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Thema: Rohstoffe (News)

  1. #1
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    Rohstoffe (News)

    10. März 2008 | 09:09 Uhr

    Ausblick Rohstoffe am Montag: WTI über 105 Dollar, Platin deutlich leichter
    Aktuelle Nachrichten - New York / Chicago / London (aktiencheck.de AG) - An den Ölmärkten herrschte am Freitag weiter gute Laune vor. In New York notierte leichtes US-Öl (April-Kontrakt) zuletzt bei 105,21 Dollar. Ein April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl war in New York zuletzt für 2,95 Dollar erhältlich.
    Ein April-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin notierte bei zuletzt 2,70 Dollar.

    In London notierte der Future für Brent Crude (April-Kontrakt) bei zuletzt 102,37 Dollar je Barrel. Das leichte US-Öl WTI (April-Kontrakt) notierte hier bei 105,24 Dollar je Barrel. Im Fokus standen zum einen die am Mittwoch veröffentlichten Öllagerdaten. Die Lagerbestände für Rohöl fielen um 3,1 Millionen Barrel auf 305,4 Millionen Barrel an. Die Markterwartungen hatten bei einem Plus von 2,1 Millionen Barrel gelegen. Zum anderen sorgte auch das OPEC-Treffen am Mittwoch für Kauflaune, wo trotz des Öl-Rekordpreises beschlossen wurde die Öl-Produktion unverändert beizubehalten. Im Blickpunkt standen daneben auch die anhaltende Dollar-Schwäche infolge der unsicheren US-Wirtschaft und das anhaltend schlechte Wetter in den USA.

    Die Futures für Edelmetalle zeigten sich dagegen nach den jüngsten Rekordständen uneinheitlich. So verbilligte sich der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) um 2,60 Dollar auf 974,50 Dollar. Die Feinunze Silber (April-Kontrakt) notierte wiederum bei 20,25 Dollar 3 Cents fester. Gleichzeitig wurde die Feinunze Platin (April-Kontrakt) bei 2.041,70 Dollar (-159,10 Dollar) gehandelt.

    Die Agrarrohstoffe präsentierten sich uneinheitlich. Der Zucker-Future (Mai-Kontrakt) tendierte bei 13,28 Cents je Pfund 0,08 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (Mai-Kontrakt) tendierte bei 148,75 Cents je Pfund. Robusta-Kaffee (Mai-Kontrakt) wiederum notierte bei 111,70 Cents je Pfund. Kakao (Mai-Kontrakt) wurde bei 2.713 Dollar je Tonne gehandelt. Der Mais-Future (Mai-Kontrakt) gab um 20,0 Cents auf 547,2 Cents je Scheffel zu. Bei Chicago-Weizen stieg der Preis für einen Mai-Kontrakt um 20,0 Cents auf 1.105,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen verbuchte der Mai-Kontrakt ein Minus von 50,0 Cents auf 1.408,6 Cents je Scheffel. (10.03.2008/ac/n/m).

  2. #2
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    BHP-Chef - Globaler Rohstoff-Hunger längst noch nicht gestillt!

    BHP-Chef - Globaler Rohstoff-Hunger längst noch nicht gestillt!
    12.08.2013 - 08:40 | Quelle: Rohstofftrader

    Chinas abnehmende wirtschaftliche Wachstums-Dynamik war einer der Gründe überhaupt, warum speziell die Metall-Notierungen in den letzten Monaten derart kollabiert sind. Aber auch die Preise andere Konjunktur sensitiver Rohwaren gerieten teils mächtig unter die Räder, so dass sich unlängst sogar der australische Premier-Minister Kevin Rudd veranlasst sah, das Ende der guten Zeiten für die Rohstoff-Branche in Down Under heraufzubeschwören. Dem trat vor wenigen Tagen der Chef des Bergbau-Giganten BHP Billiton entgegen, der ein wesentlich optimistischeres Bild für die australische Rohstoff-Branche zeichnet.

    China bleibt Triebfeder für Nachfrage!


    Seiner Meinung nach soll die weltweite Rohstoff-Nachfrage in den kommenden 15 Jahren um satte 75 Prozent zunehmen, wobei das Reich der Mitte auch weiterhin die Triebfeder für diesen deutlich höheren Bedarf sein wird. Die aktuelle Wachstums-Delle ist vornehmlich das Resultat einer Neu-Ausrichtung der chinesischen Wirtschaft hin zu mehr Binnen-Konsum. Gleichzeitig soll dem Umweltschutz mehr Beachtung geschenkt werden, wofür ebenfalls verschiedene Rohstoffe benötigt werden. Da Peking auf diesem Weg mittlerweile bereits ordentlich vorangekommen ist, bewertet Rudd die konjunkturellen Aussichten für China als positiv, was zu einer steigenden Nachfrage nach Rohwaren führen dürfte. Trotzdem muss die Produktivität erhöht werden.

    Mehr Schiefer-Energie!

    Zudem will BHP Billiton den Geschäftsbereich Schiefer-Öl und-Gas längerfristig signifikant ausbauen, um auf Sicht von einigen Jahren zu einem der führenden Unternehmen in dieser hoch rentablen Branche mit Zukunft zu werden!




    Erfolgreiche Rohstoff-Trades wünscht Ihnen

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  3. #3
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    Öl-Sand - Suncor Energy

    Öl-Sand - Suncor Energy als Value-Investment identifiziert!
    22.08.2013 - 11:43 | Quelle: Rohstofftrader

    Als ein Fass Rohöl vor einigen Jahren noch über 150 US-Dollar kostete, wurde der Gewinnung des schwarzen Goldes aus so genanntem Öl-Sand eine glorreiche Zukunft vorhergesagt. Tatsächlich hat der Sektor jedoch in den letzten zwei Jahren kaum Renditen abgeworfen. Dieser Umstand rief kürzlich die Value-Investor-Legende Warren Buffet auf den Plan, der bis Ende Juni insgesamt 17,7 Millionen Aktien des Branchen-Primus Suncor Energy erwarb. Insofern stellt sich die Frage, ob auch Privat-Anleger gut beraten sind, den Optimismus des Orakels von Omaha bezüglich Öl-Sand zu teilen.

    Gründe für gesunkenes Anleger-Interesse!


    Dass die Branche in den zurückliegenden Jahren kaum noch im Fokus der Investoren stand, hat mehrere Gründe: Neben den deutlich zurückgekommenen Öl-Preisen war dafür auch der Mangel an Pipeline-Kapazitäten verantwortlich, der bei Anlegern die Sorge schürte, dass die in den letzten Jahren deutlich ausgeweitete Produktion des Schmier-Stoffs der Weltwirtschaft aus Öl-Sand nur ungenügend auf den Markt gebracht werden kann. Um dieses Problem zu beseitigen sind zwei neue Röhren geplant, die aber noch von den Behörden genehmigt werden müssen und auf erhebliche Umweltschutz-Bedenken stoßen.

    Branche vor Renaissance?

    Trotz dieser Schwierigkeiten könnte der Einstieg Buffets bei Suncor Energy für eine Wiederbelebung der ganzen Branche sorgen, zumal die rund 20 Milliarden US-Dollar an jährlichen Investitionen in den Ölsand-Sektor zu erheblichen Verbesserungen geführt haben. Dadurch ist die Rentabilität gesichert, solange die Öl-Preise nicht völlig kollabieren. Von daher können auch Privat-Anleger Investments in ausgewählte Ölsand-Aktien in Betracht ziehen.




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  4. #4
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    Metalle - Lagergeschäft auf der Abschussliste!?

    Metalle - Lagergeschäft auf der Abschussliste!?
    18.07.2013 - 10:45 | Quelle: Rohstofftrader

    Metalle waren in den letzten Monaten in Anleger-Kreisen wahrlich nicht sonderlich gefragt. Und obwohl es aktuell erste zarte Hinweise auf ein Ende des Kurs-Verfalls gibt, können sich scheinbar selbst Groß-Banken immer weniger für diesen Bereich begeistern. Presse-Berichten zufolge denken derzeit sowohl Goldman Sachs als auch JP Morgan über eine Veräußerung des Metall-Lager-Geschäfts nach.

    Probleme über Probleme!


    Auch wenn die beiden Finanz-Institute diese Spekulationen bisher nicht kommentierten, sind diese nicht völlig aus der Luft gegriffen. Denn an Problemen mangelt es in diesem Geschäftsbereich derzeit beileibe nicht. So sieht sich die Goldman-Sachs-Tochter Metro International zur Stunde mit Ermittlungen der US-Wettbewerbs-Behörde konfrontiert, die der Gesellschaft vorwirft, den Wettbewerb im Aluminium-Handel verzerrt zu haben. Gleichzeitig hat die vergleichsweise schwache Erholung der Weltwirtschaft die Nachfrage nach Metallen erkennbar gedämpft und zu einem massiven Aufbau der Lagerbestände geführt. Die hohen Volumina verteuern tendenziell die Lagerung und die Banken können diese Mehrkosten nur schwerlich an ihre Kunden weitergeben.

    Auch Handel betroffen?

    Einige Experten werten einen möglichen Metro-International-Verkauf als Hinweis darauf, dass sich Goldman Sachs mittel- bis längerfristig auch vollständig aus dem Rohstoff-Handel zurückziehen könnte. Sinn würde ein solcher Schritt durchaus machen. Immerhin erwirtschaftete die US-Geschäftsbank 2011 noch fürstliche 15 Prozent ihrer Gesamt-Einnahmen aus dem Rohstoff-Handel. Ein Jahr später waren es nur noch sehr bescheidene drei Prozent.




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