Guten Abend,

vielleicht kann mir hier jemand helfen, irgendwie kann mir niemand zufriedenstellend die Frage beantworten und ich bin inzwischen enorm verwirrt leider.

Ich befördere Nichtunionswaren mittels T1 zu meinen Geschäftsräumen für die auch der zugelassene Empfänger gilt. Dort gelten die Waren dann als gestellt. Ankunftsanzeige und Entladegenehmigung durch Atlas erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt befinden sich die Waren in der vorübergehenden Verwahrung. Dort werden sie mittels Standadzollanmeldung in den freien Verkehr überführt. Überlassung erfolgt dann automatisch durch das System. Nach Erstellung des Steuerbescheides werden die Waren aus dem zugelassenen Verwahrlager entnommen.

So nun meine Frage, wann macht in dieser Konstelation ein ASV überhaupt Sinn?
Mit dem ASV kann ich meinen GEstellungsort auch in meine Geschäftsräume verlagern, die Waren in der Buchführung anschreiben, auch als unvollständige Anmeldung, Annahme der Anmeldung gilt mit Anschreibung und die Überlassung erfolgt durch Zollstelle etc.

Mir wurde mitgeteilt, dass ich aus der vorübergehenden Verwahrung bei Anmeldung in ein Zollverfahren (in meinem Fall freier Verkehr) die Ware beim Zollamt gestellen muss? Paradox?! Dann dürfte das System bzw. die Zollstelle die Waren ja gar nicht "durchlassen" und es dürfte kein Steuerbescheid erstellt werden. GESTELLTUNG gilt ja bereits durch den ZE als erfolgt.

ASV und ZE ergänzen sich ja nur bedingt, das ASV würde sich ja erst in der vor. Verwahrung Sinn machen, allerdings kann ich ja auch für jeden Import eine Standardzollanmeldung abgeben?

Ich hoffe mir kann hier jemand helfen.

Viele Grüße