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Thema: . WETTER

  1. #1
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  2. #2
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    Schneeräumung Extrem - Sölkpass & Großglockner Hochalpenstraße 2019

    https://youtu.be/NiUIh_wMjPU

    08.05.2019

    Durch die großen Schneemengen des vergangenen Winters, ist die Freimachung der Sölkpaßstrasse

    (höchste Passstraße der STMK.) heuer besonders mühsam.

    Bis zu 5 Meter Schnee sind auf der Murtaler Seite zu räumen.

    https://www.youtube.com/watch?v=NiUIh_wMjPU


    Sölkpaßstrasse Südseite

    https://youtu.be/eAzYaXXuZRo

    https://www.google.com/maps/place/S%...9!4d14.079444#

    https://www.google.com/maps/place/S%...89!4d14.079444

    https://www.google.com/search?client...chneeh%C3%B6he...

    https://www.youtube.com/user/vidpro4u/videos

    Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße 2019 - 10 Meter Schnee zum wegräumen:

    https://youtu.be/K79jwuMTmag

    agropictures - Premiere am 20.04.2019

    Jedes Jahr Anfang April beginnt die Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern. Über die Wintermonate ist die Straße für den Verkehr gesperrt. Im Frühjahr müssen dann unvorstellbare Schneemassen weggeräumt werden. Zum Einsatz kommen die altbewährten Wallack Rotationspflüge, die in den 1950er Jahren speziell für die Schneeräumung am Großglockner entwickelt wurden. Seitdem verrichten sie unermüdlich ihren Dienst. Mit ihren drei Motoren und den großen Raupenlaufwerken sind die perfekt geeignet, um den Schnee Schicht für Schicht abzutragen. Kurz vor Ostern durften wir die Arbeiten einen Tag lang mit der Kamera begleiten. Mit Betriebsleiter Peter Embacher haben wir über die Schneeräumung am Großglockner gesprochen. Bei GROHAG-Mitarbeiter Armin Strigl durften wir auf der Wallak Schneefräse mitfahren. Neben den blauen Oldtimern war auch ein Großtraktor von Fendt mit Rückfahreinrichtung und angebauter Frässchleuder von Kahlbacher im Einsatz. Immer öfter nutzen die Hersteller diese Möglichkeit, um ihre Traktoren bei der Schneefräsen zu testen. Für den 30. April ist der Durchstich geplant. Dann treffen sich die beiden Räumtrupps, die sich von Norden und Süden hinauf gearbeitet haben, im Bereich des Hochtors auf über 2.500 m Seehöhe. Ab 1. Mai soll die Straße dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Lohnend ist ein Besuch in jedem Fall, nicht nur wegen der meterhohen Schneewände am Fahrbahnrand. Weitere Infos zur Großglockner Hochalpenstraße findet ihr online unter https://www.grossglockner.at und auf Facebook: https://www.facebook.com/grossglocknerstrasse

    Herzlichen Dank an Peter Embacher und sein Team von der GROHAG für die Unterstützung bei meinen Dreharbeiten! Idee und Umsetzung: Christian Leitner Sprecher: Roland Slaby Agropictures ist ein Dienstleister für die Erstellung professioneller Imagefilme, Produktvideos, Werbetrailer und Veranstaltungsvideos. Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Land- und Forstwirtschaft. – Du brauchst ein Video oder hast eine filmreife Idee? – Ich freue mich auf deine Anfrage: info@agropictures.com. Website: https://www.agropictures.com Agropictures auf Facebook: https://www.facebook.com/agropictures Agropictures auf Instagram: https://www.instagram.com/agropicturescom/ #großglockner #großglocknerhochalpenstraße #snowremoval #agropictures

    https://i1.ytimg.com/vi/K79jwuMTmag/hqdefault.jpg

    https://www.youtube.com/user/agropictures/videos

    https://www.youtube.com/user/vidpro4u/videos
    Geändert von Luis (08.05.2019 um 22:29 Uhr)

  3. #3

  4. #4
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    Rossby-Welle erreicht Europa und bringt Wintereinbruch im Januar 2020

    Eine planetare Druckwelle, die etwa bei Grönland startet und über Alaska und Sibirien nach Europa wandert, wird die Wetterlage im neuen Jahr verändern. Dieses seltene Phänomen namens Rossby-Welle bringt uns erst Mitte Januar den Winter.

    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11465322.html

    Eine planetarische Druckwelle bildet sich aus, die langsam von Osten nach Westen einmal um die Welt zieht. Es handelt sich dabei um eine Rossby-Welle, genauer um eine Branstator-Kushnir-Rossby-Welle. Dieses Phänomen tritt auf der Nordhalbkugel nur im Winter auf.

    Diese Druckwelle startet ungefähr bei Grönland und wandert über Alaska und Sibirien wieder nach Europa. Für ihren Weg braucht die Rossby-Welle mehrere Wochen. Dabei wird die Welle vom aktuellen Wetter überlagert und ist damit nicht immer sofort sichtbar. Im Hintergrund bewegt sie sich aber kontinuierlich weiter nach Westen. Dadurch wandert auch ein kräftiges Hochdruckgebiet immer weiter nach Westen.

    Hochdruckgebiet wandert langsam

    Mitte Dezember ist die Rossby-Welle im Osten Europas angekommen. Doch noch befinden sich die Hochdruckgebiete weit im Osten und Südosten, wodurch der Jetstream und die Tiefdrucksysteme vom Atlantik freie Bahn nach Westeuropa haben.

    Dadurch, dass das kräftige Hochdruckgebiet, das an der Rossby-Welle hängt, so langsam wandert, kann es nicht mehr rechtzeitig den Jetstream blockieren und dadurch weiße Weihnachten ermöglichen. „Ein kräftiges Hoch über den Britischen Inseln könnte die Westwinde des Jets blockieren und Polarluft hätte freie Bahn nach Europa“, sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel. Leider zeichnet sich diese Winterwetterlage erst im Januar ab.

    Ab Januar 2020 wird es spannend

    Man kann bereits in den Wettermodellen erkennen, wie die Hochdruckgebiete immer weiter im Westen auftauchen. Ab Anfang Januar wird es spannend. Dann erreicht das Hochdruckgebiet erst Skandinavien und schließlich die Britischen Inseln. Dann kommt es zur Blockade des Jets und der Westwinde und kalte, arktische Luft kann von Norden nach Mitteleuropa fließen. „Wann genau das passieren wird ist noch nicht klar, aber spätestens Mitte Januar rechne ich mit neuer Kaltluft, vielleicht auch mit Schnee“, sagt Schenk.

    Zwar wissen wir noch nicht, wie weit nach Westen die Welle vordringt und wann das Hochdruckgebiet wieder abzieht, aber diese winterliche Rossby-Welle ist ein guter Hinweis darauf, dass die Winterprognose von The Weather Channel und der WSI weiter Gültigkeit hat. Wir gehen weiter von einem späten, kalten Winter aus.

    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11465322.html

  5. #5
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    im Januar bis zu 2,50 Meter Neuschnee - Schneekatastrophe in den Alpen

    Kaltluft in neuem Jahr 2020

    Arktischer Ausbruch beschert uns schon im Januar bis zu 2,50 Meter Neuschnee

    Schneekatastrophe in den Alpen möglich

    „Nur um mal eine Hausnummer zu nennen:

    Ich erwarte bis Mitte Januar auf jeden Fall einen Meter Neuschnee in den Alpen.

    Glaubt man den aggressivsten Wettermodellen, so sind auch 2,5 Meter Neuschnee möglich“,

    sagt Jan Schenk, Meteorologe bei The Weather Channel.

    Da werden Erinnerungen an den vergangenen Januar wach, als es schon mal eine echte Schneebombe in den Nordalpen gegeben hat.

    Das scheint sich zu wiederholen. In den Alpen droht eine Schneekatastrophe im Januar 2020.


    https://www.focus.de/wissen/natur/me..._11504335.html

  6. #6
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    Ein SOMMERTAG im FEBRUAR - 01.02.2020

    WETTER-EXPERTE SAGT BIS ZU 18 GRAD VORAUS

    Azoren-Düse pustet am Sonntag Tropenluft zu uns

    … aber trocken wird’s nur im Nordosten

    ++ am Montag noch wärmer! ++ Dauerregen, Gewitter, Sturmböen bis Dienstag ++ sogar Hochwasser möglich...

    Kleiner Winter-Knick am Dienstag

    Am Dienstag halbieren sich die Temperaturen dann im Vergleich zum Montag! Nur noch null bis sieben Grad, Schneegraupel und in den höheren Lagen Schneefall nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch geht’s sogar auf minus zwei Grad runter.

    Aber: Meteorologe Jung sieht auch in diesem Februar keine Anzeichen für eine „Einwinterung“: „Einen dicken Wintereinbruch mit viel Schnee und Dauerfrost wird es diesen Winter in den Niederungen nicht mehr geben.“

    https://www.bild.de/news/wetter/wett...3950.bild.html
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  7. #7
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    Wetterwarung: "Es geht jetzt richtig los" , Sturmtief kommt...

    Das Sturmtief Sabine hat die norddeutsche Küste erreicht. Deutschlandweit gilt die zweithöchste Unwetterwarnstufe. Viele Bahn- und Flugverbindungen wurden gestrichen.

    9. Februar 2020, 13:34 UhrAktualisiert am 9. Februar 2020, 16:10 UhrQuelle: ZEIT ONLINE,

    Das Sturmtief Sabine hat die norddeutsche Küste erreicht. Verbreitet wurden am frühen Sonntagnachmittag bereits Sturmböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und einzelne Orkanböen bis zu 110 Kilometern pro Stunde erreicht, sagte Felix Herz vom Deutschen Wetterdienst (DWD). "Es geht jetzt richtig los." In den nächsten Stunden werde sich der Sturm bis auf das Festland schieben.

    Der DWD hat für weite Teile Deutschlands die zweithöchste Unwetterwarnstufe herausgegeben. In Teilen des Schwarzwaldes gilt sogar die höchste der insgesamt vier Warnstufen.

    Das Sturmtief werde die ganze Nacht von Norden nach Süden durch das Land ziehen, teilte der DWD mit. Auf den Straßen sei dann Vorsicht geboten. Begleitet werde der befürchtete Orkan vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern, hieß es. In der Nacht zum Montag werden Windgeschwindigkeiten von rund 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Sabine ist laut DWD ein Winterorkan, wie er etwa alle zwei Jahre vorkommt. So stark wie Kyrill (2007) oder Lothar (1999) werde Sabine allerdings nicht.

    Bahnverkehr und Fähren
    Die Deutsche Bahn hat den Ausfall zahlreicher Zugverbindungen angekündigt. So wurde etwa der Fernverkehr zur Nordseeküste in Niedersachsen eingestellt. Betroffen sind die Intercity-Züge der Verbindung von Norddeich und Emden über Oldenburg und Bremen Richtung Leipzig und zurück. Außerdem entfallen die Intercity-Züge auf der Verbindung von Norddeich und Emden Richtung Ruhrgebiet über Rheine und Münster sowie zurück. Während einige der Züge komplett gestrichen sind, fahren einige der IC noch aus dem Osten kommend bis Hannover oder Bremen. Auch der Regionalverkehr wurde in Niedersachsen teilweise eingestellt: etwa die Fahrten der Regionalexpress-Züge zwischen Bremen und Norddeich oder die Linie zwischen Bodenfelde und Northeim im Weserbergland sowie verschiedene S-Bahn-Linien. Keine Einschränkungen meldeten unterdessen zunächst die Westfalenbahn, der Metronom, die Eurobahn und die Nordwestbahn, die andere der Regionalstrecken quer durch Niedersachsen betreiben.
    Die Bahn teilte außerdem mit: Wer nicht reisen möchte, kann die Fahrkarte kostenfrei stornieren. "Wir haben alle Bereitschaften mobilisiert und in jeder Region doppelt verstärkt", sagte ein Sprecher des Konzerns. Das Bahnpersonal sei auf zerstörte Oberleitungen oder umgekippte Bäume vorbereitet. Mobile Einsatztrupps mit Kettensägen sollten eingesetzt werden, um versperrte Gleise frei zu bekommen.

    Auch etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden eingestellt.

    Flughäfen
    Die Airline Eurowings hat fast alle Flüge für die Dauer des Sturmtiefs abgesagt. Man streiche die Verbindungen von den Flughäfen Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Stuttgart, teilte die Lufthansa-Tochter mit. Lediglich von München und Stuttgart aus gebe es noch vereinzelt Flüge. Fluggäste könnten ihre Buchungen kostenfrei umbuchen. Eurowings strebt an, den Flugbetrieb am Montag wieder aufzunehmen.
    Am Berliner Flughafen Tegel sind einige Abflüge gestrichen worden. Betroffen sind unter anderem Verbindungen am Sonntagnachmittag und Abend nach London, Brüssel, Düsseldorf und Köln/Bonn, wie der Flughafen mitteilte. Fluggäste werden gebeten, sich bei den Fluggesellschaften und auf der Website der Berliner Flughäfen zu informieren. Abhängig von der Windstärke würden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. "Ab 45 Knoten muss alles fest angebunden werden, beispielsweise Treppen zu den Flugzeugen und Container."
    Am Flughafen in Frankfurt wurden laut Fraport rund 100 Starts und Landungen annulliert. Das sind etwa acht Prozent der geplanten 1.200 Flüge. Die Zahl der Flugausfälle dürfte am Sonntagnachmittag aber steigen, wenn Orkanböen in der Stadt erwartet würden. Passagier wurden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen und sich möglichst früh vor Abflug am Check-in-Schalter einzufinden.
    Am Flughafen in München sind durch das Orkantief bereits rund 80 Starts und Landungen ausgefallen. Die gestrichenen Abflüge seien meist mit Flugrichtung nach Norden geplant gewesen, sagte ein Sprecher. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Flughafenbetriebs sagte er: "Es wird definitiv Ausfälle und Verspätungen geben." Da ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit Arbeiten auf dem Flugfeld eingestellt werden müssen, könnte der Betrieb dort durch den Sturm zeitweise zum Erliegen kommen.
    Auch von Düsseldorf und Köln/Bonn sind etliche Flüge annulliert worden. Beide Standorte forderten ihre Passagiere am Sonntag auf, sich bei ihren Airlines darüber zu informieren, ob ihr Flug planmäßig abhebe.
    Kitas und Schulen
    In Köln bleiben am Montag alle 260 städtischen Schulen und die 226 städtischen Kindergärten geschlossen. Auch den Kitas in freier Trägerschaft empfahl die Stadt, die Einrichtungen vorsichtshalber nicht zu öffnen. In Aachen bleiben die Schulen am Montag ebenfalls zu.

    Sportveranstaltungen
    Das ausverkaufte Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln, das am Sonntag um 15.30 Uhr stattfinden sollte, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. "Wir hatten um 5.45 eine Telefonkonferenz mit der Feuerwehr, dem Ordnungsamt und dem Deutschen Wetterdienst und haben dann nach intensiven Beratungen uns dagegen entschieden, noch länger zu warten und das Spiel in Abstimmung mit der Deutschen Fußball Liga abgesagt", sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz. "Während der Spielzeit wäre es wahrscheinlich ruhig geblieben, aber bei der Abreise der vielen Besucher bestand dann halt Gefahr."

    Schon am Samstag war der Skisprung-Weltcup in Willingen (Hessen) abgesagt worden. Sabine sorgte am Sonntag dann für weitere Absagen von Fußballspielen: So wurde auch die für 14 Uhr angesetzte Nachholpartie der Frauenbundesliga zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln gestrichen. Darüber hinaus reagierte auch der Fußballverband Niederrhein auf die Warnungen. Der zuständige Ausschuss sagte alle Partien auf Verbands- und Kreisebene ab. Auch ein Bundesliga-Gastspiel im Basketball, Bonn gegen Ulm, fällt aus.

    Großbritannien und Irland
    Das Orkantief, das in anderen europäischen Ländern nicht Sabine, sondern Ciara heißt, hat auch dort zu ersten Schäden, Ausfällen und Verzögerungen im Bahn- und Flugverkehr geführt. In Großbritannien und Irland fegte es mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde über das Land. Der britische Wetterdienst warnte vor umherfliegenden Trümmerteilen und Gefahr durch hohe Wellen. Drei Menschen wurden verletzt, als im schottischen Perth am Samstagabend das Dach eines Pubs einstürzte. Etwa 10.000 Haushalte hatten keinen Strom. In Irland kam es zu Überschwemmungen, wie der irische Rundfunk RTÉ berichtete.

    Zahlreiche Zugverbindungen und Flüge im ganzen Land wurden gestrichen. Die britische Eisenbahngesellschaft riet Fahrgästen wegen des Sturms von nicht unaufschiebbaren Zugreisen vorerst ab. Der Hafen von Dover stellte den Fährbetrieb ein. Die britische Fluggesellschaft British Airways bot Reisenden von oder nach den Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick oder London City an, ihre Flüge umzubuchen. Auch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic setzte mehrere Flüge von Heathrow aus.

    Queen Elizabeth II. sagte am Sonntag ihren Kirchgang im ostenglischen Sandringham aus Sicherheitsgründen ab, wie eine Sprecherin des Buckingham-Palasts sagte. Sie betonte aber, es sei in erster Linie um die Sicherheit der Schaulustigen gegangen – diese sammeln sich stets vor der Kirche, um die Königin zu sehen.

    Mehrere Veranstaltungen wurden ebenfalls abgesagt. In London fiel etwa ein Zehnkilometerlauf mit erwarteten 25.000 Teilnehmern aus, zahlreiche Parks wurden geschlossen. In der westirischen Stadt Galway wurde eine Veranstaltung zur europäischen Kulturhauptstadt 2020 bereits am Samstagabend abgesagt.

    Frankreich
    In Frankreich erwarteten die Wetterdienste, dass vor allem der Norden und der Nordwesten des Landes vor starken Böen erfasst würden. In den Vogesen wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Behörden rieten davon ab, in Wälder zu gehen und Autos unter Bäumen zu parken.

    Niederlande
    Auch am Amsterdamer Flughafen Schiphol – einem von Europas größten Flughäfen – kam es zu Unterbrechungen des normalen Betriebs. Dort wurden Windstärken von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gemessen. Diese dürften sich am Sonntagnachmittag auf bis zu 140 Kilometer in der Stunde erhöhen. Die Behörden empfahlen den Menschen, wegen der Gefahr von Überflutungen und herabstürzenden Ästen ihre Häuser nicht zu verlassen. Profifußballspiele und die meisten Sportveranstaltungen unter freiem Himmel in den Niederlanden finden nicht statt.

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zei...r-auswirkungen

  8. #8
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    Der endlose Sturm: auf Sabine folgt Uta und darauf kommt Victoria -

    mit fliegenden Bäumen und Dachpfannen...

    Der Sturm ist noch lange nicht vorbei: Auf Sabine folgt Uta

    Tief Sabine legte weite Teile Österreichs am Montag lahm und wird auch noch am Dienstag wüten. Am Wochenende droht der nächste Sturm.

    von Birgit Seiser

    Die höchstmögliche Sturmwarnstufe vier versetzt hunderte Feuerwehren in ganz Österreich dieser Tage in Alarmbereitschaft. Nachdem vergangene Woche Tief Petra wütete und sogar zwei Todesopfer in Österreich forderte, folgte in der Nacht auf Montag das nächste Sturmtief.

    Diesmal heißt es Sabine – es sorgte vor allem im Norden und Westen Österreichs für chaotische Zustände.Viele Bäume und Dächer hielten den Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h nicht stand. Wie viel Kraft der Wind hatte, zeigen etwa Fotos der Freiwilligen Feuerwehr Zwettl: Dort hatte der Sturm riesige Bäume entwurzelt (siehe Foto oben). Die Aufräumarbeiten dauerten Stunden.

    Im niederösterreichischen Pürbach im Bezirk Gmünd musste ein Zug evakuiert werden, weil Äste und kleinere Bäume auf die Gleise gefallen waren. Von Ausfällen betroffen waren am Montag vor allem Zugverbindungen zwischen Deutschland und Salzburg bzw. zwischen Tschechien und Österreich.

    Der Flugverkehr war schon am Sonntag stark beeinträchtigt. Das lag aber vor allem an der prekären Wetterlage in Städten wie Amsterdam oder London, von wo aus keine Maschinen starten konnten. Am Wiener Flughafen fielen dadurch insgesamt rund 60 Flüge binnen zwei Tagen aus.

    Keine Stromversorgung

    Besonders zu spüren war Sabine am Montagvormittag für 30.000 Haushalte in Ober- und 5.000 Haushalte in Niederösterreich: Umfallende Bäume hatte die Stromversorgung gekappt. Die Ausfälle dauerten teils Stunden an.

    Gefährlich wurde die Situation für eine Frau bei Rainbach im Innkreis: Sie konnte nicht mehr über ihre strombetriebenen medizinischen Geräte versorgt werden, weshalb die Feuerwehr ihr mit einem Notstromaggregat zu Hilfe kommen musste. Und nur wenige Kilometer weiter mussten die Einsatzkräfte sechs Personen aus ihren Autos retten, die sich wegen umgestürzter Bäume nicht mehr selbst befreien konnten.

    In Wien sorgte „Sabine“ wohl für zwei Verletzte. Eine Mutter und ihr Kind (aus Favoriten) mussten gegen 16 Uhr mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Spital gebracht werden. Erste Erhebungen zur Unglücksursache ergaben, dass der Wind die Abgase durch den Kamin zurück in die Wohnung gedrückt haben könnte. Die Familie hatte zum Glück einen Kohlenmonoxid-Melder.

    Zudem wurden Parks, der Tiergarten und der Schlosspark Schönbrunn geschlossen. Ob das am Dienstag so ist, bleibt je nach Wetterlage abzuwarten. Nachdem das Tief aber weiter hohe Windgeschwindigkeiten bringen könnte, sollte man sich jedenfalls vorab informieren, wenn man einen Zoo- oder Parkbesuch plant.

    Warnstufe bleibt hoch
    Anders als Tief Petra hat Sabine nämlich noch genug Kraft, um auch am Dienstag weiter zu stürmen, wie Ubimet-Meteorologe Nikolas Zimmermann erklärt: „Nach einer Beruhigung am Montagabend wird ein weiterer Ausläufer des Tiefs am Dienstag weiter für Böen von 80 bis 100 km/h sorgen.

    Der Wind wird sich in den Morgenstunden besonders in Ober- und Niederösterreich bemerkbar machen und später auch in Wien zu spüren sein.“

    Ruhiges Wetter zur Wochenmitte

    Nach Dienstag können die Einsatzkräfte voraussichtlich aufatmen. Am Mittwoch flaut der Wind ab, am Donnerstag ist ruhiges und – mit bis zu zehn Grad – auch relativ warmes Wetter zu erwarten. Das könnte aber nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein, wie Zimmermann erklärt: „Es schaut derzeit so aus, als würde uns das nächste Tief am Wochenende erreichen. Böen könnten erneut an die 80 km/h erreichen.“ Dieses Tief soll Uta heißen. Bleiben wir von Uta verschont, steht aber schon Victoria in den Startlöchern.

    https://kurier.at/chronik/oesterreic...-uta/400750491

  9. #9
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    Neuer Sturm am Sonntag bringt fast 20 Grad - heftige Böen von bis zu 140 km/h

    Aber: Heftige Böen von bis zu 140 km/h drohen auch wieder

    13.02.2020 - 15:51 Uhr

    Orkan Sabine ist vorbeigezogen, das Hochwasser an der Küste abgelaufen. Die Aussichten? Es wird frühlingshaft – aber auch wieder stürmisch.

    Denn: Zum Wochenende kündigt sich ein neuer Sturm an – und der bringt sehr milde Temperaturen. Das neue Sturmtief heißt Victoria.

    „Aus dem Südwesten Europas bläst die Kanarendüse. In Südfrankreich werden es am Sonntag rund 25 Grad. In Deutschland klettern die Temperaturen auf gut 18 Grad“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber BILD.

    „Der Samstag zeigt sich in der Südosthälfte noch überwiegend freundlich und trocken, sonst ziehen bereits viele Wolken durch, und gebietsweise fällt auch Regen. Der Wind frischt schon auf, es gibt starke Böen, an der Nordsee auch Sturmböen. Die Temperaturen steigen dabei schon auf bis zu 15 Grad. Noch milder wird es dann am Sonntag mit elf bis 18 Grad, im Südwesten örtlich bis zu 20 Grad“, sagt Diplom-Meteorologe Stefan Zender von WetterKontor zu BILD.

    Der Sturm ab Sonntag wird besonders den Norden treffen und zeitweise auch die Mitte; im Süden ist es dagegen oftmals eher ruhig. Im Norden sind dabei schwere Sturmböen um 100 km/h möglich und auf der See 120 bis 140 km/h.

    Diplom-Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst sagte zu BILD: „Am Sonntag gelangt Deutschland zunehmend in den Einflussbereich von Tief Victoria, welches zum Mittag zwischen Island und Irland vorhergesagt wird. Das Sturmfeld weitet sich bis nach Mitteleuropa aus. Von einer schweren Sturmlage wie bei Orkantief Sabine ist aus heutiger Sicht keinesfalls die Rede! Dennoch werden die Bewohner im Nordwesten Deutschlands die Ausläufer von Victoria zu spüren bekommen.“

    Und wo wird es so mild?

    Wetterexperte Jung zu BILD: „Im ganzen Land werden es mindestens zehn Grad plus x, am Rhein dann die höchsten Werte. Da auch mal bis 18 oder gar knapp 20 Grad. Insgesamt ein sehr warmer Tag und eine sehr warme Nacht. Teilweise in der Nacht zu Montag deutlich über zehn Grad warm.“

    So geht es in den kommenden Tagen weiter

    Freitag: vier bis acht Grad, mal Sonne, mal Wolken, noch einige Schauer

    Samstag: sechs bis 13 Grad, ruhiges Wetter, bedeckt, die Ruhe vor dem Sturm

    Sonntag: elf1 bis 16 Grad, im Tagesverlauf besonders im Norden Sturm, später auch in der Mitte und im Süden, viel Regen

    Montag: sieben bis 16 Grad, von Nord nach Süden wieder kühler, immer wieder Regenfälle, teils kräftig

    Dienstag: vier bis acht Grad, durchwachsen, teilweise Regenschauer, in höheren Lagen Schneeregen

    „Die Wetterlage fährt weiterhin Achterbahn. Erst sehr mild, dann nächste Woche wieder etwas kühler, aber wirklich Winter will es einfach nicht werden und das auch nicht mehr bis Monatsende. Kaum zu glauben, aber in vielen Regionen des Landes haben die Menschen in diesem Winter noch keine einzige Schneeflocke gesehen und das könnte auch noch längere Zeit so bleiben“, sagt Wetterexperte Jung.

    Der Februar ist bisher deutschlandweit 4,2 Grad wärmer als im langjährigen Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990. Irgendwie wird der Winter tatsächlich zu einem Totalausfall.

    Und der März soll in Deutschland ebenfalls gut drei Grad wärmer als normal ausfallen. Da ist mit einer großen winterlichen Episode kaum zu rechnen.

    „Es wäre bei dieser Prognose nicht verwunderlich, wenn wir schon im März die ersten Sommertage (Werte ab 25 Grad) bekommen würden. Die Westwetterlage geht weiter“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung.

    https://www.bild.de/news/wetter/wett...0136.bild.html

    Ergo: jetzt müssen wir mitten im Winter die Klimaanlage anwerfen um die Raumtemperatur runter zu kühlen. Hoffentlich macht der Kaltwassersatz nicht schlapp!

  10. #10
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    Temperatursturz: Winterintermezzo bringt 10 Zentimeter Schnee im Tiefland

    Schnee bis ins Tiefland - Winterintermezzo ab Mittwoch

    Nachdem die letzten Tage frühlingshaft mild waren, stattet uns nun wieder der Winter einen Besuch ab. Zur Mitte der Woche erwarten uns sinkende Temperaturen und Schneeflocken bis in die tiefen Lagen.

    Auf einen Blick

    In der Nacht zu Mittwoch fallen die ersten Schneeflocken

    Die meisten Schauer gehen über der Mitte und dem Süden des Landes nieder

    Ab Mittwochmittag fällt dann auch im Norden Schnee

    Bis einschließlich Freitag werden immer wieder Schneeschauer durchziehen

    Zum Wochenende steigen die Temperaturen schließlich wieder

    Nach den stürmischen und milden Tagen stattet uns nun wieder der Winter einen Besuch ab. Zur Mitte der Woche sinken die Temperaturen und es schneit bis in tiefe Lagen. Autofahrer sollten sich auf glatte Straßen gefasst machen.

    Schnee ab Mittwochmorgen

    Schon in der Nacht zu Mittwoch fallen die ersten Schneeflocken in den westlichen Mittelgebirgen und am Alpenrand. Bis zum Morgen sinkt die Schneefallgrenze auf 0 bis 300 Meter und bringt damit auch Beeinträchtigungen im Berufsverkehr.

    Die meisten Schauer gehen über der Mitte und dem Süden des Landes nieder. Ab Mittwochmittag fällt dann auch im Norden Schnee. Eine Schneedecke bildet sich wahrscheinlich erst oberhalb von 300 bis 500 Metern. In den tieferen Lagen werden die Flocken dagegen schnell wieder schmelzen.

    Bis zu 50 Zentimeter in den Bergen

    Im Laufe des Mittwochs und Donnerstags machen sich immer wieder neue Schauer auf den Weg nach Deutschland, die dem Großteil des Landes weiße Schneeflocken bringen. Einzig an den Küstenregionen, wo es auch in den kommenden Tagen zu mild für Schnee ist, kommt der Niederschlag als Regen herunter.

    Bis einschließlich Freitag werden immer wieder Schneeschauer durchziehen und bis zu 50 Zentimeter Neuschnee an den Alpen und im Schwarzwald bringen. Auch die übrigen Gebirge in Deutschland bekommen häufig um die 20 Zentimeter Schnee. Im Flachland sind es meist unter 10 Zentimeter.

    Wochenende wieder wärmer

    Lange bleibt der Schnee dort auch nicht liegen, denn tagsüber liegen die Temperaturen im Flachland bei 3 bis 5 Grad. Zum Wochenende steigen die Temperaturen schließlich wieder ein ganzes Stück an -im Süden sind dann wieder bis zu 15 Grad möglich. Spätestens dann ist die Winterlandschaft im Flachland Geschichte.

    In der neuen Woche sinken die Temperaturen wieder ein wenig. Ob es dann aber wieder für Schnee reicht, ist noch nicht sicher.

    https://weather.com/de-DE/wetter/deu...ezzo-bringt-10

  11. #11
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    Ozonschwund am Südpol verändert den Jetstream – mit Folgen für das weltweite

    Wetter - Von Michael Odenwaldvor 10 StundenBurda

    Die Ozonschicht über der Antarktis erholt sich deutlich – mit positiven Folgen für das Klima auf der Südhalbkugel. Denn weil sich das Ozonloch allmählich schließt, wird Verlagerung des südpolaren Strahlstroms Richtung Südpol gestoppt und dürfte sich künftig sogar umkehren. Dann ändern sich die Niederschlagsmuster, was unter anderem die zunehmenden Dürren in Australien beenden könnte. Das berichtet eine Forschergruppe um die Atmosphärenchemikerin Antara Banerjee von der University of Colorado in Boulder im Wissenschaftsjournal „Nature“.

    Banerjee und ihre Kollegen können zeigen, dass eine der wichtigsten internationalen Vereinbarungen Früchte trägt, nämlich das „Montreal-Protokoll“, das die die Staatengemeinschaft 1987 verabschiedete. Damit reagierte sie auf die Entdeckung des Ozonlochs in den 1980er-Jahren.

    Damals wiesen Forscher nach, dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und eine Reihe anderer Substanzen das Ozon in der Stratosphäre angreifen. Die Ozonschicht absorbiert den Großteil des UV-Lichts der Sonne und schützt die Erdoberfläche damit vor dieser schädlichen Strahlung. Ungefiltert lässt sie nicht nur die Raten an Schwarzem Hautkrebs steigen, sondern mindert auch die Ernteerträge.

    Montreal-Protokoll trägt Früchte

    Deshalb handelten die Staatschefs schnell: Im Montreal-Protokoll verboten sie die FCKW. Tatsächlich schließt sich das Ozonloch seit etwa dem Jahr 2000 allmählich, wie Messungen zeigen. Halte dieser Trend an, sei es über der Antarktis um das Jahr 2050 Geschichte, verlautbarte die Welt-Organisation für Meteorologie bereits 2014 (neuere Prognosen zufolge wird es sich aber erst 2060 endgültig schließen).

    Passend dazu fiel das Ozonloch von 2019 überraschend klein aus. Es erstreckte sich über rund zehn Millionen Quadratkilometer, eine Fläche nahezu so groß wie die USA. Dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zufolge war das Loch im Jahr zuvor mit ca. 24 Millionen Quadratkilometern mehr als doppelt so groß. „Das ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Banerjee. „Es zeigt sich mehr und mehr, dass das Montreal-Protokoll zur Erholung der Ozonschicht führte.“

    Wie das Ozonloch den Jetstream beeinflusst

    Der Ozonschwund wirkte sich auch auf den südpolaren Strahlstrom aus. Er ist eines von vier schmale Starkwindbändern (englisch: Jetstreams), die in zehn bis 15 Kilometer Höhe um die Erde ziehen, also im Bereich der oberen Troposphäre bis hinein in die Stratosphäre. Sie entstehen als Ausgleichsbewegung zwischen verschiedenen Weltregionen mit unterschiedlichen Temperaturen und wehen stets von West nach Ost.

    Weil das Ozon die UV-Strahlung absorbiert, heizen sich seine Moleküle auf, was insgesamt die Stratosphäre erwärmt. Fehlt es, kühlt diese Atmosphärenschicht ab. Tatsächlich waren die Temperaturen dort zwischen den späten 1960er-Jahren und Ende der 1990er-Jahre jeweils im antarktischen Frühling um sieben Grad Celsius gesunken.

    Verlagerung des Jetstreams führte zu Extremwetterereignissen

    Als Folge erhöhte sich die Temperaturdifferenz zwischen Südpol und Tropen. Das verstärkte die Luftströmung in der südlichen Westwindzone, was wiederum den Strahlstrom in Richtung Südpol verschob, von etwa 49 Grad zu 51 Grad südlicher Breite.

    Dies wirkte sich spürbar auf das Klima in der südlichen Hemisphäre aus. So wurde es auf der Antarktischen Halbinsel sowie in Patagonien und Neuseeland wärmer, zugleich litten West-Tasmanien und West-Neuseeland unter gehäuften Dürren. Selbst in Ostafrika und dem zentralen Südamerika änderten sich die Niederschläge. Weiter beeinflusste die Verlagerung des Jetstreams Meeresströmungen, Temperatur und den Salzgehalt des Südlichen Ozeans.

    Studie zeigt Einfluss des Menschen

    Mit ihrer Studie wollten die Forscher um Banerjee herausfinden, wie sich die Erholung der Ozonschicht auf den Jetstream und das Klima der Südhalbkugel auswirkt. „Die Herausforderung bestand darin, unsere Hypothese zu beweisen, dass tatsächlich die Erholung diese atmosphärischen Zirkulationsänderungen antreibt und dies nicht nur ein Zufall ist", so Banerjee. Denn das Klimageschehen rund um den Südpol sei sehr variabel, so dass Trends nur mit ausgefeilten statistischen Methoden sichtbar gemacht werden können.

    Dazu nutzten die Studienautoren Messdaten aus den Jahren 1980 bis 2017 sowie mehrere Klimamodelle. Anhand zahlreicher Simulationen stellte sich heraus, dass die Veränderungen nicht nur natürliche Ursachen haben, wie Vulkanausbrüche oder Änderungen in der Sonneneinstrahlung. Dann simulierten die Forscher, wie sich vom Menschen verursachte Faktoren, etwa die Emission von Treibhausgasen oder FCKW, auf den Jetstream auswirken.

    Welche Länder davon profitieren

    Das Ergebnis: Der Anteil des Ozons in der Stratosphäre erklärt nicht nur sehr gut, dass der Jetstream sich nicht weiter nach Süden verlagert, sondern lässt sogar einen umgekehrten Trend erkennen. Das heißt, der Strahlstrom wandert langsam zurück nach Norden, mit regional unterschiedlichen Folgen für das Wetter. So sollte es in Patagonien künftig mehr regnen, und die UV-Einstrahlung nimmt ab.

    Auch Australien dürfte profitieren: Durch den südwärts wandernden Strahlstrom traten dort mehr Dürren auf, denn er schob winterliche Stürme, die normalerweise Regen bringen, von den Küsten weg. Künftig dürfte auf dem Kontinent wieder mehr Niederschläge und weniger Trockenperioden geben.

    Dafür fällt in Uruguay, Paraguay, Südbrasilien und dem nördlichen Argentinien weniger Regen, wodurch auch die Landwirtschaftszonen schrumpfen. Gleiches gilt für Ostafrika und die ariden Zonen in den mittleren Breiten.

    Treibhausgase sind Gegenspieler dieses Trends

    Ob diese Trendwende anhält, ist jedoch offen. Denn die Erderwärmung, bedingt durch die fortgesetzte Emission von Treibhausgasen wie Kohlendioxid (CO2) und Methan, stellt gleichsam eine Gegenkraft dar: Sie schiebt den Jetstreams in Richtung Südpol. „Es gibt ein Tauziehen zwischen der Erholung der Ozonschicht und dem zunehmenden CO2-Ausstoß“, konstatiert Banerjee. „In naher Zukunft könnte zunächst der Ozon-Faktor überwiegen und der Strahlstrom sich zurück Richtung Äquator bewegen. Doch wenn die Erholung vollständig ist, treibt ihn die Erderwärmung wieder nach Süden.“

    „Wir können das Klima in zwei Richtungen bewegen“

    In einem Kommentar, der ebenfalls in „Nature“ erschien, betont der Klimaforscher Alexey Karpechko vom Finnish Meteorological Institute in Helsinki, dass der Abbau der Ozonschicht zum Hauptantrieb der atmosphärischen Zirkulation auf der Südhalbkugel wurde. „Die Ergebnisse der Autoren liefern ein klares Signal dafür, dass menschliches Handeln das Erdklima beeinflussen kann: Das Montrealer Protokoll hat den mit dem Ozonabbau verbundenen Klimawandel gestoppt“, resümiert Karpechko.

    „Dies ist eine starke Botschaft an uns als Treibhausgas-Emittenten, denn es zeigt, dass wir das Klima in beide Richtungen bewegen können: In die falsche, aber durch Reparatur des angerichteten Schadens in die richtige Richtung.“ Dies gebe der Staatengemeinschaft den Weg zur Begrenzung gefährlicher Umweltveränderungen vor: Sie müsse die Treibhausgas-Emissionen und damit die Art des Wirtschaftens ändern, um die Erderwärmung zu bekämpfen.

    Das könnte Sie auch interessieren: mit Video.

    https://weather.com/de-DE/wissen/kli...=focus_web_mai

  12. #12
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    Mai birgt Hochwassergefahr: Tiefdruckserie bringt bis zu 100 Liter Regen

    Hochwassergefahr steigt: Tiefdruckserie kommt auf Deutschland zu...

    Von Jan Schenkvor 10 Stunden

    Die neuesten Maiprognosen sind da und es gibt gute und schlechte Nachrichten.

    Die Dürre wird wohl an den meisten Orten in Deutschland zu Ende gehen, doch dafür droht an anderer Stelle Hochwasser, denn es regnet zum Teil sehr ergiebig.


    Auf einen Blick

    Im Mai: Über Mitteleuropa jagt ein Tiefdrucksystem das nächste

    Grund: der Jet über dem Atlantik nimmt wieder an Fahrt auf

    Es wird also im ganzen Land viel Regen fallen

    Im Süden kommen in den nächsten zwei Wochen verbreitet bis zu 100 Liter Regen zusammen

    Die Hochwassergefahr steigt bereits nächste oder übernächste Woche

    Die neuesten Maiprognosen sind da und es gibt gute und schlechte Nachrichten.


    Der Jet gibt wieder Gas

    Im Mai sehen wir das genaue Gegenteil zum Wetter im April: Über Mitteleuropa jagt ein Tiefdrucksystem das nächste. Und mit im Gepäck haben sie natürlich immer wieder Regen. War der April noch vom Hochdruck dominiert, spielt dieser im kommenden Monat eine eher untergeordnete Rolle.

    Der Grund dafür ist, dass der Jet - also das Starkwindband in der Höhe - über dem Atlantik wieder an Fahrt aufnimmt und immer wieder neue Tiefdrucksysteme anschiebt. Wir bekommen also in den kommenden Wochen feuchte Meeresluft auch bei uns ab.

    Das Aprilwetter kommt im Mai

    Nach den neuesten Klimamodellen für den Mai kann man von viel Regen für ganz Deutschland ausgehen. Schon in der Vergangenheit war zu beobachten: wenn der April sehr warm und trocken war, sind Mai und Juni eher ins Wasser gefallen.

    Es soll also im ganzen Land viel Regen fallen - besonders aber im Norden Deutschlands. Und das spiegelt sich auch in den Temperaturen wider.

    Bleiben Sie immer übers aktuelle Wetter informiert - laden Sie sich hier die TWC-App herunter.

    Im Norden wird es zwar nicht kalt, aber eher durchschnittlich warm - mit nur wenigen Sonnenstunden. Im Süden kann es den ein oder anderen warmen Tag geben, aber auch hier wird der Mai eher wenig golden. Das Aprilwetter kommt dieses Jahr im Mai.

    Von der Dürre ins Hochwasser

    Ein Blick auf die aktuellen Wettermodelle offenbart aber noch weiteres: So wird es bis Mitte Mai im Norden zwar regnen, aber mehr Niederschlag kommt in der zweiten Maihälfte zusammen. Auch im Osten wird man auf wirklich große Regenmengen noch etwas warten müssen.

    Im Süden hingegen wird es richtig nass. In den kommenden zwei Wochen fallen verbreitet bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter, in den Bergen auch deutlich mehr. Und das gilt nicht nur für Deutschland. Von Frankreich über die Schweiz, Norditalien, Österreich bis nach Süddeutschland ist sehr viel Regen zu erwarten. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Hochwassergefahr nächste oder übernächste Woche bereits deutlich steigen wird. Wir kommen von einer Dürre in eine Hochwassergefahr.

    Auf der einen Seite ist es sehr erfreulich, dass die Dürre in Deutschland fast überall zu Ende gehen wird. Zum anderen muss man allerdings die drohende Hochwassergefahr im Auge behalten.

    Auch interessant:

    Bis zu 50 Liter: Heiß ersehnter Regen im Anmarsch - doch nicht überall

    Trauriger Rekord: So sonnig war es noch nie im April – mit dramatischen Folgen

    https://weather.com/de-DE/wetter/deu...ins-hochwasser



    Ergo: kaum hat sich das größte Ozonloch 2020 über der Arktis geschlossen, und schon kommt der große heiß-ersehnte Regen über Europa herbei - reichlich - im Mai 2020 - wird´s davon geben - vermutlich viel zu viel wird vom Himmel fallen.

    https://weather.com/de-DE/wissen/kli...ch-geschlossen

    https://www.google.de/search?biw=192...SYhBGkQ4dUDCAw

    Regen im Mai füllt Scheuer und Fass!


    Wer jetzt seinen Rasen frisch Nachsäen möchte, wäre jetzt die richtige Zeit, das Saatgut, auszubringen.


    Rasen säen: Richtiger Zeitpunkt & Anleitung in 6 Schritten

    Wer seinen Rasen neu anlegen oder ausbessern möchte, kann Rasensamen aussäen. Hier finden Sie eine Anleitung mit Experten-Tipps.

    https://www.plantura.garden/gartenti...in-6-schritten

  13. #13
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    -7 Grad im Erzgebirge gemessen: Und es geht auch frostig weiter - 13.05.2020

    -7 Grad gemessen: Und frostig geht es weiter

    https://weather.com/de-DE/wetter/deu...frostig-weiter

    Der Winter feiert gerade sein Comeback, pünktlich zu den Eisheiligen. In der vergangenen Nacht hat es sogar noch einmal geschneit – allerdings nur in höheren Lagen ab etwa 500 Meter. Liegen geblieben ist der Schnee dann erst ab etwa 700 Meter, und selbst dort schmilzt er schon wieder davon.

    Bleiben Sie mit der kostenlosen App von The Weather Channel immer auf dem neuesten Stand! Hier herunterladen!

    Glättegefahr am frühen Morgen

    Auch Frost trat verbreitet über Nacht auf. In der Mitte des Landes fielen die Werte häufig auf -3 oder -4 Grad. Im Erzgebirge wurden sogar -7 Grad gemessen!

    Auch in den nächsten Tagen erleben wir noch frostige Bedingungen: Bis Freitag tritt immer wieder Boden- und Luftfrost in den Nächten auf. Besonders kalt ist es dabei in der Mitte und im Norden des Landes. Dort, wo Frost auftritt, können die Straßen am frühen Morgen glatt sein. Besondere Vorsicht ist dabei zum Tiefpunkt der Temperaturen gegen 5 Uhr morgens geboten. Bis zur Hauptverkehrszeit, um 7 Uhr, heizt die Sonne die Straßen bereits auf, sodass Glätte in den meisten Regionen kein Thema mehr ist.

    Bodenfrost und Luftfrost

    In der Nacht zu Mittwoch liegen die Tiefstwerte im Herzen Deutschlands rund um den Gefrierpunkt. Auch in Norddeutschland fallen die Temperaturen häufig auf 0 Grad. Bei Lufttemperaturen von 0 Grad ist es am Boden häufig noch einmal 2 bis 3 Grad kälter, sodass verbreitet Bodenfrost auftreten wird. Frostempfindliche Pflanzen sollten in diesen Tagen also noch im Warmen bleiben.

    In der Nacht zu Donnerstag hält sich die Kälte hauptsächlich in der Nordhälfte des Landes. Meist bleibt es dabei aber bei leichtem Bodenfrost, während die Lufttemperatur bei 1 oder 2 Grad liegt. Wenn die Lufttemperatur über 0 Grad liegt, bleiben Bäume von Frostschäden in der Regel verschont. Betroffen von Luftfrost ist wahrscheinlich nur der Nordosten von Schleswig-Holstein bis nach Brandenburg. Die Temperaturen bleiben aber auch dort im leichten Frostbereich von 0 bis -1 Grad. Südlich der Mittelgebirge steht uns dagegen eine milde Nacht bevor.

    Zum Wochenende wieder mild

    In der Nacht zu Freitag ist es noch ein wenig kälter im Norden, und dort sinken die Temperaturen dann wieder häufig in den Minusbereich. Am kältesten ist es in der Region der Mittelgebirge bis nach Hamburg. Überall sonst tritt Frost nur lokal oder in höheren Lagen auf.

    Zum Wochenende steigen die Temperaturen schließlich wieder leicht an, und damit tritt Frost nur noch in den Gebirgen auf. Die Eisheiligen sind dann vorbei – und der Winterliche Frost verabschiedet sich endgültig aus Deutschland.

    Zum Thema:

    Frost: Wie entstehen eigentlich Luft- und Bodenfrost und was ist der Unterschied?

    Glätte ist nicht gleich Glätte: Gefrierende Nässe, Eisregen, Reifglätte und Glatteis

    https://weather.com/de-DE/wetter/deu...frostig-weiter

  14. #14

  15. #15
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  16. #16
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    Längster Blitz der Welt legte 700 Kilometer zurück

    UNO-Wetterfachleute haben zwei neue Gewitterrekorde für den längsten und den am längsten dauernden Blitz verkündet. Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gestern mitteilte, wurde der längste Blitz am 31. Oktober 2018 bei einem Gewitter in Brasilien gemessen. Er legte laut WMO mehr als 700 Kilometer am Himmel zurück, was in etwa der Entfernung von Wien nach Zürich entspricht.

    https://orf.at/#/stories/3171165/


    Über hundert Tote bei Blitzeinschlägen in Indien

    Bei mehreren Blitzeinschlägen im Norden und Osten Indiens sind gestern mindestens 107 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien bei den Einschlägen inmitten des jährlichen Monsuns verletzt worden, teilten die Behörden mit.

    Während des Monsuns zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu verheerenden Blitzeinschlägen. Im Jahr 2018 starben dabei nach offiziellen Angaben landesweit insgesamt 2.300 Menschen.

    https://orf.at/#/stories/3171184/


    Sahara-Sand verdunkelt Himmel über Karibik

    Eine aus der Sahara kommende Staubwolke hat am Mittwoch den Himmel über der Karibik und Teilen der USA verdunkelt. Fachleuten zufolge handle es sich um die größte und dichteste Staubwolke seit rund 50 Jahren – von vielen wird sie daher auch als „Godzilla“-Wolke bezeichnet.

    Besonders betroffen war zuletzt die Insel Kuba, wo sich die Luftqualität am Donnerstag über der Hauptstadt Havanna nach Angaben von Expertinnen und Experten noch weiter verschlechtern soll. Grund für die riesige Staubwolke sind Passatwinde, die den Sand aus der afrikanischen Sahara über den Atlantik getragen haben.

    Am Sonntag hatte die Wolke zunächst Puerto Rico erreicht, seit Mittwoch ist der Himmel nicht nur über Kuba, sondern auch über Teilen Mexikos verdunkelt. Betroffen sind auch Jamaika und Teile der Französischen Antillen, etwa die Inseln Guadeloupe und Martinique.

    Auch Luftqualität in Florida beeinträchtigt

    Die Staubwolke beeinträchtigte auch die Luftqualität im Süden des US-Bundesstaates Florida. Die örtlichen Behörden gaben jedoch Entwarnung: Die Qualität der Luft in der Stadt Miami sei „moderat“. Die Wolke werde aber wahrscheinlich bis nächste Woche bleiben, warnten die Behörden. Satellitenbildern der NASA zeigen zudem, wie sich die Wolke von Anfang bis Mitte Juni ausgebreitet hat.

    https://orf.at/stories/3171061/

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