DAX30
Gold
Brent Oil
EUR/USD
+ Auf Thema antworten
Ergebnis 1 bis 4 von 4

Thema: Klare Worte

  1. #1
    Avatar von Bumblebee
    Dabei seit
    07/2011
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    95

    Klare Worte

    Hallo
    Ich bin nun schon seit 2004 selbstständig mit Buchposten sowie Rest,- und Sonderposten.
    Was mir auffällt - das in letzter Zeit die Dialoge zwischen Interessenten und Händlern,
    immer mehr das Niveau eines besseren Flohmarktes haben.
    Es wird gedutzt - man telefoniert nett - man beantwortet nett Emails, Fragen etc - hört sich um, usw.
    Versucht das Beste für den Kunden rauszuholen - und dann ...
    Nicht mal auf Mails kurz reagieren - kein Interesse mehr - oder oder oder ...
    Gerad im Zeitalter der schnellen Emails, sollte eine kurze Antwort doch möglich sein ...
    Und das sehe ich als seriös an - reist einem doch niemand den Kopf ab ...
    Aber ich denke einfach - einfache Dinge die normal dazugehölren sollten einfach Gang und Gebe sein -
    und zum guten Ton gehören!
    Immer grosse Posten zum Wiederverkauf!!!
    Bücher - Modeschmuck - Grusskarten - diverses ...
    Restposten sind auch häufig im Angebot

    [url]http://www.buchtempel.de.vu[/url]

    Alexandra Hellriegel
    Kleine_Buchoase
    Tiefenseer Str. 11
    13439 Berlin

    Steuernummer: 17/339/62864
    Deutsche USt-ID

  2. #2

    Dabei seit
    12/2014
    Beiträge
    2
    Sehe ich ähnlich. Kontaktaufnahmen laufen oft einfach in die Wüste. Es ist auch zeitweise einfach nervig. Dann hat der potentielle Kunde nach 6 Wochen auch anderswo festgestellt das man Geld für die Ware haben will und kommt dann mit der Erwartungshaltung wieder auf den Plan das man weiß wer er ist und was er wollte obwohl er Wochenlang geschwiegen hat.

    Diese Zeit bezahlen im Endeffekt dann die normalen Kunden mit.

  3. #3

    Dabei seit
    02/2012
    Beiträge
    13
    Was erwartet man denn für eine Sorte von Kunden, wenn man mit Restposten handelt? Was erwartet man denn für eine Sorte von Kunden, wenn man Ebuchtler bedienen will?

    Wer am unteren Ende der Nahrungskette, zum Beispiel alst Kleinstunternehmung mit den Kleisntunternehmern auskommen muss, der läuft nur fleissig und politisch gewollt in dem Hamsterad. Vielleicht lassen sich deshalb wenige Gebildete Hartz IV Empfänger darauf ein, wobei ich niemanden für äußerst gebildet halte der es nicht schafft, in Arbeit zu kommen.

    Ich weiss. Mit diesen Worten mache ich mir hier bestimmt keine Freunde. Wenn überhaupt Kritik an meinem Beitrag kommt, wird sich schnell zeigen was die Restpostenverkäuferin erfahren hat. Die Kirtiker sind schnell wieder weg. Sie melden sich dann so wenig wie jene, die um Rat in einem Forum suchen aber nicht den Anstand haben, sich dafür einfach mal zu bedanken doer mindestens darauf einzugehen. Weg sind sie dann, die Loser. Ich finde das alles mittlerweile nur noch witzig und traurig zugleich. So, und nun wieder raus her.

  4. #4
    Avatar von imported_schorsch
    Dabei seit
    06/2008
    Ort
    Taiwan, Taipei
    Beiträge
    823
    Das Problem ist hausgemacht. Man fragt an, kontaktiert 10 oder 20 oder mehr Unternehmen, schreibt jedem 10 oder 20 Emails, weil man benutzt Email ja nicht wie den Briefverkehr sondern eher als ein Chatprogramm. So kommen schnell 50 bis 500 Mails am Tag zusammen.
    Auch wenn man nicht schreibt, dann kommen Werbemails, Anfragen oder irgendwelche anderen Info. Somit hat man schnell dann auch mal 700 Emails in der Inbox.

    Die kann man nicht mehr Zeitgerecht beantworten. Somit hat der Benutzer sich selbst ins AUS geschossen, weil ihm die Zeit fehlt alles das zu beantworten oder richtig aus zu sortieren.

    Als Verkäufer, der seinen Emailverkehr mit dem Kunden nur sieht, kennt das Emailverhalten seines Gegenüber nicht. Fast der sich kurz und knapp und hatte alle Infos in 1 EMAIL oder schreibt er 5-6-7- x Emails um alles seine Infos zu bekommen.

    Also ergo...irgendwann ist der User überfordert und antwortet einfach nicht mehr, weil er heillos überfordert ist und die Zeit fehlt.
    Ich sag das meinen Kunden oder Lieferanten, das ich in diese BLABLA Emailverkehr bitte nicht immer im CC stehen will, sonst landet der auf der Spamliste und fertig. Dann schreib ein Fax, dann überlegste dir was du schreiben willst.
    Das funktioniert prächtig. Somit bekomme ich in 1-2 Email alle Infos, Produktinfo und Lieferbedingungen mit den Preisen.
    Und einer zügigen Auftragsabwicklung steht nix entgegen.
    Gerne unterbreche ich auch diesen BLABLA mit einem Fax, speziell an meine Lieferanten, und schon hört das gemaile auf, denn jetzt haben die was schriftlich, und müssen mal lesen und NACHDENKEN.

    Auch nehme ich keine Mails mehr an nach 18 Uhr, die werden einfach gebounced. Da viele Kunden glauben, wenn Sie mir um 23 Uhr Nachts eine Bestellung schicken, ist die am nächsten Tag um 8 Uhr bei denen im Geschäft, und wehe wenn nicht, dann Haftbarhaltung, Anwalt, böse Anrufe und und und. Es gibt halt so Geschäftspartner die kein zu Hause haben und denken die ganze Welt wartet nur auf deren Aufträge.

    Das einzige da eine vernünftige Linie rein zu bekommen ist Disziplin und ein klärendes Gespräch mit Kunden und Lieferanten. Ich sag meinen Lieferanten klipp und klar, auch den Kunden, wenn die nur Anfragen und nach dem Angebot via Email sich nicht rühren, das es auch mir helfen kann, hier ein Feedback zu bekommen. Lag es am Preis, an den Konditionen etc., da hört auch mal schnell den Satz, ich wollte ja nur checken ob das machbar ist.

    Was mir verstärkt aufgefallen ist, die Kunden wollen nicht mehr handeln, die wollen den billigsten Preis, sofort und fertig. Aber so billig, das du am besten alles umsonst weggibst und dem Kunden noch Geld schenkst. Das finde ich schade, den gerade das Handeln war der Grund warum ich dieses Geschäft betreibe. Es geht leider immer mehr über die Webseite, also die Bestellungen, und fertig. Optimiert zwar meinen Gewinn, aber es verkümmert das kaufmännische und der persönliche Kontakt.

+ Auf Thema antworten

Lesezeichen

Lesezeichen