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Thema: Commodities vor crash?

  1. #1

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    Commodities vor crash?

    Es können wieder charttechnische signale für einen commodity crash ausgemacht werden 50% sind drin.
    Besonders bei crude oil und bei industry metals besteht eine extreme contango situation. Contango ist nicht gut für long positionen auf über futures gehandelte commodities denn die futures haben eine begrenzte Laufzeit die long position verliert bei jedem rollover. Ganz anders bei backwardation ( liegt zur Zeit bei Gold vor ). Das massive oversupply von industry base metals und crude oil könnte bald zu backwardation führe - dann ist der future preis niedriger als der preis für das physische commodity das gibt dann eine Kettenreaktion und der short trader nimmt zusätzlich rollover gewinne mit.

    Ich werde shorten
    WTI crude september future
    Nickel future
    copper future
    Gold future

    Dagegen sind long positionen in einigen soft commodities durchaus interessant.

    WTI crude sept lohnt nicht besser ist Dec mit ko 85 kaufen bei 75 stoploss 78.

  2. #2

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    COPPER FUTURE (HG)/COMEX put CM6BBC limit 5.8 stop loss 5.4
    WTI FUTURE DEC BN2AZK stop buy 0.59 stop loss 0.54

    Bei WTI will der Markt noch 72-75 USD/bbl sehen
    bei Comex copper sollte es nach kleinem rebound gleich abwärts gehen.

    Comex ist nicht ungefährlich da gibt es rumors über imbalance von sehr grossen Spielern aber soo viel besser ist LME auch nicht ... nur dass die russischen Spieler erstmal pleite sind dafür sind HongKong Chinesen drin.

  3. #3

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    WTI ist auf dem weg zu 75 limit bleibt
    Comex copper reagiert noch auf China stock build up CM6BBC buy limit auf 5.66
    reduziert.
    Die Lagerbestände von Industry metals steigen und steigen...von demand kann keine rede sein. Dasselbe gilt für WTI.

    Nickel LME kann man auf basis 15000 shorten Nickel ist klar überspekuliert da die globale Stahlproduktion bestenfalls konstant ist.

    Kaufkurs CM6BBC 5.55 WTI heute 15:10 WTI short wartet noch.

    WTI hat wieder die 70 USD/bbl nicht gehalten möglicherweise muss ich rauf mit dem limit. Dagegen hat der CM6BBC ganz ordentlich nachgegeben weil Comex copper future weit über mein max ziel gelaufen ist. So kanns gehen...trotzdem bleib ich drin weil das China stockpiling dieser tage enden sollte.

  4. #4

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    BN2AZK Einstieg riskiert zu 0.6 stoploss gesetzt 0.55 mal sehen ... besonders was DOE heute so aus dem Hut zaubert .

    Ganz knapp am stoploss vorbei bis jetzt. GGf kaufe ich nochmal nach 0.56.
    China Importe sind stabil keine erhöhte demand.

  5. #5

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    Also doch stop loss der Markt will eben doch 73-75 sehen. Werde aber nochmal reingehen. Dafür gibt es ausser der chart wellen sonstwas Technik ( die alle den Nachteil haben dass sie die Zukunft aus der Vergangenheit vorhersagen wollen also rekursive Methoden sind ) zwei Gründe erstens wurde die Prognose Weltölverbrauch von -3% auf -2.9% revidiert... das ist Schwachsinn und dann die Sache mit den auch heute wieder gestiegen yields besonders 10 year ( obwohl die gar nicht auktioniert wurde ). Zwar war im Juni 08 der 10 year yield bei 4,5% aber das war vor Lehman und die China US und EU exporte noch nicht um bis zu 30% gefallen. Nach Erreichen von 75 USD/bbl für WTI wird der Preis fallen. Denn ein grosser teil von import oil in China geht ins stockpiling. China hat inzwischen , wie es kürzlich bewiesen hat mit der Preisreduktion für ore und coal , grossen Einfluss auf die Preise von commodities.

    Wiedereinstieg beim alten SL 0.55 . Sofern USD zu Eur dauerhaft unter 1.4 bleibt
    wird WTI crude erstmal bei 70 stehen.

  6. #6

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    Na also neuer EK BN2AZK nach stoploss 0.55 wieder 0.55 jetzt 0.65 Verlust überkompensiert. USD 1.3872 nachdem Grossmaul Kudrin kräftig zurückrudern musste. Is nix mit USD ablösen mit Oligarchenrubel! Da hab ich auch gleich noch 50% profit eingestrichen mit TB1WAV.
    Copper fällt wie ein Stein.
    Wenn man erfolgreich traden will muss man zuerst sorgfältig analysieren und dann handeln und darf beim ersten stoploss nicht aufgeben.
    Die Preise der commodities sind hochspekuliert demand gibts nicht.

    VK BN2AZK 0.64 die Sache mit Iran "Wahlbetrug" ist politischer Israel USA Krampf ( Putin wurde mit 123,11 % gewählt!) aber riskant.

    Werde einen WTI call raussuchen.

  7. #7

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    Na also neuer EK BN2AZK nach stoploss 0.55 wieder 0.55 jetzt 0.65 Verlust überkompensiert. USD 1.3872 nachdem Grossmaul Kudrin kräftig zurückrudern musste. Is nix mit USD ablösen mit Oligarchenrubel! Da hab ich auch gleich noch 50% profit eingestrichen mit TB1WAV.
    Copper fällt wie ein Stein.
    Wenn man erfolgreich traden will muss man zuerst sorgfältig analysieren und dann handeln und darf beim ersten stoploss nicht aufgeben.
    Die Preise der commodities sind hochspekuliert demand gibts nicht.

    VK BN2AZK 0.64 die Sache mit Iran "Wahlbetrug" ist politischer Israel USA Krampf ( Putin wurde mit 123,11 % gewählt!) aber riskant.

    Werde einen WTI call raussuchen.
    Gutes Timing mit dem BN2AZK, bin auch mit einer kleinen Summe dabei (EK 0,58)!

    Mein GAS Long GS1YMA ist heute um 17% gestiegen. Seltsam, komplett gegenläufige Entwicklung zum Öl.

    Hast Du dafür eine Erklärung?

    Gruss Lex :cool:

  8. #8

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    Nein von dem US gasmarkt bzw spotmarkt hab ich keine Ahnung.
    Man muss aber bedenken wie billig US nat gas am henry Hub spot war gegen dieselbe BTU in oil da musste mal eine Reaktion kommen.
    jedenfalls habe ich irgendwo gelesen dass bei dem derzeitigen Preis der Abbau der neu entdeckten ( 2008) sehr grossen shale gas reserven sich nicht rechnet. Vielleicht ist deshalb noch mehr drin.

  9. #9

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    Man kann mal rechnen 1 gal heating oil hat rund 150000 BTU und kostet spot 1.82 USD nat gas bezogen auf 1 Million BTU (mmbtu) kostet spot 4.17 USD
    also 1mmBTU heating oil kostet 12.133 USD. Also rund 2.9 mal soviel wie nat gas. Warum rüsten die Amis nicht auf nat gas cars um? Wird wohl ein US Oligarch verhindern.

  10. #10

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    Man kann mal rechnen 1 gal heating oil hat rund 150000 BTU und kostet spot 1.82 USD nat gas bezogen auf 1 Million BTU (mmbtu) kostet spot 4.17 USD
    also 1mmBTU heating oil kostet 12.133 USD. Also rund 2.9 mal soviel wie nat gas. Warum rüsten die Amis nicht auf nat gas cars um? Wird wohl ein US Oligarch verhindern.
    Korrekt. Und im langjährigen Mittel wurde eine "Oil-BTU" etwa 1,8 mal so hoch am Markt bewertet wie eine "Gas-BTU". Wenn WTI über 60 USD bleibt und davon gehe ich aus, müsste Gas also auf ca. 7 USD ansteigen, das würde für meinen GS1YMA einen Kurs von ca. 3,50 Euro bedeuten, 200% Plus.

    Scheint mir ein recht sicherer Trade zu sein, ich bleibe drin und ziehe den Stop auf meinen EK (1,20) hoch.

    Gruss Lex :cool:

  11. #11

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    Die Iran sache könnte alles ändern obwohl m.E. Ahmadhinejad eine starke Unterstützung in der Landbevölkerung hat. Da gab es einmal eine orange Revolution mit gas princess Tymochenko...
    Sollte die Wahl annulliert werden dann könnte oil und gas massiv abstürzen - und umgekehrt, wenn die "Revolution" weitergeht. Halte mich da erstmal raus.

  12. #12

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    LME lead short SG0UH0

    OK copper COMEX short läuft gut Nickel LME short kein geeigneter schein aber man kann bei http://www.kitcometals.com/charts/lmewarehouse.html sehen
    dass nachdem Nickel stocks etwas abgenommen haben nun Blei randvoll ist
    ( man muss immer dazu die daten von Shanghai haben die sind aber nicht free of charge )
    Also Shanghai ist randvoll mit copper und Blei da empfiehlt sich SG0UH0 mit noch gerade tolerierbarem spread EK 5.75

  13. #13

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    Hinsichtlich WTI ist kein trend auszumachen offenbar ist solange die Iran sache offen ist die untere grenze bei 69. Wenn die unterschritten wird sollte man schnell wieder in put gehen. Einige "Experten" vermuten sollte Ahmadhinejad irgendwie politisch beseitigt werden zugunsten seines pro westlichen Tymochenko - type Mitbewerbers wird oil unter 30 fallen!
    Glaube aber nicht dass der kleine demagoge zu beseitigen ist.

    Jetzt sollte man die Kursbewegungen der im Irak explorierenden driller genau beobachten. Wenn die stark fallen rein in den put.

  14. #14

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    CM6BBC und SG0UH0 beide weg zu 6.2 EK 5.55 und 5.75 Wiedereinstieg geplant.

  15. #15

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    Zitat Zitat von LexLuthor
    Gutes Timing mit dem BN2AZK, bin auch mit einer kleinen Summe dabei (EK 0,58)!
    Hab den Oil short vorhin zu 0,67 verkauft. Lieber einen kleinen Gewinn von 15% eingesteckt als wieder in die Miese zu laufen. :cool:

    Irgendwie habe ich das dumme Gefühl dass WTI kaum fallen wird, demand hin oder her. Es sind wegen Iran wieder soviel Ängste im Markt, es reicht irgendeine blöde Nachricht ala "Mussawi Anhänger besetzen Ölquellen! :eek: " und wir sehen wieder 80 USD.

    Gruss Lex :cool:

  16. #16

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    Ja bin da auch raus die Iran Sache riecht mir zu sehr nach CIA und Orange Revolution. Andererseits wenn der Mussawi drankommt wie auch immer dann ist oil tot. Glaube ich aber nicht jedenfalls nicht gleich.

  17. #17

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    ich bin da nicht rein, der dax hatte zumindest gestern seinen guten tag.
    kirschen heruntermachen muß auch sein.
    die iraner waren mir schon immer simpatisch, natürlich nicht der ajatholla der dusselige schlawiner.
    sollen die quellen besetzen dann wird im irak gepumpt.
    wichtig ist es kracht in der kiste.

    nix CIA. die welt steht kopf. die zeiten sind vorbei als der sohn vom dulles mit einem köfferchen $ die schose iran noch regeln
    konnte.

  18. #18

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    Mit oil future arbitrage machen einige ständig grossen Profit. Diese haben kein Interesse an irgendwelchen politischen Veränderungen im Iran. Ahmadhinejad garantiert für stets lukrative futures spekulation wahrscheinlich verdient er mit.

    Man weiss nicht welche Interessen hinter Obama stehen. Wenn Obama es schafft die USA von Israel abzukoppeln steht die neue alte Weltmacht schon fest.
    Wahrscheinlich ist die Iran sache von Israel inszeniert es geht vermutlich um die Nabucco gasline wie auch schon im Georgien "Konflikt" darauf ist Putin wie ein greenhorn reingefallen. Wenn man es genau nimmt gibt es weder westlich noch südlich noch östlich von RU irgend jemand, der kein vitales Interesse daran hat Gazprom abzuschiessen.

  19. #19

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    WTI mit sell trigger?

    WTI / NYMEX ist heute kurz unter sell trigger 69,5 gefallen. Vermutlich auch eine reaktion auf die nahende Pleite von Californien. Ich warte noch rebound ab auf ca. 71 und sehe mir die Irak explorer an wenn die auch fallen dann komt wieder BN2AZK dran. CU COMEX und LME erholt sich auch nicht. Bei Cu ist das Potential ziemlich gross da Shanghai stock randvoll ist mit Cu. Ein 1:1 call ist seit Jan von 1.7 auf 9.7 gestiegen Cu kann auch wieder auf Jan level fallen.

  20. #20

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    hallo, du operator „am militärisch-industriellen komplexes“
    was haben wir da, heritage & petrel.
    aber oligarchen proben den aufmarsch. die (schrotthändler leichenflederer.)

  21. #21

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    AA1XUB AA1RJJ call AMEX nat gas index

    Zitat Zitat von LexLuthor
    Korrekt. Und im langjährigen Mittel wurde eine "Oil-BTU" etwa 1,8 mal so hoch am Markt bewertet wie eine "Gas-BTU". Wenn WTI über 60 USD bleibt und davon gehe ich aus, müsste Gas also auf ca. 7 USD ansteigen, das würde für meinen GS1YMA einen Kurs von ca. 3,50 Euro bedeuten, 200% Plus.

    Scheint mir ein recht sicherer Trade zu sein, ich bleibe drin und ziehe den Stop auf meinen EK (1,20) hoch.

    Gruss Lex :cool:
    Habe mich mit der US nat gas sache näher beschäftigt. Der massive Absturz von nat gas NYMEX futures und spot Hub soll mit den in 2008 veröffentlichten sehr grossen ressourcenfunden von shale gas zusammenhängen. Wenn die zu 100% gefördert werden könnten wären die US nat gas Reserves mindestens 6 mal grösser als die bekannten in RU! Die Förderung von shale gas ist aber selbst ein energiefresser und verlangt zudem spezielle Horizontalbohrtechniken mit irgendwelchen Steinzermahlungstechniken da shale gas in Hohlräumen des Gesteins eingeschlossen ist. Von der Technik können die Russkis nicht mal träumen dazu reichts einfach nicht. Jedenfalls wird die Technik genutzt aber wegen der absurd niedrigen Gas preise haben die grössten Produzenten von shale gas
    die exploration eingestellt. Bzw. mussten da ihre gesamtkosten erst ab spot 7 US$ gedeckt sind. Dazu gehören die auch hier bekannten Chesapeake, Apache etc.
    Man kann US gas cos kaufen oder einen call auf AMEX nat gas index. Dieser hat gegen eine call auf NYMEX futures den vorteil dass keine rollover losses auftreten. Diese dürften ganz ordentlich sein denn der NYMEX nat gas future per dec 2010 steht schon bei 10 USD/mmBTU.
    AMEX index steht bei 427 der AA1XUB hat einen ko level 385 Basispreis 359
    etwas weiter weg ist AA1RJJ ko level 350 Basis 327.

  22. #22

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    Zitat Zitat von vladimirbush
    Habe mich mit der US nat gas sache näher beschäftigt. Der massive Absturz von nat gas NYMEX futures und spot Hub soll mit den in 2008 veröffentlichten sehr grossen ressourcenfunden von shale gas zusammenhängen. Wenn die zu 100% gefördert werden könnten wären die US nat gas Reserves mindestens 6 mal grösser als die bekannten in RU! Die Förderung von shale gas ist aber selbst ein energiefresser und verlangt zudem spezielle Horizontalbohrtechniken mit irgendwelchen Steinzermahlungstechniken da shale gas in Hohlräumen des Gesteins eingeschlossen ist. Von der Technik können die Russkis nicht mal träumen dazu reichts einfach nicht. Jedenfalls wird die Technik genutzt aber wegen der absurd niedrigen Gas preise haben die grössten Produzenten von shale gas
    die exploration eingestellt. Bzw. mussten da ihre gesamtkosten erst ab spot 7 US$ gedeckt sind. Dazu gehören die auch hier bekannten Chesapeake, Apache etc.
    Man kann US gas cos kaufen oder einen call auf AMEX nat gas index. Dieser hat gegen eine call auf NYMEX futures den vorteil dass keine rollover losses auftreten. Diese dürften ganz ordentlich sein denn der NYMEX nat gas future per dec 2010 steht schon bei 10 USD/mmBTU.
    AMEX index steht bei 427 der AA1XUB hat einen ko level 385 Basispreis 359
    etwas weiter weg ist AA1RJJ ko level 350 Basis 327.
    Interessant. Kannst Du Dir erklären warum die Kursverläufe so unterschiedlich sind? AMEX nat gas hat schon ziemlich aufgeholt, läuft weitgehend parallel mit WTI, NYMEX Erdgas ist noch weit unten.

    Gruss Lex :cool:
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  23. #23

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    Der AMEX nat gas index ist ein basket, die Kurse von 15 US gas companies werden abgebildet, konnte aber die Gewichtung bis jetzt nicht herausfinden.
    Der NYMEX ist kein index, sondern ein echter preis, der läuft parallel zu den futures. Da es kaum spekulation in nat gas futures gibt bzw. angeblich nicht gibt, treffen sich da produzenten und konsumenten. Die futures hängen wesentlich vom stand der reserven ab, und die sind historisch hoch, bilden also den den tatsächlichen durch supply demand bestimmten nat gas preis ab wie zur zeit an Henry Hub gehandelt.
    Die gas companies stocks sind schon etwas vorausgelaufen, die folgen eher den im nächsten Jahr zur Lieferung an henry Hub fälligen gas futures.

  24. #24

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    CM6BBC und SG0UH0 Wiedereinstieg zu 5,9 und 5,65 nach Bernanke OTC.
    Ich sehe weiterhin nicht dass die FED Zinsanstieg am langen Ende verhindern kann durch QE Zinsanstieg bedeutet USDX steigt commodities und stocks fallen.
    Oil bleib ich weiter draussen Obama geht auf die alte Bush linie gegen Iran.
    Nat Gas AMEX warte ich ein low unter 400 ab dann call long.

    Es bleibt bei der Einschätzung die US jobless claims sind wieder gestiegen - abgesehen davon dass die Statistik sowieso gelogen ist - und das ist bearish für industry metals. Ich meine dass die irrationale steel - hype wieder in die realität zurückkommen wird. Das würde dann nickel preis nach süden schicken.
    Auch mit salzgitter put und US steel put kann man verdienen.

  25. #25

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    Ein steiler Anstieg des USDX sollte demnächst kommen. Das erste Signal gibt
    USD/CAD. Der Loonie fällt rapide gegen USD und das kann auf einen commodity crash hindeuten. Auch USD/AUD geht in diese Richtung.
    Wie gesagt Bernanke kann viel erzählen er wird einen Zinsanstieg am langen ende nicht verhindern können und das ist "Gift" für Rohstoffe und Aktien in der derzeitigen Situation der massgeblichen Wirtschaften.
    Die Cu Pb trades liegen zwar im Minus aber ich bleib drin ohne S/L.

  26. #26

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    Hier noch eine von vielen Meinungen. Es war ausgerechnet Bernanke der die "green shot" Phrase in Umlauf gebracht hat. Da es dafür bisher nur setiment Idikatoren gibt aber gerade keine realen Daten ist das panic-exit potential gross.
    Geht man nach decisionpoint dann stehen alle Industry commodities vor einer 50% Korrektur - nach unten. Hier muss man sorgfältig planen denn bei 1:1 scheinen ist das gewinnpotential gross und ebenso dasrisiko mehrfach in stoploss zu laufen. Hierzu sollte man sich denn Tagesverlauf von Cu LME ansehen. Die vola ist sehr gross das ist keinesfalls mehr auf demand supply zurückzuführen da werden Spekulanten - darunter auch die bekannten russischen mit "Zweitwohnung" in London - unruhig.

    Don't Give Up On the Dollar Just Yet

    Thursday, June 25, 2009 3:02 PM

    By: Hans Parisis

    Eurostat, the Statistical Office of the European Communities just informed that industrial new orders in the euro area (EA16) are down by 35.5 percent year-over-year and down 1 percent month-over-month. Excluding ships, railway, and aerospace equipment, for which changes tend to be more volatile, industrial new orders decreased by 0.9 percent month-over-month.

    While looking at these awful numbers, I don’t think the euro should be where it is now against the dollar. That said, we have to admit that for now reflation trades have weakened the U.S. dollar.

    But take care. Once the current economic recovery fails, which in my opinion will be the case, and investors start to understand we’re only seeing an inventory adjustment helped by expansionary conditions, the U.S. dollar will be back in play.

    Real yields in the eurozone have moved up while money supply growth and credit have rolled over. In my opinion, the window of opportunity for risky assets in the eurozone to rally will definitively be closed for some time within the next couple of months.

    Deflation and not inflation will determine currency valuations and the U.S. dollar will be king, notwithstanding the majority of people are convinced of the opposite is true. Once deflation is recognized as the real risk, all currencies will come under pressure.

    Besides that, European banks’ balance sheets are sounding alarm bells — it really sounds like a carillon — and as banks fail to raise equity, credit will have to be tightened. The euro is ticking all the boxes for future weakness.

    But, markets still seem to be overly preoccupied by a possible reemergence of inflation in the medium term caused by the Federal Reserve’s use of its non-conventional monetary policy approach.

    In my opinion, the markets get it wrong and should better focus on the euro instead of the dollar. They are heading for a real surprise in the autumn when there is a great probability we will see the euro mowing down substantially against the U.S. dollar.

    The current weakness of the dollar is clearly linked to the growing perception of coming inflation that which has had a negative effect on the value of U.S. debt assets. I really doubt that inflation is an issue for the western world for the next couple of years.

    Of course I can be wrong, but if inflation is not the issue in the near term, then markets will have to be re-priced and we should expect this re-pricing to work in favor of the U.S. dollar.

    So, investors shouldn’t sell their dollars too early. Have patience. I am still bearish on the euro and bullish on the dollar, at least for the time being.

  27. #27
    Avatar von Kusoke
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    Komisch, wir leben immer noch

  28. #28
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Kreditausfallversicherungen, CDS: Die Regierungen sind machtlos gegen die Bankster...

    Im Gespräch: Christopher Whalen, IRA
    „Die Regierungen sind machtlos gegen die Bankster“

    16. Februar 2010 Nach zum Teil recht phantasievollen Medienberichten stehen Griechenland und andere europäische Randstaaten im Generalverdacht, wegen hoher Schulden, schwacher Wirtschaft und strukturellen Defiziten künftig möglicherweise nicht mehr in der Lage zu sein, ihre Verbindlichkeiten bedienen oder gar zurückzahlen zu können.

    An den Finanzmärkten wird intensiv darauf spekuliert. Das führt zu einer Eigendynamik. Der Markt für Kreditausfallversicherungen muss aus diesem Grund dringend reguliert werden, erklärt Chris Whalen, Risikospezialist aus New York (siehe: Institutional Risk Analytics). Allerdings zeigten sich die Regierungen bisher machtlos gegen die Bankster, die ihre Eigeninteressen mit allen Tricks verteidigten.

    Der Preis für die Versicherung gegen einen Zahlungsausfall Griechenlands ist stark gestiegen. Wie ist das zu bewerten?

    Wir geben Anlegern mit Kreditausfallversicherungen oder Credit Default Swaps (CDS) die Möglichkeit, gegen Hausbesitzer, Unternehmen und ganze Staaten zu spekulieren. Vergleicht man die Spekulationen gegen Griechenland mit dem, was George Soros vor Jahren gegen Großbritannien unternahm, so sind sie problematischer. Denn die Spekulanten sind größer als der Basismarkt. Das vergleichsweise kleine Griechenland kann sich am offenen Markt kaum verteidigen, wenn sich die spekulativen Kräfte der Welt, koordiniert durch die unregulierten derivativen Finanzinstrumente, konzentriert gegen das Land richten. Es ist, wie wenn ein wildes Rudel Wölfe über das schwächste Mitglied einer Wildtierherde herfällt.

    Wie ist so etwas möglich?

    Man muss sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass das Eingehen solcher Wetten praktisch nichts kostet. Wenn man einen CDS abschließt, zum Beispiel mit der Deutschen Bank, die sehr aktiv ist in diesem Markt, so erhält man praktisch unbegrenzte Möglichkeiten, Fremdkapital einzusetzen. Sollte es tatsächlich zur Störung der Zahlungsfähigkeit Griechenlands kommen, so muss die Gegenpartei nicht die relevanten Anleihen liefern, sondern kann Wertdifferenzen durch Bargeld ausgleichen. Die Transaktionen sind vergleichbar mit Pferdewetten. Der sehr spekulative Markt vergrößert so die eigentlichen Probleme und trägt dazu bei, dass die Risikoprämien stark steigen.

    Welche Konsequenzen kann man daraus ziehen?

    Das Beispiel Griechenland zeigt, wieso der Markt mit CDS stärker reguliert werden muss. Tatsächlich scheinen die Regierungen in den Vereinigten Staaten und Europa aber machtlos gegen die Bankster zu sein. Bisher hat sich nach der Krise nichts verändert. Der Blick auf die vergangenen 100 Jahre lehrt, dass die Spekulanten immer die Oberhand über die Politiker behalten. Sehr wahrscheinlich werden weitere Spekulationswellen folgen, zum Beispiel gegen Spanien. Wir müssen uns in der westlichen Zivilisation fragen, ob wir so etwas tolerieren wollen. AIG, Lehman Brothers, Bear Stearns, Island - alle waren Opfer von Spekulationen mit CDS. Wie lange wollen wir noch so weiter machen?

    Was sollte man ändern, was würden Sie tun?

    Grundsätzlich sollte man nur dann Kreditausfallversicherungen auf griechische Anleihen kaufen können, wenn man solche im Depot hat - so einfach ist das. Wer ökonomische Interessen hat, sollte sie absichern können - und damit hat's sich. Der heutige Markt jedoch ist meschugge.

    Inwiefern?

    Der Preis für die Versicherung gegen Zahlungsschwierigkeiten Griechenlands ist in den vergangenen Wochen zwar deutlich gestiegen. Läge die Ausfallwahrscheinlichkeit aber bei 10, 20 oder 30 Prozent, so müsste er deutlich höher liegen. Die Händler, die solche Instrumente handeln, denken nicht in Wahrscheinlichkeiten, sondern sie spekulieren einfach nur auf höhere Zinsen am Rentenmarkt. Sie setzen den Preis immer wieder zu tief an: Am Tag vor der Lehmanpleite etwa konnte man Absicherungen gegen den Zahlungsausfall noch zu sieben Prozent des Nominalwertes erwerben. Da die Händler für den Kauf von CDS praktisch kein Kapital benötigen, können sie ihre Positionen immer weiter ausbauen und auf diese Weise die griechischen Zinsen und den Euro bewegen.

    Welche Zahlen zeigen, dass der Derivatemarkt größer als der Basismarkt ist?

    Tatsächlich ist das schwierig. Denn dieser Markt ist praktisch ein Monopol der Banken, das sich durch begrenzte Verfügbarkeit von Informationen auszeichnet. Er ist das krasse Gegenteil eines offenen, transparenten Marktmodells nach amerikanischem Verständnis. Faktisch sind sogar Agenturen wie Bloomberg und Thomson-Reuters gezwungen, die Daten, die sie veröffentlichen, ihrerseits von Drittanbietern zu klauen. Und selbst die sind nicht sehr aufschlussreich, da es nur Tagesendkurse sind. Das ist ein Problem. Wenn meine Kunden zum Beispiel die Deutsche Bank in London anrufen, um einen CDS-Preis zu erhalten, so wissen sie nicht, was im Markt wirklich vor sich geht. Selbst der Bund-Markt in den 80er-Jahren war transparenter als der heutige OTC-Markt. Denn es gab die Fixings und die Kollegen auf dem Handelsparkett.

    Die Deutsche Bank sei sehr aktiv in diesem Markt, sagten sie …

    … ja man braucht sich nur die Finanzinformationen anschauen. Dann sieht man, dass die Abteilung Sales-Trading in London die größte Erlösquelle der Bank ist. Sie ist der Schwanz, der mit dem Hund wackelt. Sie machen viele Geschäfte mit Kunden, aber sie halten auch selbst große Positionen.

    Möglicherweise sichern sie damit ihre eigenen Risiken ab.

    Ich habe nichts dagegen, wenn ein Unternehmen sich auf diese Weise gegen kommerzielle Unwägbarkeiten versichert. Wenn es jedoch im Verhältnis von zehn zu eins „short“ ist, wird es problematisch. Denn auf diese Weise machen sie das eigentliche Problem aus ökonomisch irrationalen Gründen nur schlimmer, indem sie gegen sich selbst wetten. Es ist so, als ob Sie eine Feuerversicherung auf das Haus eines Nachbarn abschließen könnten, um es schließlich einfach abzufackeln und die Versicherungssumme zu kassieren.

    Steckt ein System dahinter? Kaufen die Marktteilnehmer erst die CDS und sorgen dann für die passenden Nachrichten?

    Sicherlich, denn es besteht ein Anreiz dazu. Alle Impulse in diesem „Scheinmarkt“ sind pervers. Die Hedge-Fonds, die gegen Griechenland wetten, gleichen im Kern jenen Leuten, die am Sonntag auf Pferde wetten. Sie haben genau die gleiche Mentalität.

    Was sollten Merkel, Sarkozy oder Obama tun, um das zu ändern?

    Wir brauchen eine einheitliche Position unter amerikanischen und europäischen Regulatoren zur grundlegenden Veränderung dieses Marktes. In dem Moment, in welchem man die Möglichkeit zum Abschluss eines CDS an das Vorliegen kommerzieller Interessen koppelte, würde das Handelsvolumen nach meinen Schätzungen automatisch um etwa 90 Prozent zurück gehen. Die Akteure, die diesen Markt betreiben, verstecken sich hinter der Tatsache, dass es realwirtschaftliches Interesse an Absicherungsmöglichkeiten gibt. Mit der Forderung, diesem Interesse weiterhin gerecht werden zu wollen, decken sie nur die restlichen 90 Prozent der Marktteilnehmer, die sich wie I d i o t e n verhalten.

    Ich hoffe, dass die Regierenden spätestens dann wirklich wütend werden, wenn es zu weiteren Spekulationen gegen Portugal, Spanien und vielleicht gegen die ganze EU kommen sollte. Bisher jedoch gibt Merkel den Banken einen Freifahrtschein. Die Deutsche Bank beeinflusst die Einstellung der Regierung und sie sorgt auch für die Meinungsbildung an den Universitäten des Landes. Merkel und Obama spielen auf Zeit und hoffen, die Banken könnten die Lage wieder in den Griff bekommen. Ich zweifle daran.

    Wieso?

    Die europäischen Banken haben schon seit Monaten große Schwierigkeiten, mit den Finanzprodukten fertig zu werden, die sie von britischen und amerikanischen Banken kauften und die sich auf den amerikanischen Immobilienmarkt beziehen. Dieser amerikanische Markt wird im laufenden Jahr erneut unter Druck geraten. Das wird bei den europäischen Finanzunternehmen zu weiteren Verlusten führen.

    Das Gespräch führte Christof Leisinger

    http://www.faz.net/s/Rub645F7F438653...~Sspezial.html

    http://www.faz.net/m/%7B67FFAB36-9A2...%7DPicture.jpg
    Christopher Whalen, The Institutional Risk Analyst


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  29. #29
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    Larry Summers ist mitschuldig an der Finanzkrise

    Immer noch Aktuell:

    Im Gespräch: Christopher Whalen, IRA
    „Larry Summers ist mitschuldig an der Finanzkrise“

    22. Juni 2009 Präsident Barack Obama plant einen Umbau der amerikanischen Finanzaufsicht. Sein Plan sei der umfassendste seit den Reformen, die auf die Große Depression folgten, heißt es allgemein.

    Manche sehen das anders. Zum Beispiel Christopher Whalen, Managing Director des Risikospezialisten Institutional Risk Analytics. Es handele sich um Augenwischerei, erklärt er. Die Politik wolle den Status Quo in Wirklichkeit gar nicht ändern. Personen wie Finanzminister Timothy Geithner oder Obamas Wirtschaftsberater Larry Summers seien mitschuldig an den Problemen. Wie könne man also Reformvorschläge von ihrer Seite ernst nehmen?

    Im Kern müsse man die Kreditversicherungen (Credit Default Swaps) verbieten - und schon habe man die systemischen Risiken gelöst, erklärt er.

    Was halten Sie von den Vorschlägen zur strengeren Regulierung der Finanzmärkte?

    In meinen Augen sind sie weitgehend Augenwischerei. Die Probleme sind allerdings so dringend und offensichtlich geworden, dass die Wertpapierhändler und das amerikanische Finanzministerium gezwungen sind, öffentlich über sie zu debattieren, obwohl sie das gerne vermieden hätten.

    Was unterstellen sie da?

    Die Politiker bemühen sich intensiv, den Eindruck zu erwecken, proaktiv zu agieren - ohne den Status Quo allerdings wirklich zu verändern.

    Wie sieht der aus?

    Das Grundproblem ist, dass die großen Banken wie JP Morgan, Goldman Sachs und andere nicht überleben können ohne die Subventionen, die sie vom Over-The-Counter-Markt erhalten. Dort sind die Renditen höher als in allen anderen Marktsegmenten. Sollten wir wirklich ernst machen wollen mit Reformen, so müsste es bei diesen Banken zu Veränderungen kommen - sie müssten kleiner werden.

    Was heißt das, „sie können nicht überleben“?

    Im Kern zahlen alle amerikanischen Finanzmarktteilnehmer eine Subvention an diese Banken, um sie liquide zu halten. Diese sehen nominal betrachtet zwar optisch profitabel aus, auf risikoadjustierter Basis jedoch verlieren sie Geld. Tatsächlich sind das parasitäre Unternehmen.

    Sowohl der Kongress als auch die Obama-Administration wollen aussehen, als ob sie agierten. Es gibt jedoch keine Möglichkeit, die Probleme zu lösen ohne die großen Banken zu restrukturieren und kleiner zu machen.

    Wieso?

    Die Aufgaben, die sich im Regulierungsbereich stellen, sind das Resultat der Geschäftsmodelle dieser Banken - und nicht umgekehrt.

    Lassen sie sich lösen?

    Das ist nicht einfach, denn die amerikanische Zentralbank Fed und die OCC (Office of the Comptroller of the Currency) befinden sich vollständig in den Händen der großen Banken. Sie haben kaum etwas maßgebliches zu sagen. Personen wie Timothy Geithner oder Larry Summers sind mitschuldig an den Problemen. Summers war vor zwölf Jahren unmittelbar mit für die Entscheidung verantwortlich, die außerbörslichen Derivatemärkte nicht zu regulieren. Wie kann man Reformvorschläge von seiner Seite ernst nehmen?

    Was bedeutet das für die Wirtschafts- und Finanzkrise?

    Die „Party“ hat erst angefangen. Die erste Phase bestand in der Wahrnehmung der „wahren Werte“. Das hat unter anderem dazu geführt, dass die Häuserpreis in den Vereinigten Staaten inzwischen 20 bis 25 Prozent gefallen sind. Dieser Prozess wird sich später im Jahresverlauf wiederholen. Dann werden alle Immobilien, die inzwischen wegen der Zahlungsunfähigkeit bisheriger Besitzer von den Banken übernommen worden sind, zu Liquidationspreisen auf den Markt geworfen werden. Das wird und muss die Preise weiter unter Druck setzen. Wenn man sich die Immobilienmärkte heute anschaut, so sind fünf bis zehn Prozent aller Verkäufe das Resultat von Zwangsversteigerungen. Dieser Anteil wird steigen auf 30 bis 40 Prozent zum Ende des Jahres. Banken werden übernommene Immobilien um jeden Preis verkaufen wollen. Denn die Kosten, um sie zu halten und zu verwalten sind zu hoch. Die Preise im Jumbobereich, also bei Häusern über 500.000 Dollar, waren 40 Prozent zu hoch. Gerade dieses Segment wird noch gewaltig unter die Räder kommen, denn es gibt so gut wie keine Finanzierungen dafür im Moment.

    Immer öfter hört man, wir hätten das Tief der Krise gesehen. Glauben Sie nicht daran?

    Nein, überhaupt nicht. Wir analysieren und bewerten die amerikanischen Banken jedes Quartal - und es wird nicht besser! Wir befinden uns in diesem Land wirtschaftlich betrachtet in der größten Deflation seit den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie mag prozentual betrachtet nicht ganz so extrem werden wie damals. Aber sie wird den Durchschnittsamerikaner hart treffen. Die werden nicht in der Lage sein, ihre Häuser zu ihren Preisvorstellungen zu verkaufen. Und sie wollen nicht mehr verkaufen, um Profit zu schlagen, sondern sie müssen verkaufen, um ihre finanzielle Belastung zu reduzieren. Viele Häuser sind inzwischen weniger wert, als die Hypotheken, die auf ihnen lasten. Dann laufen die Besitzer einfach davon und überlassen sie den Banken. Die wiederum verkaufen um jeden Preis. Die Ausfallrate der Banken wird in den kommenden Monaten massiv zunehmen.

    Was heißt das für Bankaktien?

    Institutionelle Anleger, die wirklich in Vermögenswerte investieren wollen, die finden nun selektiv interessante Möglichkeiten, ganze Banken zu erweben. Als Normalanleger, der auf den Kauf öffentlich gehandelter Aktien angewiesen ist, würde ich jedoch die Finger weglassen, vor allem von den großen wie JP Morgan, Bank of America, Citigroup und Wells Fargo.

    Vor wenigen Wochen kamen die verkaufsorientierten Analysten auf den Markt und erklärten, die großen Banken seien solider als die kleinen. Ihre Absicht war klar: Sie wollten deren Aktienkurse nach oben treiben, um Kapitalerhöhungen durchführen zu können. Das hat funktioniert nach dem Motto „pump and dump“ - aufblasen und fallen lassen. Gegen Ende des Jahres werden sich die Verhältnisse umdrehen.

    Denn die kleinen und mittleren Banken, die jetzt scheinbar so schlecht dastehen, sind in ihren Strukturen viel einfacher als die großen und vor allem auch solider refinanziert. Ich denke, im vierten Quartal kann man zum Beispiel die Papiere von US Bancorp oder BB&T kaufen. Bei den großen dagegen ist das Ende der Probleme noch lange nicht erreicht. Sie müssen von der Regierung saniert werden, angefangen bei der Citigroup. Ich denke, diese Bank wird im dritten Quartal aufgelöst werden.

    ... aber einige von Ihnen haben doch erst die TARP-Gelder zurückgezahlt!

    Ich weiß, aber das ist pure Veräppelung. Diese Jungs wollen sich einfach nur ihre Boni auszahlen können. Die sind so zynisch und so blöde, dass sie diese ganze Übung mit den TARP-Geldern durchgezogen haben um den Anschein zu erwecken, sie ständen gut da. Aber wissen sie was: Sie haben immer noch die Rückkaufprogramme mit der Zentralbank (Fed) um ihren toxischen Müll los zu werden. Und so lange die FDIC (amerikanischer Einlagensicherungsfonds) für ihre Schulden garantiert, sind das keine privaten Banken!

    Wenn man sich die Zahlen der amerikanischen Banken im ersten Quartal ohne die großen vier anschaut, sieht man die schlechtesten Kennziffern seit 30 Jahren. Nimmt man sie dazu, verbessert sich aufgrund ihrer Größe das Bild optisch deutlich. Was aber ist falsch mit diesem Bild? Die großen Banken erhalten riesige Subventionen in Form der extrem niedrigen Zinsen, der Rückkaufprogramme mit der Fed, mit denen sie ihren toxischen Schrott gegen wertvolle Treasuries tauschen können und schließlich den Garantien. Gäbe es die nicht, müssten sie geschlossen werden, da sie sich nicht frei am Markt refinanzieren können.

    Können Sie das konkretisieren?

    Die Refinanzierungskosten von JP Morgan lagen vor zwei Jahren etwa auf dem Niveau der Treasuryrenditen. Heute liegen sie dreieinhalb Prozentpunkte darüber. Die Bank kann so zwar überleben, allerdings nicht sehr viel verdienen. Das Geschäftsmodell hat sich also grundlegend geändert.

    Kann man den von den großen Banken vorgelegten Zahlen trauen?

    Nein, auf keinen Fall. Sie sind frisiert wegen der verbrieften Produkte, die sie noch in den Bilanzen haben. All der toxische Müll, von dem sie vorgeben, ein Dollar Nominalwert sei noch 80 Cents wert, ist im Kern totes Kapital. Sie werden nie wieder Anleger finden, die sie kaufen. Sie geben nun vor, sie nicht verkaufen zu wollen, da sie so „werthaltig“ seien. Die Preise dafür werden jedoch auf jeden Fall fallen, denn wegen der extremer werdenden Krise im Wohn- und Geschäftsimmobilienbereich verringern sich die Cashflows, die sie generieren. Das lässt sich jetzt schon aus den Zahlen herauslesen. Sobald die Banken im Oktober die Garantien verlieren, müssen sie sehen, wo sie bleiben.

    Sie erklärten zu Beginn, die Vorschläge der amerikanischen Regulierung seien pures Blendwerk. Was müsste denn getan werden?

    Man sollte den so genannten OTC-Markt für derivative Finanzinstrumente regulieren. Im Kern muss man die Credit Default Swaps verbieten - und schon hat man die systemischen Risiken gelöst.

    Siehe auch Statement by Christopher Whalen; United States Senate; June 22, 2009 (in englisch!)

    Das Gespräch führte Christof Leisinger


    Text: @cri
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  30. #30

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    æ Luis.

    na und wo bleibt die richtige reform. am ar--sch die reuber.
    es wird weiter gezockt wie vorher.

    egal auch heute kurz vor 6300 im dax ein schöner put CG 021V ek 0.15
    könnte ich jetzt schon verscherbeln 13 Uhr für 0,66
    das sind loker 6,x riesen .

    aber ihr schlappschwänze wartet auf Div. für nächste ostern. packt euch an die eier.
    morgen schauen wir mal ob die bullen die 6300 angreifen .
    egal aber bluten müßen die spizbuben doch . ok

    dreht der dax bei 6240 geh ich long mit CG164W aufs neue.
    :cool: zum teufel.
    Gruß
    Zimmi.

  31. #31
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    Südpol ist angesagt!

    @ zimmi
    den nächste crash kommt bestimmt, so sich wie das armen in der kirche :cool:

    ... ist doch intressant, der schuldner (alte industriestaaten) machen uns glaubhaft das die nächste generation bezahlt, und wenn diese nicht zahlen kann dann die übernächste, und so weiter...

    Das ist nicht kaufmännisch!
    Sondern die politik spielt ein gigantisches schneeball system, das früher oder später sein ende findet.

    Ich sehe schon heute das die nordvölker bewaffnet auf die straße gehen, und sich rechen, das diese um ihre ersparnisse gebracht wurden :cool:

    Was ist eine riesterrent,kapitalebenversicherung,rentenfond,akt ienfond,festgeld, ect... , noch wert, wenn der glaube an das katzengold verloren geht, das kann jeder 3. klässler ausrechnen, wenn ich mehr ausgebe als ich verdiene, werde ich zahlungs unfähig.

    Anold Schwarzenegger kann ein lied in kalifornien davon singen ... ohne Dollar keine AKTION

    ohne Moos nicht los


    :cool:


    PS: Die Nazi haben ab 1935 auch keinen haushalt mehr veröffentlicht!

    Ich treue keine bilanz und keiner statistik, es seidem ich habe sie selbst gefälscht - die griechen sind in der eu-union in bester gesellschaft.

    Jesus würde sagen wenn er die verantwortung für die finanzen hätte,
    wer ohne sünde ist, möge doch den ersten stein auf griechenland werfen.


  32. #32

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    @ Dago.

    ok das ist schon klar geht mir aber am ar--sch vorbei.

    gehnse mit der konjuktur, (kennst du doch) ich geh halt mit dem trend.

    und wenn du an den hindukusch möchtest hab ich auch nichts dagegen.

    vergesse aber deine burka nicht, ok sonst lässt dich mullah omar auf den schlachthof bringen.

    ohne Moos nicht los
    alles paletti.

    nachmittag könnet der dax die 300 knaken egal wenn nicht verscherbeln.

    Gruß
    Zimmi.

  33. #33
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Wahlbetrug! Warum ich nie wieder wählen gehe! + Gesangseinlage

    Friedrich & Weik -Am 20.07.2019 veröffentlicht

    https://youtu.be/EfUWjVw5c5M

    Das ist das Ende der Demokratie! Mit der Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin haben unsere politischen Eliten (Macron & Merkel) gezeigt, was sie von den Bürgern halten. Auch das EU-Parlament hat grandios versagt und somit den Verdruss gegen die EU und die Berufspolitiker weiter befeuert. Nun ist es klar: Die EU wird scheitern! An sich selbst!


    Fotos von: https://twitter.com/deyook


    Weitere Videos zu von der Leyen:

    https://www.youtube.com/watch?v=es3vjeWssHM


    Berufspolitiker:

    https://www.youtube.com/watch?v=G2bZ9GcOMNs


    Wie die Politik unseren Wohlstand zerstört:

    https://www.youtube.com/watch?v=krrr1z32Xv4


    https://www.youtube.com/watch?v=EfUWjVw5c5M


    Nur das ist die wahre Wahrheit:

    https://www.google.com/search?q=Red+...xU9yB_WVjVOPM:

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post306467
    Geändert von Luis (20.07.2019 um 23:34 Uhr)

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