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Thema: Änderungen bei den Lenk- und Ruhezeiten

  1. #1
    hubix
    Gast-Trader

    Marokko

    Drogen und Kriminalität
    Gewaltdelikte an Touristen sind in Marokko sehr selten. Doch sollten Sie im Gedränge der Souks auf Ihre Wertsachen achten - Gelegenheit macht Diebe! Nachts ist es besser, die unbeleuchteten Gassen und Viertel der Medina zu meiden; allein reisende Frauen sollten auch auf nächtliche Streifzüge über einsame Strände verzichten und keine Einladungen von Männern (zum Tee oder Essen zu Hause) annehmen - auch wenn angeblich die ganze Familie daran teilnimmt. Besondere Vorsicht ist im Rif-Gebirge geboten. Wer dort mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, begibt sich in eine gefährliche Lage. Straßensperren, an denen Touristen angehalten und zum Kauf von Haschisch gedrängt werden, oder Verfolgungsjagden auf den kurvigen Straßen, bei denen der Fremde abgedrängt und zum Stoppen gezwungen wird, sind keine Seltenheit. Wer von der Polizei mit Drogen erwischt wird, muss mit einer langen Gefängnisstrafe rechnen.

    Einladungen
    Leider verbirgt sich hinter vielen Einladungen rein geschäftliches Interesse. Der Gast landet im nächsten »Teppichhaus«, erhält ein Glas Tee und wird mit einer Verkaufsvorführung traktiert; der Schlepper kassiert im Erfolgsfall eine Provision. Aber natürlich gibt es auch uneigennützige Einladungen. Wenn Sie zum Teetrinken oder Abendessen in ein Privathaus gebeten werden, führt Sie der Gastgeber normalerweise in die Repräsentationsräume, die man ohne Schuhe betritt. Wird Ihnen die Familie nicht vorgestellt, wäre es unhöflich, nach der Ehefrau oder den Kindern zu fragen. Beim Essen bleiben die Männer meist unter sich, die Frauen des Haushalts speisen in ihren eigenen Räumen. Weibliche (europäische) Gäste sind dagegen zur Männerrunde zugelassen. Wenn das Essen traditionell abläuft, wird mit der rechten Hand von einer gemeinsamen Platte gespeist. Als Mitbringsel eignen sich Pralinés oder marokkanische Pâtisserie. Keinesfalls sollten Sie Blumen schenken - das bringt Unglück!

    Feilschen
    Ohne Kaufabsicht zu feilschen gilt nach dem marokkanischen Ehrenkodex als Beleidigung des Handelspartners. Sie können sich nach dem geforderten Preis erkundigen - doch müssen Sie sofort klarstellen, dass Sie nicht am Kauf interessiert sind. Verhandlungen beginnen meist mit einer maßlos überhöhten Preisforderung des Verkäufers. Der Käufer muss nun soweit darunter bieten, dass der mittlere Preis zwischen beiden Polen auch ungefähr der Summe entspricht, die er ausgeben will. Mit allerlei Beschwörungen und Beschwichtigungen kommen sich nun die beiden Partner näher. Lassen Sie sich ruhig von Geschick und Einfallsreichtum des Verkäufers inspirieren! Ist der ultimative Preis - dernier prix - erreicht, sind die Parteien hoffentlich handelseinig.

    Kleidung und Verhalten
    Als Gast in einem islamischen Land sollte man Rücksicht auf die einheimischen Sitten nehmen. Durchsichtige Blusen, kurze Röcke und Hosen bei Frauen beleidigen die Moralvorstellungen der Einheimischen. Strandkleidung außerhalb der Badezone ist tabu; Männer sollten lange Hosen tragen, wenn sie die Hotelzonen verlassen. Fotografieren Sie Menschen nie ohne Erlaubnis. Manche Motive, die uns besonders malerisch oder exotisch erscheinen, vor allem traditionell gekleidete (aber arme) Menschen, sind Marokkanern sehr peinlich, weil sie die Armut des Landes dokumentieren könnten. Es kann passieren, dass Passanten Sie bitten, solche Szenen nicht aufzunehmen. Verzichten Sie auf den Schnappschuss! Marokkaner sind sehr zuvorkommende und höfliche Menschen. Auch wenn Sie sich im Souk oder in einem Souvenirgeschäft vom Eifer der Verkäufer bedrängt fühlen, sollten Sie versuchen, höflich und bestimmt abzulehnen.

    König
    Der König ist unantastbar - dies ist auch die Ansicht des kleinen Mannes. Vermeiden Sie jede jede Äußerung, die als Kritik aufgefasst werden könnte.

    Religion
    Der Islam und die Vorschriften zum täglichen Gebet und zum Fasten im Ramadan prägen das Leben der meisten Marokkaner nachhaltig. Im Ramadan halten sich fast alle Marokkaner an die strengen Fastenregeln (und viele Restaurants haben dann tagsüber geschlossen). Auch das Almosengeben gehört zur Pflicht eines guten Muslim. Täglich soll er eine Spende an Bedürftige entrichten. Mit dem Satz »Ich habe bereits gegeben - j'ai déjà donné!« signalisieren Sie, dass auch Sie ihren solidarischen Beitrag geleistet haben. Sie werden dann von Bettlern meist in Ruhe gelassen. Nicht-Muslime dürfen Moscheen und Medresen, in denen noch die Freitagspredigt gehalten wird, nicht betreten. Neben dem Islam haben sich in Marokko auch präislamische Glaubensvorstellungen erhalten, so die Furcht vor dem bösen Blick (aus der Kameralinse oder dunklen Brillengläsern) und der Glaube an Glück bringende Symbole wie die »Hand der Fatima«.

    Westsahara
    Die Annexion der ehemaligen Spanischen Sahara sehen alle Marokkaner als rechtmäßige Aneignung eines traditionell marokkanischen Territoriums an. Das Thema ist tabu!

  2. #2
    news
    Gast-Trader

    Änderungen bei den Lenk- und Ruhezeiten

    Ab 11. April 2007 traten Änderungen bei den Lenk- und Ruhezeiten von Fahrern bestimmter Kraftfahrzeuge in Kraft.

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