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Thema: Grünes Licht für North Stream - 2

  1. #34
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von DerExporteur Beitrag anzeigen
    Also in der Theorie sehe ich dort auch nichts wunderbares. Ansonsten stimme ich dir zu.
    Außerdem hat Merkel überhaupt keine Ideen, für nichts. Sie wird als schlechtester Kanzler ever in Erinnerung bleiben.

    Kinder, Merkel liebt die Inder.

    Ob die Inder eine bessere Stromerzeugung hinbekommen?

    Alle guten Dinge sind drei,

    Deutschland drei Tage ohne Strom,

    dann ist der Teufel los und Ihr Leute,

    Ihr hier im Forum, werdet umgehend zu Hilfspolizisten ernannt.

    Dann ist das Forum für drei Tage tot....

  2. #35

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    es gab noch viel schlechtere Bundeskanzler als Merkel

    zum Beispiel Währungsunion&Treuhand- Kohl.
    Wie war das in den Anfängen Stromversorgung Deutschland? Das hab ich mir angeschaut einiges war noch vorhanden. Autark wars, Wassermühlen erhielten einen Generator dessen Kosten und Kosten der z.T. hoch abenteurlich gezogenen grids mussten von allen die da Strom bezogen anteilig mitbezahlt werden dafür war Strom quasi kostenlos. So wurden diverse "bäuerliche Siedlungen" elektrifiziert und bald kamen metallverarbeitende Kleinbetriebe als Stromabnehmer dazu. Der limitierende Faktor war letztlich der Wasserdurchfluss. Der erste Strom war "ökostrom". Die dann aufkommenden EVU liessen keinen "Ökostrom" zu. Die Kosten waren nun sehr viel höher und deshalb wurde eine Gelegenheit verpasst "Ökostrom" zu integrieren. Weil es weder die neuen EVU noch die diesen eng verbundenen Gesetzgeber zuliessen

  3. #36
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    zum Beispiel Währungsunion&Treuhand- Kohl.
    Wie war das in den Anfängen Stromversorgung Deutschland? Das hab ich mir angeschaut einiges war noch vorhanden. Autark wars, Wassermühlen erhielten einen Generator dessen Kosten und Kosten der z.T. hoch abenteurlich gezogenen grids mussten von allen die da Strom bezogen anteilig mitbezahlt werden dafür war Strom quasi kostenlos. So wurden diverse "bäuerliche Siedlungen" elektrifiziert und bald kamen metallverarbeitende Kleinbetriebe als Stromabnehmer dazu. Der limitierende Faktor war letztlich der Wasserdurchfluss. Der erste Strom war "ökostrom". Die dann aufkommenden EVU liessen keinen "Ökostrom" zu. Die Kosten waren nun sehr viel höher und deshalb wurde eine Gelegenheit verpasst "Ökostrom" zu integrieren. Weil es weder die neuen EVU noch die diesen eng verbundenen Gesetzgeber zuliessen
    Das habe ich in meiner Jugend mitbekommen, die EVU haben alle Wasserrechte - über großen Druck - aufgekauft und die Kleinwasserkraftwerke geschlossen. Viele Hunderte solcher Wasserkraftanlagen mit Wasserkanälen - wurden dem Zerfall preisgegeben.
    Der Grund war, die EVU haben Ihre Wasserkraftwerks Konkurrenten günstig aus dem Weg geräumt um den billigen Kohlestrom und Atomstrom teuer zu verkaufen. Die Multi Energieerzeuger waren damals schon Verbrecher und die Hohe Politik hat die schützende Hand drüber gehalten.

    Selbst in der schönen Schweiz wurde auf dem Rechtsweg die Wasserrechte ausgehebelt, bzw. enteignet:

    Das Ende der ehehaften Wasserrechte ist gekommen

    Das Bundesgerichtsurteil zum Kraftwerk Hammer in Cham wird weitreichende Folgen für die Werke mit privaten Rechten haben. Während der WWF jubiliert, sind die Betreiber zerknirscht. Und der Kanton steht vor einer komplexen Aufgabe.

    Es ist ein Urteil mit Signalwirkung: Das Bundesgericht hat mit seinem Entscheid vom 29. März dem WWF im Streitfall um das Wasserkraftwerk Hammer in Cham Recht gegeben (Ausgabe vom 2. Mai). So muss zum Beispiel in Zukunft eine deutlich höhere Restwassermenge die Lorze hinabfliessen. Ausserdem unterstreicht das Gericht, dass es für die künftige Wassernutzung einer Konzession nach heutigem Recht bedarf. Das Verwaltungsgericht und der Liegenschaftseigentümer Ariel Lüdi hatten mit den sogenannten ehehaften Wasserrechten argumentiert. Dabei handelt es sich um private Wasserrechte, die ihren Ursprung in einer Rechtsordnung haben, die nicht mehr besteht. Sie können nach neuem Recht nicht mehr begründet werden, durften bisher aber weiter bestehen.

    Die Vertreter der Umweltorganisation zeigen sich hocherfreut. «Private Wasserrechte müssen nun auch im Kanton Zug durch Konzessionen abgelöst werden», heisst es in einer Mitteilung des WWF, und weiter: «Somit sind Mühlen, Hammerschmieden und Kleinwasserkraftwerke verpflichtet, das Gewässerschutzgesetz endlich vollumfänglich einzuhalten.» Die aktuellen Verhältnisse seien nämlich unhaltbar: «Heute dotiert kein einziges Zuger Kraftwerk eine angemessene Restwassermenge nach Gewässerschutzgesetz.» Dadurch werde Fischen wie etwa der Nase oder der Groppe wichtiger Lebensraum genommen. Diesen Missstand korrigiere das Bundesgericht mit seinem Entscheid.

    https://www.luzernerzeitung.ch/zentr...hte-ld.1115919

  4. #37

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    Nord Strem II at risk

    Wenn Transatlantiker Norbert Röttgen AfD Parole "Merkel muss weg" trötet meint er damit NordStream II darf nicht. Röttgen plärrt in der NY Times "Deutschland ist ein Totalausfall" er lehnt sich damit an die Kritik des black rock Transatlantikers Merz an . Mit Merz als CDU Parteivorsitzenden und gar Kanzlerkandidat dürfte Nordstream II nur sehr gemässigt operativ werden. Mit dem bezahlten Trumpisten Manfred Weber der wäre er EU-Kommissionspräsident geworden NordStream II verhindert hätte wurde es nichts jetzt sind Merz und Röttgen dran.

  5. #38

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    Artikel von heute zu Nord Stream 2 bei Zero Hedge:
    Is Europe's Gas Alliance With Russia A Match Made In Heaven?
    Hier:

    https://www.zerohedge.com/energy/eur...ch-made-heaven

  6. #39

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    henry hub

    seit tief 2,23 18.10.19 stetiger Anstieg auf 2,77 per mmbtu damit immer noch weit unter Gazprom EU auch der LNG future bleibt unter Gazprom EU damit ist noch nicht klar wie der Preis bei Lieferung EU LNG port ist. Vorläufig kann immer noch nicht behauptet werden LNG ist teurer als Gazprom. Ich bleibe bei der "Vorhersage" Gazprom wird mit Preis runtergehen. Wäre ja durchaus gut für EU. LNG aus Westafrika ist derzeit sogar eine Konkurrenz für LNG USA nochmal billiger. Gasmarkt bleibt spannend und vor allem USA/EU politisch bestimmt

  7. #40

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    Nein vladi, es braucht ein Gaskartell vergleichbar mit Opec. Also ein GAS-OPEC. Denn alle Gasproduzenten haben nur ein Ziel: dauerhaft hohe Preise. Und die stehen und fallen mit dem Angebot an anderen Energieträgern.

  8. #41
    Premium-Mitglied Avatar von Dagobert Duck
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    BILD macht WILD

    Wie die GroKo für
    die Putin-Pipeline trickst

    von: JULIAN RÖPCKEveröffentlicht am
    05.11.2019 - 17:50 Uhr
    Was tut die Bundesregierung noch alles, um Wladimir Putins Prestige-Projekt „Nord Stream 2“ nach den Wünschen des russischen Gasriesen Gazprom zu realisieren?

    Die Koalitionsparteien von CDU/CSU und SPD haben nach BILD-Informationen einen Gesetz-Änderungsantrag formuliert, der die verschärften EU-Richtlinien für Pipelines aus Drittstaaten im Fall von „Nord Stream 2“ außer Kraft setzen könnte.

    Hintergrund: Die überarbeitete Gasdirektive der EU sieht eine komplette Entflechtung von Pipeline-Betreiber und Pipeline-Nutzer/Gaslieferant vor. Gazprom dürfte demnach nicht mehr Eigentümer der Pipeline sein – und zugleich eigenes Gas durch die Pipelines leiten. Dies macht einen Betrieb von „Nord Stream 2“ zu Russlands Konditionen nahezu unmöglich.

    Ausnahmen sind laut EU-Richtlinie nur für Pipelines möglich, „die vor dem 23. Mai 2019
    fertiggestellt wurden“. „Nord Stream 2“ wird voraussichtlich Anfang 2020 fertiggestellt, fiele damit voll unter die Pflicht zur Entflechtung. Die „Nord Stream 2“-AG klagt bereits dagegen. Hauptkritikpunkt der Gazprom-Tochter in wütenden Briefen an die EU: Der 23. Mai 2019.

    Schützenhilfe könnten die Russen nun aus Berlin bekommen. Denn die GroKo will das Ausnahme-Datum jetzt aufweichen, um aus der noch nicht einmal fertiggestellten Putin-Röhre im Nachhinein eine alte Gas-Leitung zu machen.

    Wie soll das gehen?

    BILD liegt sowohl der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur deutschen Umsetzung des neuen EU-Rechts aus dem September als auch der Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD vom 5. November vor.

    Beide unterscheiden sich an einem entscheidenden Punkt.

    ▶︎ Während im Gesetzentwurf der Bundesregierung aus dem September noch EU-konform die klare Ausnahmebedingung „frei, wenn die Leitung vor dem 23. Mai 2019 fertiggestellt wurde“ steht, fehlt dieser Passus im Änderungsantrag der GroKo-Parteien vom 5. November.

    Stattdessen „wandert“ die harte „wenn-Bedingung“ in den „weichen Anlauftext“, so die Interpretation mehrerer empörter Parlamentarier gegenüber BILD.

    Der GroKo-Gesetzentwurf vom 23. September hat vier Bedingungen für eine Ausnahmeregelung für Nord Stream 2
    Foto: privat


    Und es kommt aus Sicht von Gazprom noch besser.

    Als Begründung für die Änderung geben die Koalitionsparteien an, die Richtlinie der EU „privilegiert im Sinne des Vertrauensschutzes bestehende Investitionen. (...) Vor diesem Hintergrund ist bei der Bestimmung, ob die Leitung vor dem Inkrafttretenstermin fertiggestellt worden ist, allen Umständen des Einzelfalls Rechnung zu tragen.“

    Klartext: Nicht der Inbetriebnahmetermin von „Nord Stream 2“ im Jahr 2020, sondern die „bestehenden Investitionen“ – unter anderem zwei Milliarden Euro deutscher Unternehmen – aus den vergangenen Jahren sollen nach dem Willen der Bundesregierung darüber entscheiden, ob „Nord Stream 2“ in die Ausnahmeregelung für bestehende Pipelines fällt oder nicht.

    Das wäre ein klarer Verstoß gegen die EU-Richtlinie, der in Brüssel nach BILD-Informationen als „nicht hinnehmbar“ bewertet würde.

    Die EU-Kommission hat laut überarbeiteter Gasrichtlinie (Artikel 36) zudem die Möglichkeit, eine von einer nationalen Regulierungsbehörde beantragten Ausnahmeregelung zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Dies würde zum Beispiel passieren, wenn Kommission und Mitgliedsland unterschiedliche Fertigstellungstermine einer Pipeline sehen würden.

    mehr in Quelle
    https://www.bild.de/politik/ausland/...9356.bild.html

  9. #42

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    Zitat Zitat von teenspirit Beitrag anzeigen
    Nein vladi, es braucht ein Gaskartell vergleichbar mit Opec. Also ein GAS-OPEC. Denn alle Gasproduzenten haben nur ein Ziel: dauerhaft hohe Preise. Und die stehen und fallen mit dem Angebot an anderen Energieträgern.
    Nein es braucht einen EU gas spotmarkt. Gazprom ist schlichtweg unverschämt teuer.

  10. #43

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    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    Hintergrund: Die überarbeitete Gasdirektive der EU sieht eine komplette Entflechtung von Pipeline-Betreiber und Pipeline-Nutzer/Gaslieferant vor.
    Entflechtung macht Sinn in jeder Hinsicht ( fast jeder) aber dann auch EVU grid "entflechten".
    Mit "Entflechtung" hätten die Transatlantiker das Ziel erreicht: Nordstream II wird fertig aber nicht operativ. ( Und Ukraine wird NATO Mitglied). Man kann sich vielleicht eher vorstellen aus welcher "Ecke" das "Merkel muss weg" tatsächlich kommt. Mit dem Afd Thema kriminelle illegale Zuwanderer hat es nichts zu tun.

  11. #44

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    Also Entflechtung ist so nicht ganz neu. Beispiel VNG AG, früher war alles in einer Hand der AG, jetzt gibt es eine getrennte Netztgesellschaft GmbH. Diese gehört aber zu 100% der AG. Die erhält Durchleitungsentgelte aller Nutzer. Neu ist der Zugang aller Nutzer zum Netz im Rahmen vorhandener Kapazitäten. GAZP müsste also seine NSII für alle Lieferanten öffnen. Aber wer sollte in NSII einspeisen wollen außer GAZP?

  12. #45
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    vielleicht schafft man auf die schnelle noch den einen oder anderen mitbewerber? vielleicht ist die surgut rally ein vorbote? ansonsten wäre die gazprom entflechtug eine lösung

  13. #46

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    Zitat Zitat von Walter Beitrag anzeigen
    vielleicht schafft man auf die schnelle noch den einen oder anderen mitbewerber? vielleicht ist die surgut rally ein vorbote? ansonsten wäre die gazprom entflechtug eine lösung
    ich traue unseren und den EU Transatlantikern einfach nicht ... und Trump auch nicht. Die EU Vorgaben wird Gazprom etc schon irgendwie schaffen aber es dürfte nicht billig werden. Es wäre auch möglich das die deutschen an NS beteiligten Firmen einen Netzbetrieb machen aber dann würde Trump zuschlagen mit tariff war....

  14. #47

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    Deutschland lässt auch Huawei für 5G zu und damit China.
    Die 5G - Strahlung ist allerdings sehr heftig. Gibt ein Video auf Youtube, das zeigt, dass Bienen im Flug sterben zwischen zwei 5G-Masten.

    Aber auf jeden Fall hat sich Deutschland auch hier gegen die Vorgaben aus den USA durchgesetzt.

    Gut gemacht!

  15. #48

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    Zitat Zitat von Zockempire Beitrag anzeigen
    Deutschland lässt auch Huawei für 5G zu und damit China.
    Die 5G - Strahlung ist allerdings sehr heftig. Gibt ein Video auf Youtube, das zeigt, dass Bienen im Flug sterben zwischen zwei 5G-Masten.

    Aber auf jeden Fall hat sich Deutschland auch hier gegen die Vorgaben aus den USA durchgesetzt.

    Gut gemacht!
    Abwarten

  16. #49
    Premium-Mitglied Avatar von Walter
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    @Zockempire
    man soll nicht alles aus youtube glauben
    die 5G ist ein standart, der von allen herstellern erfüllt werden muss, die 5G strahlung aus den usa kann schon aus diesem grund nicht mehr "bio" sein, als die aus china. die chinesen sind halt in der entwicklung der 5G netzen weiter als die amis.

  17. #50

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    Zitat Zitat von Walter Beitrag anzeigen
    @Zockempire
    man soll nicht alles aus youtube glauben
    die 5G ist ein standart, der von allen herstellern erfüllt werden muss, die 5G strahlung aus den usa kann schon aus diesem grund nicht mehr "bio" sein, als die aus china. die chinesen sind halt in der entwicklung der 5G netzen weiter als die amis.

    Gebe ich dir recht die Chinesen galten ja früher "nur" als die Kopierer und Nachmacher heute sind Sie nicht nur in der Technologie weiter als so manch anderer. Bevor jedoch G5 überhaupt kommt sollte man sich mit dem Ausbau vom Internet beschäftigen. Eine 2oooer Leitung heutzutage ist eine Frechheit anzubieten in meinen Augen.

  18. #51

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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    ich traue unseren und den EU Transatlantikern einfach nicht ... und Trump auch nicht. Die EU Vorgaben wird Gazprom etc schon irgendwie schaffen aber es dürfte nicht billig werden. Es wäre auch möglich das die deutschen an NS beteiligten Firmen einen Netzbetrieb machen aber dann würde Trump zuschlagen mit tariff war...
    so macht man das
    BERLIN (Dow Jones) - Der Streit um die geplante Gaspipeline Nord Stream 2 könnte laut einem Medienbericht Folgen für die Kraftstoffversorgung haben. Insbesondere Ostdeutschland und Berlin könnten an ihren Flughäfen vor Engpässen bei der Lieferung mit Autobenzin und Flugzeugtreibstoff stehen, meldet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Dies gelte für den Fall, dass die Amerikaner im Zusammenhang mit der Pipeline weitreichende Sanktionen beschließen.

    Laut dem Bericht könnte eine der größten Erdölraffinerien Deutschlands, die in Schwedt gelegene PCK, gezwungen sein, den Betrieb einzustellen oder zumindest zu drosseln. Die Raffinerie sei in der Hand des russischen Energiemultis Rosneft, der von möglichen Sanktionen betroffen wäre. Ein namhaftes US-Unternehmen, das die Leitzentrale des Werks mitgeplant und gebaut habe und die Anlagen warte, habe Rosneft mitgeteilt, es werde die Leistungen einstellen, sollten die US-Sanktionen in den nächsten Wochen tatsächlich in Kraft treten. Die Raffinerie, die jeden Tag genügend Treibstoff herstelle, um 250.000 Autos zu betanken, wäre dann nicht mehr zu steuern. "Eine sichere Versorgung des Umlandes samt der Flughäfen in Berlin wäre unmöglich", bestätigt ein Rosneft-Sprecher gegenüber dem Spiegel. Obwohl die Sanktionen noch nicht in Kraft getreten sind, würde die PCK bereits Auswirkungen der US-Drohungen spüren. So hätten große deutsche Banken aus Furcht vor möglichen Konsequenzen angekündigt, die Kreditlinien von Rosneft nicht mehr verlängern zu können. Unternehmen wie Siemens wollten offenbar keine weiteren Serviceaufträge für die Raffinerie übernehmen, heißt es in dem Magazinbericht. Anfragen von Dow Jones Newswires an die PCK und an Siemens blieben bislang unbeantwortet.

    Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

  19. #52

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    Es wird ungemütlich und der Ami dreht frei. Der nächste Schritt kommt über das globale Finanzsystem. Die Teilnahme russischer Banken wird ausgeschlossen. Dann ist Ende Gelände. Refinanzierung, Kapitalverkehr, Zahlungsverkehr. Umstellung auf Gold? Das möchte ich sehen. Gold ist eine Last, keine Lösung.

  20. #53
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Bundestag macht Weg frei für umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2

    Der Bundestag hat den Weg für die umstrittene Gas-Pipeline Nord Stream 2 frei gemacht. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie der FDP wurde die Umsetzung einer EU-Gasrichtlinie in nationales Recht beschlossen. Damit soll Rechts- und Planungssicherheit für die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 geschaffen werden. Die Grünen äußerten scharfe Kritik.

    Bei einer nun angenommenen Beschlussempfehlung zum Gesetzentwurf geht es um die Ergänzung zu einer Fristenregelung, bis wann Ausnahmen von bestimmten Vorschriften der Richtlinie möglich sind. Es heißt nun, dabei sei „allen Umständen“ des Einzelfalls Rechnung zu tragen.

    Die im April verabschiedete Änderung der EU-Gasrichtlinie sieht vor, dass künftig EU-Energieregeln auch für Pipelines gelten, die aus Drittstaaten in die Europäische Union führen. Demnach dürfen die Produktion von Erdgas und der Betrieb der Leitung nicht in einer Hand liegen – anders als bisher bei Nord Stream 2 vorgesehen.

    Koalitionspolitiker verteidigten die Pipeline

    Die Grünen warfen der Koalition vor, die EU-Gasrichtlinie aufgeweicht zu haben. Damit konterkariere die Koalition die Entflechtung von Produktion und Betrieb, sagte die Grünen-Politikerin Julia Verlinden. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer kritisierte, der zugesagte weitere Gastransit durch die Ukraine sei nach wie vor nicht geregelt.

    Koalitionspolitiker dagegen verteidigten die Pipeline. Der CDU-Abgeordnete Peter Bleser sagte, Nord Stream 2 werde die Versorgungssicherheit erhöhen und helfen, Preise stabil zu halten. Der SPD-Politiker Timon Gremmels sagte, die EU-Gasrichtlinie werde 1:1 in deutsches Recht umgesetzt.

    EU-Staaten und auch die USA monieren, dass die Leitung von Russland nach Deutschland durch die Ostsee die energiepolitische Abhängigkeit Europas von Russland verstärke und den Interessen osteuropäischer Staaten der Europäischen Union und Partnerländern wie der Ukraine schade. Die Gasleitung soll jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Deutschland transportieren.

    https://www.welt.de/politik/deutschl...-Pipeline.html


    Ergo: endlich wäre unsere Energieversorgung gesichert - kein Strom aus Atom, Braun & Steinkohle - erlöschen Deutschlands Lichter - zum Glück erhalten wir Russki Gas.

    https://www.google.de/search?q=kein+...hrome&ie=UTF-8
    Geändert von Luis (Gestern um 00:09 Uhr)

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