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Thema: Frage an die Experten bzgl. Optionsscheinen

  1. #1

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    Frage an die Experten bzgl. Optionsscheinen

    Angenommen ich kaufe einen Optionsschein und die emmitierende Bank meldet Insolvenz an. Verfällt mein angelegtes Kapital oder habe ich danach, wie bei einem Aktienkauf, meine Anlage in Form von Papieren gesichert ?

    Gruss und danke für die Auskünfte.

    E.C.

  2. #2

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    Zitat Zitat von El Corsario
    Angenommen ich kaufe einen Optionsschein und die emmitierende Bank meldet Insolvenz an. Verfällt mein angelegtes Kapital oder habe ich danach, wie bei einem Aktienkauf, meine Anlage in Form von Papieren gesichert ?

    Gruss und danke für die Auskünfte.

    E.C.
    ist doch wurst, wenn ich morgens long, oder short gehe ist der käse spätestens bis 22 Uhr gegessen.
    nicht sozialamt spielen.
    shau mal heute auf CG7409
    25000 stücke EK 1,62 Euronen, alles Paletti.?

  3. #3
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    Optionsscheine sind nachrangig, fallen somit wie alle Derivate voll in die Konkursmasse.
    Aktien werden durch die Bank nur verwaltet, liegen deswegen auch nicht bei der Bank. Sie werden nach dem Konkurs einfach (kompliziert) auf ein anderes Institut umgebucht.
    Derivate sind wie Kredite an die Bank, verfallen beim Konkurs der Derivatetochter der Bank wertlos, wenn die Bank kein Kapital mehr zum teilen hat.
    Wichtig, die Derivate werden nicht von der Bank selbst, sondern oft von GmbH's der Bank oder anderen Konstruktionen augegeben.
    Es muß also nicht gleich die Bank untergehen, wenn sie bei den Derivaten so unter Wasser ist, daß eine Rettung unmöglich ist.
    Die Bank kann unter Umständen einfach nur die Derivatetochter bankrott gehen lassen, überlebt selbst aber mit Blessuren und natürlich Imageverlust.
    Aber eine schöne Begründung findet sich ja oft leicht, daß es leeeiiider nicht anders ging.
    MfG
    LR

  4. #4
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    Westgold schreibt heute dazu:

    Tagesbericht vom 16.09.08


    Der Goldpreis kann im gestrigen New Yorker Handel von 770 auf 786 $/oz zulegen, gibt aber heute morgen im Handel in Sydney und Hongkong wieder auf 773 $/oz nach und notiert damit um etwa 5 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien können die Gewinne des Vortages nicht behaupten und fallen trotz des Goldpreisanstiegs im New Yorker Handel zurück. Im aktuellen Umfeld gibt es keine deutlichen Signale für die kurzfristige Entwicklung.

    Seit vielen Monaten lesen Sie im Tagesbericht. ?Eine sich zuspitzende Finanzkrise an den Papiergeldmärkten (incl. der dann wertlos verfallenden Zertifikate auf Gold) könnte dabei jederzeit zu einem explosionsartigen Goldpreisanstieg führen.? Im heutigen Handelsblatt lesen Sie: ?Zertifikate-Anlegern droht der Verlust ihres Kapitals. Papiere sind als Schuldverschreibungen im Insolvenzfall nicht geschützt?. Und jetzt wird es ganz wichtig: ?Betroffen sind nicht nur Anleger, die direkt in Emissionen von Lehman investiert haben. Die Bank war auch im sogenannten White-Labeling-Geschäft aktiv, hat also Produkte für andere Banken und Sparkassen aufgelegt und garantiert?. Unsere Empfehlung: Verkaufen Sie sämtliche Zertifikate, falls Sie den Verkaufsprospekt nicht vollständig gelesen und verstanden haben (dies dürfte 99,9 % aller Anleger betreffen). Anleger, die damit argumentieren, daß ihre Zertifikate ausgebende Bank über genügend Eigenkapital verfügt, sollten sich die Zahlen der Lehman einmal genauer ansehen. Zuletzt verfügte die Bank über Vermögenswerte in Höhe von 640 Mrd $ und über Verbindlichkeiten von 613 Mrd $, also über ein Eigenkapital von 27 Mrd $. Bei der jetzigen Abwicklung rechnen Analysten bei der Bedienung der vorrangingen Anleihen mit einer Quote zwischen 60 und 80 % des Nennwertes. Das bedeutet, daß in den Vermögenswerten in Höhe von 640 Mrd $ tatsächlich nur Werte zwischen 384 und 512 Mrd $ vorhanden sind und die Bank tatsächlich schon längst pleite war. Wir wiederholen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich: Alle Banken weltweit sind pleite, wenn die Anleger ihre Einlagen ausbezahlt haben wollen. Sie werden (wurden) nur (noch) nicht abgewickelt.

  5. #5

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    Vielen Dank...

    Zitat Zitat von LabasRytas
    Optionsscheine sind nachrangig, fallen somit wie alle Derivate voll in die Konkursmasse.
    Aktien werden durch die Bank nur verwaltet, liegen deswegen auch nicht bei der Bank. Sie werden nach dem Konkurs einfach (kompliziert) auf ein anderes Institut umgebucht.
    Derivate sind wie Kredite an die Bank, verfallen beim Konkurs der Derivatetochter der Bank wertlos, wenn die Bank kein Kapital mehr zum teilen hat.
    Wichtig, die Derivate werden nicht von der Bank selbst, sondern oft von GmbH's der Bank oder anderen Konstruktionen augegeben.
    Es muß also nicht gleich die Bank untergehen, wenn sie bei den Derivaten so unter Wasser ist, daß eine Rettung unmöglich ist.
    Die Bank kann unter Umständen einfach nur die Derivatetochter bankrott gehen lassen, überlebt selbst aber mit Blessuren und natürlich Imageverlust.
    Aber eine schöne Begründung findet sich ja oft leicht, daß es leeeiiider nicht anders ging.
    MfG
    LR
    ...für die klare Auskunft. Habe mir sowas fast schon gedacht.
    Es nützt Dir also wenig, wenn Du den richtigen Riecher hast,
    jedoch bei der falschen Bank anlegst. (Optionsscheinmässig)

    Was Gold angeht, überlege ich mir schon eine Weile, ob es nicht Sinn
    macht, sich etwas physisches Gold in den Tresor zu legen, falls das
    ganze Kartenhaus zusammenkracht.

    Braucht man`s nicht, ist`s halt für die Enkel...

    Gruss

    E.C.

  6. #6

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    Zitat Zitat von marica
    ist doch wurst, wenn ich morgens long, oder short gehe ist der käse spätestens bis 22 Uhr gegessen.
    nicht sozialamt spielen.
    shau mal heute auf CG7409
    25000 stücke EK 1,62 Euronen, alles Paletti.?
    Die Frage ist schon berechtigt. Unabhängig von Bankpleiten läuft die sache mit
    Optionen und anderen Derivaten nur solange genügend Liquidität im Markt ist.
    Das gilt aber auch für Aktien. Die zeiten werden schlechter für trader man muss immer mehr mit Kursaussetzern rechnen. Dazu muss man auch wissen wie
    gehebelte Zertifikate gehandelt werden. Vorsicht ist jetzt wirklich angebracht
    d.h. money management. Lieber einige kleine positionen als gefahr laufen dass man 25000 nicht los wird.

  7. #7
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    Was Gold angeht, überlege ich mir schon eine Weile, ob es nicht Sinn
    macht, sich etwas physisches Gold in den Tresor zu legen, falls das
    ganze Kartenhaus zusammenkracht.

    Braucht man`s nicht, ist`s halt für die Enkel...

    Gruss

    E.C.

    Das sollte man immer im Tresor haben.
    Mit den Derivaten (Optionsscheine) spielt man doch nur mit kleineren Summen, um etwas zu hebeln.
    Wer nur mit Derivaten herumspielt ist ein Zocker, und die überleben zu 95% keine 5 Jahre, dann sind sie Pleite.
    Ich kenne jedenfalls nue einen Zocker, der bisher überlebt hat, aber sehr viele, die "an der Börse sehr viel Erfahrung gesammelt haben".

  8. #8

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    muß mann sich alles gefallen laßen, ? haben die scherenschleifer doch in meinem Depot schon allerhand geschlachtet, schon deshalb hatte ich nur die möglichkeit mit den scheinchen das auszugleichen.
    das ist mir zumindest gelungen.
    der rest ist für mich eine frage vom alter, wände werde ich nicht mit scheinchen tapezieren wie mein großvater, für die zeit die mir noch bleibt laß ich mir den Ar..sch damit abwischen.

  9. #9

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    Ist einer der in der...

    ...Russlandkrise fast seine ganze Kohle in Ölaktien angelegt hat etwa nicht auch ein Zocker ?

    Gruss

    E.C.

  10. #10
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    Zitat Zitat von El Corsario
    ...Russlandkrise fast seine ganze Kohle in Ölaktien angelegt hat etwa nicht auch ein Zocker ?

    Gruss

    E.C.
    Ja, natürlich, das macht man nicht.
    Wenn's gut geht, ist man superintelligent, wenn nicht, dann hat man alles verloren und keine Möglichkeit, einen 2. wirklich großen Satz zu machen.
    Ich hatte die letzten 12 Monate etwas (viel zu wenig) Russen verkauft.
    Jetzt bin ich schon wieder am Kaufen, übertreibe es aber nicht.
    Allgemein wird erwartet, daß die Russen noch weiter fallen.
    Es wird wohl so kommen, aber ich möchte einige Aktien jetzt haben.
    Wenn der Markt dreht, dann bekommt man erfahrungsgemäß wieder nur die Massenware, die interessanten Aktien sind dann nicht mehr zu bekommen. Dann will wieder keiner verkaufen.
    MfG
    LR

  11. #11

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    du bekommst sie bestimmt noch billiger.
    halt noch die füße still.

    mfg
    Zimmi.

  12. #12

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    Zitat Zitat von LabasRytas
    Ja, natürlich, das macht man nicht.
    Wenn's gut geht, ist man superintelligent, wenn nicht, dann hat man alles verloren und keine Möglichkeit, einen 2. wirklich großen Satz zu machen.
    Ich hatte die letzten 12 Monate etwas (viel zu wenig) Russen verkauft.
    Jetzt bin ich schon wieder am Kaufen, übertreibe es aber nicht.
    Allgemein wird erwartet, daß die Russen noch weiter fallen.
    Es wird wohl so kommen, aber ich möchte einige Aktien jetzt haben.
    Wenn der Markt dreht, dann bekommt man erfahrungsgemäß wieder nur die Massenware, die interessanten Aktien sind dann nicht mehr zu bekommen. Dann will wieder keiner verkaufen.
    MfG
    LR
    Ich halte auch noch eine Menge Pulver bereit um

    NN
    Gazprom
    Uralkali
    Sberbank

    zu Schnäppchenpreisen abzustauben.

    Vielleicht war heute die beste Gelegenheit aber die Charts sehen so verdammt schlecht aus dass ich mich noch nicht getraut habe...

    Hoffentlich senkt die FED NICHT die Zinsen dann gibts noch bessere Einstiegskurse! :cool:

    Gruss Lex :cool:

  13. #13

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    sehe ich auch so, benanke wird denen was husten.

  14. #14

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    Zitat Zitat von LabasRytas
    Was Gold angeht, überlege ich mir schon eine Weile, ob es nicht Sinn
    macht, sich etwas physisches Gold in den Tresor zu legen, falls das
    ganze Kartenhaus zusammenkracht.

    Braucht man`s nicht, ist`s halt für die Enkel...

    Gruss

    E.C.

    Das sollte man immer im Tresor haben.
    Mit den Derivaten (Optionsscheine) spielt man doch nur mit kleineren Summen, um etwas zu hebeln.
    Wer nur mit Derivaten herumspielt ist ein Zocker, und die überleben zu 95% keine 5 Jahre, dann sind sie Pleite.
    Ich kenne jedenfalls nue einen Zocker, der bisher überlebt hat, aber sehr viele, die "an der Börse sehr viel Erfahrung gesammelt haben".
    Ein guter trader- an diesem board gibt es überwiegend Musterdepotinhaber -
    macht 55% plus trades , 5% bis 10% Null trades, Rest minus trades.
    Wer was anders behauptet ist hauptberuflich Taxifahrer.
    Es kommt aufs money management an und auf das richtige Kombinieren
    sehr vieler Nachrichten, sehr vieler Kurse, Beobachten des Bondmarkts, der Devisenmärkte. Dazu braucht man schon ein trading station hardware
    mit mindestens vier Monitoren mindestens 2 unabhängige ( physikalisch nicht logisch ) net connections da ist man schon 20.000 Euronen los. Und hat noch
    keine trading software. Und keine realtime service fees.
    Und noch keine Strategie denn ohne die ist alles nix.

  15. #15

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    auch das noch

    Vladi.
    als tritbrettfahrer reichen mir 2 PC & 2 monitore, mit realtime.
    den rest versteh ich sowiso nicht, aber es fuktioniert.
    nicht verzagen Vladi fragen.
    der Dow probt jetzt einen Aufstand, warum geht mir am Ar--sch forbei.
    du würdest sagen ein Rebound.ok
    crash ist was anderes, abwärtsbewegung ja, nicht mehr & nicht weniger.

    taxi fahren , na soetwas ,bin doch nicht der Joschka.
    gruss
    Zimmi.

  16. #16

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    Mein ja nur...das wichtige ist gar nicht gewinnen das ist keine grosse sache
    aber richtig verlieren ist schwer, also sowieso unvermeidliche verluste begrenzen. Nur so kann man verdienen. Was den trader vom langfristanleger unterscheidet ist: der trader steigt aus wenn eine theorie nicht aufgeht und das sofort der langfristanleger
    glaubt immer an die wende bis fast alles weg ist und dann steigt er wieder ein in dieselben werte mit denen er verloren hat. Das wird nix. Irgendwie so wie Physiker die schon 100 Milliarden Steuergelder verballert haben zum experimentellen beweis von dem Higgs Boson wegen Symmetry violation etc. Denkmüll und wenns wieder nix wird mit dem Beweis setzen sie 200 Milliarden ein uund so weiter. Tja.

  17. #17

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    August 2007...

    Zitat Zitat von LabasRytas
    Ja, natürlich, das macht man nicht.
    Wenn's gut geht, ist man superintelligent, wenn nicht, dann hat man alles verloren und keine Möglichkeit, einen 2. wirklich großen Satz zu machen.
    Ich hatte die letzten 12 Monate etwas (viel zu wenig) Russen verkauft.
    Jetzt bin ich schon wieder am Kaufen, übertreibe es aber nicht.
    Allgemein wird erwartet, daß die Russen noch weiter fallen.
    Es wird wohl so kommen, aber ich möchte einige Aktien jetzt haben.
    Wenn der Markt dreht, dann bekommt man erfahrungsgemäß wieder nur die Massenware, die interessanten Aktien sind dann nicht mehr zu bekommen. Dann will wieder keiner verkaufen.
    MfG
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    ...habe ich alles verkauft. Leider bin ich vor einigen Wochen mit einer ersten Position Lukoil (bei 60.- Euro) wieder eingestiegen. Alte Liebe. Aber es ist noch viel Pulver trocken...

    Gruss

    E.C.

  18. #18
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    Glückwunsch,
    ich hätte auch gern diesen Riecher gehabt.
    Meine Verluste zum Höchststand im Depot sind gewaltig.
    Ich habe trotzdem lieber Aktien im Depot, als Geld auf der Kante.
    Das Leben geht weiter. Auch nach der Finanzkrise.

  19. #19
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    Zitat Zitat von LabasRytas

    Wenn der Markt dreht, dann bekommt man erfahrungsgemäß wieder nur die Massenware, die interessanten Aktien sind dann nicht mehr zu bekommen. Dann will wieder keiner verkaufen.
    MfG
    LR
    So schnell kann es gehen. Gestern geschrieben, heute Realität.
    Nur die Akron als Beispiel, stehen nach 30 zu 40 am letzten Handelstag nun 40 zu 115. Und nach den 115 ist alles leer.
    Jetzt muß man noch schnell alles abgrasen, was halbwegs billig ist, bevor die Kurse wieder den angemessenen fairen Bereich erreicht haben.
    MfG
    LR

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