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Thema: . WETTER

  1. #1
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  2. #2
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    Schneeräumung Extrem - Sölkpass & Großglockner Hochalpenstraße 2019

    https://youtu.be/NiUIh_wMjPU

    08.05.2019

    Durch die großen Schneemengen des vergangenen Winters, ist die Freimachung der Sölkpaßstrasse

    (höchste Passstraße der STMK.) heuer besonders mühsam.

    Bis zu 5 Meter Schnee sind auf der Murtaler Seite zu räumen.

    https://www.youtube.com/watch?v=NiUIh_wMjPU


    Sölkpaßstrasse Südseite

    https://youtu.be/eAzYaXXuZRo

    https://www.google.com/maps/place/S%...9!4d14.079444#

    https://www.google.com/maps/place/S%...89!4d14.079444

    https://www.google.com/search?client...chneeh%C3%B6he...

    https://www.youtube.com/user/vidpro4u/videos

    Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße 2019 - 10 Meter Schnee zum wegräumen:

    https://youtu.be/K79jwuMTmag

    agropictures - Premiere am 20.04.2019

    Jedes Jahr Anfang April beginnt die Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern. Über die Wintermonate ist die Straße für den Verkehr gesperrt. Im Frühjahr müssen dann unvorstellbare Schneemassen weggeräumt werden. Zum Einsatz kommen die altbewährten Wallack Rotationspflüge, die in den 1950er Jahren speziell für die Schneeräumung am Großglockner entwickelt wurden. Seitdem verrichten sie unermüdlich ihren Dienst. Mit ihren drei Motoren und den großen Raupenlaufwerken sind die perfekt geeignet, um den Schnee Schicht für Schicht abzutragen. Kurz vor Ostern durften wir die Arbeiten einen Tag lang mit der Kamera begleiten. Mit Betriebsleiter Peter Embacher haben wir über die Schneeräumung am Großglockner gesprochen. Bei GROHAG-Mitarbeiter Armin Strigl durften wir auf der Wallak Schneefräse mitfahren. Neben den blauen Oldtimern war auch ein Großtraktor von Fendt mit Rückfahreinrichtung und angebauter Frässchleuder von Kahlbacher im Einsatz. Immer öfter nutzen die Hersteller diese Möglichkeit, um ihre Traktoren bei der Schneefräsen zu testen. Für den 30. April ist der Durchstich geplant. Dann treffen sich die beiden Räumtrupps, die sich von Norden und Süden hinauf gearbeitet haben, im Bereich des Hochtors auf über 2.500 m Seehöhe. Ab 1. Mai soll die Straße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Lohnend ist ein Besuch in jedem Fall, nicht nur wegen der meterhohen Schneewände am Fahrbahnrand. Weitere Infos zur Großglockner Hochalpenstraße findet ihr online unter https://www.grossglockner.at und auf Facebook: https://www.facebook.com/grossglocknerstrasse

    Herzlichen Dank an Peter Embacher und sein Team von der GROHAG für die Unterstützung bei meinen Dreharbeiten! Idee und Umsetzung: Christian Leitner Sprecher: Roland Slaby Agropictures ist ein Dienstleister für die Erstellung professioneller Imagefilme, Produktvideos, Werbetrailer und Veranstaltungsvideos. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Land- und Forstwirtschaft. – Du brauchst ein Video oder hast eine filmreife Idee? – Ich freue mich auf deine Anfrage: info@agropictures.com. Website: https://www.agropictures.com Agropictures auf Facebook: https://www.facebook.com/agropictures Agropictures auf Instagram: https://www.instagram.com/agropicturescom/ #großglockner #großglocknerhochalpenstraße #snowremoval #agropictures

    https://i1.ytimg.com/vi/K79jwuMTmag/hqdefault.jpg

    https://www.youtube.com/user/agropictures/videos

    https://www.youtube.com/user/vidpro4u/videos
    Geändert von Luis (08.05.2019 um 22:29 Uhr)

  3. #3

  4. #4
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    Rossby-Welle erreicht Europa und bringt Wintereinbruch im Januar 2020

    Eine planetare Druckwelle, die etwa bei Grönland startet und über Alaska und Sibirien nach Europa wandert, wird die Wetterlage im neuen Jahr verändern. Dieses seltene Phänomen namens Rossby-Welle bringt uns erst Mitte Januar den Winter.

    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11465322.html

    Eine planetarische Druckwelle bildet sich aus, die langsam von Osten nach Westen einmal um die Welt zieht. Es handelt sich dabei um eine Rossby-Welle, genauer um eine Branstator-Kushnir-Rossby-Welle. Dieses Phänomen tritt auf der Nordhalbkugel nur im Winter auf.

    Diese Druckwelle startet ungefähr bei Grönland und wandert über Alaska und Sibirien wieder nach Europa. Für ihren Weg braucht die Rossby-Welle mehrere Wochen. Dabei wird die Welle vom aktuellen Wetter überlagert und ist damit nicht immer sofort sichtbar. Im Hintergrund bewegt sie sich aber kontinuierlich weiter nach Westen. Dadurch wandert auch ein kräftiges Hochdruckgebiet immer weiter nach Westen.

    Hochdruckgebiet wandert langsam

    Mitte Dezember ist die Rossby-Welle im Osten Europas angekommen. Doch noch befinden sich die Hochdruckgebiete weit im Osten und Südosten, wodurch der Jetstream und die Tiefdrucksysteme vom Atlantik freie Bahn nach Westeuropa haben.

    Dadurch, dass das kräftige Hochdruckgebiet, das an der Rossby-Welle hängt, so langsam wandert, kann es nicht mehr rechtzeitig den Jetstream blockieren und dadurch weiße Weihnachten ermöglichen. „Ein kräftiges Hoch über den Britischen Inseln könnte die Westwinde des Jets blockieren und Polarluft hätte freie Bahn nach Europa“, sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel. Leider zeichnet sich diese Winterwetterlage erst im Januar ab.

    Ab Januar 2020 wird es spannend

    Man kann bereits in den Wettermodellen erkennen, wie die Hochdruckgebiete immer weiter im Westen auftauchen. Ab Anfang Januar wird es spannend. Dann erreicht das Hochdruckgebiet erst Skandinavien und schließlich die Britischen Inseln. Dann kommt es zur Blockade des Jets und der Westwinde und kalte, arktische Luft kann von Norden nach Mitteleuropa fließen. „Wann genau das passieren wird ist noch nicht klar, aber spätestens Mitte Januar rechne ich mit neuer Kaltluft, vielleicht auch mit Schnee“, sagt Schenk.

    Zwar wissen wir noch nicht, wie weit nach Westen die Welle vordringt und wann das Hochdruckgebiet wieder abzieht, aber diese winterliche Rossby-Welle ist ein guter Hinweis darauf, dass die Winterprognose von The Weather Channel und der WSI weiter Gültigkeit hat. Wir gehen weiter von einem späten, kalten Winter aus.

    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11465322.html

  5. #5
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    im Januar bis zu 2,50 Meter Neuschnee - Schneekatastrophe in den Alpen

    Kaltluft in neuem Jahr 2020

    Arktischer Ausbruch beschert uns schon im Januar bis zu 2,50 Meter Neuschnee

    Schneekatastrophe in den Alpen möglich

    „Nur um mal eine Hausnummer zu nennen:

    Ich erwarte bis Mitte Januar auf jeden Fall einen Meter Neuschnee in den Alpen.

    Glaubt man den aggressivsten Wettermodellen, so sind auch 2,5 Meter Neuschnee möglich“,

    sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel.

    Da werden Erinnerungen an den vergangenen Januar wach, als es schon mal eine echte Schneebombe in den Nordalpen gegeben hat.

    Das scheint sich zu wiederholen. In den Alpen droht eine Schneekatastrophe im Januar 2020.


    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11504335.html

  6. #6
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    Ein SOMMERTAG im FEBRUAR - 01.02.2020

    WETTER-EXPERTE SAGT BIS ZU 18 GRAD VORAUS

    Azoren-Düse pustet am Sonntag Tropenluft zu uns

    … aber trocken wird’s nur im Nordosten

    ++ am Montag noch wärmer! ++ Dauerregen, Gewitter, Sturmböen bis Dienstag ++ sogar Hochwasser möglich....

    Kleiner Winter-Knick am Dienstag

    Am Dienstag halbieren sich die Temperaturen dann im Vergleich zum Montag! Nur noch null bis sieben Grad, Schneegraupel und in den höheren Lagen Schneefall nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch geht’s sogar auf minus zwei Grad runter.

    Aber: Meteorologe Jung sieht auch in diesem Februar keine Anzeichen für eine „Einwinterung“: „Einen dicken Wintereinbruch mit viel Schnee und Dauerfrost wird es diesen Winter in den Niederungen nicht mehr geben.“

    https://www.bild.de/news/wetter/wett...3950.bild.html
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  7. #7
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    Wetterwarung: "Es geht jetzt richtig los" , Sturmtief kommt...

    Das Sturmtief Sabine hat die norddeutsche Küste erreicht. Deutschlandweit gilt die zweithöchste Unwetterwarnstufe. Viele Bahn- und Flugverbindungen wurden gestrichen.

    9. Februar 2020, 13:34 UhrAktualisiert am 9. Februar 2020, 16:10 UhrQuelle: ZEIT ONLINE,

    Das Sturmtief Sabine hat die norddeutsche Küste erreicht. Verbreitet wurden am frühen Sonntagnachmittag bereits Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und einzelne Orkanböen bis zu 110 Kilometern pro Stunde erreicht, sagte Felix Herz vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Es geht jetzt richtig los." In den nächsten Stunden werde sich der Sturm bis auf das Festland schieben.

    Der DWD hat für weite Teile Deutschlands die zweithöchste Unwetterwarnstufe herausgegeben. In Teilen des Schwarzwaldes gilt sogar die höchste der insgesamt vier Warnstufen.

    Das Sturmtief werde die ganze Nacht von Norden nach Süden durch das Land ziehen, teilte der DWD mit. Auf den Straßen sei dann Vorsicht geboten. Begleitet werde der befürchtete Orkan vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern, hieß es. In der Nacht zum Montag werden Windgeschwindigkeiten von rund 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Sabine ist laut DWD ein Winterorkan, wie er etwa alle zwei Jahre vorkommt. So stark wie Kyrill (2007) oder Lothar (1999) werde Sabine allerdings nicht.

    Bahnverkehr und Fähren
    Die Deutsche Bahn hat den Ausfall zahlreicher Zugverbindungen angekündigt. So wurde etwa der Fernverkehr zur Nordseeküste in Niedersachsen eingestellt. Betroffen sind die Intercity-Züge der Verbindung von Norddeich und Emden über Oldenburg und Bremen Richtung Leipzig und zurück. Außerdem entfallen die Intercity-Züge auf der Verbindung von Norddeich und Emden Richtung Ruhrgebiet über Rheine und Münster sowie zurück. Während einige der Züge komplett gestrichen sind, fahren einige der IC noch aus dem Osten kommend bis Hannover oder Bremen. Auch der Regionalverkehr wurde in Niedersachsen teilweise eingestellt: etwa die Fahrten der Regionalexpress-Züge zwischen Bremen und Norddeich oder die Linie zwischen Bodenfelde und Northeim im Weserbergland sowie verschiedene S-Bahn-Linien. Keine Einschränkungen meldeten unterdessen zunächst die Westfalenbahn, der Metronom, die Eurobahn und die Nordwestbahn, die andere der Regionalstrecken quer durch Niedersachsen betreiben.
    Die Bahn teilte außerdem mit: Wer nicht reisen möchte, kann die Fahrkarte kostenfrei stornieren. "Wir haben alle Bereitschaften mobilisiert und in jeder Region doppelt verstärkt", sagte ein Sprecher des Konzerns. Das Bahnpersonal sei auf zerstörte Oberleitungen oder umgekippte Bäume vorbereitet. Mobile Einsatztrupps mit Kettensägen sollten eingesetzt werden, um versperrte Gleise frei zu bekommen.

    Auch etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden eingestellt.

    Flughäfen
    Die Airline Eurowings hat fast alle Flüge für die Dauer des Sturmtiefs abgesagt. Man streiche die Verbindungen von den Flughäfen Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Stuttgart, teilte die Lufthansa-Tochter mit. Lediglich von München und Stuttgart aus gebe es noch vereinzelt Flüge. Fluggäste könnten ihre Buchungen kostenfrei umbuchen. Eurowings strebt an, den Flugbetrieb am Montag wieder aufzunehmen.
    Am Berliner Flughafen Tegel sind einige Abflüge gestrichen worden. Betroffen sind unter anderem Verbindungen am Sonntagnachmittag und Abend nach London, Brüssel, Düsseldorf und Köln/Bonn, wie der Flughafen mitteilte. Fluggäste werden gebeten, sich bei den Fluggesellschaften und auf der Website der Berliner Flughäfen zu informieren. Abhängig von der Windstärke würden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. "Ab 45 Knoten muss alles fest angebunden werden, beispielsweise Treppen zu den Flugzeugen und Container."
    Am Flughafen in Frankfurt wurden laut Fraport rund 100 Starts und Landungen annulliert. Das sind etwa acht Prozent der geplanten 1.200 Flüge. Die Zahl der Flugausfälle dürfte am Sonntagnachmittag aber steigen, wenn Orkanböen in der Stadt erwartet würden. Passagier wurden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.
    Am Flughafen in München sind durch das Orkantief bereits rund 80 Starts und Landungen ausgefallen. Die gestrichenen Abflüge seien meist mit Flugrichtung nach Norden geplant gewesen, sagte ein Sprecher. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Flughafenbetriebs sagte er: "Es wird definitiv Ausfälle und Verspätungen geben." Da ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit Arbeiten auf dem Flugfeld eingestellt werden müssen, könnte der Betrieb dort durch den Sturm zeitweise zum Erliegen kommen.
    Auch von Düsseldorf und Köln/Bonn sind etliche Flüge annulliert worden. Beide Standorte forderten ihre Passagiere am Sonntag auf, sich bei ihren Airlines darüber zu informieren, ob ihr Flug planmäßig abhebe.
    Kitas und Schulen
    In Köln bleiben am Montag alle 260 städtischen Schulen und die 226 städtischen Kindergärten geschlossen. Auch den Kitas in freier Trägerschaft empfahl die Stadt, die Einrichtungen vorsichtshalber nicht zu öffnen. In Aachen bleiben die Schulen am Montag ebenfalls zu.

    Sportveranstaltungen
    Das ausverkaufte Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln, das am Sonntag um 15.30 Uhr stattfinden sollte, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. "Wir hatten um 5.45 eine Telefonkonferenz mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt und dem Deutschen Wetterdienst und haben dann nach intensiven Beratungen uns dagegen entschieden, noch länger zu warten und das Spiel in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga abgesagt", sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz. "Während der Spielzeit wäre es wahrscheinlich ruhig geblieben, aber bei der Abreise der vielen Besucher bestand dann halt Gefahr."

    Schon am Samstag war der Skisprung-Weltcup in Willingen (Hessen) abgesagt worden. Sabine sorgte am Sonntag dann für weitere Absagen von Fußballspielen: So wurde auch die für 14 Uhr angesetzte Nachholpartie der Frauenbundesliga zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln gestrichen. Darüber hinaus reagierte auch der Fußballverband Niederrhein auf die Warnungen. Der zuständige Ausschuss sagte alle Partien auf Verbands- und Kreisebene ab. Auch ein Bundesliga-Gastspiel im Basketball, Bonn gegen Ulm, fällt aus.

    Großbritannien und Irland
    Das Orkantief, das in anderen europäischen Ländern nicht Sabine, sondern Ciara heißt, hat auch dort zu ersten Schäden, Ausfällen und Verzögerungen im Bahn- und Flugverkehr geführt. In Großbritannien und Irland fegte es mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde über das Land. Der britische Wetterdienst warnte vor umherfliegenden Trümmerteilen und Gefahr durch hohe Wellen. Drei Menschen wurden verletzt, als im schottischen Perth am Samstagabend das Dach eines Pubs einstürzte. Etwa 10.000 Haushalte hatten keinen Strom. In Irland kam es zu Überschwemmungen, wie der irische Rundfunk RTÉ berichtete.

    Zahlreiche Zugverbindungen und Flüge im ganzen Land wurden gestrichen. Die britische Eisenbahngesellschaft riet Fahrgästen wegen des Sturms von nicht unaufschiebbaren Zugreisen vorerst ab. Der Hafen von Dover stellte den Fährbetrieb ein. Die britische Fluggesellschaft British Airways bot Reisenden von oder nach den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick oder London City an, ihre Flüge umzubuchen. Auch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzte mehrere Flüge von Heathrow aus.

    Queen Elizabeth II. sagte am Sonntag ihren Kirchgang im ostenglischen Sandringham aus Sicherheitsgründen ab, wie eine Sprecherin des Buckingham-Palasts sagte. Sie betonte aber, es sei in erster Linie um die Sicherheit der Schaulustigen gegangen – diese sammeln sich stets vor der Kirche, um die Königin zu sehen.

    Mehrere Veranstaltungen wurden ebenfalls abgesagt. In London fiel etwa ein Zehnkilometerlauf mit erwarteten 25.000 Teilnehmern aus, zahlreiche Parks wurden geschlossen. In der westirischen Stadt Galway wurde eine Veranstaltung zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 bereits am Samstagabend abgesagt.

    Frankreich
    In Frankreich erwarteten die Wetterdienste, dass vor allem der Norden und der Nordwesten des Landes vor starken Böen erfasst würden. In den Vogesen wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Behörden rieten davon ab, in Wälder zu gehen und Autos unter Bäumen zu parken.

    Niederlande
    Auch am Amsterdamer Flughafen Schiphol – einem von Europas größten Flughäfen – kam es zu Unterbrechungen des normalen Betriebs. Dort wurden Windstärken von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Diese dürften sich am Sonntagnachmittag auf bis zu 140 Kilometer in der Stunde erhöhen. Die Behörden empfahlen den Menschen, wegen der Gefahr von Überflutungen und herabstürzenden Ästen ihre Häuser nicht zu verlassen. Profifußballspiele und die meisten Sportveranstaltungen unter freiem Himmel in den Niederlanden finden nicht statt.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zei...r-auswirkungen

  8. #8
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    Der endlose Sturm: auf Sabine folgt Uta und darauf kommt Victoria -

    mit fliegenden Bäumen und Dachpfannen....

    Der Sturm ist noch lange nicht vorbei: Auf Sabine folgt Uta

    Tief Sabine legte weite Teile Österreichs am Montag lahm und wird auch noch am Dienstag wüten. Am Wochenende droht der nächste Sturm.

    von Birgit Seiser

    Die höchstmögliche Sturmwarnstufe vier versetzt hunderte Feuerwehren in ganz Österreich dieser Tage in Alarmbereitschaft. Nachdem vergangene Woche Tief Petra wütete und sogar zwei Todesopfer in Österreich forderte, folgte in der Nacht auf Montag das nächste Sturmtief.

    Diesmal heißt es Sabine – es sorgte vor allem im Norden und Westen Österreichs für chaotische Zustände.Viele Bäume und Dächer hielten den Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h nicht stand. Wie viel Kraft der Wind hatte, zeigen etwa Fotos der Freiwilligen Feuerwehr Zwettl: Dort hatte der Sturm riesige Bäume entwurzelt (siehe Foto oben). Die Aufräumarbeiten dauerten Stunden.

    Im niederösterreichischen Pürbach im Bezirk Gmünd musste ein Zug evakuiert werden, weil Äste und kleinere Bäume auf die Gleise gefallen waren. Von Ausfällen betroffen waren am Montag vor allem Zugverbindungen zwischen Deutschland und Salzburg bzw. zwischen Tschechien und Österreich.

    Der Flugverkehr war schon am Sonntag stark beeinträchtigt. Das lag aber vor allem an der prekären Wetterlage in Städten wie Amsterdam oder London, von wo aus keine Maschinen starten konnten. Am Wiener Flughafen fielen dadurch insgesamt rund 60 Flüge binnen zwei Tagen aus.

    Keine Stromversorgung

    Besonders zu spüren war Sabine am Montagvormittag für 30.000 Haushalte in Ober- und 5.000 Haushalte in Niederösterreich: Umfallende Bäume hatte die Stromversorgung gekappt. Die Ausfälle dauerten teils Stunden an.

    Gefährlich wurde die Situation für eine Frau bei Rainbach im Innkreis: Sie konnte nicht mehr über ihre strombetriebenen medizinischen Geräte versorgt werden, weshalb die Feuerwehr ihr mit einem Notstromaggregat zu Hilfe kommen musste. Und nur wenige Kilometer weiter mussten die Einsatzkräfte sechs Personen aus ihren Autos retten, die sich wegen umgestürzter Bäume nicht mehr selbst befreien konnten.

    In Wien sorgte „Sabine“ wohl für zwei Verletzte. Eine Mutter und ihr Kind (aus Favoriten) mussten gegen 16 Uhr mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Spital gebracht werden. Erste Erhebungen zur Unglücksursache ergaben, dass der Wind die Abgase durch den Kamin zurück in die Wohnung gedrückt haben könnte. Die Familie hatte zum Glück einen Kohlenmonoxid-Melder.

    Zudem wurden Parks, der Tiergarten und der Schlosspark Schönbrunn geschlossen. Ob das am Dienstag so ist, bleibt je nach Wetterlage abzuwarten. Nachdem das Tief aber weiter hohe Windgeschwindigkeiten bringen könnte, sollte man sich jedenfalls vorab informieren, wenn man einen Zoo- oder Parkbesuch plant.

    Warnstufe bleibt hoch
    Anders als Tief Petra hat Sabine nämlich noch genug Kraft, um auch am Dienstag weiter zu stürmen, wie Ubimet-Meteorologe Nikolas Zimmermann erklärt: „Nach einer Beruhigung am Montagabend wird ein weiterer Ausläufer des Tiefs am Dienstag weiter für Böen von 80 bis 100 km/h sorgen.

    Der Wind wird sich in den Morgenstunden besonders in Ober- und Niederösterreich bemerkbar machen und später auch in Wien zu spüren sein.“

    Ruhiges Wetter zur Wochenmitte

    Nach Dienstag können die Einsatzkräfte voraussichtlich aufatmen. Am Mittwoch flaut der Wind ab, am Donnerstag ist ruhiges und – mit bis zu zehn Grad – auch relativ warmes Wetter zu erwarten. Das könnte aber nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein, wie Zimmermann erklärt: „Es schaut derzeit so aus, als würde uns das nächste Tief am Wochenende erreichen. Böen könnten erneut an die 80 km/h erreichen.“ Dieses Tief soll Uta heißen. Bleiben wir von Uta verschont, steht aber schon Victoria in den Startlöchern.

    https://kurier.at/chronik/oesterreic...-uta/400750491

  9. #9
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    Neuer Sturm am Sonntag bringt fast 20 Grad - heftige Böen von bis zu 140 km/h

    Aber: Heftige Böen von bis zu 140 km/h drohen auch wieder

    13.02.2020 - 15:51 Uhr

    Orkan Sabine ist vorbeigezogen, das Hochwasser an der Küste abgelaufen. Die Aussichten? Es wird frühlingshaft – aber auch wieder stürmisch.

    Denn: Zum Wochenende kündigt sich ein neuer Sturm an – und der bringt sehr milde Temperaturen. Das neue Sturmtief heißt Victoria.

    „Aus dem Südwesten Europas bläst die Kanarendüse. In Südfrankreich werden es am Sonntag rund 25 Grad. In Deutschland klettern die Temperaturen auf gut 18 Grad“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber BILD.

    „Der Samstag zeigt sich in der Südosthälfte noch überwiegend freundlich und trocken, sonst ziehen bereits viele Wolken durch, und gebietsweise fällt auch Regen. Der Wind frischt schon auf, es gibt starke Böen, an der Nordsee auch Sturmböen. Die Temperaturen steigen dabei schon auf bis zu 15 Grad. Noch milder wird es dann am Sonntag mit elf bis 18 Grad, im Südwesten örtlich bis zu 20 Grad“, sagt Diplom-Meteorologe Stefan Zender von WetterKontor zu BILD.

    Der Sturm ab Sonntag wird besonders den Norden treffen und zeitweise auch die Mitte; im Süden ist es dagegen oftmals eher ruhig. Im Norden sind dabei schwere Sturmböen um 100 km/h möglich und auf der See 120 bis 140 km/h.

    Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst sagte zu BILD: „Am Sonntag gelangt Deutschland zunehmend in den Einflussbereich von Tief Victoria, welches zum Mittag zwischen Island und Irland vorhergesagt wird. Das Sturmfeld weitet sich bis nach Mitteleuropa aus. Von einer schweren Sturmlage wie bei Orkantief Sabine ist aus heutiger Sicht keinesfalls die Rede! Dennoch werden die Bewohner im Nordwesten Deutschlands die Ausläufer von Victoria zu spüren bekommen.“

    Und wo wird es so mild?

    Wetterexperte Jung zu BILD: „Im ganzen Land werden es mindestens zehn Grad plus x, am Rhein dann die höchsten Werte. Da auch mal bis 18 oder gar knapp 20 Grad. Insgesamt ein sehr warmer Tag und eine sehr warme Nacht. Teilweise in der Nacht zu Montag deutlich über zehn Grad warm.“

    So geht es in den kommenden Tagen weiter

    Freitag: vier bis acht Grad, mal Sonne, mal Wolken, noch einige Schauer

    Samstag: sechs bis 13 Grad, ruhiges Wetter, bedeckt, die Ruhe vor dem Sturm

    Sonntag: elf1 bis 16 Grad, im Tagesverlauf besonders im Norden Sturm, später auch in der Mitte und im Süden, viel Regen

    Montag: sieben bis 16 Grad, von Nord nach Süden wieder kühler, immer wieder Regenfälle, teils kräftig

    Dienstag: vier bis acht Grad, durchwachsen, teilweise Regenschauer, in höheren Lagen Schneeregen

    „Die Wetterlage fährt weiterhin Achterbahn. Erst sehr mild, dann nächste Woche wieder etwas kühler, aber wirklich Winter will es einfach nicht werden und das auch nicht mehr bis Monatsende. Kaum zu glauben, aber in vielen Regionen des Landes haben die Menschen in diesem Winter noch keine einzige Schneeflocke gesehen und das könnte auch noch längere Zeit so bleiben“, sagt Wetterexperte Jung.

    Der Februar ist bisher deutschlandweit 4,2 Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Irgendwie wird der Winter tatsächlich zu einem Totalausfall.

    Und der März soll in Deutschland ebenfalls gut drei Grad wärmer als normal ausfallen. Da ist mit einer großen winterlichen Episode kaum zu rechnen.

    „Es wäre bei dieser Prognose nicht verwunderlich, wenn wir schon im März die ersten Sommertage (Werte ab 25 Grad) bekommen würden. Die Westwetterlage geht weiter“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

    https://www.bild.de/news/wetter/wett...0136.bild.html

    Ergo: jetzt müssen wir mitten im Winter die Klimaanlage anwerfen um die Raumtemperatur runter zu kühlen. Hoffentlich macht der Kaltwassersatz nicht schlapp!

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