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Thema: RWE St. Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 28,27

  1. #1

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    RWE St. Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 28,27

    RWE steht auch bei den regenerativen Energien im Fokus. Der Energieerzeuger will
    sich ja zunehmend mehr auf die Energieerzeugung spezialisieren. Den meisten An-
    legern ist RWE durch die großen Tagebaue in der BRD bekannt. Dies ist wahrschein-
    lich aus heutiger Sicht nicht mehr richtig. Beim Kerngeschäft Energieerzeugung muss
    gesehen werden, dass neben der atomaren Stromerzeugung und fosilen Stromer-
    zeugung zunehmend jetzt die Erneuerbaren in den Vordergrund rücken. Für den
    Abschied aus der Kohleverstromung will der Staat ca. 2 Mrd. Euro an RWE zahlen.
    Einen ähnlichen Deal hat es auch schon für den mittelfristigen Atomausstieg gegeben.
    Ganz wird RWE kurzfristig noch nicht auf Braunkohle, Öl, und Gas verzichten können.
    Die Tagebaue könnten zukünftig andere Aufgaben für die Volkswirtschaft erledigen.
    Immer knapper werden Sand und Kies und sonstiges Schottermaterial aus den Tage-
    bauen für Straßenbau, Hausbau und industriellen Bau. Hier wird das jetzige Stand-
    bein sicherlich stark ausgebaut

    Noch wichtiger scheinen die rekultivierten Flächen nicht nur für Landwirtschaft
    sondern hier verstärkt für RWE auch für den Bau von Windrädern und Solar-
    anlagen zu sein. Ein großes Problem ist hier, dass der Strom bei Windkraft
    und Solar unregelmäßig anfällt und manchmal für Stromspitzen Alternativen
    da sein müssen. Bei der Speicherung der Energie wird teilweise auch auf den
    Rückstau von Wasser zurückgegriffen und bei Bedarf wieder verstromt. Diese
    Möglichkeiten gibt es leider nicht überall.

    Bei den Stromausgleichstationen könnte langfristig Wasserstoff eine große Rolle
    spielen. Bei Wasserstoff sollte die Gefährlichkeit nie aus dem Auge gelassen
    werden. Hier ist es sicherlich besser erst den Strom aus der Brennstoffzelle
    mit Wasserstoff zu erzeugen und dann den Verbrauchern für Haushalt und
    Auto zur Verfügung zu stellen. Hier scheint der Sicherheitsaspekt für RWE zu
    sprechen. Ein großer Konzern hat hier andere Möglichkeiten die Spitzen bei
    der Stromerzeugung in Wasserstoff umzuwandeln und wenn nötig wieder zu
    verstromen. Die Versuche sind hier schon weit fortgeschritten.

    Also RWE steht auch stark bei den regenerativen Energien im Fokus.

    Die Diversifikation des International breit aufgestellten Unternehmens kann
    für die Anleger auch eine Rolle spielen. Die große Beteiligung an der E.ON
    sollte hier auch nicht übersehen werden.

    Hier handelt es sich um eine Unternehmung, die eigentlich wenig mit Krieg
    und Gewalt zu tun hat. Strom wird in der Zukunft immer mehr gebraucht.

    RWE kann sicherlich auch bei der Gasversorgung auf gute Verträge und Ver-
    bindung zur Gazprom zurückgreifen.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    selber entscheiden.

  2. #2
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Kohle Tagebergwerk Dyno Nobel Blasting: Viel Spaß beim Sprengen!

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    RWE steht auch bei den regenerativen Energien im Fokus. Der Energieerzeuger will
    sich ja zunehmend mehr auf die Energieerzeugung spezialisieren. Den meisten An-
    legern ist RWE durch die großen Tagebaue in der BRD bekannt. Dies ist wahrschein-
    lich aus heutiger Sicht nicht mehr richtig. Beim Kerngeschäft Energieerzeugung muss
    gesehen werden, dass neben der atomaren Stromerzeugung und fosilen Stromer-
    zeugung zunehmend jetzt die Erneuerbaren in den Vordergrund rücken. Für den
    Abschied aus der Kohleverstromung will der Staat ca. 2 Mrd. Euro an RWE zahlen.
    Einen ähnlichen Deal hat es auch schon für den mittelfristigen Atomausstieg gegeben.
    Ganz wird RWE kurzfristig noch nicht auf Braunkohle, Öl, und Gas verzichten können.
    Die Tagebaue könnten zukünftig andere Aufgaben für die Volkswirtschaft erledigen.
    Immer knapper werden Sand und Kies und sonstiges Schottermaterial aus den Tage-
    bauen für Straßenbau, Hausbau und industriellen Bau. Hier wird das jetzige Stand-
    bein sicherlich stark ausgebaut

    Noch wichtiger scheinen die rekultivierten Flächen nicht nur für Landwirtschaft
    sondern hier verstärkt für RWE auch für den Bau von Windrädern und Solar-
    anlagen zu sein. Ein großes Problem ist hier, dass der Strom bei Windkraft
    und Solar unregelmäßig anfällt und manchmal für Stromspitzen Alternativen
    da sein müssen. Bei der Speicherung der Energie wird teilweise auch auf den
    Rückstau von Wasser zurückgegriffen und bei Bedarf wieder verstromt. Diese
    Möglichkeiten gibt es leider nicht überall.

    Bei den Stromausgleichstationen könnte langfristig Wasserstoff eine große Rolle
    spielen. Bei Wasserstoff sollte die Gefährlichkeit nie aus dem Auge gelassen
    werden. Hier ist es sicherlich besser erst den Strom aus der Brennstoffzelle
    mit Wasserstoff zu erzeugen und dann den Verbrauchern für Haushalt und
    Auto zur Verfügung zu stellen. Hier scheint der Sicherheitsaspekt für RWE zu
    sprechen. Ein großer Konzern hat hier andere Möglichkeiten die Spitzen bei
    der Stromerzeugung in Wasserstoff umzuwandeln und wenn nötig wieder zu
    verstromen. Die Versuche sind hier schon weit fortgeschritten.

    Also RWE steht auch stark bei den regenerativen Energien im Fokus.

    Die Diversifikation des International breit aufgestellten Unternehmens kann
    für die Anleger auch eine Rolle spielen. Die große Beteiligung an der E.ON
    sollte hier auch nicht übersehen werden.

    Hier handelt es sich um eine Unternehmung, die eigentlich wenig mit Krieg
    und Gewalt zu tun hat. Strom wird in der Zukunft immer mehr gebraucht.

    RWE kann sicherlich auch bei der Gasversorgung auf gute Verträge und Ver-
    bindung zur Gazprom zurückgreifen.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    selber entscheiden.

    Viel Spaß beim Sprengen:

    https://youtu.be/3TPDLWOFP-o

    https://youtu.be/paoQ74yss0U

    https://youtu.be/CmegwIOvfdA

    https://www.youtube.com/results?sear...Nobel+Blasting

    https://www.youtube.com/channel/UCs8...Fl-Oim2Gvl1evQ

    https://www.google.de/search?q=Viel+...hrome&ie=UTF-8

    https://www.google.de/search?q=Dyno+...&bih=952&dpr=1


    Joe l'Implacabile - Dynamite Joe : https://youtu.be/u3VNQwfmU5M?t=2610

    https://youtu.be/u3VNQwfmU5M

    https://www.youtube.com/watch?v=u3VNQwfmU5M

    Ein Mann wie Dynamit : https://youtu.be/q7eMeh9Sju0

    https://www.youtube.com/results?sear...n+mit+Dynamite

  3. #3

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Euro 28,27- 28,31

    Ein Mann aus Dynamit muss der Vorstand von RWE Herr Schmitz wahrscheinlich
    sein. Ansonsten ließe sich so ein schweres Schiff wahrscheinlich nicht lenken. Zur
    Zeit ist die Lage für RWE auch nicht auf allen Gebieten einfach. Die starke Ver-
    bundenheit mit der Gazprom und die Embargo-Politik der USA machen hier die
    Zusammenarbeit nicht gerade einfach. Beide Unternehmungen haben hier wenig
    mit Krieg zu tun. So gesehen beide Opfer der Politik.

    Wahrscheinlich sieht Luis auch ein wenig Zündstoff in den fundamentalen Zahlen
    der RWE-Gruppe. Hier muss zuerst gesehen werden, dass durch die Aufspaltung
    und Abgabe von großen Geschäftsbereichen viel Umsatz weggefallen ist. Weiter
    kostet auch der mittelfristige Ausstieg aus der Atomkraft viel Geld und in der
    Zukunft bestimmt noch Abschreibungen. Überall gibt es hier noch sehr große Auf-
    gaben zu erledigen. Und Nebenbei müssen auch noch die Aktionäre bei der Stange
    gehalten werden, durch eine wenigstens kleine Dividende.

    Dies alles Geschriebene scheint nebensächlich zu sein, wenn der geringe
    Firmenwert von 16,3 Mrd. Euro gesehen wird. Wahrscheinlich könnte Blackrock,
    Berkshire Hathaway oder sogar Gazprom RWE zum Mittagessen schlucken.

    Hier geht es sich um die Zukunftsperspektiven. Ohne Strom wird in der mittel-
    und langfristigen Zukunft wenig laufen. Und gerade die vielen anderen Stand-
    beine bei RWE scheinen für die Zukunft noch Interessanter zu sein.



    Luis hat wahrscheinlich wie immer recht, wenn er sagt, mit Herz und Verstand
    investieren.

  4. #4
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    Wohin die Reise ?

    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Ein Mann aus Dynamit muss der Vorstand von RWE Herr Schmitz wahrscheinlich
    sein. Ansonsten ließe sich so ein schweres Schiff wahrscheinlich nicht lenken. Zur
    Zeit ist die Lage für RWE auch nicht auf allen Gebieten einfach. Die starke Ver-
    bundenheit mit der Gazprom und die Embargo-Politik der USA machen hier die
    Zusammenarbeit nicht gerade einfach. Beide Unternehmungen haben hier wenig
    mit Krieg zu tun. So gesehen beide Opfer der Politik.

    Wahrscheinlich sieht Luis auch ein wenig Zündstoff in den fundamentalen Zahlen
    der RWE-Gruppe. Hier muss zuerst gesehen werden, dass durch die Aufspaltung
    und Abgabe von großen Geschäftsbereichen viel Umsatz weggefallen ist. Weiter
    kostet auch der mittelfristige Ausstieg aus der Atomkraft viel Geld und in der
    Zukunft bestimmt noch Abschreibungen. Überall gibt es hier noch sehr große Auf-
    gaben zu erledigen. Und Nebenbei müssen auch noch die Aktionäre bei der Stange
    gehalten werden, durch eine wenigstens kleine Dividende.

    Dies alles Geschriebene scheint nebensächlich zu sein, wenn der geringe
    Firmenwert von 16,3 Mrd. Euro gesehen wird. Wahrscheinlich könnte Blackrock,
    Berkshire Hathaway oder sogar Gazprom RWE zum Mittagessen schlucken.

    Hier geht es sich um die Zukunftsperspektiven. Ohne Strom wird in der mittel-
    und langfristigen Zukunft wenig laufen. Und gerade die vielen anderen Stand-
    beine bei RWE scheinen für die Zukunft noch Interessanter zu sein.


    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Luis hat wahrscheinlich wie immer recht, wenn er sagt, mit Herz und Verstand
    investieren.
    HuppertzR,

    investiert, haben wir alle.

    Das ist nicht die Frage, wo investiert und auch investiert bist.

    Sondern, was beunruhigt, wenn alle Politiker von Welt,
    plötzlich von Frieden sprechen, den dazu beschwören,
    wie Prediger von der Kanzel, ja dann, sollten alle Alarmglocken schrillen

    Die Wirklichkeit ist die, an allen Ecken dieses Welt brennt irgendwo ein Feuer,
    nicht nur in der Natur, sondern politisch.

    In meiner Jugend habe ich gelesen, nach dem Jahr 2000,
    reden alle Politiker von Frieden, reden und sprechen laut darüber,
    ja denn, sei der Krieg nicht mehr fern.

    Diese Kriegsbeschreibung sagt noch aus, nach dem Jahr 2000,
    arbeitet die Menschheit, verstärkt am künstlichen Menschen.

    Die Anzeichen von Krieg verdichten sich immer mehr,
    das könnte der Menschheit das Genick brechen,
    danach brauchst auch keine Rente und Pension mehr,
    und Aktien, kommen schlagartig aus der Mode.

    https://www.google.de/search?q=Proph...hrome&ie=UTF-8

    Absturz bei Teheran: Ursachen und Folgen des mutmaßlichen Abschusses von Flug 752

    Noch schwieriger sei es aber für die Menschen in der Islamischen Republik, sagt der Sohn iranischer Eltern.

    "Die Iraner bekommen seit Tagen Nachrichten, die Ihnen Angst machen, dass ein Krieg unmittelbar ausbricht. Diese Situation ist unerträglich."

    https://web.de/magazine/politik/usa-...g-752-34333480


    Und genau hierdrin liegt der Grund der Kriegsgefahr:

    Heiko Maas: Kriegsgefahr wegen Nahost-Konflikt ist vorerst gebannt
    Die unmittelbare Kriegsgefahr, die es in den vergangenen "ganz konkret" gegeben, ist vorerst gebannt, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Freitag in Brüssel. Der Irak dürfe nicht zum Schauplatz einer Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran werden, sagte Maas weiter.

    https://web.de/magazine/politik/usa-...g-752-34333480

    Ergo: misstraue generell den Politiker, die so was Aussagen, wenn Sie das nicht besser wissen, dann sollten Sie lieber dazu Schweigen.

    BAYERNS BERÜHMTESTER SEHER - Aktualisiert: 07.01.2020:

    Unsichtbares Land - Auf den Spuren von Alois Irlmaier : https://youtu.be/XIxCTSy7Dw0

    Prophezeiungen für das Jahr 2020: Sagte Alois Irlmaier den Dritten Weltkrieg voraus?

    Alois Irlmaier: Sagte Bayerns berühmtester Seher für 2019 den Klimawandel und den Brand von Notre-Dame voraus? Und: Prophezeite er einen Krieg für 2020?
    Im Netz werden bereits die Prophezeiungen für das Jahr 2020 diskutiert.

    Sagte der bayerische Seher Alois Irlmaier eine herannahende Apokalypse voraus?
    Prophezeite Irlmaier den Brand von Notre-Dame und den Klimawandel für 2019?

    Er ist schon seit 60 Jahren tot. Aber noch immer sorgen die Prophezeiungen von Bayerns bekanntestem "Seher" Alois Irlmaier (1894 bis 1959) für Diskussionen. Der Brunnenbauer und Rutengänger soll Zeitgenossen verblüffend genau die Zukunft vorhergesagt haben. Laut der tz ist er "der berühmteste Seher Bayerns". 1928 soll Alois Irlmaier seine ersten Visionen gehabt haben. Von 1947 bis 1957 beschrieb der brave Brunnenbauer immer wieder eine sich anbahnende Katastrophe: Der 3. Weltkrieg stehe bevor und damit „verheerende nukleare und chemische Schläge“. Lassen Irlmaiers Prophezeiungen auch Schlüsse auf das Jahr 2020 zu?

    https://www.merkur.de/welt/prophezei...s-5984182.html


    Wohin die Reise???? : https://youtu.be/5FMdMxgnvSQ


    https://upload.wikimedia.org/wikiped...g_-_book_4.pdf

    Käthe Kollwitz Nie wieder Krieg.jpeg:
    https://www.google.de/search?q=Nie-w...64x1JVM:&vet=1
    https://www.google.de/search?q=K%C3%...hrome&ie=UTF-8
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von Luis (11.01.2020 um 00:45 Uhr)

  5. #5

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs steigend

    Die weltweite Politik bleibt schwierig zu beurteilen. Auch heute gibt es leider noch
    die großen Machtblöcke. Es wäre zu einfach nur noch Ost und West zu sagen. Mittler-
    weile ist China auch ein Machtblock nicht nur in militärischer Hinsicht. Und da kommen
    leider noch die vielen Ölstaaten ins Spiel. Ohne Öl läuft heute auch sehr wenig in der
    Welt. Die US-Amerikanische Wirtschaft konnte sich durch die Expansion der eigenen
    Ölförderung unabhängiger von den Golfstaaten machen. Nur leider die Europäer
    haben die Möglichkeiten nicht und sind hier auf Verderb von Ölstaaten abhängig.
    Gerade die Europäer hatten als Ausgleich hier auf die Kohleverstromung gesetzt.
    Dieses Standbein der Kohleverstromung wurde aufgrund zu starker Schadstoff-
    emissionen zur Aufgabe verurteilt. Als Alternative wurde hier die Erneuerbaren ins
    Spiel gebracht.

    Es ist bestimmt nicht richtig, wenn 2019 mit nur 276 Windanlagen und 940 Mega-
    wat, die Installation auf den geringsten Stand seit 10 Jahren eingebrochen ist.
    Bei der genannten Zahl muss noch gesehen werden, dass viele Windräder 2019
    altersbedingt vom Netz gegangen sind. Wie ernst meint die Politik und die Ge-
    sellschaft es mit den Erneuerbaren. Es wird bestimmt mehr als ein Schlagwort
    sein, wenn geschrieben wird, dass die RWE mehr im Ausland in die Erneuerbaren
    investiert als im Heimatland.

    Vor dem Hintergrund, dass der deutsche Staat RWE wahrscheinlich eine Summe
    von 2 Mrd. Euro für den langfristigen Ausstieg a. d. k. zahlen wird, kann im Gegenzug auch verlangt werden, dass ein Teil dieses Geldes in die Erneuerbaren
    fließt. Beim RWE sind bekanntlich aus staatlicher Sicht auch viele Kommunen
    im Boot. Der deutsche Staat fördert die Investitionen in die Erneuerbaren und
    selbst die EU will in den nächsten 10 Jahren ein gewaltiges Investitionsprogramm
    auflegen. Es scheint jetzt mehr als beunruhigend zu sein, wenn RWE 2020 noch
    weniger Windräder in Betrieb nehmen wird, als im Jahre 2019.

    Die Begehrlichkeiten aus der Industrie, dass der deutsche Staat mit Subventionen
    auf bestimmten Gebieten helfen soll, haben hier nicht nur aus EU-Rechtlichen-
    Gründen Grenzen.

    Die Politik versucht immer das Machtbare möglich zu machen. Wunder gibt es
    leider selten.

    Alle Menschen können zu einer guten Friedenspolitik beitragen. Hier kann sicher-
    lich über die gegangenen Wege gestritten und debattiert werden.


  6. #6

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 29,12-2914 steigend

    Wohin geht die Reise des RWE Börsenkurses? Der Konzern könnte aus strategischer
    Sicht immer wertvoller werden.

    Nach der Ankündigung der Bundesregierung, dass dem Konzern wahrscheinlich
    2 Mrd. Euro für den Ausstieg aus der Braunkohle zufließen, kommt auch von der
    EU noch ein Glückslos. Die EU möchte für die europäischen Kohleregionen und
    hier die Firmen einen Milliardenfonds auflegen. Allerdings dürfe mit diesem Geld
    kein Atomstrom oder der Ausstieg gefördert werden.

    RWE ist sicherlich auf einem richtigen Weg.


  7. #7

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 29,53

    Warum heute die RWE Aktie kaufen. Oft wird im Anlegerforum beschrieben, dass
    wegen der Dividendenrendite keine Aktie gekauft werden soll. Hier geht es sich
    um den zukünftigen Weg einer Firma bei der Energieerzeugung. RWE plant hier
    als Stromerzeuger mittelfristig einen Weg, der voll auf die Erneuerbaren abzielt.
    Selbst die regenerativen Energien werden mit einbezogen. Niemand der Bürger
    und Verbraucher zweifelt an diesem zukünftigen Weg.

    Die Tagebaue werden in der Wertschöpfung eine andere Rolle spielen. Die ver-
    schiedenen Sande und Schottergesteine haben bereits heute vielfältige Aufgaben
    in der Wirtschaft. Abseits der Kohle gibt es genügend Aufgaben. Selbst die Kohle-
    filter dienen nicht der Verbrennung.

    Nur durch den stetigen Ausbau der Windenergie und Solarenergie kann der zu-
    künftige Energiebedarf kostengünstig bereitgestellt werden. Heute müssen noch
    Firmen wie Gazprom helfen, dass der Primärenergiebedarf gedeckt werden kann.
    Auch durch die Nutzung der rekultivierten Tagebauflächen kann RWE viele Flächen
    für Windräder bereitstellen.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    selber entscheiden.


  8. #8
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    Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie! - 12.01.2020

    https://www.youtube.com/watch?v=KtGz4-W3twk


    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Warum heute die RWE Aktie kaufen. Oft wird im Anlegerforum beschrieben, dass
    wegen der Dividendenrendite keine Aktie gekauft werden soll. Hier geht es sich
    um den zukünftigen Weg einer Firma bei der Energieerzeugung. RWE plant hier
    als Stromerzeuger mittelfristig einen Weg, der voll auf die Erneuerbaren abzielt.
    Selbst die regenerativen Energien werden mit einbezogen. Niemand der Bürger
    und Verbraucher zweifelt an diesem zukünftigen Weg.

    Die Tagebaue werden in der Wertschöpfung eine andere Rolle spielen. Die ver-
    schiedenen Sande und Schottergesteine haben bereits heute vielfältige Aufgaben
    in der Wirtschaft. Abseits der Kohle gibt es genügend Aufgaben. Selbst die Kohle-
    filter dienen nicht der Verbrennung.

    Nur durch den stetigen Ausbau der Windenergie und Solarenergie kann der zu-
    künftige Energiebedarf kostengünstig bereitgestellt werden. Heute müssen noch
    Firmen wie Gazprom helfen, dass der Primärenergiebedarf gedeckt werden kann.
    Auch durch die Nutzung der rekultivierten Tagebauflächen kann RWE viele Flächen
    für Windräder bereitstellen.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    selber entscheiden.


    Der große Finanz-Crash – Das Ende der Demokratie!!!

    Unendliches Wachstum in einem endlichen Raum führt zum Kollaps. Diese simple Logik scheint in unserer Zeit kaum noch vermittelbar und das hat seinen Grund. Sobald Gier ins Spiel kommt, setzt der Verstand aus und da spielt es dann keine Rolle mehr, dass die Folgen dieses Denkens erstens längst überall zu erkennen sind und zweitens jedem auf diesem Globus schaden werden. Wir alle sind auf einer Titanic, die im All ihre Runden dreht und wenn diese Titanic absäuft, wird es keine Überlebenden geben.

    https://youtu.be/KtGz4-W3twk

  9. #9

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 29,13, die Konsolidierungsphase

    Leider ist es so, wie von Luis richtig beschrieben; die Gier zu schnell reich zu
    werden, kann leider Unternehmungen in den Ruin treiben. Früher sprachen die
    Fachleute auch davon, dass die Unternehmungen ein kontinuierliches Wachstum
    haben müssen. Dies hängt indirekt mit einer richtigen Finanzplanung bei jeder
    Unternehmung zusammen. RWE scheint hier auch ein Vorzeigeunternehmen zu sein,
    dass sich relativ schnell auf die verändernden Bedingungen und Erfordernisse
    einstellt.

    Besonders ist hier auch zu nennen der Wandel in der Autoindustrie. Niemand
    hätte vor 10 Jahren gedacht, dass die Elektrifizierung bei den Automarken so
    schnell voranschreitet. Deshalb ist es eben für einen Energieerzeuger wie RWE
    wichtig im Verbund mit anderen Unternehmungen hier Prioritäten zu setzen.
    Der Ausbau der vielen Stromzapfsäulen schreitet gut mit RWE voran. Hier ist
    also keine wirkliche Gier zu sehen. Hier geht es sich um eine gesellschaftlich,
    ökonomische Notwendigkeit. Jeder der Mitbürger in der Welt kann den Klima-
    wandel erkennen und sieht hier die Notwendigkeit zur Umkehr in eine bessere
    Richtung.

    Auch beim Aktienkurs sollten die Anleger keine zu großen Wunder erwarten.
    Bei den Aktienunternehmungen kommt es sich nicht auf schnelle Kursgewinne
    an. Sondern hinter den Kursgewinnen muss die Erkenntnis der Anleger stehen,
    dass das jeweilige Unternehmen richtig im Markt liegt und für die Gesellschaft
    von Bedeutung ist. Erst in der Langfriststrategie zeigt sich die Gesamtrendite
    einer jeden Anlage.

    Für die Normalverbraucher und Anleger ist auch wichtig, dass genügend Aktien
    einer Unternehmung am Tag gehandelt werden. Jeder von uns könnte einmal
    kurzfristig schnell Geld brauchen und daher ist die Volatilität einer Aktie auch
    sehr wichtig.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    immer selber entscheiden, ob der jeweilige Wert ins Depot passt.

    Viel Glück bei der Anlage!

  10. #10

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    RWE, Kurs Euro 30,89, 21.01.2020 13 28, Kenn-Nr. 703712

    Legt der Energiegigant eine Verschnaufpause im Kurs hin?

    In naher Zukunft wird sicherlich nach der vollen Eingliederung von Innogy in den
    E.ON-Konzern eine Rückübertragung von Unternehmensteilen der Stromerzeugung
    -hier der Erneuerbaren- an den RWE-Konzern erfolgen. Die jetzige Übergangsphase
    scheint ein wenig wie eine Bremse zu wirken.

    Die BRD scheint es mit einem großen Windpark in Schleswig-Holstein vorzumachen.
    Hier ist ein Projekt der Enerparc AG, welches sich im Besitz des Bundes befindet, in
    der Projektplanung für einen 42 Megawatt Energiepark der jährlich 38 Gigawatt
    Strom erzeugen soll. Dieser Strom soll direkt in das Bahnnetz fließen. Die Bahn
    würde ca. 1000 Gigawatt im Jahr an Strom verbrauchen. Dies entspräche dem
    Verbrauch der Stadt Hamburg. Die BRD hat bekanntlich viele Großstädte.

    Wahrscheinlich wird RWE die zukünftigen Investitionsleistungen die nötig sind,
    um bei den Erneuerbaren am Ball zu bleiben, gar nicht mehr alleine tragen können.
    Nur wenn der Bund, die Länder und die Kommunen gemeinsam die großen Projekte
    mit in Angriff nehmen, können die gewaltigen Kapitalbeträge aufgebracht werden.

    Die großen rekultivierten Flächen in den Tagebauen können wahrscheinlich auch
    für Solarprojekte zur Verfügung gestellt werden. Hier kann RWE kostengünstig
    auf eigene Flächen zukünftig und jetzt zugreifen.

    Hier liegt auch direkt die Antwort auf die Frage, was nach den Tagebauen für die
    Menschen kommt. Für die Mitarbeiter von RWE gibt es viele neue Aufgaben in den
    Tagebauen.

    So gesehen muss das kommende Geld des Bundes und der EU auch als eine An-
    schubleistung gesehen werden.

    Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger müssen
    selber entscheiden.

    PS: Natürlich wird auch das Gas der Gazprom gebraucht.

  11. #11

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Aktie weiter im Aufwind

    Beim Thema Aufwind werden vielen Freunden von RWE die Kühltürme einfallen. In
    der Ukraine und in Japan wurde ein Sarkophag über die hochgegangenen Reaktoren
    gezogen.

    Natürlich die Kohlekraftwerke in der BRD und weltweit stoßen bekanntlich neben
    Wasserdampf auch erhebliche Schadstoffe aus. Wird es wirklich in der BRD bis zum
    Jahr 2020 ganz ohne Kohle zur Stromerzeugung gehen? Wahrscheinlich nur der
    Wunschtraum hier, die CO 2 Mengen zu reduzieren.

    Ob es heute schon Möglichkeiten gibt, über die Kühltürme Schutzhauben anzubringen
    und den Wasserdampf mit den schädlichen Emissionen abregnen zu lassen. Natür-
    lich wird dies ein großer Kostenfaktor sein. Jedoch der CO 2 Handel für den alle
    Energieerzeuger -Kohle- heute in der BRD bezahlen müssen, kostet auch viel Geld.
    Warum also nicht dieses Geld für Schutzhauben ausgeben und so die unerwünschten
    Bestandteile des Ausstoßes auffangen. RWE hat sicher hier schon viel Pilotarbeit
    geleistet und wird diese Angelegenheit sehr ernst nehmen. RWE wird sich weiter
    der Umwelt verpflichtet fühlen und hier in kurzer Zeit neues auf den Weg bringen.

    Bei den Generatoren ist ja heute bereits vieles möglich. Wird es in der Zukunft
    möglich sein, bis zu 10 Generatoren nebeneinander zu stellen. Das Thema Flieh-
    kraft ist schon verschiedentlich gescheitert, weil die starken Lager die Belastung
    noch nicht aushalten. Auch hier bleibt die Entwicklung nicht stehen. Hier gilt
    wahrscheinlich, dass die nachgelagerten Massegewichte vieles in Bewegung
    bringen werden. Auch heute werden die Generatoren mit Öl oder Gas vorweg
    angeworfen um später beim Betrieb auf Braunkohle umzustellen. Das Gegenlaufen
    der einzelnen Generatoren kann eines ausgleichen; leider sind noch viele Probleme
    nicht gelöst. Die bisherigen Großversuche haben nur gezeigt, dass fast kleine
    Erdbeben ausgelöst werden. Dies könnte jetzt ein Beitrag aus Utopia sein. Wer
    kennt hier die Zukunft?

  12. #12

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs Euro 31,13 steigend

    RWE der Energiegigant auf der Suche nach neuen Wegen.

    Ein Energiegipfel der Energieerzeuger in NRW -BRD- wird sicher für alle Betroffenen
    etwas bringen. Kein Firmenmitglied und auch kein Verbraucher kann sich hier wirk-
    lich von Entscheidungen abkoppeln.

    Den CO 2 Ausstoß zu verringern ist sicherlich nach wie vor ein Anstoß für die Debatte.
    Ganz so schnell können die Kraftwerke -2020- also bestimmt nicht abgestellt werden.
    Bis dahin gilt es wirklich zu überlegen, ob mit Hilfe von Schutzhauben der schadstoff-
    haltige Wasserdampf nicht abgeregnet werden kann. Die Mitarbeiter von RWE und
    auch die Verbraucher haben ein Recht auf Innovation in der Entwicklung.

    Trotzdem muss jetzt schon für eine neue Zukunft gedacht werden. RWE hat an den
    Tagebauen gewaltiges Potential für Wirtschaftswachstum liegen. Oft wird hier fest-
    gestellt, dass die Unternehmungen die Beton herstellen, oft viel zu weite Strecken
    fahren müssen, um an den günstigen Sand zu kommen. Warum also nicht an allen
    Tagebauen für die Zukunft und jetzt günstige Sanddepots einrichten. Warum sollte
    RWE nicht in der Zukunft noch mehr Kooperationen mit Betonfertigungsfirmen ab-
    schließen. RWE hat heute schon in den Tagebauen günstige Infrastruktur durch
    schwere Transportfahrzeuge. Selbst Bagger und Raupen stehen zur Verfügung.
    Hier warten die Mitarbeiter auf neue Aufgaben in der Zukunft. Selbst Betonfertig-
    teile können wahrscheinlich nirgendwo anders besser hergestellt werden, als
    am Rande der Tagebaue. Auch für den Straßenbau könnte RWE für die Zukunft
    erhebliches Potential stellen. Deshalb, RWE hat auf vielen Gebieten eine gute Zu-
    kunft. Der Kohlegipfel sollte sich auch ein wenig mit einer verbesserten Zukunft
    der Kohle auseinandersetzen; also hier einer Zukunft, wo die schädlichen Schad-
    stoffe zu 100 % erstmal abregnet werden.

    PS: Die Gazprom bleibt ein wichtiger Faktor bei der Verstromung aus Gas.

  13. #13

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Kurs 31,45 24.01.2020 9 33 steigend

    Insider kauft weiter RWE-Aktien.

    Vieles spricht zur Zeit weiter für einen Kauf der Aktie. In der Zukunft wird Land
    immer knapper werden. RWE bleibt einer der größten Landbesitzer in der BRD.
    Nach der Rekultivierung großer Flächen muss immer entschieden werden, was
    mit den Flächen passiert. Auch in der Zukunft werden diese Flächen wieder dem
    Agrar-Sektor -Landwirtschaft und Forstwirtschaft- zugeführt. Natürlich stehen
    diese Flächen auch für Windenergie und Solarenergie zur Verfügung. Wichtig
    ist hier, dass auch neue Industrieparks und Wohnparks auf den rekultivierten
    Flächen entstehen könnten. Hier gilt auch, dass der Buchwert der Aktie nur
    schwer in der Bilanz zu ersehen ist. Die Wertschöpfungskette bei RWE ist sehr
    groß und konnte nur teilweise in den Vorberichten beschrieben werden. Vom
    Bausektor über Chemieerzeugung bis zur Energieerzeugung und Vermarktung
    hat RWE viele zusätzliche wachsende Bereiche also Wertschöpfungsketten.

    Auch RWE weiß, dass eine Zukunft bei einer guten Ausbildung der heutigen
    Jugendlichen liegt. In den Ausbildungszentren werden die Jugentlichen auf die
    zukünftigen Aufgaben im RWE-Konzern herangeführt. Schlagwort: Jungend
    forscht und entwickelt.

    Warum sollten also nicht hinter den Ausbildungszentren von RWE auch zu-
    nehmend Entwicklungszentren stehen. Die kleinen Modelle, wo 10 Generatoren
    nebeneinander stehen, sind wahrscheinlich auf dem Reißbrett schon Wirklichkeit.
    In kleinen Versuchsanlagen ist es sicherlich einfacher Fliehkraft und Masse in
    eine geordnete Bahn zu bringen. Ganz ohne Energiezufuhr wird es bekanntlich
    nie gehen. Den Wirkungsgrad der vielen Anlagen weiter zu steigern, bleibt also
    auch Zukunft.

    Die Herzensangelegenheit aller Bürger wird sicherlich sein, dass die sogenannten
    Drecksschleudern bald die nötigen Hauben erhalten, um die schädlichen Abgas-
    dämpfe in langen Kolonnen abregnen zu lassen. Auch hier wird es wahrscheinlich
    erst die Jungend den älteren Forschern vormachen müssen, um zum Erfolg
    zu kommen. Den Kopf in den Sand stecken, geht hier bekanntlich auch nicht. Beim
    gewünschten Ausstieg aus den Fossilen, gibt es noch viele Wen und Aber, auf die
    es heute noch keine gute Antwort gibt.

    Nun wieder zum wichtigen Thema Börsenkurs. Der Börsenwert der Unternehmung
    ist mit ca. 575 Mio. Stammaktien und mit 39 Mio. Vorzugaktien unterlegt. Dies ist
    für ein Unternehmung dieser Größenordnung sehr wenig. Was treibt hier unter
    anderem den Kurs? Es sind auch wieder die vielen Mitarbeiter von RWE, die sich
    mit dem Unternehmen voll identifizieren und über Aktien an der Unternehmung
    beteiligt sind. Wenn ein Insider aus dem Aufsichtsrat auch jetzt noch ständig
    Aktien hinzukauft, braucht dies auch nicht gegen die Aktie zu sprechen. Auch die
    öffentliche Seite der Staat bleibt der Unternehmung als Ankeraktionär treu.

    Wer von den Anlegern hat noch Bedenken?

    Bund wird RWE und Mitarbeiter mit fast 3 Mrd. Euro unter die Arme greifen. Die
    EU stellt sogar Hilfen im Billionenbereich für den Kohlebereich in Aussicht



    Dies ist natürlich keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung für die Aktie. Die Anleger
    müssen selber entscheiden.

  14. #14

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    RWE, Kenn-Nr. 703712, Bleibt Aktie im Aufwärtskanal

    Die Ankündigung von Vorstandschef Schmitz sich im Jahre 2021 aus dem operativen
    Geschäft des RWE-Konzerns zurückziehen zu wollen, sollte die Anleger zum Nachdenken
    zwingen. Meistens geht mit solchen Ankündigungen auch die Nennung eines ge-
    eigneten Kandidaten für die Nachfolge einher. Die Begründung, dass er sich nicht
    mit einer weiteren Internationalisierung anfreunden kann, mag ein Seitenhieb auf
    die Großinvestition in den USA gewesen sein. Natürlich ist dies eine reine Vermutung.
    Die Anleger warten sicherlich auf die Nennung des neuen Kronprinzen an der Spitze
    von RWE. Dies wird bestimmt eine schwierige Aufgabe für den Aufsichtsrat sein.
    Normalerweise sucht hier RWE geeignete Leute aus den eigenen Reihen. Dem guten
    Lauf der Aktie sollte diese Ankündigung, die zwar bedauerlich ist, nichts anhaben.

    Die Chefin der RWE-Ökostromsparte regt einen runden Tisch für den weiteren Aus-
    bau der Windenergie an. Die Kritik der Umweltverbände, dass sich hier RWE bei
    der Verschleppung von Windenergieanlagen-Projekten zunehmend auf gesetzliche Hemnisse beruft, ist wahrscheinlich nur teilweise richtig. RWE hat genügend freie
    Flächen in den rekultivierten Tagebauen -die auch in Windzonen liegen-, die für
    Windräder geeignet wären. Durch die Neuordnung von Innogy scheint hier viel ins
    Stocken geraten zu sein. Hier sollten zuerst einmal die eigenen Hausaufgaben ge-
    macht werden, bevor ein runder Tisch gebildet wird. Die Politik, Kommunen und die
    Verbraucher sind nicht zuständig für die Entwicklungsarbeit bei RWE. Von RWE kann
    keiner sagen, dass die EU und die BRD nicht die Fördertöpfe breit geöffnet hat, für
    zukünftige Investitionen in den Erneuerbaren Energien. Die gesetzlichen Rahmen-
    bedingungen, wo Windräder plaziert werden dürfen, sind ja im Vorhinein bekannt
    oder hier hätten sich die Verantwortlichen informieren können. Der Wirtschafts-
    minister ist doch nicht für Management-Aufgaben zuständig?

    Hier zeigt sich auch einmal mehr, dass die Kritik von außen, dass es manchmal bei
    RWE wie in ein Behörde zugeht, in bestimmten Fällen berechtigt ist. Es scheint
    hier wirklich nicht am Geld zu liegen.


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