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Thema: China

  1. #1

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    China

    Hi Boris,

    ich habe aaus einem anderen Board eine Empfehlung zu PetroChina und CNOOC,was ist Deine Meinung dazu?

    FCX und PTT werde ich bis zu den Zahlen halten und dann mal sehen

    Gute Gewinne wünscht

    R.

    Ps:Thima ist auch so ein Fall,noch groß einsteigen ,oder eher nicht?

  2. #2
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    Trump will Handel mit ausländischen "Risiko-Firmen" verbieten

    Im Handelsstreit mit China setzt Donald Trump laut Nachrichtenagentur Reuters auf Eskalation. Per Erlass will er Geschäfte mit Firmen verbieten, die seiner Meinung nach eine Gefahr für die USA darstellen.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1245473.html

  3. #3
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    China wird etwas in erneuerbare Stromerzeugung investieren.

    https://www.reuters.com/article/us-c...-idUSKCN1P30ZQ

    Man sollte sich da aber nicht blenden lassen, China ist und bleibt der einzig relevante CO2-Emittent der Welt (mit großem Abstand kommen Indien und die USA).
    Was wir hier durch irgendwelche Umbaumaßnahmen einsparen können, ist nicht von Bedeutung für die Welt.

  4. #4
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    Loll, das ist doch sehr einfach...

    Zitat Zitat von LabasRytas Beitrag anzeigen
    https://www.reuters.com/article/us-c...-idUSKCN1P30ZQ

    Man sollte sich da aber nicht blenden lassen, China ist und bleibt der einzig relevante CO2-Emittent der Welt (mit großem Abstand kommen Indien und die USA).
    Was wir hier durch irgendwelche Umbaumaßnahmen einsparen können, ist nicht von Bedeutung für die Welt.
    Der von mir verbrauchte Strom der am Ende der E-Leitung herauskommt, wird von den Chinesen recycelt, sprich wiederaufbereitet, und in das E-Netz eingespeist. Für was brauchen wir A-Kraftwerke, der Strom kommt doch aus der Steckdose.
    Geändert von Luis (11.01.2019 um 20:00 Uhr)

  5. #5
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    Chinas Exporteinbruch ist ein gefährliches Signal für die Weltwirtschaft

    Die Außenhandelsbilanz jedoch als reine chinesische Erfolgsgeschichte zu betrachten, ist zu kurz gegriffen. Im vierten Quartal rutschte der Außenhandel erstmals ab, im Dezember fielen die Erträge um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Exportwirtschaft steht unter dem gleichen Abwärtsdruck, der die gesamte chinesische Ökonomie erfasst hat – von der Elektronikbranche, deren Krise Apple stark belastet bis hin zum Automarkt, dessen Umsatz im Dezember um mehr als 19 Prozent eingebrochen ist.

    Experten fürchten Einbruch des Wirtschaftswachstums

    Dementsprechend nervös waren die Märkte. In Asien reagierten die meisten Börsen mit Kursverlusten, auch der Dax startete im Minus. Denn die Daten deuten darauf hin, dass die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt am Jahresende mehr an Schwung verloren haben könnte als bislang angenommen. Der weiter schwelende Konflikt der beiden Länder belastet die Stimmung zusätzlich.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...stark-ein.html

    Ergo: die Rezession wird soeben in China geboren und die Welt Börsen auf Talfahrt schicken...

  6. #6

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    Ich darf hier das Thema mal kurz Aufgreifen.

    Laut Fidelity sollen China Aktien gerade ich zitiere "sehr sehr attraktiv" sein. https://www.cnbc.com/2019/01/18/inve...e-economy.html

    Was sagt ihr dazu?

  7. #7
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    Cloudtracer, China droht Rückkehr in die Schuldenfalle...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Ich darf hier das Thema mal kurz Aufgreifen.

    Laut Fidelity sollen China Aktien gerade ich zitiere "sehr sehr attraktiv" sein. https://www.cnbc.com/2019/01/18/inve...e-economy.html

    Was sagt ihr dazu?

    China droht Rückkehr in die Schuldenfalle – Sorgen vor neuer Finanzkrise wachsen


    Chinas Wirtschaft schwächelt. Die Zentralbank steuert gegen und hat einen neuen Kreditboom entfacht. Das schürt die Sorge vor einer neuen Finanzkrise.

    PekingWenn Chinas Premier Li Keqiang am Dienstag auf dem Nationalen Volkskongress das neue Wachstumsziel seines Landes verkündet, beginnt damit auch ein volkswirtschaftlicher Drahtseilakt: Auf der einen Seite soll die zuletzt schwächelnde Konjunktur nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Um das zu erreichen, muss das Land aber auf der anderen Seite wieder auf Kredite setzen – und schürt damit die Furcht vor einer Eskalation des chinesischen Schuldenbooms.

    „Gigantische Kreditrisiken“ hätten regionale Regierungen in China außerhalb ihrer offiziellen Bilanzen aufgehäuft, schlug die US-Ratingagentur S&P bereits vor einigen Monaten bereits Alarm. Insgesamt seien allein die Provinzen mit sechs Billionen Dollar oder rund 60 Prozent der chinesischen Wirtschaftsleistung verschuldet. Zudem gebe es nur „begrenzte Fortschritte“ der Zentralregierung, die Schulden abzutragen.

    China sitzt auf einem riesigen Kreditberg

    Chinas Wirtschaftswachstum war bereits 2018 von 6,9 auf 6,6 Prozent gefallen – den tiefsten Wert seit Jahrzehnten. Daher setzte Peking zuletzt auf eine monetäre und steuerliche Lockerung, was prompt Wirkung zeigte: Laut Zahlen der Zentralbank vergaben Chinas Banken im Januar Kredite in Rekordhöhe von fast 480 Milliarden Dollar. Das wiederum befeuerte die Sorgen, dass die auf 34 Billionen Dollar gestiegene Gesamtverschuldung des Landes ungezügelt weiterwachsen könnte.

    „Der Schuldenabbau ist tot“, meint Alicia Garcia Herrero, Asien-Pazifik-Chefökonomin der Investmentbank Natixis. Erst vor Kurzem hatte Premier Li auf einer Staatsratssitzung den „rapiden Anstieg“ der Kreditvergabe gerügt und vor einer „neuen potenziellen Gefahr“ durch kurzfristige Schulden gewarnt.

    Analysten erwarten, dass sich Chinas Führung auf eine Spanne von sechs bis 6,5 Prozent Wirtschaftswachstum festlegen wird, um sich Handlungsspielraum zu sichern. Schließlich schwört Li seit Monaten, dass es keine „flutartigen Stimulus-Pakete“ geben werde. Schützenhilfe könnte die Regierung durch ein Handelsabkommen mit den USA erhalten, das laut US-Medienberichten kurz vor dem Abschluss steht. Im Erfolgsfall dürfte ein solcher Deal für beide Länder wachstumsfördernd wirken.

    Eigentlich hatte es sich die Zentralregierung in den vergangenen zwei Jahren zur Aufgabe gemacht, die Finanzrisiken stärker zu bekämpfen und das Kreditwachstum einzudämmen. Doch zuletzt haben die Ängste vor Chinas Schuldensucht wieder neue Nahrung erhalten: Weil sich das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr deutlich abgeschwächt hat, hat die Zentralbank seit Jahresbeginn die Geldschleusen wieder aufgedreht.

    Das Ergebnis: Im Januar wurden in China Kredite in Rekordhöhe von 476,69 Milliarden Dollar vergeben – fast sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat und fast das Dreifache der 160,8 Milliarden Dollar, die im Dezember 2018 vergeben wurden.

    Der gesamte Kreditberg Chinas ist riesig: Die Schulden privater Haushalte, der Unternehmen und öffentlicher Stellen betrugen nach Berechnungen des Wirtschaftsinstituts der chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften Ende vergangenen Jahres fast 244 Prozent. Damit sind sie binnen eines Jahrzehnts um rund die Hälfte nach oben geschossen. Besonders Schattenbanken, Immobilienunternehmen, Staatsunternehmen sowie eben die regionalen Provinzen gelten als zum Teil hochverschuldet.

    Kampagne gegen die Überschuldung

    Wenn sich die mehr als 3.000 Delegierten am Dienstag in Peking zum Nationalen Volkskongress versammeln, um dem jährlichen Arbeitsbericht von den Premier Li Keqiang zu lauschen, werden sich internationale Ökonomen daher vor allem Antworten auf die Frage erhoffen: Schlittert China tiefer in die Schuldenfalle?

    Dabei gab es eigentlich bereits erste Fortschritte beim Abbau der Schulden. Dass die Konjunktur zuletzt stark schwächelte, liegt nämlich auch an der seit zwei Jahren andauernden Kampagne gegen die Überschuldung der Staatsbetriebe und Lokalregierungen.

    Zu diesem in China als „regulatorischer Sturm“ bezeichneten Feldzug gegen die Risiken im Finanzsystem gehörte die Bekämpfung des Schattenbanksystems, das eine maßgebliche Kreditquelle für viele Privatfirmen ist, die Beschränkung zwischenbanklicher Aktivitäten sowie strengere Auflagen für Online-Kreditvergabe-Plattformen, die sich vor allem an Kleinunternehmer und Konsumenten richten. „Man kann keine solche Kampagne fahren und gleichzeitig eine hohe Wachstumsrate beibehalten“, sagt Wirtschaftswissenschaftler George Magnus vom China Center der Oxford Universität.

    Um die Wirtschaft anzukurbeln, drehte Peking zuletzt wieder den Kredithahn auf: Die Regierung sicherte Privatunternehmen, die Jobs halten oder neue schaffen, finanzielle Unterstützung zu, erhöhte die Ausgaben für Infrastrukturprojekte, lockerte die Vorgaben für die Kreditvergabe und senkte die Reserveanforderungen für Banken und setzte damit 300 Milliarden Dollar an Liquidität frei.

    Beobachter befürchten, dass China die alten Tricks der Finanzkrise anwenden und nochmals mit einem auf riesigen Schulden basierenden Bauboom die Wirtschaft ankurbeln wird. Dabei waren die Spätfolgen dieser Kreditorgie bereits im vergangenen Jahr deutlich spürbar: So erreichten die Ausfälle von Unternehmensanleihen einen Rekordwert, und die Quote der notleidenden Kredite von Banken stieg auf ein Zehnjahreshoch.

    Die Sorge der Ökonomen wurde befeuert durch einen öffentlichen Streit zwischen Premier Li und der chinesischen Zentralbank. So warnte Li auf einer Sitzung des Staatsrats Ende Februar, dass die Kreditvergabe „nach den Signalen der Reservesenkungen rapide gestiegen“ sei und durch die hauptsächlich kurzfristigen Darlehen „neue potenzielle Risiken“ erwachsen könnten.

    Für Analysten war es ein Zeichen, dass die Banken nicht mehr willens waren, längere Projekte zu finanzieren. Noch am gleichen Tag wies die Zentralbank im scheinbar öffentlichen Widerspruch zu Li auf ihrer Webseite darauf hin, dass die Kredite „eine wichtige Finanzhilfe für die Realwirtschaft“ seien.

    Angestrengte Entspannungssignale

    Die Beratungsfirma Trivium glaubt jedoch, dass die Angst vor einer erneuten Überschuldung Chinas oder einer Wiederholung der Taktiken des Jahres 2008 übertrieben sei. Sowohl Li wie auch Vertreter der Zentralbank haben in den vergangenen sechs Monaten immer wieder zugesichert, dass es keine „flutartigen Stimuluspakete“ geben werde.

    Ähnliche Entspannungssignale sendete die Banken- und Versicherungsaufsicht (CBIRC) in der vergangenen Woche. Wang Zhaoxing, Vizevorsitzender der CBIRC, verkündete auf einer Pressekonferenz, die selbst gesteckten Ziele beim Schuldenabbau erreicht zu haben. „Nach zwei Jahren anstrengender Arbeit haben wir es geschafft, verschiedene Finanzrisiken einzudämmen“, sagte er. „Damit haben wir die von einigen internationalen Kommentatoren getätigten Prognosen widerlegt, dass ein rasant wachsender Schattenbanksektor und ein überhitzter Immobilienmarkt zu systemischen Finanzrisiken oder gar einer Finanzkrise führen werden.“

    Damit rief die CBIRC aber nicht das Ende der Anti-Schulden-Kampagne aus. Gemeint war bloß, dass die erste Etappe geschafft sei. So sagte Zhou Liang, ein zweiter Vizevorsitzender der CBIRC, dass das Schuldenniveau 2018 stabilisiert wurde. Zuvor war es um mehr als zehn Prozent pro Jahr gewachsen. Zudem ist nach Angaben der CBIRC in den vergangenen zwei Jahren der Wert der Hochrisikoanlagen um 1,79 Billionen Dollar geschrumpft, und die Banken konnten faule Kredite in Höhe von 520 Milliarden Dollar entsorgen.

    Tatsächlich verbrachte das CBIRC den Großteil der Pressekonferenz damit zu erklären, was noch zu tun bleibt. „Viele der potenziellen Risiken sind noch nicht vollkommen abgeschafft“, sagte Wang, „und die bisherigen Lösungsansätze wie auch Anfangserfolge müssen konsolidiert werden.“

    Bescheidenere Wachstumsziele

    Konkret bezog er sich auf die Ertragsschwäche mancher Banken, eine bessere Steuerung des Liquiditätsrisikos bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, weitere Wachsamkeit wegen möglicher Finanzrisiken durch den Immobilienmarkt sowie die Bekämpfung von sogenannten „entrusted loans“, einem typischen Produkt aus der chinesischen Schattenbankwelt. Dabei vergibt ein liquides Unternehmen unter der Obhut einer Bank einer nicht liquiden Firma ein Darlehen.

    Wie und ob es weitergehen soll mit der Eindämmung der Schuldenflut, darauf erhoffen sich internationale Beobachter Antworten vom Nationalen Volkskongress in dieser Woche. Dort werden die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Vorgaben für das nächste Jahr vorgestellt. Dazu gehört auch, welche fiskalischen und monetären Anreize die Regierung setzen will und welches Wachstumsziel sie sich für 2019 gesteckt hat.

    Im Jahr 2018 hatte China das Ziel von ungefähr 6,5 Prozent trotz einer starken Abkühlung im zweiten Jahr geschafft. Jetzt erwarten Analysten eine Wachstumsspanne von sechs bis 6,5 Prozent für das Bruttoinlandsprodukt. Um Xis Versprechen zu erfüllen, von 2010 auf 2020 das BIP pro Kopf verdoppeln zu können, muss China die nächsten zwei Jahre durchschnittlich 6,2 Prozent wachsen.

    Um das zu erreichen, soll dieses Mal vor allem die Binnennachfrage der Konsumenten durch Steuerkürzungen und Senkung der Sozialabgaben angekurbelt werden. „Dieses Mal wird die chinesische Regierung nicht mehr so kopflos einfach in sinnlose Infrastrukturprojekte und Immobilien investieren“, meint Victor L. L. Chu, Vorsitzender der First Eastern Investment Group. „Man wird gezielter vorgehen und zum Beispiel versuchen, die Vernetzung von smarten Städten voranzutreiben und den Technologiesektor zu fördern.“

    Außerdem sollen Privatunternehmen entlastet werden. So berichtete Bloomberg am Montag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, dass China den Mehrwertsteuersatz für das verarbeitende Gewerbe um drei Prozentpunkte senken will. Den privaten Unternehmen soll aber auch der Zugang zum Kredit erleichtert werden.

    So teilte die CBIRC vergangenen Montag auf ihrer Webseite mit, dass sie die Finanzinstitute angewiesen hätte, ihre finanzielle Unterstützung für solche Firmen zu verstärken. Denn obwohl sie für mehr als die Hälfte des Wirtschaftswachstums und der Jobs zuständig sind, sehen sie sich höheren Hürden und Kosten als Staatsunternehmen bei der Kreditvergabe ausgesetzt.

    Doch nun sollen Großbanken eine Vorbildfunktion einnehmen und die Gesamtsumme der Kredite für Privatunternehmen um 30 Prozent erhöhen.

    Die Maßnahmen scheinen zu wirken: Erstmals seit Monaten zeigt Standard Chartereds Geschäftsklima-Umfrage von Kleinunternehmen wieder einen Aufwärtstrend.

    https://www.handelsblatt.com/politik.../24055426.html

    Fazit: Doch nun sollen Großbanken eine Vorbildfunktion einnehmen und die Gesamtsumme der Kredite für Privatunternehmen um 30 Prozent erhöhen.

    Ergo: Wenn Deutsche Banken das Kreditvolumen um 30% erhöhen würden wären sie alle pleite.

  8. #8

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    Chinesische Pennystocks gehen gerade richtig gut, einige Unternehmen kämpfen zwar mit finanziellen Problemen aber zählen dennoch zu den Kursgewinnern. Wie lang hält die Börsenblase noch?

    Ein Beispiel? Einer der besten unter den 48 chinesischen Pennystocks Shanghai Zhongyida steigt seit Anfang des Jahres um fast 132%. Das obwohl das Unternehmen Probleme hatte die Ergebnisse für 2018 offenzulegen und teilweise sogar ein Delisting drohte aber scheint die Anleger nicht zu stören.

    Noch besser ging es bei CPT Technology Group, seit Anfang 2019 konnte die Aktie um ganze 137% dazu gewinnen. Vielleicht eine Überbewertung? Denn Ende Januar wurde bekannt gegeben das für 2018 mit einem Verlust von bis zu 5,5 Milliarden Yuan zu rechnen ist.

    Finde das auf einer Seite extrem denn hier wird ein Unternehmen komplett zerlegt wenn im ersten Blick nur ein paar Daten nicht wie gewünscht sind.

    (Quelle: https://www.bloomberg.com/news/artic...thers-momentum)

  9. #9
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    Chinas Außenhandel bricht ein, Handelsrezession denkbar

    (shareribs.com) Peking 08.03.2019 - Die chinesische Regierung legte am Freitag die jüngsten Außenhandelsdaten vor und setzte damit die Märkte unter Druck. Die Exporte schrumpften so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Analysten sehen wenig Chancen auf eine Trendwende.

    Schwache Zahlen wurden aus dem chinesischen Außenhandel bereits erwartet. Das nun deutlich gewordene Ausmaß überraschte aber sogar einige Analysten, die sich nun aber in ihrer pessimistischen Analyse bestätigt sehen.

    Die Dollar-denominierte Exporte schrumpften im Februar um 20,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, die Importe gingen um 5,2 Prozent zurück. Der Handelsbilanzüberschuss schrumpfte auf 4,12 Mrd. USD, wobei vor allem der Handel mit den USA stark schrumpfte. Dorthin wurden 14,1 Prozent weniger Güter ausgeführt, die Importe von US-Waren sanken um 19,9 Prozent.

    Marktteilnehmer weisen darauf hin, dass saisonale Effekte die Schwäche begünstigt hätten. So sei ein Teil des Geschäfts bereits im Januar erledigt worden, um die besser über die Phase nach dem chinesischen Neujahresfest zu kommen. Ebenfalls dürfte die Erwartung höherer US-Zölle die Exporte animiert haben, ihre Lieferungen schnellstmöglich abzuwickeln. Dieses Geschäft fehlte dann im Februar und hatte die Januar-Daten künstlich aufgebläht.

    Ein Analyst von Coface sagte laut der South China Morning Post, dass die Januar- und Februar-Daten immer durch das Neujahresfest beeinträchtigt würden. Die jetzige Veröffentlichung bestätige aber die Einschätzung einer zyklischen Abkühlung im Zuge der abkühlenden globalen Nachfrage. Abseits dessen sei in den USA das Ende des starken Wachstums absehbar und auch die EU dürfte langsamer wachsen, was auch Chinas Wirtschaft beeinträchtige.

    Analyst Raymong Yeung von der ANZ sagte laut Reuters, dass die Daten die Einschätzung einer kommenden Handelsrezession in China unterstreiche.

    Die Marktteilnehmer hoffen derweil weiter auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen China und den USA. Es scheint aber auch klar, dass selbst ein Zustandekommen eines Vertrages nicht unmittelbar zu einem Wiedererstarken der Konjunktur führen würde. Die New York Times berichtete zudem unter Berufung auf chinesische Regierungsmitarbeiter, dass man die anhaltenden Diskussionen mit Washington mit Misstrauen beobachte und auch vor zu großen Zugeständnissen an die USA zurückschrecke.

    Rohstoffimporte schwächer

    Mit der Abkühlung des Außenhandels geht auch eine geringere Nachfrage nach Rohstoffen einher. Dies wurde im Februar besonders deutlich, wobei auch hier saisonale Effekte den Rückgang begünstigt haben.

    Die Importe von Rohkupfer sanken auf 311.000 Tonnen, 35 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe von Kupferkonzentrat hingegen stiegen deutlich und lagen mit 1,93 Mio. Tonnen um 25 Prozent über dem Vorjahresniveau.

    Die Importe von Rohöl lagen bei 39,23 Mio. Tonen und damit um sieben Prozent unter dem Vormonatsniveau. Gleichzeitig sind die Importe gegenüber Februar 2018 deutlich geklettert.

    Die Eisenerzimporte beliefen sich auf 83,08 Mio. Tonnen, nach 91,26 Mio. Tonnen im Januar.

    China hat im Rahmen des Handelsstreits mit den USA den Import von US-Sojabohnen stark zurückgefahren. Dies zeigte sich erneut in den Sojaimporten im Februar, die bei 4,46 Mio. Tonnen lagen, nach 7,38 Mio. Tonnen im Januar. Einerseits beeinträchtigt der Ausbruch von afrikanischem Schweinefieber die Nachfrage in China. Hinzu kommt, dass die Importeure ein Ende des Handelsstreits abwarten, um US-Sojabohnen importieren zu können, die weiterhin sehr wettbewerbsfähig bepreist sind.

    Quelle: shareribs.com, Autor: (cs)

    https://www.shareribs.com/rohstoffe/..._id109399.html

  10. #10

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    Die einen schreiben davon China ist der neue Markt andere schreiben steht kurz vor dem Zusammenbruch... *kopfschüttel*
    Wo soll das denn noch hinführen?

  11. #11
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    Das könnte der Beginn der Tragödie sein: China will nach Italien!

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Die einen schreiben davon China ist der neue Markt andere schreiben steht kurz vor dem Zusammenbruch... *kopfschüttel*
    Wo soll das denn noch hinführen?
    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    vor Hundert Jahren wurde bereits darüber geschrieben: Das Bahnprojekt Landeck nach Mals wird niemals fertig gestellt weil ein Krieg dazwischen kommt und die Chinesen werden in Italien einmarschieren.

    >>>>>>und die Chinesen werden in Italien einmarschieren.<<<<<<<

    Das könnte der Beginn der Tragödie sein:


    „Neue Seidenstraße“: Italien kokettiert mit China

    Es soll das Projekt des Jahrhunderts werden: Chinas „Neue Seidenstraße“, ein den halben Erdball umspannendes Netz aus Straßen, Schienen, Häfen und Pipelines. Auch Italien will mitmischen – Geld aus Peking soll die Staatskasse füllen und alten Häfen wie Genua und Triest neuen Glanz verleihen. Doch der Deal könnte zum politischen Hasardspiel werden.

    https://assets.orf.at/mims/2019/12/5...o.png?afca5dbc

    „Einige italienische Politiker glauben, dass China die Lösung für alle wirtschaftlichen Probleme ist. Aber dabei wird übersehen, wie China tatsächlich funktioniert“

    Freuen dürfte das auch Michele Geraci – er gilt als Architekt des Deals. Der Ökonom aus Palermo ist ehemaliger Wirtschaftsprofessor, hat zehn Jahre in China gelebt und ist seit dem vergangenen Jahr auf Initiative Salvinis Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaftsentwicklung. Dort hat er in den letzten Monaten intensiv für eine engere Zusammenarbeit zwischen China und Italien lobbyiert – mit Erfolg.

    https://orf.at/stories/3115104/

    Ergo: Chinesen problem in Italien

    Wie die Chinesen Italiens Gesellschaft verändern

    Sie sind fleißig, fast nie arbeitslos und verdienen gut. Zuwanderer aus China prägen zunehmend die Wirtschaft Italiens. Doch der schnelle Aufstieg einer ganzen Generation bringt auch Probleme.

    Hilfe, die Chinesen kommen!

    Europa versinkt in der Schuldenkrise.

    Flaute, Deflation und Arbeitslosigkeit machen sich breit.

    Und während die Europäer sich der Depression hingeben und den Geldbeutel festkrallen, geht die Volksrepublik auf Shoppingtour.

    Industriebetriebe, Luxusmarken, edle Immobilien – die Chinesen sind im Kaufrausch.

    Dabei ist das erst der Anfang.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...eraendern.html


    https://www.google.com/search?client...lem+in+Italien


    Chinesen in Italien

    Wie Prato gegen das Image der Sklavenstätte kämpft

    Sieben Menschen starben vor einem Jahr in einer chinesischen Fabrik in Prato.

    Damit wurde die italienische Chinesen-Hochburg weltberühmt.

    Jetzt versucht die kleine toskanische Stadt nach vorne zu schauen.

    Ein Jahr ist es her, dass sieben Menschen ihren Tod fanden, als das Unternehmen „Ye-Life Teresa“ in Flammen aufging. Das Gebäude war nicht nur Fabrik. Es war auch Schlafstätte, Waschraum und Kantine. Provisorische Liegen an den Wänden dienten als Betten. Sogar Babys und kleine Kinder sollen in der Halle gewohnt haben.

    https://www.handelsblatt.com/politik...grgOlTacAS-ap3


    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post134215
    Geändert von Luis (22.03.2019 um 08:15 Uhr)

  12. #12
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    Explosion in chinesischem Chemiepark: Zahl der Toten gestiegen

    Nach einer schweren Explosion in einem Chemiepark in Ostchina ist die Zahl der Opfer deutlich gestiegen: 47 Menschen kamen gestern bei dem Unglück in der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) ums Leben, 90 Menschen wurden schwer verletzt, von denen sich 32 in einem kritischen Zustand befinden. Das teilte die Lokalregierung von Yancheng heute mit.

    Rauchwolken steigen nach der Explosion in der Chemiefabrik in Xiangshui (China) Reuters:

    https://assets.orf.at/mims/2019/12/1...xplosion_r.jpg

    Die Druckwelle der Explosion in einem Chemiepark der Stadt beschädigte auch Hausfassaden in der Umgebung und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Über 640 Menschen zogen sich nach Behördenangaben Schnittwunden und andere Verletzungen zu und begaben sich zur Behandlung in Krankenhäuser.

    https://assets.orf.at/mims/2019/12/1...losion2_ap.jpg

    Zahlreiche Autos, Wohnhäuser und andere Gebäude seien durch die Wucht der Explosion teilweise noch einige Kilometer entfernt von der Unglücksstelle beschädigt worden. Rettungskräfte brachten Tausende Menschen umliegender Dörfer in Sicherheit.

    Mehrere Schulen und Kindergärten um die Unglücksstelle blieben geschlossen. Behörden testeten die Luft- und Wasserqualität in der Umgebung auf mögliche Belastungen. Ausgelöst wurde die Explosion durch ein Feuer in einer Chemiefabrik der Firma Jiangsu Tianjiayi, die nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hauptsächlich Pestizide herstellt und 195 Menschen beschäftigte.

    https://orf.at/#/stories/3116067/

  13. #13
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    Kanzlerin Merkel hört lieber auf die China Kommunisten wie auf die -

    Deutschen Demokratischen Linken:

    https://youtu.be/7kRHXWOrjgc?t=24

  14. #14
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    Drohnenaufnahmen zeigen Zerstörung nach Explosion in chinesischer Chemie -

    fabrik.

    https://media0.faz.net/ppmedia/aktue...r/58892332.jpg

    Nach der schweren Explosion in einer chinesischen Chemiefabrik ist die Zahl der Toten auf 64 gestiegen. Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung. Die Explosion in der Stadt Yangchen zählt zu den schwersten Industrieunglücken in China.

    https://youtu.be/r_Np1QhmbeA

    Link zum Video: https://www.faz.net/-gum-9l67z

    Link zur Homepage: https://www.faz.net

  15. #15
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    Mehr als 150 Krankenhäuser in China führen psychiatrische Folter durch

    (Minghui.de) Seit alten Zeiten haben Krankenhäuser die Aufgabe, Leben zu retten und Krankheiten zu heilen.

    Doch unter der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ist die medizinische Ethik verloren gegangen und viele Mediziner sind gleichgültig geworden und ohne Persönlichkeit und ohne Achtung vor dem menschlichen Leben. Die KPCh befiehlt den Medizinern sogar, Andersdenkende, die völlig gesund sind, durch die Verabreichung neurotoxische Medikamente zu foltern.

    Die Falun Gong Menschenrechtsgruppe mit Hauptsitz in Kalifornien USA veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel „China: Systematische psychiatrische Folter von Falun Gong-Praktizierenden in Krankenhäusern“. Dieser Report listet einzelne Fälle auf, in denen das kommunistische Regime Falun Gong-Praktizierende mit giftigen psychiatrischen Medikamenten folterte, um sie zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. In dem Bericht werden über 150 Krankenhäuser in China aufgeführt, die daran beteiligt sind, psychiatrische Folterungen durchzuführen. Dies enthüllt wieder einmal die unmenschliche, großangelegte Verletzung der Menschenrechte in China.

    Der Bericht der Falun Gong Menschenrechtsgruppe zeigte Folgendes auf: „Eine der unmenschlichsten und berüchtigten Foltermethoden, mit der in China versucht wird, Falun Gong auszurotten, ist die psychiatrische Folter an Praktizierenden. Diese Foltermethode wird von den Belegschaften der Haftanstalten, Arbeitslager und Gefängnisse regelmäßig angewendet, um die Falun Gong-Praktizierenden zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Diese schrecklichen Taten geschehen auch regelmäßig in modernen, angesehenen Krankenhäuser, durch oder unter der Aufsicht der beruflichen und qualifizierten Mitarbeiter, die ausgebildet sind zu heilen - nicht um zu verletzen.“

    In dem Bericht wurden 1989 Fälle von Falun Gong-Praktizierenden erfasst, die in China psychiatrischer Folter ausgesetzt waren. Über diese Fälle wurde auf der Minghui-Website berichtet. Da die KPCh Informationen blockiert, sind die Fälle, von denen auf der Minghui-Website berichtet wurde, nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt lässt die psychiatrische Folter die Opfer oftmals in einem irreparablen geistigen und körperlichen Zustand zurück und kann auch, wie bereits erwähnt, zum Tod führen. Sobald die Opfer geistig und körperlich zerstört sind, werden sie nach Hause geschickt, um von der Familie versorgt zu werden. Sie befinden sich dann in einem halb-komatösen, „Zombie-artigen“ leblosen Zustand, sind oftmals nicht in der Lage zu gehen, zu sprechen oder für sich selbst zu sorgen. Einige von ihnen werden geisteskrank. Einige leiden auch an verschiedenen Krankheiten, die sie vor der Folter nicht hatten.

    In den 1960er Jahren bis einschließlich die 1980er Jahre tauchten Hunderte Fälle über psychiatrische Folter an geistig gesunden Personen auf, die unter den kommunistischen Machthabern der ehemaligen Sowjetunion gegen ihren Willen in psychiatrischen Kliniken festgehalten wurden. Als die Beweise durch die Medien, in Autobiographien und während Debatten unter Psychiatern und Ärzten gefestigt wurden, wurde weltweite Entrüstung dagegen laut, insbesondere aus den Kreisen der psychiatrischen und geistigen Gesundheitsvorsorge. Gegenwärtig wird unter der Kontrolle der KPCh die psychiatrische Folter in China intensiv angewendet. Ein Sprecher der Falun Gong Menschenrechtsgruppe sagte: „Solche Beweise werden im Allgemeinen abgetan. In Wirklichkeit beinhalten 80 % der Verfolgungsberichte von Falun Gong-Praktizierenden der letzten Jahre irgendeine Form von psychiatrischer Folter. Um Falun Gong-Praktizierende zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben, wendet die KPCh intensiv die Form der psychiatrischen Folter an, darunter eine Kombination von oraler bzw. injizierter Zwangsverabreichung von großen Mengen an psychiatrischen Medikamenten, unbekannten Arzneimittel oder toxischen Substanzen; dem Unterziehen einer großen Anzahl von Elektroschock-Verfahren (auch bekannt als Elektro-Krampf-Schock); den Einsatz von elektrischen Nadeln an den Schläfen, um das Gehirn mit Elektroschocks zu bearbeiten und Anfälle auszulösen.“

    Solche schockierenden Folterungen geschehen in China tagtäglich. Wir rufen alle Fachverbände, Behörden, Einrichtungen und Organisationen im Gesundheitsbereich, Menschenrechtsorganisationen, Weltregierungen und besorgte Bürger bzw. Organisationen auf zu handeln, um die Verfolgung seitens der KPCh zu stoppen und weltweite Sanktionen gegen diese Krankenhäuser zu erlassen.

    http://www.kriminalstaat.de/Intervie...w-44/index.htm

    https://www.google.com/search?client...d&q=Falun+Gong

  16. #16
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    Wie deutsche Manager in China ausspioniert werden: Lauschangriff in Fernost

    Von Hendrik Ankenbrand, Shanghai -Aktualisiert am 01.04.2019-08:01

    Die Chinesen spionieren deutsche Manager unverfroren aus: Hotelsafes werden geknackt, Büros verwanzt, Laptops aufgeschraubt. Gegenwehr ist zwecklos.

    Als er schon im Fitnessraum angekommen war, kehrte der Manager noch mal um: Er hatte seine Badehose vergessen. Doch als der Vorstand eines deutschen Dax-Konzerns in dem Schanghaier Hotel zurück in sein Zimmer wollte, funktionierte die Schlüsselkarte nicht. Nach einem Gang zur Rezeption war zehn Minuten später klar, warum: Im Zimmer ruhte der Dienstlaptop auf dem Tisch, mit der Unterseite nach oben und gelockerten Schrauben. Gelagert hatte das Gerät zuvor im verschlossenen Safe.

    Deutschlands Manager schlagen Alarm. In China werde es immer schlimmer mit der Spionage, berichten immer öfter Vorstandschefs von Dax-Konzernen, Banker und Anwälte. Im Restaurant belauscht, auf dem Smartphone abgehört, nun sogar in der vermeintlich sicheren Executive-Suite in der Fünf-Sterne-Unterkunft manipuliert: Die Volksrepublik entwickele sich zur „DDR auf Doping“, klagt ein Wirtschaftsführer.

    Seinen Namen will freilich niemand in der Zeitung lesen beim Wehklagen über Chinas großen Lauschangriff. Zu wichtig ist der Milliardenmarkt für Deutschlands Industrie, zu schreckhaft sind die Handlungstreibenden gegenüber allem, was die Kommunisten im milliardenschweren Absatzmarkt als Kritik auffassen könnten.

    „Jeder wird abgehört“

    Der deutsche Verfassungsschutz, verantwortlich für den Schutz vor Wirtschaftsspionage, liefert keine statistische Evidenz darüber, dass die Spionagewelle in Fernost in immer größerem Ausmaß rollt. Unzweifelhaft sei jedoch, dass in jüngster Zeit die Zahl der Schnüffelangriffe drastisch zunehme, sagt Sicherheitsfachmann Thomas Parenty aus Hongkong, der die Topmanager internationaler Konzerne beim Schutz ihrer Geschäftsgeheimnisse in China berät. „Jeder wird abgehört, alles mitgelesen.“

    Dass Berater mit der Angst ihrer Kunden vor Chinas großer Schnüffelei ihr Geld verdienen, mindert nicht die Stärke ihrer Argumente. Die Volksrepublik gibt damit an, jeden ihrer Bürger mit ausgefeilter Software per Gesichtserkennung und sogar per Laufstilanalyse immer und überall verfolgen zu können – das nähre die Furcht vor Chinas langfristigen Plänen für den Rest der Welt, sagt etwa Scott Schober, der sich mit seinem Unternehmen Berkeley Varitronics auf Cyberkriminalität spezialisiert hat.

    Dass in China an Abhörattacken auf westliche Manager kein Mangel herrscht, ist freilich kein neues Phänomen. Der Vertreter eines Dax-Konzerns erinnert sich: Als er Mitte der neunziger Jahre in der chinesischen Hauptstadt seine Stelle bei einem deutschen Dax-Konzern antrat, hätten die Sicherheitsleute bei der Frage nach Wanzen im Bürozimmer nur abgewinkt: „Wenn wir die aus den Wänden pulen“, habe es geheißen, „stecken die morgen wieder drin.“

    Gesunde Paranoia

    In der China-Zentrale einen abhörsicheren Konferenzraum einzurichten, diesen Plan haben die meisten deutschen Konzerne schnell wieder zu den Akten gelegt. Für effektiven Schutz müsste chinesischen Mitarbeitern der Zutritt zum Hochsicherheitstrakt verwehrt bleiben, heißt es aus einem Unternehmen mit Sitz in der Hauptstadt – im Büroalltag eine wenig praktikable und zudem „rassistische“ Idee.

    Stattdessen leben die deutschen Manager in China seit jeher mit gesunder Paranoia: Am Telefon, im Auto, in der vermeintlich abgeschiedenen Ecke im Restaurant bleibt Sensibles aus Geschäft und Familie tabu. „Dort reden wir nur Klartext, wenn wir unseren Freunden am Ende der Leitung eine Botschaft senden wollen“, heißt es in Industriekreisen. Wer hingegen mit den Vorstandskollegen berät, mit welcher Strategie die Konkurrenz aus dem chinesischen Staatssektor aus dem Feld zu schlagen ist, tritt dafür zum Gespräch ins Freie – und stellt sich „ganz dicht zusammen“, wie die Manager vergnügt im Stil eines Geheimagententhrillers zum Besten geben.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16116665.html

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...116665-p2.html

    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...116665-p3.html

    Ergo: Die Gelbe Gefahr ist für uns allgegenwärtig und wir sind der Gelbe Horde hilflos ausgesetzt - nur weil unsere Behörden, Regierung und Brüssel tief schlafen. Nur einer ist hell wach: Trump. Und nur Trump hat kapiert was China für ein böses Machtspiel mit uns treibt.

  17. #17
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  18. #18
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    Deutschland wird gezielt De-industrialisiert


  19. #19
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    Plant die gelbe Gefahr den militärischen Einmarsch nach Europa?

    https://www.google.com/search?client...nach+Europa%3F

    Propaganda-Parade zum Marine-Geburtstag: China inszeniert sich als Mega-Seemacht

    24.04.2019 - 16:40 Uhr

    Martialische Bilder aus dem Gelben Meer!

    Mit kräftigen Muskelspielen hat die chinesische Marine Propaganda für ihre Macht auf See gemacht – und damit ein deutliches Zeichen an ihre Nachbarn gesendet.

    ▶︎ China hat mit einer großen Schiffsparade den 70. Geburtstag seiner Marine gefeiert. Vor der ostchinesischen Küstenstadt Qingdao nahmen unter den Augen von Staats- und Parteichef Xi Jinping 32 chinesische Kriegsschiffe und 39 Kampfjets an der maritimen Waffenschau teil, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete.

    Als Zeichen der rasch voranschreitenden Modernisierung der Marine war im Staatsfernsehen neben neuen Atom-U-Booten und Zerstörern auch der erste Flugzeugträger des Landes, die „Liaoning“, bei der Parade zu sehen.

    Bereits 1998 hatte China den alten Träger von der Ukraine aus Sowjetbeständen gekauft, umgebaut und 2012 in Dienst gestellt. Der zweite chinesische Träger, der bisher nur als „Typ 001A“ bekannt ist, wird derzeit getestet. Ein dritter Flugzeugträger befindet sich in Schanghai im Bau.

    Die aktuellen Bilder sind wohl nur der Anfang auf dem Weg Chinas zu einer internationalen Seemacht!

    Trägerverbände unter chinesischer Flagge sollen in Zukunft rund um den Globus unterwegs sein. Während es Peking in der Vergangenheit vor allem um die Verteidigung in der Region ging, rücken nun die Weltmeere in den Fokus.

    Viele Nachbarn Chinas blicken schon heute mit Sorge auf die immer größere Schlagkraft der chinesischen Marine.

    Mit Staaten wie Japan, Vietnam und den Philippinen streitet Peking im Ost- und Südchinesischen Meer seit vielen Jahren um Territorien und Inselgruppen.

    https://bilder.bild.de/fotos-skalier...h,c=0.bild.gif

    Trotz dieser Konflikte wies Chinas Präsident Xi Jinping am Dienstag aggressive Absichten seines Landes zurück.

    Das chinesische Volk sehne sich „nach Frieden und wird unbeirrt auf dem Weg der friedlichen Entwicklung bleiben“, sagte Xi Jinping laut Xinhua in einer Rede vor ausländischen Delegationen in Qingdao.

    Chinas Marine werde die Zusammenarbeit mit anderen Staaten weiter stärken, seine internationale Verantwortung aktiv wahrnehmen und die Sicherheit internationaler Wasserstraßen gewährleisten, sagte Xi Jinping weiter.

    18 Schiffe aus 13 Gaststaaten, darunter Russland, Vietnam und Australien, nahmen laut Xinhua an der Parade teil.

    Trotz Chinas zunehmender Dominanz in Asien dürfte sich in naher Zukunft an den Kräfteverhältnissen auf den Weltmeeren nicht viel ändern. Während China bald drei Flugzeugträger-Verbände besitzt, verfügen die USA mit zehn Flugzeugträgern weiterhin über die unangefochten größte Seemacht der Welt.

    https://www.bild.de/politik/ausland/...8500.bild.html



    China´s Fazit: Das chinesische Volk sehne sich „nach Frieden und wird unbeirrt auf dem Weg der friedlichen Entwicklung bleiben“, sagte Xi Jinping...



    Ergo: Und wenn alle vom "Frieden" sprechen, ist der große Krieg nicht mehr fern.

    https://www.google.com/search?client...icht+mehr+fern.




    Wirtschaft - Ausbeutung in China - Der 996-Modus, der Millionen Arbeiter in Wut versetzt

    Millionen Chinesen rackern sich von neun Uhr früh bis neun Uhr abends, sechs Tage die Woche für die Internetwirtschaft ab. Nicht selten landen sie auf der Intensivstation. Der China Staat schaut weg – und ein bekannter Milliardär verspottet sie.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...rparadies.html

  20. #20
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    Trump kündigt höhere Zölle für Einfuhren aus China an

    US-Präsident Donald Trump hat im Handelskrieg mit China eine Erhöhung von Einfuhrzöllen von bisher zehn auf 25 Prozent ab kommendem Freitag angekündigt. Die Verhandlungen über ein Handelsabkommen kämen zu langsam voran, schrieb er am Sonntag auf Twitter.

    „Der Handels-Deal mit China geht weiter, aber zu langsam, weil sie versuchen, neu zu verhandeln. Nein!“, schrieb Trump am Sonntagabend deutscher Zeit. In der vergangenen Woche hatte eine neue Verhandlungsrunde in Peking stattgefunden.

    Trump hatte vor zehn Monaten Einfuhren bestimmter Waren aus China im Volumen von 200 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen in Höhe von zehn Prozent belegt und eine mögliche Erhöhung auf 25 Prozent für den Januar signalisiert. Im Dezember hatten sich beide Seiten beim G20-Gipfel in Argentinien auf einen vorläufigen Waffenstillstand verständigt und beschlossen, Verhandlungen aufzunehmen. Für weitere Importe im Volumen von 50 Milliarden Dollar ist der Satz bereits bei 25 Prozent.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10671108.html

  21. #21
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    USA gegen China: Eskaliert der Handelskrieg?


  22. #22
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    China entwickelt Laser-Waffe, die Menschen in Brand setzt

    China hat eine angeblich "nicht tödliche" Laser-Waffe entwickelt. Bei den getroffenen Zielen verursacht sie furchtbare Schmerzen.

    https://bilder.pcwelt.de/4169582_620x310_r.webp

    In China ist die wohl erste Laser-Waffe entwickelt worden. Das Laser-Sturmgewehr ZKZM-500 wird als „nicht tödlich“ eingestuft, wie die South China Morning Post berichtet . Das klingt harmlos, allerdings richtet die Waffe fürchterliche Schäden an menschlichem Gewebe an: Die Kleidung, Haut und das darunter liegende Gewebe wird bei einem Treffer sofort verkohlt, wie es heißt. Der Schaden ist also irreversibel. Sollte die Kleidung, die die Person trägt, entflammbar sein, dann setzt ein Treffer die ganze Person in Flammen. Damit verursache die Laser-Waffe einen für Menschen nicht mehr aushaltbaren Schmerz, so die an der Entwicklung der Waffe beteiligten Forscher des Xian Institutes for Optics and Precision Mechanics.

    Das Laser-Gewehr ZKZM-500 wiegt etwa drei Kilogramm und kann über eine Entfernung von bis zu 800 Metern genutzt werden. Mit einer Batterieladung können bis zu 1000 Schuss abgegeben werden. Jeder Schuss sei etwa zwei Sekunden lang. In der Waffe steckt eine wiederaufladbare Lithium-Batterie, wie sie auch in Smartphones eingesetzt wird. Der erzeugte Energiestrahl ist vom Auge nicht wahrnehmbar und durchdringt auch Fenster. Schüsse der Waffe seien auch vom Ohr nicht wahrnehmbar, so dass im Einsatz der Gegner nicht wissen könne, woher die Schüsse kommen.

    Dem Bericht zufolge habe die Massenproduktion begonnen. Anti-Terroreinheiten der Polizei sollen die Waffe als erste Einheiten erhalten. Die Waffe, so heißt, könne beispielsweise bei einer Geiselnahme genutzt werden, um einen Täter durch ein Fenster hindurch vorübergehend unschädlich zu machen. Auch der Einsatz bei geheimen Militäroperationen sei denkbar und der Strahl der Waffe so stark, dass er durch Gas-Tanks dringen könne, etwa bei einem Einsatz in einem Militärflughafen.

    Die Kosten der Laser-Waffe sollen bei etwa 100.000 Yuan pro Stück, also umgerechnet etwa 13.000 Euro liegen. Das Design und die Produktion unterliegen der strengsten Geheimhaltung, um einen Missbrauch der Technologie zu vermeiden. Nur das chinesische Militär und die chinesische Polizei dürfen mit der Waffe beliefert werden.

    In dem Bericht wird auch darauf aufmerksam gemacht, dass anderen Ländern bisher noch nicht die Entwicklung einer Laser-Waffe gelungen sei. So habe das US-Militär im Jahr 2009 eine Laser-Waffe präsentiert, die nur im Einsatz gegen „Nudisten“ sinnvoll gewesen wäre. Deren Strahl war so schwach, dass er nicht durch Kleidung dringen konnte. Seit dem Jahr 2015 habe das chinesische Militär umgerechnet über 250 Millionen Euro in die Entwicklung einer eigenen Laser-Waffe investiert.

    Die UN-Waffenkonvention von 1980 verbietet unter Protokoll IV, welches von über 100 Ländern ratifiziert wurde und am 2. Dezember 1983 in Kraft trat, den Einsatz von so genannten „blind machenden Laserwaffen“. Konkret werden darin Laserwaffen verboten, deren primärer Zweck die Herbeiführung einer Blindheit ist.

    Nach Ansicht der chinesischen Regierung gilt dies nicht für das als „nicht-tödlich“ eingestufte Laser-Gewehr ZKZM-500, weil das Ziel des Einsatzes der Waffe nicht die Tötung einer Person sei. Die an der Entwicklung beteiligten Forscher seien sich auch einig gewesen, dass es „unmenschlich“ gewesen wäre, die Waffe so leistungsfähiger zu designen, dass damit ein Mensch mit einem Schuss durch Karbonisierung getötet werden könnte. Auch sei es nicht das Ziel, die Waffe immer nur gegen Menschen einzusetzen. Bei illegalen Protestaktionen, so heißt es, könnte die Laser-Waffe auch dazu genutzt werden, um Protestbanner aus der Entfernung zu verbrennen. Alternativ könnte auch Kleidung von Protestierenden in Brand gesetzt werden, um damit Unruhe und Angst in der Umgebung auszulösen.

    Alles nur Propaganda?

    Es gibt aber auch Zweifel an den Berichten über das ZKZM-500. Insbesondere wird angezweifelt, dass es dem chinesischen Unternehmen gelungen sei, ein eigenständiges Laser-System in eine nur drei Kilogramm schwere Waffe zu stecken und das dieses dann genug Energie aufbringe, um über eine Entfernung von 800 Metern für eine Karbonisierung menschlichen Gewebes zu sorgen. Eventuell könne man damit Wasser etwas erwärmen, um damit Nudeln zu kochen, heißt es spöttisch in den Kommentaren zu dem Artikel. Andere sehen in der Waffe - auch angesichts des Fotos - nur eine übergroße Taschenlampe, die höchstens in der Lage sei, einen Gegner kurz zu blenden.

    https://www.pcwelt.de/news/Rekord-Fo...-10112043.html

    https://www.pcwelt.de/news/Japan-feu...t-9768699.html

    https://www.pcwelt.de/a/china-entwic...-setzt,3451425

  23. #23
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    Handelsstreit: "Wir bekommen keine Bestellungen mehr aus den USA"

    Durch die US-Zölle habe sie die Hälfte ihrer Aufträge verloren, sagt eine Händlerin in Yiwu, China.

    Ein Bericht vom weltweit größten Markt für Kleinartikel...

    10. Mai 2019, 15:00 Uhr Aktualisiert am 10. Mai 2019, 16:46 Uhr Quelle: Reuters 5 Kommentare

    https://www.zeit.de/video/2019-05/60...hr-aus-den-usa

  24. #24

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    Keine Geschäfte mehr mit Huawei

    Unter dem Mantel sein Land vor "ausländischen Feinden" zu schützen, hat US Präsident Trump die US Unternehmen per Dekret die Nutzung von Telekommunikationstechnik untersagt, die als Risiko für die nationale Sicherheit eingestuft sind.
    Im groben ist damit das Hauptziel der chinesische Technologiekonzern Huawei. Das als einer der größten Telekommunikationsausrüster der Welt geltende Unternehmen, wird von den US Behörden bereits seit langer Zeit verdächtigt sich für groß angelegte Spionageaktivitäten herzugeben.
    Erst im vergangenen Jahr unterzeichnete Mr. Trump ein Gesetz, das der US-Regierung die Nutzung und Ausrüstung von Huawei und dem chinesischen Unternehmen ZTE Corp. untersagt.

  25. #25
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    Wichtige High-Tech-Metalle:China droht USA mit Verknappung der Seltenen Erden

    Handelsstreit: China droht USA mit Verknappung der Seltenen Erden

    29.05.2019, 12:48 Uhr | dpa

    Seltene Erden sind für die High-Tech-Industrie essentiell, Chinas Anteil an der Weltproduktion der Metalle liegt bei 90 Prozent. Jetzt nutzt Peking den Rohstoff als Druckmittel gegen die USA.

    Im Handelskrieg mit den USA hat China mit einer Verknappung der Seltenen Erden gedroht. Ein hoher Regierungsbeamter sowie Staatsmedien machten deutlich, dass China die wichtigen High-Tech-Metalle als Waffe im Handelskonflikt und im Kampf gegen das Vorgehen der USA gegen den Telekom-Riesen Huawei einsetzen könnte. "Sagt hinterher nicht, wir hätten Euch nicht gewarnt", schrieb das Parteiorgan "Volkszeitung".

    Experten warnten, dass Lieferengpässe auch starke Auswirkungen auf Deutschland und die Weltwirtschaft hätten. China ist der weltgrößte Produzent. Die 17 Metalle, zu denen Neodym, Lanthan und Cer gehören, werden besonders in der High-Tech-Industrie benutzt – etwa für Smartphones, Computer, Bildschirme und andere Elektrogeräte oder Windkraftanlagen und Autos. Die USA beziehen 80 Prozent aus China.

    Aufwendiger Abbau

    Die USA wollten mit eigenen Produkten, die aus Seltenen Erden hergestellt würden, gegen Chinas Entwicklung ankämpfen und diese unterdrücken, schrieb die "Volkszeitung". Die Industrieketten zwischen den USA und China seien höchst integriert und ergänzten sich gegenseitig, so das Partei-Blatt. "Es gibt keinen Gewinner in einem Handelskrieg." Die USA sollten Chinas Fähigkeiten, seine eigenen Entwicklungsinteressen zu schützen, "nicht unterschätzen".

    Ähnlich äußerte sich ein Sprecher der mächtigen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), in einem Interview der "Global Times: "Ohne Kooperation kann keine Entwicklung und kein Fortschritt erreicht werden."

    Anders als der Name vermuten lässt, sind die Seltenen Erden gar nicht so selten, doch ist ihr Abbau sehr aufwendig und umweltschädlich. Ein Lieferengpass hätte fatale Wirkungen für die Weltwirtschaft, warnte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln und sprach von Chinas "Rohstoff-Keule im Handelsstreit". Seit 2011 stehen Seltene Erden auf der Liste kritischer Rohstoffe für die EU. Der europäische Staatenverbund ist komplett auf Importe von außerhalb angewiesen. Eine Verknappung würde die Preise steigen lassen.

    Trump verschärft Handelsstreit

    US-Präsident Donald Trump hatte den Handelskrieg in den vergangenen Wochen noch verschärft, indem er die Sonderzölle auf China-Importe erhöhte und den chinesischen Telekom-Riesen Huawei auf eine schwarze Liste setzte. Damit unterliegen dessen Geschäftsbeziehungen zu US-Partnern strengen Kontrollen. Trump begründet seine Schritte mit Sicherheitsbedenken gegen Technik aus China.

    Der größte Netzwerkausrüster und zweitgrößte Smartphone-Hersteller der Welt kritisierte das Vorgehen der USA als gefährlichen Präzedenzfall. Er beantragte vor einem Gericht im US-Bundesstaat Texas eine Beschleunigung seiner vorliegenden Klage gegen die "illegalen" Beschränkungen seines USA-Geschäft, wie Chefjurist Song Liuping am Mittwoch am Firmensitz in Shenzhen in Südchina mitteilte. "Politiker in den USA benutzen die Stärke der ganzen Nation, um ein privates Unternehmen zu verfolgen", sagte Song. Die US-Regierung habe bislang keine Beweise vorgelegt, dass Huawei eine Bedrohung der Sicherheit darstellt.

    Neue Zölle treten in Kraft

    Der juristische Schritt soll die im März vorgebrachte Klage vor dem texanischen US-Bezirksgericht schneller voranbringen. Damit wird die Verfassungsmäßigkeit des Abschnitts 889 des National Defense Authorization Act (NDAA) der USA in Frage gestellt. Demnach wird US-Behörden der Kauf und Einsatz von Huawei-Technologie und Diensten untersagt. Auch dürfen sie keine Geschäftsbeziehungen zu Dritten unterhalten, die Huawei-Ausrüstung einsetzen. Eine Anhörung ist für den 19. September angesetzt.

    Mit den neuen Sonderzöllen und dem US-Vorgehen gegen Huawei liegen die Handelsgespräche zwischen den beiden größten Volkswirtschaften auf Eis. An diesem Freitag treten um Mitternacht als Vergeltung für die US-Sonderzölle angekündigte Zusatzabgaben Chinas auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar in Kraft. Die Zölle steigen auf 10 bis 25 Prozent. Es ist eine Reaktion auf die Erhöhung von US-Zusatzzöllen auf 25 Prozent auf China-Importe im Wert von 200 Milliarden US-Dollar Anfang Mai, was die Gespräche platzen ließ.

    Nach Huawei-Sperre: Diesen Firmen droht der Trump-Bann
    Amnesty International prangert an: In jedem Handy stecken Menschenrechtsverbrechen
    Gold und Seltene Erden: Darum ist es so wichtig, alte Smartphones zu recyclen

    Indem Huawei auf der schwarzen Liste steht, wird der Konzern langfristig von wichtigen Zulieferern wie Google, ARM, Intel oder Panasonic abgeschnitten. Bis Mitte August gilt noch eine dreimonatige Ausnahmeregelung. Damit soll vor allem die Versorgung ausgelieferter Smartphones sowie der Betrieb von Mobilfunk-Netzen mit Huawei-Technik in ländlichen Regionen in den USA sichergestellt werden.

    Verwendete Quellen: Nachrichtenagentur dpa

    https://www.t-online.de/nachrichten/...nen-erden.html

  26. #26
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    Chinesische Drohungen belasten Börsen

    Die Drohung Chinas, die Ausfuhr seltener Erden zu beschränken, hat an den Börsen für Verunsicherung gesorgt. Investoren zogen sich auf als sicher empfundene Anlagen zurück.

    Mittwoch, 29.05.2019 19:40 Uhr

    Aus Furcht vor einer weiteren Eskalation des US-chinesischen Handelsstreits ziehen sich Anleger aus den Aktienmärkten zurück. Auslöser waren Drohungen aus China, als Reaktion auf US-Strafzölle die Ausfuhr seltener Erden zu beschränken. Seltene Erden werden zur Herstellung zahlreicher elektronischer Geräte benötigt und sind nicht austauschbar. China besitzt ein hohes Vorkommen und ist Quasi-Monopolist in der Produktion.

    "China ist der weltgrößte Förderer dieser Rohstoffe und will sie offenbar als Druckmittel nutzen", stellten die Analysten des Brokerhauses PVM fest. Dax und EuroStoxx50 verloren jeweils gut eineinhalb Prozent auf 11.837 und 3295 Punkte. Der US-Standardwerteindex Dow Jones gab im Vormittagshandel 1,2 Prozent nach.

    "Amerikaner und Chinesen haben sich gleichermaßen so in den Handelsstreit hineinbugsiert, dass sie aus diesem nicht mehr ohne weiteres herauskommen", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. "Weder US-Präsident Donald Trump noch Chinas Premier Xi Jinping können nachgeben, ohne dabei das Gesicht zu verlieren."

    Bundesanleihen und Gold gefragt

    Aus diesem Grund nahmen Anleger verstärkt Kurs auf als sicher empfundene Anlagen wie die Bundesanleihen. In Deutschland fiel der Zins der zehnjährigen Bundesanleihe mit minus 0,18 Prozent auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. In Japan wurde ebenfalls der tiefste Renditestand seit dem Jahr 2016 erreicht. In Neuseeland fiel der Kapitalmarktzins auf ein Rekordtief.

    Gefragt war auch Gold, das als "Antikrisen-Währung" gilt. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,2 Prozent auf 1282 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Investoren interessierten sich auch für den Franken. Der Euro verlor zur Schweizer Währung 0,3 Prozent auf 1,12 Franken.

    Die Ölpreise haben ihre jüngste Erholung vorerst abgebrochen und sind deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Abend 68,75 US-Dollar. Das waren 1,36 Dollar weniger als am Vortag.

    Riskantere Anlagen wie Erdöl wurden in diesem unsicheren Umfeld gemieden. Eine weitere Eskalation des Handelskonflikts könnte die globale Konjunktur zusätzlich schwächen und die weltweite Rohölnachfrage belasten. Derartige Sorgen überwiegen derzeit die Auswirkungen des knappen Angebots durch das Ölkartell Opec.

    brt/Reuters/dpa

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1270018.html


    https://youtu.be/q1oZCIO2K6o

    https://www.youtube.com/watch?v=q1oZCIO2K6o

  27. #27

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    Das zieht sich noch ewig hin, bis es dann ganz eskaliert.

    Jetzt wirft China der USA schon Wirtschaftsterrorismus vor. Unterdessen kündigte das US Handelsministerium neue Strafzölle auf Ware aus China an. Dieses mal geht es um Matratzen und Bierfässer da sie angeblich zu Dumpingpreisen angeboten wurden, deshalb wurden nun Zölle von bis zu 1732% belegt.

  28. #28
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    Das wird zum Krieg führen...wir werden das in Bälde sehen...

    China holt zum Gegenschlag aus...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Das zieht sich noch ewig hin, bis es dann ganz eskaliert.
    Jetzt wirft China der USA schon Wirtschaftsterrorismus vor. Unterdessen kündigte das US Handelsministerium neue Strafzölle auf Ware aus China an. Dieses mal geht es um Matratzen und Bierfässer da sie angeblich zu Dumpingpreisen angeboten wurden, deshalb wurden nun Zölle von bis zu 1732% belegt.

    Peking...

    Im Handelskrieg mit den USA schlägt China zurück. Nach der Erhöhung der US-Zölle auf China-Waren hebt Peking seinerseits seine Sonderabgaben auf US-Produkte im Wert von 60 Milliarden US-Dollar (rund 53 Milliarden Euro) an. Wie die Regierung am Montag in Peking mitteilte, werden die zusätzlichen Zölle gestaffelt von zehn bis 25 Prozent, gelten aber erst vom 1. Juni an. Die „Anpassung“ sei eine „Antwort auf den US-Unilateralismus und Handelsprotektionismus“.

    „Entscheidung fällt erst noch“

    Die Eskalation in dem seit Monaten andauernden Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften ließ die amerikanischen Börsen zum Handelsauftakt absacken. Die chinesischen „Gegenzölle“ folgten auf die Anhebung der Sonderabgaben der USA auf China-Importe im Wert von 200 Milliarden Dollar. Die Zölle stiegen in der Nacht zum Freitag von zehn auf 25 Prozent. Für weitere Importe im Volumen von 50 Milliarden Dollar lag der Satz bereits zuvor bei 25 Prozent.

    Dadurch sah sich China genötigt, „notwendige Gegenmaßnahmen“ zu ergreifen. Da die USA aber gar nicht in der Höhe nach China exportieren, sind die chinesischen Strafzölle vergleichsweise moderat. Auch treten sie erst in drei Wochen in Kraft, so dass noch Zeit für Verhandlungen bleibt. China hoffe, dass die USA im Sinne gegenseitigen Respekts „auf den rechten Weg der bilateralen wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Handelsgespräche zurückkehren“.

    US-Präsident Donald Trump hatte die Regierung in Peking allerdings vor Gegenmaßnahmen gewarnt. „China sollte nicht Vergeltung üben – es wird nur noch schlimmer“, schrieb er vorher auf Twitter.

    Er selbst hat nach eigener Darstellung noch nicht entschieden, ob er die kompletten Einfuhren aus China mit Sonderzöllen belegen wird. „Eine Entscheidung ist nicht getroffen worden“, sagte er am Rande eines Besuches von Ungarns Premierminister Viktor Orban am Montag in Washington. Die USA hätten aber das Recht dazu. dpa

    © Mannheimer Morgen, Dienstag, 14.05.2019

    https://www.morgenweb.de/mannheimer-...d,1452066.html

    Fazit von Trump: US-Präsident Donald Trump hatte die Regierung in Peking allerdings vor Gegenmaßnahmen gewarnt. „China sollte nicht Vergeltung üben – es wird nur noch schlimmer“, schrieb er vorher auf Twitter.

  29. #29
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    Verzweifelte Rabattschlacht auf dem größten Automarkt der Welt...

    Stand: 15:15 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten - Von Johnny Erling, Peking

    Zwar bleibt China größter Autoproduzent der Welt. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden mehr als zehn Millionen Fahrzeuge an die Händler ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren das aber 13 Prozent weniger. 2018 wurden insgesamt 28,1 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, darunter 22,7 Millionen Pkw.

    Li San, Vizepräsident des auf die Autobranche spezialisierten Beratungsunternehmens „Internet Infoagency“, sieht den in der Vergangenheit zu schnell gewachsenen Markt zwar noch nicht in einer strukturellen Krise, aber in einer schwierigen Konsolidierungsphase. Auch ausländische Marken, vor allem ihre schwächelnden französischen Produzenten, sind mit betroffen.

    Größter Verlierer in China ist General Motors

    Das Bild ist jedoch durchwachsen. Deutsche Hersteller und Marktführer wie VW, Mercedes oder BMW spürten den Gegenwind zwar ebenfalls, behaupteten sich aber, vor allem mit ihren Premiumfahrzeugen. Die vor einigen Jahren noch abgeschlagenen Japaner haben sogar zugelegt. Größter Verlierer ist – quasi als Kollateralschaden des Handelskrieges – der amerikanische Autobauer General Motors.

    Und es gebe keine Anzeichen dafür, dass sich das im zweiten Halbjahr ändere, sagte Li. „Die Lage ist ernst.“ Die weitere Entwicklung hängt unter anderem auch davon ab, ob es zu einem Deal im Handelsstreit mit den USA kommt. Zuletzt waren die Hoffnungen auf eine Entspannung in dem Konflikt gestiegen. Die Kommunikation der vergangenen vier Jahrzehnte zwischen beiden Ländern zeige, dass es möglich sei, zu positiven Ergebnissen zu kommen, sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Es sei aber wichtig, in dem aktuellen Streit eine Lösung zu finden, die für beide Seiten akzeptabel sei.

    Zwar bleibt China größter Autoproduzent der Welt. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres wurden mehr als zehn Millionen Fahrzeuge an die Händler ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren das aber 13 Prozent weniger. 2018 wurden insgesamt 28,1 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, darunter 22,7 Millionen Pkw.

    Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) äußerte sich am Mittwoch bei seinem Auftritt in Peking besorgt über den Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften, der auch die Stimmung deutscher Unternehmen dämpft. „Deutschland hat ein Interesse daran, eine Eskalation zu verhindern“, sagte Altmaier. „Niemand kennt im Augenblick den Ausgang.“

    Neben dem Ausgang des Handelskonflikts hält Berater Li jedoch auch klare Signale für wichtig, wohin die chinesische Gesellschaft in der Frage der Mobilität steuert. Denn mit der vorgeschobenen, ehrgeizigen Einführung der neuen Abgasnorm „China VI“ hat sich das Land eher einen Bärendienst erwiesen. Ab 1. Juli werden in 18 der 32 Provinzen und Stadtstaaten Chinas nur noch Neuwagen zugelassen, die diesen Standard erfüllen. Ursprünglich sollte die Reform erst am 1. Juli 2020 kommen.

    Die vorgezogene Verschärfung der Auflagen hat Folgen für Chinas Autohändler. Sie liefern sich Rabattschlachten, um ihre bis Ende Mai prall gefüllten Lager von drei Millionen Pkw abzubauen, die die neue Norm nicht erfüllen können, wie die finanzpolitische Zeitschrift „Caixin“ berichtete. Potenzielle Käufer zeigten sich aber abwartend, weil ihnen das Angebot an Modellen, die für „China VI“ vorbereitet sind, zu wenig attraktiv erscheine, kritisierte die Zeitung „China Daily“.

    Zuwachsraten bei Elektroautos sinken

    Auch der viel gepriesene Zukunftsmarkt für Elektrofahrzeuge steht unter Druck, nachdem Peking Subventionen streicht. Nur rund 440.000 New Energie Vehicles (NEV) – das sind sehr kleine Elektroautos – wurden von Januar bis Mai 2019 abgesetzt. Die Zuwachsraten liegen nur noch im einstelligen unteren Bereich, sagte Experte Li San. Unklar sei, wie Peking so sein Etappenziel von zwei Millionen verkaufter NEV im Jahr 2020 erreichen will. 2018 war das hoffnungsvolle neue Marktsegment noch um fast 62 Prozent auf 1,25 Millionen E-Wagen gewachsen.

    Jahrelang hatte Peking seinen Sprung in die Elektromobilität mit großzügigen Zuschüssen für Käufer und zweistelligen Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur gefördert und dem E-Auto Vorteile gegenüber Benzinern – von erleichterter Zulassung bis zur Befreiung von diversen Fahrverboten – verschafft. Die Rechnung ging zunächst auf: China wurde zum größten E-Auto Markt der Welt.

    Seit 2017 fährt der Staat seine Unterstützung schrittweise zurück. Vom 26. Juni 2019 an wird es für E-Autos mit mindestens 250 Kilometer Reichweite nur 18.000 bis zu 25.000 Yuan (2300-3200 Euro) an Zuschüssen geben. Das entspricht nahezu einer Halbierung der bislang geltenden Subventionen. 2020 sollen sie völlig eingestellt werden.

    Chinesische Experten spekulierten angesichts der zunehmenden Krisenanzeichen im Automarkt, dass Peking mit neuen Anreizen eingreifen und die Einschränkungen für die Anzahl der Neuzulassungen für Pkw teilweise aufheben könnte, die in zehn chinesischen Metropolen gelten. Aktuell gibt es jedoch laut der finanzpolitischen Zeitschrift „Caixin“ keine Anzeichen dafür, dass der Staat interveniert, „um den Markt zu retten“.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...richt-ein.html

  30. #30
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    China heizt Befürchtungen über weltweite Rezession an

    Die neuen US-Zölle gegen China lassen die Industrieproduktion schrumpfen. Chinesische Güter sind im Ausland immer weniger gefragt.

    Veröffentlicht am 31.05.2019

    Chinas Industrie ist im Mai stärker geschrumpft als erwartet und heizt damit Befürchtungen über eine heraufziehende weltweite Rezession an. Der offizielle Einkaufsmanagerindex Industrie sank im Mai auf 49,4 Punkte von 50,1 Punkten im April, wie am Freitag veröffentlichte Daten des chinesischen Statistikamts zeigen.

    Das lag unter den Erwartungen von Reuters befragten Analysten, die mit 49,9 Punkten gerechnet hatten. Werte unterhalb der Marke von 50 Zählern signalisieren einen Rückgang.

    Dienstleistungssektor wächst unverändert

    Vor allem die Auslandsnachfrage ging deutlich zurück, der Wert lag hier bei 46,5 (April: 49,2) Punkten. Das zeige, dass die jüngste Verschärfung des US-chinesischen Handelskonfliktes die Auslandsnachfrage bereits unterminiere, sagte Julian Evans-Pritchard, Experte für chinesische Wirtschaft bei Capital Economics. Doch auch die Inlandsnachfrage ging zurück, obwohl die chinesische Regierung mit einer Reihe von Massnahmen der Abschwächung der Konjunktur entgegensteuert.

    Der Dienstleistungssektor in China bliebt allerdings auf Wachstumskurs. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex lag im Mai bei 54,3 Punkten, unverändert gegenüber dem Vormonat.

    (awp/gku)

    https://www.handelszeitung.ch/konjun...eite-rezession

  31. #31
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    China wird nicht mehr Eisenerz produzieren

    In den letzten drei Monaten ist der Preis für Eisenerz um satte 20% gestiegen und liegt aktuell bei 88 USD. Die Benchmark Spot Preise erreichten den höchsten Stand seit 2017. Der globale Eisenerzmarkt ist von einem Angebotsschock erfasst.

    Grund hierfür ist der tödliche Dammbruch in Brasilien vor einem Monat und die dadurch resultierende Gefährdung eines Produktionsausfalls von 70 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr.

    Viele Analysten haben daraufhin die Prognosen für Eisenerz deutlich nach oben revidiert. Goldman Sachs rechnet sogar damit, dass höhere Preise dazu führen werden, dass in China die Produktion angekurbelt wird. Citigroup Inc. und die Commonwealth Bank of Australia erwarten kurzfristig einen Eisenerzpreis von 100 USD.

    Pan, CEO der Hanking Group Co. – ein großes chinesisches Bergbauunternehmen, glaubt allerdings nicht daran, dass einheimische Eisenerzminen ihre Produktion steigern werden; zu groß sind die strengen Umweltgesetze in China.

    „Ich glaube wirklich, dass dies fragwürdig ist“, sagte Pan Guocheng in einem Telefoninterview. „Wenn Chinas Minen mehr produzieren könnten, dann würden sie dies schon längst tun. Die Eisenerzpreise waren bereits in den letzten Jahren hoch. Die Zurückhaltung hat mit dem Umweltschutz und anderen Gründen zu tun.“

    China verfügt zwar über einen bedeutenden Erzbergbau, die Produktion wurde jedoch in den letzten Jahren deutlich gekürzt. Der Eisenerzgehalt chinesischer Minen ist im Vergleich zu anderen Ländern niedriger und die Kosten sind höher. Zudem leiden die Produzenten unter dem harten Durchgreifen der Umweltbehörde.

    Die inländische Produktion wird durch Importe aus Übersee bei weitem in den Schatten gestellt. China ist der größte Eisenerz-Importeur der Welt und führt jährlich mehr als 1 Milliarde Tonnen ein.

    Helen Lau, Analystin bei Argonaut Securtities Ltd., glaubt trotz dieser rosigen Preis-Aussichten nicht an einen Produktionsanstieg in China. Die Minenunternehmen müssten zu hohe Investitionen tätigen, um die Produktion steigern zu können.

    https://www.miningscout.de/blog/2019...z-produzieren/

  32. #32

  33. #33
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    China senkt Zölle für alle - außer für die USA - Mittwoch, 26.06.2019, 17:49

    Während die USA alles und jedem mit Strafzöllen drohen, hat China die Abgaben für tausende Produkte gesenkt – sofern sie nicht aus den USA stammen. Davon profitiert auch Deutschland.

    Es ist keine gute Zeit, ein Sojabohnen-Bauer in den USA zu sein. Diese Branche existiert dort fast ausschließlich für den Export der Sojabohnen nach China. Der Hunger der Chinesen nach Sojabohnen ist gigantisch: 63 Prozent aller weltweit verschifften Bohnen gingen 2017 ins Reich der Mitte, allein die US-Farmer verdienten damit rund 22 Milliarden Dollar.

    Doch jetzt ist alles anders: Seit sich die USA und China gegenseitig mit Strafzöllen bekriegen, kostet die Einfuhr von Sojabohnen ins asiatische Riesenreich 28 Prozent Zoll. Deswegen müssen die Chinesen aber nicht auf ihre geliebten Feldfrüchte verzichten.

    USA muss eigene Landwirte retten

    Sie importieren sie stattdessen aus anderen Ländern. Brasilien und Argentinien etwa haben ihre Exporte nach China deutlich erhöht. Die Regierung in Peking hilft ihnen dabei sogar. Denn für alle Länder außer den USA liegt der Zollsatz für Sojabohnen nur noch bei mageren drei Prozent.

    Während China in Sojabohnen schwelgt, verderben sie auf den Feldern in den USA. Zuletzt musste US-Präsident Donald Trump ein zweites Rettungspaket für seine Landwirte auflegen, es kostet mehr als 20 Milliarden Dollar.

    China lässt USA extra zahlen

    Die USA zahlen nicht nur bei Sojabohnen deutlich mehr Zoll als alle anderen Länder. Eine Untersuchung des Peterson-Institutes für internationale Wirtschaft, einem Think Tank aus Washington, zeigt jetzt, dass China in vielen Bereichen die USA hart bezollt und dem Rest der Welt den roten Teppich ausrollt.

    Über alle Warenkategorien ist der durchschnittliche Zollsatz für amerikanische Waren seit dem 1. Januar 2018 von 8 auf 20,7 Prozent gestiegen. Für Waren aller anderen Länder sank er auf 6,7 Prozent. In mehreren Schritten hatte Peking vergangenes Jahr die Einfuhrabgaben für tausende Produkte gesenkt.

    Landwirtschaft und Fischerei am stärksten betroffen

    Am größten sind die Unterschiede dort, wo China glaubt, seiner eigenen Wirtschaft kaum zu schaden und Trumps Wählern maximalen Schaden zufügen zu können. Das sind neben Sojabohnen noch viele andere landwirtschaftliche Produkte, aber auch Holz-, Papier- und Metallprodukte und Elektromaschinen. Bei Ersterem zahlen US-Hersteller 22,3 Prozent Zoll, der Rest der Welt 4,4 Prozent, bei Letzterem liegt das Verhältnis bei 18,3 zu 3,3 Prozent.

    Für die meisten Produkte, die China bisher hauptsächlich aus den USA bezog, haben sich leicht andere Lieferanten gefunden. Sojabohnen kommen jetzt aus Südamerika, Seelachs aus Japan, Lachs aus Schottland, Hummer aus Kanada. In den USA hat das gravierende Folgen: Der Umsatz der Hummerfischer brach um 70 Prozent seit Juli 2018 ein, bei Seelachs ist es rund die Hälfte.

    So profitiert Deutschland vom Handelskrieg

    Auch Europa profitiert: Im Schnitt, so hat das Peterson-Institut ausgerechnet, ist es für chinesische Firmen 14 Prozent günstiger, ihre Produkte in Kanada, Europa oder anderen asiatischen Ländern einzukaufen.

    Gerade Deutschland will die Chance jetzt beim Schopfe packen: Vergangene Woche erst reiste Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) nach Peking, um für einfachere Exporte von Agrarprodukten nach China zu sorgen.

    Mit Sojabohnen wird Deutschland im Reich der Mitte zwar nicht punkten können. Dafür haben die Chinesen großen Appetit auf deutsches Schweinefleisch, Innereien, Bier, Hopfen und Malz. 2017 lag das Exportvolumen schon bei rund 1,5 Milliarden Euro – Tendenz steigend.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._10866055.html

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