegeben werden.

    Ökonomen bestätigen die BA-Einschätzung. Holger Schäfer, Arbeitsmarktexperte beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), nennt die Daten für Mai gegenüber WELT „bemerkenswert“; einen so kräftigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen habe es lange nicht gegeben.

    Rund die Hälfte des saisonbereinigten Anstiegs sei auf den von Scheele genannten Sondereffekt zurückzuführen: „Hier hat der Bundesrechnungshof festgestellt, dass Jobcenter Arbeitslose nicht korrekt erfassen“, so Schäfer. Diese Zahlen seien nun bereinigt worden. Die verbleibenden 30.000 Arbeitslosen könnten hingegen durchaus auch auf die schlechtere konjunkturelle Stimmung zurückgeführt werden.

    „Der Effekt durch die schwächelnde Konjunktur ist da“, bestätigt Schäfer. Dies ließe sich bereits seit Längerem beobachten – etwa bei einem Rückgang der Beschäftigten in der Zeitarbeit. „Diese Branche ist stets früher von Konjunktureinflüssen betroffen als der Rest des Arbeitsmarktes“, so Schäfer.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...t-zu-Ende.html


    https://youtu.be/HB8N5rlC2vA

  31. #31
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    Starke Warnzeichen für eine nahende Rezession - 05. Juni 2019

    Der Handelsstreit der USA mit anderen Ländern weitet sich aus und zeigt langsam Wirkung: Es mehren sich die Anzeichen einer Rezession. Zudem haben sich die Frühindikatoren in den USA und China zuletzt deutlich abgeschwächt.

    von Sven Weisenhaus

    Am Mittwoch der vergangenen Woche hatte ich geschrieben, dass im Handelsstreit der USA gegen diverse Länder der Welt neue dunkle Wolken aufziehen und sich der Handelsstreit auch zu einem Währungs- und Technologiekrieg ausweitet. Seitdem hat sich der Konflikt weiter verschärft. Dabei ist es inzwischen recht unübersichtlich geworden, weil es immer mehr Betroffene und Maßnahmen gibt.

    Indien: Das neueste Opfer der Trumpschen Handelspolitik

    Indien ist das neueste Opfer der Trumpschen Handelspolitik. Ab morgen werde die bisherige Sonderbehandlung Indiens im Rahmen eines Handelsprogramms für Entwicklungsländer beendet, kündigte US-Präsident Donald Trump kürzlich in einer Erklärung an. Indien biete den USA keinen „gerechten und angemessenen“ Zugang zu seinen Märkten, so die Begründung. Daher werde dem Land der zollfreie Export ausgewählter Waren in die USA, der mit dem bisherigen Sonderstatus verbunden war, ab morgen nicht mehr gewährt. Indien gehen damit Exportvergünstigungen im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar verloren.

    USA belegen alle Warenimporte aus Mexiko mit Zöllen

    Mexiko hat es jüngst aber noch härter getroffen. Denn US-Präsident Donald Trump kündigte Strafzölle auf alle Warenimporte aus Mexiko ab dem 10. Juni an. Damit will er das Land dazu bewegen, die illegale Migration über die gemeinsame Grenze in die USA zu stoppen. Mexiko drohte umgehend Gegenmaßnahmen an.

    Kurioserweise hatten die USA noch vor weniger als zwei Wochen verkündet, dass es für die Nachbarländer USA, Kanada und Mexiko keine Zollschranken mehr beim Handel mit Stahl- und Aluminiumprodukten geben soll, was im Zusammenhang mit dem gemeinsam ausgehandelten Freihandelsabkommen USMCA zu sehen sein sollte (siehe auch Börse-Intern vom 21. Mai).

    Absolute Unberechenbarkeit sorgt für hohe Unsicherheit

    Erst keine Zölle mehr auf Stahl- und Aluminiumprodukte, dann plötzlich Zölle auf alle Warenimporte aus Mexiko. Die US-Regierung sorgt mit solchen, sich widersprechenden Nachrichten für hohe Unsicherheit. Und gerade Unsicherheit mögen die Börsen überhaupt nicht. Daher erscheint eine defensive Haltung für Trader und Anleger aktuell weiterhin sinnvoll, auch wenn sich die Kurse heute etwas von den weiteren Verlusten der vergangenen Tage erholen können.

    USA und China überziehen sich gegenseitig mit neuen Maßnahmen

    Zumal der große Handelsstreit zwischen den USA und China weiterhin im Zentrum steht und es auch hier zu einer weiteren Verschärfung gekommen ist. Bereits in der vergangenen Woche hatte das US-Handelsministerium neue Strafzölle auf chinesische Waren angekündigt, diesmal auf Matratzen sowie Bierfässer aus rostfreiem Stahl. (Auch Lieferungen dieser Waren aus Deutschland und Mexiko wurden mit Zöllen belegt.)

    China warf den USA daraufhin „nackten Wirtschaftsterrorismus“ vor. Und wohl als Antwort auf den Huawei-Bann der USA nahm China das US-Unternehmen FedEx in den Fokus von Ermittlungen verbunden mit der Drohung, weitere US-Betriebe auf eine schwarzen Liste zu setzen. Wenig später wurden die eigenen Landsleute zunächst vor einem Studium in den USA gewarnt und dann eine generelle Reisewarnung für die Vereinigten Staaten ausgesprochen. Chinesen müssten unter anderem mit Schikanen durch US-Behörden rechnen.

    In diesem Handelskrieg werden nun alle Register gezogen

    Insbesondere die jüngsten Aussagen und Reaktionen der chinesischen Regierung zeigen, dass wir längst nicht mehr nur von einem Zollstreit sprechen können. Stattdessen haben wir es inzwischen mit einem klaren Handelskrieg zu tun, bei dem nun scheinbar alle Register gezogen werden, um dem Gegner zu schaden.

    Rezession im Anmarsch?

    Vor diesem Hintergrund ist es kaum ein Wunder, dass sich die Börsen scheinbar mehr und mehr auf eine nahende Rezession einstellen. Dass die Aktienmärkte jüngst wieder deutlich nachgegeben haben, kann noch als normale Gegenbewegung auf die vorangegangenen Kursgewinne gewertet werden. Auch dass der Goldpreis kürzlich sehr dynamisch angestiegen ist (siehe grüner Pfeil im folgenden Chart), kann man noch der Aktienmarktkorrektur „in die Schuhe schieben“.

    Gold - Chartanalyse

    Aber dass die Ölpreise trotz deutlicher Angebotsdefizite am Ölmarkt jüngst sehr stark gefallen sind (siehe rote Ellipse im folgenden Chart), ist ein klares Signal für eine drohende Wirtschaftsschwäche.

    Ölpreise im Sinkflug

    Auch die immer weiter sinkenden Renditen am Anleihemarkt deuten auf eine starke Flucht in sichere Häfen. Die Umlaufrendite in Deutschland hat schon wieder das Tief aus dem Jahre 2016 erreicht.

    Umlaufrendite

    Und selbst in den USA, wo der Leitzins um mehr als 2,25 % höher steht als in der Eurozone, sind die Renditen für 10-jährige Staatsanleihen seit geraumer Zeit im Sinkflug und lagen Ende vergangener Woche nur noch bei 2,14 %.

    Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen

    Zudem haben sich die Frühindikatoren in den USA und China zuletzt deutlich abgeschwächt. Kein Wunder, dass der Fed-Chef von St. Louis, James Bullard, aufgrund der Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven die Notwendigkeit sieht, den Leitzins in den USA schnell zu senken. Mit Blick auf die Zinskurve sei die Geldpolitik zu restriktiv, so Bullard. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen wäre das ein durchaus nachvollziehbarer Schritt.

    Fazit:

    Zusammengenommen sind die aktuellen Entwicklungen ein deutliches Warnzeichen für die Wirtschaft und die Börsen. Es gilt daher am Aktienmarkt weiterhin vorsichtig zu sein. Und die von mir längst erwartete „große Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau“ an den (US-)Aktienmärkten dürfte sich nun mit immer höherer Wahrscheinlichkeit noch eine ganze Weile fortsetzen.

    www.stockstreet.de

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/125...ende-rezession

  32. #32
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    Aufträge an deutsche Industrie gehen deutlich zurück - 05.07.2019 15:06 Uhr

    Es sieht nicht gut aus für die deutsche Industrie. Gerade erst hatten sich die Auftragseingänge nach einem deutlichen Rückgang zu Jahresbeginn ein klein wenig stabilisiert, da setzt es schon den nächsten Tiefschlag: 2,2 Prozent weniger Bestellungen sind im Mai im Vergleich zum Vormonat eingegangen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.

    Der deutliche Rückgang überrascht auch die Experten, sie hatten für Mai nur ein leichtes Minus von durchschnittlich 0,2 Prozent erwartet. Nun sehen sie schwarz: Die Volkswirte der BayernLB etwa berichten, die Rahmenbedingungen für die Industrie hätten sich "spürbar verschlechtert". "Sofern nicht bald eine Erholung bei den Neubestellungen geschieht, werden die Unternehmen kaum umherkommen, ihre Produktion ebenfalls spürbar nach unten anzupassen."

    Besonders stark litt die Nachfrage aus dem Ausland, speziell von außerhalb der Eurozone. Maschinen, Investitionsgüter, Autos - gerade in den für Deutschland wichtigen Branchen gab es weniger Aufträge als ursprünglich erwartet.

    Die deutsche Industrie spürt seit fast einem Jahr scharfen Gegenwind. Erst vor wenigen Tagen ergab eine Umfrage des Ifo-Instituts, dass bereits 8,5 Prozent der befragten Industrieunternehmen in den kommenden drei Monaten mit Kurzarbeit rechnen. Die Gründe für den Niedergang sind vielfältig: Im vergangenen Jahr wurde etwa die Autoproduktion durch die Umstellung auf ein neues Abgasmessverfahren belastet.

    Erschwerend hinzu kommen die von den USA ausgehenden Handelskonflikte. Die Nachfrage aus Schwellenländern wird durch den Handelsstreit zwischen den USA und China besonders belastet, weil viele Schwellenländer stark von der chinesischen Wirtschaft abhängen.

    rai/dpa

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1275967.html

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    Warnungen vor flächendeckender Kurzarbeit in deutscher Industrie- 08.07.2019

    In den nächsten Monaten droht der deutschen Industrie erstmals wieder massenhaft "Kurzarbeit". Die Industrie befinde sich auf Schrumpfkurs, sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, der "Bild" (Montagsausgabe). Wenn sie sich nicht stabilisiere, werde die Krise auf die anderen Sektoren übergreifen.

    "Vor allem die Autoindustrie und die Chemie sind betroffen", so Fuest. Neue Massenarbeitslosigkeit drohe zwar nicht, sagte Michael Hüther, Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. "Aber Handelskonflikte und strukturelle Verunsicherung (Automobilindustrie) führen zu verstärkter Kurzarbeit."

    Angesichts dieser Krisen-Zeichen werden die Forderungen nach Reformen immer lauter: "Nach zehn Jahren Wachstum und Ausbau des Sozialstaats müssen wir jetzt endlich wieder Reformen auf den Weg bringen", sagte Unions-Mittelstandschef Carsten Linnemann (CDU) der "Bild".

    Deutschland brauche "eine umfassende Unternehmenssteuerreform, eine Modernisierung des Arbeitszeitgesetzes und eine breite Digitalisierungs-Offensive." Ähnlich äußerte sich der FDP-Arbeitsmarktpolitiker Johannes Vogel. Er verlangte "mehr Flexibilität für mobiles Arbeiten und eine nationale Weiterbildungsstrategie", um die weiterhin vielen offenen Stellen zu besetzen.

    Die GroKo lebe immer noch "von der arbeitsmarktpolitischen Substanz", sagte Vogel der "Bild". Dieser Kurs stoße mit der sich abkühlenden Konjunktur zunehmend an Grenzen.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/127...cher-industrie

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