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Thema: Silber und Gold – erste Wahl für Anleger

  1. #1
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    Silber und Gold – erste Wahl für Anleger

    MAG-Bagger.jpg

    Physisches Silber oder Gold ist bei Anlegern äußerst beliebt. Bergbauaktien bieten Anlegern Potenzial noch mehr zu profitieren.

    Mit Silbermünzen und -barren ist eine Sachinvestition verbunden, die sich auf längerfristige Sicht sicher lohnt. Mit Aktienwerten von Gesellschaften, die über Silber oder Gold in ihren Projekten verfügen, ist ein Hebel auf den Edelmetallpreis gegeben. Dazu kommen oft Dividenden, die den Anleger erfreuen.

    Wie das Silver Institute berichtet, sind Steigerungen in den Hauptkategorien der globalen Silberinvestitionen zu verzeichnen. Da wäre einmal das Allzeithoch für Silber in börsengehandelten Produkten (ETPs). Beim Gold ist der Anstieg des weltweiten Absatzes von Goldmünzen bis Juli um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

    Silber profitiert nicht nur von wachsenden Anwendungen in der Industrie, sondern machte bei der Schmuckherstellung rund 21 Prozent des Gesamtumsatzes des letzten Jahres aus, vor allem Indien und die USA kauften. Beim Goldschmuck sorgten Indien und China für beachtliche etwa 30 Prozent der gesamten Goldnachfrage. Insgesamt wurde jedoch im dritten Quartal 2019 laut dem World Gold Council gegenüber dem Vorquartal 16 Prozent weniger Schmuck gekauft.

    Anleger in Deutschland haben übrigens im dritten Quartal 2019 19,3 Tonnen Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen gekauft, im Wert von 823,25 Millionen Euro. Damit steht Deutschland auf dem dritten Platz weltweit. Anleger, die lieber mit einem Hebel auf den Gold- oder Silberpreis liebäugeln, sollten sich mit den entsprechenden Gesellschaften beschäftigen, beispielsweise mit MAG Silver oder Steppe Gold.

    MAG Silver - https://www.youtube.com/watch?v=YUDQ1IKq8BQ - und der Partner Fresnillo kommen gut voran auf dem gemeinsam betriebenen Juanicipio-Silberprojekt (Silber, Gold, Zink, Blei) in Mexiko. Abnahmeverträge bestehen bereits. Von weiteren erheblichen Explorationsmöglichkeiten gehen die Partner aus.

    Unter den Goldgesellschaften gefällt Steppe Gold - https://www.youtube.com/watch?v=eSK2un88uzU - mit seinem Tsaagan Ovoo Goldprojekt in der Mongolei. Zeitnah sollen rund 150.000 Unzen Gold jährlich bei günstigen Produktionskosten aus dem Boden geholt werden können.

    Aktuelle Unternehmensinformationen und Pressemeldungen von MAG Silver (- https://www.resource-capital.ch/de/u...g-silver-corp/ -) und Steppe Gold (- https://www.resource-capital.ch/de/u...eppe-gold-ltd/ -).




    Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Keine Gewähr auf die Übersetzung ins Deutsche. Es gilt einzig und allein die englische Version dieser Nachrichten.

    Disclaimer: Die bereitgestellten Informationen stellen keinerlei Form der Empfehlung oder Beratung da. Auf die Risiken im Wertpapierhandel sei ausdrücklich hingewiesen. Für Schäden, die aufgrund der Benutzung dieses Blogs entstehen, kann keine Haftung übernommen werden. Ich gebe zu bedenken, dass Aktien und insbesondere Optionsscheininvestments grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Alle Angaben und Quellen werden sorgfältig recherchiert. Für die Richtigkeit sämtlicher Inhalte wird jedoch keine Garantie übernommen. Ich behalte mir trotz größter Sorgfalt einen Irrtum insbesondere in Bezug auf Zahlenangaben und Kurse ausdrücklich vor. Die enthaltenen Informationen stammen aus Quellen, die für zuverlässig erachtet werden, erheben jedoch keineswegs den Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Aufgrund gerichtlicher Urteile sind die Inhalte verlinkter externer Seiten mit zu verantworten (so u.a. Landgericht Hamburg, im Urteil vom 12.05.1998 - 312 O 85/98), solange keine ausdrückliche Distanzierung von diesen erfolgt. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte verlinkter externer Seiten. Für deren Inhalt sind ausschließlich die jeweiligen Betreiber verantwortlich. Es gilt der Disclaimer der Swiss Resource Capital AG zusätzlich: https://www.resource-capital.ch/de/disclaimer-agb/

  2. #2
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    Silber: Ausverkauft!

    Mein Internationaler Handel für Edelmetalle teilte mir soeben telefonisch mit:

    Silbermünzen und Silberbarren seit Wochen ausverkauft - Beschaffung unmöglich.

    Weil Produzenten und Münzprägeanstalten geschlossen, bzw. die Lager leer und die Nachfrage auch astronomisch hoch.

    Was momentan reinkommt – auch nur in kleiner Stückzahl – 1 Unzen Gold Münzen - und die gingen weg wie warme Semmeln!

    Hinweis: nur Kunden mit Konto und telefonischer Vorbestellung werden bedient!


    1 Unze American Eagle (Silber) >>> - 26,10 € >>> +0,73% >>> +0,19 €
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  3. #3
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    Silberpreis von US-$ 100 pro Unze nicht für übertrieben;

    Geben Verhältniszahlen wie z.B. die zwischen Goldpreis zu Silberpreis sinnvolle Signale?

    07:00 Uhr | Dr. Dietmar Siebholz

    Im Jahre 1999 wurde die GATA gegründet. GATA verfolgt die Interessen der Gold- und auch der Silberinvestoren, nachdem schon damals hinreichend bekannt war, dass Staaten, Noten- und Investmentbanken versuchen, (und nicht nur das: sondern es auch schaffen) laufend Einfluss auf die Preisfindung der Edelmetalle zu nehmen. Die Frage nach dem Warum ist schnell beantwortet.

    Beide Edelmetalle waren für Jahrhunderte Geld mit innerem Wert; natürlich wurde auch in diesen Jahrhunderten der Bürger betrogen; für diesen Betrug gab es viele Varianten, aber letztendlich hatten sich die Edelmetallmünzen als Geld immer bewährt, vor allem als Wertaufbewahrungsmittel. Diese wichtige Eigenschaft fehlt dem Papiergeld heute.

    Wenn man Geld nach Belieben drucken oder sonst wie in Umlauf bringen kann, wo bleibt dann die Forderung nach Werterhaltung, wenn man dieses Geld spart? Und dazu heute noch Unmengen von "Geld" zur Rettung von Pleitekandidaten also Staaten, Banken und Zombieunternehmen täglich in ungeheuren Mengen hergestellt wird. Ich verstehe unter Wertaufbewahrung erst einmal, dass ein Wert geschaffen wurde, meist durch Arbeit. Den kann und sollte man sich dann erhalten. Das Papiergeld von heute hat diese Eigenschaft aber nicht mehr. Es ist das Machtmittel der Eliten.

    Das ist ein mächtiger Kampf, denn das alte und reale Geld mit inneren Werten muss sich den permanenten Angriffen der Eliten zur Aufrechterhaltung ihrer Papiergeld-Macht aussetzen. Und genau diese Permanenz ist es, die die oben genannten Gegner unseres Bürgerinteresses für stabile Geldwerte bekämpfen müssen, damit "ihr" Geld, also das unbegrenzt aus der Luft geschaffene Papiergeld nicht untergeht. Außer unseren Ersparnissen, mit denen wir unsere Zukunft absichern könnten, haben wir keine nennenswerte Macht.

    Nach der Gründung der GATA in 1999 besuchte ich eine internationale Messe in New Orleans und dort lernte ich Doug Casey kennen; einen Mann, der schon damals seine Meinung als Contrarian Investor (also als Querdenker) publizierte. Der Mann überzeugte mich; ich habe seitdem nie versäumt, mir seine Kommentare anzusehen und seine Gedanken für meine Ziel zu verarbeiten. Dann ab dem Jahr 2000 war ich der Überzeugung, das werthaltige Geld namens Silber sei das Metall der Zukunft.

    Es ist ein in Konkurrenz zu anderen stehendes Edelmetall mit vielen Vorzügen und ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel. Und das auch für den kleinen Mann. So wurde ich ein überzeugter Silber-Anhänger. Und das bin ich auch nach einigen Enttäuschungen immer noch. Und heute nach den Entwicklungen der letzten 12 Jahre immer mehr. Denn genau das brauchen wir als Hilfe für die ungewisse Zukunft: Ein Metall für Hochtechnologien, für neue Entwicklungen in der Medizin, der Solar- und Elektrotechnik und gleichzeitig ein stabiles Geldaufbewahrungsmittel.

    Doug Casey kommentierte jüngst und sehr überzeugend, es sei das beste Spekulations-Investment, das man sich denken kann. Hier folgen seine Argumente, die ich voll teile.

    Jetzt infolge der Corona-Krise wurde der Silberpreis extrem gedrückt, was sicher im Sinne der Verfechter des Papiergeldes ist. Je tiefer der Gold- und der Silberpreis liegt, umso mehr kann man die Welt darüber täuschen, dass Papiergeld eben kein stabiles Wertaufbewahrungsmittel ist.

    Welche Ratschläge und Hinweise gibt Doug Casey?

    1. Die Definition einer festen Relation zwischen den Gold- und Silberpreisen ist falsch; der Markt allein entscheidet über diese Relation

    2. Das gilt für alle Vergleiche wie zum Beispiel Kupfer gegen Aluminium oder Platin gegen Palladium, so auch für Gold gegen Silber. Nur bei Kupfer/Aluminium und Platin/Palladium da entscheidet der Markt über die reale Nachfrage gemäß der industriellen Verwendung oder eine gewisse Vorratshaltung. Bei Gold/Silber wird dies durch die nicht marktgerechte Preisbildung und die manipulierten Terminmärkte für diese beiden Metalle vermieden.

    3. Heute zahlt man für eine Unze Gold etwa das 110-fache des Preises für eine Unze Silber. Das entspricht in keiner Weise den Herstellungskosten für eine Unze oder der Menge, die sich in der Erdkruste für beide Metalle befindet.

    4. Man schätzt, dass ca. 6 bis 7 Milliarden Unzen Gold über Hunderte von Jahren gefördert wurden und das Meiste davon noch oberirdisch aufbewahrt wird. Bei Silber rechnet man mit oberirdischen Beständen von etwas mehr als 2 Milliarden Unzen, denn der Großteil der Silberproduktion wird industriell verbraucht und nur geringe Teile davon werden recycelt.

    5. Für Silber gibt es immer mehr industrielle und technologisch wichtige Verwendungen, das bedeutet, dass solange der Silberpreis so niedrig ist wie bisher, kaum nach einem Surrogat mit nur annähernd ähnlich guten Qualifikationen gesucht wird.

    6. Der Silberpreis ist derzeit schwach und genau das ist die Zeit, die man nutzen muss. Denken Sie an den Ausspruch des Herrn Rothschild "man muss kaufen, wenn die Kanonen donnern und Blut in den Straßen fließt ..:"

    Warum ich so sicher bin? Das Gelddrucken der Notenbanken - denken Sie nur an das Geldfüllhorn, das jetzt von Herrn Trump und den Politikdarstellern in Europa über den Staaten geleert wird. Das ist Geld, das keinen ökonomischen Nutzen hat, weil es nicht aus Leistung, sondern aus Schulden stammt.

    Und so muss man Gold und Silber als Versicherung gegen den ökonomischen Schwachsinn der Politik und Silber als einen Schutz vor den unvermeidlichen Kaufkraftverlusten in physischer Form fürs Tägliche sein eigen nennen. Denken Sie nur daran, dass es der US-Notenbank gelungen ist, die Kaufkraft des US-Dollars seit dem Jahre 1913 bis heute auf ca, 3,0% Restwert zu drücken. Weitaus erfolgreicher geschah das (leider) mit dem Euro; der verlor seit seiner Einführung locker über 60% seiner Kaufkraft und dies in realen Werten und nicht nur in der Statistik.

    Nun aber kommen die weniger freundlichen Tage. Das R-Wort (Rezession) geistert nicht nur theoretisch herum. Es spricht sich herum, dass man Reichtum nicht durch Gelddrucken erwerben oder sichern kann, sondern nur durch Leistung und Arbeit.

    Wenn durch die unvermeidliche Reaktion auf die jahrelangen Sünden in der Ökonomie - angeheizt durch die Stilllegung der Wirtschaft infolge der Corona-Krise - in der zweiten Jahreshälfte abgerechnet wird, fällt der Vorhang. Und das nicht nur, weil dann auch in anderen Teilbereichen die Zeit der Abrechnung kommen wird. Ich denke hier an die profunde Sachgrundlagenermittlung, die Dr. Markus Krall überzeugend mit Hinweis auf die Menge an Zombieunternehmen in der BRD vorträgt.

    Rezession und Deflation sind zwei unangenehme Geschwister und Silbermünzen sind ein gutes Mittel für diese Phase. Silbergeld ist gutes Geld, so gut wie Bargeld und ein gutes Wertaufbewahrungsmittel.

    Wo gibt es diese Münzen?

    Der Bund emittiert seit Jahren solche Münzen mit unterschiedlichen Silbergehalten. Aber auch international bekannte Silbermünzen zu einer Unze sind eine gute Lösung. Oder auch die alten nicht eingeschmolzenen US-Umlaufmünzen.

    Und wenn dann die Staaten den Geldhahn zur Deflationsbekämpfung weiter aufdrehen - das werden sie sicherlich tun, dann wird Geld mit intrinsic value - also mit einen inneren Wert - wieder en vogue sein.

    Das Knirschen in den Metallbörsen in den letzten Wochen gab das Signal:

    Der Terminpreis für Gold und besonders Silber entspricht nicht dem Marktempfinden, der Markt fordert höhere Preise für physische Ware. Seit Jahren fordere ich eine Aufteilung der Edelmetallmärkte in Preise für physisches Metall und für Terminkontrakte. Dann können die Terminmarktspekulanten ihre Derivate unter sich handeln und hoffen, dass nicht zu viele Terminkontraktkäufer die Lieferung der gekauften Waren fordern, so wie es jüngst geschah.

    Und noch etwas:

    Silber fürs tägliche Bezahlen in der Krise ist Bargeld mit innerem Wert. Und Bargeld soll ja abgeschafft werden, damit man uns noch mehr kontrollieren kann. Mit physischer Ware - also mit Silbermünzen können Sie diesen die Freiheit kürzenden Einfluss des Staates begrenzen und Ihr Geld braucht keinen Zins oder sogar Negativzins, weil deren innerer Wert zumindest abhängig von den Produktionskosten ist. Denn so wirkt der Markt: Wer zu teuer produziert, muss seinen Preis erhöhen oder der Schumpeterschen Überzeugung nach die Folgen tragen, d.h. Marktbereinigung durch zwangsweise Einstellung der unternehmerischen Aktivitäten.

    Das dann folgende geringere Angebot führt zu höheren Preisen, vor allem, wenn der Geldwert in Gefahr ist. Apropos Gefahr, die für Silber droht dann, wenn das Recyceln von Silber bei hohen Silberpreisen wieder rentabel wird. Die kleinteilige Verwendung von Silber in der industriellen Fertigung lässt aber viel Spielraum für den Silberpreis. Ich sehe diese Gefahr erst bei ca. US-$ 75 pro Unze; dann könnte das Recyceln bei stagnierenden Kosten in die Nähe der Profitabilität kommen.

    Die Geldflut wird nach Abzug der Liquidität, die durch Pleiten vermindert wird, die Preise für Güter mit innerem Wert auf die Fahrt himmelwärts senden. Und da kommt die völlig (nach dem Willen der Investmentbanken, die ihren Profit aus den von ihnen ausgelösten volatilen Preisbewegungen der Edelmetall-Terminpreise gegen die Interessen der Daueranleger durchsetzen) willkürliche Relation zwischen dem Gold- und dem Silberpreis ins Bild. Verändert sich die Relation z.B. von 110:1 auf nur 75:1, dann macht der Silberpreis extreme Sprünge nach oben.

    Übrigens:

    Doug Casey hält einen Silberpreis von US-$ 100 pro Unze nicht für übertrieben; mein festes Ziel ist 48,50 US-$ pro Unze. Mal sehen, wer in den turbulenten Zeiten, die vor uns liegen, Recht hat. Ich hoffe, er wird diesen Vergleich gewinnen. Derivate in dieser volatiler Zeit können sehr profitabel sein, aber wenn pro Goldunze, die physisch vorhanden ist, Derivate auf der Basis dieser einen Unze Gold in der Relation von 240:1 bestehen, dann sind mir physische Unzen lieber.

    Bei Silber ist das Verhältnis geringer, aber doch nennenswert unrealistisch. Ich weiß aus meiner inzwischen mehr als 55-järigen Erfahrung wie es ausschaut, wenn tausend verängstigte Ratten durch ein einziges Loch hinaus wollen. Die Zeiten werden unruhiger, insofern ist der Vergleich mit den Ratten nicht unbedingt schön, aber durchaus realistisch. Denken Sie an die Erfahrungen in den letzten Tagen. Doug Casey sagt es in einem Satz: Silber ist billig, sehr billig sogar. Es ist nun eine einzigartige Spekulation mit festem Hintergrund. Und dieser Hintergrund ist der reale Wert des Metalls an sich.

    Dem ist von mir nichts hinzuzufügen. Denken Sie nicht immer an die Corona-Viren; denken Sie auch an die Zukunft und die düsteren Aussichten mehren sich durch die jetzt schon erkennbaren Zeichen an der Wand. Siehe Bibel Buch Daniel Kapitel 5.25 "Mene mene teqel ufarsin (aramäisch) = "gezählt, gewogen, zu leicht befunden und zerteilt". Orientiert an diesem historischen Beispiel, nämlich dem Ende des Königs Belsazar sehe ich die Zukunft für das derzeitige Geldsystem. Es wird "zerteilt" werden.

    Bitte Nachdenken und Handeln. Das ist meine Aufforderung an Sie.


    © Dr. Dietmar Siebholz
    wthlz2@gmx.de

    https://www.goldseiten.de/artikel/44...e.html?seite=2


    Ergo: alles recht und gut, da haben wir nun, ein klitzekleines Problem:

    die Silber Märkte bieten kein Gramm Silber mehr an - auf gut deutsch - der Bürger bekommt kein Silber zu kaufen!

    Hinweis & Frage : der Silberpreis liegt im Keller - Silbermarkt leer gefegt - warum steigt der Preis nicht?

  4. #4
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    USA: Der große Goldraub der Regierung von 1933

    Trotz der hohen Strafandrohung gab es allerdings nur selten Razzien in Privathäusern, um illegale Goldbestände aufzuspüren, zumal es dafür eines richterlichen Beschlusses bedurfte. Die Polizei konzentrierte sich stattdessen auf Tresore und Schließfächer in Banken, die nur im Beisein eines Beamten der Bundessteuerbehörde geöffnet werden durften. War hier privates Gold gelagert, das über die Freimenge hinausging, wurde das Edelmetall konfisziert und die Besitzer juristisch zur Verantwortung gezogen.

    Die EO 6102 diente nicht wie gemeinhin angenommen dem Zweck, privaten Goldbesitz einzuschränken, sondern sollte den Goldbestand der amerikanischen Notenbank aufstocken.

    Die sah sich mit dem Problem konfrontiert, die Geldmenge erhöhen zu müssen, um die Folgen der durch den Börsencrash vom Oktober 1929 ausgelösten Weltwirtschaftskrise zu bekämpfen, deren Volumen aber an den Goldbestand geknüpft war. Der Federal Reserve Act sah vor, dass alle ausgegebenen Banknoten zu 40 Prozent mit Gold besichert sein mussten (Goldstandard). Um in der Rezession handlungsfähig zu bleiben, ohne diese Vorgabe zu verletzen und damit eine Inflation heraufzubeschwören, wurden private Goldbesitzer von der Regierung praktisch beraubt, um der Zentralbank die erforderlichen Goldreserven zur Verfügung stellen zu können. Die EO 6102 läutete zugleich den Anfang vom Ende des Goldstandards in den USA ein.

    Bereits wenige Wochen vor Inkrafttreten der präsidialen Verordnung hatte die Regierung den Banken untersagt, Gold ins Ausland zu exportieren oder Privatleuten zu den damals geltenden Marktpreisen abzukaufen. Am 31. Januar 1934 hob die Regierung den staatlichen Abnahmepreis für Gold auf 35,00 US-Dollar je Feinunze an. Diese Erhöhung diente weniger dem Zweck, Besitzer kleinerer Goldmengen zu motivieren, ihren Bestand an den Staat zu veräußern. Viel wichtiger war, dass durch die Maßnahme der Goldwert in der Bilanz der Fed über Nacht um 69 Prozent stieg und so der Spielraum, neues Geld zu drucken, um die wirtschaftliche Depression zu bekämpfen, entsprechend erweitert wurde.

    http://www.pi-news.net/2020/04/usa-d...rung-von-1933/


    Ergo: und die Folge davon, US-Bürger verarmen immer mehr. Chinesen kaufen und lagern immer Gold in China - da kann USA nicht einfach den Chinesen den Goldbesitz verbieten. Macht ja nichts, die USA drucken heute immer mehr Geld, Billionen USD brauchen keine Goldreserven, nur glaube und Zuversicht bewahren den Dollar vor dem Untergang.

  5. #5
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    Goldene Zukunft für Silber - 22. Mai 2020

    Der Preis für Silber kam zwar in letzter Zeit in Bewegung. Das Edelmetall ist aber immer noch historisch unterbewertet. Dies könnte sich bald ändern. Es gibt ein Silberstreif am Hightech-Horizont. Immer wieder erschließen sich Applikationsbereiche aufs Neue, die eine Unmenge an Silber absorbieren.

    Silberpreis in USD 1 Jahr

    https://www.ariva.de/chart/images/ch...~Uyear~W0~z620

    von Hans-Jörg Müllenmeister

    Silber atmet im Gezeitenwechsel der Wirtschaft. Die industrielle Silber-Nachfrage scheint durch den aktuellen Weltwirtschaftskollaps nachzulassen. Indes ist die Choreographie des Silberpreises nachhaltig vom wachsenden Bedarf für die Hochtechnologie bestimmt.

    Das Industriesilber steht vor einer glänzenden Zukunft: Immer wieder erschließen sich Applikationsbereiche aufs Neue, die eine Unmenge an Silber absorbieren. All dies „gestaltet“ in naher Zukunft den Silberpreis. Zudem wächst die Menschheit weiter exponentiell ‒ mit oder ohne Corona. Damit steigt der Verbrauch an Industriesilber. Dagegen sinkt die jährlich geförderten Silbermengen.

    „Merkeln“ Sie auf: Silber ist alternativlos

    Es sind die einzigartigen physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften, die das Edelmetall Silber auf sich vereint, die Hauptargumente für den enormen Verbrauch von Silber in der Industrie und damit für die hohe industrielle Nachfrage.

    Der kapitalisierte Silbermarkt ist ein Gnom gemessen am Goldmarkt. Dieser hat gerade jetzt gegenüber seinem gelben Bruder noch viel nachzuholen. Aber er wird es nachholen und im Finale davon sprinten.

    Tatsächlich geht das Vertrauen in die Währung in dem Maße verloren, wie es zügig Rettungspakete und Pleiten hagelt. Schon plündern die ersten Umsichtigen rechtzeitig ihre Konten, weil sie fürchten, dass ihr Geld morgen nichts mehr wert ist. Sie tauschen den schnöden Mammon in andere Währungen – geschickt in eine edle Metallwährung – und mutieren zu Silberfüchsen mit vollen Backen.

    Nicht auszuschließen, dass sich in Bälde sogar ein Schwarzmarkt für das Weißmetall entwickelt. Was dann folgt, ist die Zeit der Naivlinge und Silberlinge. Der Naivling sieht sich plötzlich unausweichlich mit der Inflation konfrontiert. Der Weitsichtige hat für diesen worst case in Barren und Münzen vorgesorgt. Nur einige, aber wichtige Aspekte der möglichen Prophylaxe „Silber“, wollen wir ansprechen.

    Weltsilberreserven, Verbrauch, Hortungen, Recycling

    Vorsichtig geschätzt, birgt unser Planet noch etwa 530.000 Tonnen an Silber. Der jährliche Silberverbrauch liegt bei etwa 27.500 Tonnen. Erschreckend, denn danach gäbe es in etwa 20 Jahren kein förderbares Silber mehr auf unserer Erde.

    Eine konservative Berechnung geht davon aus, dass im Jahre 2030 allein die weiter unten besprochene Anwendung (RFID-Chips), weltweit jährlich 6.000 Tonnen Silber verbraucht. Im Verein mit den zahlreichen anderen industriellen Silber-Applikationen, ist unweigerlich ein extremer Silberpreisanstieg vorprogrammiert.

    Dessen war sich womöglich die Investment-Bank JPMorgan schon längst bewusst. Sie besitzt über 20.000 Tonnen Silber: Der größte Hort an physischen Silberreserven in der Geschichte.

    Ihr Finanzspiel: Mit Papiergeld den Ag-Markt über Jahre nach unten drücken und billigst physisches Silber kaufen. Sobald die Herrschaften aufhören, den Silberpreis mit Put-Optionen künstlich nach unten zu drücken, wird der Silber-Kurs entfesselt, und das mit exorbitanten Gewinnen für diese Monopolisten, versteht sich. Das Spielchen ist übrigens 1980 den Hunt-Brüdern als Silberspekulanten nicht gelungen.

    Trotz der riesigen Silbermengen, die in Zukunft anfallen, ist mit einer sinkenden Recyclingquote bei neuen Industrieanwendungen zu rechnen. Das „verbrauchte“ Silber lässt sich nämlich technisch nicht ökonomisch wiedergewinnen, aber auch wegen der geringen Einsatzmengen im Milligrammbereich, etwa in RFID-Chips.

    Brillante Aussichten: RFID (Radio Frequency Identification)

    Vier- und demnächst wohl auch Zweibeiner werden zunehmend mit Radiofrequenz-Identifikatoren (RFID) Chips auf Silberbasis „angereichert“. Man stelle sich das vor: Allein die gesamte Chip-beglückte Menschheit wäre damit ein wandelnder Silberberg von 75 Tonnen. Da weltweit milliardenfach auch anderseits verbreitet, erschlösse sich hier dem Industriemetall Silber ein gigantischer Markt.

    Was leistet ein RFID-Chip? Diese winzigen berührungslosen Datenträger sind funkgesteuert über eine Silber enthaltende Antenne. Sie dient dem automatischen Identifizieren und Erfassen von Daten. Nur einige Anwendungsbeispiele: Eintrittskarten, fälschungssichere Banknoten, Buchausleihe, Medikamente, Personen- und Tier-Identifizierung (Reisepässe, Chips unter der Haut), Verkehr (Mautsysteme, Geschwindigkeitsmessung, Wegfahrsperre, Fahrkarten), Zeiterfassung, u.a. Warensicherungs-, Positionsbestimmungs- und Zutrittskontrollsysteme.

    Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen

    Zwar entfallen nur etwa 10 mgr an nicht wiederverwertbarem Silber auf einen RFID-Chip, indessen wären aber weltweit Milliarden Chip-Warenträger aller Art damit bestückt. So gesehen, schätzt man den Silberbedarf für 2030 in der Größenordnung auf 6.000 Tonnen.

    Gerade das Einkaufen können diese Chips revolutionieren. Bereits aktuell wird der herkömmliche Barcode auf Produkten immer mehr von Silber verdrängt. Künftig ist es möglich, nicht mehr wie üblich, zur Kasse zu gehen und jedes Produkt des Einkaufes scannen zu lassen. Stattdessen findet per Funk ein Auslesen aller Waren im Einkaufskorb statt und den Gesamtbetrag des Einkaufes kann man problemlos feststellen.

    Zum Verständnis der sogenannten HTS-Technik kurz etwa über die Supraleitfähigkeit

    Vieles hatte man sich versprochen, als man schon vor etwa hundert Jahren Materialien entdeckte, die bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt, das sind -273°C, ihren Ohmschen Widerstand verlieren und so den elektrischen Strom verlustfrei transportieren. Genau das ist der Clou, der richtige „Stoff“, um daraus z.B. Kabel und Stromspeicher ohne Energieverlust zu konstruieren! Aber wegen der Energie und Kosten für die notwendige extreme ständige Leitungskühlung, erschien die technische Umsetzung völlig unrentabel.

    Sollte es aber gelingen eine Supraleitung bei Raumtemperatur tatsächlich zu erreichen, wären dadurch freier Transport von Energie, extrem schnelle Computer und absolut präzise Sensoren denkbar. Nur soviel zur Physik: Neben dem Erschaffen eines Quantencomputers, gilt die Supraleitfähigkeit über dem Gefrierpunkt von Wasser als eine Art heiliger Gral der Quantenmechanik. Physiker und Ingenieure sind diesem Traum in den letzten Jahren sehr nahe gekommen.

    Die technische Umsetzung rückt in greifbare Nähe

    Diese noch wenig bekannte HTS-Technik (Hoch-Temperatur-Supraleiter) wird in der Anwendung Abermillionen Unzen Silber beanspruchen. Ein hochspannendes Thema. Schon jetzt unternimmt das US-Militär immense Anstrengungen bei HTS-Antriebsmotoren für U-Boote. Diese Technik mit Hoch-Temperatur-Supraleitern erlaubt nämlich eine kompakte Bauweise. Allein dafür schätzt man den Verbrauch bei 100 Millionen Unzen in den nächsten Jahren.

    Als Zukunftsvision könnte ich mir vorstellen, dass die USA ihr marodes, landesweites Energieversorgungsnetz mit unterirdisch verlegten Supraleitern auf Silberbasis sanieren. Da kämen zunächst Großtrassen in Betracht, die gegen Hurrikan und Terrorangriff so zu schützen wären.

    Diese Trassen böten dem Strom keinen Leitungswiderstand, hätten also keinen Energieverlust wie herkömmliche Hochspannungsleitungen. Nicht auszudenken, wenn China mit einem landesweiten tausende Kilometer weiten Überlandnetz nachzöge. Bis zu 30% Stromverlust ließen sich so durch den Einsatz von Silber in Supraleitungen einsparen. Der Silberpreis würde explodieren und seinem gelben Bruder Gold den ersten Preis streitig machen.

    Jetzige Übertragungstrassen noch ohne HDS-Technik

    Bei der Übertragung von 1,1 Gigawatt im Hochspannungsnetz der 380-kV-Leitung treten auf 100 km Länge stromabhängige Widerstandsverluste von 11,6 Megawatt auf: Die Leitungen erwärmen sich. Anders ausgedrückt: Das sind etwa 1 kW pro 10 m Übertragungsleitung. Mit dieser in Wärme umgesetzten nicht genutzten Leistung könnte man alle 10 m entlang der Trasse einen Heizofen betreiben. Die HDS-Technik ließe das kalt.

    Ungewöhnliche Silber-Fluor-Verbindungen als Hochtemperatur-Supraleiter

    Das Phänomen der Supraleitung hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Im Banne dieser Faszination haben bereit 1981 zwei Nobelpreisträger für Chemie durch theoretische Betrachtungen vorhergesagt, dass mit so genannten Fluorargentate Hochtemperatur-Supraleiter möglich sind ‒ und dies bei Plus-Temperaturen. Das wäre eine Sensation: Ein widerstandsloser Stromtransport ohne Übertragungsverlust auf Silberbasis. Bedenken Sie, bisher gehen in Deutschland durch Netzverluste rund 6% der bereitgestellten Elektroenergie im Stromnetz verloren.

    Silberstreif am Hightech-Horizont: das Überlebenselixier

    Viele industrielle silberverzehrende Anwendungsbereiche befinden sich erst im Anfangsstadium. Die Investitions- und Industrienachfrage nach Silber steigt rapide, auch bei den Schwellenländern. Wer dies erkennt und jetzt beherzt zugreift, hat ein Silber-Ass im Ärmel und sichert seine Zukunft. Schlussendlich fällt mir ein Paradoxon auf:

    Wir schürfen Gold und horten es oberirdisch ‒ und es wird immer teurer. Wir schürfen Silber und enthorten es oberirdisch ‒ und es wird immer teurer.

    https://www.mmnews.de/gold/144987-go...ft-fuer-silber

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