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Thema: Marketing mit WhatsApp

  1. #1

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    Marketing mit WhatsApp

    Hi!
    Was ist die beste Möglichkeit viele WhatsApp Nachrichten zu verschicken? Der Text ist immer derselbe...

  2. #2

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    Hi!
    Falls es jemanden interessiert ;) Ich bin auf zwei gute Möglichkeiten gestoßen

    1) Man kann mit WhatsApp Broadcasts erstellen: https://faq.whatsapp.com/de/android/23130793. Das ist die von der App erstellte Möglichkeit.
    2) Auf mutuo.ch kann man ein Formular auf dem Computer ausfüllen und verschicken: https://mutuo.ch/blog/whatsapp-link-generator/. Das fand ich sehr praktisch.

  3. #3
    Hi,

    inzwischen musst du aber auch die DSGVO beachten. Ansonsten kannst du auch einfach Broadcast-Listen erstellen. Eine Alternative zu WhatsApp ist Telegram. WhatsApp-Marketing ist aber auch sehr interessant. Was möchtest du denn vertreiben oder vermarkten? Vielleicht habe ich dann noch bessere Ideen dazu und könnte dir evtl. auch Partner vermitteln.

    Beste Grüße
    Oliver von Firmenpartnerschaft

  4. #4

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    Hi Oliver,

    es geht um ein Lebensmittelgeschäft. Ich will die neuen Spezialitäten meinen Kunden und Freunden schicken...

    Danke und beste Grüße,
    Mark

  5. #5

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    Würde ich eher die Finger von lassen!

  6. #6
    Zitat Zitat von marcozero Beitrag anzeigen
    Ich will die neuen Spezialitäten meinen Kunden und Freunden schicken...
    Sehr interessant. Wie sieht es denn mit der DSGVO aus? Hast du dich diesbezüglich schon informiert? Ich kenne mich diesbezüglich, was WhatsApp angeht nicht aus. Ich würde dann die Kunden fragen, ob das für die in Ordnung ist und dann solch eine Datenschutzerklärung unterschreiben lassen. Dann machst du das am besten mit Broadcast-Listen in der WhatsApp-App.

    LG,
    Oliver

  7. #7

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    Hallo,

    die DSGVO ist in vielerlei Hinsicht echt ein Fluch! Aber da kommt man nicht drum herum.

    Gruß

    Seebär

  8. #8

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    Zitat Zitat von Seebär Beitrag anzeigen
    die DSGVO ist in vielerlei Hinsicht echt ein Fluch! Aber da kommt man nicht drum herum.
    Na ja, obgleich wir als IT-Dienstleistungsunternehmen/Webentwicklung direkt wie indirekt ebenso von diesen Neuregelungen mitbetroffen sind, sehe ich darin eigentlich keinen Fluch. Zumindest nicht in der DSGVO-Novellierung als solcher. Wie viele besorgt mich halt die Gefahr des übergeordneten Trends, dass Regierung und Lobbyisten koste es was es wolle, fortgesetzt danach trachten, das "böse" Internet möglichst weitgehend unter Kontrolle zu bekommen. Ok, in diesem Thread gehts freilich nicht um irgendwelche Verschwörungstheorien. Vielmehr um das Sympthom eben des genannten Trends, dass typischerweise schon wieder ein wenig mehr das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Woraus nicht das erste Mal erneut einigige ziemlich sinnfreie Lästigkeiten entstehen.

    Wie z. B. dass seit Mai d. J. die DENIC einen Domaininhaber nur noch auf Antrag mit Nachweis berechtigten Interesses mitteilen darf. Diese Situation habe ich grad, bzw. völlig unnötige Behinderungen, gegen einen Verletzer unserer Markenschutzrechte vorzugehen. Inzwischen erhielt ich die Auskunt vom Registrar (USA-Adresse) und muss im nächsten Schritt nun erstmal das Scheitern von Einigungsversuchen belegen, bevor ich durchsetzen kann, dass die betreffende missbräuchlich registrierte Domain gelöscht wird. Kostet natürlich mindestens zusätzliche Wochen, doch haftet keine Behörde für etwaigen zwischenzeitlichen wirtschaftl. Schaden.

    Insofern bin ich inhaltlich durchaus bei euch. Was Anlässe wie den des TE angeht, können wir m. E. aber ruhig die Kirche im Dorf lassen. Wer von euch gut mit BGB/HGB und der abgeleisteten rechtl. Auslegung der Judikative halbwegs bewandert ist, dem ist wohl bekannt, dass bei abweichenden Interpretationsmöglichkeiten zur Urteilsfindung fürgewöhnlich das eingebürgerte sog. Gewohnheitsrecht herangezogen wird. Oft auch als die "guten Sitten" bezeichnet. Deutsche Richter sind keineswegs scharf darauf, nächstinstanzlich korrigiert zu werden.

    Was die angesprochene Werbethematik angeht, kommt es auf die Qualität der tatsächlichen Beziehungen an. Handelt es sich um Facebook-"Freunde" etc. und um irgendwelche Interessentenlisten, können nicht ausdrücklich erbetene Mitteilungen mit werbl. Charakter ganz klar nach hinten losgehen. Die Folgen dieses Teils der Gesetzesnovelle bewerte ich eher positiv als nachteilig. So überlegen sich die Absender künftig vielleicht verschärft vorher, wen sie mit ihren frohen Botschaften zuballern. Mit tatsächlichen Freunden und echten aktiven Kundenbeziehungen ist es doch nach wie vor überhaupt kein Problem. Die schreiben uns ja genauso an wie wir sie, wenn etwas anliegt - bei Bedarf halt. Man sollte natürlich seine CRM-Daten mal durchgehen, falls zu befürchten ist, dass sich Berufsnörgler und Fehlersucher darunter befinden könnten. Ich denke, dieser Aufwand ist zumutbar, denn mit unaufgeforderten Nachrichten produzieren wir ja auch Aufwand bei den Adressaten.

    Übrigens wurde mittlerweile ein Gesetzesentwurf gegen Abmahnmissbrauch eingebracht und es ist Fachmeinungen entsprechend anscheinend sehr wahrscheinlich, dass er angenommen wird. Wenn er inhaltlich zwar auch hinter den Forderungen der Handelsverbände zurückblieb, allemal wesentlich besser als die bisherigen Regelungen und jedenfalls ein guter Schritt mal in die richtige Richtung. Dass diese Reform vermutlich durchgeht, hat gewiss auch damit zu tun, dass es ebenso im staatl. Interesse liegt, dass unsere Gerichte nun nicht Klagen gegen noch nie dagewesene nunmehr vollends bescheuerte Abmahnwellen der wohlbekannten Abmahngeier geradezu ersaufen. Wenn ich mich nicht irre, wollte hierzulande niemand die DSGVO-Novellierung in dieser nun vorliegenden Form. Sondern wir beugten uns letztlich den betreffenden EU-Forderungen. Na logisch, woher sollte es denn auch sonst gekommen sein, solange nach wie vor alle Mitgliedsstaaten ihre Voll-Spackos, die daheim zu nix mehr zu gebrauchen sind, ins EU-Parlament entsorgen.

    Also lieber TE ... ich denk, wenn´s sich um echte Freunde und Kunden handelt, schick doch mit der ersten Mitteilung der neuen superleckeren Sachen einfach ne kleine Frage mit, ob sie gern weiter über künftige Leckerlis informiert werden möchten oder nicht. Völlig legitim, unter angemessenen Umständen übliches Gewohnheitsrecht. Ich kann dazu nichts raten - kein Jurist, hätte aber im Fall eigenen Bedarfs keinen Schiss dafür, daraus einen Strick gedreht zu bekommen. Die DSGVO gab es auch schon vorher, die Neuregelungen sind bloß eine Novelle, die lediglich das ebenso bisher Gewollte rechtssicher eindeutiger klarstellen sollte. Zu intelligenterer Lösung dieser Anforderung, statt lediglich für die EU den Affen zu machen, brauchts nun m.m.N. auch noch vorstehendes neues Abmahnmissbrauchsgesetz. Dann hätte dieser Part was Gutes gehabt, denn ich kein Unternehmen, dass diese verdammte Seuche nicht lieber gestern als morgen von der Backe hätte.

  9. #9

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    Guten Morgen,

    du kannst ja eine Sammelnachricht schicken per Whats up.

    LG Meinname

  10. #10

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    Also um das nochmal richtig klarzustellen ...

    Lest doch einfach mal selber nach. Bei bestehenden Kundenbeziehung ist es erlaubt, eine werbliche Information zu versenden, wenn zu vermuten ist, dass diese Info den Kunden interessiert. Von Akzeptanz regelmäßiger Werbung kann man aber nicht ausgehen. Deshalb sollte sich eine Anfrage darauf beziehen, dass künftig regelmäßig Infos über neue Spezialitäten verfügbar sind und z. B. per Klick auf Newsletter-Bestellungslink der jederzeit widerrufliche Bezug möglich ist. Opt-in also. Ungefragt einen Newsletter senden mit Abbestellungslink wäre hingegen verboten, weil dies einen unerwünschten Eingriff in den regelmäßigen Geschäftsbetrieb des Kunden darstellen kann und eine Aktivität zur Unterbindung aufzwingen täte. Ebenfalls erlaubt wäre telefonische Anfrage bei Bestandskunden. In jedem Fall müssen es aber aktive Kunden sein und nicht irgendwelche verflossenen, mit denen seit längerem keine Verbindung mehr besteht.

    Zitat Zitat von oliver_k Beitrag anzeigen
    ... Ich würde dann die Kunden fragen, ob das für die in Ordnung ist und dann solch eine Datenschutzerklärung unterschreiben lassen. ...
    Oliver
    Auch bereits eine solche Anfrage ist verboten und kann in eine teure Abmahnung münden, wenn es sich nicht um aktive Bestandskunden handelt.

    Gleiches gilt für Freunde. Wenn es sich um echte Freunde mit Kontakt auch in der realen Welt handelt, kann man selbstverständlich legitim mal fragen. Aber gleichfalls nicht ohne ausdrückliches Einverständnis regelmäßige Werbung senden. Virtuelle sog. Freunde ohne Kontakt im realen Umfeld muss man mit Werbung komplett in Ruhe lassen. Da ist auch schon die Anfrage nach Einverständnis von gewerblich zu privat ein Rechtsverstoß, und zwar in jeder Form. Einzig auf dem Postweg wäre Werbung erlaubt, sofern für den Postboten als Werbesendung erkennbar, so dass er es nicht zustellt, wenn der Briefkasten einen Hinweis hat, dass Werbung unerwünscht ist.

    Ihr wollt selber nicht mit unerwünschter Werbung zwangsbeglückt oder belabert werden, wieso überlegt ihr dann angestrengt herum, diese Schutzbestimmungen irgendwie zu umgehen, wenn es um das Schutzbedürfnis anderer geht.

    Nun ja, in manchen Punkten halte ich die DSGVO ansonsten für affigen Kinderkram, in anderen widerum für noch viel zu lasch oder sie greift diese garnicht erst auf. Ich bin gegen die ausufernde Verordnungs- und Regulierungswut, vor allem wo sie geeignet ist, Bürgerrechte eher einzuschränken als sie zu schützen und zu bewahren. Für überlegenswert hielte ich aber dennoch, oder gerade deshalb, einige Dinge wie evtl. diese:
    • Verbot von Affiliatewerbung in jeglicher Form
    • Verbot von Werbeanzeigeneinblendung in Suchmaschinen
    • Verbot von Werbung mit UVP
    • Verbot von Cross-Site-Tracking, also Drittanbieter-Cookies
    • Verbot von Inhaltsausgabefilter mit Zwangsaufforderung zur Adblocker-Deaktivierung
    • Verbot von Speicherung, Scannen und Auswertung jeglicher Userdaten über von diesen im Optin-Verfahren aktiv beauftragten Zwecke hinaus
    • Verbot von ext. Datamining bzw. Preiscrawling ohne Einverständniseinholung betroffener Webseitenbetreiber
    • Regulierungsgesetz für Suchmaschinenalgorithmen
    • Regulierungsgesetz für Preisvergleichsapplikationen
    • Onlineanbieter-Informationspflicht über in verschiedenen Netzvertriebskanälen gleichzeitig unterschiedliche Produktpreise
    • Onlineanbieter-Informationspflicht über nutzerprofilabhängig variable dynamische Preisanzeige
    • Regulierungsgesetz für Talkshows (Manipulationsverbot)


    Mal eben aus dem Ellenbogen geschossen, bedürfte natürlich gründlicher Abwägung aller Vor- und Nachteile, um nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten.

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