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Thema: Büchersendungen und Warensendungen kommen immer selten zum Ziel!

  1. #1

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    Büchersendungen und Warensendungen kommen immer selten zum Ziel!

    Hallo miteinander,
    in allen möglich Foren liest man Beschwerden darüber, dass immer häufiger Büchersendungen oder Warensendungen nicht beim Adressaten ankommen.

    Vor über einem Jahr ist mir das gehäuft bei Amazon passiert. Mein Bewertungsprofil wurde immer schlechter und schwupp nach einiger Zeit war ich als Privatverkäufer gesperrt, jetzt darf ich dort nur noch kaufen.

    In jüngster Zeit sind nun wieder drei solcher Sendungen verschwunden, diesmal zwei Büchersendung eBay und eine Warensendung bei Tauschticket (mein erster Tausch).

    Da kommt "Mensch" schon mal ins Grübeln. Es wäre zu einfach zu behaupten gleich drei Personen seien so unverschämt und würden den Erhalt einer Sendung (egal ob Buch- o. Warens.) abstreiten.

    Nein, die Ursachen, mit deren Auswirkungen wir kleinen Ameisen (gemeinhin Volk genannt) uns beschäftigen dürfen liegen auf einem ganz anderen Niveau. Einmal ist es die Arbeitsmarktpolitik unserer hervorragenden Regierung und ihrer Vorgänger und zum anderen die Habgier der Großkonzerne.

    DHL als freies Wirtschaftsunternehmen ist die privatisierte "Deutsche Post". Jene hatte sogar beamtete Briefträger, die mussten nicht für 400 Euro jobben und brauchten auch keine Sorge um ihre Altersversorgung zu haben. Die armen Leutchen, die hinter den DHL-Tresen stehen sind zu 90% 400-Euro-Jobber, ebenso wie die Postausträger. Und die Paketfahrer müssen als Selbstständige ihr kärgliches Brot auf Provisionsbasis verdienen. Davon können alle beteiligten Arbeitenden nicht leben und nicht sterben. Wer sich die Hände reiben darf ist DHL, nämlich über die hohen schwarzen Zahlen ihrer Bilanzen.
    Zu Postzeiten kamen alle Jubeljahre mal Sendungen weg und dann hatte "mal" wer geschlampt. Das Verschwinden von unversicherten Sendungen bei DHL ist Tagesordnung, so schaut das aus. Die Menschen werden durch die Arbeitsmarktpolitik unserer ach so fähigen Regierenden kriminalisiert. ?(
    Wenn wer das Brot nicht über Nach zu Hause und außer einem - möglicherweise von der Agentur für Arbeit verordneten - 400 Euro Job keine Arbeit hat, kann man so jemanden ernsthaft und mit Nachdruck verurteilen, wenn er in seiner Not mal in diese oder jene Tüte greift?
    So richtig empören kann ich mich darüber nicht. Die wirklich Zuständigen sitzen mehrere Etagen höher, wenn nicht auf einem anderen Stern.

    Doch das hilft mir nicht weiter und ich kann dafür weder einen Politiker absägen noch den Vorständen der DHL die Apanagen kürzen. Ich kann auch nicht eingreifen wenn unsere Steuergelder (von den Menschen dort will ich nicht erst reden) in Kriegsgebieten, in denen wir absolut nichts verloren haben, in Milliardenhöhe verheizt, wenn Milliarden unseriös wirtschaftenden Banken hinterher geworfen werden und auch nicht wenn dieser abstruse Wasserkopf, der sich EU-Regierung nennt, beschließt den bankrotten Mitgliedsstaaten mit Abermilliarden hier oder dort unter die Arme zu greifen; um einen Euro zu retten, der "Gott sei Dank" bald nicht mehr zu retten ist.

    Vielleicht sollten wir unsere Politiker erst einmal in die Schweiz schicken um ein Praktikum zu absolvieren (ohne Entgelt versteht sich!), statt wiederum Millionen aus dem Staatssäckel locker flockig an Erpresser zu verteilen, um ein paar Leuten ihre Bankkonten abnehmen zu können, die dafür u.U. hart gearbeitet haben und nicht einzusehen vermögen warum sie ihr Geld einem Staatsgebilde anvertrauen sollen, dem jegliches Demokratieverständnis abhanden gekommen ist und "ihr Volk" als Diener des Staates sehen statt sich selbst als Diener des Volkes.

    So, das musste ich jetzt mal los werden. Mich interessiert Eure Meinung dazu, aber vorrangig natürlich, ob man überhaupt noch Büchersendungen oder Warensendungen nutzen sollte? Selbst wenn man bei eBay das Risiko für solche Sendungen ausschließt und darum bittet auf ein Gebot zu verzichten wenn das nicht akzeptiert wird, ein übler Beigeschmack bleibt - ob man die Sendung tatsächlich verschickt hat. Meine Meinung, egal wie die Wirklichkeit ausschaut! Und wie macht man es bei Tauschticket? Da meldet man sich ab, weil man außer hohen Versandkosten und der Arbeit des Anbietens höchstens Zeit verplempert, die man anders nutzen könnte/sollte? Ein ertauschtes "Objekt der Begierde" ist ja dann in jedem Laden billiger zu haben.

    Schönes Wochenende dem geneigten Leser :cool:

    Abendstern007

  2. #2

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    Ja, das kenne ich auch. Aus diesem Grund ist auch mein Profil bei ebay schlecht geworden, sprich keine 100% mehr. Da ich aber leider nicht immer nur an das gute im Menschen glaube, bin ich mir nicht immer sicher, ob die Ware nicht doch angekommen ist...

    Ich versende jetzt je nach erwartetem Erlös, d.h. meist nur noch als versichertes Päckchen.

  3. #3

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    Mit ist es Gott sei Dank bisher verschont geblieben solchen Ärger mit Brief- oder Warensendungen zu haben! Aber gut zu wissen das man davon besser die Finger davon läßt! Hab nämlich auch keine Lust auf negative Einträge!

    LG
    geldsparen

  4. #4

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    Das Problem ist, man kann nicht wirklich nachvollziehen wer der schwarze Peter ist. Logistik-Unternehmen, Zusteller oder Empfänger. Die Ehrlichkeit nimmt ab und Zuverlässigkeit wird immer kleiner geschrieben. Die Service-Wüste Deutschland bleibt eben Wüste, da kann man noch soviel wässern.

  5. #5

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    @ Abendstern007:
    Ich glaube,Du verwechselst da DHL bzw. Deutsche Post mit den privaten Zustelldiensten wie Hermes,DPD,GLS,...
    Bei DHL bzw. der Deutschen Post arbeiten ganz sicher nicht 90% auf 400 €-Basis. Es gibt auch nach wie vor immer noch beamtete Briefträger. Diese sind sicherlich mittlerweile in der Minderzahl, weil die Deutsche Post durch die privatisierung nunmal kein staatliches Unternehmen mehr ist,aber es gibt noch welche.
    Es ist so,dass es reichlich Zusteller gibt, die einen unbefristeten Vertrag haben. Aber auch die arbeiten zum grossteil nicht auf 400 € Basis. Die geringste Stundenanzahl liegt bei 19,5 Stunden/Woche.Wobei aber die meisten Verträge zwar über die 19,5 Stunden laufen,aber in der Regel arbeiten die Leute 30-38,5 Stunden/Woche (und bekommen diese auch bezahlt!) Die neuen Kräfte fangen (soweit ich weiss) mit einem Stundenlohn von 9,80 € an.
    Die Paketfahrer bei DHL arbeiten auch nicht als Selbständige auf Provisionsbasis! Das sind alles ganz normal angestellte Fahrer mit einem normalen Arbeitsvertrag und einem Festgehalt!

    Bei Hermes sieht das da schon ganz anders aus. Die Fahrer da werden regelrecht ausgebeutet. Die bekommen tatsächlich nur die zugestellten Pakete bezahlt (60 Cent pro Paket). Kann ein Paket nicht zugestellt werden (weil der Empfänger nicht da ist oder weil es den vielleicht sogar gar nicht mehr dort gibt) bekommt der Zusteller keinen Cent.Deswegen rennt er auch zur Not die ganze Strasse ab,um es zustellen zu können und die 60 Cent zu verdienen.Er bekommt die Beladezeit nicht bezahlt und auch die Entladezeit nicht,genausowenig wie die Fahrzeiten. Er bekommt auch kein Grundgehalt/Festgehalt. Er muss für den Sprit selber aufkommen und auch sonst alle Kosten selber tragen. Im Klartext: Hat er an einem Tag 100 Pakete und stellt die zu,dann hat er an einem Tag 60 € Brutto verdient. Das sind im Idealfall knapp 1500 € Brutto im Monat. Netto hat er dann vielleicht knapp 700 € im Monat. Ich arbeite bei der Post und habe Netto (mit Steuerklasse 1) mehr als der Hermes-Bote Brutto!

    wenn er in seiner Not mal in diese oder jene Tüte greift?
    Das halte ich mal für eine ziemlich dreiste Unterstellung! Wenn ich auch sicher nicht ausschliessen möchte,dass es den ein oder anderen Zusteller gibt,der lange Finger macht. Aber das ist sicher nicht der Regelfall.
    Ich wage es auch zu bezweifeln,dass Bücher-/Warensendungen vom Wert her so hoch sind,dass man sich grossartig an ihnen bereichern könnte.

    Ich wundere mich dagegen darüber,dass überhaupt soviele Sendungen den Empfänger erreichen. Zumindest wenn ich sehe,wie manche Sendungen verpackt sind. Bücher werden sehr oft in einen normalen Umschlag gesteckt. Dass dieser beim Versand reissen könnte,weil das Buch einfach zu schwer für einen normalen Umschlag ist,darüber macht sich kaum ein Absender Gedanken.
    Gerade bei Ebay und Amazonverkäufen soll alles möglichst preiswert versand werden und der Absender möchte möglichst noch an den Versandkosten verdienen. Ein Luftpolsterumschlag ist da schon wieder zu teuer.
    Es vergeht bei mir jedenfalls kein Arbeitstag ohne dass irgendeine Sendung (egal ob Bücher-/Warensendung oder Pakete/Päckchen) nachverpackt werden müssen,weil sie nicht ausreichend verpackt waren und deswegen beschädigt bei uns ankommen.
    Ich weiss jetzt nicht, wie Du Deine Sachen verpackst oder wie die Sachen verpackt sind,die Du bisher bekommen hast (bzw. nicht bekommen hast),aber ich schätze mal,dass der Grossteil der Sendungen,die nicht beim Empfänger ankommen,aus dem Grund nicht ankommen,weil sie schlecht verpackt waren und unterwegs aus der Verpackung gefallen sind. Wenn sie dann nicht mehr zuzuordnen sind,dann werden sie an eine Stelle geleitet,wo sie (ich glaube) 6 Monate gelagert werden. Wird innerhalb dieser Zeit kein Empfänger/Absender ermittelt,dann werden die Sachen versteigert.

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