Ich stehe in Verhandlung mit einem ausländischen Unternehmer um sein Produkt in der EU vertreiben zu dürfen. Aktuell wird das Produkt nur aus den USA verkauft. Das schreckt einige Kunden aus der EU ab da sie den Import Stress vermeiden wollen. Hier möchte ich Mehrwert generieren.

Details:

Das Produkt ist verhältnismäßig teuer (NettoVerkaufspreis in der EU ca 450€) besteht aber aus relativ günstigen Teilen (Materialwert ca. 20-25€). D.h. der Mehrwert steckt in der Idee und der Zusammenstellung der Teile.

Der Verkäufer möchte pro verkauftem Produkt einen Anteil in Höhe von 320€ (400USD) haben.
Die Endfertigung (Zusammenstellen der Einzelteile zum eigentlichen Produkt) könnte ich übernehmen.
Die Kunden sind Unternehmen/Unternehmer und aller Wahrscheinlichkeit nach USt-Pflichtig.
Die Kunden stammen zu 60% aus Deutschland, 30% aus der EU und zu 10% aus Nicht-EU-Europa.


Importvarianten:
Variante1:
Die simpelste Idee wäre, dass Produkt einfach so zu importieren. D.h. Einkaufspreis 320€ + Transport (10) = 330€ + EinfuhrUSt (ca. 66€) = 396€ Landed Costs + Transport in mein Lager (+10€) + Transport zum Kunden (10€) = ca. 420€
D.h. Profit von 30€. Damit wäre das ganze Thema uninteressant. Wobei... die EinfuhrUSt kann ich ja abziehen oder? Jedenfalls bei Deutschen Kunden. Wie sieht es bei Ausländischen Kunden aus?


Variante2:
Import als Einzelteile (20€) + Transport (10€) = 30€ + EinfUSt (6€) = 36€ Landed Costs + Transport ins Lager (10) + Transport zum Kunden (10) = 56€ -> 390€ Gewinn - (320-20 = 300€ Lizenzgebühren) = 90€ Profit.
D.h. Import als Einzelteile und bezahlen des Differenzbetrags als Lizenzgebühr. Könnte das so funktionieren?
Gibt es einen besseren Weg? Funktioniert das so mit Lizenzgebühren?

Kennt sich jemand mit dem Thema aus?