DAX30
Gold
Brent Oil
EUR/USD
+ Auf Thema antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 34 bis 51 von 51

Thema: Coronavirus

  1. #34
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    China: Ein Virus bedroht das System - 08.02.2020

    Zitat Zitat von NewBeing Beitrag anzeigen
    Ich glaub das Schlimmste haben wir hier eh überstanden
    Glauben heißt nichts wissen!


    Die Führung lebt von der Kontrolle – jetzt gerät sie außer Kontrolle.

    von Andreas Schwarz

    1,4 Milliarden Menschen. Der bevölkerungsreichste und flächenmäßig viertgrößte Staat der Erde. Ein paar Dutzend Volksgruppen, Ethnien und Sprachen. Ein Wirtschaftswachstum, von dem der Rest der Welt nur träumen kann, selbst wenn es weniger wird. Ein mit einem mittleren Wohlstand zufriedener breiter Mittelstand. Keine sozialen Unruhen trotz großer sozialer Unterschiede. Ein bisschen Unfrieden halt im Westen bei den Uiguren. Und das alles „unter der demokratischen Diktatur des Volkes“, wie es in der chinesischen Verfassung heißt.

    https://kurier.at/politik/ausland/ch...stem/400748520

  2. #35
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Virus: Mehr Todesopfer in China als bei Sars-Epidemie - 09.02.2020

    Die Zahl der Todesopfer in China durch das neuartige Coronavirus ist auf 803 angestiegen. Dies teilten die Behörden in der zentralchinesischen Provinz Hubei mit. Damit starben mehr Menschen durch das neuartige Coronavirus als bei der Sars-Epidemie 2002/2003 mit weltweit 774 Toten.

    https://orf.at/#/stories/3153658/

  3. #36

    Dabei seit
    02/2020
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3
    Ich glaub nicht dass das Schlimmste schon vorbei ist... eher das Gegenteil ist der Fall

  4. #37

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    871

    Coronaviren halten sich 9 Tage?

    Wenn dem so wäre, müsste die Krankheit auf dem Rückzug sein. Leider ist dies nicht
    der Fall. Da Menschen und wahrscheinlich auch bestimmte Tiere Überträger des Viruses
    sind, ist davon auszugehen, dass er sich in den jeweiligen Körpern richtig vermehrt.
    Die Sterberate steigt von Tag zu Tag. Auch die Zahl der Neuinfizierten steigt täglich
    stark an. Zur Zeit gibt es auf vielen Kontinenten bereits infizierte Menschen.

    Hier Entwarnung zu geben und Menschen nach 9 Tagen aus der Quarantäne zu lassen,
    könnte fatale Folgen für die gesamte Menschheit haben. Einst ist bestimmt richtig, dass
    dieser Virus gefährlicher ist, als der Aids-Virus.

    Eine Entwarnung wäre hier ein Todesurteil für die gesamte Menschheit. Höre gern
    andere Meinungen zu diesem schwierigen Problem.

  5. #38

    Dabei seit
    05/2018
    Ort
    München
    Beiträge
    1.305
    Zitat Zitat von JannW Beitrag anzeigen
    Ich glaub nicht dass das Schlimmste schon vorbei ist... eher das Gegenteil ist der Fall

    Glaube das war ja schon in den Nachrichten, das schlimmste steht noch aus? Da das ganze doch recht "schwieriges" Thema ist, bin ich mit Aussagen recht vorsichtig... Aber ich kann mich noch erinnern mit BSE, Vogelgrippe usw. wurde auch recht viel geschrieben und "Panik" verbreitet. Inzwischen gibt es aber auch Aussagen von Ärzten das es sich beim Corona Virus um eine verstärkte Grippe handelt...?

    Wie gesagt bin da recht vorsichtig mit den Aussagen, kenne mich da nicht aus und schreibe nur das was ich bis jetzt so gelesen habe oder gehört.

  6. #39

    Dabei seit
    11/2006
    Beiträge
    2.313
    Zitat Zitat von Cloudtracer Beitrag anzeigen
    Inzwischen gibt es aber auch Aussagen von Ärzten das es sich beim Corona Virus um eine verstärkte Grippe handelt...?
    Die Relation "Mediziner" zu Virologen ist so wie Maurer zu Architekt

  7. #40
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Die Natur ist gegen die Menschheit - weitere Milliarden Menschen unerwünscht!

    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Die Relation "Mediziner" zu Virologen ist so wie Maurer zu Architekt
    Der endlose Sturm: auf Sabine folgt Uta und darauf kommt Victoria und weitere heiße Töchter brausen über den Atlantik nach Europa herein.


    https://kurier.at/chronik/oesterreic...-uta/400750491


    Viren und Bakterien werden mit dem Wind - tausende Kilometern - mittransportiert....


    Bewohnte Sturmwolken

    Eine Sturmwolke ist eine turbulente Welt für sich: Wie ein Staubsauger reißt das hoch aufgetürmte Wolkengebilde Luft in die Höhe, in ihrem Inneren transportiert sie tausende, manchmal sogar Millionen Tonnen Wasser und Eis, die als Regen, Schnee oder Hagel niedergehen. Erstaunlicherweise ist diese extrem dynamische und nicht gerade idyllische Umgebung sogar bewohnt: Ein internationales Forscherteam hat festgestellt, dass solche Sturmwolken eine umfangreiche Gemeinschaft von Bakterien beherbergen.

    Dass Bakterien – zusammen mit Staub und allerlei organischem Material – häufig vom Wind in die Höhe gerissen werden und dann über tausende von Kilometern durch die Luft gewirbelt werden, ist nicht neu. Schon vor einigen Jahren hatten Forscher herausgefunden, dass beispielsweise mit dem Saharastaub, der regelmäßig über den Atlantik geweht wird, auch Bakterien nach Südamerika gelangen können. Doch wie es in den oft sehr kurzlebigen Sturmwolken aussieht, war bisher unbekannt – auch, weil diese atmosphärischen Gebilde für Studien kaum zugänglich sind, wie Tina Šantl Temkiv von der dänischen Aarhus Universität und ihre Kollegen berichten.

    Widerstandsfähige Keime

    Und auch in punkto Bewohner erwies sich dieser Lebensraum als relativ reichhaltig: In den Hagelkörnern fanden sich zwischen 778 und 21.321 Zellen pro Milliliter Wasser. Das ist zwar deutlich weniger als in Gewässern oder aufgewirbeltem Staub, für einen eher kurzlebigen Lebensraum aber dennoch beachtlich, meinen die Forscher. Wie sie berichten, gehören die meisten Wolkenkeime zu Bakterienarten, wie sie typischerweise auch im Boden, auf Pflanzen oder auf den Oberflächen von Pflaster, Straßen und Hauswänden gefunden werden.

    Um herauszufinden, ob die Wolkenbakterien auch lebendig und vermehrungsfähig waren, kultivierten die Forscher sie auf einem Nährmedium. Trotz des vorherigen Einfrierens und der turbulenten Reise zum Erdboden erwiesen sich gut zehn Prozent der Keime als aktiv und lebensfähig. „Das ist deutlich mehr als bei anderen, in der Atmosphäre gefundenen Bakterien und deutet darauf hin, dass diese Keime sich an den Lebensraum Wolke angepasst haben“, berichten Šantl Temkiv und ihre Kollegen. Einige der entdeckten Bakterienarten schützten sich beispielsweise durch spezielle rötliche Pigmente vor den schädlichen UV-Strahlen in der Atmosphäre.

    „Sturmwolken gehören zu den extremsten Lebensräumen der Erde – und auch in ihnen existiert mikrobielles Leben“, schließen die Forscher. Die in den Wolkentröpfchen reichlich enthaltene Nahrung ermögliche es den Bakterien, selbst in dieser turbulenten Umgebung zu überleben und sich möglicherweise sogar zu vermehren. Diese Erkenntnis ist auch für die Klimaforschung wichtig. Denn die Bakterien in den Wolkentröpfchen beeinflussen auch die physikalischen Eigenschaften der Wolke: Sie dienen als Kristallisationskeime für die Eisbildung und können so auch dazu beitragen, dass sich schneller Regen, Schnee und Hagel aus solch einer Wolke lösen.

    https://www.wissenschaft.de/astronom...e-sturmwolken/

    https://www.google.de/search?q=Viren...hrome&ie=UTF-8


    Ps.: bin seit einigen Wochen erkältet - mal wird´s besser, ein paar Tage später, wird´s wieder schlechter - halt wie das Wetter.

  8. #41
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Wegen Coronavirus unerwünscht: Schiffe als schwimmende Gefängnisse

    Das neuartige Coronavirus hat Chaos auf allen Verkehrswegen in Asien verursacht. Einreisebestimmungen wurden verschärft, unzählige Flüge gestrichen. Auch die Schifffahrtsbranche hat es schwer erwischt. Davon betroffen sind Tausende Reisende, die nun nicht mehr von Bord der teuer gebuchten Kreuzfahrtschiffe dürfen. Ein unter niederländischer Flagge fahrendes Schiff darf nicht einmal mehr anlegen.

    Online seit heute, 17.53 Uhr

    Die „MS Westerdam“ hätte in Laem Chabang rund 120 Kilometer südöstlich von Bangkok anlegen sollen. Am Montag schrieb die Reederei noch, dass das Anlegen am Donnerstag in Hongkong geplant sei. Es gebe keinen Grund anzunehmen, dass jemand an Bord das Virus in sich trage. Doch Thailand stellte sich als das vorerst letzte Land heraus, das dem Schiff das Anlegen verweigerte.

    Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul schrieb am Dienstag auf Facebook, er habe untersagen lassen, dass das Schiff festmacht. Zuvor hatten das schon Taiwan und Japan verweigert. Das Schiff steht nicht unter Quarantäne, auch ist kein Fall von Ansteckung an Bord bekannt.

    https://orf.at/stories/3153977/


    Ergo: Die Inkubationszeit kann - bei Corona - in seltenen Fällen - aber auch bis zu 24 Tage betragen.

  9. #42

    Dabei seit
    12/2018
    Ort
    52382 Niederzier
    Beiträge
    871

    Coronavirus

    Die Welt lebt hier auch von guten Nachrichten aus China. Eine Frau hätte bereits die
    Krankheit überstanden. Hier wurden Antiviren in Verbindung mit einem bestimmten
    Medikament der Frau zugeführt, die Krankheit wäre ganz abgeklungen. Remtesivir

    Eine Grippeimpfung garantiert bekanntlich auch nicht, dass hier die Patienten keine
    Grippe bekommen. Zum Glück gibt es für eine Grippe schon gute Mittel. Es zeigt sich
    jedoch, dass auch Penicillin nicht mehr in allen Fällen bei Menschen hilft.

    Experten schätzen, dass ein neues Medikamt über 1 Jahr braucht um in die Serien-
    fertigung zu gehen. Es wäre sicherlich zu einfach, wenn hier Grippemittel in Ver-
    bindung mit Aids-Medikamenten helfen würden. Vielleicht kommen die Fachleute
    wieder auf die schwefelhaltigen Mittel zurück. Die stinken zwar unangenehm; könnten
    jedoch in Verbindung mit einem bestimmten Blutserum helfen. Nichts sollte unversucht
    bleiben, um den infizierten Menschen zu helfen.

    Die Krankheit bleibt nicht vor Europa oder Russland stehen.

    Gute Besserung Luis!

  10. #43
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273
    Zitat Zitat von HuppertzR Beitrag anzeigen
    Die Welt lebt hier auch von guten Nachrichten aus China. Eine Frau hätte bereits die
    Krankheit überstanden. Hier wurden Antiviren in Verbindung mit einem bestimmten
    Medikament der Frau zugeführt, die Krankheit wäre ganz abgeklungen. Remtesivir

    Eine Grippeimpfung garantiert bekanntlich auch nicht, dass hier die Patienten keine
    Grippe bekommen. Zum Glück gibt es für eine Grippe schon gute Mittel. Es zeigt sich
    jedoch, dass auch Penicillin nicht mehr in allen Fällen bei Menschen hilft.

    Experten schätzen, dass ein neues Medikamt über 1 Jahr braucht um in die Serien-
    fertigung zu gehen. Es wäre sicherlich zu einfach, wenn hier Grippemittel in Ver-
    bindung mit Aids-Medikamenten helfen würden. Vielleicht kommen die Fachleute
    wieder auf die schwefelhaltigen Mittel zurück. Die stinken zwar unangenehm; könnten
    jedoch in Verbindung mit einem bestimmten Blutserum helfen. Nichts sollte unversucht
    bleiben, um den infizierten Menschen zu helfen.

    Die Krankheit bleibt nicht vor Europa oder Russland stehen.

    Gute Besserung Luis!

    Vielen herzlichen Dank für die Genesungswünsche - das Wetter zeigte sich heute winterlich - schöner Schneefall.

    Auf Corona zu kommen:

    Die Inkubationszeit kann - bei Corona - in seltenen Fällen - aber auch bis zu 24 Tage betragen.

    https://orf.at/stories/3153977/

    Penicillin

    Penicillin, hilft nur gegen Bakterien.

    Ein Angriffspunkt für Antibiotika ist zum Beispiel ihre Zellwand. „Bakterien haben eine Hülle, die sie als stützende Struktur brauchen. “ Penicillin verhindert eine korrekte Quervernetzung dieser Zellwand. ... Eine universelle Keule gegen Bakterien, gegen Virus- und Pilzinfektionen gibt es nicht. 26.03.2008

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/a...n/1195776.html

    https://www.google.de/search?q=Penic...hrome&ie=UTF-8


    UND DAS IST DIE GROßE GEFAHR:

    So wurden zwei aus Wuhan ausgeflogene Japaner zunächst negativ getestet, einer von ihnen sogar zweimal. Sie stellten sich erst später als infiziert heraus, wie das japanische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte.

    https://orf.at/stories/3153977/

  11. #44
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Gegen die Seuche aus Wuhan wird wie im Zeitraffer geforscht

    Auf den Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat die Wissenschaft umgehend reagiert. Zwei Experten ordnen exklusiv für die Berliner Zeitung die bisherigen Ereignisse und Erkenntnisse ein.

    11.2.2020 - 09:00, Melanie Brinkmann und Emanuel Wyler

    Das neue Coronavirus in einer Illustration. Coronaviren sind seit Jahrzehnten bekannt. Die meisten dieser Erreger befallen die oberen Atemwege und verursachen gewöhnliche Erkältungen. Gefährlich wird es, wenn auch die unteren Atemwege betroffen sind.

    Berlin / Braunschweig - Das neuartige Coronavirus mit dem vorläufigen Namen 2019-nCoV hält die ganze Welt auf Trab. Auch die Biomedizin. Viele Wissenschaftsteams haben ihre Pläne umgeworfen und erforschen jetzt den neuen Erreger, um zu seiner Eindämmung beizutragen. Bis Ende vergangener Woche sind weltweit mehr als 150 Studien dazu erschienen, die Entwicklung ist unglaublich dynamisch. Eine Chronik des bisherigen Geschehens – mit Erläuterungen des wissenschaftlichen Hintergrundes.

    Der letzte Tag des Jahres 2019. Erste Berichte über auffällig viele Lungenentzündungen in der chinesischen Elf-Millionen-Stadt Wuhan kursieren im Internet. Die Situation erinnert an das Sars-Coronavirus, das 2002/2003 weltweit mehr als 8000 Menschen infiziert und 774 getötet hat. Damals wurde das Virus in wenigen Monaten gestoppt. Ist es nun zurück?

    Der wissenschaftliche Hintergrund: Viren gibt es auf unserem Planeten in fast unendlicher Vielfalt. Sie befallen alle Lebensformen – Bakterien ebenso wie Säugetiere. Viren verändern sich ständig, meist unauffällig und unbeachtet. Auch wenn ein Erreger an eine bestimmte Tierart angepasst ist, kann er durch solch zufällige Veränderungen den Sprung auf den Menschen schaffen. Experten beobachten solche Ereignisse besonders genau, weil das Immunsystem des Menschen nicht auf neue Erreger vorbereitet ist. Oftmals mündet dieser Sprung auf den Menschen in einer Sackgasse. In manchen Fällen kann es allerdings passieren, dass das Virus anschließend von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

    Erste Januarwoche: Die Berichte aus Wuhan häufen sich, es gibt erste Tote. Anders als zu Beginn der Sars-Epidemie informiert China die Welt schnell. Am 8. Januar wird die Genomsequenz des neuen Virus veröffentlicht. Experten sehen sofort, dass es eng verwandt ist mit dem Sars-Coronavirus. Aber noch größer ist die Ähnlichkeit zu einem Coronavirus, das in Fledermäusen beheimatet ist, berichten chinesische Forscher später im . Besonders wichtig ist nun ein verlässlicher und schneller Test, um das Virus eindeutig bei Erkrankten nachzuweisen. Schon nach wenigen Tagen hat Christian Drostens Team vom Institut für Virologie der Charité Berlin zusammen mit Kollegen aus anderen Ländern einen solchen Test entwickelt, und stellt ihn weltweit zur Verfügung.

    Der Hintergrund: Coronaviren, kurz CoV, sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Der Name leitet sich von dem lateinischen Begriff corona für Krone ab. Gewählt wurde er, weil Moleküle auf der Oberfläche der Viren bei stärkster Vergrößerung wie die Zacken einer Krone aussehen. Zu dieser Virusfamilie gehören Viren, die schwere Atemwegserkrankungen verursachen können wie das Sars- und das Mers-Virus. Andere Coronaviren verursachen beim Menschen in der Regel harmlose Erkältungen – so zum Beispiel CoV NL63 oder CoV 229E. Sie bleiben meist in den oberen Atemwegen, in Hals und Rachen. Befallen Coronaviren dagegen die unteren Atemwege, kann das zu tödlichen Lungenentzündungen führen. Seit Sars werden Coronaviren intensiv erforscht, auch im Team von Christian Drosten. Diese langjährige Erfahrung, kombiniert mit der Schnelligkeit und Transparenz der chinesischen Wissenschaftler, ermöglichte es, innerhalb von wenigen Tagen ein Diagnostikprotokoll zu entwickeln.

    Zweite Januarwoche. Die Fallzahlen steigen schnell. Waren es erst Dutzende, sind es nun Hunderte, auch außerhalb von Wuhan treten Fälle auf. Dadurch wird klar: Das Virus hat nach dem Sprung vom Tier auf den Menschen die nächste Hürde überwunden. Es wird von Mensch zu Mensch übertragen. Damit zeichnet sich eine Epidemie ab – also ein lokal und zeitlich begrenzter großer Ausbruch einer Krankheit.

    Der Hintergrund: Epidemien beschäftigen verschiedene Disziplinen. Im Bereich Epidemiologie und Public Health versucht man herauszufinden, wie und wann das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird. Die Virulenz des Erregers, also wie schwer die Krankheit verläuft, ist dabei ebenso zu klären wie die Frage, wie viele Menschen leichte, schwere oder eventuell gar keine Symptome aufweisen. Dagegen geht die Zell- und Molekularbiologie ins Detail. Mit der Einzelzellsequenzierung werden etwa am Max-Delbrück-Centrum in Berlin die molekularen Prozesse in virusinfizierten Zellen extrem genau untersucht. Die Impfstoffentwicklung wiederum kann auf langjährige Vorarbeiten zurückgreifen, beispielsweise an der Universität Marburg, im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung oder in der internationalen Koalition für Innovationen zur Bereitschaft bei neuen Epidemien, kurz Cepi. Bei der Ebola-Epidemie in Westafrika haben ähnliche international koordinierte Anstrengungen die Entwicklung eines Impfstoffes binnen weniger Monate ermöglicht.

    Dritte Januarwoche. Der erste Erkrankte in Deutschland, die Fallzahl in China steigt über Tausend. Das Virus macht Schlagzeilen. Auch in der Wissenschaft überstürzen sich die Meldungen. Noch nie war die Welt so vernetzt. Etwa über Twitter, wo Wissenschaftler Resultate teilen, diskutieren und widerlegen. Oder über bioRxiv.org, eine Plattform für nicht begutachtete Studien, auf der neue Studien innerhalb eines Tages der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Laufend stehen neue Analysen zur Verfügung.

    Der Hintergrund: Während einer Epidemie muss die Wissenschaft schnell sein. Monatelange Begutachtungen von Studien sind nicht möglich, wenn innerhalb von Tagen reagiert werden muss. Dadurch geschehen Fehler, die die internationale Wissenschaftsgemeinschaft aber rasch findet. So erschien auf bioRxiv eine , die suggerierte, dass Teile des Aidsvirus im neuen Coronavirus enthalten sind –. Nach zwei Tagen wurde die Studie zurückgezogen. Solche Korrekturen sind in der Wissenschaft normal – und sie sind eine Warnung für alle, dass Fachartikel als vorläufig betrachtet werden müssen.

    Vierte Januarwoche. Mehrere Fälle in Deutschland, die Lage in der abgeriegelten Stadt Wuhan in China spitzt sich zu. Es gibt Reisebeschränkungen, die Weltwirtschaft spürt erste Auswirkungen. In Deutschland werden asiatisch aussehende Menschen ausgegrenzt. Politik und Behörden müssen ihre Epidemiepläne verteidigen und beruhigen. Gleichzeitig grassiert wie jedes Jahr die saisonale Grippe, die jeden Winter allein in Deutschland tausende Todesopfer fordert. Wie bedrohlich ist 2019-nCoV in Deutschland nun wirklich?

    Der Hintergrund: Wissenschaftler sind es gewohnt, mit Ungewissheit umzugehen. Schließlich versuchen wir, Unbekanntes zu beschreiben und zu verstehen. Das ist bei dem neuen Coronavirus nicht anders. Hier geht es aber um die gesamte Gesellschaft – das macht offene und transparente Kommunikation so wichtig. Während einer Epidemie müssen aktuelle Resultate und Unsicherheiten offen angesprochen werden, ohne Stigmen oder Gerüchten Vorschub zu leisten. Wichtige Fragen gilt es zu beantworten: In welchem Stadium sind Erkrankte ansteckend? Wie leicht tragen sie das Virus weiter? Wo kommt das Virus her und wie ist es auf den Menschen übergesprungen? Welche experimentellen Therapien werden getestet? Die Einschätzung der Bedrohung aufgrund vorläufiger Erkenntnisse ändert sich ständig.

    Erste Februarwoche. Die Anzahl der Infizierten in China liegt bei fast 35.000, zu Beginn der zweiten Februarwoche sind es nun schon mehr als 40.000. Gelingt es dennoch, dieses Virus aufzuhalten – oder kommt es zu einer Pandemie, also zu einem weltweiten und anhaltenden Ausbruch der Krankheit? Viele Menschen beschäftigt die Frage, wie man sich schützen kann.

    Der Hintergrund: Die Anzahl der Neuinfektionen in China sinkt seit einigen Tagen etwas. Aber das sei kein Grund zur Entwarnung, heißt es bei der Weltgesundheitsorganisation. Sie mahnt Solidarität mit betroffenen Ländern an. Der überwiegende Teil der bekannten Fälle – 82 Prozent – scheint mild zu verlaufen. Erste experimentelle Behandlungen mit Wirkstoffen, die gegen andere Viren wirksam sind, haben begonnen. Im etwa berichten chinesische Forscher über erste Erfolge mit dem gegen Ebolaviren entwickelten Wirkstoff Remdesivir sowie dem auch gegen Malaria verabreichten Chloroquin. Genanalysen deuten außerdem auf Schuppentiere als Zwischenwirt hin, von denen das aus Fledermäusen stammende Virus auf den Menschen übergesprungen sein könnte. Experten empfehlen einfache Hygieneregeln wie für die Grippe: häufig und gründlich Hände waschen, sich nicht ins Gesicht fassen, in die Armbeuge husten und niesen, mindestens einen Meter Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten. Und sich über seriöse Stellen wie das , die und das Bundesgesundheitsministerium auf dem aktuellen Stand zu halten.

    Vorläufiges Fazit: Viren gehören - ebenso wie der Mensch - zu unserem Planeten. So wie sie sich ständig verändern, so lernen Gesellschaft und Wissenschaft damit umzugehen. Wie es mit dem 2019-nCoV weitergeht, ist noch offen. Die vergangenen Wochen haben Wege aufgezeigt, wie bei weltweiter Zusammenarbeit auch schwierigste Situationen gemeistert werden können.

    https://www.berliner-zeitung.de/gesu...rscht-li.75845

  12. #45
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern - Stand: 09:49 Uhr

    Mehr als 44.600 Menschen haben sich in China mit dem neuen Coronavirus infiziert –über 1100 sind daran gestorben. Auch in Deutschland wurden zwei weitere Infizierte bestätigt. Alle Entwicklungen im Liveticker.

    In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle um 2 auf 16 gestiegen. Die beiden Neuerkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Automobilzulieferer Webasto aus Stockdorf bei München, bei dem vor über zwei Wochen bundesweit erstmals eine Infektion mit der neuen Lungenkrankheit gemeldet wurde. Das berichtete das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstagabend in München.

    In China sind inzwischen mehr als 1100 Menschen an dem neuartigen Coronavirus verstorben. Die Zahl der in Festlandchina registrierten Krankheitsfälle stieg aut Gesundheitskommission auf über 44 653. Die tatsächlichen Zahlen dürften jedoch wesentlich höher sein.

    Das neue Coronavirus ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO eine weltweit „ernste Bedrohung“. Zwar beschränkten sich derzeit noch rund 99 Prozent der Infektionsfälle auf China, doch stelle das Virus auch eine „sehr ernste Bedrohung für den Rest der Welt dar“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf zum Auftakt einer internationalen Experten-Konferenz.

    https://www.welt.de/vermischtes/live...in-Bayern.html

  13. #46
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    SPAHN zu CORONAVIRUS: „Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht“ - 12.02.2020

    WELT Nachrichtensender - 12.02.2020

    CORONAVIRUS: „Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht“ : https://youtu.be/CIl7NHEKBeM

    Mehr als 44.600 Menschen haben sich in China mit dem neuen Coronavirus infiziert – mehrere Gebiete sind unter Quarantäne. „Es könnte noch schlechter werden, bevor es besser wird“, sagte Gesundheitsminister Spahn.

    Die Auswirkungen des Coronavirus auf die chinesische Produktion werde sich bei der Arzneimittelversorgung in Deutschland bemerkbar machen, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn bei einer Pressekonferenz. Ob eine weltweite Pandemie bevorstehe, sei derzeit noch nicht abzusehen. „Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht“, sagte er. Deutschland sei aber gut vorbereitet.

    In China gibt es offiziellen Angaben zufolge bereits mehr als 1100 Todesfälle und mehr als 44.600 Infizierte. Auch in Deutschland sind zwei weitere Infizierte bestätigt worden.

    Das neue Coronavirus ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO eine weltweit „ernste Bedrohung“. Zwar beschränkten sich derzeit noch rund 99 Prozent der Infektionsfälle auf China, doch stelle das Virus auch eine „sehr ernste Bedrohung für den Rest der Welt dar“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf zum Auftakt einer internationalen Experten-Konferenz.

    Der WELT Nachrichten-Livestream http://bit.ly/2fwuMPg

    Abonniere den WELT YouTube Channel http://bit.ly/WeltVideoTVabo

    Die Top-Nachrichten auf WELT.de http://bit.ly/2rQQD9Q

    Unsere Reportagen & Dokumentationen http://bit.ly/WELTdokus

    Die Mediathek auf WELT.de http://bit.ly/2Iydxv8

    Besuche uns auf Instagram http://bit.ly/2X1M7Hk


    https://www.youtube.com/watch?v=CIl7NHEKBeM

  14. #47
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Eskalation Lage in China: Zahl der Coronafälle in Hubei steigt sprunghaft an

    13.02.2020 - 11:46 Uhr

    Die Zahl der Coronafälle in Hubei (China) steigt sprunghaft an.

    Am Mittwoch verdoppelte sich die Zahl der neu nachgewiesenen Todesopfer im Vergleich zum Vortag. Wie das chinesische Staatsfernsehen am Donnerstag berichtete, wurden 242 neue Todesopfer registriert, womit die Gesamtzahl der Toten in der Provinz seit Ausbruch der Krankheit bei 1310 liegt. Das war der größte Anstieg der Totenzahlen innerhalb eines Tages seit Ausbruch der Epidemie!

    Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg an nur einem Tag um 14 840 auf 48 208 bekannte Fälle. Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina stieg damit auf fast 60 000!

    Die sprunghafte Zunahme hängt nach Angaben der Behörden damit zusammen, dass die Mediziner inzwischen die Verfahren zur Diagnose des Virus Covid-19 – so wird das Coronavirus jetzt genannt – ausgeweitet haben.

    Demnach wird mittlerweile nicht nur das Standardverfahren des Nukleinsäure-Tests angewendet. Stattdessen fließen jetzt auch „klinische Diagnosen“ von Ärzten in die Zahlen ein. Gemeint sind u.a. Auswertungen von Lungenbildern.

    https://www.bild.de/news/inland/news...4604.bild.html

    Ergo: über Weihnachten 2020 werden wir mehr über das Coronavirus wissen - zu einer Normalität wird China - im Jahre 2020 - nicht zurückfinden.

    Der Seuche werden Millionen Menschen erliegen.

    Auch werden die Seuchen immer schneller. Früher bewegte sich ein Krankheitskeim zu Lande höchstens 20 Kilometer pro Tag vorwärts, auf Segelschiffen 150 Kilometer. Im Jet-Zeitalter können die Mikroben die halbe Welt an einem Tag umrunden.

    Doch der Sieg der Bakteriologie war nicht mehr aufzuhalten. Andere Mediziner, die dafür anfangs auch meist übel beschimpft wurden, führten die Arbeit fort - darunter viele deutsche Forscher. Ihr Heros hieß Robert Koch (1834 bis 1910).

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13516183.html

    Die Pest ist das Schlimmste, was den Menschen von den Mikroben jemals angetan wurde. Sie erschlug, sagt der deutsche Historiker Carsten Niebuhr, ganze Zivilisationen. In nur zwei Jahren, 1348 und 1349 raffte sie rund 20 Millionen Europäer dahin. "Ein Drittel der Welt starb", sagte ein Zeitgenosse.

    Paris verlor 50 000 Menschen, die Hälfte seiner Einwohner. In Hamburg und Bremen starben zwei Drittel, in Venedig vier Fünftel der Bürger. Lübeck verödete innerhalb weniger Monate, neun von zehn Hansestädtern fielen der Pestilenz zum Opfer. Auf Zypern und in Grönland gab es nach dem Seuchenzug gar keine Menschen mehr.

    Herrenlos trieben Geisterschiffe über die Meere, "Fliegende Holländer", deren Besatzung blauschwarz verfärbt in der Kajüte lag. Die "Geißel Gottes" tötete Kinder und Greise, Arme und Reiche. Sie verschonte die Leprösen nicht (so starb der Aussatz in Europa aus) und nicht die Katzen, Hunde und Schafe.

    In Avignon, wo Papst Clemens VI. hinter dicken Mauern vor der "Züchtigung des Himmels" zitterte, starben täglich 400 Menschen. 7000 Häuser, in denen niemand mehr lebte, wurden zugemauert. Der Papst verlor neun seiner 25 Kardinäle. Ihnen und den namenlosen Opfern draußen galt die Generalabsolution des Heiligen Vaters, denn die meisten Pestopfer sanken ohne Beichte und ohne Letzte Ölung ins Grab.

    https://www.google.de/search?q=%C3%B...hrome&ie=UTF-8

    Ergo: Sie haben alle gelebt wie an einem Schlachttag und der plötzliche Verderb wird über Sie kommen.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  15. #48
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Coronavirus: KP Chinas verhängt drakonische Maßnahmen wie im Krieg

    Von Eva Fu Epoch Times USA14. Februar 2020 Aktualisiert: 14. Februar 2020 19:11

    Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus greift die Kommunistische Partei Chinas zu drastischen Maßnahmen: Es ist von "Kriegszustand", "Kriegszeitmanagement", "Kriegsmanagement" und dem "Staatsfeind Nummer eins" die Rede.

    Wegen des Ausbruchs des Coronavirus hat die Kommunistische Partei Chinas in der Provinz Hubei ihre drakonischen Ausgangssperren weiter verschärft: Sie entsprechen nun jenen, die im Kriegszustand gelten.

    Als ersten Bezirk traf es Zhangwan – Stadt Shiyan, Provinz Hubei. In Zhangwan werden seit Donnerstag (13.2.) die Ausgangssperren umgesetzt – Wohnhäuser wurden abgeriegelt. Nach Angaben der Behörden unterliegen damit alle Wohngebiete des Bezirks einem „Kriegsmanagement“. In diesen Distrikten der Provinz dürfen nur noch jene Personen, die an der Bekämpfung der Krankheit arbeiten, ihre Wohnungen verlassen.

    Die dortigen Verantwortlichen für die Eindämmung des Virus-Ausbruchs erklärten in einer Mitteilung: Die Maßnahme sei ein „außerordentlicher Schritt“, da sie „ohne Alternativen“ umgesetzt werde. Demnach soll die Maßnahme zwei Wochen lang angewendet werden. Danach würde über weitere Vorgehensweisen entschieden.

    Der Mitteilung zufolge ist es seit Montag (10.2.) jedem – dessen Körpertemperatur über 37 Grad Celsius liegt – verboten, Wohnviertel in der gesamten Provinz Hubei zu besuchen. Lokale Kader und Hausverwaltungsbeamte seien 24 Stunden im Einsatz, um diese Richtlinie durchzusetzen. Jeder, der versuche diese Regel zu brechen, werde verhaftet.

    Das Leben in Wuhan während der Ausgangssperre

    Demnach sollen Nachbarschaftskomitees zu Fixpreisen Nahrungsmittel an die Bürger verteilen. Die Behörden würden auch entscheiden, welche Arten von Waren geliefert werden sollen.

    Wenige Stunden nachdem Zhangwan abgeriegelt wurde, erließ der ebenfalls in Hubei gelegene Bezirk Dawu eine 14-tägige Ausgangssperre. „In einem Satz: Geh nicht nach draußen“, sagte ein Mitarbeiter des Regierungsbüros in Dawu der chinesischen Zeitung „National Business Daily“.

    Etwa in 80 Städten in ganz China, darunter Peking und Shanghai, ist die Bewegungsfreiheit der Bürger in unterschiedlichem Maße eingeschränkt. Auch die Innere Mongolei hat am Freitag (14.2.) bekannt gegeben, dass alle nicht notwendigen öffentlichen Einrichtungen geschlossen sind. Bis auf Weiteres würden auch keine Hochzeitszeremonien mehr stattfinden. Zudem sollen „alle Familien“ zu Hause bleiben – lediglich ein Familienmitglied sollte zum Einkaufen von Lebensmitteln hinausgehen dürfen.

    „Kriegszustand“

    Das Pekinger Zentrum für Krankheitsvorbeugung und -kontrolle gab am Dienstag ebenfalls eine Erklärung heraus. In der hieß es, dass alle Parteimitglieder der Behörde aufgefordert seien: „Das Gefühl der Dringlichkeit und Wichtigkeit in dieser kritischen Phase voll zu erfassen und das Kriegsmanagement umzusetzen.“

    Um Infektionen unter den Behördenmitarbeitern zu verhindern, wird in der Mitteilung erklärt, den Beamten sei es verboten, andere Abteilungen zu besuchen, es sei denn arbeitsbedingt. Auf Telefonanrufe oder andere Telekommunikationsmethoden soll demnach zurückgegriffen werden, um persönliche Interaktionen nach Möglichkeit zu reduzieren.

    Der chinesische Staatschef Xi Jinping betonte unlängst bei einem Auftritt in Peking: Die Regierung führe einen „totalen Krieg“ gegen den Virus-Ausbruch. Dabei stünden die Gemeinden an vorderster Front.

    Die Lage ist ernst

    Xiao Xu, stellvertretender Direktor des Bezirks Zhangwan, sagte gegenüber dem staatlichen Sender „China National Radio“: Die neue Ausgangssperre sei ein Versuch, die weitere Verbreitung des Virus in den Griff zu bekommen. Xu selbst habe in Zhangwan einen 80-prozentigen Anstieg der Infektionen erlebt. Er fügte hinzu, dass die Behörde die Formulierung „Kriegszeitmanagement“ gewählt habe, um den Ernst der Lage zu betonen.

    Qin Peng, ein Kommentator für politische Angelegenheiten, sagte: Er vermute, dass die chinesischen Behörden einen „Testlauf“ in diesem Bezirk durchführen. Sollten sich die Ergebnisse als wirksam erweisen, könnten die Maßnahmen auch in anderen Regionen eingesetzt werden.

    Peng sagte während einer Live-Sendung der chinesischsprachigen Epoch Times:

    Die Politik des Kriegsmanagements in Peking scheint eine Möglichkeit für die Regierung zu sein, solche Maßnahmen zu erleichtern und es den Menschen zu ermöglichen, sich allmählich daran zu gewöhnen.“

    „Staatsfeind Nummer eins“

    Tong Zhaohui, der Vizedirektor des Pekinger Chaoyang-Krankenhauses, wurde nach Hubei geschickt, um bei der Bekämpfung des Ausbruchs zu helfen. Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag (13.2.) in Hubei sagte er: „Ich habe eine höhere Rate schwerer Atemversagen bei den Coronavirus-Patienten beobachtet. Im Vergleich zu SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) im Jahr 2003 kommt das Atemversagen sogar noch schneller. Der Sauerstoffmangel ist manchmal sehr offensichtlich“.

    Das Virus greife auch das Herz des Patienten an, wodurch die Behandlung erschwert werde, sagte er.

    Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, bezeichnete das Coronavirus in einer Pressekonferenz am Dienstag (11.2.) als „Staatsfeind Nummer eins“. Er warnte davor, dass es „politisch, wirtschaftlich und sozial verheerende Folgen haben kann“.

    Der Originalartikel erschien in The Epoch Times USA (deutsche Bearbeitung von so)

    Originalfassung: Beijing, Other Chinese Regions Declare ‘State of War’ Over Coronavirus Outbreak

    https://www.epochtimes.de/china/krie...-a3155848.html


    Ergo: Nach Weihnachten 2020 wissen wir mehr über die Coronavirus epidemie.

    https://www.google.de/search?q=Nach+...hrome&ie=UTF-8


    Coronavirus hat jetzt Afrika erreicht : https://www.welt.de/vermischtes/live...-erreicht.html


    Mein Gott : https://youtu.be/9epGfEBjquc
    Geändert von Luis (14.02.2020 um 22:38 Uhr)

  16. #49
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Sprich wörtlich: hier sehen Sie die GELBE-GEFAHR!

    DIE GELBE GEFAHR - das Coronavirus - im Bild zusehen:
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  17. #50
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    CORONAVIRUS: 1700 Ärzte in China infiziert AKTUALISIERT AM 14.02.2020-20:00

    https://orf.at/stories/3154394/

    Chinesische Behörden haben erstmals Auskunft über Infektionen unter Krankenhauspersonal gegeben. Die Vereinigten Staaten werfen China mangelnde Transparenz vor. Ägyptische Behörden melden indes die erste Ansteckung in Afrika.

    In China haben sich mehr als 1700 Ärzte und Krankenpfleger mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das teilte die Nationale Gesundheitskommission am Freitag mit. Es war das erste Mal, dass die chinesischen Behörden Auskunft über Infektionen unter Krankenhausmitarbeitern gaben. Sechs von ihnen seien an den Folgen der Infektion gestorben. Fast 90 Prozent der Fälle traten in der Provinz Hubei auf, wo das Virus ausgebrochen ist.

    „Die Aufgaben des medizinischen Personals an der Front sind in der Tat extrem schwer; die Bedingungen, unter denen sie arbeiten und pausieren sind schlecht, der psychologische Druck ist groß, und das Risiko einer Infektion ist hoch“, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Zeng Yixin. Die Gesundheitskommission meldete am Freitag 5090 Neuerkrankungen, weitere 121 Personen seien gestorben. Damit liegt die Zahl der Toten in Festlandchina nun bei 1380, bestätigt sind 63.851 Infektionsfälle. Rückkehrer in die chinesische Hauptstadt Peking sollen sich der staatlichen Zeitung „Beijing Daily“ zufolge für 14 Tage isolieren. Wer diese Quarantäne oder andere Vorschriften zum Kampf gegen das Virus nicht einhalte, werde bestraft.

    Angesichts der ständig steigenden Infektions- und Todeszahlen durch das neuartige Coronavirus warfen die Vereinigten Staaten der Führung in Peking „mangelnde Transparenz“ vor. Es stelle sich die Frage, ob „das Politbüro wirklich ehrlich uns gegenüber ist“, sagte der amerikanische Präsidentenberater Larry Kudlow. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping habe dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump Offenheit und die Annahme von Hilfe versprochen. Die Vereinigten Staaten seien mehr als bereit dazu, „aber sie lassen uns nicht“, so Kudlow.

    Die amerikanische Regierung sagte am Freitag Unterstützung für internationale Hilfsorganisationen zu, die in Nordkorea eine Verbreitung des Coronavirus verhindern sollen. Nordkoreanische Staatsmedien hatten zuvor angedeutet, eine unbekannte Zahl von Personen habe Symptome gezeigt und sei schon in Quarantäne. Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften meldete, 500 Freiwillige sollten nordkoreanische Ärzte bei Kontrollen von Haus zu Haus unterstützen. Es steht zu befürchten, dass sich in einem Land mit einer unzureichenden medizinischen Infrastruktur eine Epidemie verheerend auswirken würde.

    Das Kreuzfahrtschiff MS Westerdam mit 1455 Passagieren und mehr als 800 Crewmitgliedern an Bord durfte am Donnerstagabend nach einer tagelangen Irrfahrt im Hafen der kambodschanischen Stadt Sihanoukville anlegen. Ministerpräsident Hun Sen begrüßte die Passagiere an Land per Handschlag. Zuvor waren alle negativ auf das Virus getestet worden. Auch von dem vom Virus betroffenen Kreuzfahrtschiff Diamond Princess durften erste Passagiere an Land. Die japanische Regierung ließ schwache und ältere Personen über 80 Jahre, die negativ getestet wurden, von Bord. Auf dem Schiff befinden sich etwa 3500 Menschen, 218 von ihnen sind an Covid-19 erkrankt.

    Unterdessen hat Ägyptens Regierung den ersten Fall des neuartigen Coronavirus auf dem afrikanischen Kontinent gemeldet. Dabei handele es sich um eine ausländische Person, teilte das Gesundheitsministerium in Kairo am Freitag mit. Zur Nationalität machte das Ministerium keine Angaben. Unklar blieb auch, aus welchem Land die Person nach Ägypten gereist war. Der Patient zeige keine Krankheitssymptome und werde auf einer Isolierstation behandelt. Bislang war laut der Weltgesundheitsorganisation noch kein Fall von Corona in Afrika bekannt geworden.

    Als erstes Land der arabischen Welt hatten die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Ende Januar vier bestätigte Fälle des Virus Sars-CoV-2 gemeldet. Mittlerweile sind weitere Ansteckungen hinzugekommen. Bei den meisten der Betroffenen handelt es sich um Chinesen.

    Forscher wie der Virologe der Berliner Charité Christian Drosten gehen inzwischen davon aus, dass das neuartige Coronavirus, das den offiziellen Namen Covid-19 trägt, weniger tödlich, aber ansteckender ist als das Coronavirus, das 2002 und 2003 zur Sars-Pandemie führte. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vom Freitag sind weiterhin 16 Personen in Deutschland mit dem Virus infiziert. Alle sind isoliert und in Behandlung. Die Rückkehrer aus Hubei befinden sich in Quarantäne in Germersheim in Rheinland-Pfalz und in Berlin-Köpenick.

    https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...-16634492.html


    Prophet der Geschichte : https://youtu.be/ZU40gveLbQo?t=1226

  18. #51
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
    Dabei seit
    07/2004
    Beiträge
    4.273

    Krankenhaus-Chef (51) stirbt an Coronavirus - 18.02.2020

    ALLE INFOS ZUR LUNGENKRANKHEIT IM LIVE-TICKER

    Mehr als 1700 medizinische Helfer in China sind infiziert

    Zum ersten Mal ist in China ein Krankenhaus-Chef dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

    Dr. Liu Zhiming (51), der Direktor des „Wuhan Wuchang Hospitals“, sei am Montag gestorben, berichtete am Dienstag (Ortszeit) die Nachrichtenagentur China News.

    Ein Medizinerkollege sagte demnach, der Chefarzt sei eigentlich in gutem Gesundheitszustand gewesen und hätte selbst nicht erwartet, dass er an der Covid-19-Lungenkrankheit sterben würde.

    Am Freitag war schon eine 59-jährige Krankenschwester derselben Klinik an der Lungenkrankheit gestorben.

    Im Kampf gegen das Sars-CoV-2-Virus haben sich schon mehr als 1700 medizinische Helfer, wie Ärzte und Pflegekräfte, angesteckt. Bis Ende vergangener Woche waren laut chinesischem Staatsfernsehen schon mindestens sechs Helfer daran gestorben.

    0.41 Uhr
    China-Medien: Erste Patienten in Wuhan-Klinik geheilt
    Laut Berichten von chinesischen Medien sind die ersten geheilten Corona-Patienten aus dem Leishenshan-Krankenhaus in Wuhan entlassen worden. Die Not-Klinik war in nur zehn Tagen erbaut worden, um die vielen mit dem Coronavirus Infizierten behandeln zu können.

    09.55 Uhr
    Arbeitern in Fukushima-Ruine gehen die Schutzanzüge aus
    Im stillgelegten Atomkraftwerk von Fukushima wird die Schutzkleidung knapp. Wegen des Coronavirus sei die Herstellung der in China gefertigten Spezialanzüge in Gefahr, erklärte Akw-Betreiber Tepco.

    Deshalb müssen die Aufräum-Arbeiter vielleicht bald auf Plastikregenmäntel zurückgreifen. Obwohl ständig radioaktiver Staub aufgewirbelt wird!

    In Fukushima hatte sich im März 2011 infolge des Erdbebens und des Tsunamis das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe 1986 ereignet. Tepco und die japanische Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben.

    https://www.bild.de/news/inland/news...4604.bild.html

+ Auf Thema antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Lesezeichen

Lesezeichen