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Thema: Weltweite Agrargüter in Gefahr

  1. #1

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    Weltweite Agrargüter in Gefahr

    Gestern war in einem Beitrag im Fernsehen zu sehen, dass die weltweiten Zitrusanbauge-
    biete in Gefahr sind. Ein gefährlicher Floh infiziert die Bäume, die danach langsam absterben
    und abgeholzt werden müssen. Bisher würden keine Spritzmittel gegen den Schädling helfen.
    Einzige Hoffnung wäre eine Wespe? Nur weiß hier keiner, was diese Wespe für Nachteile
    im jeweiligen Ökosystem anrichtet.

    Die gefährliche europäische "Schwarze Bohnenlaus" scheint auch zu einem Problem zu
    werden. Das kleine beißende Insekt scheint gegen die meisten Mittelchen Resistent zu
    werden. Stirbt so der Rübenanbau auf natürliche Weise?

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Bereits ein alter Hut: Droht das Ende der Orangen?

    https://www.google.com/search?client...w=1704&bih=916

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Gestern war in einem Beitrag im Fernsehen zu sehen, dass die weltweiten Zitrusanbauge-
    biete in Gefahr sind. Ein gefährlicher Floh infiziert die Bäume, die danach langsam absterben
    und abgeholzt werden müssen. Bisher würden keine Spritzmittel gegen den Schädling helfen.
    Einzige Hoffnung wäre eine Wespe? Nur weiß hier keiner, was diese Wespe für Nachteile
    im jeweiligen Ökosystem anrichtet.

    Die gefährliche europäische "Schwarze Bohnenlaus" scheint auch zu einem Problem zu
    werden. Das kleine beißende Insekt scheint gegen die meisten Mittelchen Resistent zu
    werden. Stirbt so der Rübenanbau auf natürliche Weise?
    Zitat: weltweiten Zitrusanbaugebiete in Gefahr sind. Ein gefährlicher Floh infiziert die Bäume...


    Droht das Ende der Orangen?

    Veröffentlicht am 09.08.2015 | Lesedauer: 7 Minuten - von Roland Knauer

    In Asien, Afrika und Amerika befällt der Gelbe Drache die Zitrusplantagen. Ein Bakterium wird hier von einem Insekt übertragen, ein Gegenmittel gibt es nicht. Auch Europas Orangen sind in Gefahr.

    Orange leuchten die Früchte zwischen den dunkelgrünen, glänzenden Blättern. In den Zitrushainen rund um Valencia scheint alles in Ordnung. Die Bäume sehen gesund aus, die Früchte sind prall. Doch ein heimtückischer Feind ist auf dem europäischen Festland angekommen – und bald könnte er auch diese Plantage bedrohen.

    Eduardo Primo Millo weiß von der Gefahr. Er ist Wissenschaftler am Agrarforschungsinstitut in Valencia, und in seiner Abteilung „Zitrus“ hat er schon länger mit einem teuflischen Gespann zu tun, das auf den Zitrusplantagen weltweit für Probleme sorgt.

    Ein Insekt und ein Bakterium können gemeinsam für die Zitrusfrüchte der ganzen Welt zum Verhängnis werden. Trioza erytreae ist ein winziger Blattfloh, den Wissenschaftler mit etwas schrägem Humor „Gnom“ nennen. Der Blattfloh saugt mit Vorliebe Säfte aus Zitruspflanzen und schwächt so die Gewächse. Richtig gefährlich kann er einer Plantage allerdings nicht werden.

    Gefährliches Duo

    Wenn der Floh aber in Regionen auftritt, in denen ein als Huanglongbing (HLB) oder Gelber Drache bekanntes Bakterium lebt, dann sind Plantagen in Gefahr. Der Gnom und der Drache sind ein teuflisches Gespann. Experten halten HLB inzwischen für die gefährlichste Pflanzenkrankheit, die Zitruspflanzen befallen kann.

    Kommt das Bakterium mit den Insekten in Kontakt, kann es die Pflanzen befallen. Der Floh saugt an den Gewächsen, mit seinem Stich in ihre Leitungsbahnen überträgt er die Bakterien. Auf den Blättern der Pflanzen tauchen gelbe Flecken auf, einzelne Triebe färben sich gelb, und die Orangen verkümmern und behalten grüne Stellen auf der Schale. Nach wenigen Jahren stirbt die Pflanze...

    https://www.welt.de/wissenschaft/umw...r-Orangen.html


    Schwarze Bohnenlaus, Rübenblattlaus
    Aphis fabae (Scopoli), Familie: Röhrenblattläuse
    Synonyme Schwarze Rübenlaus, Bohnenblattlaus
    Schwarze Bohnenläuse, Detail und Kolonie. Klicke führt zu Großansicht.
    Schwarze Bohnenläuse (links) bilden dichte Kolonien (rechts an junger Ackerbohnenhülse). Foto links: K. Schrameyer, Foto rechts: Preißel & Kühne, JKI
    Beschreibung der Schwarzen Bohnenlaus
    Schwarze Bohnenläuse. Klick führt zu Großansicht.
    Geflügelte und ungeflügelte Formen der Schwarzen Bphnenlaus. Foto: S. Preißel, JKI.

    Die Schwarze Bohnenlaus ist eine 1,3 bis 3,1 Millimeter lange, graugrüne bis matt schwarze Blattlaus. Auf dem Hinterleib können helle Wachsflecken zu sehen sein. Geflügelte Tiere sind etwas größer als die oft gleichzeitig auftretenden Ungeflügelten. Sie halten sich an den Blattunterseiten, Blütenansätzen und Stängeln auf.

    Zu Befallsbeginn sind Feldränder befallen, und gekräuselte Wipfel, eingerollte Blätter sowie gestaucht wachsende Pflanzen erkennbar. Es entwickeln sich sehr auffällige schwarze Kolonien. Oft überziehen sie den gesamten oberen Haupttrieb, einschließlich der Blütenstände. Die Pflanzen können infolge der Honigtauabsonderung von schwarzen Rußtaupilzen überzogen sein.

    https://www.oekolandbau.de/landwirts...s-aphis-fabae/

    Ergo: Salzwasser gegen Läuse verwenden? Sollte nur bei Trockenheit angewendet werden...


    16 wirksame Hausmittel gegen Blattläuse: Diese natürlichen Mittel helfen

    Quelle: https://www.smarticular.net/natuerli...nd-blutlaeuse/
    Copyright © smarticular.net

    https://www.google.com/search?client...30.xpzWsZ0O7MM

    Blattläuse mit Salzwasser entfernen - veröffentlicht am: 6. Juni 2015von jitka

    http://bluebottles.net/2015/06/06/bl...ser-entfernen/
    https://www.google.com/search?client...13.KY3fk5wUb8A



    Natron als effektives Mittel gegen Blattläuse und Pflanzenpilze

    Quelle: https://www.smarticular.net/natron-a...pflanzenpilze/
    Copyright © smarticular.net

  3. #3

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    Blattläuse -Luis besten Dank für deinen guten Beitrag-

    Bei meinen Spazierfahrten, komme ich auch oft an den Rübenflächen vorbei und manchmal
    unterhalte ich mich auch mit Landwirten. Das Problem scheint viel ernster zu sein als ange-
    nommen. Im vorigen Jahr durfte noch ein Mittel im Saatgut eingebeizt werden, so viel ich
    aus dem Gespräch herausgehört habe, scheint dieses Beizmittel verboten? Hier kam es
    leider auch zu einem kleinen Befall bei den Beständen. In diesem Jahr wurden viele Landwirte
    regelrecht von der Invasion der Läuse überrascht. Wie oft sich hier eine Population neu
    bildet kann nur vermutet werden; wahrscheinlich mehr als 3 Generationen?

    Wäre ich ein Landwirt oder Ökolandwirt würde ich es wahrscheinlich mit Brennesselsaft
    versuchen. Mein alter Skatkumpel hatte früher ein großes Fass, wo er seine ganzen
    Brennesseln reingeworfen hat und das Fass mit Regenwasser voll gemacht hat. Nur für
    die großen Flächen Rüben reicht ein Fass wahrscheinlich kaum. In meinen Rosen setze
    ich für die grüne Blattlaus den Marienkäfer aus. Diese helfen auch bedingt bei infizierten
    Rüben; leider reichen auch hier die Marienkäfer nicht aus, um der Flut Herr zu werden.

    Wenn die lieben Tierchen eine Resistenz gegen chemische Mittel erreicht haben, sind
    gute Lösungen in weiter Ferne. Bei allen Arten von Salzen ist zu beachten, dass auf-
    grund der Düngeverordnung, eine bestimmte Höchstmenge vorgegeben wird. Auch bei
    Nacl könnte es schnell zu einer Übersalzung des Bodens kommen und damit würden die
    Flächen unfruchtbar. Bei der Ausbringung der Mittel wird die jeweilige Dosierung vorge-
    geben -wegen Gewässerbelastung usw.-. Den Zuckerfabriken ist der Ernst der Lage
    bereits bekannt. Es gibt jetzt noch 3 kritische Monate, die zu überstehen sind. Nach
    den Kosten der jeweiligen Maßnahme scheint schon gar keiner mehr zu fragen. Die
    Landwirte sollen ja bekanntlich zum Nulltarif noch arbeiten? Krumme Gesellschaft in
    der wir leben. Zufällig habe ich in einem Zeitungsbericht gelesen, dass eine Zuckerfabrik
    25 Mio. investiert? Und den Bauern wird zugemutet zum Nulltarif zu arbeiten. Unsere
    Gesellschaft will die schlimme Situation in der Landwirtschaft nicht wahrhaben.


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