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Thema: China Zölle

  1. #1

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    China Zölle

    USA planen höhere China-Zölle nach Widerruf von Zusagen Pekings



    Der Verhandlungsführer von US-Präsident Donald Trump in Handelsfragen sagte, dass die USA am Freitag eine Anhebung der Zölle auf Importe aus China planen, und warf Peking vor, die in den Gesprächen eingegangenen Zusagen zurückgezogen zu haben.



    • Die Handelsgespräche werden dennoch fortgesetzt; eine chinesische Delegation wird Washington am Donnerstag und Freitag besuchen, sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Montag vor Journalisten
    • "Wir hatten den Eindruck, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind, um etwas zu erreichen. Im Laufe der letzten Woche haben wir eine Erosion der Verpflichtungen Chinas festgestellt. Das ist aus unserer Sicht inakzeptabel": Lighthizer
      • fügte an, dass es bei wichtigen Themen noch keine Einigung gebe, einschließlich der Frage, ob die Zölle weiterhin gelten werden



  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    USA gegen China: Eskaliert der Handelskrieg?

    Friedrich & Weik - Am 07.05.2019 veröffentlicht

    https://youtu.be/x9BPifngDPA

    Eskaliert der Handelskrieg zwischen den USA und China? Die wahre und erschreckende Absicht Trump´s und was ein Tweet von Trump damit zu tun hat und was genau es mit diesem auf sich hat erfahren Sie in dieser Folge finanzielle Intelligenz.

    https://www.youtube.com/channel/UCSi...r3p1YDzyu9rogA

    https://www.youtube.com/channel/UCSi...yu9rogA/videos

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post304348
    Geändert von Luis (09.05.2019 um 22:25 Uhr)

  3. #3
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    China stoppt Einfuhr von US-Agrarprodukten – Handelsstreit verschärft sich...

    China stoppt im Handelsstreit mit den USA die Einfuhr von US-Agrarprodukten.

    Zuvor hatte China seine Währung Yuan stark abgewertet

    Ein Dollar kostete am Montag so erstmals seit 2008 wieder mehr als sieben Yuan.

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China eskaliert immer weiter. Nun stoppt China den die Käufe von amerikanischen Agrarerzeugnissen. „Die entsprechenden chinesischen Unternehmen haben den Erwerb von US-Agrarprodukten eingestellt“, gab das Handelsministerium in Peking am Dienstag im Internet bekannt. Zudem würden nachträgliche Zölle auf seit dem 3. August erworbene Erzeugnisse erwogen. Eine Reaktion aus Washington lag zunächst nicht vor.

    Präsident Donald Trump hatte China zuvor nach einer Abwertung der Landeswährung Yuan Manipulation vorgeworfen. Insidern zufolge ließen die chinesischen Behörden den Verfall des Yuan zu. Experten befürchteten eine neue Front in dem seit Monaten anhaltenden Handelsstreit der größten Volkswirtschaften.

    Die Abwertung der eigenen Währung Yuan ist die chinesische Antwort auf die Ankündigung neuer Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump.

    Die angekündigte Zollerhöhung durch die USA sei eine „schwere Verletzung“ der Vereinbarung des jüngsten Treffens der beiden Staatsoberhäupter, betonte das chinesische Handelsministerium. Die Einfuhren hatte China vor einiger Zeit als Zugeständnis zugesagt, um den Konflikt etwas zu entschärfen. Das Handelsministerium erwäge zudem nachträgliche Zölle auf seit dem 3. August erworbene Erzeugnisse aus den USA.

    Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten erste Ende Juni am Rande des G-20-Gipfels in Osaka einen „Waffenstillstand“ im Handelskrieg und eine Wiederaufnahme der Gespräche vereinbart.

    Doppelschlag setzt US-Aktienmärkten schwer zu

    Der Doppelschlag setzte den US-Aktienmärkten am Montagabend schwer zu. Bereits die Entwicklung des chinesischen Wechselkurses hatte den Dax ins Minus gedrückt. Auch die Wall Street gab nach. Die Bekanntgabe des Kaufstopps nach Handelsschluss in Europa sorgte dann für zusätzliche Verluste in New York, obwohl unbestätigte Medienberichte bereits die Runde gemacht hatten. „China trifft genau die Stelle, an der US-Präsident Donald Trump besonders verwundbar ist“, erklärte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. „Bisher hat er sich als Schutzpatron der US-Agrarindustrie präsentiert.“


    China ist traditionell ein wichtiger Kunde der US-Landwirte. Die Volksrepublik ist etwa der weltgrößte Einkäufer von Sojabohnen, dem wertvollsten Exportprodukt der US-Farmer. Davon kaufte sie vor dem Handelskonflikt 2017 fast 33 Millionen Tonnen aus den USA. Dort gehören die ländlichen Gebiete zu den wichtigsten politischen Bastionen von Trump. Seine Regierung hat den Landwirten bis zu 28 Milliarden Dollar als Entschädigung für die Verluste während des Handelsstreits zugesagt. In den USA wird im November 2020 gewählt.

    Trump wütet auf Twitter gegen die Yuan-Abwertung

    Chinas Währung gab am Montag deutlich nach. Ein Dollar kostete erstmals seit 2008 wieder mehr als sieben Yuan. Diese Marke galt unter Experten lange Zeit als vermeintlich „rote Linie“, die die chinesische Notenbank nicht überschreiten werde. Dass sie es jetzt doch zugelassen hat, rief bei Analysten Sorgen hervor: „Die brennende Frage lautet nun, ob China seine Währung zur Waffe stilisieren möchte, um in einem unübersichtlichen Handelskrieg zurückschlagen zu können“, sagte Commerzbank-Experte Hao Zhou.

    Trump hatte vor wenigen Tagen weitere Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar angekündigt. Im Falle einer Ausweitung wären faktisch alle chinesischen Einfuhren in die USA mit Strafzöllen belegt. Trump hatte seine Ankündigung auch damit begründet, dass China nicht – wie eigentlich zugesagt – mehr Agrarprodukte aus den USA kaufe.

    Trump kritisierte die Abwertung des Yuan mit scharfen Worten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter sprach er von „Währungsmanipulation“. China habe den Kurs seiner Währung nahe an ein historisches Tief gesenkt. „Das ist ein schwerwiegender Verstoß, der China im Laufe der Zeit erheblich schwächen wird!“

    Offiziell bezichtigt das US-Finanzministerium China bislang nicht der Währungsmanipulation.

    Nur drei Stunden später legte der US-Präsident auf Twitter nach: China habe „schon immer die Manipulation seiner Währung genutzt, um unsere Unternehmen und Fabriken zu stehlen, unseren Arbeitsplätzen zu schaden“ und die Löhne der amerikanischen Arbeiter zu drücken. „Damit ist jetzt Schluss“, so Trump.

    An den Finanzmärkten steuerten die Anleger am Montag sichere Häfen an. Der Goldpreis stieg auf ein neues Sechsjahreshoch. Gold gilt traditionell als Krisenschutz, der in unsicheren Zeiten verstärkt nachgefragt wird. Am Devisenmarkt wurden als sicher geltende Währungen nachgefragt. Vor allem der japanische Yen und der Schweizer Franken erhielten Zulauf. Die Aktienmärkte in Asien und Europa gerieten dagegen unter Druck, der deutsche Leitindex Dax verlor 1,80 Prozent. In den USA sackte der Leitindex Dow Jones Industrial zuletzt um 3,3 Prozent ab.

    Der Yuan-Kurs bewegt sich nicht gänzlich frei nach Marktkräften, sondern wird von Chinas Notenbank in Grenzen gesteuert. Dies wirft bei jeder Marktbewegung die Frage auf, inwieweit die Kursbewegung durch die Marktteilnehmer oder durch die Notenbank zustande kam. Grundsätzlich legt die Zentralbank täglich einen Mittelkurs fest, um den der Yuan in Grenzen schwanken darf. Bei der Festlegung des Mittelkurses orientiert sich die Notenbank aber an der vorherigen Marktentwicklung. Faktisch handelt sich also um ein Mischverfahren.

    Die Notenbank führte die jüngste Abwertung in einer Stellungnahme auf protektionistische Tendenzen zurück, was als Umschreibung für den Handelsstreit mit den USA gelten kann. Notenbankchef Yi Gang versicherte zugleich, China beabsichtige nicht, seine Währung im Handelskonflikt zu instrumentalisieren. Der gegenwärtige Wechselkurs bewege sich auf einem angemessenen Niveau.

    In den USA deuteten sich Kursverluste an

    Trotz derartiger Beschwichtigungen dürfte die US-Regierung alles andere als erfreut sein über die Abwertung des Yuan. Trump hat China zusammen mit Europa in den vergangenen Wochen mehrfach vorgeworfen, die eigene Währung abzuwerten, um sich Vorteile im internationalen Wettbewerb zu verschaffen. Normalerweise werden Ausfuhren in andere Länder durch eine schwächere Währung für ausländische Nachfrager günstiger. In der Regel kommt das der Exportwirtschaft des Landes mit der abwertenden Währung zugute – im aktuellen Fall also China.

    Allerdings bestehen auch Risiken: An einer zu starken Abwertung kann kein Land interessiert sein, so auch China nicht. Experte Hao Zhou von der Commerzbank erinnerte an das Jahr 2015, als China seine Währung inmitten eines fragilen Börsenumfelds kräftig abwertete. Das löste an den Finanzmärkten panikartige Reaktionen aus. In China kam es zu erheblicher Kapitalflucht, was den Yuan zusätzlich schwächte. Eine solche Abwärtsspirale gilt als kaum beherrschbar.

    An den Finanzmärkten steuerten die Anleger am Montag sichere Häfen an. Der Goldpreis stieg auf ein neues Sechsjahreshoch. Gold gilt traditionell als Krisenschutz, der in unsicheren Zeiten verstärkt nachgefragt wird. Am Devisenmarkt wurden als sicher geltende Währungen nachgefragt. Vor allem der japanische Yen und der Schweizer Franken erhielten Zulauf. Die Aktienmärkte in Asien und Europa gerieten dagegen unter Druck, der deutsche Leitindex Dax verlor 1,80 Prozent. Auch in den USA deuteten sich weitere Kursverluste an.

    https://www.welt.de/wirtschaft/artic...erschaeft.html

  4. #4
    Avatar von Zenturion
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    Trump und die Zölle waren es...

    Trump und die Zölle waren es...DAX 11640 (letzte Bastion) / Gold 1506 USD

    Diese Nachricht wird man lesen, wenn die "Große Korrektur" an den Märkten durchgehandelt ist. Denn man braucht ein offizielles Wording für eine Tatsache, die viel einfacher ist.

    10 Jahre Börsenaufschwung sind hinter uns gebracht 03-2019 bis 07-2019.

    Insofern müssen sich in einem fragilen wirtschaftlichen Umfeld einfach mal neue Bewertungsrelationen finden, damit KUVs wie bei Beyond Meat eben auch mal zu einer sektoralen Korrektur von 70 Prozent führen.

    Es muss sich aber noch mehr normalisieren: Negative Zinsen? Immobilien-Preise? USD auf Höchststand - warum es gibt genug davon? Und Gold/Silber - seit 2011 viel zu billig und weit unter Miningkosten (All-In & Social Responsable).

    Also wer an die Trump-Story glaubt gerne - ist ja auch nett zu lesen...der böse Bube...aber der wahre Kern heißt: Beendigung der Irrationalität!

    Good Luck!

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