Persönlich bin ich hier der Ansicht, dass kein Mensch auf der Erde Wertpapiere kaufen
sollte, bevor dieser sich nicht vorher in den Differenzkontrakt eingelesen hat. Die rohe
gefährliche Welt des Aktienhandels wird hier täglich sichtbar. Das Schlagwort heißt
hier CFD Handel.

Wenn ich jetzt den Teufel spielen soll, werde ich nur von den ungeahnten Gewinn-
möglichkeiten sprechen. Für eine kleine Marge von 2,5 % bis, je nach Broker erhält der
Kunde das Recht über einen bestimmten Wert -hier ist vieles Handelbar- zu verfügen
und Handel zu betreiben. Selbst geringe Zinsen je nach Laufzeit und Finanzierungswert
sind hier zu entrichten. Die Market Maker -Kunden- erhalten bei einem "Long" einen
bestimmten Wert zu einem festgelegten Basiskurs. Im Klartext ist hier der Kunde
ein kleiner oder großer König, der über eine kleine oder große Marktmacht scheinbar
verfügt. Beim "Long" spekuliert der Kunde darauf, dass der jeweilige Kurs des Wertes
steigt. Natürlich die virtuelle Aktie erhält der jeweilige Kunde nicht wirklich, er kann
hier so die offizielle Ausdrucksform nur darüber verfügen. So lange der jeweilige Wert
hier im Kurs steigt, scheint die heile Welt der Kunden in Ordnung. Der virtuelle Wert
-Ankaufswert- würde bei der Abrechnung wie folgt aussehen. Kaufkurs des Basis-
wertes minus Differenz zum höheren derzeitigen Verkaufskurs. Natürlich von diesem
Obelus gingen die jeweiligen Kosten ab. Dies wäre die günstigste Form beim "Long-
Geschäft". Allerdings könnte der Basiswert auch fallen. Nach dem neuen Recht ist
eine Nachschusspflicht in der BRD nicht mehr gegeben. Hier könnte allerdings der
eingesetzte Obelus ganz verloren sein, wenn der Kurs unter dem Basiskurs fallen
würde.

Der Engel vom Himmel sieht hier durchaus die Gefahr, dass der jeweilige Broker
sich mit viel mehr Aktien eindeckt, als der Market Maker -Kunde- Handel betreiben
darf. So gesehen könnten Kurse legal in die gewünschte Richtung zum Vorteil des
Brokers
des in Richtungen gezwungen werden. Der Gesetzgeber und die BaFin sehen
hier keine Möglichkeiten des Betruges und sehen daher die Geschäfte als legal
an. Keiner wird hier gezwungen diese Geschäfte zu tätigen. Leider heißt das
Schlagwort hier auch außerbörslicher Handel. Wer weiß hier wirklich wie eine Kurs-
bildung stattfinden und zu welchem Zeitpunkt. Nachts sind die meisten Börsen in
BRD geschlossen. Der Broker darf aber die ganze Nacht handeln und ist hier an
keinem Börsenplatz in der BRD gebunden. Falls hier eine Glattstellung erfolgt zu
Lasten der Kunden fällt es schwer im außerbörslichen zu beweisen, dass der Kurs
des Brokers nicht richtig war. Dies ist ein freier Wettbewerb; hier bestimmt der andere
Kunde den Preis nach Angebot und Nachfrage. Wenn hier in der Nacht keine wirk-
liche Nachfrage ist, scheint vieles möglich. Natürlich könnte ein -Engel-Broker- auch
ein Gewinngeschäft für den jeweiligen Kunden generieren. Selbst tagsüber ist
hier im außerbörslichen Handel vieles möglich.

Wenn der Teufel nun ein "Short-Geschäft" macht, ist es genau umgekehrt. Der
Market Maker Kunde liefert eine virtuelle Aktie gegen die entsprechende
Gebühr an den Broker. Ach, der Teufel tanzt hier vor Freude; es ist ein Fall
wie bei Wirecard eingetreten. Die Aktie verliert plötzlich stark an Wert aus den
bekannten Gründen. Da der Teufel hier gut im Geld liegt, hat er meistens mehr
Zeit den Gewinn einzufahren. Aber Vorsicht selbst die Wirecard-Akie hat an
so manchen Tagen einen kleinen Tanz hingelegt. Oft kommt er hier leider bei
den Verkaufszeitpunkten zu Streitigkeiten.

Es ist nicht schlecht, wenn die jungen Leser sich hier bei Wikipedia ein wenig
einlesen. In den USA wurden die CFDs durch die dortige Aufsichtsbehörde ver-
boten -Securities and Exchange Commission -(SEC). Also geht es sich hier auch
um ein legales Werkzeug in der BRD, von dem alle Handelden profitieren dürfen.
Auch Hedge-Fonds.

Der Graf von Monte Cristo hätte seine Freude.

Also, alle Engel der Gegenwart, erst den Artikel über CFDs in Wikipedia genau
durchlesen und dann erst mit dem Aktienhandel beginnen.

Der Teufel spricht hier bekanntlich nur für sich.



PS: In der BRD gibt es den Verbraucherschutz auf dem Papier. In den USA ist der
CFD-Handel verboten?! Da der Finanzplatz GB sich aus der EU verabschiedet hat,
in der größte Verhinderer für ein Verbot auf EU-Ebene nicht mehr vorhanden. Die
vielen Hedge-Fonds in GB sind vielen Verbrauchernschützern ein Dorn im Auge.
Die Selbstüberschätzung der Anleger wurde hier versucht etwas zu erläutern.