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Thema: Warnschuss vor den Bug

  1. #100

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    Wertpapierhandel den jungen Menschen näherbringen?

    Persönlich bin ich hier der Ansicht, dass kein Mensch auf der Erde Wertpapiere kaufen
    sollte, bevor dieser sich nicht vorher in den Differenzkontrakt eingelesen hat. Die rohe
    gefährliche Welt des Aktienhandels wird hier täglich sichtbar. Das Schlagwort heißt
    hier CFD Handel.

    Wenn ich jetzt den Teufel spielen soll, werde ich nur von den ungeahnten Gewinn-
    möglichkeiten sprechen. Für eine kleine Marge von 2,5 % bis, je nach Broker erhält der
    Kunde das Recht über einen bestimmten Wert -hier ist vieles Handelbar- zu verfügen
    und Handel zu betreiben. Selbst geringe Zinsen je nach Laufzeit und Finanzierungswert
    sind hier zu entrichten. Die Market Maker -Kunden- erhalten bei einem "Long" einen
    bestimmten Wert zu einem festgelegten Basiskurs. Im Klartext ist hier der Kunde
    ein kleiner oder großer König, der über eine kleine oder große Marktmacht scheinbar
    verfügt. Beim "Long" spekuliert der Kunde darauf, dass der jeweilige Kurs des Wertes
    steigt. Natürlich die virtuelle Aktie erhält der jeweilige Kunde nicht wirklich, er kann
    hier so die offizielle Ausdrucksform nur darüber verfügen. So lange der jeweilige Wert
    hier im Kurs steigt, scheint die heile Welt der Kunden in Ordnung. Der virtuelle Wert
    -Ankaufswert- würde bei der Abrechnung wie folgt aussehen. Kaufkurs des Basis-
    wertes minus Differenz zum höheren derzeitigen Verkaufskurs. Natürlich von diesem
    Obelus gingen die jeweiligen Kosten ab. Dies wäre die günstigste Form beim "Long-
    Geschäft". Allerdings könnte der Basiswert auch fallen. Nach dem neuen Recht ist
    eine Nachschusspflicht in der BRD nicht mehr gegeben. Hier könnte allerdings der
    eingesetzte Obelus ganz verloren sein, wenn der Kurs unter dem Basiskurs fallen
    würde.

    Der Engel vom Himmel sieht hier durchaus die Gefahr, dass der jeweilige Broker
    sich mit viel mehr Aktien eindeckt, als der Market Maker -Kunde- Handel betreiben
    darf. So gesehen könnten Kurse legal in die gewünschte Richtung zum Vorteil des
    Brokers
    des in Richtungen gezwungen werden. Der Gesetzgeber und die BaFin sehen
    hier keine Möglichkeiten des Betruges und sehen daher die Geschäfte als legal
    an. Keiner wird hier gezwungen diese Geschäfte zu tätigen. Leider heißt das
    Schlagwort hier auch außerbörslicher Handel. Wer weiß hier wirklich wie eine Kurs-
    bildung stattfinden und zu welchem Zeitpunkt. Nachts sind die meisten Börsen in
    BRD geschlossen. Der Broker darf aber die ganze Nacht handeln und ist hier an
    keinem Börsenplatz in der BRD gebunden. Falls hier eine Glattstellung erfolgt zu
    Lasten der Kunden fällt es schwer im außerbörslichen zu beweisen, dass der Kurs
    des Brokers nicht richtig war. Dies ist ein freier Wettbewerb; hier bestimmt der andere
    Kunde den Preis nach Angebot und Nachfrage. Wenn hier in der Nacht keine wirk-
    liche Nachfrage ist, scheint vieles möglich. Natürlich könnte ein -Engel-Broker- auch
    ein Gewinngeschäft für den jeweiligen Kunden generieren. Selbst tagsüber ist
    hier im außerbörslichen Handel vieles möglich.

    Wenn der Teufel nun ein "Short-Geschäft" macht, ist es genau umgekehrt. Der
    Market Maker Kunde liefert eine virtuelle Aktie gegen die entsprechende
    Gebühr an den Broker. Ach, der Teufel tanzt hier vor Freude; es ist ein Fall
    wie bei Wirecard eingetreten. Die Aktie verliert plötzlich stark an Wert aus den
    bekannten Gründen. Da der Teufel hier gut im Geld liegt, hat er meistens mehr
    Zeit den Gewinn einzufahren. Aber Vorsicht selbst die Wirecard-Akie hat an
    so manchen Tagen einen kleinen Tanz hingelegt. Oft kommt er hier leider bei
    den Verkaufszeitpunkten zu Streitigkeiten.

    Es ist nicht schlecht, wenn die jungen Leser sich hier bei Wikipedia ein wenig
    einlesen. In den USA wurden die CFDs durch die dortige Aufsichtsbehörde ver-
    boten -Securities and Exchange Commission -(SEC). Also geht es sich hier auch
    um ein legales Werkzeug in der BRD, von dem alle Handelden profitieren dürfen.
    Auch Hedge-Fonds.

    Der Graf von Monte Cristo hätte seine Freude.

    Also, alle Engel der Gegenwart, erst den Artikel über CFDs in Wikipedia genau
    durchlesen und dann erst mit dem Aktienhandel beginnen.

    Der Teufel spricht hier bekanntlich nur für sich.



    PS: In der BRD gibt es den Verbraucherschutz auf dem Papier. In den USA ist der
    CFD-Handel verboten?! Da der Finanzplatz GB sich aus der EU verabschiedet hat,
    in der größte Verhinderer für ein Verbot auf EU-Ebene nicht mehr vorhanden. Die
    vielen Hedge-Fonds in GB sind vielen Verbrauchernschützern ein Dorn im Auge.
    Die Selbstüberschätzung der Anleger wurde hier versucht etwas zu erläutern.

  2. #101

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    CFD Broker haben ein Nest in London

    die wurden erfunden um die englische Transaktionssteuer zu umgehen. Da die nachschusspflicht inzwischen in DE aufgehoben ist scheint auf den ersten Blick CFD einen Vorteil gegenüber den ebenfalls in USA verbotenen Hebelzertifikaten , den ko turbos haben. Stimmt aber nicht. Denn der CFD broker ersetzt die nachschusspflicht durch automatisches Schliessen der Position und das zu einem Kurse des underly den der CFD broker selbst "errechnet"
    Dann ist das eingesetzte Geld weg.
    CFD trader sind ganz überwiegend scalper damit werden einige Risiken von CFD vermindert weil die Wahrscheinlichkeit dass der Kurs einen spike in die falsche Richtung macht in der haltedauer von Minuten sehr klein ist.
    Um zu verstehen wie CFD intern bei Broker gehandelt werden muss man bedenken dass die höchsten CFD Volumen bei Aktienindex sind also der gute DAX SPX DOW....der Grund ist :es wird angenommen ,dass diese hochliquiden index nicht manipuliert werden können . Tatsächlich aber können die noch viel liquideren CFD auf forex Paare so gut wie nicht manipuliert werden nur durch Zentralbanken

  3. #102

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    Kreditklemme oder Geldklemme?

    Die Meldung der deutschen Bank, dass hier ca. 70000 Stundungsanträge einge-
    gangen sind, von Personen, die die Kredite nicht mehr bedienen können, sollte schon
    beunruhigen. Auch, wenn hier der Zeitrahmen, also das Zeitfenster des Einganges
    der Stundungsanträge nicht genannt wurde.

    Selbst die Andeutung, vom Vorstand der Deutschen Bank, dass hier der betroffene
    Teil im einstelligen Kreditbereich läge, lässt viele Deutungen zu. Immerhin der Bereich
    9 % wäre auch noch einstellig. Hier könnte es schon etwas genauer sein.

    Sei es drum, dass es zur Zeit für die deutsche Bevölkerung so schlecht aussieht
    wissen die wenigsten. Wenn hier die Menschen auch noch teilweise den Arbeitsplatz
    verlieren, wird die Sachlage noch schwieriger werden. Also das Einbrechen der Wirt-
    schaft hinterlässt, wie durch die Deutsche Bank publiziert zunehmend schwere Ein-
    kommensschäden bei den Verbrauchern. Ob die Senkung der Konsum- oder auch der
    Mehrwertsteuer hier wirklich die Not der Betroffenen lindern kann? In dem reichen
    Industrieland BRD leider die Bürger zunehmend unter Einkommensschwäche.
    Wenn der Lohn nicht mehr ausreicht für das tägliche Leben und die Kreditraten
    zu bezahlen. Kommen die vielen Hilfsprogramme der Regierung die in Corona geschaffen wurden, auch bei den Bürgern an?

    Hier werden die Banken bei Kreditausfällen -durch die vielen Absicherungen-, dass
    jeweilige Geld zurückerhalten. Bis 10 % werden wahrscheinlich die jeweiligen Aus-
    fallversicherungen noch keine Probleme haben. So gesehen ist eine Stundung von
    Zinsen und Tilgung noch kein wirklicher Ausfall. Dieser könnte im Extrem allerdings
    kommen.


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