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Thema: UBS Schweiz -Hat d. Großbank die Finanzkrise bereits gut überstanden?-A12DFH-

  1. #1

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    UBS Schweiz -Hat d. Großbank die Finanzkrise bereits gut überstanden?-A12DFH-

    Für die Anleger der Welt sind Großbanken sehr schwer zu bewerten. Nicht immer ist
    der derzeitige steuerlicher Ertrag Grundlage einer richtigen Bewertung. Viel wichtiger
    bei den Großbanken ist die ausfallgefährdete Aktiva. Zur Zeit ist hier ein günstiges Umfeld
    für die Kapitalbeschaffung, so daß auch weniger gute Papierchen mit durch geschleppt
    werden können. Trotzdem hat es die UBS geschafft 2018 einen Gesamtertrag von über
    30 Mrd. US-Dollar zu erwirtschaften. Dies ergab 2018 einen Nettoertrag von über 4,5 Mrd.
    US-Dollar. Die Aktionäre profitieren an einer steigen Dividende auf US-Dollar 0,71 ca. 0,63
    Euro. Bei einem derzeitigen Kurs in Euro von 11,99 ergäbe dies eine Rendite v. über 5 %.
    Für Anleger die weltweit gern ein Standbein unterhalten, ist hier der Schweizer Franken
    bestimmt nicht die schlechteste Wahl. Das arbeitende Fremdkapital wurde moderat re-
    duziert und kommt damit den Basel III Kriterien etwas näher. Das haftende Eigenkapital
    könnte bei dieser Großbank durchaus etwas höher sein. 76,55 % der Aktien befinden sich
    bei freien Aktionären. Die Hauptversammlung findet am 2.5.2019 statt. Auch interessant
    scheint der Buchwert der Aktie mit US-Dollar 14,35 zu sein. Immerhin ist der Kurswert
    gut unterlegt.
    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie
    Alle Zahlen unter Vorbehalt- Anleger müssen selber die Fundamentaldaten anklicken.

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Wer Schweizer Aktien besitzt, dem droht jetzt Ungemach - 28.06.2019

    Weil die Schweiz die Zustimmung zu einem bereits ausgehandelten Vertrag mit der EU verweigert, will Brüssel die Anerkennung der Börsenregulierung auslaufen lassen. Für die Inhaber von Aktien wie Nestlé oder Roche bringt das große Probleme mit sich.

    Der Streit über ein neues Partnerschaftsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und der Schweiz eskaliert. Einigen sich die beiden Parteien nicht noch am Wochenende, hat dies weitreichende Folgen für deutsche Anleger: Wer ein Depot bei einer in Deutschland ansässigen Bank hat, muss damit rechnen, dass er Schweizer Aktien wie Nestlé, Novartis oder Roche erst einmal nicht mehr kaufen oder verkaufen kann.

    „Für den Fall, dass die Schweizer Börsenäquivalenz nicht verlängert wird, bedeutet das für unsere Kunden folgendes: Schweizer Aktien wären dann ab Montag erst mal nicht mehr handelbar“, teilte die größte deutsche Direktbank ING mit.

    Bereits bestehende offene Orders könnten dann ebenfalls nicht mehr ausgeführt werden. „Wir werden natürlich unsere Kunden zeitnah und ausführlich informieren“, hieß es weiter. Das betrifft nicht nur den elektronischen Xetra-Handel, sondern auch deutsche Präsenzbörsen wie Frankfurt und Stuttgart. Auch der außerbörsliche Handel wäre ab Montag nicht mehr möglich.

    Der Hintergrund ist, dass sich die Schweizer Regierung wegen innenpolitischer Widerstände weigert, dem bereits ausgehandelten Vertrag zuzustimmen. Deshalb will die EU an diesem Sonntag die Anerkennung der Schweizer Börsenregulierung auslaufen lassen. Damit werden EU-Händler nicht mehr wie bisher an der Börse in Zürich handeln können.

    Handel in der Schweiz ist teurer

    Die Schweizer wollen negative Konsequenzen mit einer Verordnung aushebeln. Sie haben angekündigt, im Gegenzug den Handel mit Schweizer Aktien in der EU zu unterbinden. Rund 30 Prozent der Schweizer Börsenschwergewichte – wie Nestlé, Roche und Novartis – werden im Ausland gehandelt. Marktteilnehmer rechnen damit, dass ein Teil davon nach Zürich wandert und sich das Volumen dort deshalb sogar erhöhen könnte.

    Auch Kunden deutscher Banken können Schweizer Papiere am Finanzplatz Zürich kaufen und verkaufen. Das ist jedoch mit Mehrkosten und in den meisten Fällen auch mit Mehraufwand verbunden. Wenn Zürich als möglicher Handelsplatz in der Online-Maske des Direktbrokers nicht voreingestellt ist, dürfte dafür mindestens eine telefonische, wenn nicht eine deutlich teurere schriftliche Order nötig sein.

    Gerade ein Verkauf eidgenössischer Aktien könnte sich als schwierig erweisen, da eine juristische Verlagerung der Papiere vorgenommen werden muss. Das ist nicht nur mit finanziellem Aufwand verbunden, sondern kann auch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

    Kundenbestände werden verlagert

    Beim größten Online-Broker Comdirect hat man für Kunden folgende Botschaft: „Sollte der Handel mit Schweizer Aktien an EU-Börsenplätzen und auch bei unseren außerbörslichen Handelspartnern ab Montag tatsächlich nicht mehr möglich sein, werden wir unsere Kundenbestände in die Schweiz verlagern“, teilte die Bank mit.

    Kunden könnten dann weiterhin Schweizer Aktien handeln, jedoch würden die für die Schweiz üblichen Auslandsprovisionen anfallen. Je nach Ordergröße müssten sie mit einer Verdopplung der Gebühren rechnen.

    Das ausgehandelte, aber von der Schweiz bislang nicht unterzeichnete Rahmenabkommen soll den gegenseitigen Marktzugang einheitlicher und effizienter machen. Der EU geht es vor allem darum, dass die Schweiz in bestimmten Bereichen EU-Regeländerungen übernimmt und sich an die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs hält, soweit sich die Urteile auf Bereiche beziehen, die Teil von Abkommen sind.

    Gegner des Abkommens in der Schweiz kritisieren inakzeptable neue Auflagen der EU. Die dortige Regierung hatte daher jüngst mitgeteilt, der Vertrag sei in seiner jetzigen Form nicht mehrheitsfähig. Die EU schließt inhaltliche Nachverhandlungen indes aus und ist lediglich bereit, Zusatzerklärungen abzugeben, um Kritiker zu beruhigen.

    https://www.welt.de/finanzen/article...betroffen.html

  3. #3

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    besser als die CoBa und die deutsche Bank allemal

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