Ich habe vor kurzem meinen ersten bezahlten Auftrag als selbstständiger Filmemacher bekommen.
Ich mache Hochzeitsfilme, Eventfilme und vielleicht kommt in Zukunft auch das ein oder andere Musikvideo dazu - auf jeden Fall alles filmischer Natur.

Jetzt stehe ich natürlich vor der Rechtsfrage, ich habe mich ein wenig eingelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass man meine Arbeiten als Arbeiten künstlerischer Natur ansehen kann - somit würde der Tätigkeit als Freiberufler ja eigentlich nichts im Wege stehen.
Das Finanzamt scheint aber anderer Meinung zu sein - in einem Telefonat meinte eine Mitarbeiterin ich solle doch ein Kleingewerbe anmelden.

Da ich in meinem ersten Jahr voraussichtlich noch nicht voll durchstarten und die magische Grenze von 17.500€ nicht überschreiten werde, stellt sich mir die Frage welche Rechtsform für mich die Richtige ist.
Kann ich erst einmal ein Kleingewerbe anmelden (die Gewerbesteuer fällt ja ohnehin weg), und mich mit dem Thema "Freiberufler" nochmal beschäftigen wenn ich die 17500€-Grenze erreiche?
Habe ich Vorteile, wenn ich es schaffe mich schon jetzt als Freiberufler anzumelden - oder ist das vielleicht sogar die schlechtere Wahl?

Entschuldigt falls diese Fragen schon öfter geklärt wurden, ich habe im Internet leider nichts dazu gefunden und bin absoluter Neuling. Danke im Voraus.

MfG Daniel