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Thema: Jahreshoch beim Ölpreis

  1. #1

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    Jahreshoch beim Ölpreis

    Nach Qualitätsproblemen hat Deutschland Öl-Lieferung über die russische Pipeline vorerst gestoppt. Nicht nur Deutschland auch Polen nimmt deshalb schon seit Mittwoch kein Öl mehr an.
    Dass es wegen des Importstopps zu Engpässen kommen könnte ist dennoch eher unwahrscheinlich. Laut einer Sprecherin des Bundeswirtschaftsministerium sei die Versorgung gesichert und Reserven müssten nicht angezapft werden.

  2. #2

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    Ich gehe ehrlich gesagt davon aus, dass der Ölpeis wieder fallen wird. Ich habe zumindest einen Short auf auf das Öl Future bei XTB eröffent.

    Ich denke wenn es um den Ölpreis geht muss man unbedingt Venezuela auf dem Schirm haben. Viele haben immer nur den Blick auf den Nahen Osten und Russland, dabei sitzt doch so viel Öl eigentlich in Südamerika.

  3. #3
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    Crude Oil: Schmierstoff der Ökonomie und politisches Kabarett

    Die Ölpreise gehen heute auf Tauchstation. Damit reagierten sie auf eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen China und den USA. Ein Barrel Brent kostete aktuell 70,67 US-Dollar. Am Vormittag kostete das Fass Brent zwischenzeitlich nur noch 68,85 Dollar. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntag überraschend angekündigt, die bereits geltenden Sonderzölle auf Importe aus China im Wert von 200 Mrd. Dollar schon von diesem Freitag an von bisher 10 auf 25 Prozent zu erhöhen. Er drohte auch damit, bald alle Einfuhren aus China im Wert von mehr als 500 Mrd. US-Dollar mit solchen 25-prozentigen Zöllen belegen zu wollen. Die Verhandlungen kämen zu langsam voran und China will dauernd nachverhandeln, kritisierte Trump. China hin oder - kein neuer Grund heute auf den Ölmarkt einzuschlagen, vielmehr vollzieht sich jetzt eine technische Korrektur, die bereits an der 74,9 US-Dollar Marke begonnen hat. Mittelfristig dürfte das Öl an der 70 US-Dollar Marke seitwärts gehen, denn die globale Nachfrage deckt sich aktuell mit den weltweiten Produktionszahlen. Und die Story über das verminderte Iran-Öl wegen verhängter Sanktionen glaubt doch sowieso niemand mehr...denn zum einen werden die Sanktionen umgangen (von wem nur? ) und die Saudis drehen den Hahn gerne etwas mehr auf, um akute Nachfragespitzen zu bedienen. Auch USA drängt mittlerweile mit Ölverkäufen an den Markt - waren sie doch vor 10 Jahren noch die größten Abnehmer. Dem politischen Kabarett liefert der Ölmarkt jedenfalls die beste Bühne.

  4. #4
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    Rumps und mal 10 USD runter

    So schnell kann´s gehen von 72 auf 62 USD im Brent. 10 USD in ein paar Tagen einfach mal runter! Liegt vor allem an der Erkenntnis, dass die Konjunktur stottert und Öl einfach weniger gebraucht wird. Aber heute hat es ja schon wieder gedreht, die OPEC kann so tiefe Preise sicherlich nicht tolerieren und unsere beiden Fracking-Produzenten USA und Russland brauchen im WTI Preise jenseits der 50 USD. Man merkt immer gleich, wann es weh tut...dann steigt es wieder wie von Geisterhand.

  5. #5
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    USA-Produktion übersteigt 12,4 Mio. Barrel - Lagerbestände auf neuem Hoch

    Jetzt haben wir die Begründung für die schwachen Ölpreise - Rekordproduktion in den USA

    Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich zuletzt überraschend erhöht. Sie stiegen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) gegenüber der Vorwoche um ca. 6,8 Millionen Barrel. Analysten hatten dagegen eher einen Rückgang um 1,3 Millionen Barrel vorhergesagt. Bei den bereits am Vortag veröffentlichten Daten des American Petroleum Institute (API) war mit 3,5 Millionen Barrel ebenfalls eine Zunahme registriert worden. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben ebenfalls um ca. 3,2 Millionen Barrel zu, das war auch weit über den Erwartungen. Die Ölproduktion in den USA war zuletzt mit 12,4 Millionen Barrel pro Tag um 0,1 Millionen höher als in der Vorwoche. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergab sich ein Zuwachs von 1,6 Millionen Barrel. Damit stieg die US-Produktion auf ein neues ATH - mittlerweile auf 12% der täglichen Weltproduktion. Von Knappheit kann hier nicht mehr die Rede sein......und dann noch die schwächeren Konjunkturdaten. Alles bearish für gehandeltes Öl! Da dürfte bald die nächste OPEC-Kürzung bekannt gegeben werden...

  6. #6
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    Angriffe auf Tanker im Golf von Oman

    Angriffe auf Tanker im Golf von Oman

    Immer wenn die Börse das Zittern anfängt, werden kriegerische Themen herangezogen, um z.B. fundamental gerechtfertigte niedrigere Preise bei Öl wieder nach oben zu ziehen. Nach dem Motto 1 Tanker versenken, Milliarden USD Mehrerlöse für die Förderer oder Mehrkosten für die Ölbezieher und natürlich Kursaufschläge bei den größten Gewichten der internationalen Indizes, den Ölaktien. So werden Kurse gemacht...und Indizes stabilisiert. Kriegerische Tätigkeiten und internationale Reaktionen darauf sind dann der weitere Zündstoff für erhöhte Rüstungsausgaben, steigende Verteidigungs-Etats und letztlich...höhere Staatsverschuldung rund um den Globus. So gleicht man die sinkenden Steuereinnahmen wieder aus. Immer das gleiche Spiel - immer das gleiche Ergebnis: SCHULDEN-WAHNSINN! Aber das Rad dreht sich immerhin wieder weiter...das ist ebenso wichtig.

    https://www.welt.de/politik/ausland/...t-Angriff.html

  7. #7
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    Ein Blick auf den 150-Jahr-Trend des Rohölpreises findet man ganz unten:

    https://fingfx.thomsonreuters.com/gf...%20OUTLOOK.pdf

  8. #8
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    Brent 63,5 USD - Schaut ganz gut aus...

    3-fach Boden bei rund 60 USD und eine Fast-Irankrise!

    Das könnte ganz gut werden für Brent wenn die 65 USD fallen würde der Move bis 74 USD gehen können.

    Mehr würde ich dem Öl in der fragilen Konjunkturlage eigentlich nicht zutrauen.

    Aber wer weiß was Trump in der Golfregion vor hat...Konflikte schieben Gold, Öl und USD an...Stay long!

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