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Thema: Nahrungsmittel: Preisschub treibt Konzerne in die Enge

  1. #1
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    Nahrungsmittel: Preisschub treibt Konzerne in die Enge

    Millionenbetrug: Die Fallen der falschen Analysten Nicht alles an der Börse hat Substanz, Geld lässt sich trotzdem damit verdienen - zumindest für die einen: Regelmäßig pushen selbsternannte „Analysten“ und Börsenbriefe die Kurse mehr oder minder wertloser Aktien, um selbst davon zu profitieren. Wegen eines entsprechenden Millionenbetrugs ermittelt derzeit in Deutschland die Staatsanwaltschaft.

    Das „Spiel“ ist immer dasselbe: Superlative, Pseudo-Informationen und schon wenig Geld treiben den Kurs in die Höhe - bis der „Tippgeber“ sich verabschiedet und die „Rakete“ für gutgläubige Anleger nach hinten losgeht.

    Betrug per „Pushen“ und „Bashen“

    Wenn Börsenbriefe und selbsternannte „Analysten“ Anlegern Renditen von mehreren hundert Prozent binnen kürzester Zeit versprechen und die „heißesten“ Kandidaten auf dem Aktienmarkt auch noch gratis präsentieren, dann ist vor allem eines angebracht: eine gesunde Skepsis. Nicht selten geht eine der empfohlenen „Raketen“ am Ende nach hinten los – und der Kleinanleger schaut durch die Finger.

    Erst Ende vergangener Woche gab die Staatsanwaltschaft München bekannt, dass sie wegen des Verdachts des Betrugs Ermittlungsverfahren gegen über 30 Personen in Deutschland und Österreich eingeleitet hat. Drei Personen waren bereits zuvor in Untersuchungshaft genommen worden, bestätigte die Oberstaatsanwaltschaft München Anfang der Woche einen Bericht der „Financial Times Deutschland“.

    In Deutschland, aber auch in Österreich kam es zu mehreren Hausdurchsuchungen. Auch Räume der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) wurden laut Presseberichten unter die Lupe genommen. Ein früherer SdK-Chef soll in U-Haft sitzen, ebenso der Herausgeber eines Börsenbriefs.

    Ein bekanntes Spiel
    Konkret erheben die deutschen Behörden folgenden Vorwurf: Die mutmaßlichen Betrüger sollen mit Aktien mit sehr niedrigem Wert („Penny Stocks“) oder aber gleich wertlosen Papieren zahlreiche Anleger geprellt und damit selbst Millionen verdient haben. Das funktioniert für gewöhnlich so: Mehr oder minder wertlose Aktien werden von den Akteuren in dem „Spiel“ erst in großem Stil billig angekauft und anschließend beworben, um den Kurs zu pushen.

    „Analysen“ ohne jede Substanz
    Die „heißesten“ Tipps tauchen regelmäßig in unterschiedlichen Newslettern und Börsenforen im Internet auf. Oft handelt es sich dabei um völlig unbekannte Unternehmen, die im Freiverkehr (Open Market) über die Börse gehandelt werden und über die wenig bis keine Informationen verfügbar sind: Bergbaugesellschaften, die angeblich vor dem Fund des Jahrhunderts stehen, Biotech-Firmen mit vermeintlich revolutionären Patenten etc., deren „Kursexplosion“ unmittelbar bevorstehen soll. Untermauert werden derart windige Prognosen oft mit (in den seltensten Fällen nachvollziehbaren) Unternehmensnachrichten etwa über den bevorstehenden Einstieg eines Großinvestors oder pseudo-wissenschaftlichen Daten.

    Übrig bleibt der Kleinanleger
    Tatsächlich lassen sich die Kurse derartiger Unternehmen wegen geringer Marktkapitalisierung und kleiner Handelsvolumina vergleichsweise leicht in die gewünschte Richtung treiben. Im äußersten Fall reicht schon ein Investment von wenigen tausend Euro aus, um den Wert bereits merklich zu bewegen.

    Angelockt durch die beginnende Rallye springen Privatanleger auf – und auf dem Höchststand verabschiedet sich im schlimmsten Fall der „Analyst“, der zuvor den „Geheimtipp“ gepusht hatte („Scalping“). Der Kurs fällt, und der Anleger schaut durch die Finger - bis hin zum Totalverlust, wenn er nicht noch vorher die Notbremse zieht. Doch dazu bleibt oft nicht viel Zeit, da die Kurse rascher in den Keller rasseln, als sie zuvor gestiegen waren.

    Beginn des großen „Reinemachens“?
    Im aktuellen Fall sollen die mutmaßlichen Betrüger auch in die andere Richtung gearbeitet haben. Laut „Financial Times Deutschland“ wetteten sie auf fallende Kurse und „halfen“ mit Negativmeldungen über die betreffenden Unternehmen nach. Rund 20 Aktien sollen betroffen sein, und darunter keineswegs wie so oft Schrottaktien, sondern etwa auch Papiere des Photovoltaik-Herstellers Conergy, des Payment-Dienstleisters Wirecard und des Motorenbauers Thielert. Auch Journalisten werden beschuldigt, Kurse hinauf- bzw. hinuntergeschrieben haben, berichtete die „Financial Times Deutschland“ am Montag.

    Die Zeitung vermutet, dass es sich bei der Aktion der Münchner Behörden um den „Auftakt eines großen Reinemachens“ handle. „Vor allem bei denen, die mit dem Pushen und und Bashen von Nebenwerten zu tun haben, geht nun die Angst um.“ Deren gibt es mittlerweile einige.

    Skepsis angebracht
    Natürlich sind nicht alle Börsenbriefe unseriös, einige achten sogar sehr auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit ihrer Wertpapierdeals und Musterdepots, andere weniger. Wo der Graubereich beginnt, lässt sich schwer sagen. Anleger sollten jedenfalls mehr als skeptisch sein, wenn über Unternehmen keine wirklich aussagekräftigen Informationen verfügbar sind und deren Aktien stattdessen mit Superlativen a la „Geheimnis“, „Kursexplosion“ und „Jahrtausendinvestment“ beworben werden.

    Georg Krammer, ORF.at

    „Scalping“ bei WertpapierenBillige Aktien werden durch gezielt lancierte Informationen vom Käufer gepusht. Nachdem der Kurs durch steigendes Anlegerinteresse gestiegen ist, trennt sich der „Pusher“ mit Gewinn wieder von seinen Anteilen.

    http://orf.at/#/stories/2017375/

  2. #2
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    Nahrungsmittel: Preisschub treibt Konzerne in die Enge

    Nahrungsmittel
    Preisschub treibt Konzerne in die Enge
    Von Nils-Viktor Sorge

    http://www.manager-magazin.de/images...anoV9-qvfb.jpg

    Die Lebensmittelbranche steht unter einem Preisschock. Kakao, Weizen, Gewürze und andere Rohstoffe verteuern sich rasant. Die Nahrungsmittelkonzerne wollen die Preise für ihre Produkte auf breiter Front anheben. Der Widerstand von Supermärkten und Discountern bröckelt.

    Hamburg - Rein optisch erweckt die Meerrettichwurzel (Armoracia rusticana) nicht den Eindruck, ein begehrtes Mangelprodukt zu sein. In ihrer dicken, krummen und knöchernen Form erinnert die gelbliche Stange eher an all die robusten Wintergemüse, mit denen sich so manche Kriegsgeneration über die eisige Jahreszeit gerettet hat.


    Tatsächlich hat Meerrettich für die Nahrungsmittelindustrie inzwischen fast den Status von Trüffel erreicht - als knappes, exklusives Gut. "Der Markt ist leer", sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel, Dirk Radermacher, gegenüber manager magazin. "Es droht blanke Knappheit."

    Im wichtigen Anbaugebiet Ungarn hätten die Landwirte in diesem Winter angesichts der hohen Preise sogar die Setzlinge mitverkauft - was die Lage bei der kommenden Ernte noch verschärfen dürfte. Die besonders in Franken beheimateten deutschen Meerrettichhersteller versuchen erstmals, ihre Rohware für viel Geld aus den USA zu importieren.

    Meerrettich steht stellvertretend für eine breite Palette von Lebensmitteln, die in den kommenden Monaten teurer werden, die Inflation kräftig anheizen und Nahrungsmittelkonzerne vor manche Schwierigkeit stellen dürften. Schlechte Ernten in Asien, eine wachsende Nachfrage in Schwellenländern und Finanzwetten von Investoren verteuern Rohwaren wie Kakao, Weizen oder Gewürze derzeit rasant. Manche Produkte könnten gleich ganz aus den Supermarktregalen verschwinden.


    Das schlägt inzwischen voll auf die Importpreise durch, die im Dezember vergangenen Jahres um 12 Prozent über Vorjahresniveau lagen. Im Nahrungsmittelsektor kletterten die Importpreise vor allem bei Rohkaffee (65,1 Prozent), Getreide (56,7 Prozent) und Rindfleisch (12,1 Prozent).

    Produktivitätsreserven sind nahezu ausgeschöpft

    Die Nahrungsmittelhersteller geraten unter Zugzwang. "Die anziehenden Preise lassen sich nur zu einem Teil durch bessere Produktivität abfedern", heißt es bei einem bekannten Lebensmittelhersteller, "die Steigerungen sind einfach zu groß". Der Präsident des Schweizer Nahrungsmittelgiganten Nestlé , Peter Brabeck-Letmathe, rechnet nicht damit, dass sich die Lage rasch entspannt: "Dieses Mal, so fürchte ich, könnte der Anstieg von Dauer sein", sagte er in einem Zeitungsinterview.

    Folglich versuchen viele Konzerne wie Nestlé, Unilever , Oetker und Kraft sowie all die kleinen namhaften Hersteller von Schokolade, Keksen oder Brot ihre höheren Einkaufspreise an Handel und Verbraucher weiterzugeben. Ein Unterfangen, bei dem die Produzenten in der Vergangenheit zumindest in Deutschland oft auf Granit bissen. Discounter unterboten sich 2010 mit zahlreichen Preissenkungsrunden; im europäischen Vergleich gelten Lebensmittel in deutschen Supermärkten als spottbillig.

    2. Teil: Aufgestauter Frust entlädt sich

    Doch dieses Mal baut die Nahrungsmittelbranche einen ungewöhnlich großen Druck auf. Die Unternehmen wollen ihre Anteilseigner auf keinen Fall mit weiter sinkenden Margen auf dem deutschen Markt vergrätzen. Unter den litten zuletzt viele Hersteller, weil Supermärkte und Discounter ihre Preiskämpfe oft auf dem Rücken der Lieferanten austrugen.

    Das zeigt sich an der Umsatzentwicklung der beiden Branchen: Nach ersten Prognosen ist der Umsatz der Händler im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gewachsen, der der Ernährungsindustrie lediglich um ein Prozent. Im Krisenjahr 2009 war der Unterschied noch deutlicher. Die Nahrungsmittelhersteller büßten 4,6 Prozent Umsatz ein, die Händler lediglich 2 Prozent.

    Der aufgestaute Umsatzfrust dürfte sich nun entladen. Deshalb müssen die Händler in diesem Jahr darüber nachdenken, wie sie ihre Waren - möglichst unbemerkt - verteuern. "Aufgrund der Verknappung bei einigen Rohstoffen können wir wohl von Preiserhöhungen ausgehen", sagt Handelsexpertin Susanne Eichholz-Klein von der Kölner Beratungsfirma IBH Retail Consultants. Insbesondere Backwaren, Gewürze und Schokolade seien vermutlich betroffen.

    Auch die Händler selbst stehen steigenden Preisen nicht ablehnend gegenüber. Schon Anfang des Jahres schimpfte Rewe-Chef Alain Caparros via Bild-Zeitung über seine Kunden, sie trügen ein "Aldi-Gen" in sich und würden an Lebensmitteln sparen. Beobachter werteten die Worte auch als Signal an die Konkurrenz, die ewigen Rabattschlachten doch bitte zu beenden.

    Sogar die Wurstproduktion ist gefährdet

    Die Botschaft ist offenbar angekommen. "Fakt ist, dass die Rohstoffpreise an den Weltmärkten stark unter Druck sind", sagt der Geschäftsführer des Handelsverband Deutschland (HDE), Kai Falk, gegenüber manager magazin. "Steigende Rohstoffpreise hätten Auswirkungen auf die Endverbraucherpreise." Allerdings werde der Wettbewerb verhindern, dass die Preise "durch die Decke schießen".

    Dennoch spricht vieles dafür, dass die Lebensmittelpreise stärker steigen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten und damit inflationsfördernd statt -dämpfend wirken. "Nach Jahren, in denen Inflation in der Lebensmittelindustrie mehrheitlich ein Fremdwort war, könnten die Lebensmittelpreise 2011 sogar erstmals oberhalb der Inflationsrate liegen", sagte Nestlé-Deutschland-Chef Gerhard Bersenbrügge.

    Die Umstände für höhere Preise sind aus Sicht der Branche günstig. Aufgeschreckt vom Skandal um dioxinbelastete Eier und Fleischwaren, sind viele Verbraucher bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen. Fraglich ist allerdings, ob das auch für konventionelle Massenware gilt, die sich nicht wegen verbesserter Qualität, sondern steigender Rohstoffpreise verteuert.

    Viele Produzenten müssen zunächst ohnehin sicherstellen, dass sie überhaupt die benötigten Waren bekommen. So verzweifeln die deutschen Feinkosthersteller vor allem an dem Gebaren indonesischer Händlern, die manche Gewürze wegen der steigenden Preise einfach horten. Knapp unter Zimmertemperatur sei dies etwa bei Pfeffer problemlos möglich.

    Vor allem Muskat könnte bald knapp werden, sagt Verbandssprecher Radermacher und warnt vor schwerwiegenden Folgen für die Industrie. "Eine Hausfrau kann auf diese Gewürze vielleicht eine Weile verzichten, eine Wurstfabrik jedoch nicht."

    http://www.manager-magazin.de/untern...1500-2,00.html

  3. #3
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    Glückliche Tage sind wieder da! Und danach: APRES nous le Sintflut...

    APRES nous le Sintflut
    Egon von Greyerz
    Matterhorn Asset Management AG - 6. März 2011

    http://www.gold-eagle.com/editorials...erz030611.html

    Glückliche Tage sind wieder da! Die Aktienmärkte sind stark, die Unternehmensgewinne sind auf, Bankiers machen Rekordgewinne und Boni, die Arbeitslosigkeit ist rückläufig, und die Inflation ist nicht vorhanden. Obama und Bernanke sind das Dream-Team, die USA in die Supermacht es einmal war.
    Ja, es ist erstaunlich, die Schlösser in die Luft, die mit Papiergeld und betrügerischen Manipulationen aller wirtschaftlichen Daten aufgebaut werden kann. Und Madame de Pompadour Bernanke wird alles tun, damit König Ludwig XV Obama glücklich, einschließlich Überschwemmungen Märkte mit unbegrenzten Mengen von gedruckten Geld. Beide wissen, dass in ihren heiligen Allianz, sie begehen eine Todsünde. Aber das Festhalten an Macht ist wichtiger als das Wohl des Landes. Eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe droht für die USA und einen großen Teil der Welt und Bernanke de Pompadour und Ludwig XV Obama beten, dass es nicht während ihrer Regierungszeit geschehen: "Après nous le Deluge". (Herzlichen Dank an meinen guten Freund, der Künstler Leo Lein).

    Moralische und finanzielle Dekadenz

    Eine Flut von einer beispiellosen Größenordnung ist unvermeidlich und unmittelbar bevorstehen. Die Folgen der wirtschaftlichen und politischen Misswirtschaft haben verheerende Auswirkungen auf die Welt für eine sehr lange Zeit. wirtschaftliche, finanzielle, soziale, politische und geopolitische; Und die Folgen werden die meisten Ecken der Welt in so vielen verschiedenen Bereichen zu berühren. Die Einstellung, dass die Welt in den nächsten zehn Jahren oder länger zu unterziehen, wird eine so gewaltige Ausmaß sein, dass das Leben sehr unterschiedlich sein für kommende Generationen im Vergleich zu den aktuellen sozialen, finanziellen und moralischen Verfall.
    Aber die Geschichte gibt uns immer Unterricht und die, die kommen wird notwendig sein, und schließlich gut für die Welt ist. Aber der Übergang und die Anpassung wird äußerst traumatisch für die meisten von uns.
    Wir haben eine gewisse Dekadenz, die in vielen Aspekten gleich, was passiert im Römischen Reich vor seinem Sturz erreicht. Die Familie ist nicht mehr der Kern der Gesellschaft. Mehr als 50% der Kinder in der westlichen Welt wachsen in einem ein Elternteil zu Hause, entweder durch eine alleinerziehende Mutter oder mit geschiedenen Eltern geboren. Kinder sind weder ethische oder moralische Werte noch Disziplin beigebracht.
    Viele Kinder betrachten die Schule als optional und Bildungsstandards steil sind rückläufig. Die meisten Familien haben kein Essen rund um den Esstisch noch einmal pro Woche. Sex und Gewalt sind alltäglich im Fernsehen und im wirklichen Leben. Sowohl Presse und Fernsehen zu schaffen völlig falsche Werte und Ideale. Jeder muss jung und schön oft durch chirurgische oder digital verbessert. Alte Menschen haben wenig Wert und ihre Weisheit ist nicht profitieren die jüngeren Generationen.
    Das Goldene Kalb oder Materialismus ist die ultimative Wert, und angebetet wird kein Mittel scheute, um Ziele zu erreichen Material. Da die meisten der Wohlstand, die 40 letzten Jahren erreicht worden ist in der Schuld und basiert auf gedruckte Geld, ist es völlig falsch und unhaltbar. Ein großer Teil der westlichen Welt hat Standard verbessert ihren Lebensstandard, durch den Austausch von Dienstleistungen und tauschen Häuser in immer steigenden Preisen Kredit finanziert durch bedrucktes Papier und. Die wahrgenommene Reichtum, dafür ist geschaffen aus ist illusorisch und ephemer. Wir haben eine Welt geschaffen, Luft dünn und die Wirtschaft basiert auf Schulden.

    Der Gini-Koeffizient von Einkommen und Wohlstand erreicht nun Extremen in vielen Ländern. Dieser misst die Ungleichheit zwischen den Reichen und den Armen. In den USA der Gini-Koeffizient ist nun auf dem gleichen Niveau wie in den 1920er Jahren vor der Depression. In Ländern wie den USA, die reich sind die immer reicher, während 45 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze, 43 Millionen Euro erhalten Essensmarken und mehr als 700.000 sind obdachlos. Mit einer realen Arbeitslosigkeit von 22% und städtischen Jugendarbeitslosigkeit sehr viel höher steht die Erfahrung bald soziale Unruhen.
    Aber es ist nicht nur die USA, dass die finanzielle Misere, Hunger und soziale Unruhen erleben werden. Dies wird auch am meisten betroffen europäischen Ländern und insbesondere das Vereinigte Königreich, Südeuropa, Osteuropa und den baltischen Staaten sowie den afrikanischen Ländern, dem Mittleren Osten, Asien, ja in der Tat die ganze Welt.
    Sind Boom und Büsten unvermeidlich?
    Nun, wenn man auf die ehemalige britische Labour-Premierminister Gordon Brown hörte er stolz erklärt, dass er Höhenflüge und Abstürze und so Konjunkturzyklen abgeschafft. Aber er war rasch bei der nächsten Büste, die natürlich nichts mit ihm zu tun, da er die US-Subprime-Markt die Schuld für seine unglückliche Schicksal geworfen.
    Cycles oder Ebbe und Flut sind ein natürlicher Teil des wirtschaftlichen Lebens und der Natur. Und genau an dem Punkt, wenn etwas getan werden, um den Schaden zu begrenzen, scheinen die meisten Nationen auf die unheimliche Gabe, die Auswahl der politischen Individuen, die Öl ins Feuer legen wird und die Situation katastrophal schlimmer kommen können.
    Greenspan war ein solches Individuum. Während seiner 19 Jahre als Vorsitzender der Fed, konnte er leiden würde beschränkt die wirtschaftlichen und sozialen Schäden, die in den USA. Stattdessen nahm er jede einzelne Maßnahme kann sichergestellt werden, dass es Konsequenzen geben eine Katastrophe mit unkontrollierbar.
    Aber wir sollten nicht nur die Schuld der Inkompetenz von Greenspan. Es war widerlich, Weisheit zu beobachten jeden kriecherischen Kongressabgeordneter und Senator lecken Greenspans Stiefel und lobt seine. Weil Greenspan Geld drucken und inkompetent Zinsmanagement erstellt eine der größten Spekulationsblasen in der Geschichte der Weltwirtschaft. Aber die Politiker haben dies. Es machte den Börsenboom und Immobilienpreise Anstieg. So waren alle Politiker sich abzeichnenden geliebt von ihren Wählern nicht verstanden, die die schrecklichen Folgen, die waren. Und Bernanke de Pompadour setzt die gleichen katastrophalen Politik der Schaffung Geld aus dünner Luft. Wann wird man je verstehn, dass die Schaffung Geld aus dünner Luft und läuft astronomische Defizite, die nie normal Geld wird zurückgezahlt führt der Weg der totalen Ruin? Wann wird man je verstehn? Die Antwort ist sehr traurig, dass sie nicht und deshalb sie führen die Welt in eine Depression, die Hyperinflation Generationen Zukunft haben unkontrollierbar und katastrophale Folgen für die Strom-und.
    Leere Mägen randalieren
    Wir haben seit Jahren über Hyperinflation, die zu Hungersnot, Elend und soziale Unruhen gewarnt. Nun, das ist genau das, was in vielen Teilen der Welt geschieht. Die Proteste und Sturz des Regimes in Tunesien, Ägypten und Libyen sind in erster Linie auf einen großen Teil der Völker dieser Länder, die keine Arbeit, kein Geld und wenig zu essen. Es ist ihre leeren Mägen, die Ausschreitungen sind. Außerdem sind sie gegen die Führer dieser Länder stehlen von den Menschen protestieren.
    Es ist nahezu sicher, dass diese Unruhen werden in viele Länder im Nahen Osten, Afrika und den Entwicklungsländern zu verbreiten. Dies führt zu neuen Regelungen und neue politische Ordnungen, die entweder ganz links werden konnten oder ganz rechts politisch oder religiösen Extremisten führen. Aber das neue Regime nicht in der Lage, die Wurzel des Problems, die Hunger und Armut ist zu ändern.
    In Ägypten zum Beispiel hat es eine ruhige Militärputsch gewesen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein demokratisches Regime übernimmt aus dem Militär. So wird das Volk immer wieder zu protestieren. Und das wird gleich sein in den meisten Ländern. Schließlich wird das Volk das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen, da keine Regelung in der Lage, ihnen die Nahrung, die sie brauchen.
    Die Hyperinflation Sintflut bevorsteht
    Obwohl Lebensmittel-und Kraftstoffpreise Inflation grassiert weltweit bereits, wir sind nur zu sehen Anfang an. Massive Ölpreissteigerungen werden wahrscheinlich als Folge der geopolitischen Situation sowie Peak-Oil weiter. Der Nahe Osten ist eine Zeitbombe zu gehen. Israel ist in einer äußerst prekären Lage und die Beteiligung oder Nicht-Beteiligung der USA in diesem Konflikt würde beide fatale Folgen für Israel und Frieden in der Welt.
    Die Preise für Nahrungsmittel weiter drastisch ansteigen. Große Teile der Welt sind unter der Armutsgrenze leben heute, und dies wird exponentiell ansteigt.
    Die tödliche Mischung aus steigenden Nahrungsmittel-und Treibstoffpreise bereits zum Nachteil der westlichen Welt. Der Continuous Commodity Index - CCI, (60% Nahrungsmittel, 17% Energie und 23% Metalle) hat fast 2009 verdoppelt seit dem Tief Anfang und hat Monate weg bis 42% in den letzten 12. Die fast senkrechten Aufstieg der CCI ist eine der besten Indikatoren für Hyperinflation bevorsteht. Eine Katastrophe astronomische Ausmaße droht. Das wird Zeit traf die Welt zu einem, wenn es keine Eigenschaft auch immer, Probleme nehmen keine wirkliche Maßnahmen der Linderung dass könnte.
    Die meisten Länder sind bereits ausgeführt große Defizite, die dramatisch ansteigen wird in den nächsten Jahren. Das Bankensystem ist bankrott und wird nur Zusammenhalten wegen falscher Bewertung der toxischen Schulden und Derivate. Dies ist mit dem Segen der Regierungen, da praktisch keine große Bank könnte eine ehrliche Bewertung der Aktiva Gesicht getan. Arbeitslosigkeit und vor allem die Jugendarbeitslosigkeit ist derzeit ein weltweites Problem, und es wird noch viel schlimmer. Im Jahr 2010 verbrachte der US-Regierung 60% mehr als den Umsatz. Um den Haushalt auszugleichen individuellen und Körperschaftssteuer müssten verdoppeln.

    Nie zuvor in der Geschichte hat die Welt gleichzeitig laufen von echtem Geld sowie(erschwinglich) Lebensmittel und Treibstoff . Aber sein ist genau das, was jetzt geschieht, und es wird noch wesentlich schlechter in den nächsten Monaten und Jahren.
    Finanzielle Not, Hunger und hohe Arbeitslosigkeit bei den Regierungen, die nicht in der Lage sein, echte Hilfe geben wird kombiniert sind ein Rezept für eine Katastrophe, die zu sozialen Unruhen und Revolutionen nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch im Westen führen wird. Hungrige Menschen sind verzweifelte Menschen und verzweifelte Menschen verzweifelte Taten tun. Wir konnten bereits im Jahr 2011 sehen Lebensmittelknappheit und Unruhen in Europa und in den USA.
    Hyperinflation Watch
    Die folgenden INDISPUTALBLE FACTS:
    Der US-Dollar nach unten 82% gegenüber Gold seit 1999
    Der US-Dollar um 49% gegenüber dem Schweizer Franken seit 2001
    Der Dow Jones ist bis 81% gegenüber Gold seit 1999
    Die Continuous Commodity Index ist 100% seit 2009
    Die oben genannten Fakten sind eindeutige Beweise für eine Wirtschaft, wurde vollständig Missmanagement.
    Aber noch wichtiger ist den meisten dieser Trends sind jetzt zu beschleunigen - ein klares Zeichen, dass die Hyperinflation gleich um die Ecke ist.
    Mit unserer langjährigen negatives Reinvermögen und negativen Cash-flow ist die US-Konkurs heute. Der Bundesrat Defizit voraussichtlich um mindestens weitere $ 5000000000000 in den nächsten 5-7 Jahren zu steigern. Hinzu kommt die staatliche Defizite, die Kommunal-und City Defizite, die bei einem galoppierenden Rate steigen und wir haben ein Land, das werde bis zum Tod in den nächsten Jahren Blutung ist. Man fragt sich, wenn die völlig wirkungslos und ratlos Ratingagenturen werden diesen zu ergründen. Nicht, dass es egal, ob sie einmal tun. Man fragt sich auch, was Frau Bernanke de Pompadour und seinen Hof denken. "She" und ihre Höflinge sollten überdurchschnittliche Intelligenz haben und konnte unmöglich nicht zu sehen die Tatsachen, dass wir alle heute sehen (natürlich, einige von uns haben es kommen sehen mehr als einem Jahrzehnt). Aber "sie" hat auf Bitte ihres Herrn König Ludwig XV Obama und ihre Hingabe an den König geht vor allem vernünftig gesunden Menschenverstand, oder Begründung. Also die beiden werden weiterhin aufdrehen der Druckmaschine und ertrinken ihre Menschen und die Welt in wertloses Papier.
    Stock Market
    Zu glauben, dass die derzeitige Liquidität Geld drucken Boom ist real und nachhaltig wäre eine sehr ernste und teurer Fehler erweisen. Der vorübergehende und illusionären Pickup, jetzt sehen wir in der Wirtschaft und Börse ist der normale Anfangsphase eines Hochinflationslandes. Es darf nicht für eine echte Verbesserung in der Wirtschaft verwechselt werden.
    Das normale Muster am Anfang eines Hochinflationslandes Zeit ist, dass die Aktienmärkte
    Überspannungsschutz. Dies ist das Ergebnis der erhöhten Liquidität und einen Flug nach mehr Inflation Beweis Vermögenswerte. Dies war der Fall zum Beispiel in der Weimarer Republik und Simbabwe. Gerade in der folgenden Tabelle der Simbabwe-Börse, die von 1420 im Januar 2005 ging auf 5,4 Billionen Juni 2008 werfen, ein drei Milliarden Prozent steigen. Das war natürlich in Simbabwe-Dollar. In US-Dollar die Börse ging seitwärts mit großen Schwankungen. Also in Hochinflationsländern Bedingungen Aktienmärkten konnte zunächst weiter so steigen so dass sie eine bessere Investition als Bargeld. Doch gemessen an echtem Geld, hat der Dow 82% gegenüber Gold seit 1999 verschwunden und 86% gegen Silber seit 2001 (siehe Grafik oben). Wir sehen derzeit eine tote Katze springen, aber wir erwarten, dass der Dow mit einem weiteren Rückgang um 90%, wenigstens gegen Gold in den nächsten Jahren. Also selbst wenn Aktienmarkt Investitionen geben wird zunächst die Illusion der Anleger zu schützen, wird es eine sehr schlechte Absicherung gegen den Zahn der Hyperinflation real werden.
    SIMBABWE Aktienindex 2007-2008

    Bond-Markt
    Im Januar 2009 warnte wir Investoren, dass die langfristigen Zinsen waren Bodenbildung. Seitdem der 30 - jährigen Rendite ist von 2,6% auf 4,6% um 80% steigen. Aber noch wichtiger ist dem 30-jährigen ist derzeit im Prozess der Bruch eine 17-jährige Abwärtstrendlinie aus dem Jahr 1994. Dies bestätigt, dass die Zinsen beginnt nun eine große und schnelle Aufstieg, die voraussichtlich bis Mitte der Teenager oder höher erreichen. Die Regierungen werden versuchen, halten kurz niedrig wegen der schwachen Volkswirtschaften aber schließlich der steigenden langfristigen Zinsen wird ein starker Aufwärtsdruck auf die kurzfristigen Zinsen setzen. Also den Flug nach Staatsanleihen, die wir in den letzten Jahren gesehen hat, wird bald zu einem massiven Ansturm auf die Ausfahrt umzukehren. Dies wird mit stark steigenden Finanzierungsbedarf durch die USA, Großbritannien, EU und viele andere Regierungen zusammen. Die giftigen Mischung aus steigenden Zinsen und steigenden Finanzierungsbedarf entsteht ein Teufelskreis von zusammenbrechenden Anleihemärkten und einem nicht vertretbaren Kosten zur Finanzierung. Dies wird auch weiterhin die Zinsen sogar noch höher, die Defizite weiter
    zu erhöhen und erfordern noch schneller laufende Druckmaschinen-Laufwerk. Hinzu kommt ein Kollabieren Währung und die Hyperinflation Bild abgeschlossen ist. Es ist unsere sehr starke Meinung, dass Anleger sollten Rentenmärkte ganz beenden, wenn sie zu einer völligen Zerstörung ihres Vermögens vermeiden wollen.
    Currency Market
    Da wir seit vielen Jahren erklärt haben, ist die Hyperinflation von der Regierung die Zerstörung der Währung als Folge der Geld gedruckt, um Defizite zu finanzieren erstellt. Dies führt zu den Kosten drücken Inflation, die wir jetzt erleben. Hinzu kommt, dass, Engpässe bei Rohstoffen weltweit und schafft damit die perfekte Szenario Hyperinflation. Der Dollar wird das Pfund, dem Euro und anderen Währungen weiter zurückgehen wird. Sie können nicht alle Rückgang gegeneinander gleichzeitig so wird der Markt dreht sich im Angriff auf eine Währung zu einem Zeitpunkt statt. Aber alle Währungen werden weiterhin gegen Gold sinken. Wir glauben, dass der Dollar wird bald eine sehr schnelle fallen gegen Gold und gegen viele Währungen. Anleger sollten die Ausfahrt Dollar und auch das Pfund und dem Euro. Es gibt keine Währung besser als Gold oder Silber, sondern für jede kleine Geldbeträge, bevorzugen wir den Schweizer Franken, der Norwegischen Krone, die Singapur-Dollar und dem kanadischen Dollar.
    Wealth Schutz
    Eine Hyperinflation Depression zerstört den Wert des Geldes sowie die meisten Vermögenswerte, die von der Kreditblase (Eigenschaft, Börse) finanziert wurden.
    Wealth Schutz ist nun kritisch und dringlich. Wir sehen keinen besseren Weg zum Schutz der Vermögenswerte gegen totale Zerstörung als physisches Gold und Silber außerhalb des Bankensystems gespeichert. Danach, Edelmetalle, Energie und Nahrungsmittelvorräte unsere Präferenz. Aber es muss daran erinnert werden, dass ein Vermögenswert einschließlich Aktien, die durch eine Bank gehalten ist abhängig von einer soliden und Hinterbliebenen Bankensystem ist.
    Der eigentliche Umzug in Edelmetalle noch kommen wird, wie wir in vielen Artikeln skizziert haben. Weniger als 1% der Anleger ihre Gold. Vor diesem Konjunkturzyklus ist vorbei wir wahrscheinlich eine Manie in physische Edelmetalle, dass die Preise exponentiell höher fahren sehen sind. Und zum Glück für die Anleger ist dies eine Manie, die kaum zu einem Zusammenbruch seit Gold wahrscheinlich Teil eines künftigen Leitwährung sein Ende ist.
    Endlich sind wir wieder unter Angabe von Mises, die klar verstanden, dass "le Sintflut" unvermeidlich ist:
    "Es gibt kein Mittel zur Vermeidung einer endgültigen Zusammenbruch eines Booms, die durch Kredit-Expansion. Die Alternative ist nur, ob die Krise sollte früher kommen als Ergebnis einer freiwilligen Verzicht auf weitere Kreditexpansion oder später als eine endgültige und totale Katastrophe des Währung Systems beteiligt. " -
    Ludwig von Mises
    6. März 2011
    Gold Schweiz - Matterhorn Asset Management
    Egon von Greyerz
    matterhornassetmanagement.com
    goldswitzerland.com[/INDENT][/INDENT]

  4. #4
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    Jeder siebte ...

    US-Bürger braucht Lebensmittelhilfe


    http://home.1und1.de/themen/nachrich...20ce-armut-usa

  5. #5
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    Drohen Lebensmittel-Engpässe? Regierung stellt 11-Punkte-Plan auf

    Mittwoch, 25.03.2020, 23:16

    Mit elf Maßnahmen will Bundesernährungsministerin Julia Klöckner drohende Engpässe bei der Lebensmittelversorgung verhindern. In einem Brief an die CDU/CSU- und SPD-Fraktionen, der dem digitalen Wirtschaftsmagazin "Business Insider" vorliegt, skizziert sie ein Hilfspaket für die Land- und Ernährungswirtschaft.

    "Die Lebensmittelversorgungsketten müssen wir in Takt halten", mahnt die Ministerin. "Was nicht gesät, gepflanzt, geerntet, verarbeitet und transportiert wird, fehlt am Ende zur Versorgung unserer Bevölkerung."

    Klöckner: "Massiver Engpass an Arbeitskräften"

    So würde der "Markt ab Mai leiden", wenn jetzt nicht Gemüse gepflanzt werde. "Unser Selbstversorgungsgrad liegt bei einigen Grundnahrungsmitteln über 100 Prozent", so Klöckner. Bei Obst und Gemüse aber nur unter 40 Prozent.

    Zudem drohe ein "massiver Engpass an Arbeitskräften" mit "enormen Auswirkungen auf unsere Urproduktion". Im März brauche Deutschland in der Regel 30.000 Saisonarbeitskräfte, im Mai sogar 85.000. Dies sei in der jetzigen Situation unmöglich, schreibt die Ministerin laut Business Insider.

    Auch interessant: Bauern bangen um Obst, Gemüse und Kräuter - Corona bedroht Spargel-Ernte: Regierung will Köche und Kellner aufs Feld schicken

    Mit 11-Punkte-Plan will die Regierung die Lebensmittelversorgung aufrechterhalten

    In dem Brief heißt es weiter: "In der jetzigen Lage hat die Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung eine hohe Bedeutung." Zur Unterstützung der Ernährungswirtschaft sollen daher elf Maßnahmen sofort umgesetzt werden:

    Die Lebensmittelbranche wird als "systemrelevante Infrastruktur" anerkannt. So sollen Betriebsschließungen durch Quarantänemaßnahmen verhindert werden.

    Saisonarbeitskräfte dürfen statt 70 nun 115 Tage sozialversicherungsfrei in Deutschland arbeiten.

    Die Arbeitnehmerüberlassung ist in der Corona-Krise ohne Erlaubnis möglich. Die neuen Regelungen seien wichtig, "um flexibel auf die Krise und auf mögliche Personalverschiebungen zwischen den Wirtschaftszweigen reagieren zu können."

    Wer Kurzarbeitergeld bezieht, darf übergangsweise bis Ende Oktober 2020 Nebeneinkünfte bis zu Höhe des bisherigen Nettolohns ohne Abzüge verdienen.

    Die Hinzuverdienstgrenze von Vorruheständlern wird in der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich angehoben und in der Alterssicherung der Landwirte vollständig aufgehoben.

    Laut Klöckner reichte das Arbeitszeitgesetz bislang nicht aus, um auf "außergewöhnliche Notfälle" wie die Corona-Pandemie effektiv reagieren zu können. Deshalb sollen Arbeitszeiten flexibler gehandhabt werden

    Ein Kündigungsschutz für notleidende Landwirte soll die Branche entlasten: "Bauern, die Schwierigkeiten haben, ihre Pacht zu bedienen", darf laut der Ministerin bis Ende Juni nicht einseitig gekündigt werden.

    Mit der Vermittlungsplattform daslandhilft.de sollen Landwirte und Jobsuchende vernetzt werden

    Mithilfe eines Programms der landwirtschaftlichen Rentenbank soll die Liquidität der landwirtschaftlichen Betriebe gesichert werden.

    Jetzt können auch Kleinstunternehmen aus der Landwirtschaft mit bis zu zehn Mitarbeitern das Programm "Corona-Soforthilfe" des Bundes nutzen.

    Die Länder werden aufgefordert, Lebensmitteltransporte bevorzugt zu behandeln, um so einen ungehinderten Warenverkehr zu sichern.


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    50-Jähriger überlebte Covid-19: Im Video erzählt er, wie sich die Erkrankung anfühlt :

    https://www.focus.de/gesundheit/als-..._11807916.html

    https://www.focus.de/finanzen/news/c..._11810670.html

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