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Thema: Microsoft

  1. #1
    Oesi
    Gast-Trader

    Microsoft

    Bill Gates mit weiteren Aktienverkäufen

    Bill Gates hat in der laufenden Woche 8 Mio. Aktien zum Verkauf bei der SEC
    eingetragen. Dieser geplante Verkauf ist mit einem Wert in Höhe von $553 Mio.
    bemessen. Gates, einer der reichsten Menschen der Welt, bezeichnet die Verkäufe als
    reguläre Vorgänge, um das Portfolio weiter zu diversifizieren. Gates hat in diesem Jahr
    bereits 10 Mio. Aktien und im Vorjahr 21.6 Mio. Anteilsscheine verkauft. boerse-go

    ps: muss nichts besonderes heissen, trotzdem genau verfolgen

  2. #2
    Oesi
    Gast-Trader
    Microsoft will Quellcodes teilweise offenlegen

    Der Konzern reagiert damit auf die Erfolge der Konkurrenz Linux

    Microsoft will sein bestgehütetes Geheimnis, nämlich den Programmierer-Code
    seiner Software, größeren Kreisen zugänglich machen als bisher. Bill Gates
    reagiert damit auf die Erfolge des Konkurrenzsystems Linux. Allerdings ist das
    Unternehmen weit davon entfernt, die Codes öffentlich einsehbar zu machen.

    Microsoft eröffnet eine neue Runde im ewigen Streit um die Geheimnisse seiner
    Programme. Der Software-Riese will den Code von Betriebssystemen wie
    Windows einem ausgewählten Kundenkreis zugänglich machen, damit die in
    Eigenregie die Software weiterentwickeln und verbessern können. Das berichtet
    „Financial Times“. Dabei sollen auch Programmierer, die nicht bei Microsoft
    beschäftigt sind, diesen Einblick in eines der größten Geheimnisse der
    Technikwelt erhalten.

    Hintergrund ist, dass der Marktanteil von Linux wächst. Entwickelt von dem
    Finnen Linux Torvalds, basiert das Betriebssystem darauf, dass weltweit jeder
    Programmierer, der sich dazu berufen fühlt, den Code einsehen und ihn
    individuell weiterentwickeln kann. Die Fangemeinde ist groß, und mittlerweile
    entwickeln Tausende von Programmierern gleichzeitig an Linux. So schafft es die
    so genannte Open-Source-Software seit Jahren, immer bessere und auf die
    Kundenwünsche ausgerichtete Produkte anzubieten. Im Gegensatz dazu muss
    Microsoft mit dem Grüppchen eigener Fachleute auskommen. Kunden, erst recht
    privaten, bleibt der Mechanismus von Windows, NT und der dazugehörigen
    Software verborgen.

    Mit kleinen Schritten will Microsoft sein Konzept nun ändern. Gibt man mehr
    Fachleuten die Gelegenheit mitzuentwickeln, dürfte auch ein besseres Produkt
    dabei herauskommen. Allerdings bleibt die Idee schon im Ansatz stecken.

    Craig Mundie vom Microsoft-Vorstand rudert am Donnerstag in einem Interview
    mit der „New York Times“ zurück: „Zeigen Sie mir ein großes Unternehmen, das
    am Ende eines Tages alle seine Ergebnisse frei verfügbar machen würde“
    Dabei werden auch sicherheitsrelevante Aspekte bemüht. Staaten und Konzerne,
    die mit Microsoft-Produkten arbeiten, könnten ihre Daten nicht mehr ausreichend
    schützen, wenn jeder auf den Quellcode zugreifen könnte, heißt es. „Wir haben
    mit der Industrie gesprochen und festgestellt, dass die nicht sehr überzeugt sind
    von dem, was sich aus der Freilegung des Codes ergeben würde“, meint
    Mundie.

    Das Problem liegt für Microsoft aber woanders. Die steigende Bedeutung von
    Linux im Software-Markt zwingt das Unternehmen zu handeln. Seit Jahren
    engagiert sich der Computer-Riese IBM offen im Linux-Geschäft. Immer mehr
    Konzerne entscheiden sich für die Alternative, ohne dass ihre geheimen Daten
    nicht mehr sicher wären. Der Mineralöl-Konzern Shell ist nur ein Beispiel. Und
    Irving Wladawsky-Berger vom IBM-Vorstand ist sich sicher: „Wenn Linux eine
    Falle wäre, würden wir das nicht machen“.

    Die Offenlegung des gesamten Codes hätte für Microsoft in der Tat verheerende
    Folgen. Kunden könnten die Produkte selbstständig weiterentwickeln, und
    insbesondere für die von Microsoft selbst weiterentwickelten Produkte würden
    sich vermutlich bei weitem nicht mehr so viele Käufer finden.

    Es bleibt Bill Gates also nichts weiter übrig, als den Spagat zu versuchen:
    Möglichst viele Programmierer, die microsoft-freundlich gesinnt sind, in den
    Karren mit einzuspannen, ohne die Kontrolle über die begehrten Geheimnisse zu
    verlieren.
    wo

  3. #3
    Bill Gates
    Gast-Trader
    Gates: Windows XP ist wichtigstes Produkt der Firmengeschichte

    http://eur.news1.yimg.com/eur.yimg.c...2215485456.jpg

    New York (dpa) - Microsoft (Frankfurt: 870747.F, Nachrichten) -Gründer Bill Gates hat das neue Betriebssystem «Windows XP» als den Beginn einer «aufregenden neuen Ära für den Computer» und das wichtigste Produkt in der Geschichte seines Unternehmens bezeichnet.

    Beim offiziellen Verkaufsstart für die PC-Software am Donnerstag in New York zeigte er sich zugleich überzeugt, dass die neue Version ihren Benutzern viel zu bieten habe: «Windows XP setzt die wahren Kräfte des PCs frei. Alles, was die digitale Welt zu bieten hat, ist hier kombiniert», erklärte Gates vor rund 2000 Ehrengästen aus der Computerindustrie und 50 Partnern von Microsoft.

    New York sei der perfekte Ort, den weltweiten Start von Windows XP zu feiern, sagte Gates. «Ich gratuliere allen New Yorkern für ihren Mut, weiter zu machen und fordere alle Amerikaner auf, hierher zu kommen und Geschäfte zu machen.» Nach den Terroranschlägen in New York hatte Gates erwogen, die Feier nach San Francisco oder Seattle zu verlegen. Doch spätestens nach dem Appell von Bürgermeister Giuliani, New York in der schwierigen Aufbauphase nicht den Rücken zu kehren, entschied sich Gates für die Metropole.

  4. #4

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    Microsoft scheint die weltweiten Anleger zu überzeugen

    Wegen der hohen Dividende wird wahrscheinlich keiner Aktien kaufen.
    Das Cloud Geschäft ist bei Microsoft um 76 % gewachsen. Die guten
    Fundamentaldaten sprechen auch für sich. Schade, es wäre schön,
    wenn der Chef persönlich wieder mal einen schönen Bericht schreiben
    würde. Außenstehende wissen bekanntlich alle die guten Sachen aus
    der Unternehmung nicht.

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