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Thema: Wirecard Skandale ohne Ende

  1. #1

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    Wirecard Skandale ohne Ende

    Wirecard-Buchhaltungsmanager in Singapur hat die Firma verlassen

    Ein Manager in der Buchhaltung von Wirecard, der in Singapur im Zentrum der Betrugsvorwürfe stand, hat das Unternehmen verlassen.

    Eine Sprecherin des Zahlungsdienstleisters bestätigte am Freitagabend, dass Edo K. zum 1. April nicht mehr im Unternehmen tätig sei lehnte es ab, nähere Angaben dazu zu machen, unter Berufung auf die Unternehmensrichtlinien

    HINWEIS: Die Straits Times-Website hatte vorher am Freitag über den Weggang des Managers berichtet

    HINWEIS, 14. März: Wirecard erklärte, dass die Vorwürfe gegen einen in Singapur ansässigen Manager aus Sicht des Zahlungsdienstleisters ausgeräumt seien, er aber beurlaubt bleibe, bis alle externen Untersuchungen abgeschlossen sind

    HINWEIS, 26. März: Wirecard gab ausgewählte Ergebnisse einer unabhängigen Untersuchung der Kanzlei Rajah & Tann Singapore bekannt, darunter ein paar Buchungsfehler, und erklärte, dass sich einzelne lokale Angestellte in Singapur möglicherweise im Hinblick auf einige der Vorgänge nach lokalem Recht strafbar gemacht haben könnten

    HINWEIS, 29. März: Wirecard Compliance-Manager hat die Firma verlassen: Kreise

  2. #2

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    Ist der Spuk vorbei?

    Die Papiere von Wirecard starten heute mit einem Plus von 3%. Die Monatsperformance bei einem Plus von 24,94%.
    Wirecard wurde von der Deutschen Bank von "Hold" auf "Buy" eingestuft und geht ebenfalls mit dem Kursziel nach oben. Der Grund dafür die Geschäftsdynamik ziehe an und gleichzeitig gewinnt das Unternehmen seine Glaubwürdigkeit zurück.

    Anders dagegen schätzt die australische Investmentbank Macquarie das Potenzial ein, Analyst Bob Liao rät den Anlegern an der Seitenlinie zu bleiben, während die Untersuchungen noch anhalten.
    Grund für die jüngste Kursrally ist eine Firmenmitteilung aus der hervorgeht das Wirecard eine neue Kooperation mit einem indischen Unternehmen eingegangen ist, in Zukunft wird das Unternehmen die Zahlungsprozesse für indische Bürger digitalisieren.

  3. #3

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    Wirecard baut seine Kooperation mit IKEA weiter aus. Heute kam die Nachricht des Bezahldienstleisters " Wirecard ermöglicht den ersten Launch von IKEAs erstem Online Shop in Thailand.
    Nach Singapur und Malaysia ist Thailand das dritte Land in Asien. Hört sich alles gut an aber es stellt sich die Frage Was Bleibt bei Wirecard hängen und lohnt sich das Geschäft überhaupt?

    Online Shopping wird in Thailand immer beliebter. Die Zahlen sprechen für sich, derzeit gibt es 39,8 Millionen Nutzer bis 2022 soll die Zahl weiter steigen auf rund 45,3 Millionen. Im Jahr 2018 betrug der Gesamtumsatz im E Commerce in Thailand ca. 3,3 Milliarden Euro, wobei die drei wichtigsten Kategorien Unterhaltungselektronik, Mode sowie Möbel und Haushaltsgeräte sind.

  4. #4

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    Auf Tradegate konnten sich die Papiere von Wirecard nach dem Rückgang am Vortag wieder etwas erholen, es ging um 2,38% nach oben.
    Grund hierfür das Unternehmen hatte bekanntgegeben künftig in den deutschen Filialen einen Teil der Kartenzahlung zu übernehmen.

    Demnach möchten Aldi Nord und Aldi Süd die Zahlungen in ihren deutschen Läden über Wirecard abrechnen. Das Unternehmen machte allerdings keine finanziellen Angaben zum neuen Geschäft.

  5. #5

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    Deutsche Bank, Warburg Research und Goldman Sachs sind bei Wirecard äußerst optimistisch!

    Die Kursziele liegen zwischen 200 und 230 Euro pro Aktie. Mal sehen was das wird was denkt Ihr nach den ganzen Berichten noch über Wirecard?

    Mit Einsteigen?

  6. #6
    Avatar von Zenturion
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    Gibt es heute billiger...140 €

    Wirecard (140 €) - gibt es heute billiger...?

    Wenn man den Flow in der Aktie anschaut, dann ist der Stand mit 140 € heute eine versöhnender Level. Im letzten Abwärts-Move ging es bis 130 € runter.

    Heute gab es auch vom Bankhaus ODDO BHF ein Upgrade mit Target 240 €, also von hier weg gerechnet 100 €.

    Citi bezeichnet das Hick Hack als "Tauziehen der Bullen & Bären": Die Rallychance vom September wurde liegen gelassen und nun droht der Aktie ein neuerlicher Rückfall in Richtung der zentralen Unterstützungen. Hierbei wären ca. 140 und darunter 130 EUR zu nennen. Sollte letztere nachhaltig bärisch gebrochen werden, muss zudem der übergeordnete Aufwärtstrend infrage gestellt werden. Momentan wird dies aber noch nicht favorisiert.

    Letztlich darf man aber zusammenfassen: Die Aktie leidet unter den Gerüchten von unsauberen Geschäften, die in ihrer Stichfestigkeit aber regelmäßig vom Vorstand bestätigt werden, gleichzeitig werden die Zahlen auf EBITDA-Basis meist angehoben.

    Somit gibt es das Lager der Zweifler und Shortgänger - sie werden aber regelmäßig rausgesqueezed - und das der fundamental Überzeugten, die aber ihrer Höchstmarke von 194 € hinterher jagen.

    Im 1-Jahreschart zeigt sich der Median etwa bei 140 € und die Extrema bei 160 und 95 € - somit stehen wir per heute wieder im Niemandsland.

    Anmerkung: Die Aktie hat einen sehr wichtigen Widerstand bei 155 € und eine signifikante Unterstützung bei etwa 125 €.

    Es wird so weiter gehen: Die Fans kaufen - die Skeptiker gehen Short. Das macht die Aktie äußerst liquide und schafft jeden Tag beachtenswerte Levels.

  7. #7
    Avatar von Zenturion
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    Wirecard (114,5 €) - Und schon wieder geht es los...?

    Wirecard schon wieder ein FT-Angriff...Kurs im Tief 108 aktuell minus 18% auf 115€

    Aktueller Bericht in der FT...ob das diesmal gut geht? Bis jetzt waren solche Artikel immer ein Kauf...aber wehe wenn da mal mehr rauskommt?

    Die „Financial Times“ hat erneut Dokumente vorgelegt, die neue Zweifel an der Buchhaltungspraxis des Zahlungsabwicklers Wirecard aufkommen lassen. Interne unternehmensinterne Tabellenkalkulationen und die damit verbundene Korrespondenz zwischen leitenden Mitgliedern des Wirecard-Finanzteams deuteten offenbar auf gemeinsame Anstrengungen hin, Umsatz und Gewinn in den Wirecard-Geschäften in Dubai und Irland auf betrügerische Art und Weise zu steigern und den Berater EY von Wirecard, möglicherweise irrezuführen, schreibt die Zeitung am Dienstag.

    Mal abwarten wo das Ding am Nachmittag steht...und der Vorstand sollte mal ans Mikrofon gehen!

    Watch it

    https://c.finanzen.net/cst/FinanzenD...ea2680b30f87fd

  8. #8

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    Nach den erneuten Vorwürfen der Financial Times wegen den Geschäftspraktiken an der Börse hat das Unternehmen auf einen Schlag fast vier Milliarden Euro an Wert verloren. Gleichzeitig brach der Aktienkurs bis auf 107,80 Euro ein.

    Bereits Anfang des Jahres berichtete die Finacial Time über die Bilanzunregelmäßigkeiten in Singapore und damit für Unruhe gesorgt. Der Fall beschäftigt weiter die Behörden, in Deutschland gehen Staatsanwaltschaften und die Finanzaufsicht Bafin dem Verdacht unerlaubter Marktmanipulation durch Spekulanten weiter nach.

  9. #9
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    Wirecard (120 €) - Hab mal bei Fans nachgefragt...

    Hab mal ein bisschen rumgefragt in der Community. So langsam haben die Leute dieses Gedaddle um Wirecard richtig satt. Die Anzahl der ausgesprochenen Fans wird mit jedem Schlag nach unten geringer. Ein Zockerwert ist Wirecard wohl jetzt schon, denn man kann sich auf dieser Aktie schlichtweg nicht ausruhen. Kostolany würde sich im Grab umdrehen, weil seine Strategie nicht aufgehen wird.

    Die "aktionärsfreundliche" FT lässt sich anscheinend nicht davon abbringen immer neue angebliche Skandale an das Licht zu führen. Hoffentlich schaut man bei den Redakteuren und der gesamten Sippschaft auch mal kontotechnisch nach, wer in SHORT-Derivate investiert hat. Wenn die Aktionäre schon 4 Mrd. € verlieren, gibt es sicher auch lachende Gewinner...noch lachen sie. Hier sollte mal nachgeschaut werden.

    Andererseits lieber Vorstand - Eure Kommunikation zu den Vorwürfen reicht einfach nicht aus. Prognosen anheben - JA! Macht aber nur Sinn wenn der Nachweis mitgeliefert wird, dass alles mit rechten Dingen läuft.

    Bin mal gespannt, wie es hier beim Kurs weitergeht - +12 € seit der Vorbörse ist ja auch schon wieder 10% höher...

    Herzliche Grüße aus der Anlegerschaft...

  10. #10
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    Wirecard (116,7 €) - So ganz glauben wir die Story nicht...?

    Es geht schon wieder los: Nach kurzzeitig 128 jetzt wieder 115€ - neue Nachrichten der FT "Wirecard: the unanswered questions..."

    Safkhet ist auch schon lange short in Wirecard - trotz BaFin Verbot


    Ein weiterer bekannter Name, auf den Quadir Shortwetten laufen hat, ist der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard. Schon Anfang 2018 hatte ihr Hedgefonds eine Wette auf einen Kurssturz bei dem DAX-Konzern platziert. Auch ein zwischenzeitliches Leerverkaufsverbot von Seiten der BaFin, das viele Leerverkäufer zur Aufgabe zwang, brachte Quadir nicht von ihren Shortpositionen ab.

    "Ich bin fasziniert von Unternehmen, die über einen langen Zeitraum glaubwürdigen Anschuldigungen ausgesetzt sind, aber immer irgendwie davonkommen", sagt sie. Bei Wirecard sei dies bereits seit einem Jahrzehnt der Fall, begründete sie ihr Engagement.
    Die Entscheidung der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kritisierte sie vor diesem Hintergrund seinerzeit scharf, indem sie einen Brief an Jean-Pierre Bussalb, den Leiter der Leerverkaufsabteilung, schrieb. Das Leerverkaufsverbot sei "bizarr" und "rückständig", hieß es in dem Schreiben, in dem sie zudem Leerverkäufe als Handelsstrategie als vorteilhaft und notwendige Ausgleichskraft zur Aufrechterhaltung der Markteffizienz verteidigte. Sie glaube nicht, dass es eine Situation gebe, in der ein Leerverkaufsverbot gerechtfertigt sei, betonte sie.

    Anlegern von Wirecard riet sie, "die Kernkompetenzen von Wirecard und die in diesem Jahrzehnt gemeldeten Erfolge zu analysieren und sich zu fragen, ob das zusammenpasst". "Was zu gut ist, um wahr zu sein, ist normalerweise nicht wahr", so Quadir weiter.
    Wirecard selbst hat unterdessen die jüngsten Vorwürfe der Financial Times ein weiteres Mal zurückgewiesen. Für den Hedgefonds ist dies aber kein Grund, seine Short-Positionen zu überdenken. "Es gibt weitaus einfachere Möglichkeiten, Geld zu verdienen, als short zu gehen - insbesondere bei der Größe der Positionen, die Safkhet einnimmt. Aber ich bekomme eine moralische Befriedigung, wenn ich das tue", betonte Quadir noch kürzlich.

    Fahmi Quadir widerspricht daher dem Bild eines prototypischen Shortsellers, immer wieder in ihrer Karriere betonte die 29-Jährige, nicht einfach nur vom Untergang von Unternehmen profitieren zu wollen, sondern trat vielmehr als Verfechterin von Gerechtigkeit auf. Das Narrativ von Shortselling als Folge betrügerischer Unternehmensmachenschaften macht Fahmi Quadir in der Shortseller-Welt einzigartig.

    (Quelle: finanzen.net)

  11. #11
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Die Aktie hat den falschen Namen ausgesucht oder müsste umgetauft werden...

    Wirecard? Ein wirrwarr das seinesgleichen sucht!

    Zitat Zitat von Zenturion Beitrag anzeigen
    Es geht schon wieder los: Nach kurzzeitig 128 jetzt wieder 115€ - neue Nachrichten der FT "Wirecard: the unanswered questions..."

    Safkhet ist auch schon lange short in Wirecard - trotz BaFin Verbot


    Ein weiterer bekannter Name, auf den Quadir Shortwetten laufen hat, ist der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard. Schon Anfang 2018 hatte ihr Hedgefonds eine Wette auf einen Kurssturz bei dem DAX-Konzern platziert. Auch ein zwischenzeitliches Leerverkaufsverbot von Seiten der BaFin, das viele Leerverkäufer zur Aufgabe zwang, brachte Quadir nicht von ihren Shortpositionen ab.

    "Ich bin fasziniert von Unternehmen, die über einen langen Zeitraum glaubwürdigen Anschuldigungen ausgesetzt sind, aber immer irgendwie davonkommen", sagt sie. Bei Wirecard sei dies bereits seit einem Jahrzehnt der Fall, begründete sie ihr Engagement.
    Die Entscheidung der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kritisierte sie vor diesem Hintergrund seinerzeit scharf, indem sie einen Brief an Jean-Pierre Bussalb, den Leiter der Leerverkaufsabteilung, schrieb. Das Leerverkaufsverbot sei "bizarr" und "rückständig", hieß es in dem Schreiben, in dem sie zudem Leerverkäufe als Handelsstrategie als vorteilhaft und notwendige Ausgleichskraft zur Aufrechterhaltung der Markteffizienz verteidigte. Sie glaube nicht, dass es eine Situation gebe, in der ein Leerverkaufsverbot gerechtfertigt sei, betonte sie.

    Anlegern von Wirecard riet sie, "die Kernkompetenzen von Wirecard und die in diesem Jahrzehnt gemeldeten Erfolge zu analysieren und sich zu fragen, ob das zusammenpasst". "Was zu gut ist, um wahr zu sein, ist normalerweise nicht wahr", so Quadir weiter.
    Wirecard selbst hat unterdessen die jüngsten Vorwürfe der Financial Times ein weiteres Mal zurückgewiesen. Für den Hedgefonds ist dies aber kein Grund, seine Short-Positionen zu überdenken. "Es gibt weitaus einfachere Möglichkeiten, Geld zu verdienen, als short zu gehen - insbesondere bei der Größe der Positionen, die Safkhet einnimmt. Aber ich bekomme eine moralische Befriedigung, wenn ich das tue", betonte Quadir noch kürzlich.

    Fahmi Quadir widerspricht daher dem Bild eines prototypischen Shortsellers, immer wieder in ihrer Karriere betonte die 29-Jährige, nicht einfach nur vom Untergang von Unternehmen profitieren zu wollen, sondern trat vielmehr als Verfechterin von Gerechtigkeit auf. Das Narrativ von Shortselling als Folge betrügerischer Unternehmensmachenschaften macht Fahmi Quadir in der Shortseller-Welt einzigartig.

    (Quelle: finanzen.net)
    Die Aktie Wirecard ist mehr als wirr - das ist nur noch wildes Zeugs - kann nur empfehlen - lasst die Finger vom dem Teufelszeugs.

    ...verworren, chaotisch, durcheinander, konfus, unübersichtlich, wirr, verwickelt, durcheinander, chaotisch, (bunt) durcheinandergewürfelt, das verkörpert Wirecard oder besser Wildcard!

  12. #12
    Avatar von Zenturion
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    Wirecard (außerbörslich wieder 115 €) - Wollen externe Prüfer beauftragen...

    Luis, da hast Du auf jeden Fall recht: WIRRCARD

    Auf diese Meldung hin taxiert Lang & Schwarz gleich mal 5% höher.

    Ob die namhaften, externen Prüfer nicht doch was finden...

    Das wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen

  13. #13
    Avatar von Zenturion
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    Wirecard (119,5 €) - Beginnt jetzt die Erholung?

    Beginnt jetzt die Erholung? Die Fans von Wirecard zittern...

    ASCHHEIM (dpa-AFX) - Der stark in die Kritik geratene Zahlungsdienstleister Wirecard will mit einer Sonderprüfung seiner Bücher verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Das Unternehmen beauftragt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung, wie der DAX-Konzern am Montag in Aschheim bei München mitteilte. Das hätten Vorstand auf Aufsichtsrat beschlossen. Damit sollen Vorwürfe der Wirtschaftszeitung "Financial Times" ("FT") rund um Bilanzierungspraktiken ausgeräumt werden.

    Die Untersuchung soll den Angaben zufolge sofort beginnen. KPMG werde zu gegebener Zeit einen Untersuchungsbericht vorlegen und sei allein dem Aufsichtsrat verpflichtet. Die Prüfer hätten uneingeschränkten Zugang zu allen Informationen auf allen Konzernebenen. Das Ergebnis des Berichts werde veröffentlicht, hieß es.
    Investoren hatten angesichts des jüngst wieder stark schwankenden Aktienkurses den Druck auf das Management erhöht und mehr Transparenz gefordert. Ob den Kritikern eine Veröffentlichung von Ergebnissen anstatt des gesamten Berichts reicht, bleibt fraglich. Über das Wochenende hatte es Verwirrung darum gegeben, ob sich das Unternehmen überhaupt zu einer gesonderten Prüfung durchringt.
    "Wir haben vollstes Vertrauen in die bisherigen Prüfungshandlungen und deren Ergebnisse", sagte Aufsichtsratschef Wulf Matthias. Regulärer Prüfer der Konzernbilanzen ist EY. Die "FT" hatte in der vergangenen Woche rund um die Rechnungslegung in Dubai betrügerische Luftbuchungen bei Umsatz und Gewinnen nahegelegt. Wirecard wehrt sich gegen die neuen Vorwürfe, die Schlüsse des Blatts aus internen Wirecard-Dokumenten seien falsch, alle bilanzierten Geschäftsbeziehungen seien authentisch.

    "Wir gehen davon aus, dass die erneute unabhängige Prüfung dazu führt, alle weiteren Spekulationen endgültig zu beenden", sagte Matthias. Vorstandschef Markus Braun zeigte sich überzeugt, dass durch die Untersuchung das Vertrauen in das Geschäft gestärkt werde.

    Seit geraumer Zeit veröffentlicht die "FT" kritische Berichte rund um den deutschen Finanzkonzern, die den Aktienkurs immer wieder belasten. Im Januar und Februar verlor der Aktienkurs in gut einer Woche fast die Hälfte an Wert - höchst ungewöhnlich bei einem DAX-Wert. Im Zuge von eingeleiteten Untersuchungen musste Wirecard im Frühjahr dann einräumen, dass einige Geschäfte in Singapur falsch verbucht wurden, aber in deutlich geringerem Umfang als von der Zeitung suggeriert. Systematische Luftbuchungen schließt das Unternehmen aus, auch wenn sich einige Mitarbeiter strafbar gemacht haben könnten.

    Der Fall beschäftigt weiter die Behörden. In Deutschland gehen Staatsanwaltschaft München und Finanzaufsicht Bafin dem Verdacht unerlaubter Marktmanipulation durch Spekulanten nach, die mit schlechten Nachrichten die Aktie unter Druck bringen und daran mittels sogenannter Leerverkäufe verdienen wollen. Wirecard war in vergangenen Jahren des öfteren Opfer solcher Angriffe geworden.
    Die Bafin verbot zeitweise sogar neue Leerverkäufe mit der Wirecard-Aktie. Den Kursverfall am vergangenen Dienstag um zeitweise mehr als ein Fünftel untersucht die Behörde ebenfalls in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München. Für ein erneutes Verbot von Leerverkäufen sehe die Bafin aber keinen Grund, sagte eine Sprecherin.

    Das Unternehmen geht wiederum rechtlich per Strafanzeige gegen Mitarbeiter der Londoner Zeitung vor, weil sie mit Spekulanten unter einer Decke stecken sollen. Die "FT" sieht sich allerdings nach eigens in Auftrag gegebenen Untersuchungen einer Anwaltskanzlei von diesen Vorwürfen entlastet.

    "Wir sehen keine Risiken für unser Geschäft", sagte Vorstandschef Braun vergangene Woche im Interview der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Das operative Geschäft läuft hervorragend, wir schließen einen großen Deal nach dem anderen ab", ergänzte der mit einem Anteil von 7 Prozent größte Einzelaktionär des Unternehmens./men/eas/mis

  14. #14

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    Die Papiere von Wirecard konnten heute (Montag) einen Teil des Kursrutsches vom Freitag wieder etwas aufholen. Die Papiere stiegen am Vormittag um 2%.
    Grund hierfür sind die Online Händler in China, welche trotz abschwächenden Konjunktur am "Singles Day" auf neue Verkaufsrekorde zusteuern. Beispiel der Internet Riese Alibaba konnte im vergangenen Jahr an nur einem Tag einen Umsatz von 30 Milliarden Dollar verbuchen, laut den Vorhersagen wird dieses Mal ein Umsatz von 37 Milliarden Dollar erreicht. Diese positive Entwicklung kommt zwar nicht überraschend wirkt sich aber dennoch positiv auf die Papiere von Wirecard aus.

  15. #15
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    Wirecard (112,5 €) - Schon wieder ein Testat im Feuer

    Schon wieder schlechte Nachrichten - und das wieder nachbörslich.

    Heute im Tagesverlauf war die Aktie bis auf 122 € gestiegen, jetzt wieder 10 € tiefer!

    Laut einem Bericht des Handelsblatt verweigert Ernst & Young aufgrund von gravierenden Problemen bei der Rechnungslegung das Testat für die Richtigkeit der Wirecard Singapore-Jahresbilanz 2017. Unter anderem seien bestimmte Buchhaltungsunterlagen nicht zur Verfügung gestanden, weil sie durch die Finanzaufsicht CAD einbehalten wurden, andererseits sorgten Fluktuation im Kundenpersonal dafür, dass bestimmte Transaktionen nicht ausreichend erklärt werden konnten. Wirecard selbst hatte zuletzt noch behauptet, dass der Abschluss im Rahmen der Möglichkeiten ordentlich geprüft wurde.

    Dabei gab es heute Vormittag noch gute News...

    Wie das Unternehmen im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gab, soll die hauseigene digitale Payment- und Banking-Lösung boon Planet um weitere Features ergänzt werden. Auf der Plattform, die Wirecard vor wenigen Wochen an den Start brachte, will das Unternehmen ein Girokonto anbieten. Damit forciert der Zahlungsdienstleister den Einstieg ins Privatkundengeschäft und positioniert sich als direkter Konkurrenz zu etablierten Finanzinstituten.Das Girokonto geht ohne Kontoführungsgebühren an den Start, zudem bietet Wirecard eine durchaus überraschend attraktive Verzinsung von 0,75 Prozent - "eine Zinsrate, die es von vergleichbaren Lösungen nicht gibt", heißt es im Rahmen der Pressemitteilung. Ab 2020 wird das Girokonto verfügbar sein und soll im Jahresverlauf um weitere Anlage-Angebote erweitert werden. Konkret nennt Wirecard in diesem Zusammenhang intelligente Sparpläne, Echtzeit-Versicherungen, digitale Loyalty-Funktionen und Mobilitätsdienste. "Mit den zusätzlichen Funktionen verfolgen wir weiterhin unser Ziel, mit boon den kompletten finanziellen Alltag von Konsumenten einfacher zu gestalten. Dazu gehören auch attraktive Anlage-Angebote", erklärt Claudia Kaub, Head of Consumer Solutions bei Wirecard.

    Das ist das 6.Mal, dass die Aktie unter 115 Euro abstürzt. Man fragt sich langsam, wann die Skandal-Aktie mal nicht mehr wieder hoch kommt.

    Was wäre dann eigentlich das Kursziel: Chartisten reden von 88 Euro als letzte Bastion vor dem Totalabsturz.

    Es dürfte also insgesamt spannend bleiben!

  16. #16

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    Das was Zenturion gestern bereits geschrieben hat wird heute anscheinend fortgeführt.
    Wegen Zweifel an den Bilanzierungspraktiken gerät der Kurs des Unternehmens weiter unter Druck. Zum Glück fiel der Abschlag geringer aus als vorbörslich bereits befürchtet, im Xetra Handel reduzierten sie ihr Minus bis zuletzt nur noch auf 3,5%.

    Auch die negative Berichterstattung reißt nicht ab, so muss sich der Finanzdienstleister nach einem Bericht im "Handelsblatt" abermals verteidigen. Das Handelsblatt berichtet, dass das Tochter Unternehmen in Singapur kein Testat für ihre Jahresbilanz 2017 erhalten hat.

    Der Konzern relativierte den Bericht umgehend mit der Meldung, dass bei laufenden Ermittlungen der dortigen Behörden nicht alle notwendigen Unterlagen vorgelegt werden konnten. Zudem teilte das Unternehmen mit, dass der Fall keine Bedeutung für den Konzernabschluss darstelle.

  17. #17
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    Wirecard (117 €) - Auf der Suche nach Vertrauen

    Heute wieder 117 € - leicht erholt. Die Aktie sucht Vertrauen.

    Danke Claudtracer für die News on Wirecard.

    Schade, dass bei einer fundamental so guten Aktie (zwar teuer, aber ein sehr veritables Geschäftsmodell) immer wieder Presse-Attacken einprasseln. Die Anlegerschaft wird jeden Tag aufs Neue hin und hergeschüttelt.

    Gestern wurde bekannt, dass Blackrock seine Beteiligung leicht reduziert hat.

    Dass der Zahlungsabwickler auch operative Neuigkeiten zu vermeldet hatte, trat dabei fast in den Hintergrund. Demnach baut Wirecard seine Aktivitäten in Asien weiter aus und kooperiert künftig mit der indonesischen Bank Mandiri bei digitalen Finanzlösungen für Unternehmenskunden. Konkret geht es dabei um einen neuen Service, der den 27.000 Firmenkunden der Bank die Abwicklung von Zollzahlungen erleichtern soll. Dieser sei über eine offene Schnittstelle direkt mit der indonesischen Generaldirektion für Zoll und Verbrauchsteuern (DJBC) verknüpft.„Der „Customs Management“-Service ist eine neue Funktion der Mandiri Cash Management (MCM)-Lösung, die auf Wirecard-Technologie basiert und allen Firmenkunden zur Verfügung steht. Mit der MCM-Lösung können diese Kunden zahlreiche finanzielle Vorgänge durchführen, einschließlich Liquiditätsmanagement und Online-Devisenhandel“, heißt es in einer Unternehmensmitteilung von Wirecard.

    Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.

  18. #18
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    Wirecard (119,5 €) - Erholung auf leisen Sohlen

    WIRECARD - Als wäre nichts gewesen...hier ein paar nützliche Infos.

    Die Aktie macht nun wohl wieder den üblichen Erholungs-Move nach dem Medien-Bashing 4.0 - erstaunlich wie das immer wieder klappt: Die Community ist einfach super treu


    Die neue Wirecard Shopping-Studie zeigt, Grossteil der Deutschen recherchiert Produkte online vor dem Kauf im Geschäft und beinahe 90 Prozent haben schon mal bargeldlose Bezahlmethoden online und im Geschäft genutzt.

    Für die Hälfte der Deutschen spielt Unified-Commerce-Erlebnis wichtige Rolle beim Einkaufen. Ein Großteil der befragten Deutschen recherchiert Produkte online vor dem Kauf im Geschäft oder umgekehrt und mehr als zwei Drittel der befragten Verbraucher würden im Gegenzug für Rabatte personenbezogene Daten weitergeben. Beinahe 90 Prozent der Deutschen haben schon mal bargeldlose Bezahlmethoden online und im Geschäft genutzt.

    Die Kunden geben im Gegenzug für Rabatte personenbezogene Daten weiter

    Passend zum Black Friday gibt Wirecard, der führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, exklusive Zahlen zum Shopping-Verhalten der Deutschen heraus: Rund 64 Prozent der Bundesbürger kaufen nach wie vor gerne im stationären Einzelhandel ein - mehr als über mobile Endgeräte (43 Prozent) oder Desktop-Lösungen (23 Prozent). Jeder Zweite (54 Prozent) legt dabei aber Wert auf ein Unified-Commerce-Erlebnis, bei dem der Kunde im Mittelpunkt steht und verschiedene Vertriebskanäle miteinander kombiniert werden. Für die repräsentative Studie befragten Wirecard und das Umfrageinstitut Vanson Bourne rund 4.500 Konsumenten aus acht Ländern - Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Hong Kong, Singapur und USA - zu ihrem Einkaufsverhalten im Internet und im stationären Handel.

    Unified-Commerce-Erlebnis wird immer wichtiger

    Wie die Studie zeigt, wird ein Unified-Commerce-Erlebnis für die Verbraucher immer wichtiger. So recherchiert ein Grossteil der befragten Deutschen Produkte online, bevor sie diese anschließend im Geschäft kaufen (86 Prozent) oder umgekehrt (80 Prozent). Auch die zunehmende Popularität von kanalübergreifenden Einkaufsmöglichkeiten, etwa Produkte online zu kaufen und anschließend im Geschäft abzuholen (Buy Online Pickup In Store/ BOPIS), spricht dafür. So gibt jeder zweite Befragte (54 Prozent) an, dass es seine Kaufentscheidung beeinflusst, ob ein Händler diese Option anbietet. Ob deutsche Konsumenten letztlich online oder im Geschäft einkaufen, hängt vom Produkt ab. Bei Lebensmitteln (89 Prozent) sowie Gesundheits- und Beauty-Produkten (59 Prozent) bevorzugen die Deutschen den stationären Handel. Bei Modeartikeln halten sich die Präferenzen hingegen weitestgehend die Waage mit 45 Prozent Präferenz für E-Commerce und 43 Prozent für den Einkauf im Laden. Bevorzugt online shoppen die Deutschen hingegen Reisen (58 Prozent) und Bücher (57 Prozent).

    Erst online recherchieren, dann im Geschäft kaufen

    «Unsere Untersuchungen zeigen, dass die deutschen Verbraucher heute auf vielfältige Art und Weise einkaufen. Sie wollen die Wahl haben, wann, wo und wie sie shoppen», erklärt Markus Eichinger, Executive Vice President Group Strategy bei Wirecard. «Für die Händler wird es zu einer zunehmenden Herausforderung, diese Anforderungen zu erfüllen. Viele Kunden möchten ein Produkt etwa erst online recherchieren, bevor sie es im Geschäft kaufen. Sie erwarten von einem modernen Einzelhändler eine Unified-Commerce-Strategie, die ein konsistentes und reibungsloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg ermöglicht.»

    Treueprogramme werden immer populärer

    Auch Treueprogramme werden bei den Deutschen immer populärer: Sie werden bereits von 81 Prozent der Befragten genutzt. Rund 73 Prozent der Verbraucher geben sogar an, dass sie bereit wären, Einzelhändlern personenbezogene Daten wie Name, E-Mail-Adresse oder Postanschrift im Austausch für Rabatte zu geben. «Um ihren Service über alle Kanäle hinweg zu verbessern, sind Einzelhändler auf Kundendaten angewiesen», sagt Markus Eichinger. «Gezielte, personalisierte Angebote sind hier ein guter Weg, um mit Kunden zusammen zu arbeiten. Wie unsere Studienergebnisse zeigen, sind deutsche Konsumenten grundsätzlich bereit, personenbezogene Daten an Händler weiterzugeben, wenn sie darin einen klaren Nutzen erkennen.» Nur Brasilien (81 Prozent) und Hongkong (85 Prozent) sind im internationalen Vergleich signifikant williger, Händlern ihre personenbezogenen Daten weiter zu geben.

    Die meisten shoppen beim Entspannen und nicht im Büro


    Darüber hinaus zeigt die Studie, dass 85 Prozent der befragten Deutschen schon mal bargeldlose Zahlungsmethoden genutzt haben beim Einkauf im Laden - online sind es sogar 89 Prozent. Shoppen die Befragten online, dann am liebsten beim Entspannen (70 Prozent), etwa vor dem Fernseher (40 Prozent) oder im Bett (23 Prozent). Am Arbeitsplatz zeigen sich die Deutschen hingegen pflichtbewusst. Nur etwa jeder Zehnte (12 Prozent) kauft hierzulande während der Arbeitszeit online ein. In Großbritannien (27 Prozent) und Brasilien (34 Prozent) gönnt sich etwa jeder dritte Befragte eine Auszeit fürs Online-Shopping im Büro. (sda)


  19. #19
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    Wirecard (114,5 €) - Wo Rauch ist, ist auch Feuer...

    Warum ist die Aktie schon wieder soooo schwach - und das gegen den sich erholenden Markt? Da ist was im Busch! Angeblich geht es um die gerichtlichen Auseinandersetzungen, die selbst die Staatsanwaltschaft München in ein schlechtes Licht rücken - alle Teilnehmer sind schlichtweg überfordert, die unablässigen Vorwürfe seitens der Financial Times gänzlich aus dem Weg zu räumen.

    Hier die ARD-Meldung: Die Wirecard-Aktie steht auch am Freitag unter Druck, nachdem die "Süddeutsche Zeitung" über die verworrene Auseinandersetzung zwischen Wirecard und der "Financial Times" berichtete, dabei allerdings auch die pressefeindliche und weltfremde Haltung der BaFin anprangerte. Der Fall bringt selbst die im Wirtschaftsstrafrecht erfahrene Staatsanwaltschaft München an ihre Grenzen. Es sei schwer zu sagen, wohin es hier gehe, zitiert die Zeitung eine Oberstaatsanwältin.

    Die Anleger bekommen anscheinend schon wieder kalte Füße - es bleibt wohl spannend...aber eins habe ich als Aktionär in den lanngen Jahren gelernt: Wo Rauch ist, ist in der regel auch Feuer. Somit bleibt Wirecard eine Aktie zwischen Hype und Angst.

    Technisch: Ein praktikabler STOP der aktuellen Bewegung in 2019 ist übrigens 109,7 €

    Good Luck!

  20. #20

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    Wiedereinmal wurden die Papiere von Wirecard durch die erneuten Vorwürfe der "Financial Times" belastet. Es ging um ca. 2% auf der Handelsplattform Tradegate nach unten. In dem Artikel der "FT" äußerte man sich kritisch zur Berechnung des Bestandes liquider Mittel des Unternehmens im Jahr 2017.

    Bereits seit Monaten stehen die Papiere wegen Vorwürfen mit Blick auf Bilanzierungspraktiken unter Druck.

  21. #21
    Avatar von Zenturion
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    Wirecard (110-114 €) - Jetzt geht die Achterbahnfahrt schon wieder los...

    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Wiedereinmal wurden die Papiere von Wirecard durch die erneuten Vorwürfe der "Financial Times" belastet. Es ging um ca. 2% auf der Handelsplattform Tradegate nach unten. In dem Artikel der "FT" äußerte man sich kritisch zur Berechnung des Bestandes liquider Mittel des Unternehmens im Jahr 2017.

    Bereits seit Monaten stehen die Papiere wegen Vorwürfen mit Blick auf Bilanzierungspraktiken unter Druck.
    Danke Cloudtracer für die Einstellung der relevanten Meldung.

    Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass ein gewisser Anlegerkreis die bevorstehenden Meldungen der FT schon ein paar Tage vorher kennt. Immerhin geht die Aktie bereits seit 4 Tagen wieder südwärts. Was immer die BaFin macht, hier findet sich sicher jemand den mal man rausziehen kann.

    Hier mal der Wochenchart mit Umsätzen:

    https://c.finanzen.net/cst/FinanzenD...0b6fe8b8deb348

  22. #22
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    Wirecard (108,7) - Von Shortsellern & Detektiven

    Von riesigen Short-Positionen und Detektiven

    Lustiger Artikel zeigt welche Gerüchte sich mittlerweile über diese Aktie ranken...

    https://www.finanzen.net/nachricht/a...rwacht-8318036

    Da wird die Achterbahn vermutlich weiter gehen, wenn Herr Braun hier nicht langsam Farbe bekennt. Die Kommunikation ist für einen DAX-Konzern nach wie vor ungenügend.

  23. #23
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    Wirecard (105,8 €) - Vertrauensaufbau schwierig...

    Es klappt noch nicht so richtig mit dem Vertrauensaufbau!

    Kann die DWS da helfen...(Quelle: Börse Online)

    Die größte deutsche Fondsgesellschaft DWS hat offenbar in den letzten Monaten ihr Engagement bei Wirecard deutlich ausgebaut.

    Von Matthias Fischer

    Die Aktie des digitalen Zahlungsabwicklers Wirecard hat zuletzt deutlich an Wert eingebüßt: Immer wieder tauchen Gerüchte um angebliche Unregelmäßigkeiten in der Bilanz auf, die dem Kurs der im DAX gelisteten Aktie regelmäßig zusetzen. Das hat die an der Börse notierte Fondsgesellschaft DWS offenbar ausgenutzt und kräftig zugekauft. Wie die "Börsen-Zeitung" meldet, hat die DWS nach dem Kursrutsch der Wirecard-Aktie Mitte Oktober "kurz hintereinander das Überschreiten der Drei-Prozent- beziehungsweise Fünf-Prozent-Grenze beim Anteilsbesitz gemeldet".

    Mittlerweile hält die Deutsche Bank-Tochter nach Daten des Wirtschaftsdienstes Bloomberg sogar 5,92 Prozent der Wirecard-Aktien und damit mehr als der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock (3,25 Prozent). Das ist insofern besonders bemerkenswert, weil die DWS im Gegensatz zu Blackrock stark auf aktiv gemanagte Aktienfonds setzt und sich so bewusst für die Wirecard-Aktie entscheidet. Dagegen hat Blackrock einen starken Fokus auf ETFs, die einen Index passiv nachbilden. Dadurch ist die Wirecard-Aktie dann automatisch etwa in DAX-ETFs enthalten.

    https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/fondsgesellschaft-dws-kauft-massiv-wirecard-aktien-1028764
    Geändert von Zenturion (18.12.2019 um 12:18 Uhr)

  24. #24
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    Wirecard (104,8 €) - Angriff zum Hexensabbat...

    Und weitere News zu Wirecard (Quelle: Der Aktionär)...

    Wirecard: Der wahre Grund für den letzten FT‑Artikel?


    Die Financial Times hat am Donnerstagmorgen einen weiteren kritischen Artikel zu Wirecard veröffentlicht und darin weitgehend bekannte Fragen im Zusammenhang mit einer Übernahme in Indien aus dem Jahr 2015 aufgegriffen (DER AKTIONÄR berichtete). Inzwischen hat Wirecard selbst eine Stellungnahme veröffentlicht.

    Der FT-Artikel wiederhole nur alte Behauptungen, „die zuvor mehrfach Gegenstand unabhängiger Prüfungen waren und sich als unbegründet erwiesen haben“, heißt es darin. Anschließend werden Ablauf und Gründe für die damalige Transaktion erläutert.

    DAS KOMPLETTE WIRECARD-STATEMENT FINDEN SIE HIER.

    Mit Blick auf den FT-Bericht besonders wichtig, ist diese Passage: „Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung der Akquisition in Indien im Oktober 2015 verfügte Wirecard über keinerlei Informationen über die Kaufpreise, die an frühere Aktionäre der erworbenen Vermögenswerte aus früheren Anteilsübertragungen ohne Beteiligung von Wirecard gezahlt wurden.“ Zudem habe Wirecard nur Teile des indischen Unternehmens Hermes übernommen.
    Die Financial Times hatte erneut die Frage aufgeworfen, warum Wirecard für die fraglichen Unternehmen insgesamt rund 340 Millionen Euro bezahlt hatte – obwohl diese von den ursprünglichen Eigentümern kurz zuvor für nur rund 37 Millionen Euro an den Mittelsmann Emerging Markets Investment Fund 1A (EMIF1A) mit Sitz auf Mauritius verkauft wurden.

    Alles nur wegen dem "Hexensabbat"?

    Das Wirecard-Statement endet mit dem Satz: „Wir stellen fest, dass die Veröffentlichung des Artikels durch die Financial Times mit dem morgigen sogenannten „Triple Witching Day“ zusammenfällt, einem von vier Verfallsdaten pro Jahr für Instrumente wie Optionen, Futures und von Aktien.“
    Was Wirecard meint, aber nicht explizit ausspricht: Der neue Negativ-Artikel könnte ein Versuch gewesen sein, den Kurs kurz vor dem heutigen Verfallstag an den Terminbörsen noch einmal in die gewünschte Richtung zu bewegen – nämlich nach unten. Das Unternehmen wirft der britischen Zeitung seit Längerem eine Zusammenarbeit mit Leerverkäufern vor, die Beweislage ist bislang allerdings dünn (DER AKTIONÄR berichtete).
    Sollten tatsächlich weitere Kursverluste das Ziel gewesen sein, ist dieser Plan nur teilweise aufgegangen: Zwar hat die Wirecard-Aktie am Donnerstag in der Spitze über zwei Prozent an Wert verloren, frühere Negativ-Schlagzeilen hatten jedoch deutlich heftigere Kursreaktionen hervorgerufen. Am Freitagmorgen notiert sie nahezu unverändert, aber in Schlagdistanz zur wichtigen 100-Euro-Marke.
    Bei Wirecard ist weiterhin mit erhöhter Volatilität zu rechnen – auch über den heutigen Verfallstermin hinaus. Eine Comeback-Wette kommt daher nur für spekulative Anleger in Frage.

  25. #25
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    Wirecard (112,4 €) - Leichte Stabilisierung zum Jahresstart...

    Die miese Informationslage nimmt ab - von FT kommt auch nix Neues!

    Die Aktie hat jetzt eine Chance auf Stabilisierung zwischen 105-125 Euro.

    Erst darüber wird es für mich ein weiterer Kauf!

    Aktuell sollten nur 30% als Fußspitze spekulativ rein!

    Halten mit engem STOP 98,5 €



  26. #26
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    Wirecard (118,4 €) - Wirecard springt an, Großaktionäre kaufen zu...

    Wirecard: Unter den Top-Aktionären gibt es eine große Überraschung

    E-Commerce: Digitale Bezahllösungen (Digital Payment)

    Dienstag, 14. Januar 2020 12:39

    ASCHHEIM (IT-Times) - Das deutsche IT- und Softwareunternehmen Wirecard steht als Dax-Unternehmen nicht nur unter nationaler sondern auch unter internationaler Beobachtung. Bei Top-Aktionären gibt es eine überraschende Entwicklung.


    Größter Aktionär mit einem Anteil von 7,05 Prozent an der Wirecard AG ist die MB Beteiligungsgesellschaft mbH, die dem österreichischen Vorstandsvorsitzendem Markus Braun zuzuordnen ist. Seine Beteiligung änderte sich über einen längeren Zeitraum nicht.

    Im sogenannten Freefloat befindet sich der Rest der Anteile, nämlich 92,95 Prozent. davon hält die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs Group Inc. insgesamt 10,81 Prozent.
    An dritter Stelle der Großaktionäre folgt die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley mit einem Anteil von 10,12 Prozent. Die deutsche DWS Investment GmbH ist mit 5,95 Prozent an Wirecard beteiligt.
    Rang Fünf bis Sieben belegen die US-amerikanische Investmentbank BlackRock, Inc. mit 5,40 Prozent sowie die beiden US-amerikanischen Großbanken Citigroup Inc. mit 4,93 Prozent und Bank of America Corporation mit 4,88 Prozent.
    Auffällig ist, dass sich unter den sieben Top-Wirecard Aktionären fünf US-amerikanische Investment-Organisationen befinden, die anderen beiden Investoren kommen aus Deutschland und Österreich.

    Zusammen kontrollieren die US-Amerikaner aktuell damit rund 36 Prozent der im Freefloat befindlichen Stimmrechte der Wirecard AG. Hingegen haben sich britische Investoren beim Dax-Unternehmen mehr oder weniger zurückgezogen.
    Ob es sich bei den aktuellen Großaktionären um strategische Investoren oder lediglich um Finanzinvestoren handelt, die auf einen kurzfristigen Gewinn ausgerichtet sind, bleibt unterdessen unklar.
    Zumindest sind BlackRock und die Citigroup seit längerer Zeit mit einer mehr oder weniger stabilen Beteiligung bei Wirecard an Bord, während die Bank of America, Goldman Sachs, Morgan Stanley und DWS später dazu gestoßen sind.
    Als strategischer und langfristiger Investor ist zumindest der Vorstandsvorsitzende selbst, Markus Braun, zu bezeichnen, der seinen Anteil trotz der zahlreichen Attacken gegen den Payment-Anbieter über eine lange Zeit stabil gehalten hat.

    (Quelle: IT TIMES - lim/rem)

  27. #27
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    Wirecard (125,8 €) - Heute schon bei 131,5 € SHORTSQUEEEEEEZE

    SQUEEEEEZE: Short-Seller kaufen verstärkt die Aktie von Wirecard zurück!

    Die Aktie des digitale Zahlungsdienstleisters Wirecard ist bei Short-Sellern sehr beliebt. Sie leihen sich die Aktie und verkaufen sie, um sie später zu einem günstigeren Kurs zurückzukaufen. Die Differenz streichen sie dann als Gewinn ein. Geht die Wette auf einen fallenden Kurs aber nicht ab, drohen hohe Verluste.

    Offenbar befürchten einige Leerverkäufer, dass die Wirecard-Aktie steigt und trennen sich von ihren Positionen. Erst vor ein paar Tagen hat der in New York ansässige Hedgefonds Coatue Management seine Short-Position bei Wirecard aufgelöst.

    Und nun hat auch der britische Hedgefonds Marshall Wace LLP seine Short-Position in der Wirecard-Aktie um 6,02 Prozent auf 963.812 Aktien beziehungsweise 0,78 Prozent aller ausstehenden Wirecard-Aktien zurückgefahren. Aufgestockt hat dagegen zuletzt kein Leerverkäufer seine Position, die letzte Erhöhung datiert auf den 20. Dezember 2019.

    Na dann ist ja der Weg frei auf 135 - 150 - 170 (Hoch Jan 2019)

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