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Thema: Stimmung am US-Markt

  1. #1
    Toledo
    Gast-Trader

    Stimmung am US-Markt

    Warum ist die Stimmung in US so verhalten gedrückt? Steht diese Woche irgendetwas bedeutendes an, Greenspan-Rede, Zinssenkung oder sowas?

  2. #2
    Aphex
    Gast-Trader
    1. Die Ammis kann man nicht verstehen.

    2. Die Ammis muss man nicht verstehen.

    3. Morgen ist eine US-Notenbanksitzung bei der mit Sicherheit weitere Zinssenkungen ausgeschlossen werden, weil die heutigen Wirtschaftsdaten deutliche Zeichen für eine beginnende Konjunkturerholdung zeigten.

  3. #3
    Norman
    Gast-Trader
    Der US-Präsident hatte eine Rede zur US-Wirtschaft und zum Kampf gegen den Terrorismus gehalten. Analysten erwarten, dass diese Rede zumindestens zu Börsenbeginn in den USA den Märkten Aufwind verleihen könnte.

    "Das war eine ziemlich starke Rede," so Peter Cardillo von Global Partners Securities. "Das war ein Home Run in meinen Augen. Ich denke es war eine gute patriotische Rede, eine dieser Reden die das Vertrauen der Bürger stärken sollte."

    Zu Börsenbeginn könnten die Kommentare des US-Präsidenten die Märkte antreiben, in der zweiten Hälfte des Tages könnte allerdings die Unsicherheit um die Zinsentscheidung der Fed um sich greifen und die Gewinne drücken.

  4. #4

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    269
    Überraschendes US-Wachstum stärkt Konjunkturhoffnungen

    Washington (Reuters) - Das überraschende Wachstum der US-Wirtschaft im Schlussquartal 2001 hat an den Finanzmärkten die Erwartung auf ein rasches Ende der Rezession der weltgrößten Volkswirtschaft verstärkt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg auf das Jahr hochgerechnet um 0,2 Prozent, nachdem es im Vorquartal noch um 1,3 Prozent geschrumpft war. Wachstumsmotor waren nach Angaben des Handelsministeriums vom Mittwoch stark gestiegene Verbraucher- und Staatsausgaben. Volkswirte sagten, angesichts der sich nun klar abzeichnenden Konjunkturerholung sei das Ende des Zinssenkungszyklus der Fed eingeläutet. US-Präsident George W. Bush warnte dagegen vor verfrühtem Optimismus. Der Dollar zog zum Euro zeitweise kräftig an.


    Experten hatten für die letzten drei Monate 2001 im Schnitt mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent gerechnet und erst für das erste Quartal 2002 wieder ein Wachstum in den USA prognostiziert. Das geringe BIP-Plus im Schlussquartal wurde vor allem von dem starken Anstieg der Konsumausgaben getragen. Diese kletterten hauptsächlich wegen günstiger Finanzierungsangebote der Autohändler um 5,4 Prozent und damit so stark wie zuletzt vor zwei Jahren. Auch die Ausgaben der öffentlichen Hand stiegen deutlich um 9,2 Prozent, dem höchsten Zuwachs seit 15 Jahren.

    Im Gesamtjahr 2001 wuchs die US-Wirtschaft um 1,1 Prozent. Dies war der geringste BIP-Anstieg seit 1991, als die USA sich ebenfalls in einer Rezession befanden. Nach der gängigsten volkswirtschaftlichen Definition befindet sich eine Wirtschaft in einer Rezession, wenn das BIP zwei Quartale hintereinander schrumpft. Unter Verwendung einer breiteren Definition hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut National Bureau of Economic Research (NBER) aber vor einigen Wochen festgestellt, dass die US-Wirtschaft bereits seit März 2001 in einer Rezession stecke.

    Als besonders ermutigend bezeichneten Analysten den starken Abbau der Lagerbestände im vierten Quartal um rund 120 Milliarden Dollar. "Wir sind für eine Erholung gut aufgestellt. Rückblickend müssen wir uns schon fast korrigieren und von einer Mini-Rezession sprechen anstatt von einer Rezession", sagte Diane Swonk, Chefvolkswirtin bei Bank One. Mit nahezu leeren Regalen in den Lagern sei die Basis geschaffen für einen raschen Produktionsanstieg und damit eine nachhaltige Erholung der Konjunktur im Verlauf dieses Jahres.

    Auch US-Finanzminister Paul O'Neill äußerte sich zuversichtlich über eine baldige Belebung der Konjunktur. In den ersten drei Monaten dieses Jahres werde das Wachstum noch um "ein Vielfaches" höher sein, sagte er nach Vorlage der BIP-Daten. Die Zahlen schafften die Basis für eine solide Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Ein Konjunkturprogramm sei aber dennoch weiter notwendig. Auch Bush drängte den Kongress erneut, rasch über ein milliardenschweres staatliches Konjunkturpaket zu entscheiden. "Der heutige BIP-Bericht ist positiv, aber wir können weder das Wirtschaftswachstum noch die Schaffung neuer Arbeitsplätze als gesichert betrachten", erklärte der US-Präsident in Washington.

    Von der US-Notenbank (Fed) erwarteten Analysten nahezu einstimmig keine erneute Leitzinssenkung. "Sollte jemand vor den Daten noch mit einer Fed-Leitzinssenkung gerechnet haben, kann er diese Prognose jetzt mit Sicherheit in den Mülleimer schmeißen", sagte Corey Redfield von US Bancorp Piper Jaffray. Es sehe nun vielmehr so aus, dass die erste Zinserhöhung in den kommenden Monaten schneller kommen könnte als von vielen erwartet. Die Fed hatte im vergangenen Jahr die Zinsen elf Mal um insgesamt 475 Basispunkte auf 1,75 Prozent zurückgeschraubt. Bereits nach dem optimistischen Konjunkturausblick von Fed-Chef Alan Greenspan in der vergangenen Woche hatte eine überwiegende Mehrheit mit unveränderten Zinsen gerechnet.

    Die gestärkten US-Konjunkturhoffnungen brachten den Euro zum Dollar zeitweise weiter stark unter Druck. Die Gemeinschaftswährung fiel um mehr als einen halben US-Cent unter 0,86 Dollar, erholte sich später aber wieder etwas. Der Dow-Jones-Index eröffnete zunächst geringfügig fester, drehte dann aber leicht ins Minus. Händler sprachen vor der Fed-Zinsentscheidung von einem abwartenden Handel. Der Deutsche Aktienindex halbierte seine Verluste auf ein Minus von einem Prozent. Dagegen führten die gebremsten Zinssenkungserwartungen an den Rentenmärkten beiderseits des Atlantik zu Kursverlusten.

  5. #5
    RedBull
    Gast-Trader
    Vergesst bei all der gedämpften Stimmung eins nicht: Der Aktionär kauft bzw. bezahlt immer die Zukunft! Also nicht erst einsteigen wenn die Trendwende bestätigt und vollzogen ist, sondern jetzt!

    Ich glaube Kostolany hatte hierzu auch ein ähnliches Sprichwort parrat.

  6. #6
    bärencrasher
    Gast-Trader
    hi RedBull,

    Kosto die 1: ...man muss kaufen wenn die kanonen krachen..

    Kosto die 2: ...man dann kaufen, wenn in den strassen blut fliesst, und wenn es das eigene ist..

    Kosto die 3: ...an der börse kommt es immer darauf an, ob es mehr dummköpfe als aktien gibt, bzw. aktien als dummköpfe...

    ...meine Meinung: zu 1. -> trifft zu; zu 2. -> ich bin mir nicht sicher ob schon genug blut fliesst (US-Konj._Daten werden nur verhalten angenommen, vielleicht schon jetzt zu viel hoffnung in den daten eingepreist); zu 3. -> wer will der dumkopf sein, der augenblicklich zu viele aktien hält, sollte es kurzfr. erst doch noch einmal nach unten gehen

    Fazit: derzeit markt konsequent im auge behalten...und sollte es noch mal krachen...rein und die perlen auflesen

  7. #7
    RedBull
    Gast-Trader
    1. Danke, aber der mit "die Zukunft kaufen" war nicht dabei.

    2. Völlig richtig.

    3. Gruß und schönes Wochenende!

  8. #8
    hypercrash
    Gast-Trader
    Die Enronitis ist ausgebrochen

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