Leider ist es zur Zeit bei Finanzaktien sehr schwierig eine gute Zukunft
vorauszusagen. Zwar sind fast alle Banken in Europa durch die ultraleichte
Geldpolitik der EZB in einem sicheren Fahrwasser. Aus Sicht der EZB kann
diese Niedrigzinsphase weiter anhalten. Für die Banken heißt dies aber auch,
dass die Margen immer dünner werden und damit letztendlich auch der Ertrag.
Die Deutsche Pfandbriefbank ist aus der Hypo Real Estate und Depfa-Bank her-
vorgegangen und beschäftigt sich unter anderem mit Immobilienfinanzierung.
Im Jahr 2018 konnte ein Nettoertrag von Euro 1,24 je Aktie erzielt werden.
Hiervon werden lt. Info Euro 1,00 an Dividende -HV 7.6.19- gezahlt. Dies
entspricht einer Bruttorendite von 8,54 %. Zum derzeitigen Kurs von Euro
11,70 ist zu sagen, dass dieser sich in einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung
befindet. Die Aktie ist weiter mit einem Buchwert je Stück von Euro 24,22
unterlegt. Das Eigenkapital ist weiter im Jahr 2018 auf 3,257 Mrd. Euro ge-
stiegen und befindet sich auch in einem Aufwärtstrend. Auch die befindlichen
Aktien die im Umlauf sind von 134,48 Mio. haben sich in den letzten Jahren
nicht erhöht. Der langfristige Ausblick im gesamten Bankenbereich wird sicher-
lich nicht einfacher werden. Sollte eine neue Bankenkrise kommen, könnte
auch diese Aktie nicht unbedingt vor einem Kurssturz gesichert sein.
Dieser Bericht zur Aktie ist weder eine Kauf- noch eine Verkaufsempfehlung.
Die Anleger müssen sich ständig beim Kauf oder Verkauf über die hohen
Risiken bewusst sein.