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Thema: CoWorking Spaces (flexibler oder fester Arbeitsplatz)

  1. #1

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    CoWorking Spaces (flexibler oder fester Arbeitsplatz)

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade in der Gründungsphase und hoffe, dass mir hier jemand weiter helfen kann. Grob gesagt werde ich etwas im Bereich Personalvermittlung machen.
    Es geht um den zukünftigen Firmensitz. Ich kann diesen nicht an meiner Wohnadresse anmelden, so dass ich auf Co Working Spaces ausweichen muss. Auch dort kann man seinen Firmensitz anmelden, allerdings weiß ich nun nicht, welche Variante ich dazu buchen kann. Also was das Finanzamt akzeptieren würde. Reicht da ein flexibler Arbeitsplatz in einem CoWorking Space oder muss es ein fester Arbeitsplatz sein?

    Hier zB einige Infos zu den Modellen: https://amapola-coworking.de/

    Danke euch für eure Antworten.
    Thorsten

  2. #2

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    Das reicht. Vorgeschrieben ist eine ladungsfähige Postanschrift, also dass Behördenpost zugestellt werden kann, sonst nichts.

  3. #3

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    Danke für die Antwort. Das Finanzamt hat mir allerdings mitgeteilt, dass ein Virtual Office nicht ausreicht.

  4. #4

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    Falls sich der private Wohnsitz des Inhabers oder bei einer Gesellschaft des Geschäftsführers nicht in derselben Gemeinde/Stadt des Virtual Office befindet, kann es sein, dass das Finanzamt des priv. Wohnsitzes zuständig wäre, das am Firmensitz also die Zuständigkeit nicht anerkennt. Zumindest hörte ich dies bisweilen, vermutlich eine Ermessensentscheidung, die nicht auf eine gesetzl. Regelung bzw. Rechtspflicht zurückgeht. Sonstige rechtskonforme Nichtanerkennungsgründe sind mir nicht bekannt. Du kannst gegen den Bescheid Widerspruch einlegen, wenn Du ihn schriftlich erhalten hast und nicht nur mündlich nachgefragt.

    Egal wie, könntest Du erwägen, einfach Nägel mit Köpfen machen und zwar im Vertrag mit dem Betreiber des Virtual Office eine Zusatzvereinbarung mit aufnehmen, dass der Vertrag nur unter der Voraussetzung der Anerkennung der Adresse als Firmensitz wirksam ist, bzw. Dein Sonderkündigungsrecht mit Wegfall einer Gebührenzahlungsforderung anderenfalls. Das akzeptiert der Anbieter vermutlich, wirbt immerhin ausdrücklich mit der Führung als Firmensitz und kassiert für dieselbe Leistung den doppelten Monatsbetrag (69 statt 39 €).

    Falls Du eine Firma mit Handelsregistereintragung gründen willst, z. B. GmbH oder UG, solltest Du die Handelsregistereintragung erst beantragen, nachdem das Finanzamt keine Ablehnung des Firmensitzes mitteilte und Du die Anerkennung auch nicht durchsetzen konntest. Ggf. mit dem Notar absprechen und auch die Kosten bedenken.

    Ich betrieb mehrere Jahre in Hannover eine GmbH (Medizinsoftwarehaus) und meldete den Sitz im zweiten Jahr vom vormals phys. Standort zu einem Virtual Office um. Das Finanzamt brachte keine Einwände vor. Ich hatte einfach bloß die Adressänderung beim Handelsregister mitgeteilt und das Finanzamt nicht nach nach seiner Meinung gefragt, wozu sollte ich.

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