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Thema: Transnationale Lieferung Tschechien nach Rumänien

  1. #1
    Gast8099
    Gast-Trader

    Transnationale Lieferung Tschechien nach Rumänien

    Hallo zusammen. Ich habe mich an dieses Forum gewendet um etwas Klarheit bei einem für mich etwas zu komplizierten Sachverhalt zu bekommen. Vielleicht hat jemand von Ihnen einen interessanten Tipp für mich.

    Der Fall gestaltet sich wie folgt:

    Lieferant A liefert aus seinem Werk in Tschechien (da sich dort die Produktion befindet) nach Rumänien zum Kunden B, das Geschäft wurde aber von Verkäufer C aus der Schweiz veranlasst. Die Rechnung wird auch von C aus der Schweiz an B in Rumänien gestellt.
    Dazu muss man noch sagen, dass A und C Tochtergesellschaften des gleichen Unternehmens sind.

    Beispiel:

    1.) Ist es in dem Fall notwendig, dass die Rechnung dann aus der Schweiz in Rumänien über einen Fiskalvertreter abgewickelt wird?

    2.) Wird in dem Fall eine Verzollung notwendig, obwohl die Lieferung innerhalb der EU (CZ nach RO) abgewickelt wird?

    3.) Wer muss in dem Fall eine Intrastat-Erklärung ausstellen? Der Lieferant und/oder der Besteller in Rumänien?

    Ich würde mich freuen wenn Sie mir einen Tipp geben würden, wie diese Art von Exportgeschäft korrekt abgewickelt wird.

  2. #2
    Avatar von imported_schorsch
    Dabei seit
    06/2008
    Ort
    Taiwan, Taipei
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    823
    klassiches Reihengeschäft...

    EU an Schweiz an EU

    Ware läuft aber EU an EU

    Die Schweiz hat eine "ruhende Lieferung", also es wird direkt geliefert von EU an EU.

    Somit ist die Lieferung von EU an die Schweiz Steuerfrei /UMST aber die Lieferung Schweiz an EU unterliegt der Umsatzsteuer des EU Empfängerstaates.

    Somit ist von der Firma in Rumänien die dortige Umsatzsteuer zu berechnen in der Buchhaltung. Das macht ein gutes Buchhaltungsprogramm automatisch bei Angabe des jeweiligen UMST Artikel / EU MWST Regelung

    Die Rechnung muss glaube ich folgende Hinweis haben
    So ähnlich glaube ich:

    Als zusätzliche Rechnungsangabe muss ein Hinweis auf das Vorliegen eines
    innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäfts aufgenommen werden, z. B.
    "innergemeinschaftliches Dreiecksgeschäft nach
    § 25b UStG" oder "Vereinfachungsregelung nach Artikel 28c Teil E der 6. EGRichtlinie".

    oder

    "Steuerschuld geht auf den Rechnungsempfänger über." (paragraph noch nennen, den weis ich jetzt nett)

    Somit verlagert sich die Steuerschuld auf den Empfänger der Ware. Die Schweiz bucht nur die Nettobeträge. Rumänien mit der lokalen Mehrwertsteuer

    Entscheidend ist, das die Ware nie die EU verlässt.
    Sagen wir mal ein verkürzter und virtueller Import Export des Rechnungspapiers. Deshalb auch Ruhender Versand und die Mehrwertsteurpflicht im Empfängerland

    Beide Firmen brauchen eine Umsatzsteuer ID, sonst ist der Verkauf Mehrwertsteuerpflichtig im Versenderland, also wie ein Bruttoverkauf. Diese kann aber der Empfänger wiederum in seinem Land geltend machen.
    Die Ust ID muss zu der Rechnungsadresse passen, sonst ungültig.


    Mit der Neuerung der EU Mwst Regelung, gibt es eigentlich innerhalb der EU unter Gewerbetreibende keine Umsatzsteuerfreiheit mehr. Alle Leistungen erfahren im Heimatland der Firma oder in dem ausführenden Land eine Versteuerung.
    Klassich: Reverse Charge Verfahren als Beispiel.

    Ist nicht einfach die Regelungen aber machen Sinn. Guter Steuerberater sollte das aber wissen.

    Verspätet der Kommentar aber ich hoffe der hat nachträglich geholfen

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