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Thema: Senvion und die Wahrheit?

  1. #1

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    Senvion und die Wahrheit?

    Viele Akteure des Börsengeschehens werden sicherlich gestern die Ereignisse
    um Senvion verfolgt haben. Gestern Morgen kam ja bekanntlich die kleine An-
    sage vom Vorstand, dass die Gesellschaft erwägt, den Insolvenzantrag zu
    stellen. Bekanntlich wurde dieser am späten Nachmittag 9.4.2019 gestellt.
    Was sollen nun die Aktionäre und Mitarbeiter der Unternehmung von diesem
    schlechten Theater halten? Laut Verlautbarungen sitzt die Firma Senvion auf
    einem Auftragspolster von fast 5 Mrd. Euro. Die Großgläubiger Deutsche Bank
    und BayernLB hätten Kredite über 950 Mio. vergeben und sähen sich nicht in
    der Lage dem erhöhten Kapitalbedarf nach Auftragslage nachzukommen? Der
    Großaktionär Centerbrigde wäre bereits mit einem Kredit von 80 Mio. zur Hilfe
    geeilt. Und Hedgefonds hätten Anleihen über 400 Mio. gekauft, die diese gern
    in Aktien getauscht hätten? Für die kleinen Aktionäre und Mitarbeiter wird hier
    wahrscheinlich spanisch gesprochen; also eine Sprache die keiner so richtig
    verstehen möchte. Auf Grundlage des Umsatzes ging die Produktion 2018 auf
    1,45 Mrd. Euro bei moderatem Gewinn zurück. Bei einem Auftragspolster von
    5 Mrd. Auftragswert ist dies bekanntlich kaum zu verstehen. Es kommt noch
    schlimmer; wegen nicht eingehaltener Lieferversprechungen müssten noch
    Konventionalstrafen gezahlt werden? Dies alles sind Ereignisse, die etwas von
    Frühzeitkapitalismus an sich haben. 1 Minute vor zwölf fällt dem Management ein,
    dass für das Auftragspolster ein erhöhter Kapitalbedarf nötig ist. Komisch,
    weiter wird bei der Insolvenz nur von der GmbH Senvion gesprochen. Ein Krimi
    von James Bond könnte wahrscheinlich nicht spannender sein, nur leider geht
    es sich hier um 4000 bis 5000 Menschen deren Arbeitsplätze stark gefährdet
    sind. Ob die Selbstverwaltung in der Insolvenz hier von Personen etwas bringt,
    die ja leider viel zu spät oder bis heute nicht richtig gehandelt haben, etwas
    bringt? Im Rückblick hat dieses Management wahrscheinlich nur etwas gelesen,
    wie gute Unternehmungen gegen die Wand gefahren werden. Vielleicht hat die
    Nordex ein Erbarmen und übernimmt einen Teil der Mitarbeiter und der noch zu
    fertigen Anlagen. Größenwahn und Überschätzung kann leider in den Ruin führen.

  2. #2

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    Wie g. es weiter bei Senvion nach der Insolvenz für Mitarbeiter und Aktionäre

    Welcher Leser kann etwas über eine Firmeninsolvenz schreiben?
    Frage1: Behalten die Mitarbeiter bei einer Insolvenz ihren Arbeitsplatz
    Frage2: Bei Senvion könnte ja auch ein Kapitalloch sein. (Gründe und Abgründe)
    Frage3: Werden die laufenden Projekte zu Ende geführt?
    Frage4: Muss der Staatsanwalt einer Selbstverwaltung zustimmen?
    Frage5: Muss bei einer Insolvenz eine Stichtags Bilanz vorgelegt werden?
    Frage6: Kann in einer Insolvenz bereits eine neue Auffanggesellschaft gegründet
    werden?
    Wahrscheinlich sind ja bei der Senvion alle Firmen im Konsortium von der
    Insolvenz betroffen und haben einen Antrag gestellt?
    Frage7: Muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden?

  3. #3

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    Wie könnte es weitergehen mit der Insolvenz bei Senvion?

    Leider wurde ja bereits ein Antrag auf Insolvenz für die Senvion GmbH gestellt. Aus
    informierten Kreisen heißt es weiter, dass noch weitere Gesellschaften folgen könnten.
    Inwieweit die vielen Unternehmungen im Ausland von der Insolvenz betroffen sind
    und eventuell folgen müssen, ist zur Zeit noch nicht wirklich bekannt. Auch ist nicht
    bekannt, ob das Gericht, wo der Antrag gestellt wurde, dem Ansinnen zustimmen wird.
    Normal ist ja erstmal, dass bei einer Insolvenz der Schuldner -Firma- die rechtliche
    Herrschaft über das gesamte Vermögen verliert und erst nach Zustimmung durch das
    Gericht bei einer Eigenverwaltung wieder ordnungsgemäß handeln darf. Sicherlich ist
    es hier bereits hilfreich, dass die Firma Senvion von außen Experten ins Boot geholt
    hat, die bei einer Selbstverwaltung Erfahrung haben -Dr. Gerrit Hölzle u.Dr. Thorsten B.
    Das Gericht ist bekanntlich nicht an diesem Vorschlag gebunden. Von Gläubigerseite
    kommt die Verlautbarung, dass der Großaktionär Centerbridge in den letzten 9 Monaten
    bereits mit 82 Mio. eingesprungen sei und weitere Großgläubiger nicht abgeneigt seien
    weitere Mittel zur Verfügung zu stellen. Das zuständige Gericht steht hier vor einer sehr
    schweren Aufgabe. Bekanntlich müssen die Eigenmittel -Eigenkapital- einer Unternehmung
    in einem gesunden Verhältnis zum Umsatz stehen. Aus jetziger Sicht muss davon ausge-
    gangen werden, dass das Eigenkapital aufgebraucht ist. Wo könnten jetzt die Fehler
    gelegen haben? Einmal wird sicherlich ein Fehler in der Kalkulation der vielen Projekte
    gemacht worden sein. Was nützt es einer Unternehmung, wenn in einem Bieterverfahren
    Aufträge an Land gezogen werden, die letztendlich nicht kostendeckend sind und
    waren. In Artikeln von verschiedenen Zeitschriften ist hier zu lesen, dass in den letzten
    Jahren nur starke Verluste eingefahren wurden. Dies heißt, dass praktisch bei den
    meisten Projekten Geld zugeschossen wurde. Der Fehler liegt hier zum Ersten in der
    Vorkalkulation. Bei jedem Projekt muss bekanntlich vorab gewährleistet sein, dass eine
    Bank oder ein Kreditgeber Geld im nötigen Umfang bereitstellt. Hier wurde es also ver-
    säumt von der Geschäftsleitung für die nötigen Gelder Vorsorge zu treffen. Selbst Ver-
    zögerungen in der Fertigstellung von Großprojekten müssen hier einkalkuliert werden.
    Wenn Senvion hier anführt, dass es bei nicht fristgemäßer Fertigstellung zu Konventional-
    strafen gekommen ist, kann dies auch ein Fehler im Vertrag mit dem jeweiligen Kunden
    gewesen sein. Auch eine Firma muss sich nicht jede Bedingung von Kunden aufzwingen
    lassen. Gerade bei der Herstellung von Windrädern gibt es auch viele Unbekannte beim
    jeweiligen Bodenwerk. Also ein Preis für ein Windrad oder Projekt kann hier bekanntlich
    nur die Grundausstattung beinhalten. Wenn ein viel stärkeres Fundament nötig wäre -in
    einem X beliebigen Beispiel- müsste der Kunde entsprechend mehr bezahlen. Hier hilft
    wahrscheinlich nur, die Produktion runterfahren und Projekte fortzuführen, die wirklich
    kostendeckend sind. Hier kann nicht ohne weiteres ein Freibrief ausgestellt werden.
    Das Gericht und die Gläubiger können hier nur richtig entscheiden, wenn
    Bilanz und G u. V von 2018 auf dem Tisch liegen. Auch scheint die Stichtagsbilanz bei
    der Insolvenzeröffnung von Nöten zu sein. Mit wie viel Geld -Einnahmen- ist bei den jetzt
    noch laufenden Projekten zu rechnen und wie hoch ist hier noch der nötige Kapitalbedarf.
    Der Servicebereich wird sicherlich die geringste Schwachstelle sein und kostendeckend
    arbeiten. Bei der Entwicklung könnte es schon ein Fragezeichen geben. Es scheint ehren-
    wert zu sein, wenn die Gläubiger hier zuschießen möchten und eine größere Kapitalerhöhung
    anstreben. Nur wenn sich die ganze Herstellung von Windrädern als Fass ohne Boden
    herausstellt, wäre wahrscheinlich jeder Cent zu viel. Die großen Luftlöcher und Luft-
    schlösser haben sich bekanntlich hier über viele Jahre aufgetürmt? Für die Mitarbeiter
    wäre es wünschenwert, wenn es zu einem Vergleich mit den Gläubigern kommen könnte.
    Ein Verzicht auf einen Teil der Schuld oder ein weiterer Zahlungsaufschub kann hier in
    bestimmten Fällen helfen. Selbst bei der Überprüfung von zukünftigen Projekten sollte
    ein Verzicht oder eine Nachverhandlung durchaus überlegenwert sein. Für die Aktionäre
    könnte es bei einer zukünftigen Kapitalgabe zu einem großen Spagat kommen. Bei dem
    jetzigen Umsatz wäre sicherlich 50 bis 100 Mio. Eigenkapital auf Dauer von Nöten. Bei
    einer bewilligten Selbstverwaltung wird der Staatsanwalt der Gesellschaft Senvion sicher-
    lich einige Monate Zeit geben. Auch Vater Staat und das jeweilige Land werden sicherlich
    die Augen nicht verschließen und in bestimmten Formen der Gesellschaft helfen.

  4. #4
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    Hallo HuppertzR, liebevoll nachgefragt:

    Mit wie viele Tausende K biste bei Senvion beteiligt?

    Für mich ist das alles reine Nebensache - bis vor ein paar Tagen nicht mal gewusst dass es den überschuldeten Laden Senvion gibt.

    https://i.pinimg.com/originals/73/2b...6d1a8a18b7.jpg

  5. #5

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    Senvion

    Hallo Luis, habe ein paar Kröten in den Laden gesteckt, weil ich meinte,
    dass der Laden auf dem richtigen Weg ist. Eigentlich sollten die großen
    Windradproduzenten bekannt sein. Nordex, Siemens-Gamesa, Senvion
    und viele andere. Ich denke trotz der persönlichen Pleite, dass die Er-
    neuerbaren eine gute Zukunft haben. Der persönliche Verlust ist zu ver-
    kraften. Viel schlimmer könnte im Extrem sein, wenn die vielen Menschen
    den Arbeitsplatz verlieren. In der Rubrik Insolvenzen habe ich Deine Hand-
    schrift gelesen und so dachte ich, dass dieses Thema auch interessant
    für Dich sei. Selbst die Gewerkschaften sind bei Senvion besorgt, dass
    die vielen Menschen den Arbeitsplatz verlieren. Im Prinzip interessiere ich
    mich immer für notleidende Unternehmen und besonders, wenn es um den
    Verlust von Arbeitsplätzen geht. Hier ist auch interessant, wie vornehm
    sich die Politik außen vor lässt? Also im Prinzip ist jede Insolvenz sehr
    wichtig, weil es sich in den meisten Fällen auch um den Verlust von
    Arbeitsplätzen geht.

  6. #6

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    Senvion -Insolvenz-

    Für die Mitarbeiter von Senvion wird sicherlich interessant sein,
    wann die zuständige Staatsanwalt auf Eröffnung der Insolvenz
    in Selbstverwaltung zustimmt. Es wäre hier sicherlich wünschens-
    wert, wenn bis Ende nächster Woche dem Antrag entsprochen
    würde. Dies hieße für die Mitarbeiter, dass die Arbeitsagentur
    sich die nächsten 3 Monate um die Gehälter kümmern würde.
    Bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens liegen sicherlich
    fällige Rechnungen auf Eis. Nach der Eröffnung könnte auch ein
    Moratorium nicht die schlechteste Lösung für die nötigen um-
    fangreichen Kontrollen sein. Auf den Sachwalter warten hier sehr
    schwere Aufgaben.
    Die Probleme bei der Senvion sind bekanntlich nicht von heute auf
    morgen entstanden. Es scheint, dass in den letzten Jahren fort-
    während ein Eigenkapitalverbrauch vorgelegen hat. Hier kann also
    nicht ausgeschlossen werden, dass der große Bereich Forschung
    und Entwicklung große Summen vom Eigenkapital verschluckt hat.
    In der Autoindustrie kann hier gesehen werden, dass durch
    Kooperation mit anderen Automobilherstellern die Kosten gesenkt
    werden. Dies könnte sicherlich auch für die Senvion ein Ansatz
    sein, mit einem anderen Windkrafthersteller bei Forschung und
    Entwicklung eine Zusammenarbeit zu vereinbaren. Immerhin sind
    hier viele Arbeitsplätze direkt gefährdet. Es wäre sicherlich hier
    eine Unterstellung, wenn davon gesprochen würde, dass diese
    Kosten nicht richtig einkalkuliert wurden.
    Der größte Fehler wird sicherlich darin gelegen haben, dass bei
    der jeweiligen Angebotsabgabe keine Vereinbarung bei Banken
    oder einem Konsortium ausgehandelt wurde, um für den jeweiligen
    nötigen Kredit -Projektbezogen- zu sorgen. Das jeweilige
    Management hat ja bekanntlich die letzten 3 Jahre gewusst, wie
    es um die dürftige Kapitalbasis bestimmt war. Wäre es hier bei
    jedem Projekt zu einer Absicherung durch Banken gekommen, wäre
    die prekäre Sachlage nicht entstanden. Auch Pannen und Liefer-
    verzögerungen können bekanntlich nicht fortlaufend anhalten.
    Bekanntlich ist die Senvion ja aus der Repower entstanden und
    wusste hier aus Erfahrung, was ein Kapitalmangel bedeutet. Für
    die Aktionäre wäre es sicherlich einfach die 100 Mio. Euro für
    eine Kapitalerhöhung zu stemmen. Wenn hier jedoch Forschung
    und Entwicklung zu viel Geld verschlingen, wäre die ganze Sache
    ein Fass ohne Boden. Die Banken haben jetzt das Wort, ob für die
    projektbezogenen Maßnahmen die jeweiligen Kredite bewilligt werden.
    Für die Mitarbeiter bleibt weiter zu hoffen, dass nicht Geld in dunkle
    Kanäle verschwunden ist. In einem solchen Fall ist der Sachwalter
    verpflichtet, dieses Geld zurückzufordern.

  7. #7
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    In Deutschland gibt es Tausende Pflegefälle und der dt. Staat interessiert-

    das ein feuchter Kehricht.


    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Hallo Luis, habe ein paar Kröten in den Laden gesteckt, weil ich meinte,
    dass der Laden auf dem richtigen Weg ist. Eigentlich sollten die großen
    Windradproduzenten bekannt sein. Nordex, Siemens-Gamesa, Senvion
    und viele andere. Ich denke trotz der persönlichen Pleite, dass die Er-
    neuerbaren eine gute Zukunft haben. Der persönliche Verlust ist zu ver-
    kraften. Viel schlimmer könnte im Extrem sein, wenn die vielen Menschen
    den Arbeitsplatz verlieren. In der Rubrik Insolvenzen habe ich Deine Hand-
    schrift gelesen und so dachte ich, dass dieses Thema auch interessant
    für Dich sei. Selbst die Gewerkschaften sind bei Senvion besorgt, dass
    die vielen Menschen den Arbeitsplatz verlieren. Im Prinzip interessiere ich
    mich immer für notleidende Unternehmen und besonders, wenn es um den
    Verlust von Arbeitsplätzen geht. Hier ist auch interessant, wie vornehm
    sich die Politik außen vor lässt? Also im Prinzip ist jede Insolvenz sehr
    wichtig, weil es sich in den meisten Fällen auch um den Verlust von
    Arbeitsplätzen geht.
    Und warum soll sich der dt. Staat um die Senvion Insolvenz kümmern?

    https://www.google.com/search?client...%C3%BCmmern%3F

    Merkels Politik ist klar vorgegeben: Deutschland soll gezielt De-industrialisiert werden.

    https://youtu.be/WgKV-D3fI_U?t=236

    Hier haben wir die Beweise zur Hand:

    Wie kann man Deutschland möglichst schnell in den Ruin treiben?

    https://youtu.be/5RKNenaJ9TY


    Wir werden niemals vergeben und niemals vergessen!

    https://orf.at/#/stories/3118786/


    Verpfuschte Reformen und Duckmäusertum Merkels Ex-General zerlegt die Führung der Bundeswehr
    General a.D. Erich Vad war von 2006 bis 2013 wichtigster militärischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel.:

    https://www.bild.de/bild-plus/politi...ogin.bild.html


    Grabschrift auf Deutschland: Abschied von Deutschland

    https://youtu.be/FfY1E5uI54s

    https://www.youtube.com/channel/UCi5...QfjyU4A/videos


    Enteignung Debatte in Berlin:

    https://www.google.com/search?client...w=1348&bih=895

    https://www.google.com/search?client...iz.kyMw68xx3bM


    Realsatire der dt. Industrie: Industriechefs werfen Europa Naivität gegenüber China vor

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...ents-box-pager


    Ergo: Merkels Politik zerlegt Deutschland.

  8. #8

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    Senvion Eröffnung des Insolvenzverfahrens per 9.4.2019

    Das Amtsgericht in Hamburg hat das Insolvenzverfahren bei Senvion im
    Eigenverwaltungsverfahren eröffnet und genehmigt per 9.4.2019. Die bis-
    herige Geschäftsleitung bleibt weiter im Amt. Herr Christoph Morgen wurde
    als Sachwalter vom Gericht bestellt. Dies teilte die Senvion in einer Add-
    Hoc-Meldung mit.

  9. #9
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    Anlegerschutzgesetze sind nichts anderes als Bankenschutzgesetze

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Das Amtsgericht in Hamburg hat das Insolvenzverfahren bei Senvion im
    Eigenverwaltungsverfahren eröffnet und genehmigt per 9.4.2019. Die bis-
    herige Geschäftsleitung bleibt weiter im Amt. Herr Christoph Morgen wurde
    als Sachwalter vom Gericht bestellt. Dies teilte die Senvion in einer Add-
    Hoc-Meldung mit.
    Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und einst Gründer des Online-Brokers Consors, fordert eine grundsätzliche Neuaufstellung des Anlegerschutzes in Deutschland. „Die heutigen Anlegerschutzgesetze sind nichts anderes als Bankenschutzgesetze“, sagte Schmidt gegenüber WELT AM SONNTAG.

    Banken und ihre Anwälte wüssten hierdurch genau, wie sie was dokumentieren müssten, damit sie am Ende gut aus der Sache herauskämen. „Die sehr viel einfachere Lösung wäre eine Beweislastumkehr“, so Schmidt. Eine Bank müsse bei einer angeblichen Fehlberatung beweisen, dass sie alles richtig gemacht habe.

    Schmidt geht für die kommenden Jahre von einer grundsätzlichen Veränderung der Bankenlandschaft aus. „Viele der bekannten Marken werden verschwinden, an ihre Stelle rücken große Technologieplattformen wie Apple und Google“, sagte er. Über sie würden die Menschen mehr und mehr auch ihre Geldgeschäfte erledigen.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...astumkehr.html

  10. #10

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    Ist das schon die Rettung für Senvion?

    Die Senvion erhält einen Massekredit der Gläubiger über 100 Mio. Euro.
    Ist dies schon die Rettung für die Senvion. Wahrscheinlich kann hier-
    mit wenigstens das Alltagsgeschäft vorläufig weitergeführt werden. Die
    Kritik am Management bleibt weiter bestehen, dass vor Angebotsabgabe
    bei den Banken keine Bestätigung für nötige Kredite für Großprojekten
    eingeholt wurde. Im Nachhinein Kredite zu bekommen kann bekanntlich
    teuer werden. Zumal noch Aufträge von über 5 Mrd. Euro bei der Unter-
    nehmung vorliegen. Dem Kurs hat es jedenfalls sehr gut getan; es kam
    fast zu einer Kursverdoppelung ausgehend vom niedrigsten Kurs.
    Dies soll nun keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung sein. Die Kreditmühle
    ist sehr schwer zu beurteilen.

  11. #11

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    Senvion -Kurs explodiert?-

    Bei der Senvion scheinen die Glocken zum Guten zu läuten? Es scheint einige Interessenten
    aus der Windradbranche und aus der privaten Wirtschaft zu geben, die ihr Interesse an
    einer Übernahme bekundet hätten. Nach dem Massekredit der beteiligten Banken scheint
    es die Senvion nicht mehr so eilig zu haben. Der Sachwalter weiß auch, was die vielen
    noch nicht fertigen Aufträge wert sind. Natürlich haben Firmen wie Gamesa und Nordex
    eine ganz andere Kapitalbasis und können so Großprojekte manchmal aus der Portokasse
    bezahlen. Diese leidige Thema der Finanzierung von Großprojekten und die klamme Kasse
    hat sich Senvion selber eingebrockt. Auch Vermögensgesellschaften haben eine andere
    Masse im Rücken.

    Dem Kurs hat es heute gut getan. 35 % Kursanstieg innerhalb weniger Stunden können
    sich schon sehen lassen. Hier scheint noch viel mehr drin zu sein.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für den Wert. Rein spekulativ

  12. #12
    Avatar von tbhomy
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    Interesse an einer Übernahme ?

    Sollen nur die werthaltigen Teile von Senvion am Leben erhalten werden? Und zwar in Form einer übertragenden Sanierung (Asset-Deal)? Dann bliebe der Rest samt Verbindlichkeiten bei der AG und seinen Aktionären hängen und die Käufer erfreuten sich an den Rosinen. Wie so oft.

    Laut mm-Bericht von heute hätte Blackstone vor Senvions Insolvenzantrag mit Großaktionär Centerbridge über einen Kauf von dessen 71-Prozent-Anteil verhandelt. Aber der Deal scheiterte demnach an einer Einigung mit Senvions Gläubigern. Ist das Thema Share-Deal damit bereits vom Tisch?

    QUELLE:
    https://www.manager-magazin.de/unter...a-1268476.html

    Die Zitterpartie ist meiner Meinung nach noch nicht vorbei.

  13. #13

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    Die Zitterpartie ist natürlich im vollem Gange

    Für die kleinen Verbraucher scheint nur interessant, was die großen bei einer Übernahme
    bieten. Der jetzige Kurs pro Stück ist bekanntlich ein Schnäppchen. Es bleibt alles rein
    spekulativ. Hier können die Anleger viel verlieren unter Umständen auch gewinnen?
    Chance 50:50
    Hier noch auf Aktiva zu spekulieren ist glaube ich schon verkehrt. Hier geht es sich darum,
    ob die vorliegenden Aufträge noch mit Gewinn abgeschlossen werden können. Auch ist das
    Firmenwissen -Entwicklung- von großem Interesse für die Wettbewerber. Für die Menschen
    könnte das Ganze böse enden. Unter Management-Fehlern leiden immer die Arbeitnehmer?

  14. #14

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    Deutsche Bank informiert Gläubiger über Isolvenz der Senvion? 27.8.2019

    Irgendwie scheint hier die Sachlage verworren zu sein. Eigentlich ist den Aktionären ja
    bereits seit Monaten bekannt, dass die Senvion in Eigenverantwortung eine Insolvenz mit
    einem Sachwalter betreibt. Insgesamt kann von der Vermögenssituation sicherlich ausge-
    sagt werden, dass zu einem Stichtag die Gläubiger beim Gericht ihre Forderungen ange-
    meldet haben. Hier sind die umfangreichen Pläne, die Mitarbeiter und Aktionäre betreffen
    leider nicht öffentlich gemacht worden. Die Hauptgläubiger spielen hier wahrscheinlich die
    größte Rolle. Ob das Todschweigen von vakanten Tatsachen hier wirklich gut ist? Die
    Landesregierung und der Bund haben sich bisher bei einer eventuellen Rettung zugeknöpft
    gezeigt.

    Seit Anfang August 2019 ist zu lesen, dass eine Unternehmung viele Wartungsverträge
    der Senvion übernommen hat. Anscheinend wird hier der Schuldner in Zukunft also nicht
    mehr aktiv sein. Zur Sachlage hier ist weiter zu sagen, dass bis Ende August 2019 eigent-
    lich Lösungen für den Weiterbetrieb der Gesellschaft gefunden werden sollten.

    Selbst der Massekredit der Gläubigerbanken über 100 Mio. müsste zwischenzeitlich ver-
    braucht sein. Hier ist zu beanstanden, dass ein langer Zeitraum verstrichen ist und nicht
    wirklich etwas für den Fortbestand der Unternehmung getan wurde. Die Gesamtzahl der
    Aktionäre sollte auch in einem Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung informiert werden.
    Liegt es hier an Gesetzeslücken.

    Besonders ist hier zu kritisieren, dass die projektbezogene Finanzierung hier nicht ange-
    wandt wurde. Wäre dies der Fall, könnten die in der Genehmigung liegenden Aufträge
    fertiggestellt werden. Für die Gläubiger würde dies eine direkte Sicherheit bedeuten.
    Nach dem Schneeballsystem zu agieren scheint hier nicht gut anzukommen.

    Die Schlamperei fängt hier wahrscheinlich schon beim Bewerben um einen Auftrag an;
    hier müsste in Zukunft sichergestellt werden, dass die Anbieter über ein ausreichendes
    Kreditpolster verfügen, um einen Auftrag auszuführen. Hier muss man auch die Banken
    verstehen, wenn die keine Lust haben in Fässern mit starken Löchern zu investieren.
    Die weitere Untersicherheit scheint auch der gerichtliche Platz in Luxemburg und BRD
    zu sein. Hier hat sich dieses wetlweit agierende Unternehmen auch keinen Gefallen
    getan.

    Was kommt also nach der Insolvenz in Eigenverantwortung nach dem 31. Aug. 2019.

    Wenn hier die Mitarbeiter den Arbeitsplatz verlieren und die vielen vorliegenden Aufträge
    nicht in Angriff genommen werden, ist dies auch eine schlechte Lösung.

    Sicher ist hier auch, dass eine neue Auffanggesellschaft hier nicht ohne vorherige
    Kapitalmaßnahme auskommen wird. Bei der Deutschen Bank scheint die mögliche Hilfe
    bereits verstrichen zu sein? Hier scheint keiner zu wissen, was nach der Insolvenz in
    Eigenverwartung kommt.

    Das Todschweigen von möglichen Lösungen scheint hier ein Nebeneffekt in der Insolvenz
    in Eigenverantwortung zu sein

    .

  15. #15

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    Senvion -Wie mag es wohl weitergehen?-

    Die Arbeitnehmer an den Produktionsstandorten wurden ein wenig über die Sachlage in-
    formiert. Hier ist es sicherlich nicht hilfreich zu erfahren, dass für die Turbinenfertigung
    in Bremerhaven kein Käufer gefunden wurde. Hier werden zur Zeit 200 Mitarbeiter be-
    schäftigt und die Produktion wäre bis Ende des Jahres ausgelastet. In der BRD wären die
    Gehälter bis Ende September 2019 gesichert. In Anbetracht, dass dies nur noch der
    kommende Monat wäre, muss dies auch nicht beruhigen. Auch die Aussage, dass für
    den Servicebereich Interesse von anderen Firmen besteht, muss ja praktisch das Einge-
    ständnis hier sein, dass eine Fortführung des Betriebes auch hier gescheitert erscheint.
    Dies wäre immerhin ein Standbein, wo laufend Geld in die Kasse gespült würde. Das Ge-
    schäft für den Vertrieb von Windturbinen wäre nicht nachgefragt worden. Hier kämpfen
    direkt 1800 Mitarbeiter um den Erhalt der Arbeitsplätze. Nun hat die Senvion ja auch
    viele ausländische Windparkprojekte angenommen. Hier wäre es auch für die Anteils-
    eigner gut, informiert zu sein. Die vielen ausländischen Firmen mit eigener Rechtsper-
    sönlichkeit hängen doch irgendwie auch von der Mutter ab. Ein Hinweis, dass es Auf-
    fanggesellschaften gäbe bzw. eingerichtet würden, heißt leider auch nicht viel. Eine
    Auffanggesellschaft kann auch nur eingerichtet werden, wenn Gründungskapital vor-
    handen ist. Ist dies jetzt eine Sanierung über die Köpfe der Anteilseigner der Anteil-
    scheine von Senvion?

    Immerhin wäre es in einem ersten Schritt möglich, die Turbinenfertigung auszugliedern
    und hier eine neue AG zu gründen. Die Mutter muss ja irgendwie wieder an neues Geld
    kommen.

    Insgesamt scheint hier noch viel Wahrheit zurückgehalten zu werden. Wie viele Projekte
    im Inland und Ausland sind noch in der Bearbeitung. Ist hier die Finanzierung durch
    Banken gesichert? Wie sieht es mit der Finanzierung der ausländischen Töchter aus.

    Der Sachwalter scheint hier auch in der Verpflichtung zu stehen, dafür zu sorgen, dass
    die jetzige Insolvenzführung -Führung in Eigenverantwortung- den Inhabern von Anteil-
    scheinen -Aktionären- etwas über die Istlage und Zukunft sagt.

    Es kann natürlich hier sein, dass zukünftig es keine freien Anteilseigner mehr gibt und
    das Produktivvermögen direkt in Arbeitnehmerhand gelegt wird und die Arbeitnehmer
    das Geld für die Fortführung in Eigenregie aufbringen. Nach einer Insolvenz verlieren
    die Anteilseigner die rechtliche Herrschaft über eine Unternehmung; diese rechtliche
    Herschaft haben Aktionäre in der Praxis ja so wie so nicht, weil hier die AG der recht-
    liche Rahmen ist.

    Das Firmeninsolvenzrecht scheint hier noch in Puncto Informationspflicht Nachholbe-
    darf zu haben.

  16. #16

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    Senvion 10.9.2019 -Was wird wohl die Gläubigerversammlung heute bringen?-

    Die Gläubiger haben ja schon lange die rechtliche Herrschaft über das Unternehmen Senvion
    verloren. Nach dem Insolvenzantrag hat das Gericht geprüft und dem Antrag auf Eröffnung
    des Insolvenzantrages in Eigenverantwortung stattgegeben. Dies wird zuerst einmal ge-
    heißen haben, dass die vielen Gläubiger ihre Forderungen auf Eis legen mussten. Hier werden
    die Gläubiger erstmal aufgefordert alle Forderungen gegenüber der AG und deren Töchter
    anzumelden. In einer Gläubigerversammlung wird die Insolvenzmasse bekanntgegeben. Hier
    könnte ein Moratorium erörtert werden, in dem die zukünftigen prozentualen Zahlungen be-
    kanntgegeben werden.

    In der Gläubigerversammlung, heute 10.9.2019 könnte es sich auch um die Bereitstellung von
    neuem Kapital gehen. Die Ankeraktionäre sind hier besonders gefordert. Die Erhaltung vieler
    Unternehmensteile wird hier das Ziel sein. Eine neue AG nach deutschem Recht könnte die
    alte Senvion übernehmen. Welche Vorschläge wird wohl die Deutsche Bank hier machen
    können. Die meisten Kleinaktionäre können wohl ihre Einlage in Form von Aktien ganz ab-
    schreiben.

    Die Arbeitsplätze schienen auch durch Auffanggesellschaften bis Ende des Jahres ge-
    sichert? Erste Kündigungen wurden leider schon ausgesprochen.


  17. #17

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    Senvion -Die Wahrheit?-

    Beim Wort Schuldner wird leider nur die AG gesehen. Die Aktionäre in einer Gläubigerver-
    sammlung sind hier oft durch Ankeraktionäre vertreten, die der AG große Geldsummen ge-
    liehen haben.

    Das Problem ist hier, das selbst bei einer Insolvenz in Eigenverantwortung, die meisten
    freien Aktionäre gar nicht richtig über eine Fortführung durch eine neu zu gründende
    Gesellschaft informiert werden. Der Sachwalter oder Insolvenzverwalter sieht sich hier
    mehr den Gläubigern und den Verbindlichkeiten der AG verpflichtet. Hilft dies wirklich,
    wenn hier nicht mit den freien Aktionäre gesprochen wird.

    Beim heutigen Insolvenzrecht in der BRD gibt es zu viele Nachteile für freie Aktionäre.

    Die wirkliche Not einer Unternehmung bekommen die freien Aktionäre nicht immer richtig
    mitgeteilt. Von wem soll denn immer hier das neue notwendige Kapital kommen, wenn
    die Altaktionäre in der Mehrheit im Regen stehen und nicht informiert werden.

    Der Gesetzgeber hat hier noch viele Versäumnisse nachzuholen.

  18. #18
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Der Gesetzgeber hat hier noch viele Versäumnisse nachzuholen.
    Der deutsche Gesetzgeber ist ein Granaten Rialo....die Lobby regiert Deutschland und schongarnicht das Volk!

    https://www.google.com/search?client...ox-b-d&q=Rialo

    https://youtu.be/s3PG9x8qbco

    https://youtu.be/GNVCXgYl8S8?t=8


    Sicherheitsmängel beim Börsenforum.de

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post307659
    Geändert von Luis (11.09.2019 um 20:49 Uhr)

  19. #19

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    Senvion -Ist die heutige Insolvenzordnung reformbedürftig?-

    Die gestern zu Ende gehende Gläubigerversammlung hat wieder gezeigt, dass die möglichen
    Sanierungen von Firmen ohne die kleinen Aktionäre ablaufen. Große Ankeraktionäre, die
    zusätzlich auch noch Kredite an die notleidende Gesellschaft abgegeben haben, werden oft
    im Sanierungsplan direkt mit einbedacht bei zukünftigen Lösungen. Die Sachwalter und In-
    solvenzverwalter sehen sich hier nur in der Verantwortung, die Vermögensteile auf dem
    Rücken der Kleinaktionäre gut in die Insolvenzmasse einzubringen und zu verteilen. Oft sind
    die Zeiträume bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung sehr lange; im obigen Beispiel bereits
    jetzt schon fast 5 Monate. Hier kann sehr viel Geld in diesem Zeitraum verbrannt werden,
    ohne das etwas Sinnvolles dabei herauskommt. Die großen Gläubiger, die gut in den Gläubiger-
    versammlungen mit einbezogen werden, haben nur ihre Pfrunde im Sinn und dies muss nicht
    immer eine gute Weiterführung der insolventen Unternehmung beinhalten. Leider verschlingt
    eine Insolvenz auch viel zusätzliches Geld, welches ja für die Unternehmung verloren ist.

    Nach der Insolvenz scheinen die Aufsichtsräte, die nur von den großen Ankeraktionären
    dominiert werden, hier das Interesse an den Kleinaktionären verloren zu haben.

    Im obigen Beispiel wird direkt von neuen Gesellschaften gesprochen und gegründet und
    somit das Verbraucherrecht für die kleinen mit Füßen getreten.

    Eine Reformierung des Verbraucherrechtes wäre hier dringend notwendig.

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