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Thema: BMWi: Ehrung mit dem "TOP-Ehrenpreis 2007"

  1. #1

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    Was sagt der dt. Zoll zum Thema "Markenschutz" ?

    Hallo Ihr fleißigen Helfer,

    ich bin ab heute die "Neue" und habe dieses Forum seit drei Tagen im Auge.Bin völlig begeistert,von den zahlreichen und wertvollen Tipps,die mir zum Teil auch schon einiges an Wissen eingebracht haben.Danke schon mal dafür!

    Ich habe nun auch seit einiger Zeit daran gedacht,selber aus China zu importieren.Ich handel gewerblich mit Marken-u.Designerbekleidung.Unter anderem Prada,Ralph Lauren,Nike usw.
    Eine Bekannte erzählte mir ,das sie vor einem halben Jahr Nike Schuhe (Air Max) aus China importieren wollte.Hat der Lieferant auch alles organisiert und alles bis zum dt. Zoll ist gut gegangen.Dann wurde die Ware allerdings einbehalten und sie hatte ganz schnell eine Klage von Nike,wegen des Markenschutzrechts am Hals...

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir in der Hinsicht weitere Tipps und Ratschläge geben?
    Was darf ich dann überhaupt noch importieren,wenn jeder Hersteller solche Klagen vergibt?Und welche Marken behält der Zoll grundsätzlich ein?
    Wäre es eventuell von Vorteil,solche Marken über andere europ.Länder nach Deutschland zu holen?Z.B. Italien?

    Bin über jede Info riesig dankbar!

    Lieben Gruß und weiter so
    Eierkopf30

  2. #2

    RE: Was sagt der dt. Zoll zum Thema "Markenschutz" ?

    Hallo,

    grundsätzlich darf alles eingeführt werden, was nicht einem Einfuhrverbot unterliegt.
    Markenware (und vor allem Schuhe) könnten Gegenstand einer Einfuhrquote sein.

    Wenn der Zoll Ärger macht wegen Nike-Schuhen (und Nike später klagt) kann ich mir das nur so erklären: entweder hat Nike einen offiziellen Importeur in Deutschland (und gestattet somit nicht, dass andere Importeure die gleiche Ware importieren) oder aber die Schuhe waren Plagiate, und verstossen somit offensichtlich gegen das Markenschutzrecht.

    Sicherhaltshalber würde ich (gerade bei grossen Produzenten) vorher anfragen, ob man selbst importieren darf oder aber ein Generalimporteur für zB Deutschland zuständig ist. Wenn es einen solchen gibt (und bei Nike vermute ich das mal ganz stark) dann hat man keine Chance... :cry:

  3. #3

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    RE: Was sagt der dt. Zoll zum Thema "Markenschutz" ?

    passen dazu würde folgender artikel aus dem "spiegel": :cool:


    China, Paradies der Produktpiraten

    Ob Batterien oder Schuhe, Viagra-Pillen oder Mars-Riegel – die Produktpiraten imitieren so ziemlich alles, was ausländische Firmen in China herstellen.

    In Peking bieten Händler Raubkopien von CDs und DVDs für einen Euro an, sowie Louis-Vuitton-Taschen, Adidas-Trainingsanzüge, Nike-Sportschuhe oder Burberry-Schals. Die Waren sind unglaublich günstig und genauso unecht wie ein 25-Euro-Schein!

    Nicht nur in der Hauptstadt, in Shanghai oder Kanton, sondern auch im Ausland kommen die in China gefälschten Marken in den Handel. Die betroffenen Unternehmen versuchen sich zu schützen, indem sie zum Beispiel das Design ihrer Verpackungen verändern. Aber es dauert nur wenige Tage, bis die Fälscher das auch imitieren.

    Die Situation in China ist schlimmer als in jedem anderen Land. Experten schätzten den wirtschaftlichen Schaden schon für 1998 auf etwa 18 Milliarden Euro. Die Gewinnspannen der Fälscher hingegen sind enorm. Am schlimmsten ist aber der Verlust des guten Rufes.

    Ausländische Konzerne investieren deshalb Millionen im Kampf gegen die Fälscher. 77 Multis, darunter Bosch, VW, Siemens, Nokia und Microsoft, haben sich zu einer Anti-Fälscher-Koalition zusammengeschlossen, um die chinesische Regierung davon zu überzeugen, dass der Schutz ausländischer Produkte äußerst wichtig ist.

    Denn neben der Korruption gehört der mangelnde Markenschutz zu den größten Problemen in China. Trotz aller Kampagnen gegen die Produktpiraten gehen nach wie vor die Herstellung und der Verkauf falscher Produkte weiter, auch wenn Bulldozer ab und zu gefälschte CDs, Taschen oder Parfümflakons massenweise zerstören.

    Der Spiegel / 4.3.02

  4. #4

    RE: Was sagt der dt. Zoll zum Thema "Markenschutz" ?

    ... oder aber dieser artikel:


    Der Brief kam per Einschreiben. Sporthändler Peter W. überflog das Schreiben, lehnte sich zurück und legte es seelenruhig zur Ablage. "Nichts Besonderes, ein Brief von Nike European Operations Netherland B.V." Noch vor ein paar Jahren stand er kurz vor einem Blutsturz, wenn er den Namen Nike nur hörte. Das hat sich geändert. Das Verhältnis ist jetzt entspannt.

    Ebenso wie den Sporthändler Peter W. hatte der US-amerikanische Sportartikel-Gigant Nike alle europäischen Handelspartner per Einschreiben über die aktualisierte europäische Vertriebspolitik informiert. Ziel der neuen Richtlinien sei es, "unkontrollierte Distribution und damit den Graumarkt konsequent weiter einzudämmen , die hochwertige und zielgruppengerechte Präsentation von Nike-Produkten im Fachhandel zu gewährleisten." Sagt die deutsche Niederlassung in Mörfelden. Die Richtlinie soll in erster Linie unautorisierten Garagen- und Querverkäufen entgegenwirken und alle Handelspartner auf das gleiche Niveau bringen, erläutert Nike-Pressesprecher Patrick Kammerer. Denn in den Läden will Nike sich neben Adidas, Puma und New Balance sehen, nicht aber neben No-Name-Produkten. "Alle Nike-Produkte müssen für den Verkauf an Kunden zusammen mit anderen Sport-, Freizeit- und Modemarken ausgestellt werden, die eine ähnlich starke Markenbekanntheit und Qualitätsreputation aufweisen", lautet der offizielle Text. "Die Markenpiraterie aus dem Ausland eingrenzen, das ist okay~, findet Knut Krumholz vom Sporthaus Krumholz in Neuwied. Ähnlich sieht es sein Kollege Marc Michel vom Sporthaus Taunus in Bad Homburg. "Eine reine Formalie, um sich vom Graumarkt abzusichern. Der Handel nimmt es durchweg positiv auf', meint auch Stefan Herzog, ehemaliger Geschäftsführer von Sport Voswinkel und frisch gebackener Einkaufsdirektor bei Karstadt Sport.
    Die Intersport und Sport 2000 sind sicher, dass ihre Anschlusshäuser die Kriterien problemlos erfüllen. Die Nike-Offensive richte sich gegen den Graumarkt. Darüber haben beide Verbände ihre Händler schriftlich informiert.

    So ganz geheuer scheint die Sache einem Verband aber zunächst nicht gewesen zu sein. Denn Sport 2000 fragte noch einmal nach. In seiner Antwort schrieb Bernd Wahler, Geschäftsführer Nike Deutschland: "Mit dem Versand der Vertriebsrichtlinien möchten wir die Grundlage schaffen, Graumarktaktivitäten sowie Marktstörungen in Zukunft entsprechend nachgehen zu können, was im Besonderen auch Ihren Mitgliedern zugute kommen wird. Die Nike-Vertriebsrichtlinien werden keine einschneidenden Auswirkungen auf bestehende Sport 2000-Kunden haben." Jetzt ist auch Sport 2000 überzeugt. "Mit der Richtlinie könne auch verhindert werden, dass Nike-Produkte bei Kaffeeröstern oder Tankstellen auftauchen. Das ist ein Schutz für den Sportfachhandel. Nike möchte sich absichern und behält sich vor, die geeignete Vertriebs-Umgebung zu definieren", versucht Wolfgang Schnellbügel von der Sport 2000-Geschäftsführung mögliche Verstimmungen beim Handel gar nicht erst aufkommen zu lassen.

    Denn Unstimmigkeiten mit dem Einzelhandel hatte der weltgrößte Sportschuh- und Bekleidungshersteller bereits. 1999 sorgte Nike unter den deutschen Fachhändlern für Aufruhr, als das Unternehmen zum Jahresende den Zentralregulierungsvertrag mit der Intersport und der Sport 2000 kündigte. "Stattdessen schlugen sie uns einen in der Summe aller Konditionen nicht akzeptierbaren Vertrag vor", erinnert sich Intersport-Vorstand Klaus Jost. Nach rund eineinhalb Jahren zähen Verhandlungen einigte man sich auf eine Lösung, die seit Sommer 2001 gilt. "Wir haben nun einen Single Account-Vertrag mit Nike", sagt Jost. Das bedeute, dass die Mitglieder im Namen und Auftrag der Intersport Nike-Produkte einkaufen. Der Verbund sei vom Datentransfer über die Konditionsfindung bis zur Begleichung der Rechnung verantwortlich. Jedes Intersport-Haus könne ordern, was es wolle. Die Lieferadresse sei die des Händlers, die Rechnung gehe an die Intersport. Klaus Jost: "Nike will nicht, dass Ware von Verkaufsstellen quergeschoben wird. Ein Markenartikler braucht Markenschutz. Darüber hat sich auch noch keiner unserer Händler beschwert."

    Quelle: www.twnetwork.de 23.01.2003 (TextilWirtschaft Nr. 4 S. 175-176 von Elke Dieterich

  5. #5

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    gute sportliche Markswaren von China.

    eierkopf30,
    wenn ich mich nicht irre,beschaeftigen sie mit sportliche Waren. Ja, in China gibt es viele Fabrika fuer markswaren,
    zB. Addidas, Nike usw.das heisst, die Erzeugnis werden in China verarbeitet, dann wieder noch nach Deutschlan
    oder Europa zu importieren, um die Kosten zu ersparen. Sie koennen auch in viele kaufladen etwas sehen,
    auf steht made in china. ich habe viele mals in Berlin die grosse sportladen gesehen. es ist gesetz.
    Wenn sie Lust haben,empfende ich ihnen die bekannte Markssportlichewaren aus china. koennen sie die folgende Homepage nachschlagen.
    http://english.li-ning.com.cn/
    Li-ning war ein weltbekannte Sporter. Wenn Sie frage danach haben, koennen sie an mich wenden. ich hilfe ihnen gerne.

  6. #6

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    Hallo,

    da bin ich mal wieder.Hier hat sich ja bereits einiges getan.
    Danke schon mal für den Link an TWNetwork.Die Seite ist sehr bereichernd !
    Zu Euren Artikeln:
    Sicher kommt aus China natürlich auch viel "Ramsch",aber es gibt einige große Hersteller die dort produzieren lassen,weil es einfach billiger ist als irgendwo!
    Wie Nok schon sagt,es ist nunmal Tatsache,das Markenbekleidung aus China importiert wird und auch in Deutschland auf dem Markt ist.In Geschäften,wie auch im Netz!Und das kann ja nicht alles illegal hier sein...
    Ich werde mich mal weiter schlau machen.Bei Erfolg poste ich es hier.

    Danke schon mal an alle Helferlein.

    Lieben Gruß eierkopf30

  7. #7
    sicher ist nicht alles illegal, und es ist doch kein geheimnis, dass viele markenartikler in fernost produzieren, u.a. in china, indonesien usw.
    aber einiges ist illegal, der rest wird durch die hersteller selber "geregelt" - zumindest versuchen sie es wie das beispiel nike belegt.

    wäre aber im übrigen auch an den ergebnissen der recherche interessiert.

    vielleicht schreibst du einfach mal an nike und postet hier die antwort ? :oo:

  8. #8

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    Will mal schauen,ob sich noch was anderes ergibt.Also ob Nike mir da eine Zusage gibt,ist sehr unwahrscheinlich.Irgendwo muss es ja Lücken,es gibt ja genug Anbieter im Netz...Aber man sollte wohl doch etwas zurückhaltener sein,mit der Vermarktung gewisser Marken.In letzter Zeit wurden allerhand Unterlassungsklagen von einigen Hersteller vergeben.Also Leute seid auf der Hut !

  9. #9

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    RE: gute sportliche Markenwaren aus China

    Sicher wird in China viel offizielle Markenware im Auftrag der Markeninhaber produziert und wenn mann es richtig anstellt, dann kann jeder diese Qualität direkt beim Hersteller einkaufen. Nur ein seriöser Hersteller wird Dir niemals das Label in oder auf die Sachen draufbappen.

    Also gleiche Qualität und Ware aber ohne den Markennamen. Also kannste das Zeug billiger verkaufen, aber nicht mit dem Namen werben. Das ist fair.

  10. #10

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    RE: Was sagt der dt. Zoll zum Thema "Markenschutz" ?

    Hallo,

    hast Du zwischenzeitlich wieder einmal probiert, Nike Sneakers zu importieren? Vielleicht probierst Du es mit anderen Sachen. Ich bin ganz oft in China, vielleicht kommen wir ja gemeinsam auf den idealen Importschlager?!

    Angelika

  11. #11
    news
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