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Thema: NordLB

  1. #1

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    NordLB

    Die "FAZ" berichtet das Finanzloch könnte größer als bisher angenommen sein. Man geht davon aus dass das Geschäftsjahr 2019 mit einem Verlust abgeschlossen werden könnte.
    Grund dafür seien Schiffskredite welche ein minus von zwei Milliarden Euro liefern. Ist das erst die Spitze des Eisbergs?

    Der NordLB steht nun ein großer Umbau bevor, es soll einen Stellenabbau von ca. 2.000 Angestellten geben.

    Wieder eine Bank was gerettet werden muss? Denke das ist eine never ending Story...
    https://www.faz.net/aktuell/wirtscha...-16123596.html

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Milliarden-versenkt-wie-konnte-das-passieren? Die Räuber Pistole schlecht hin

    Ein organisierter Bankraub vom Schreibtisch aus:

    Die Zehn-Milliarden-Garantie werde die Bank voll benötigen, lässt er schnell durchblicken und betont: Eigentlich hätte sie schon 2009 volle 13 Milliarden benötigt. Dass die Länder ihr stattdessen nur drei Milliarden und eine Garantie gegeben haben, sei mehr Last als Rettung gewesen. Die hohe Gebühr und die EU-Auflage, faule Kredite möglichst nicht abzustoßen, um die Garantie der Länder zu schonen, habe die Bank erdrückt. Die Regierungen in Hamburg und Kiel übernehmen diese Argumenation gern – so lässt sich die Schuld den 2009 Verantwortlichen zuschieben.

    Unterdesen wird die Braut hübsch gemacht – auch unter Beteiligung der beiden Länder. Sie gehen weitere Risiken ein und übernehmen, um im Bild zu bleiben, die hässlichen Teile des HSH-Inventars. Faule Schiffskredite im Buchwert von fünf Milliarden Euro werden im Juni 2016 zum Preis von 2,43 Milliarden Euro an die hsh portfoliomanagement AöR verkauft, eine Anstalt öffentlichen Rechts, die zu diesem Zweck gegründet wird. Das klingt günstig, ist aber in Wirklichkeit viel teurer. Denn die Bank muss die Verluste aus dem Verkauf abschreiben, weshalb sie die Garantie der Länder stärker beansprucht. In Summe zahlen die Länder also fünf Milliarden Euro für Kredite, die längst nicht mehr so viel wert sind. Und sie verlieren ständig weiter an Wert. Ende 2016 sind es noch 1,9 Milliarden Euro, Ende September 2017 rund 1,68 Milliarden Euro.

    Die Bank ist nun fieberhaft dabei, Ballast abzuwerfen. Die Bücher sollen möglichst frei von Krediten sein, die nicht mehr bedient werden können. Was dort im Einzelnen mit wem vereinbart wird, bleibt weitgehend unbekannt. Aber einiges dringt doch an die Öffentlichkeit. Zum Beispiel der Fall Kortüm.

    Bernd Kortüm, heute 75, gehört die Hamburger Reederei H. Schuldt. Ende 2016 wird bekannt, dass die Bank der Reederei 547 Millionen Euro an Schulden erlässt. Kortüm ist schon lange Kunde der HSH, angeblich hatte er einen Kreditrahmen von sagenhaften zwei Milliarden Euro. Aber auch Kortüm ist nun eben eine Altlast, und Altlasten gefährden den Verkauf der Bank. Also wird ihm ein Teil der Kreditschulden erlassen. Ein anderer Teil ist Bestandteil der Kredite, die die hsh portfoliomanagement für 2,43 Milliarden Euro erwirbt.

    Dann wird bekannt, dass sich Kortüm privat eine neue Yacht zugelegt hat – für 8,75 Millionen Euro. Rund 40 Meter lang, mit Heimkino, Lounge und fünf Kabinen. Kortüm wird zum hässlichen Gesicht einer Branche, die immer mehr Schiffe hat bauen lassen, ohne die Folgen zu bedenken. Mit der HSH Nordbank stirbt auch die Mär vom seriösen hanseatischen Schifffahrtskaufmann. „Alithia“ heißt Kortüms Yacht. Es ist das griechische Wort für Wahrheit.

    https://www.abendblatt.de/hamburg/ar...passieren.html


    Fazit: Einem Reeder wird eine halbe Milliarde an Schulden erlassen - damit war die neue Jacht "WAHRHEIT" mehrfach finanziert - und Schild raus gehängt: ab sofort, "Wegen Reichtum geschlossen"!

    https://images-na.ssl-images-amazon....NL._SY355_.jpg


    https://youtu.be/lmFSIbMyyn4

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