Die Auswirkungen der schwachen Automobilkonjunktur bekommen immer mehr Autozulieferer zu spüren. So auch der Maschinenbauer Aumann, der am Mittwoch seine Prognose nun senken musste. Das Unternehmen leidet unter dem rückläufigen Fahrzeugabsatz und er Verunsicherung in der Autoindustrie.

Aumann rechnet "nur" noch mit 240 bis 260 Millionen Euro, wie das Unternehmen selbst mitteilte. Zuvor waren die Prognosen bei 290,8 Millionen Euro vom Vorjahr noch eine Schippe draufzulegen. Zur großen Ernüchterung der Investoren musste das Unternehmen auch beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern zurückrudern. Bestenfalls soll das Ergebnis bei 22 Millionen liegen, abhängig von der Marktentwicklung könnten es aber auch nur 16 Millionen Euro sein. Das Unternehmen hatte ein Ergebnis angepeilt das vom letzten Jahr 2018 mit 29,3 Millionen Euro zu übertreffen.