Hallo,

ich habe vor 2 Wochen bei ebay ein Dachträgersystem mit Stahl-Querstreben verkauft. Jede Querstrebe musste ich 2 x bohren um die vorhandene Dachbox nutzen zu können.
Auf den Bildern in der Auktion sind die Bohrungen zu sehen, dies hat mir der Käufer auch bestätigt. In der Auktionsbeschreibung habe ich nicht explizit auf die Bohrungen hingewiesen.
Dem Käufer wurde nun die Information zugespielt, das Dachquerträger nicht durchbohrt werden dürfen, da die Stabilität nicht mehr gewährleistet ist und somit ein Sicherheitsrisiko besteht. Ich habe die Träger in diesem Zustand 3 Jahre genutzt ohne Stabilitätsmängel festzustellen.

Jetzt zum Vorwurf:

Auf Grund der Situation das die Stabilität durch die Löcher (wie gesagt, sind auf dem Bild in der Auktion zu erkennen) nicht mehr gewährleistet ist und ich in der Auktion auf dieses angebliche Sicherheitsrisiko (ob es eins ist, und ob Querträger durchbohrt werden dürfen muss noch geprüft werden) nicht hingewiesen habe, wirft der Käufer mir arglistige Täuschung nach § 123 BGB vor und will Rechtsmittel gegen mich einleiten.

Ist das wirklich arglistige Täuschung? Mir ist nicht bekannt, das die Träger nicht gebohrt werden dürfen, bzw. ob das so ist muss ich prüfen lassen.
Oder liegt hier keine arglistige Täuschung vor, da der Käufer die Bohrungen gesehen hat (Bestätigung liegt vor)?

Bitte um Hilfe

Danke im voraus.

Jürgen