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Thema: Märkte in Angst

  1. #1
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    Märkte in Angst

    An den Märkten wächst die Angst

    Schwache Bilanzen und gesenkte Wachstumsprognosen würgen den kurzen Aufschwung am deutschen Aktienmarkt schon wieder ab. Hinzu kommt die Unberechenbarkeit weltweiter Krisen. Wie geht es weiter?

    Es war ein schwieriger Spagat, den Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing in der vergangenen Woche auf dem Neujahrsempfang in den Frankfurter Doppeltürmen vorführen musste: Einerseits galt es, Optimismus zu versprühen und den versammelten Kunden nicht die Laune am Geschäftemachen zu verderben. Auf der anderen Seite scheint die Liste potentieller Risiken für die Konjunktur und die Kapitalmärkte, die er aufzählte, ständig länger zu werden. Der ungeklärte Brexit, die Handelskonflikte, die in den vergangenen Jahren gestiegene Verschuldung auf der Welt. Jedes Risiko sei vielleicht beherrschbar, lautete Sewings Quintessenz, aber wenn aus dem „Krisencocktail“ mehrere Negativszenarien zusammenfielen, könnte es schwer werden.

    https://www.faz.net/aktuell/finanzen...-16031554.html

    https://www.google.com/search?client...4rkte+in+Angst

  2. #2
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    Deutschland im Spannungsfeld der Globalisierung und Geopolitik

    Max Otte spricht in seinem Vortrag über die aktuelle Situation Deutschlands im Zuge der geopolitischen Globalisierung. Die Konsequenzen der internationalen Finanzpolitik und der derzeitigen Einwanderungswelle haben auch ihre Verbindungen in die Vergangenheit, wie dieser Vortrag aufzeigt. Dabei geht Max Otte auf drei Komponenten ein und erklärt deren Zusammenhänge: Geopolitik, Finanzkrise und die Sprachkontrolle heutiger Medien, um der Bevölkerung gewünschte Sichtweisen zu vermitteln. Was heute als „Verschwörungstheorie“ gilt, war vor wenigen Jahren noch eine ernstgenommene Wissenschaft: Die geographischen Gegebenheiten führen zu sehr konkrenten machtpolitischen Überlegungen und Initiativen – mit ernsten Konsequenzen für die bürgerliche Gesellschaft. Deutschland hat hier aufgrund seiner Mittellage in Europa eine denkbar schlechte Ausgangsposition. Die Entwicklung der Globalisierung stellt unser Land vor diesem Hintergrund auf die Probe. Max Otte ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom und langjähriger Börsenspezialist. Er gründete im Jahr 2003 das Institut für Vermögensentwicklung (IFVE) und arbeitet als unabhängiger Fondsmanager. Der Vortrag wurde am 30.10.2018 in Bautzen aufgezeichnet.

    https://www.youtube.com/redirect?red...-geopolitik%2F


    https://youtu.be/5UtlRPsoPTs

  3. #3
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    Post aus Japan: Der Radnabenmotor kommt – nun wirklich

    Elektromotoren alleine reichen schon aus, um die Vorherrschaft von Autoherstellern in der Motorenproduktion zu gefährden. Der japanische E-Spezialist Nidec will diese Entwicklung beschleunigen.

    https://heise.cloudimg.io/width/260/...7bd09caa68.png

    Wenn die Elektroautos erst mal Massenwirklichkeit werden, dürften Autohersteller wie BMW das M aus ihrem Namen streichen. Das steht noch immer für die alte Kernkompetenz der Autohersteller, den Verbrennungsmotor. Doch bei Elektromobilen werden sie die Antriebe nicht mehr selbst herstellen, sondern ordern. Das machte eine Mitteilung des japanischen Elektromotorenherstellers Nidec diesen Monat deutlich.

    Mit einer kleinen Pressemitteilung kündigte der Konzern einen großen Vorstoß in den Automobilbereich an: Nidec stellte den Prototypen eines Radnabenmotors vor. Dieser Motor ist einer der vielleicht am längsten gehegten Träume von Autodesignern. Denn der Einbau des Motors in die Räder verschafft den Entwicklern nicht nur mehr Freiheiten für die Gestaltung von Innenraum und Karosserie, auch die Fahreigenschaften werden revolutioniert.

    135 PS pro Motor

    Zum einen ist der Wirkungsgrad der Motoren hoch: Nidecs erster Prototyp leistet 100 kW (135 PS) – pro Motor, dabei wiegt er nur 32 Kilogramm. Zum anderen lassen sich die Räder auch einfacher einzeln lenken. Zudem lassen sie sich unterschiedlich schnell und in verschiedene Richtungen drehen, wie Nissan bei seinem Konzeptauto BladeGlider vorgemacht hat. Dadurch können Kurven enger gefahren werden als bisher. Im Extremfall kann sich ein Auto auf der Stelle drehen.

    Post aus Japan

    Japan probiert mit Elektronik seit jeher alles Mögliche aus - und oft auch das Unmögliche. Jeden Donnerstag berichtet unser Autor Martin Kölling an dieser Stelle über die neuesten Trends.

    Mehr Artikel zu "Post aus Japan"

    Nur war das Problem der bisherigen Prototypen, dass die Hersteller sie für den Einbau in Großserien noch nicht reif genug hielten. Eine Hürde war dabei, dass die Motoren das Gewicht der Räder erhöhten und damit die Federung erschwerten. Aber wenn sich erst einmal ein Riese wie Nidec der Radnabenmotoren annimmt, gehe ich davon aus, dass diese Schwierigkeit bald gelöst wird.

    Festplatten als Vorbild

    Der 45 Jahre alte Motorenkonzern ist mit Festplattenmotoren groß geworden, die Japaner monopolisieren diesen Markt nahezu. So glaubt Konzerngründer Shigenobu Nagamori, das gleiche bei Elektromotoren für Autos und Roboter wiederholen zu können. "Wir werden die Nummer Eins in der Welt sein", erklärte mir der Firmengründer in einem Interview für das Handelsblatt. Als Nagamori mit den Festplattenmotoren begann, handelte es sich um Essteller große, schwere Antriebe. Doch dank schneller Entwicklungszyklen schrumpften sie rasch. "Und wer wird das gleiche in der Automobilindustrie tun?", warf der Patriarch beim Gespräch rhetorisch in den Raum: "Nidec".

    Damit verband er gleichzeitig die Warnung an die Autoindustrie, die Entwicklung eigener Antriebe gar nicht erst selbst zu versuchen. Denn das Entwicklungstempo sei hoch und die Skaleneffekte, die ein Hersteller wie Nidec erzielen könnte, seien noch viel höher als die bei einzelnen Autoherstellern.

    Oder anders gesagt: Nach Nagamoris Ansicht könnten die Autohersteller mittelfristig selbst dann keine Elektromotoren zu wettbewerbsfähigen Preisen bauen, wenn sie das Entwicklungstempo von Spezialisten mitgehen könnten.

    Spezialisten sorgen für Tempo

    Der Umbruch könnte schnell erfolgen. Voriges Jahr hat Nidec seinen ersten Elektromotor mit Antriebsstrang vorgestellt. Das "vollintegrierte Traktionssystem E-Axle" – wie Nidec die Einheit nennt – wird dieses Jahr in China in einem Auto auf den Markt kommen, das von den Journalisten bereits als Tesla-Model-3-Killer tituliert wird.

    Die Rede ist vom Aion S der südchinesischen Autogruppe Guangzhou Automobile. Der soll mit einer Batterieladung mehr als 500 Kilometer weit fahren können. Auch das angepeilte Volumen ist mit 200.000 Stück pro Jahr beträchtlich. Mit der französischen Autogruppe PSA hat Nidec zudem bereits ein Elektromotoren-Joint-Venture gegründet.

    Für den Radnabenmotor peilt Nidec nun die Markteinführung im Jahr 2023 an. Der bisherige Motor passt auch nur in 20-Zoll-Reifen. Damit eignet er sich wohl zuerst nur für SUVs und Sportwagen. Aber wenn Nagamori mit dem hohen Entwicklungstempo seiner Ingenieure recht behält, könnten sich auch diese Motoren rasch bei kleineren Wagentypen verbreiten.

    (Martin Kölling)

    https://www.heise.de/tr/artikel/Post...h-4330909.html


    Fazit: Nidecs erster Prototyp leistet 100 kW (135 PS) – pro Motor, dabei wiegt er nur 32 Kilogramm.

    Ergo: Ein nur 32 Kilogramm E-Motor bringt 100 kw - pro Rad -auf die Straße - da kann Porsche einpacken. Vier E-Motoren mit einem Gesamtgewicht von nur 128 kg bringen 400 kw Leistung. Aus 1 kg Material werden 3,125 kw Leistung hervorgebracht. Das wäre umgerechnet bei einem 10.000 kw Großmotor mit einer Gesamtmasse von 50.000 kg, utopische 156.250‬ kw Leistung.

  4. #4
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    Krise der deutschen Autoindustrie verschärft sich, PKW Verkauf auf Talfahrt

    12.06.2019

    Daimler und VW verkaufen weniger Autos, Krise der deutschen Autoindustrie verschärft sich

    Mercedes Exportwagen in Bremerhaven: Nach Jahren des Wachstums bricht die Nachfrage für die deutschen Autobauer weg

    Die deutschen Autobauer haben nach Jahren der Rekordmeldungen derzeit wenig zu feiern. Kaum müssen die für die deutsche Volkswirtschaft so wichtigen Unternehmen viele Milliarden in Elektroantriebe, Batterietechnik und Vernetzung im Auto stecken, da brechen ihnen lange Zeit verlässliche Märkte regelrecht weg.

    Volkswagen Börsen-Chart zeigen und Daimler Börsen-Chart zeigen meldeten für ihre Kernmarken VW und Mercedes-Benz am Mittwoch weitere Rückgänge beim Autoverkauf rund um den Globus. Experten sind in Sorge, dass die Autoproduktion dieses Jahr drastisch sinken wird.

    In China, früher ein Wachstumsgarant, herrscht nach mehr als 20 Jahren Boom nun seit bereits zwölf Monaten Tristesse. Die Autokäufer reagieren weiter sensibel auf die Zollstreitigkeiten zwischen den USA und Peking, außerdem wächst die Wirtschaft im Reich der Mitte ebenfalls nicht mehr so rasant wie früher.

    Die chinesischen Verbraucher warten mit teuren Anschaffungen zunächst ab. Selbst die Mehrwertsteuersenkung Anfang April konnte dem Markt bisher nicht auf die Beine helfen. Die beiden Branchenverbände China Passenger Car Associaton (PCA) und China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) meldeten für Mai weiter deutlich rückläufige Verkäufe an Kunden sowie geringeren Absatz an die Händler.

    Absatz: VW und Daimler jeweils 5 Prozent im Minus gegenüber Vorjahr

    Der Markt in Europa will auch nicht so recht anspringen, nachdem vergangenen Herbst neue Abgasmessverfahren eingeführt wurden. Und in den USA drohen - neben der Zolldiskussion - höhere Zinsen die Nachfrage der oft auf Pump kaufenden Autofahrer abzuwürgen.

    Volkswagen liegt mit seiner Kernmarke nach fünf Monaten mit weltweit rund 2,46 Millionen ausgelieferten Autos 5 Prozent unter dem Vorjahreswert.....

    https://www.manager-magazin.de/lifes...a-1272101.html


    Ergo: Wir können schön warten, in Bälde werden wir für eine Fahrzeuge Abnahme noch Geld bekommen.

    Wenn alles zusammen bricht, dann können Fahrzeughalter nicht mal Kfz.-Versicherung und Kfz.-Steuer entrichten.

    Dann werden die Märkte mit Fahrzeugen überflutet werden, gegenüber stehen wenige Käufer.

    Und der Wunsch der Grünen wird über Nacht in Erfüllung gehen: leere Straßen und wenig Verkehr.

  5. #5
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    EU blockiert offenbar Marktzugang der Schweizer Börse...

    Der politische Zwist zwischen der Schweiz und der Europäischen Union spitzt sich zu. Die Europäische Kommission werde nicht vorschlagen, dass die EU die Anerkennung der Schweizer Börse SIX verlängere, wie ein EU-Diplomat heute der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Es ist der letzte Tag, an dem die Kommission einen entsprechenden Vorschlag machen kann.

    Da dies nun ausbleibt, verliert die SIX ab Ende des Monats die Anerkennung. Damit dürfen Banken und Vermögensverwalter aus der EU an der Schweizer Börse nicht mehr handeln, weil die Schweizer Börsenregulierung nicht mehr als gleichwertig zur eigenen anerkannt wird.

    Der SIX könnte bei einem Entzug des Äquivalenzstatus mehr als die Hälfte des Handelsvolumens wegbrechen. Um die Börse zu schützen, beschloss die Schweizer Regierung Ende 2018 vorsorglich Schutzmaßnahmen: Diese sehen vor, dass den EU-Börsen mittels Notrecht untersagt wird, Schweizer Aktien zu handeln.


    https://orf.at/#/stories/3127638/

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