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Thema: Lufthansa

  1. #1

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    Lufthansa

    Der Konflikt zwischen dem Unternehmen und der Flugbegleitergewerkschaft Ufo belastet die Papiere des Unternehmens. Nach anfänglichen Gewinnen ging es wieder um mehr als ein halbes Prozent nach unten.
    Im Magazin "Focus" drohte der Ufo-Chef Nicoley Baublies der Fluggesellschaft mit einem Streik des Personals. Mit dem aktuellen Verlust führt das Unternehmen die letzte Rückschlag Serie weiter fort. Für die letzte Enttäuschung sorgte der vorsichtige Ausblick des Vorstands, Grund sind die steigenden Kerosinpreise und der Preiskampf unter den Fluglinien.

  2. #2

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    Nach einem schwachen Ausblick sind die Papiere von Easy Jet zum Teil auf dem tiefsten Stand seit April 2017 gerutscht. Wegen der Brexit Folgen und des allgemein schwachen Kundeninteresses blickten das Unternehmen etwas vorsichtiger auf die zweite Hälfte des Geschäftsjahres.
    Den Abwärtsstrudel bekam unter anderem auch der Mitbewerber Ryanair zu spüren um ganze 5% nach unten. Schlusslicht machte die Lufthansa mit 1,71% minus.

  3. #3

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    Etwas Entspannung

    Die großen europäischen Fluggesellschaften profitieren von der Verschiebung des Brexit auf Ende Oktober. Es gebe nachwievor erhebliche Risiken trotz aller Vorbereitungen, gerade im Falle eines ungeordneten Austritts aus der EU. Diese seien nun gebannt vorerst.
    Air France KLM stieg um 2,6% und Lufthansa um 2,3%.

  4. #4

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    Lufthansa hat mit einem minus von 1,5% keinen guten Start in die Woche erwischt. Der irische Billigflieger Ryanair enttäuschte die Anleger mit seiner Jahresbilanz und auch mit dem Jahresausblick blickte das Unternehmen wegen des starken Wettbewerbs zusätzlich vorsichtig nach vorne.
    Auch steigende Ölpreise belasten die Laune. Am Markt wurde auf Äußerungen aus Saudi Arabien und die hohen politischen Spannungen zwischen den USA und Iran verwiesen.

    Lufthansa hat mit einem minus von 1,5% keinen guten Start in die Woche erwischt. Der irische Billigflieger Ryanair enttäuschte die Anleger mit seiner Jahresbilanz und auch mit dem Jahresausblick blickte das Unternehmen wegen des starken Wettbewerbs zusätzlich vorsichtig nach vorne.
    Auch steigende Ölpreise belasten die Laune. Am Markt wurde auf Äußerungen aus Saudi Arabien und die hohen politischen Spannungen zwischen den USA und Iran verwiesen.

  5. #5

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    Die ohnehin schlechte Laune der Investoren wurde nach der Gewinnwarnung von Lufthansa nicht unbedingt besser.
    Die Papiere der Fluggesellschaft brachen kurz nach dem Handelsstart bis auf 15,56€ ein. Somit trübt sich das ohnehin schlechte Chartbild noch weiter. Zurzeit bekommt die Airline den Preiskampf im europäischen Luftverkehr zu spüren, man rechnet auch wegen fallender Ticketpreisen für 2019 nur noch mit einem operativen Gewinn von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro.

  6. #6
    Avatar von Zenturion
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    Lufthansa - Herr Spohr was soll das bitte?

    DGAP-Ad-hoc: Deutsche Lufthansa AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung/Rechtssache
    Deutsche Lufthansa AG: Die Lufthansa Group passt ihren Ausblick für das Gesamtjahr an und bildet Rückstellung für Steuerrisiko

    16.06.2019 / 22:17 CET/CEST
    Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

    Der Preisverfall im Europaverkehr, der durch marktweite Überkapazitäten und aggressiv wachsende Billigkonkurrenten ausgelöst wurde, übt Druck auf die Durchschnittserlöse auf der Kurzstrecke aus. Der Konzern passt deshalb seinen Finanzausblick für das Jahr 2019 an. Die Netzwerk Airlines werden im Jahr 2019 voraussichtlich eine Adjusted EBIT[1] Marge zwischen 7 und 9 Prozent erreichen. Bei Eurowings geht der Konzern von einer Adjusted EBIT Marge zwischen -4 und -6 Prozent aus. Unter der Annahme eines Umsatzwachstums im niedrigen einstelligen Prozentbereich wird die Adjusted EBIT Marge des Konzerns damit zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen. Dies entspricht voraussichtlich einem Adjusted EBIT für den Konzern zwischen 2,0 und 2,4 Milliarden Euro.

    Der Konzern wird außerdem wegen einer Änderung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs im Zwischenbericht zum 30. Juni 2019 eine Rückstellung für ein steuerrechtliches Risiko in Höhe von 340 Millionen Euro bilden.
    [1] Adjusted EBIT ist keine Kenngröße gemäß IFRS. Informationen über die Berechnung des Adjusted EBIT sind im Geschäftsbericht 2018 der Deutschen Lufthansa AG auf Seite 234 verfügbar.

    Ansprechpartner:

    Deutsche Lufthansa AG
    Dennis Weber
    Tel.: +49 (0) 69 696 28001
    Fax: +49 (0) 69 696 90990
    investor.relations@dlh.de

    Vor gerade mal 13 Tagen klang das aber noch ganz anders Herr Spohr!
    (Zitat NZZ vom 4.06.2019)

    Die Lufthansa ist optimistisch

    Stand: 04.06.2019, 08:41 Uhr
    Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr blickt optimistisch in die Zukunft. "Es sieht erfreulich aus, nicht nur bei den Geschäftsreisenden", sagte der Manager der "Neuen Zürcher Zeitung". "Deshalb haben wir auch gesagt, dass wir wieder bessere Quartale sehen werden als das erste."

    Herr Spohr: Wollen Sie uns verarschen? Vor gerade mal 2 Wochen zeichnen Sie ein optimistisches Bild - gestern dann die Gewinnwarnung? Würde uns mal interessieren auf welcher Basis Sie Ihren Konzern steuern - ich kann nur hoffen das so viel Missmanagement nicht bis in Cockpit vordringt...echt krass!


  7. #7

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    Nichts neues mit den Streiks

    Am Donnerstag kündigte der stellvertretende Ufo Vorsitzende Daniel Flohr Streiks im Juli an. Das trifft Lufthansa hart, denn genau da fangen in vielen Bundesländern die Sommerferien an.

    Die Töchter Eurowings und Germanwings werden als erstes betroffen sein. Der neue Konflikt zwischen Ufo und Lufthansa hatte sich schon angedeutet.


    Persönlich finde ich das recht schwach, denn die Leidtragenden sind zum Schluss die Reisenden.

  8. #8
    Avatar von Zenturion
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    Lufthansa - Sinkflug geht weiter...14,38 € minus 2%

    https://www.finanzen.net/nachricht/a...n-2021-7641151

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Lufthansa stutzt ihre Billigtochter angesichts anhaltender Verluste deutlich zurecht. So gibt Eurowings die Verantwortung für ihre Langstreckenflüge an den Mutterkonzern ab und die belgische Brussels Airlines wird doch nicht Teil der Billigmarke, wie der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr beim Kapitalmarkttag des Konzerns am Montag in Frankfurt ankündigte. Finanzchef Ulrik Svensson versuchte die Erwartung zu zerstreuen, dass sich Eurowings bald den Ferienflieger Condor einverleiben wird.

    "Eurowings wird sich selbst sanieren, und danach können wir über Zukäufe sprechen", sagte Svensson zu der Idee, dass Condor für Eurowings die Rolle einer Langstrecken-Sparte übernehmen könnte. Es sei unwahrscheinlich, dass die Lufthansa mit ihrem Gebot für Condor zum Zuge komme. So habe die Ferienfluglinie eine alte Flugzeugflotte, was hohe Investitionen nach sich ziehen würde.

    Der klamme Reisekonzern Thomas Cook hat seine gesamten Airlines samt Condor zum Verkauf gestellt, um dringend benötigtes Geld für Investitionen zu bekommen. Die Lufthansa hatte später ein unverbindliches Gebot für Condor abgegeben. Spohr rechnete damals schon mit kartellrechtlichen Auflagen der EU-Kommission. Svensson warnte nun davor, dass eine Eingliederung von Condor bei Eurowings "komplex" wäre - und dies in einer Zeit, in der der Konzern versuche, seine Strukturen zu straffen.
    Denn auch so soll Eurowings jetzt erst im Jahr 2021 über die Gewinnschwelle fliegen - was der Vorstand ursprünglich schon für 2019 angepeilt hatte. Der Preiskampf unter Europas Billigfliegern zwingt das Management zum Handeln.

    Am Finanzmarkt setzte sich der Sinkflug der Lufthansa-Aktie am Montag fort. Am Nachmittag lag das Papier mit 0,97 Prozent im Minus bei 14,67 Euro und gehörte damit zu den schwächeren Titeln im Dax (DAX 30). Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren, nachdem sie bereits 2018 zu den größten Verlierern im Leitindex gehört hatte. Da half es dem Aktienkurs nur kurz, dass sich der Konzern durch eine Umstellung bei der Dividendenberechnung mehr Flexibilität sichern will. Nachdem der Lufthansa-Vorstand vor gut einer Woche sein Gewinnziel für 2019 zusammengestrichen hatte, stand die Entwicklung bei Eurowings schnell wieder im Fokus. Denn die Kampfpreise, mit denen der britische Billigflieger easyJet sowie die irische Ryanair samt ihrer Tochter Laudamotion um Passagiere buhlen, hinterlassen bei der Lufthansa-Tochter tiefe Spuren in der Bilanz.
    Immerhin habe Eurowings in Deutschland zuletzt weniger Geld pro Flugzeug verloren als die Konkurrenten, sagte Spohr. Doch auch jetzt, ein Jahr nachdem sie für viel Geld große Teile der pleite gegangenen Air Berlin integriert hat, ist Eurowings noch nicht auf Gewinnkurs. Für den Gesamtkonzern rechnet der Vorstand in diesem Jahr daher nur noch mit einem operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von 2,0 bis 3,0 Milliarden Euro, nachdem er im März noch von 2,4 bis 3,0 Milliarden ausgegangen war. Auch deshalb zieht Spohr bei Eurowings die Reißleine. Ab dem Winterflugplan soll sich die Gesellschaft auf Kurz- und Mittelstreckenflüge konzentrieren, etwa zu Zielen innerhalb Europas, ans Mittelmeer und auf die Kanaren. Langstreckenflüge der Billigmarke mit ihren derzeit sieben Großraumjets soll es zwar weiterhin geben, sagte ein Sprecher. Streckenplanung und Ticketvermarktung übernehme jedoch der Mutterkonzern, wo Vorstandsmitglied Harry Hohmeister das Geschäft der hauseigenen Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines lenkt.
    Zugleich vollzieht der Vorstand bei Brussels Airlines eine Rolle rückwärts. Die Lufthansa-Tochter mit ihren 48 Flugzeugen wird jetzt doch nicht bei Eurowings integriert, sondern soll ebenfalls stärker an die Netzwerk-Airlines andocken.
    Für die Tochter Eurowings, die dank der Übernahme der Air-Berlin-Teile und Brussels zum drittgrößten Billigflieger Europas mit fast 200 Flugzeugen aufgestiegen war, bedeutet das eine deutliche Schrumpfung. Ohne die Brussels-Maschinen und die Langstreckenjets plant Eurowings für das laufende Jahr nur noch mit 139 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Einen Ausbau des Flugangebots hatte der Vorstand bereits vor einigen Wochen abgeblasen.
    Um sich für die Preisschlacht der Konkurrenz zu wappnen, soll Eurowings unter der Führung von Thorsten Dirks kräftig an der Kostenschraube drehen. Er soll deutsche Flugbetriebe von Eurowings und ihrer Schwester Germanwings zusammenlegen und die Flotte komplett auf die A320-Reihe von Airbus (Airbus SE (ex EADS)) und deren Neuauflage A320neo umstellen.
    Bis zum Jahr 2022 soll die Billigtochter ihre Kosten je Sitzplatzkilometer - abseits vom Treibstoff - um 15 Prozent senken. Im Jahr 2021 soll die Tochter im operativen Geschäft die Gewinnschwelle erreichen. Mittelfristig hofft der Vorstand, dass Eurowings rund sieben Prozent ihres Umsatzes als operativen Gewinn einstreichen kann. Davon ist die Airline noch weit entfernt: Für 2019 geht der Vorstand davon aus, dass diese sogenannte bereinigte Ebit-Marge mit minus vier bis minus sechs Prozent im roten Bereich liegt.
    Auch bei den klassischen Fluglinien dreht der Vorstand weiter an der Kostenschraube. Ihre Stückkosten sollen wie gehabt pro Jahr um ein bis zwei Prozent sinken. Außerdem sollen Neuerungen im Ticketverkauf die Stückerlöse bis zum Jahr 2022 um drei Prozent nach oben treiben.
    Spohr zeigte sich überzeugt, dass der Preiskampf unter Europas Airlines in dieser Weise nicht für immer anhält. Nach den Insolvenzen von Gesellschaften wie Air Berlin und Germania erwartet Spohr, dass es weitere Fusionen und Übernahmen in der Branche gibt. "Am Ende werden wenige starke Airlines fairen Wettbewerb miteinander treiben."/stw/elm/he

  9. #9

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    Die Papiere von Lufthansa sind Heute (30.07.2019) auf den niedrigsten Stand seit März 2017 abgestürzt. Fast um 7% ging es nach unten. Vom Londoner Broker Liberum schrieb der Analyst Gerald Khoo "Kurzfristig bleiben die Risiken für die Schätzungen bestehen."

    Weder die Lufthansa noch Ryanair geben im Preiskampf bei den deutschen Kurzstrecken klein bei. Das zeigt der schwache operative Gewinn (Ebit), auch das Frachtgeschäft der Lufthansa habe mit einem kleinen Verlust enttäuscht.

  10. #10

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    Lufthansa und der steile Weg nach unten im Kurs

    Ist es nicht insgesamt zu einfach den schweren Kursverlust der Lufthansa Aktie der am
    heutigen Tag zwischen 5 - 7 % lag, nur mit dem harten Preiskampf zu begründen? Sicher-
    lich spiegelt sich der der Nettoertrag einer Unternehmung langfristig irgendwie im Kurs
    wider.

    Nun muss leider heute der Gesamtmarkt gesehen werden und hier muss schon von einer
    konzentrierten Aktion der internationalen Leerverkäufer Mafia ausgegangen werden. Diesen
    Leuten genügen herkömmliche Renditen bekanntlich nicht. Also liebe Verbraucher der
    Staat propagiert das Aktiensparen und spielt damit den Leerverkäufern kräftig in die Hände.
    Die Ersparnisse der Bürger gelangen auf diese gemeine Art in andere Hände. Bei der
    Lufthansa sind die größten Leerverkäufer der Erde beteiligt.
    Pos.1 Societe Generale
    Pos.2 Blackrock
    Pos.3 Templeton ...
    Pos.4 Deutsche Asset Management
    Pos.5 In...
    Pos.6 L...
    Pos.7 Norges Bank
    Im Bundesanzeiger können die Leerpositionen die in BRD am heutigen Stichtag ge-
    handelt wurden bedingt eingesehen werden. Hier kommt wieder zum Tragen, dass die
    genannten 7 die Papiere selber verleihen können, was der Otto Normalverbraucher
    nicht kann. Die Bundesregierung hat hier Berater des Geldsystems, die sich nur in
    die eigene Tasche gut beraten. Gibt es hier überhaupt neutrale Berater? Bei solchen
    gemeinen Spielen wie heute an der Börse wieder praktiziert, kommen dann für diese
    Gruppen die hohen Jahresrenditen heraus. Spekulieren auf Kosten der einfachen Leute.
    Nadelstreifenanzug, Rolls-Royce als Standard-Fahrzeug und die Bundesregierung und
    der Finanzminister schauen tatenlos zu.

    Was muss die Leerverkäufer Mafia noch alles tun, damit dem Ganzen Einhalt geboten
    wird.

  11. #11
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    Ich verstehe die Aufregung um Leerverkäufe und Leerverkäufer nicht.
    Der Leerverkäufer hat ja das Risiko, daß er und andere Leerverkäufer sich irgendwann auch wieder eindecken müssen.
    Sollten die Leerverkäufer übertreiben, dann kann doch jeder, der dazu Lust und Laune hat, zu den gedrückten Kursen einsteigen und die Sache aussitzen.
    Aber meist weiß der Leerverkäufer ganz genau, was er tut.
    Wenn der Ökowahn in DE so weiter geht, dann wird das Inlandfliegen und eventuell sogar alles innerhalb Europas so verteuert, daß die Umsätze der Fluglinien deutlich einbrechen werden und man sich um den nun immer kleiner werdenden Markt massiv (preislich) streiten muß.

  12. #12

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    Die Papiere der Lufthansa reagierten am Freitag auf einen positiven Bericht im Manager Magazin und konnten um 3,7% steigen.
    Nach dem Bericht heißt es, das die Lufthansa Investoren künftig mit deutlich höheren Gewinnen überzeugen möchte. Es wird an einem Plan gearbeitet das Ergebnis vor Steuern und Zinsen in absehbarer Zeit auf drei Milliarden Euro und mehr hochzutreiben.

  13. #13

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    Leerverkäufe

    Herr Labas-Rytas es ist leider nicht so einfach mit den Leerverkäufen. Die schrecktliche
    Antwort Ihrer freundlichen Analyse, dass diejenigen, die Leerverkäufe machen genau
    wissen, was sie machen, wird wahrscheinlich richtig sein.

    In vielen Berichten wird darüber gesprochen und geschrieben, dass bestimmte Gruppen
    Systemische Banken, Banken, Vermögensgesellschaften, Fonds, Firmen usw. eine Markt-
    macht haben. In ihrer großen Bescheidenheit kontrollieren diese Gruppen Wertpapieran-
    teile von vielen Firmen. Auch hier wurde bereits oft geschrieben, dass ein Anteilsbesitz
    von ca. 10 % ausreicht Kurse in Richtungen tanzen zu lassen.

    "Die wissen schon was sie tun" Labas-Rytas"

    Die ernüchterne Antwort ist hier, ja sie wissen jede Sekunde genau was sie tun. Die
    Auswertungsprogramme reagieren und die Menschen in der obigen Gruppe agieren. Die
    Frage ist nur, ob dieses Handeln immer angemessen und richtig ist.

    "Die wissen schon was sie tun?"

    Es gibt die Mitteilungen von börsennotierten Unternehmungen, die mitteilungspflichtig
    laut Aktienrecht sind. Auch hier gilt, mancher dieser Mitteilungen kann gravierende
    Auswirkungen auf Kurse haben. In der Praxis kann es sogar Vorabwissen in Syndikaten
    geben, welche Kursturbulenzen ausnutzen. Im Alltagsgebrauch wäre es nicht schlecht,
    wenn hier die verantwortlichen Vorstände und Aufsichtsräte in die Verpflichtung genommen
    werden, die Publizität der Mitteilung auf die Wirksamkeit zu prüfen. Es fehlen die Gesetze.

    "Die wissen schon was sie tun?"

    Auch zur Theorie der Leerverkäufe gilt, dass die normalen Verbraucher sich die Wert-
    papiere gegen eine Gebühr ausleihen und danach Leerverkaufen. Mag es hier die Gruppe
    der Eingeweihten geben? Dies brauchen sicher nicht immer die Maulwürfe der Großen
    zu sein. Die Leute der oberen Liga werden sicherlich auch schon mal verdienen?

    "Die wissen schon was sie tun?"

    In aller Bescheidenheit, die kleinen Leute haben in diesem schwierigen Spiel kaum eine
    Chance.

    Es gibt sogar Bereiche, wo die gewünschte Marktbereinigung von Prudukten gar nicht
    klappt. Nehmen wir Öl und Gas? Die Herschaft der Oligarchie ist hier so stark, dass
    sie marktbeherrschend ist. Starke Preisverwirbelungen könnten die ganzen Währungs-
    systeme der Erde beeinflussen und gefährden.

    Nehmen wir beim Erdöl den Fall an, dass die Russische Förderation den Markt in
    Rotterdam mit Öl überschwemmen würde und es käme zu einem sehr starken Kurs-
    sturz von Öl. Viele große Händler könnten pleite gehen? Noch mehr wäre hier möglich.
    Umgekehrt könnten auch starke Preiserhöhungen von Öl Volkswirtschaften zusammen-
    brechen lassen. Nur selbst die Russische Förderation hätte wenig davon, wenn die
    großen Währungen zusammenbrechen. Hier würde auch das liebe Gold nicht helfen.

    "Die wissen schon was sie tun?"

    Es gibt leider in vielen Bereichen nicht mehr den Traum von Angebot und Nachfrage.

    Die Deutsche Lufthansa ist hier leider auch kein gutes Beispiel einer Aktiengesellschaft.
    Gerade Fluggesellschaften hängen sehr stark vom Kerosin und vom internationalen
    Terrorismus ab. Kriege und Zerwürfnisse gehen direkt auf die Reisefreudigkeit der
    Touristen. Beim Kerosin könnten die Tickets so teuer werden, dass sich nur noch
    eine kleine Gruppe ein Reise-Tickets leisten kann. Daran würden die meisten Flug-
    linien pleite gehen. Jetzt schon können die Verbraucher das starke Sterben von
    Fluglinienbetreibern sehen. Hier können mit bestimmten Maßnahmen, die auch wieder
    mitteilungspflichtig sind, Kurse nach unten getrieben werden? In der Praxis könnte
    hier ein Vorstand die lieben Aktionäre durch Maßnahmen in der Unternehmung durch
    harte Kurseinbußen enteignen und der Vermögenswerte berauben. Die Wahrheit wurde
    hier schon oft praktiziert.

    "Die wissen schon was sie tun"

    Wenn die Verbraucher wünschen, dass der Leerhandel von der Bildfläche verschwinden
    soll, hat dies gute Gründe. Die erstgenannte Gruppe braucht in der Praxis gar keine
    Wertpapiere zu leihen; diese Gruppe verleiht und kontrolliert den Kurs und bestimmt
    die Richtung. Die Verbraucher sind hier leider nur der Spielball. Dies hat alles nichts
    mehr mit einer guten Marktregulierung für alle Gruppen zu tun.

    "Die wissen schon was sie tun"

    Die Regierungen der Welt sind oft nur noch Spielball der ganz Großen.

    "Die wissen schon was sie tun"

    Vetternwirtschaft zum Nachteil der Verbraucher? Wie wird mit dem Depotvermögen
    der Verbraucher und dem Vermögen der Banken -Eigenhandel- der Banken bis heute
    umgegangen? Die Hoffnung hier, dass es auch noch gute Banken gibt, schwindet von
    Tag zu Tag.

    "Die wissen schon was sie tun"

    Wie wird die Marktmacht heute missbraucht?

    Das alles ist kein Witz. Die bittere Wahrheit. Luis schreibt immer von Enteignung?

  14. #14

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    Nach einem stabilem Wochenstart stehen nun die Aktien des Luftfahrtkonzerns unter Druck. Zwei Tage konnten die Papiere von der Pleite bei Thomas Cook profitieren. Doch jetzt holte der schwache Markt auch Lufthansa ein.
    Heute (Mittwoch 25.09.2019) gingen rund 2% verloren und damit kehrten die Aktien wieder zu ihrer 50 Tage Linie zurück.

    Bereits im Mai gab Lufthansa ihr Interesse an Condor bekannt, der Naalyst Richard Clarke von der Investmentbank Bernstein hält aktuell viele Optionen für möglich. Aber sieht keinen neuen Vorstoß seitens der Lufthansa.

  15. #15

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    Lufthansa zieht wegen dem kommenden 48 std Streiks der Flugbegleiter die Notbremse, das Unternehmen sagt 1300 Flüge ab. Betroffen sind davon ca. 180 000 Passagiere.
    Auch zahlreiche Flüge von nicht bestreikten Unternehmen wie Swiss Austrian sind betroffen. Lufthansa hatte noch versucht eine Einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht in Frankfurt zu erwirken, doch das Arbeitsgericht lehnte den Eilantrag ab.

  16. #16

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    Trotz der Streiks am heutigen Tag, haben die jüngsten Geschäftszahlen dem Unternehmen im Aktienbereich weitere Erholung beschert. Die Papiere klettern bis zu 7,4% nach oben und schaffen es erstmals seit April wieder über ihre 200 Tage Linie.

    Das beruhigt wieder die Anleger nach der Gewinnwarnung im Juni und dem schwierigen ersten Halbjahr. Auch das Geschäft auf der Langstrecke und positive Signale für eine Trendwende bei Eurowings.

    Derweil strebt die Airline im Tarifstreit mit der Gewerkschaft Ufo eine Schlichtung an.

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