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Thema: AWO - Affäre

  1. #1
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    AWO - Affäre

    AWO-AFFÄRE

    AWO gehört zur SPD!

    Alle Schleusen offen

    VON JULIAN STAIB-AKTUALISIERT AM 21.12.2019-18:33

    Führungskräfte der Arbeiterwohlfahrt in Hessen kassierten Traumgehälter und fuhren schicke Dienstwagen.

    Nicht nur die Staatsanwaltschaft will wissen: Woher kam das ganze Geld?

    Unter dem Motto „Ein Herz für andere“ sammelt die Arbeiterwohlfahrt im Frankfurter Stadtteil Nied regelmäßig Geld für Bedürftige. Der Verband stiftet dort auch Schulranzen samt Inhalt für Kinder aus einkommensschwachen Familien. In Nied leben überdurchschnittlich viele von Sozialhilfe. Der Ortsverband der Arbeiterwohlfahrt ist der größte in der Stadt. Bei Spendenaktionen habe man sich schon gefreut, wenn mal jemand einen Fünf-Euro-Schein in den Korb geworfen habe, sagt Hauke Hummel, ein örtlicher Awo-Ehrenamtler. „Jetzt ist klar: Die Summen, die da zusammenkamen, waren für die Verbandsführung gerade mal das Tankgeld.“

    Mit viel Pomp feierte der Frankfurter Awo-Kreisverband vor kurzem sein hundertjähriges Bestehen in der Paulskirche. Wenige Wochen später ist fraglich, ob es ihn noch lange geben wird. Er könnte seine Gemeinnützigkeit verlieren; es drohen Rückzahlungen von Hunderttausenden Euro für die exorbitanten Gehälter, die sich eine Gruppe führender Awo-Vertreter offenbar gegenseitig zuschanzte. Ein Desaster für den Wohlfahrtsverband, der damit auch die Kommunalpolitik ins Wanken bringt.

    Der unklare Weg von 750.000 Euro

    Im Mittelpunkt der Affäre: Hannelore und Jürgen Richter. Ein Ehepaar, das über Jahrzehnte zwei benachbarte Awo-Kreisverbände führte. Die Frau jenen in Wiesbaden, wofür sie insgesamt 344.000 Euro Gehalt erhalten haben soll, der Mann jenen in Frankfurt mit ebenfalls mehr als 300.000 Euro Gehalt. Beide sollen zudem auch für den jeweils anderen Verband tätig gewesen sein, beide mischten bei dubiosen Tochterfirmen mit, und beide sollen bis zu 5000 Euro für die berufliche Nutzung ihrer Privatwagen erhalten haben, in seinem Fall offenbar ein Jaguar. Auch weitere Funktionäre der beiden Kreisverbände sollen hohe sechsstellige Summen kassiert und teure Fahrzeuge als Dienstwagen erhalten haben: die stellvertretende Frankfurter Awo-Geschäftsführerin etwa einen Audi mit 450PS.

    Die Awo-Kreisverbände aus Wiesbaden und Frankfurt wollen die hohen Gehälter mit Verweis auf laufende Prüfungen sowie den Datenschutz nicht bestätigen. Doch in beiden Städten fragen sich nun viele: Woher stammte all das Geld, und wie konnten die Strukturen so lange unentdeckt bleiben?

    Der Frankfurter Kreisverband mit mehr als 1100 Mitarbeitern erhielt in den vergangenen fünf Jahren von der Stadt etwas mehr als 100 Millionen Euro, darunter Geld für die Flüchtlingshilfe, den Betrieb vieler Kindertagesstätten, das Quartiersmanagement, die Schulsozialarbeit. Der größte Batzen ging mit mehr als 44 Millionen Euro an die Kitas, ausgezahlt überwiegend in Form von Platzkostenpauschalen. Betrug in großem Umfang ist da kaum möglich.

    Auch im Sozialen, etwa in der Kinder- und Jugendarbeit, müssen Zuschüsse belegt werden. Ausgenommen davon sind die sogenannten Overhead-Kosten, die bekommt der Verband obendrauf – pauschal zehn Prozent der Personalkosten als Ausgleich etwa für die Verwaltung und die Geschäftsstelle. In den vergangenen fünf Jahren waren das insgesamt rund 750.000 Euro. Wohin die genau flossen, ist unklar. Pikanterweise wurde die pauschale Vergütung im Jahr 2000 in der Stadtverordnetenversammlung aufgrund einer Initiative beschlossen, die unter anderem von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann von der SPD ausging, der selbst einst bei der Awo in leitender Position tätig war und gegen den es nun auch Vorwürfe in der Affäre gibt. Das habe damals „mehr als ein Geschmäckle“ gehabt, heißt es nun dazu aus der Awo.

    „Bis auf den letzten Cent zurückfordern“

    Die Overhead-Kosten hätten wohl für allerlei „Leckerli“ gereicht, später seien dann durch das Geld aus der Flüchtlingsarbeit bei der Awo-Führung „alle Schleusen geöffnet“ worden, sagt ein Awo-Mitglied. Für die Flüchtlingsarbeit erhielt der Frankfurter Kreisverband von der Stadt in den vergangenen fünf Jahren nach Angaben einer Sprecherin des Sozialdezernats mehr als 33 Millionen Euro. Das Geld soll nicht oder nicht in vollem Umfang dafür ausgegeben worden sein. Die Verträge laufen nicht mehr, die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug gegen führende Funktionäre.

    Teil II : https://www.faz.net/aktuell/politik/...547606-p2.html


    Ergo: so kenne ich, viele, der AWO Pflegefachkräfte, und die beklagen sich bei mir, dass sie zu reinen Putzarbeiten missbraucht werden, und die Gesundheitskassen bezahlen mit unseren Krankenkassenbeiträgen, den AWO Missbrauch.

    Welche Pflegefachkräfte die am Ende vom Monat nicht die nötigten Einsatzstunden nachweisen können, haben im nächsten Monat, viel weniger Geld auf dem Gehaltszettel stehen.

    AWO behält, die von AWO selbst verschuldeten Fehlzeiten bei ihren Pflegefachkräften, vom Einkommen, einfach ein!

    Und wer nicht in der Ver.di Gewerkschaft organisiert, bekommt von den ausgehandelten Ver.di Lohnerhöhung/en, keinen Cent ab.

    AWO ist schon ein komischer Laden – die AWO Führungskräfte erhalten überbezahlte Gehälter ausbezahlt, ihre Pflegefachkräfte, erhalten dafür Taschengeld.

    AWO gehört insgesamt durchleutet, und alle Einkommen der Mitarbeiter-innen müssen von den Staatsanwaltschaften, auf Sittenwidrigkeit, überprüft werden.

    Nach eigenen Kenntnissen bezahlt AWO an ihre Mitarbeiter/innen unterdurchschnittlich schlecht,

    AWO bezahlt weder Urlaubsgeld noch Weihnachtsgeld.


    So war´s früher: Dienstmädchen - Ausbeutung von Kindesbeinen an...

    Treu, fromm und gehorsam: So sollte das feine Dienstmädchen um die Jahrhundertwende sein. Tausende Frauen schufteten in der Habsburgermonarchie wie Sklavinnen in den Häusern der Reichen – und das oft schon im Kindesalter. Lohn und Arbeitszeiten waren gesetzlich nicht geregelt, das Dienstverhältnis geprägt von Macht, Kontrolle und Ausbeutung.

    Online seit heute, 10.38 Uhr

    Das 19. Jahrhundert wird auch als „Jahrhundert der Dienstmädchen“ bezeichnet. In Wien gab es 1890 mehr als 91.000 Dienstboten, davon waren 94 Prozent weiblich. Als Köchin, Stubenmädchen, Kindermädchen oder Mädchen für alles arbeiteten sie in bürgerlichen und adeligen Haushalten und bedienten die Herrschaft.

    Wien war um die Jahrhundertwende das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der k. u. k. Monarchie: Die Hauptstadt und Residenz des Kaisers wurde Anziehungspunkt für Zuwanderer aus allen Teilen der Monarchie. Durch die fortschreitende Industrialisierung verlagerte sich der Arbeitskräftebedarf von der Landwirtschaft in die Städte.

    https://orf.at/stories/3148032/
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    Geändert von Luis (21.12.2019 um 23:22 Uhr)

  2. #2

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    AWO bald kostenlos für die älteren Mitmenschen in der BRD?

    Dies könnte in absehbarer Zeit ein Wunschgedanke bleiben. Eine altersgerechte
    Unterbringung in einem Heim, egal wie es heißen mag, scheint für die meisten
    Durchschnittsverdiener der BRD schon nicht mehr bezahlbar. Meistens ist es hier
    so, dass den Betroffenen alles abgenommen wird, dass liebe Taschengeld reicht
    hier oft nicht mal für eine gute Zahnpflege. Richtig, die oft guten Renten?!, reichen
    hier leider nur für Abseits unter der Brücke. Dies ist leider kein Witz; dies ist wahre
    Wirklichkeit in der BRD geworden.

    Die Menschen verstehen hier leider nicht, dass die jeweiligen Verteidigungsaus-
    gaben oft den größten Posten im Haushalt ausmachen. Auch hier ist der Gedanke
    an einem Umdenken nur Wunschgedanke.

    Frohe Weihnachten!


  3. #3

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    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Dies könnte in absehbarer Zeit ein Wunschgedanke bleiben. Eine altersgerechte
    Unterbringung in einem Heim, egal wie es heißen mag, scheint für die meisten
    Durchschnittsverdiener der BRD schon nicht mehr bezahlbar. Meistens ist es hier
    so, dass den Betroffenen alles abgenommen wird, dass liebe Taschengeld reicht
    hier oft nicht mal für eine gute Zahnpflege. Richtig, die oft guten Renten?!, reichen
    hier leider nur für Abseits unter der Brücke. Dies ist leider kein Witz; dies ist wahre
    Wirklichkeit in der BRD geworden.

    Die Menschen verstehen hier leider nicht, dass die jeweiligen Verteidigungsaus-
    gaben oft den größten Posten im Haushalt ausmachen. Auch hier ist der Gedanke
    an einem Umdenken nur Wunschgedanke.

    Frohe Weihnachten!

    ah und noch ein Beamtenfreund. Ausgemergelte pensionierte Beamte prügeln sich um die vorderen Plätze an den Tafeln. AfD spricht von Staatsversagen! Hochverrat!
    Na gut damit weiss man immerhin welche Partei ausser den anderen man auch nicht braucht.

    Die Besoldung für Beamte und Richter soll bis zum Jahr 2021 stufenweise um insgesamt 8 Prozent steigen. Damit erhöhen sich die Bezüge rückwirkend zum 1. März dieses Jahres um 3,2 Prozent, zum 1. Februar 2020 nochmals um 3,2 Prozent und immer so weiter bis alle auf die AfD Lüge "Flüchtlingskosten" reingefallen sind.

    Komisch dass niemand auf die Idee kommt ..wozu jetzt "CO2 Abgabe" ...na weil die Kommunen und Länder die explodierenden Kosten für Beamte nicht mehr aus Steueraufkommen aufbringen können.
    "Oh Pharaoh! Die Anzahl der ganz Dummen steigt viel schneller als die der Springmäuse am Nil!"

  4. #4
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Komisch dass niemand auf die Idee kommt ..wozu jetzt "CO2 Abgabe" ...na weil die Kommunen und Länder die explodierenden Kosten für Beamte nicht mehr aus Steueraufkommen aufbringen können.
    "Oh Pharaoh! Die Anzahl der ganz Dummen steigt viel schneller als die der Springmäuse am Nil!"
    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Die Menschen verstehen hier leider nicht, dass die jeweiligen Verteidigungsaus-gaben oft den größten Posten im Haushalt ausmachen. Auch hier ist der Gedanke an einem Umdenken nur Wunschgedanke.

    Frohe Weihnachten!


    In einem Satz untergebracht:

    Rüstung & Beamte, klauen den kleinen Kinder die Butter vom Brot, und die Eltern können unter der Brücke wohnen.



    Rüstung & Beamte werden die Wohnungsnot fördern und vergrößern.


    Das System hat keine Krise. Es ist die Krise.

  5. #5
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    AWO Skandal

    AWO-SKANDAL FDP knöpft sichBirkenfeld vor...

    von: OLAF SCHIELveröffentlicht am 06.01.2020 - 17:42 Uhr

    Frankfurt – Erst ging sie auf Tauchstation, dann meldete sie sich mit einem Knallhart-Brief an die Awo-Basis zurück – Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (60, CDU).

    „Psycho-Terror gegen Awo-Mitglieder“ überschrieb BILD den Bericht über ihr Schreiben, in dem sie mit Kündigungen drohte, falls die Basis bei der Präsidiums-Neuwahl am 18. Januar nicht so wählt wie gewünscht.

    Jetzt kritisiert die Opposition dieses Manöver!

    Birkenfeld versuche, „den Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen eine Verantwortung aufzuladen, vor der sie selbst sich bislang gedrückt hat“, so Yanki Pürsün (47, FDP) im „hr“.

    Lange Zeit vermied Birkenfeld eine Auseinandersetzung mit der Awo.

    So setzte sie in der Affäre um die fragwürdige Verwendung von Stadt-Geldern für Flüchtlingsheime auf eine gütliche Einigung mit dem Wohlfahrtsverband, ging selbst nach Hinweisen auf überhöhte Anwaltskosten nicht zur Staatsanwaltschaft.

    Ob die Zuschüsse an die Awo wirtschaftlich verwendet wurden, prüft derzeit das städtische Revisionsamt. Ergebnis laut Sozialdezernat nicht vor Ende des Monats.

    https://www.bild.de/regional/frankfu...0598.bild.html


    Ergo: Der deutsche Staat erlaubt immer mehr Gaunereien und Betrug - weil unsere Politiker sich reichlich überall bedienen und mit vollem Stolz mitmachen.

  6. #6
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    AWO: Dienstwagen mit 330 PS - 01. Februar 2020

    Razzia bei der Arbeiterwohlfahrt: Eine Führungsclique soll sich frech bereichert haben. Fette Dienstwagen, teure Dienstwohnungen, exorbitante Gehälter, Vetternwirtschaft. Staatsanwaltschaft ermittelt.


    Der SPIEGEL (Bezahl) berichtet:


    "Die Vorwürfe lauten Betrug und Untreue. Eine Clique von Awo-Führungskräften aus Frankfurt am Main und Wiesbaden soll sich auf Kosten ihres Verbands und vermutlich auch des Steuerzahlers mit sechsstelligen Gehältern, protzigen Dienstwagen, Honoraren, Vergünstigungen und Zusatzleistungen versorgt haben. Die ersten Hinweise darauf hatten die Staatsanwaltschaft Frankfurt bereits im Juni 2019 in Form einer anonymen, detaillierten Anzeige erreicht.


    Seitdem muss der Sozialverband mit bundesweit mehr als 230.000 Mitarbeitern nicht nur um seinen Ruf, sondern auch um die steuerlich wichtige Gemeinnützigkeit fürchten."


    https://www.mmnews.de/vermischtes/13...gen-mit-330-ps


    Ergo: dafür wurden Pflegekräfte unter aller Sau bezahlt - kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld erhielten die Pflegekräfte.

  7. #7
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    Wohlfahrt im Jaguar: der AWO-Skandal | Reportage

    hrfernsehen - Feb 11, 2020

    https://youtu.be/N-BueyRjaV0

    In "AWO-Skandal - Der Talk" wurde eure Fragen aufgegriffen.

    Zu sehen hier: https://www.youtube.com/watch?v=5CLyuWWabAM

    Hier das Hessen Extra zum AWO-Skandal: https://youtu.be/7Kj5agLm0tA

    Horrende Gehälter, PS-starke Dienstwagen und zwielichtige Geschäfte. Der Verdacht, dass bei hessischen Kreisverbänden der AWO im großen Stil betrogen wurde, erhärtet sich immer mehr. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs. Statt Selbstlosigkeit zu leben, überwog wohl bei einigen Funktionären der AWO Frankfurt und Wiesbaden die Gier. Sogar der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann geriet dabei in die Schlagzeilen. Fakt ist: Unser Steuergeld scheint statt an Bedürftige an nimmersatte Bosse geflossen zu sein. Doch wie konnte sich dieses System beim Sozialverband überhaupt etablieren? Welche Kontrollmechanismen haben hier versagt?

    Mehr aktuelle Inhalte des Hessischen Rundfunk findet ihr hier:

    http://bit.ly/ARD--Mediathek

    #AWO #Skandal #Hessen

  8. #8
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    Awo Thüringen: So bereichert sich die Führungsclique - 22. Mai 2020

    Die Gehaltsaffäre im thüringischen Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) weitet sich aus. In einem internen Prüfbericht kritisiert der Awo-Bundesvorstand nach Informationen des SPIEGEL überhöhte Gehälter und Zusatzleistungen für Geschäftsführer von Awo-Unternehmen in Thüringen.

    Im Zentrum der Kritik steht der Awo-Manager Michael Hack, Geschäftsführer der gemeinnützigen Awo-Gesellschaft Alten-, Jugend- und Sozialhilfe (AJS) sowie mehrerer anderer Awo-Gliederungen. Dem vorläufigen Prüfbericht zufolge kommt Hack auf ein Bruttojahresgehalt von mehr als 310 000 Euro.

    Zudem habe er eine »unangemessen« hoch vergütete *Altersteilzeit vereinbart, heißt es in dem Papier. Angemessen ist aus Sicht der Prüfer nach verbandsinternen Vorgaben ein Jahresgehalt von maximal 140 000 Euro.

    Hack teile sich die Geschäftsführung der AJS zudem mit zwei weiteren Geschäftsführern und einem Prokuristen, deren Gehälter nach Ansicht der Awo-Prüfer ebenfalls zu hoch sind. Insgesamt entstünden bei der AJS-Führung Gehaltskosten von 860 000 Euro im Jahr plus weiterer Ausgaben für Dienstwagen und Dienstwohnungen, so die Kontrolleure.

    Hack war schon vor einigen Monaten wegen mutmaßlich überhöhter Bezüge kritisiert worden, ohne dass die genaue Höhe seines Gehalts bekannt war. In einem Brief an die Thüringer Arbeiterwohlfahrt schreiben der Präsident des Awo-Bundesverbands, Wilhelm Schmidt, und Awo-Bundesvorstand Wolfgang Stadler, sie seien mit ihrer Geduld am Ende.

    Stadler und Schmidt drohen mit Rückforderungen, falls sich »Vorwürfe einer ungerechtfertigten *Bereicherung oder der Untreue« bewahrheiten sollten. Zudem stellten sich weitere Fragen zu Pensionsdirektzusagen und anderen AJS-Tochterfirmen.

    Die AJS-Spitze bestreitet, dass die verbandsinternen Vorgaben zu Gehältern auch für die gemeinnützige Gesellschaft bindend seien. Fehlende Unterlagen werde man nachreichen.

    https://www.mmnews.de/politik/145035...uehrungsclique

  9. #9
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    NGOs: So bereichern sich die Führungscliquen - 23. Mai 2020

    Mit Hungerkindern und toten Eisbären gehen Misereor, UNICEF, Greenpeace & Co. auf Spendenfang. Doch Millionen fließen erst mal in fürstliche Gehälter. Ein neuer Fall der Awo Thüringen ist Beispiel für schamlose Selbstbereicherung.



    Ein aktuell aufgedeckter Fall des thüringischen Landesverbands der Arbeiterwohlfahrt (Awo) offenbart erneut die schamlose Selbstbereicherung von vielen sogenannten Wohlfahrtsunternehmen.

    Im Zentrum der Kritik steht der Awo-Manager Michael Hack, Geschäftsführer der gemeinnützigen Awo-Gesellschaft Alten-, Jugend- und Sozialhilfe (AJS) sowie mehrerer anderer Awo-Gliederungen. Dem vorläufigen Prüfbericht zufolge kommt Hack auf ein Bruttojahresgehalt von mehr als 310 000 Euro. (Fast so viel wie Merkel)

    Zudem habe er eine "unangemessen" hoch vergütete *Altersteilzeit vereinbart, heißt es in dem Papier.

    Insgesamt entstünden bei der AJS-Führung Gehaltskosten von 860 000 Euro im Jahr plus weiterer Ausgaben für Dienstwagen und Dienstwohnungen, so die Kontrolleure.

    Berlin: Maserati für Treberhilfe-Chef

    Im Juni 2009 geriet der Dienstwagen des damaligen Geschäftsführers der Berliner Treberhilfe, Harald Ehlert, mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Radarkontrolle. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Dienstwagen um einen Maserati handelte, für den ein Fahrer in Vollzeit auf Kosten der Treberhilfe beschäftigt wurde.

    Ehlert verteidigte zunächst seinen Dienstwagen und Fahrer als angemessen. Später wurde von der Treberhilfe bekanntgegeben, der Maserati stehe zum Verkauf.

    Gleichzeitig wurde bekannt, dass Ehlert ein Jahresgehalt von 365.000 EUR bezog und eine von der gGmbH erworbene Villa am Schwielowsee für eine unter dem Marktpreis liegende Miete privat bewohnte. Außerdem soll Ehlert auf Rechnung der Treberhilfe lukrative Aufträge an Firmen vergeben haben, an denen er selbst beteiligt war.

    Kein Einzelfall

    Die folgende Aufstellung zeigt Gehälter von Vorständen und Geschäftsführern von Hilfsorganisationenund so genannter NGOs. Neben fürstlichen Zuwendungen gibt es oft noch üppige Beihilfen für die Altersvorsorge. Oftmals werden die Gehälter aus gutem Grund nicht konkret offengelegt, sondern in "Verwaltungskosten" verschleiert oder sonst irgendwie versteckt - wie z.B. bei Greenpeace. Hier betrugen die Verwaltungskosten im Jahr 2016 laut Geschäftsbericht 4,055 Mio. Euro.

    Auffällig ist, dass sich einige Hilfsorganisation bzw. NGOs gleich mehrere Vorstände halten, die ebenfalls üppig abkassieren. Bei Greenpeace Deutschland sind es Roland Hipp (Erster Geschäftsführer), Sweelin Heuss (Kommunikation und Fundraising) und Martin Kaiser (Kampagnen).

    Hinzu kommen bei vielen Organisationen natürlich noch hohe Werbungskosten, um Spenden zu erhalten. Bei Greenpeace waren es im Jahr 2016 z.B. 4,387 Miio. Euro.



    Greenpeace:

    Konkrete Zahlen zu den Einkünften des Vorstands verschleiert. Laut Hamburger Abendblatt von 2015 bezog eine damalige Geschäftsführerin über 113.000 Euro pro Jahr. Aktuell hat Greenpeace drei Geschäftsführer in Deutschland. Laut Geschäftsbericht 2016 betrugen die "Verwaltungskosten" über 4 Mio. Euro.

    Greenpeace-Jahresbericht 2016 PDF



    Welthungerhilfe:

    Vorstände und leitende Angestellte: bis 155.000 EUR

    Gesamtbezüge des Vorstands (4 Mitglieder) 2016: 420.000 EUR (inkl. 13. Monatsgehalt), Angeben alle brutto ohne gesetzlichen Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und Altersvorsorge

    Quelle: Jahresbericht 2016, S. 40: http://www.welthungerhilfe.de



    World-Vision:

    Zwei Vorstände zusammen: 261.000 EUR (Durchschnitt: 130.500 EUR)

    Quelle: Jahresbericht 2015, S. 74 https://www.worldvision.de (S. 38 im pdf)



    Misereor:

    Geschäftsführung (3 Mitglieder): 278.000 EUR (Jahr 2014: 273.000 EUR), alles brutto ohne gesetzlichen Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und betriebliche Altersvorsorge;

    Quelle: Jahresbericht 2015, S. 52 https://www.misereor.de PDF



    Brot für die Welt:

    Präsidentin: 116.787,90 EUR (zzgl. 55.292,60 EUR Versorgungsumlage und Beiträge zur Versicherung für Pfarrer und Kirchenbeamte)

    Zweiter Vorstand: 130.880,10 EUR (zzgl. 6.000,00 EUR Unterstützungskasse)

    Dritter Vorstand: 144.777,05 EUR;

    Quelle: Jahresbericht 2015, S. 78. https://www.brot-fuer-die-welt.de



    Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband:

    Präsident: 128.544,20 EUR (zzgl. 65.870,18 EUR Versorgungsumlage und Beiträge zur Versicherung für Pfarrer und Kirchenbeamte)

    Zweiter Vorstand: 130.809,56 EUR (zzgl. 6.000,00 EUR Unterstützungskasse)

    Dritter Vorstand: 139.399,99 EUR

    Quelle: Jahresbericht 2015, S. 78. https://www.brot-fuer-die-welt.de



    Plan Deutschland e.V.:

    103.000 EUR bis zu 160.000 EUR für Geschäftsführer (3 Mitglieder) (Jahr 2015: 98.000 EUR-160.000 EUR pro Geschäftsführer)

    die drei höchsten Gehälter zusammen: 449.562 EUR (428.846 EURi m Jahr 2015); alles brutto ohne gesetzlichen Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung;

    Quellen: Rechenschaftsbericht Jahr 2016, S. 56; https://www.plan.de

    Rechenschaftsbericht Jahr 2015, S. 56; https://www.plan.de/fileadmin



    SOS Kinderdorf:

    Die drei höchsten Jahresgehälter zusammen: 471.489,87 EUR (Durchschnitt also: 157.163,29 EUR),

    Quelle: Jahresbericht 2016, S. 22: http://www.sos-kinderdorf.de



    UNICEF Deutschland:

    Nach langer Suche im ausführlichen Geschäftsbericht und nicht im gewöhnlichen Jahresbericht gefunden: 151.700 EUR für den Vorstand. Bereichsleitung Marketing: 130.100 EUR. Bereichsleitung Finanzen: 124.600 EUR, sonstige Bereichsleiter: 119.800 EUR; alles brutto und ohne gesetzl. Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung und Altersvorsorge

    Quelle: ausführlicher Finanzbericht 2015, S. 9 (im pdf Seite 5):https://www.unicef.de



    Caritas, Beispiel Erzdiozöse München-Freising:

    Versteckt und fast unauffindbar auf der Internetzseite der Erzdiözese München-Freising: https://www.caritas-nah-am-naechsten...age032841.aspx

    Demnach erhalten allein die 5 höchstbezahlten Führungskräfte des Verbandes 483.149,23 EUR.

    Wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um die gesamte Caritas, sondern nur um den "Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V."



    Caritas Altenhilfe GGmbH, Berlin:

    Geschäftsführer Rainer Flinks richtete sich ein schickes Büro ein, ließ sich seine Geburtstagsparty und sein MBA-Studium bezahlen und erhöhte schließlich sein Gehalt um 60 Prozent (auf über 160.000 Euro). Die meisten Posten zeichnete er selbst ab.

    Quelle: www.focus.de



    DUH Gehälter: Die Verschleierungskünstler

    Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) ist eine der effektivsten Lobbyorganisationen des Landes. Wieviel Gehalt der Chef Jürgen Resch und Geschäftsführer Sascha Müller-Kraenner erhalten wird wohl aus gutem Grund verschwiegen.

    Von den Millionenspenden und staatlichen Zuschüsssen plus Abmahngebühren wird folgendes bezahlt, wie es im offiziellen Jahresbericht heißt:

    "Das Durchschnittsgehalt (Vollzeit) der tariflichen Mitarbeiter lag im Jahr 2017 bei 49.303 Euro, das Durchschnittsgehalt der außertariflichen Mitarbeiter betrug 110.334 Euro. Hinzu kommt eine betriebliche Altersvorsorge. Aus Gründen des Datenschutzes verzichtet die DUH auf die Veröffentlichung einzelner Gehälter."

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/145...ehrungscliquen


    Die Pandemie der Verantwortungslosigkeit (Asozial 92) : https://www.youtube.com/watch?time_c...ature=emb_logo

    Kollaps der AUTOBRANCHE! Autokauf abwarten! : https://opposition24.com/kollaps-der...kauf-abwarten/

    Durch Corona-Verordnung geschädigte Unternehmer und Selbständige gesucht : https://opposition24.com/durch-coron...ndige-gesucht/

    https://opposition24.com/finanzen/

    https://opposition24.com/

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