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Thema: Untervermietung von Charterflugzeugen

  1. #1

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    Untervermietung von Charterflugzeugen

    Ich habe eine interessante Firma/Webseite gefunden, die es ermöglicht, nicht einfach kleine Privatjets, sondern richtige Großraumflugzeuge zu chartern.

    So lässt sich ein "Corporate Airliner" von Schönefeld nach Wien-Schwechat für ca. 12.000€ (allerdings noch ohne Steuern und Extragebühren) mieten. Dort können laut Betreiber 316 Personen Platz nehmen, was einem Nettopreis pro Kopf von etwa 40 Euro entsprechen würde. Rechnet man 15-20€ Steuern bzw. Marge dazu, liegt der Preis noch immer unter dem vieler Airlines.

    Was haltet Ihr von folgendem Modell:

    Ich sende eine Anfrage an callajet.de -> Auf meiner Webseite gebe ich eine Anzeige für einen "äußerst günstigen" Flug z.B. wie oben angegeben von Berlin nach Wien auf -> melden sich genug Interessierte, miete ich das Flugzeug tatsächlich und bezahle die 12.000 Euro -> ich beginne, Flugkarten zu verkaufen.

    Das Hauptproblem ist hierbei der Preis. Es macht keinen Sinn, ein Großraumflugzeug für drei Leute zu mieten, ich muss ja wenigstens die Zwölftausend + Steuern und Gebühren rausholen. Einerseits wird der Preis pro Kopf mit jedem zusätzlichen Fluggast sinken, da ja mehr Personen den Charterpreis teilen.

    Andererseits möchte ich, damit ich kein Angebot von Call A Jet ausschlagen muss, möglichst viele möglichst frühe Buchungen erzwingen. Vielleicht kann ich "Optionskarten" ohne Reiseversicherung kaufen, die einen Rabatt von 25 bis 50% haben und, wenn der Flug ausfällt, nicht (oder nur teilweise, z.B. mit einem Bahngutschein) erstattet werden? So verdiene ich wenigstens ein Bisschen, wenn ich das Flugzeug abbestellen muss.

    Außerdem kann man vielleicht Wurstpakete oder sonstige einfache Mahlzeiten im Flugzeug verkaufen. Oder besser vor dem Flug buchen, damit man auch da keine Verluste eingeht. Oder einen Bratwurstgrill für Hungrige, die früh ankommen, auf dem Rollfeld vor dem Flugzeug aufstellen. Vielleicht kann ich ja auch etwa voll erstattbare "Flexpreise", die beim Doppelten des Normalpreises liegen, verkaufen - und/oder sogar eine Business Class anlegen, die besseres Essen und kostenfreie Zeitungen bekommt und besonders nahe an den Flugzeugtüren ist.

    Was haltet Ihr davon? Was müsste man noch bei der Kalkulation beachten? Ist ein solches Geschäftsmodell ggf. sogar verboten? Ist bei solchen Charterflügen auch die Pflicht zu Sicherheitskontrollen gegeben oder kann man die ggf. vereinfachen oder ganz weglassen, um mit "noch entspannterem Reisen" zu werben - wenn man mit dem ICE fährt, muss das Gepäck ja auch nicht durchleuchtet werden.

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    3.320

    Die Holländer fliegen generell mit Anhänger...

    Wo liegt das Problem?

    Alle Reisenden müssen Ihr Reisegepäck im Anhänger verstauen und schon ist das gefahrenpotential entschärft.

    https://www.witze-blogger.de/lustige...d-flugzeug.jpg

    https://www.spassfieber.de/funpics/f...-wohnwagen.jpg

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