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Thema: Barbara's Best Brands möchte ihr eCommerce-Business ausbauen

  1. #1

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    Ausrufezeichen Barbara's Best Brands möchte ihr eCommerce-Business ausbauen

    Geschäftsidee
    Ich kaufe bei amerikanischen Herstellern Produkte ein und verkaufe sie auf dem US-amerikanischen Markt über AMAZON.com. Meine amerikanischen Partner erhalten die Produkte in ihr Lager, kommissionieren sie dort und senden sie zu den AMAZON-Lagerhäusern gem. Vorgaben von AMAZON.
    Ich bin Inhaberin der Firma "Barbara's Best Brands“ in New Hampshire, wo keine Sales Tax erhoben wird, so dass in USA keinerlei Steuern anfallen. Die generierten Einkünfte unterliegen allein der persönlichen ESt in Deutschland.

    USP
    Die amerikanischen Partner verfügen über einen zentralen Rechner, in dem alle Produkt-Preis-Listen meiner Hersteller verarbeitet und die Produkte analysiert werden. Kriterien sind Marktgröße, Wettbewerbssituation, Profitabilität (ROI, Margen). Ich kaufe nur Produkte, die meine Kriterien erfüllen, völlige egal, um welche Produktkategorien es sich handelt. Solche, die bei AMAZON Beschränkungen unterliegen, werden vermieden.
    Meine Firma ist im AMAZON-Portal SellerCentral registriert und zu Verkäufen in USA berechtigt. Die Abwicklung ist komplett installiert und funktioniert voll automatisiert.
    Ich stehe an der Schwelle zum Ausbau des Geschäfts, um auskömmliche Einkünfte zu erzielen und externe Mitarbeiter als verlängerte Werkbank beschäftigen zu können, insbesondere zur Recherche neuer Lieferanten. Dazu muss das Einkaufsvolumen stark vergrößert werden, um ein lohnendes Niveau der Gesamtumsätze und Profite zu erreichen. Gerechnet wird mit Margen zwischen 25 und 30 %.
    Ich suche einen Finanzier, der sich mit 50.000 € als Kreditgeber oder Teilhaber beteiligt. Auch eine tätige Partnerschaft ist möglich, wenn der Interessent über Erfahrungen im eCommerce verfügt.

  2. #2

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    Wieso suchst Du keinen Kreditgeber in USA bzw. in New Hampshire? Bei ggf. mangelnden Kreditsicherheiten oder bei schlechter Bonität (z. B. zu hoher Schulden), gäbe auch in Deutschland niemand Geld.

    Zudem zahlen nichtinstitutionelle Kreditgeber in Deutschland 25 % Abgeltungssteuer auf die Zinserträge. Dadurch wäre entweder der Nettoertrag deutlich unattraktiver oder bei entsprechendem Zinsaufschlag im Marktvergleich die Kreditkostenhöhe für den Kreditnehmer. Daher käme allenfalls eine Unternehmensbeteiligung infrage. Soweit keine Kapitalgesellschaft mit ausreichendem Stammkapital, wäre neben Businessplan und aktueller Umsatz-/Ertragslage hierfür natürlich ebenso die Vermögenssituation des Geschäftsinhabers nachweislich zu belegen. Idealerweise anhand einer Bankbürgschaft, weil der Grad etwaiger Verschuldung sonst nur schwer zu überprüfen ist und im ungünstigen Fall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnte. Anders gesagt müsste das Risiko des Investors kalkulierbar sein. 50.000 € sind zwar kein besonders hoher Betrag, doch immerhin zuviel, ihn unbedingt verlieren zu wollen.

    Ok, Du schreibst, Du seiest knapp an der Schwelle auskömmlicher Erträge. Angesichts Deiner vergleichsweise vielleicht insgesamt sogar etwas günstigeren Rahmenbedingungen, dass in New Hampshire keine Einkommenssteuer erhoben wird und die gesamten lokalen Unternehmenssteuern nach der letzten Senkung meines Wissens dort unter 8 % betragen, ist evtl. noch kein überzeugendes Ergebnis gegeben und der Businessplan müsste außergewöhnlich attraktiv sein, um dennoch zu einer Beteiligung zu motivieren. Euer offizielles Staatsmotto "Free live or die" klingt ja eigentlich gut. Und anzunehmen, dass bislang nicht viele daran wirklich gestorben sind. Täte sich sonst vielleicht auch im Straßenbild eurer kleinen Städtchen nicht so gut machen. ;) Tja, doch wo Licht ist, ist nicht selten auch Schatten. Die scheinbar so steuerfreundliche Fiskalpolitik einiger Staaten wie z. B. auch im bei Unternehmen so beliebten Delaware wird doch ziemlich relativiert durch die Bundessteuern und man muss schon sehr genau hinsehen, wie groß der Vorteil niedriger lokaler Steuern im Vergleich zu bei der Bundessteuer abschreibungsfähiger höherer lokaler Steuer denn ggf. unterm Strich wirklich ist.

    Alles in allem scheint mir euer Steuersystem ein noch üblerer Dschungel als unseres und das ist schon schlimm genug. Außerdem in diversen Belangen inkompatibel und als deutscher Betreiber oder Beteiligter eines US-Unternehmens muss man auch noch höllisch aufpassen, nicht in den USA als weltsteuerpflichtig erklärt zu werden. Womit der deutsche Fiskus natürlich nicht ohne weiteres einverstanden wäre. Ohne professionelle internationale Steuerberatung zu entsprechend hohen Kosten kann einen unabhängig von Doppelbesteuerungsabkommen der bürokratische Hickhack in den Wahnsinn zu treiben drohen. Und so manche Besonderheiten könnte man als ausländischer Investor leicht übersehen. Z. B. dass man in vielen US-Staaten auch als Ausländer problemlos Immobilien kaufen kann, in New Hampshire hingegen wohl nur in Ausnahmefällen, und welche das sind, wäre erstmal herauszufinden. Oder dass es den klassischen Firmensitz wie in Europa in den USA so nicht gibt. Sondern einen beliebigen Anmeldestaat und der Betriebsstandort grundsätzlich eine davon unabhängige Niederlassung irgendwo. Und wer weiß, was sich euer komischer "America first"-Donald womöglich noch alles ausdenken könnte. :o "Mutti" Merkel reicht uns hier eigentlich schon, um zu wissen, wie Unberechenbarkeit funktioniert. Sie würde natürlich entgegnen "Wieso das denn, unser Staatsmotto "Pay or die" ist doch in der Praxis dasselbe.

    Angenommen, mit deutschem Wohnsitz in den USA erzielter Gewinn wäre in Deutschland zu versteuern, hätte der deutsche Privatinvestor 42 % Einkommenssteuer abzuführen, da von bereits eigenem Jahreseinkommen über 53.000 € auszugehen auf das gesamte Mehreinkommen der Spitzensteuersatz fällig ist. Erkläre bitte Deine Logik, wie Du darauf kommst, dies könne sich dennoch aufgrund in New Hampshire entfallender lokaler Steuern für den Investor finanziell besonders lohnen. USA und Deutschland sind beides Hochsteuerländer und deren stark unterschiedlichen Steuersysteme lassen mich ohne Einzelfallanalyse keine daraus erwachsenden Steuervorteile erkennen.

    Wie lautet denn Deine Vorstellung der prozentualen Gewinnverteilung, wie hoch war der Jahresgewinn 2017 und bisher 2018 und wie sieht die belegbar fundierte Schätzung der wahrscheinlichen weiteren Gewinnentwicklung nach der Kapitalspritze aus? Diese Fundamentaldaten und Prognosen wären zwar nur ein kleiner Teil der Bewertung bei Interesse, doch zumindest schonmal eine erste Konkretisierung. Die noch keine Schutzbelange oder Verhandlungsaspekte berührt und Du deshalb m. E. im Thread offenlegen solltest, statt 1:1-Diskussionen zu erwarten, bevor überhaupt hinreichend Diskussionsfähiges zu erkennen ist.

    Was mich persönlich angeht, fände ich sowohl Kreditgewährung wie auch Unternehmensbeteiligung wegen der inakzeptabel hohen Steuerbelastung in der von Dir angedachten Konstellation leider nicht interessant. Vorstellbar wäre evtl. Beteiligung mittels Offshore-Holding zwecks legaler steuergünstiger oder steuerfreier Dividendenabführung. Dafür müsste Deine Firma allerdings eine Kapitalgesellschaft oder das Äquivalent einer Kommanditgesellschaft sein oder ansonsten dazu umgewandelt werden. Nebst einiger anderer Voraussetzungen meinerseits. Beteiligungsoptionen an US-Unternehmen im IT- und/oder eCommerce-Bereich wecken generell mein Interesse (insbesondere wenn idealerweise auch die zusätzliche Implementierung unabhängiger eigener Geschäftsbereiche möglich wäre), u. a. da Gründung und Verwaltung vom EU-Ausland aus erheblich aufwändiger und teurer sind. Hat gleichermaßen aber eben auch Abschreckunspotenzial, wenn ich mir das denkbare Maß möglicher Verkomplizierungen vorstelle.

    Was mir aus Deinem Posting nicht klar wurde, lebst Du in New Hampshire oder in Deutschland und bist lediglich Inhaberin der US-Firma? Letzteres würde nicht nur Deine Finanzierungssuche in Deutschland erklären - dann wüsstest Du natürlich auch genau Bescheid über die konkrete steuerliche Situation. Deshalb jedoch nicht unbedingt auch, wenn es um Gesellschaftsanteile ginge. Ohne die Rechtsform einer Gesellschaft kann man keine Anteile erwerben, ebenso nicht in den USA.

  3. #3

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    Betrug! Achtung!

  4. #4

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    @Dogandgo: Könntest Du dies gewohnheitsmäßige Bashing von Postings bitte mal lassen? Jemandem Unseriösität zu unterstellen, ist eine ernsthafte Anschuldigung. Und eine solche zu erheben, ist schonmal absolut unseriös (sowie reichlich faul und bequem), ohne auch eine plausible Begründung zu nennen.

    Na klar gibt´s immer mal wieder fragwürdige und auch erkennbar illustre Postings. Falls es Dir noch nicht auffiel, sind die User hier freilich schon erwachsen und bedürfen keiner Betüttelung durch spätpubertierende Spinner. Wenn Du Dich im Forum engagieren möchtest, geh auf ihre Anliegen ein und bei Kritik äußere sie substantiiert. Oder wenn Du hier bloß rumbashen und Hatings versteuen willst, mach´s in den Comments bei Youtube oder sonstwo, wo Du damit in bester Gesellschaft bist.

    Alle Deiner bislang 17 Beiträge enthalten nur den stets gleichen faulen Copy&Paste-Schwachsinns-Spruch, andere Beiträge = Null. Verzieh Dich einfach, auf derlei Nullnummern hat hier garantiert niemand gewartet - dessen bin ich mir ziemlich sicher. Sorry, doch manche speziellen Typen brauchen wohl eine klare Ansage, um es im günstigen Fall vielleicht zu checken.

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