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Thema: ALPEN

  1. #1
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    ALPEN

    Die Alpen von oben: Vom Allgäu ins Montafon

    Die Alpen sind mehr als nur der längste und höchste Gebirgszug Europas. Die Reihe widmet sich ihren Landschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ihr Porträt als bedeutende Kulturregion Europas. Diese Alpenetappe führt vom bayerischen Allgäu ins Vorarlberger Montafon. Sein höchster Gipfel: der Piz Buin.

    https://youtu.be/KfxIMDrZ89c


    Die Alpen von oben: Von den Karawanken nach Graz

    Die Alpen sind mehr als nur der längste und höchste Gebirgszug Europas. Die Reihe widmet sich ihren Landschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ihr Porträt als bedeutende Kulturregion Europas. In der ersten Folge führt die Route vom Triglav Nationalpark in Slowenien entlang der Karawanken bis nach Graz.

    https://youtu.be/ikp3XZwCJcE


    Die Alpen von oben: Vom Oberland zum Waadtland

    Die Alpen sind mehr als nur der längste und höchste Gebirgszug Europas. Die Dokureihe widmet sich ihren Landschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ihr Porträt als bedeutende Kulturregion Europas. Die aktuelle Folge stellt die Vielzahl unterschiedlichster Landschaften der Schweiz und ihre Artenvielfalt vor.

    https://youtu.be/80D6qCeRNuI


    Die Alpen von oben: Vom Inntal ins Ötztal

    Die Reihe widmet sich Landschaften und Bewohnern der Alpen aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Alpenzoo in Innsbruck ist Ausgangspunkt der aktuellen Reiseetappe. Hier kümmert sich Raubtierpfleger Michael Winkler um Braunbären und Wölfe. In Salzburg erhebt sich der Helikopter wieder in die Luft und quert den Brennerpass, im Sommer Nadelöhr für Italienurlauber.

    https://youtu.be/mICnwJVujAs


    https://www.youtube.com/results?sear...en+von+oben%3A


    Almenrausch Und Edelweiss:

    https://youtu.be/McnFSEwnuvM
    Geändert von Luis (23.03.2019 um 21:22 Uhr)

  2. #2
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  3. #3
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    Ein Dorf rutscht ab - Für Brienz könnte es ungemütlich werden

    Das auf einer Sonnenterrasse im Bündner Albulatal gelegene Brienz rutscht einen Meter pro Jahr.

    Am Freitagabend haben die Behörden die Bevölkerung über die neusten Entwicklungen im Rutschgebiet informiert.

    Für Brienz sowie benachbarte Orte sind Evakuierungen nicht auszuschliessen.

    Das Mittelbündner Dorf mit seinen knapp hundert Einwohnerinnen und Einwohnern liegt auf einem Kegel, der seit Menschengedenken in Bewegung ist. Diese Bewegungen verstärkten sich in den letzten Jahren von 30 auf 50 und auf 70 Zentimeter jährlich.

    Mittlerweile bewegen sich die Messpunkte im Dorf bis zu einem Meter pro Jahr.

    Die Rutschungen des gesamten Dorfes verursachen bereits Schäden an Gebäuden und Leitungen, die aber in den meisten Fällen repariert werden können.

    Felsbrocken vom Hang oberhalb

    Doch nicht nur der Untergrund des Dorfes bewegt sich. Auch der ganze Hang auf der Nordseite oberhalb ist instabil. Die Messpunkte an der Felskante rutschen mehr als vier Meter pro Jahr abwärts.

    «Wir arbeiten an einem Evakuierungsplan»

    Legende: Audio «Wir arbeiten an einem Evakuierungsplan» abspielen. Laufzeit 03:29 Minuten.

    https://m.srf.ch/play/tv/_/video/_?i...b-71d1a6395856

    https://m.srf.ch/play/radio/_/audio/...a-2fdfc985dcec

    03:29 min, aus Regionaljournal Graubünden vom 04.05.2019.

    Eine mögliche Zuspitzung der Situation ist laut Fachleuten nicht plötzlich, sondern eher über mehrere Wochen oder Monate zu erwarten. Trotzdem hat die Gemeinde Albula, zu der Brienz gehört, vorsorglich Vorbereitungen für eine allfällige Evakuierung des Dorfes und von Teilen der benachbarten Orte Vazerol, Surava und Tiefencastel getroffen.

    https://m.srf.ch/news/regional/graub...uetlich-werden

    https://www.google.com/maps/place/Br...6741!4d9.59336

    https://www.nau.ch/news/schweiz/brie...s-tal-65517622

    https://www.google.com/search?client...-d&q=Albulatal

    https://traildevils.ch/img/xga/68159...d467a86b66.jpg

    https://m.srf.ch/play/radio/regional...a-b2d39699a6aa

  4. #4

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    Brienz im Alpenland und die Wirklichkeit im Flachland

    Wahrscheinlich sind die Erdverwerfungen auf der Erde gar nicht so selten. Bekanntlich
    bewegen sich die tektonischen Platten im Erdinneren fortwährend in verschiedene
    Richtungen; hierdurch werden nicht nur Erdbeben ausgelöst. So wird sich wahrschein-
    lich der Atlantische Ozean über 100 Jahre gesehen um 1 Meter ausdehnen? In den
    Alpen wirken natürlich größere Kräfte und die Ursache von Erdbewegungen müssen
    nicht immer mit der Tektonik im Erdinneren zu tun haben. In einem Fjord-Gebiet in
    Norwegen kamen es zu einer Lösbewegung; hier kam es zu einem Abriss über Kiesel-
    steine. Hier verloren viele Menschen ihr Hab und Gut. Es handelte sich um ein großes
    Wiesengebiet. Natürlich dies ist nur ein Beispiel dafür, dass der Mensch wenig gegen
    die Natürgewalten ausrichten kann. Auch die vielen Gipsböden in der Welt können für
    die Menschen und ihr Eigentum schlimme Folgen haben. Hier können Häuser und Straßen
    in die Tiefe gerissen werden. Gerade an den Tagebaurändern gibt es auch den Fließ-
    sand, der den Boden auch in Bewegung hält. In den Tagebaugebieten ist also nicht
    immer nur die Grundwasserabsenkung der Grund für starke Erdbewegungen. Der Ab-
    bau der Braunkohle muss auch für zukünftige Erdbeben nicht gerade gut sein. Die
    Braunkohle genau wie die Moore der Welt haben auch eine dämpfende Wirkung auf
    bestimmte Bodenbewegungen. Der Mensch spielt auch eine sehr große Rolle durch
    den Bergbau; manchmal recht sich hier der Boden für die Ausbeutung. Selbst in
    alten Tongruben, die mit Baumüll und Sonstigem zugeschüttet werden, kann es
    nach einer Bebauung zu Bodenabsenkungen kommen. In den Alpen können auch
    Bodenabgänge mit einer vorherigen Rodung der Hänge zusammenhängen. Hier gibt
    es leider viele Gründe wie überall auf der Welt.Fazit, die
    Menschen überall in der Welt sind oft die Leidtragenden der Naturgewalten.

  5. #5
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    Hoher Triglav als Gletscher Berg: TRIGLAVSKI LEDENIK

    https://www.google.com/search?client...Gletscher+Berg

    Der Triglav: Es war einmal ein Gletscher

    Vor nicht ganz 100 Jahren gab es auf der Nordsostseite des Triglav einen mächtigen Gletscher, den Zeleni plaz. In einer Wanderausstellung zeigt man jetzt die Geschichte des Gletschers, der heute noch ein Schneefeld ist.

    Der Triglav ist mit 2864 Meter der höchste Berg Sloweniens und der Julischen Alpen. Ende des 19. Jahrhunderts erstreckte sich unter seinem Gipfel noch ein 40 Hektar großer Gletscher. Für die Landschaftsmaler Ladislav Benesch und Markus Pernhart ein wunderbares Motiv.

    https://oekastatic.orf.at/static/ima...lt.5530195.jpg

    https://oekastatic.orf.at/static/ima...st.5530194.jpg

    https://oekastatic.orf.at/static/ima...eu.5530193.jpg

    https://oekastatic.orf.at/static/ima...le.5530191.jpg

    https://www.zobodat.at/pdf/CAR_183_103_0405-0424.pdf

    Erinnerung auf Bildern und Postkarten

    Auf 100 Jahre alten Postkarten präsentiert sich der Triglav mit einem eindrucksvollen Gletscher. Filmaufnahmen aus den frühen 1930er-Jahren zeigen die Eisbedeckung und meterhohe Spalten. Seit 70 Jahren werden Gletscher und Schneefeld genau vermessen und beobachtet.

    Mehr als hundert Jahre später ist vom Gletscher kaum etwas übrig geblieben. Seit Beginn der regelmäßige Messungen vor 70 Jahren schmolz das Eis dramatisch, so Miha Pavšek vom Geographie-Institut Anton Melik: „Die Oberfläche des Gletscher ist um ein Zehnfaches geschrumpft, die Masse nahm sogar um das Hundertfache ab. Das zeigt, dass sich der Klimawandel hier am Südostrand der Alpen besonders auswirkt.“

    Klimawandel schreitet voran

    Die Ausstellung über den Zeleni Plaz - den grünen Schnee, wie der Gletscher genannt wurde, zeigt nicht nur, wie schnell die Eismassen verschwinden, sie dokumentiert auch wie rasch der Klimawandel voran schreitet, gerade in den Alpen. Seit Beginn der Gletschermessung unter dem Triglav ist die Durschnittstemperatur um fast 2 Grad gestiegen.

    Melik sagte dazu: „Zu Beginn der Messungen dauerte, die Zeit in der Schnee fällt, acht Monate, heute sind es nur noch sechs Monate, die Tauperiode ist also viel länger.“

    Der Berg gibt Erinnerungen preis

    Streng genommen handelt es sich beim Triglav-Gletscher nur mehr um einen Gletscherrest ohne Spalten und ohne Nährgebiet. Dort, wo sich Schnee und Eis zurückzogen, finden die Wissenschaftler immer wieder Gegenstände. Zum Beispiel einen der ältesten Fotoapparate oder diesen Filzhut samt Wanderstock. Relikte aus längst vergangenen Tagen, als die Wände unter dem Gipfel noch meterhoch mit Eis bedeckt waren.

    „Der Gletscher braucht entsprechend kalte Temperaturen, viel Niederschlag, natürlich als Schnee. Lawinen sind wichtig und nicht zuletzt wird der Schnee auch durch den Wind verfrachtet“, so Melik. Die Wirklichkeit ist eine andere. Bis auf ein paar Schneefelder ist der Zeleni Plaz schon jetzt Geschichte. Nur nach schneereichen Wintern kann man erahnen, dass der König der Julier einmal von einem Gletscher umgeben war.

    Publiziert am 22.10.2016

    mehr ORF Kärnten - Fernsehen


    https://kaernten.orf.at/v2/tv/stories/2804105/

    https://www.google.com/search?q=Trig...jiFkecM:&vet=1

    https://www.delo.si/novice/slovenija...nja-73140.html

    https://zalozba.zrc-sazu.si/sites/de...files/gs30.pdf

    https://www.google.com/search?q=Lede...z1Xzk8M:&vet=1

    https://www.google.com/search?q=Lede...HWjvmBM:&vet=1

    https://www.bergfex.at/sommer/tirol/...,porze-2589-m/

    http://www.dedi.si/dediscina/60-ledenik-pod-skuto

    http://www.times.si/slovenija/ledeni...0f14b9caf.html

    http://tsko.pdkamnik.si/2017/06/05/ledenik-pod-skuto/

    http://arhiv.gorenjskiglas.si/articl...o-lovili-gamsa

    https://www.google.com/search?q=Lede...xnJSYEM:&vet=1

    https://en.wikipedia.org/wiki/Skuta_Glacier

    https://www.jezersko.si/objava/81543

    https://giam.zrc-sazu.si/sites/defau...01_139-153.pdf

    https://sl.wikipedia.org/wiki/Triglavski_ledenik

    https://sites.google.com/site/ledeniki11/tipi-ledenikov

    https://www.delo.si/novice/slovenija...nja-73140.html

    https://www.google.com/search?q=Porz...txawu9uxD7CTM:


    Alpen - Auf dem Gipfel wird man prompt zum Slowenen

    Der Triglav ist der Nationalberg des kleinen Alpenlandes – mit einer „Taufstelle“ auf dem 2684 Meter hohen Gipfel.

    Wer sich hier ein wenig geißeln lässt, wird zum Slowenen ehrenhalber ernannt.

    Veröffentlicht am 02.09.2016 | Lesedauer: 8 Minuten - Von Florian Sanktjohanser

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...an-Alps-Sl.jpg - Im Frühtau zu Berge: Wer den 2864 Meter hohen Triglav in Slowenien besteigen will, braucht Kondition

    Tomaz Novak hebt das Seil und holt „im Namen von Aljaz“ zum ersten Klatsch auf den Hintern aus. „Im Namen von Gott“ – wieder folgt ein Klatsch. „Und im Namen von mir“, mit dem dritten Klaps ist es vollbracht. „Jetzt bist du ein echter Slowene“, sagt Novak zufrieden.

    So schnell geht die Einbürgerung nur hier oben, am Gipfel des Triglav auf 2864 Meter Höhe. Das Prozedere ist immer das Gleiche: Der Neu-Slowene muss seinen Kopf in ein kleines kreisrundes Gebilde, den sogenannten Aljaz-Turm stecken, und sich ein wenig versohlen lassen.

    Anders herum heißt das allerdings auch:

    Wer nicht auf dem Triglav stand, ist kein echter Slowene.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...s-Koenig-8.jpg
    Dreimal saust das Seil auf den Hintern, während der Bergsteiger den Kopf in die Blechbüchse auf dem Gipfel steckt – und schon ist er Slowene

    Der Dreiköpfige, laut Sage Sitz eines Slawengottes, ist nicht nur der Nationalberg Sloweniens. Ihm wird auch wie kaum einem anderen der vielen Berge in Europa allergrößte Verehrung zuteil. Das Matterhorn mag öfter fotografiert werden. Aber während der Schweizer Ikonenberg gerade mal das Toblerone-Logo ziert, haben die Slowenen ihren Triglav stilisiert auf Wappen und Fahne des Landes gedruckt.

    Und spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg pilgern sie in Massen auf den Gipfel, wo 1944 Partisanen den Grenzstein zwischen Italien und Deutschland zerschlugen und die slowenische Fahne hissten, genauso wie später die Unabhängigkeitskämpfer am 26. Juni 1991.

    „Gestern waren die Veteranen da“, erzählt Tomaz Novak. „Manche sind eine Woche von der Küste her gewandert. So wie jedes Jahr.“ Novak kann viele Geschichten über den Triglav erzählen. Der 38-Jährige im roten Overall und Sonnenhut verkauft seit 15 Jahren Bier und Limonade auf dem Gipfel. Er hat einen Einbeinigen gesehen, der sich den Klettersteig hoch wuchtete, und eine Wandergruppe, die die Teile eines Mopeds herauf trug, zusammenbaute und den Motor startete. „Seltsame Leute kommen hierher“, sagt Novak.

    Ultramarathonläufer und Tausendsassa

    An diesem Tag ist es ein permanent trippelnder Jogger, der sich als Ultramarathonläufer aus Italien vorstellt. Fragt man Novak, welcher Gipfelstürmer ihm den meisten Respekt abnötigt, nennt er den Namen Franjo Potocnik. Der 81-Jährige hatte am 23. Oktober 2015 den Berg zum 1000. Mal bestiegen.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...-Koenig-13.jpg - Tomaz Novak verkauft seit 15 Jahren Bier auf dem Gipfel des Triglav

    Solche Rekorde und Anekdoten sind aus Sicht der Bergführer nicht unproblematisch. Matevz Vukotic ist einer von ihnen und er warnt eindringlich davor, den Triglav zu unterschätzen. „Selbst Menschen, die in ihrem Leben nur eine Woche gewandert sind, versuchen, ihn allein zu besteigen. Davon kann ich nur abraten.“

    Mit seinen 26 Jahren ist Vukotic der jüngste Bergführer in Slowenien – und zugleich einer der erfahrensten. Mit 5 Jahren begann er zu klettern, als er 13 war, trug er Essen und Getränke auf den Triglav, und mit 15 bezwang er das erste Mal die berüchtigte Sphinx, einen überhängenden Felsen in der Nordwand.

    Es gibt viele Routen auf den Gipfel, die beliebteste beginnt im Vrata-Tal und die kürzeste im Krma-Tald. Vukotic liebt vor allem die Tour durch das Sieben-Seen-Tal, von dem schon der Forscher Belsazar Hacquet 1778 schwärmte, eines solchen Tales noch nie ansichtig geworden zu sein und sich wünschte, einen Poeten dabei zu haben. Klingt gut.

    „Im August ist die Hütte jeden Tag voll“

    Der Weg beginnt am Savica-Wasserfall und steigt gleich steil den Buchenwald und dann im Zickzack eine Felswand hinauf. Kein Weg für Kinder, denkt man sich – bis man einen Vater überholt, neben sich seine vierjährige Tochter, hinten in der Kraxe ein Baby. Und fünf andere Familien.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...s-Koenig-9.jpg
    Der Zwillingssee im Sieben-Seen-Tal

    Der junge Papa taucht bald wieder auf, als er am Schwarzen See blank zieht und ins kühle Wasser hüpft. Eigentlich ist das Baden im Seen-Tal verboten, das schon 1924 zum Schutzgebiet und 1981 zum Nationalpark erklärt wurde. Doch wo kein Kläger, da kein Richter.

    Die erste Hütte am Weg hat einen Logenplatz, über einem Zwillingssee, unter einer Felswand. Eigentlich sollte es schnell weitergehen. Aber erstaunlicherweise sind in der Sieben-Seen-Hütte an diesem Freitagabend noch Betten frei. Und die Kombination aus Radler und Terrasse mit Aussicht bricht jeden Willen.

    „Im August ist die Hütte jeden Tag voll“, sagt Ana Mezan. „Dann kommen vor allem Slowenen. Jetzt im Sommer sind es vor allem Gäste aus Deutschland, Tschechien, Belgien.“ Die 22-Jährige arbeitet die erste Saison hier. „Aber es fühlt sich nicht wie Arbeit an“, sagt sie. „Ich bin in der Natur und lerne viele Leute kennen. Das ist viel besser, als jeden Tag ins Büro zu fahren.“ Widersprechen ist schwierig, wenn man am Morgen aus dem Fenster die Berge glühen sieht.

    Trinken. Sonnen. Entspannen

    Der Weg von der Hütte weiter zum Gipfel führt durch Latschenkiefern. Bald weitet sich das Tal, Blumen und Kräuter überwuchern den geriffelten Karstboden. In einer Senke liegt der Große See, ein Fotomotiv für jeden Alpenkalender. In der windstillen Frühe spiegeln sich Berge und Wolken im vollkommen glatten Wasser. Definitiv besser als Büro.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...ens-Koenig.jpg
    Der Weg zur Dolic-Hütte führt über ein Hochplateau, auf dem noch einige Schneefelder liegen

    Bisher konnte man sich nicht verlaufen, aber am vorerst letzten See, der eher eine große Pfütze ist, gabelt sich der Weg. Vukotic erklärt den Weg über die Dolic-Hütte zur schönsten Route auf den Gipfel. Kurz darauf kreuzen hinter einem Felsblock zwei Steinböcke die Hörner. Sie sind vielleicht 20 Meter von uns entfernt und scheinen sich von Wanderern nicht sonderlich gestört zu fühlen. Wieder und wieder bäumen sich die Böcke auf ihren Hinterläufen auf und rasseln mit den Schädeln zusammen, dass es kracht. Irgendwann gibt einer von beiden schließlich nach und sie suchen gemeinsam das Weite.

    Die Dolic-Hütte liegt auf einem Bergsattel, dahinter stürzt das grüne Trenta-Tal in die Tiefe. Es ist Mittag, kurze Pause. Trinken. Sonnen. Entspannen.
    „Oh Triglav, mein Zuhause“

    Mit Fernblick auf den von keiner Skipiste, keiner Alm zerschnittenen Urwald geht es nun einen Schotterweg in Serpentinen bergan. Es dauert nicht lange, bis sich „König Triglav“ das erste Mal in all seiner Pracht zeigt. Doch noch ist der Aufstieg nicht geschafft.

    1778 gelang es vier Männern aus dem Bohinj-Tal zum ersten Mal, den Gipfel zu besteigen. Das letzte Stück balancierten sie auf einem schmalen Grat, manchmal rutschten sie gar auf dem Hosenboden. Mittlerweile ist der Grat abgesprengt und abgeflacht. 1895 betonierte Jakob Aljaz, der Namensgeber des kleinen Turms auf dem Gipfel, ein Stahlseil in die Felsen. Aljaz war Alpinist und Priester. Als Letzterer versprach er den Gläubigen Vergebung von allen Sünden, wenn sie Holz auf den Berg Kredarica schleppten.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...s-Koenig-2.jpg
    Folgen Sie den Eisenstiften! Der Klettersteig führt vom Triglavhaus zum Gipfel

    Mit den Latten baute Aljaz das Triglavhaus. Es ist heute die größte Berghütte Sloweniens mit 300 Betten – doch an Sommerwochenenden reichen auch die nicht aus. Dann tragen manchmal Musiker ihre Instrumente vor die Hütte, und abends singen alle selig „Oh Triglav, mein Zuhause“. Wer danach kein Bett findet, schläft auf den Bänken, den Tischen und auf dem Boden.

    Vom Triglavhaus führt der Hauptklettersteig zum Gipfel. Er ist in die Jahre gekommen, aber man kann sich auf dieser Route fast durchgehend mit seinen Karabinern einklicken. „Im Sommer ist es wie im Einkaufszentrum“, sagt Matevz Vukotic, „eine Schlange rauf, eine Schlange runter.“ Spötter sagen, dass „König Triglav“ ob all der eisernen Steighilfen auf seinem Haupt ein wenig zusammengesackt sei.

    Fast ein Heiligtum für die Slowenen

    Wer über die Dolic-Hütte kommt, steht aber auf der anderen Seite des Gipfels. Und die Via Ferrata aus dem Südwesten gilt als knifflig. Zu Recht. Nur Eisenstifte erleichtern hier das Kraxeln, die Tritte sind teilweise schmierig, die Schneereste glitschig. Trotzdem geht es schneller voran, als man im Geröllhang am Fuße der Felswand dachte.

    https://www.welt.de/img/reise/mobile...-js-01-jpg.jpg

    Bald sieht man die bunte Funktionskleidung der anderen Gipfelstürmer durch den Nebel leuchten. Und über ihnen steht, wenig majestätisch, der runde, aus Blech gebaute Aljaz-Turm, der für Slowenen fast ein Heiligtum ist.

    Gebaut hat ihn, natürlich, Jakob Aljaz. Als die Bergsteiger des deutsch-österreichischen Alpenvereins Ende des 19. Jahrhunderts begannen, auch in Slowenien Hütten zu bauen, kaufte der Priester 16 Quadratmeter am Gipfel. Und stellte das Türmchen drauf. Ein Akt patriotischer Subversion gegen die herrschenden Habsburger, der den Triglav zum Symbol für Sloweniens Unabhängigkeit machte. Ein Gipfelbier konnten die ersten Besucher damals freilich nicht kaufen. Und dass Aljaz ihnen mit einem Seil den Hintern gerbte und sie zu Slowenen ehrenhalber machte, ist wohl ebenfalls eine Mär.

    Tipps und Informationen

    Anreise: Der Nationalpark Triglav ist am besten von Bled aus zu erreichen. Die Stadt liegt im Nordwesten Sloweniens und wird von Fernbuslinien wie FlixBus (www.flixbus.de) von Deutschland aus angefahren. Alternativ: Flug mit Air Berlin (www.airberlin.de), Eurowings (www. eurowings.com) oder Adria Airways (www.adria.si/de) nach Ljubljana, von dort weiter mit dem Bus nach Bled.

    Reisezeit: Die Hauptwanderzeit ist von Mitte Juli bis Mitte September. Deutlich weniger begangen ist der Triglav im September und Oktober, wenn sich Wetterkapriolen häufen.

    Nationalpark Triglav:

    Der einzige slowenische Nationalpark erstreckt sich auf 838 Quadratkilometern an der Grenze zu Italien und Österreich, Infos unter www.slovenia.info/Triglav-Nationalpark.

    Trotz der vielen Hütten rund um den Triglav empfiehlt es sich, vorab zu reservieren.
    Das Triglavhaus auf 2515 Metern ist die größte und bekannteste Hütte.

    Auskunft Slowenisches Fremdenverkehrsamt, München, Tel. 089/29 16 12 02, www.slovenia.info.

    https://www.welt.de/reise/article157...-Slowenen.html


    Zitat: Er hat einen Einbeinigen gesehen, der sich den Klettersteig hoch wuchtete, und eine Wandergruppe, die die Teile eines Mopeds herauf trug, zusammenbaute und den Motor startete.

  6. #6
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    In den Alpen läuft derzeit eine ausserordentliche Bauwut ab, da wird gebaut

    Skigebietszusammenschluss St. Anton und Kappl - Gigantisch Skifahren: Megaskigebiete sind im Trend

    Valluga - Schindlerspitze Baustellen:

    https://www.gipfelbuch.ch/tourenfueh...d/9077/Valluga

    Gipfel: Schindlerspitze (2645m ü.M.), Route Alpe Rauz über Schipiste zum Gipfel(Bergstation)

    https://www.gipfelbuch.ch/data/image...84721-z196.jpg
    Bemerkung: Lifthaus ist fort - Datum 15.06.2019
    https://www.gipfelbuch.ch/data/image...84727-z990.jpg
    https://www.gipfelbuch.ch/data/image...84652-z920.jpg
    https://www.gipfelbuch.ch/data/image...84705-z238.jpg
    https://www.gipfelbuch.ch/data/image...84657-z602.jpg

    https://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/103692

    Ergo: Die Schindlerspitze wurde abgetragen, die Schindlerspitze wurde der neuen Bergbahn geopfert.

    https://www.google.com/search?client...mg.kIAbYSoQ0hM

    https://www.google.com/search?q=Vall...w=1704&bih=916

    https://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch...rdtour/Valluga

    Blick ins hintere Malfontal cc ÖAV

    Die Arlberger Bergbahnen AG und die Bergbahnen Kappl GmbH & CoKG planten den Zusammenschluss der Skigebiete "Rendl" am Arlberg und "Dias Alpe" in Kappl über das bisher skitechnisch unerschlossene unberührte Hochtal Malfon. Das Malfontal ist ein Paradebeispiel eines unerschlossenen Landschaftsraumes und ist derzeit frei von jeglicher Infrastruktur. Zudem ist mit dem Projekt der Malfonbach und dessen „sehr guter ökologischer Zustand“ im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie gefährdet.

    Aus Sicht des Österreichischen Alpenvereins verstößt das Vorhaben eindeutig gegen die Bestimmungen des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms 2005, dem Wasserrechtsgesetz und der Alpenkonvention.

    https://www.alpenverein.at/portal/na...nton-Kappl.php

    Zu den Karten:

    https://www.google.com/maps/search/H....305584,12.75z

    https://www.google.com/maps/search/H.../data=!3m1!1e3

    https://www.google.com/maps/search/H....350239,14.34z

    https://www.google.com/maps/search/H....263292,14.34z


    Das Malfontal

    Inmitten der Verwallgruppe, einer Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen, im Gemeindegebebiet Pettneu am Arlberg liegt ein bisher noch unerschlossenes und landschaftlich eindrucksvolles Hochtal: das Malfontal. Unerschlossen? Ja, das hintere Malfontal ist zur Gänze frei von jeglicher Infrastruktur und bietet ein Paradebeispiel an freien und nicht erschlossenen Landschaftsräumen.

    Aufgrund der fehlenden menschlichen Einflüsse konnte sich die Fauna und Flora im Malfontal eigenständig und ungestört entwickeln. Ungestört ist auch die Gewässerdynamik des Malfonbaches. Dieser Bach ist einer der wenigen Fließgewässer Österreichs, die einen "sehr guten ökologischen Zustand" aufweisen (in Summe sind es weniger als 15 %) und daher der Zieldefinition der EU-Wasserrahmenrichtlinie entsprechen.

    Projektbeschreibung: Landschaftsräume Schigebietszusammenschluss St.Anton-Kappl cc ÖAV

    Anfang 2014 beantragten die Arlberger Bergbahnen und die Bergbahnen Kappl die schon lange geplante Verbindung der Skigebiete „Rendl“ in St. Anton und „Dias Alpe“ im Paznauntal. Der projektierte Zusammenschluss der beiden Skigebiete liegt zur Gänze außerhalb der für Tirol verordneten Skigebietsgrenzen. Da drei unerschlossene Geländekammern für das Projekt skiteschnisch erschlossen werden sollen, ist das gegenständliche Vorhaben im Sinne des Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramms als Neuerschließung zu verstehen und nicht als Erweiterung.

    Das Projekt umfasst den Bau von zwei neuen Bergstationen, sowie einer Talstation auf der Rossfallscharte, einer Bergstation am Alblittkopf und einer Mittel- bzw. Talstation im hinteren Malfontal. Zudem werden im Bereich der Rossfallscharte ca. 10 ha neue Pistenflächen geschaffen, sowie Zu- und Rückbringerwege vom bestehenden in das neue Skigebiet. Im hinteren Malfontal sind Skirouten für Variantenfahrer geplant, die mit über 24 zusätzlichen Lawinensprengpunkten versehen werden sollen.

    Der bislang unversehrte Landschafts- und Lebensraum im hinteren Malfontal geht dem naturnahen Tourismus durch das geplante Projekt verloren. Als Puffer zwischen den beiden bestehenden Skigebieten ermöglicht das Malfontal eine ungestörte Entwicklung von Flora und Fauna. Das Tourismusprotokoll der Alpenkonvention Art. 6 (3) besagt, dass die Vertragsparteien (in diesem Fall Österreich) in Gebieten mit starker touristischer Nutzung (in diesem Fall die Gemeinde St. Anton und das Paznauntal) ein ausgewogenes Verhältnis zwischen intensivem und extensivem Tourismus anzustreben haben. Mit den Worten des Landesumweltanwalt Tirols geht aus naturkundlicher Sicht ein wahres Gustostückerl eines unberührten Landschaftsraumes durch die (geplante) skitechnische Verbauung des hinteren Malfontals verloren. Dort, wo derzeit die eindrucksvolle alpine Landschaft eine einzigartige Schönheit und Ruhe ausstrahlt, sollen in Zukunft Skilifte, Lawinenverbauungen, Pisten, LKW-befahrbare Straßen und Gebäude entstehen.

    Die Unberührtheit des Hochtals über Pettneu am Arlberg – das Malfontal – wird für die seilbahntechnische Verbindung der bestehenden Skigebiete geopfert. Bauzufahrten, Lawinendämme und Anbruchsverbauungen sowie Ver- und Entsorgungseinrichtungen für die neuen Stationsgebäude müssen errichtet werden, um zwei weitere Skirouten zugänglicher zu machen und um kilometerlange Skiverbindungswege zu einer weiteren roten Pistenabfahrt zu schaffen.

    Aus Sicht des Österreichischen Alpenvereins werden offensichtlich die Bestimmungen des Tiroler Seilbahn- und Schigebietsprogramms missachtet und damit gegen das Verbot von Neuerschließungen verstoßen. Die Begründung dieser Ansicht liegt in der Begriffsbestimmung von Skigebietserweiterungen. Sinngemäß handelt es sich rechtlich gesehen bei einem Vorhaben, in welchen mehr als eine bisher noch nicht erschlossene Geländekammer für die Zwecke des Skisportes in Anspruch genommen wird, um eine Neuerschließung und nicht um eine Erweiterung von Skigebieten. Unsere räumlichen Analysen haben ergeben, dass insgesamt drei unerschlossene Geländekammern für den Zusammenschluss der Skigebiete von St. Anton am Arlberg und Kappl benötigt werden. Damit ist ein entscheidendes Ausschlusskriterium erfüllt und es muss daher zur Versagung des Neuerschließungs-Projektes führen.

    Zusätzliche Kritikpunkte am Projekt liegen in der hohen Sensibilität und Natürlichkeit des Malfontals und des Malfonbachs. Im November 2014 trat die Verordnung über die Anerkennung der wasserwirtschaftlichen Ordnung im Tiroler Oberland durch Umweltminister Andrä Rupprechter in Kraft. Aus der Beilage zum wasserwirtschaftlichen Rahmenplan (zusammenfassende Erklärung zur Öffentlichkeitsbeteiligung) ist zu entnehmen, dass der Malfonbach einen sehr guten ökologischen Zustand gemäß Wasserrahmenrichtlinie aufweist und daher jede Verschlechterung dieses Zustandes zu vermeiden ist. In einem Grundsatzurteil („Weser-Urteil“) stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass konkrete Vorhaben, welche die Erreichung der Umweltziele nach Artikel 4 Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gefährden, nicht genehmigt werden dürfen. Eine Verschlechterung des Zustands liegt bereits dann vor, wenn sich der Zustand einer Qualitätskomponente nach Anhang V der Richtlinie um eine Klasse verschlechtert, auch wenn das keine Veränderung der Einstufung des Zustands insgesamt nach sich zieht.

    Im Hinblick auf eine lawinensichere Evakuierung/Entleerung des geplanten Großskigebietes sind aus Sicht des Alpenvereins nicht alle sicherheitsrelevanten Fragen geklärt. Im Falle eines Ausfallens der geplanten Liftanlagen im hinteren Malfontal, müsste die Evakuierung über die gesamte Länge des Malfontals geschehen. Der Projektrahmen umfasst nur den hinteren Teil des Tals und beinhaltet daher keine Lawinensicherungsmaßnahmen für eine Notentleerung des Skigebietes über die gesamte Tallänge.

    Projektstand

    Zeitlicher Abriss

    19.07.2010 - erster Projektantrag ergeht an die zuständige UVP-Behörde
    30.12.2013 - konsolidierte Einreichunterlagen werden der zuständigen UVP-Behörde übermittelt
    31.01.2014 - öffentliche Auflage der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE)
    24.06.2014 - erste (zweitägige) mündliche Verhandlung
    21.05.2015 - größere Projektadaptionen der gewässerökologischen Ausgleichsmaßnahmen
    27.05.2015 - öffentliche Auflage der ergänzten UVE
    26.06.2015 - zweite mündliche Verhandlung
    19.11.2015 - positiver Projektbescheid ergeht durch die Tiroler Landesregierung
    30.12.2015 - Beschwerde des ÖAV
    27.11.2018 - Beginn Mündliche Verhandlung vor dem BVwG (Bundesverwaltungsgericht)
    30.11.2018 - Stattgabe der Beschwerden von ÖAV und Landesumweltanwalt Tirol und Versagung der Bewilligung für das Vorhaben gem §17 UVP-G 2000 in Verbindung mit dem §29 TNSchG.

    Die Tiroler Landesregierung hat das Projekt als zuständige UVP-Behörde mit dem Bescheid (U-UVP-7/1/2-2015) vom 19.11.2015 genehmigt und diesen erst am 03.12.2015 per Mail dem Alpenverein zugestellt. Gegen den zugestellten Bescheid hat der der Österreichische Alpenverein fristgerecht Beschwerde eingereicht. Auch die Tiroler Landesumweltanwaltschaft hat Beschwerde gegen diesen Bescheid erhoben.

    Vom 27.11.2018 bis 30.11.2018 fand eine mündliche Verhandlung vor dem Bundesverwaltunggsgericht in Wien statt. Folgende Fachbereiche wurden im Rahmen der Verhandlung nochmals behandelt:

    Geologie
    Gewässerökologie
    Tourismus
    Naturschutz - Landschaft
    Naturschutz - terrestrische Biologie
    Naturschutz - Ornithologie

    Am 30.11.2018 wurde durch das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerden des Österreichischen Alpenvereins und des Landesumweltanwalts von Tirol stattgegeben und die Bewilligung für das Vorhaben "Schigebietszusammenschluss Kappl - St. Anton" gem. §17 UVP-G 2000 in Verbindung mit §29 TNSchG wurde nicht erteilt.

    Das Gericht wertete anhand besonders gravierender Auswirkungen des Vorhabens in seiner Gesamtheit auf die unmittelbar bislang unberührten Landschaftsräume bzw. -kammern das Interesse an der Eingriffsbewahrung in deren Naturgüter höher und nachhaltiger als das Interesse der Fremdenverkehrsentwicklung der vom Vorhaben betroffenen Regionen bei dessen Unterbleiben, weil dieses Interesse zwar beeinträchtigt wird, aber insgesamt nicht in einer Wesentlichkeit und schon gar nicht in einer Existenzgefährdung.

    https://www.alpenverein.at/portal/na...nton-Kappl.php

    Und am Arlberg werden weitere große Bergbahnen geplant und gebaut:

    St. Anton/​St. Christoph/​Stuben/​Lech/​Zürs/​Warth/​Schröcken – Ski Arlberg
    Europa Österreich Tirol Tiroler Oberland Landeck St. Anton am Arlberg
    Europa Österreich Vorarlberg Bregenz Bregenzerwald

    In Planung: Schindlergrat (Bj. 2019)
    Neue 10er-Gondelbahn in St. Anton am Arlberg
    Die neue 10er-Kabinenbahn Schindlergrat ersetzt den 3er-Sessellift Schindlergratbahn. Die Bahn wird im...
    10er Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn)
    Länge: 1770 m · Beförderungskapazität/h: 2600

    In Planung: Dorfbahn Schröcken
    8er Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn)
    Länge: 1980 m · Beförderungskapazität/h: 2000

    In Planung: Schlosskopfbahn
    8er Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn)
    Länge: 1414 m · Beförderungskapazität/h: 2400

    In Planung: Zugerbergbahn
    8er Gondelbahn (Ein-Seil-Umlaufbahn)
    Länge: 1460 m · Beförderungskapazität/h: 2400
    Hersteller: Doppelmayr

    In Planung: Grubenalpbahn (Bj. 2020)
    6er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn (kuppelbar) mit Abdeckhauben und Sitzheizung
    Länge: 1150 m · Beförderungskapazität/h: 2400

    In Planung: Rotschrofenbahn
    6er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn (kuppelbar) mit Abdeckhauben und Sitzheizung
    Länge: 1300 m · Beförderungskapazität/h: 2400

    In Planung: Albonabahn I
    6er Hochgeschwindigkeits-Sesselbahn (kuppelbar) mit Abdeckhauben
    Länge: 1354 m · Beförderungskapazität/h: 2400

    https://www.skiresort.de/lifte-bahne...anung/arlberg/

    https://www.skiresort.de/skigebiet/s...ahnen/l106499/

    Tourismus: Am Grünten soll eine „Bergwelt“ entstehen :

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post305375

    Ergo: Im Arlberggebiet werden über 300 Millionen Euro verplant und ausgegeben für neue Bergbahnen und Skilifte.

    https://www.doppelmayr.com/systeme/standseilbahnen/

    https://www.google.com/search?client...e+Lifte+im+Bau



    Gigantisch Skifahren: Megaskigebiete sind im Trend

    Von Susanne Hamann 10. Januar 2017 - 14:55 Uhr

    In sechs Monaten Bauzeit haben 255 Arbeiter mithilfe von 35 Baggern und drei Hubschraubern 13 820 Kubikmeter Beton verbaut. So entstand Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet mit 87 Liften sowie 305 Skiabfahrtskilometern. Und da sind die ebenfalls im Skipass enthaltenen Lifte und Abfahrten in Klösterle noch gar nicht mitgerechnet.

    Der Arlberg gilt als Wiege des alpinen Skilaufs. 1901 wurde im Hospiz in St. Christoph der legendäre Skiclub Arlberg gegründet – der erste Österreichs und einer der ältesten der Welt. Im Winter 1936/37 eröffnete in Zürs der erste Schlepplift Österreichs, in St. Anton baute man kurz darauf die erste Winter-Seilbahn. Bereits zur Saison 2013/2014 wurde das Gebiet von Ski Arlberg durch den Auenfeldjet erweitert, der vom Weibermahd in Lech zum Sonnen-Jet in Warth führt und so eine Verbindung in den Bregenzer Wald darstellt. Die neue Flexenbahn ist der nächste Schritt zum Super-Ski*gebiet – der Nummer fünf weltweit.

    Die nächste Erweiterung ist schon geplant

    Megagebiete, die sich aus benachbarten Skiorten zusammenschließen, sind derzeit schwer angesagt. Im vergangenen Winter taten sich Fieberbrunn und Saalbach-Hinterglemm-Leogang zusammen. Das 270 Pistenkilometer umfassende Megagebiet in Tirol und Salzburg plant nun die Vereinigung mit Zell am See. Ebenfalls zu den weißen Riesen zählt die Skiwelt Wilder Kaiser Brixental in den Nördlichen Kitzbüheler Alpen mit 280 Pistenkilometern. In Frankreich sind XXL-Skigebiete quasi die Regel. Les Trois Vallées mit den drei Tälern von Val Thorens, Méribel und Courchevel sowie das Gebiet Les Portes du Soleil bieten jeweils über 600 Kilometer Abfahrten. In der Schweiz schloss sich Arosa mit Lenzerheide zu einer Skiregion der Superlative zusammen, die Fusion von Andermatt und Sedrun ist für Winter 2017/18 geplant. Am Arlberg träumt man als Nächstes von einer Verbindung von St. Anton über den Rendl nach Kappl im Paznauntal. „Die Bemühungen laufen schon seit zehn Jahren“, sagt Mario Stedile-Foradori, Vorstand der Arlberger Bergbahnen AG. „Für mich wäre es ein Lebenstraum, wenn es wahr würde.“ Auf der anderen Seite des Berges glaubt man fest daran, dass auch diese Vision irgendwann Realität wird. „Ein Hotelier drüben in Kappl hat sich schon einen Website-Namen mit ,Kappl am Arlberg‘ gesichert“, erzählt Tourismusdirektor Ebster.

    Seite 1: Der Arlberg wird zum größten Skigebiet Österreichs
    Seite 2: Megaskigebiete sind im Trend
    Seite 3: Hinkommen, Unterkommen, Rumkommen

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...83fd8f22b.html


    https://www.google.com/maps/place/Ed...5!4d10.3557475
    Geändert von Luis (17.06.2019 um 21:03 Uhr)

  7. #7
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    Schweizer «Jetman» düst mit 300 Sachen über die Dolomiten

    Der Jetmann fliegt an den schneereichen Dolomiten entlang - die Schneelage in den Alpen ist dieses Jahr 2019 besonders extrem und das am 18. Juni 2019: wann taut der viele Schnee jemals weg?

    https://www.bluewin.ch/de/news/vermi...#lg=24&slide=2

    Yves Rossy ist Schweizer Kampfjetpilot, der eine ganz besondere Flugkonstruktion entwickelt hat.

  8. #8
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    Auf 4450 Metern Höhe Flugzeuglandung am Mont-Blanc empört Anwohner

    Schweizer Alpinisten sind ohne Genehmigung mit einem Flugzeug am Mont-Blanc gelandet. Der Bürgermeister spricht von einer "nicht tolerierbaren Schädigung der Umwelt", die Polizei schritt ein.

    https://cdn1.spiegel.de/images/image...eg-1392211.jpg
    Mont-Blanc

    Dienstag, 18.06.2019 22:34 Uhr

    Zwei Schweizer Bergsteiger sind am Dienstag am Mont Blanc in den französischen Alpen von der Polizei abgefangen worden, nachdem sie mit einem Kleinflugzeug auf 4450 Metern Höhe gelandet waren und sich auf den Weg zum Gipfel gemacht hatten.

    Der Bürgermeister von Chamonix-Mont-Blanc, Eric Fournier, sprach angesichts der umweltschädlichen Landung mit dem Flugzeug von einer "Provokation" der beiden Schweizer. Die Polizei erklärte, man suche noch nach einem passenden Wort für das Vergehen.

    Wegen der zahlreichen Bergsteiger, die jährlich den Mont-Blanc erklimmen, kämpfen die Behörden mit den Sicherheitsbedingungen und dem Umweltschutz rund um den höchsten Berg Europas. Seit Mai müssen Bergsteiger, die die "normale" Route zum Gipfel auf 4810 Metern nehmen, eine Reservierung für eine der Hütten vorweisen. Die Hütten waren bisher oft überbelegt.

    Bergsteiger flogen wieder ab

    Die Landung der Schweizer wirkt angesichts der Maßnahmen als besonders unpassend. Polizisten hätten das Kleinflugzeug auf 4450 Metern Höhe östlich des Mont-Blancs entdeckt - in einer Militärzone, die "grundsätzlich nicht" als Landeplatz in den Bergen zugelassen sei, sagte Polizeioberst Stéphane Bozon gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Eine Identitätsüberprüfung bei den beiden Insassen des Flugzeugs habe ergeben, dass es sich um zwei Schweizer handele. Die Polizisten verwiesen die Bergsteiger des Platzes, worauf diese gleich wieder abhoben.

    Bürgermeister Fournier sprach von einer "nicht tolerierbaren Schädigung der Umwelt im Hochgebirge und der existierenden Maßnahmen, um diese zu schützen".

    tin/AFP

    https://www.spiegel.de/panorama/gese...a-1273108.html


    Ergo: da regen sich ein paar Leute wegen einer kleinen Fliegerlandung auf dem Mont-Blanc auf, und im Arlbergbereich, werden:

    mithilfe von 255 Arbeiter und 35 Baggern und 3 Hubschraubern 13. 820 Kubikmeter Beton verbaut.

    So entstand Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet mit 87 Liften sowie 305 Skiabfahrtskilometern.
    Und da sind die ebenfalls im Skipass enthaltenen Lifte und Abfahrten in Klösterle noch gar nicht mitgerechnet.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post305494

    und in 10 Km Höhe fliegen - täglich - Tausende Flieger über die Alpen....

    27.000 Flugzeuge täglich: Animation zeigt Europas kompletten Flugverkehr

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=...bTChjXhmOQpFJI

    Tausende Flugzeuge fliegen täglich über Europa. Mit den Echtzeitendaten sämtlicher Verbindungen hat die englische Flugsicherung jetzt eine Animation erstellt, die zeigt, wie voll es eigentlich am Himmel ist. Das Ergebnis ist atemberaubend.

    27.000 Flugzeuge rauschen täglich über Europa hinweg. In einer Animation hat die nationale Flugsicherung von Großbritannien bildlich zusammengefasst wie es aussieht, wenn diese Menge von Maschinen über den Kontinent fliegen.

    https://www.focus.de/wissen/videos/w...d_3677779.html
    Geändert von Luis (19.06.2019 um 22:51 Uhr)

  9. #9
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    Montana: US-Nationalpark entfernt Hinweis auf Abschmelzen der Gletscher 2020

    21. Juni 2019

    Der Grinnell-Gletscher befindet sich im Herzen des Glacier-Nationalparks im US-Bundesstaat Montana. Der Gletscher ist nach George Bird Grinnell benannt, einem frühen amerikanischen Naturschützer und Entdecker, der sich auch stark für die Schaffung des Glacier National Park einsetzte.

    https://www.google.com/search?q=Grin...w=1704&bih=916

    Grinnell Glacier: https://youtu.be/GF0OWtyenEo

    https://www.youtube.com/results?sear...nnell+Gletsche

    https://www.google.com/search?client...innell+Glacier

    Vor drei Jahren noch deutlich sichtbar, jetzt verschwunden:

    US-Nationalpark entfernt Hinweis auf ein Abschmelzen der Gletscher "bis 2020".


    Wenn sich die Klimahysteriker mit ihren Katastrophen-Prognosen völlig irren, dann geben sie ihren Irrtum nicht öffentlich zu, sondern sie ändern still und heimlich ihre falschen Behauptungen. So geschehen von der Verwaltung des Glacier-Nationalpark in den USA, welche das Hinweisschild entfernt hat, die Gletscher würden bis 2020 völlig verschwinden, also bis kommendes Jahr.

    Unter der Überschrift, "Auf Wiedersehen an die Gletscher", steht, "wegen der von Menschen gemachten Klimaveränderung zeigen Computer-Modelle, die Gletscher werden alle bis 2020 verschwinden."

    Forscherteams von der Lysander Spooner University, die jeden September den Park besuchen und die Gletscher messen, haben festgestellt, die berühmtesten Gletscher des Parks, wie der Grinnell-Gletscher und der Jackson-Gletscher, sind seit 2010 gewachsen und nicht geschrumpft. Die anderen Gletscher sind auch noch da. Genau das Gegenteil von der Prognose ist eingetreten.

    Medien: Erst Alarm, jetzt Schweigen

    Dieses "Verschwinden bis 2020" wurde aber in den Medien weit verbreitet, wie in der New York Times, National Geographic und vielen internationalen Medien. Auf Wikipedia steht eine ganze Abhandlung über den Rückgang der Gletscher des Nationalparks.

    Statt die Besucher darauf aufmerksam zu machen, die Gletscher sind entgegen ihrer Prognose nicht verschwunden und sogar gewachsen, hat die Parkverwaltung nichts mitgeteilt, sondern nur die Warnung entfernt. Auch die Medien wurden nicht darüber informiert.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com

    https://www.mmnews.de/vermischtes/12...gletscher-2020

    https://youtu.be/GF0OWtyenEo

  10. #10
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    Rainbow mountain Peru - Südamerika´s Regenbogen Berge...

    Vinicunca = auch Regenbogen-Berg

    Der Vinicunca (auch Regenbogen-Berg) ist ein Berg südöstlich von Cusco in der Provinz Quispicanchi, im Süden Perus. Mit seinen sieben verschiedenen Farben, die parallel zueinander verlaufen, wirkt er wie ein Regenbogen. Die Farben sind durch überlagerte Mineralien, die sich Jahrmillionen hier ablagerten, entstanden. Diese Sedimentschichten wurden durch Plattentektonik von einer waagrechten in eine fast senkrechte Position gedrückt.[1] Das Eisenoxid führte zur rötlichen Färbung, Mangan zu den Pinktönen, das Gelb kommt vom Schwefel und die Reaktion von Kupfer, Wasser und Sauerstoff führte zur blaugrünen Verfärbung. Die schwarzen Streifen erklären sich durch Granit.[2] Von Cuzco fährt man in ein Dorf namens Quechuyno mit Blick auf den Ausangate. Von dort kann der Vinicunca in einer Tagestour erwandert werden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vinicunca

    https://www.bioandeanexpeditions.com...-mountain2.jpg

    https://www.bioandeanexpeditions.com...wmountain4.jpg

    https://www.bioandeanexpeditions.com...Full-Day-7.jpg

    https://i.pinimg.com/originals/99/43...1a13b2826f.jpg

    https://i.pinimg.com/originals/ce/6c...c3c9d01a0c.jpg

    https://www.allmystery.de/i/ted0017_01_edited.jpg

    https://cdn-image.travelandleisure.c...?itok=6o73sOGm

    https://www.google.com/search?client...+mountain+Peru

    https://i.pinimg.com/originals/cc/77...381752a670.jpg

    https://www.google.com/search?client...71.gdUNBNkyQlA

    https://images.squarespace-cdn.com/c...ngs-to-do-peru

    https://www.google.com/search?q=Rain...&bih=916&dpr=1

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