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Thema: Zollwertberechnung bei Drittlandswaren auf Kommission

  1. #1
    Avatar von DHCC
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    Zollwertberechnung bei Drittlandswaren auf Kommission

    Einen schönen Sonntag wünsche ich!

    Da ich über die Suche hier im Forum nichts gefunden habe, eröffne ich mal einen neuen Thread. Mir geht es um die korrekte Zollwertberechnung bei Waren, die aus einem Drittland eingeführt werden um hier durch einen Agenten verkauft zu werden. Ein Kaufvertrag liegt nicht vor, da der Agent vor Ort nur das Handling der Waren übernimmt ohne jedoch deren Eigentümer zu werden. Im Falle eines Verkaufs werden die Umsätze abzüglich einer Handlinggebühr an den Aufraggeber im Drittland überwiesen.

    Wie verläuft hier eine korrekte Verzollung? Wird trotz fehlenden Eigentums und Kaufvertrag der komplette Warenwert anhand einer Proforma-Rechnung verzollt und versteuert, oder gibt es hier ein besonderes Verfahren?

    Wie ich in der Zollwertanmeldung gesehen habe, gibt es die Möglichkeit im Feld 9B auf eventuelle Verpflichtungen des "Käufers" gegenüber dem "Verkäufer" im Falle eines Weiterverkaufs hinzuweisen. Ist dieses Feld im obigen Fall von Relevanz und verringert sich dadürch der Zollwert?

    Über eine Antwort würde ich mich freuen!

    Viele Grüße,

    Tim Harders

  2. #2
    Avatar von imported_schorsch
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    Proforma Rechnung geht nicht, da die Ware in der EU verbleibt
    Profroma Rechnung gehen nur bei Mustersendungen oder bei Ware die nur temporär in der EU verbleibt, ich denke da so an Carnet oder so

    Vielleicht ist eher ein Zoll_Lager die Lösung für euch. Ihr verzollt erst wenn die Ware verkauft wird, somit kann man dem Agenten seine Provision entsprechend auch auszahlen und der kann ohne MWST fakturieren an die Firma im Drittland.

    Wichtiger ist für den Händler/Agenten, dass er auch die Dokumente erhält, so kann er seine Rechnung ohne MWST in das Drittland stellen, denn die MWST ist ja schon mit der EUST bezahlt worden.
    Ihr müsst nur dokumentieren, das die Provision in dem Warenwert mit reingerechnet worden ist.
    Da kann sein über die Zollanmeldung oder über eine Bestätigung von der Firma selbst.
    Der Händler ist nicht Käufer, da wie du selbst gesagt hast, hat der keine Eigentumsrechte an der Ware. Der Agent muss da auf alle Fälle dokumentarisch nachweisen können, sonst zahlt der bei einer UMST Prüfung doppelt MWST.

    Frage ist nur, wer importiert die Ware ? denn der ist auch für die Produktsicherheit etc verantwortlich.

    Ihr importiert die Ware ohne das es schon einen Empfänger / Käufer gibt.

    Frage wäre halt: wer importiert die Ware ? das ist der Kernpunkt des Geschäftes und der Verzollung. Danach kann man mehr sagen.

  3. #3
    Avatar von DHCC
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    Danke Schorsch, im Groben habe ich mir das so gedacht. Herzlichen Dank für den zusätzlichen Input! :-)

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