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Thema: SchaltjahreKatastrophenjahre

  1. #1
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    SchaltjahreKatastrophenjahre

    SchaltjahreKatastrophenjahre - Das Jahr 2020 wird zum Katastrophenjahr:

    Lawinenabgang mit fünf Toten auf Dachstein - Sonntag 08.03.2020

    Auf dem Dachstein ist am Sonntagvormittag eine riesige Lawine abgegangen. Drei Frauen und zwei Männer aus Tschechien im Alter zwischen 28 und 47 Jahren sind unter den Schneemassen begraben worden.

    https://oekastatic.orf.at/mims/2020/...5.jpg?5c91a33f

    Das Unglück passierte auf dem Hohen Dachstein in rund 2.800 Meter Höhe: Gegen 9.30 Uhr soll sich auf der Nordseite des Dachsteins ein riesiges Schneebrett gelöst haben. Fünf junge Schneeschuhwanderer waren zu dieser Zeit im Bereich der Randkluft unterwegs und gerieten unter die Schneemassen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften mit insgesamt sechs Hubschraubern war im Einsatz.

    https://ooe.orf.at/stories/3038039/

  2. #2
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    Zugunglück in Italien: Tote und Verletzte nach Entgleisung - 08.03.2020

    In Norditalien ist ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist. Zwei Menschen kamen ums Leben. Der Verdacht zur Unfallursache ruft Gewerkschaften auf den Plan.

    In Norditalien ist am frühen Morgen (6. Februar 2020) ein Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg von Mailand nach Salerno entgleist.

    Die Ursache für das Zugunglück ist unklar.

    Es gibt zwei Tote und zahlreiche Verletzte.

    Update vom 7. Februar 2020, 15.50 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück mit zwei toten Lokführern werden Rufe nach Investitionen in Personal und Sicherheitstechnik laut. Mehrere Transportgewerkschaften hatten ihre Mitglieder für Freitagmittag zu einem Ausstand aufgerufen - man streike nicht nur, um der toten Kollegen zu gedenken, sondern auch um das Thema Sicherheit nach vorne zu bringen. Möglicherweise ist ein Fehler durch das Bahnpersonal die Ursache des Unglücks. „Wenn menschliches Versagen passiert, zeigt das, dass die Dinge nicht gut laufen“, sagte ein Gewerkschaftssprecher zu einer italienischen Nachrichtenagentur.

    https://www.merkur.de/welt/italien-m...=recoUniversal

    https://www.google.de/search?q=Zugun...hrome&ie=UTF-8


    Schulbus-Unfall in Thüringen: Zwei Kinder sterben - Anwohnerin schildert schreckliche Details:

    https://www.merkur.de/welt/schulbus-...=recoUniversal

  3. #3
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    Börsen, Öl, Dollar - alles crasht - 09. März 2020

    Die Börse in Frankfurt hat auch am Montagmittag sehr starke Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.790 Punkten berechnet.

    Dies entspricht einem Minus von 6,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Belastet wird der Aktienmarkt unter anderem durch einen Kurssturz der Ölpreise.

    Auch die Angst der Anleger vor einer weltweiten Wirtschaftskrise inklusive einer globalen Rezession wegen der Coronavirus-Epidemie war aufgrund der sich zuspitzenden Lage am Wochenende weiter gewachsen.

    So hatte zum Beispiel Italien zuletzt seine Coronavirus-Sperrzone ausgeweitet. Das betrifft vor allem den für die Wirtschaft wichtigen Norden das Landes, inklusive der Finanzmetropole Mailand. In Deutschland gilt zudem seit Sonntag die Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern als wahrscheinlich.

    Alle DAX-Werte tendieren am Mittag tief im roten Bereich. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine der Deutschen Börse, von Beiersdorf und der Deutschen Lufthansa.

    Die größten Abschläge gibt es bei den Aktien der Deutschen Bank, von Daimler und von RWE.

    Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagmittag stärker. Ein Euro kostete 1,1420 US-Dollar (+0,36 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Mittag wurden für eine Feinunze 1.679,04 US-Dollar gezahlt (-1,00 Prozent). Das entspricht einem Preis von 47,27 Euro pro Gramm.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/140...preis-belasten

    Ölpreise mit stärkstem Einbruch seit 1991

    https://orf.at/stories/3157176/
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  4. #4
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    Bis zu 34 Grad in Andalusien - Spanien erwartet eine Hitzewelle

    Spanien erwartet eine Hitzewelle mit für die Jahreszeit deutlich zu hohen Temperaturen. Ab morgen und bis mindestens Donnerstag sagen die Meteorologen und Meteorologinnen des staatlichen Wetterdienstes Aemet für weite Teile des Landes ein Hochdruckgebiet voraus – mit Werten, die normalerweise erst Ende Mai oder Anfang Juni erreicht werden.

    https://orf.at/#/stories/3157183/


    Dienstag droht Sturm in ganz Deutschland!

    Wetterexperte Dominik Jung gibt einen Ausblick auf das Wetter der kommenden Tage. Es wird stürmisch!

    https://www.bild.de/news/startseite/...4530.bild.html

  5. #5
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    Tödlicher Unfall mit Milchtransporter

    Auf der Eisenstraße im Bezirk Steyr-Land ist Montagmittag ein Milchtransporter verunglückt. Der Lkw-Fahrer fuhr gegen eine Felswand, er erlitt dabei tödliche Verletzungen. Rund 25.000 Liter Milch ergossen sich in die Enns.

    Online seit heute, 17.11 Uhr

    https://ooe.orf.at/stories/3038237/
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  6. #6
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    Börsen rauschen runter

    In Frankfurt am Main fiel der Dax am Nachmittag auf 9.347,78 Punkte, auch in Paris rutschen die Kurse um mehr als zehn Prozent ab. Bereits am Vormittag war der Dax zum ersten Mal seit Sommer 2016 unter die Marke von 10.000 Punkten gerutscht.

    Nach einem Kursrutsch um über 7 Prozent war der Handel an der Wall Street am Mittag kurz nach dem Auftakt für 15 Minuten unterbrochen worden.

    Die Furcht vor einem größeren Knick in der Weltwirtschaft wegen der Coronavirus-Epidemie lastet weiter auf den Kursen. Der von den USA verhängte Einreisestopp für die meisten Europäer beunruhigte die Anleger zusätzlich.

    An den Ölmärkten wird die Talfahrt immer rasanter. Die Nordseesorte Brent verbilligt sich um neun Prozent auf 32,57 Dollar je Fass.



    Was macht die EZB?

    Sie steckt bis zum Jahresende 120 Milliarden Euro zusätzlich in Anleihenkäufe. Damit wollen die Banker die Konjunktur stärken und die Folgen der Corona-Pandemie abmildern.

    Zudem sollen besonders günstige Kredite Banken dazu bewegen, mehr Kredite zu vergeben und so besonders betroffene Branchen und Unternehmen unterstützen. Das soll vor allem kleinen und mittelgroßen Firmen helfen.

    Die Zinssätze ließen EZB-Chefin Christine Lagarde und ihre Kollegen aber unangetastet. Sparer und Banken schauen also auch weiterhin in die Röhre.

    ▶︎ Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Auch der Einlagensatz verharrt bei minus 0,5 Prozent. Geschäftsbanken müssen ihn zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Im Vorfeld der Sitzung war auf eine Absenkung auf minus 0,6 Prozent spekuliert worden.



    Lagarde im Krisenmodus

    Angesichts der massiven Börsenturbulenzen und unterbrochener Lieferketten bei Unternehmen steht EZB-Chefin Christine Lagarde vor ihrer bislang schwierigsten Aufgabe. Auf der Pressekonferenz im Anschluss an die EZB-Sitzung sagte Lagarde, die Corona-Krise sei ein großes „Abwärtsrisiko für die Wirtschaft“.

    Die Auswirkung des Virus auf die Inflation sei ungewiss. Der starke Einbruch der Ölpreise sei ein zusätzliches Risiko für die Teuerungsrate. Lagarde und der EZB-Rat danken allen, die gegen das Coronavirus kämpfen.

    Im November hatte die EZB ihr umstrittenes Programm zum Erwerb von Staats- und Unternehmensanleihen mit einem Volumen von 20 Milliarden Euro monatlich wieder aufgenommen. Staaten profitieren davon, weil sie für ihre Wertpapiere nicht so hohe Zinsen bieten müssen, wenn die Notenbank als großer Käufer am Markt auftritt.

    ▶︎ Kritiker halten solche Anleihenkäufe für verbotene Staatsfinanzierung mithilfe der Notenpresse. Zudem animiere das Kaufprogramm Staaten zum Schuldenmachen und bremse Reformen.

    Seit Jahren versucht die EZB, mit einer Flut billigen Geldes die Konjunktur im Euroraum anzukurbeln und die Inflation in Richtung der Zielmarke der Notenbank zu treiben. Hauptziel der Währungshüter sind stabile Preise. Die Notenbank strebt für den Währungsraum mit seinen 19 Ländern mittelfristig eine Jahresteuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an – weit genug entfernt von der Nullmarke.

    Doch die Teuerungsrate im Euroraum liegt nach wie vor deutlich unter der EZB-Zielmarke. Nach jüngsten Eurostat-Zahlen schwächte sich der Preisauftrieb im Februar wieder ab. Die Verbraucherpreise lagen um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Januar 2020 betrug die Inflationsrate 1,4 Prozent.

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...5078.bild.html


    Ergo: die EZB schaufelt kräftig viel Brennmaterial in den Brandherd um zu löschen - wenn recht viel davon in das Feuer geschaufelt wird - könnte man das Finanzfeuer schon ersticken - nur wer bezahlt am Ende den angerichteten Schaden?

  7. #7
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    Mit einem Satz stößt Lagarde die Märkte in eine Krise - 12.03.2020

    Stand: 20:49 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten - Von Anja Ettel, Holger Zschäpitz

    Christine Lagarde macht ausgerechnet in der Krise keine gute Figur. Die EZB beschließt ein umfangreiches Rettungspaket für Banken und Unternehmen, aber ihre Präsidentin präsentiert es nicht überzeugend. Und löst dann mit einem Satz Entsetzen aus.

    Die Erwartungen an die europäischen Währungshüter waren hoch. Nach der US-Notenbank Fed und der britischen Bank of England hofften Politiker und Investoren nun auf ein machtvolles Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB), um die Panik an den Märkten zu beruhigen.

    Die EZB unter ihrer Präsidentin Christine Lagarde solle tun, „whatever it takes“, was auch immer nötig sei, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen, hatte Italiens Premier Giuseppe Conte kurz zuvor noch gefleht. Conte spielte mit seiner Bitte auf Lagardes Vorgänger Mario Draghi und dessen entschlossenes Krisenmanagement an.

    Doch den „whatever it takes“-Moment blieb die EZB schuldig. Weder lieferten die Währungshüter auf ihrer Zinsssitzung die von den Märkten erwartete Zinssenkung. Noch holte Lagarde die große Bazooka beim Anleihekaufprogramm heraus, wie das Draghi einst getan hatte.

    Die Börsen reagierten prompt. An den europäischen Anleihemärkten gingen die Risikoaufschläge bei den Staatsanleihen der Euro-Länder kräftig nach oben. An den Aktienmärkten beschleunigte sich der Ausverkauf.

    Für Irritationen bei den Investoren sorgte auch, dass ausgerechnet die hochgelobte einstige IWF-Chefin Lagarde bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Sitzung des EZB-Rates am Donnerstag keine gute Figur abgab.

    Zwar hatte die EZB zuvor ein durchaus umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, dass vor allem das europäischen Bankensystem im Euro-Raum in der Krise stabilisieren und die Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher sichern soll.

    Dieses Paket sieht vor, dass die Banken neue langfristige Liquiditätsspritzen zu sehr günstigen Bedingungen bekommen und bestehende Geldspritzen für die Finanzinstitute noch vorteilhafter werden sollen. Zudem will die EZB bis zum Jahresende zusätzliche Anleihenkäufe im Volumen von 120 Milliarden Euro umsetzen.

    Für die Geschäftsbanken kündigten die Währungshüter temporäre Lockerungen der Kapitalanforderungen an. Bestehende Regulierungen sollen flexibel ausgelegt werden. Auch sollen bestimmte Kredite künftig für Geldgeschäfte bei der Notenbank verwendet werden können.

    Fauxpas der Präsidentin ließ Italiens Anleihezinsen steigen

    Doch Lagarde gelang es nicht, das Paket auch entsprechend zu verkaufen. Nicht nur, dass sich die EZB-Präsidentin beim Umfang des Pakets verhaspelte – zunächst sprach sie von 100 Milliarden und musste später von ihrer Pressechefin korrigiert werden. Auch die Maßnahmen selbst präsentierte sie wenig überzeugend.

    Der Tiefpunkt war erreicht, als Lagarde zu den heftigen Reaktionen an den europäischen Bondmärkten gefragt wurde. „Wir sind nicht hier, um die Risikoaufschläge für Italien zu minimieren“, antwortete die Euro-Hüterin relativ flapsig. Dafür seien andere zuständig.

    Der Fauxpas der Präsidentin sorgte dafür, dass die Rendite italienischer Staatsanleihen kurzzeitig von 1,3 Prozent auf 1,9 Prozent in die Höhe schoss. Höhere Zinsen und damit höhere Finanzierungskosten sind für ein Land wie Italien angesichts der extrem angespannten Lage geradezu Gift.

    https://www.welt.de/img/finanzen/mob...en-mku-jpg.jpg

    „Mir war nicht klar, dass das wichtigste Mandat der EZB darin besteht, die Anleihenmärkte in eine Krise zu stürzen“, sagte Peter Chatwell, Chefanleihestratege von Mizuho International, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

    Vergrätzt zeigten sich einige Beobachter auch darüber, dass die EZB-Chefin ihre Institution diesmal eben nicht an vorderster Front bei der Krisenbekämpfung sieht. „Die Fiskalpolitik muss es in erster Linie richten. Niemand sollte diesmal die Zentralbank an der Frontlinie erwarten“, sagte Lagarde klipp und klar.

    Damit hat die Währungshüterin in der Sache zwar durchaus recht: Das Coronavirus und seine Folgen bedeuten für die Wirtschaft einen Angebots- und Nachfrageschock gleichzeitig. Das ist nichts, was eine Zentralbank beheben kann. Doch die Investoren haben sich in den vergangenen Jahren daran gewöhnt, dass die Notenbanken ihnen im Zweifel in jeder Krise zu Hilfe eilen. Die ehrliche Analyse Lagardes will da natürlich niemand hören.

    „Die EZB befindet sich im Zwiespalt mit den Märkten“, analysiert Holger Schmieding, Chefökonom der Berenberg Bank, das Geschehen an den Märkten. Doch die negative Marktreaktion sei nicht allein als Urteil über das Paket der EZB zu verstehen.

    An den Märkten scheine sich auch zunehmend die Einsicht durchzusetzen, dass die Geld- und Finanzpolitik in dieser Krise die falschen Adressaten seien: „Geld- und Fiskalpolitik können nicht der Schutzschalter bei einem medizinischen Notfall sein.“

    Der Dax brach um 12,2 Prozent ein. Das war der zweitschwärzeste Tag in der Historie des deutschen Marktbarometers. Sichtbar wurde der Dissens zwischen EZB und den Börsen insbesondere bei den Bankaktien. Obwohl die Kreditinstitute auf großzügige Hilfe der Währungshüter hoffen können, verloren diese überdurchschnittlich.

    Die Aktie der Deutschen Bank rauschte in der Spitze um 18 Prozent in die Tiefe. Erstmals seit Jahrzehnten kostete das Papier an der Börse weniger als fünf Euro. Die Papiere der Commerzbank verloren sogar 23 Prozent.

    Einige Beobachter spekulierten angesichts der Reaktionen auch darauf, dass Lagarde es mit ihrem Auftritt womöglich gezielt darauf angelegt habe, die Politik unter Druck zu setzen. In Deutschland wollen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag Pläne vorstellen, wie Firmen in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden können.

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte entschiedenere Antworten als bisher auf die Krise: Man müsse „eher in den Dimensionen von Draghi denken, was das Thema betrifft – alles tun, um eine große Rezession zu verhindern“, sagte er und verwies damit ebenso wie Conte auf den einstigen EZB-Chef und Krisenmanager Draghi.

    https://www.welt.de/finanzen/article...-verkauft.html

  8. #8
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    Schweres Erdbeben in Zagreb - Sonntag 22.03.2020

    15-Jähriger stirbt bei Erdbeben in Zagreb

    Bei einem Erdbeben in Kroatiens Hauptstadt Zagreb ist einem Medienbericht zufolge am Sonntag mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.

    https://www.bild.de/video/clip/news-...8636.bild.html

    https://www.bild.de/news/ausland/new...8048.bild.html

    Schwere Schäden: Erdbeben erschüttern Zagreb

    In Zagreb, das am Sonntagfrüh von dem stärksten Erdbeben in den letzten 140 Jahren erschüttert worden ist, haben die Behörden die Bewohner aufgefordert, vorerst nicht in ihre beschädigten Wohnungen zurückzukehren. Vor allem ältere Gebäude in der Innenstadt wurden stark beschädigt. Ein Mädchen wurde Berichten zufolge schwer verletzt.

    Online seit heute, 10.17 Uhr (Update: 12.56 Uhr)

    In der Altstadt verursachte das Beben schwere Schäden an Gebäuden. Fassadenteile von mehreren Häusern stürzten auf die Straße. Auch Spitäler wurden beschädigt, die Zagreber Geburtenklinik musste evakuiert werden. Um die Trümmer von den Straßen zu beseitigen, wurde laut Medien auch die Armee eingesetzt. Ein Turm der Kathedrale von Zagreb, das Wahrzeichen der Stadt, wurde ebenfalls beschädigt, wie Bürgermeister Milan Bandic bekanntgab. In großen Teilen der Stadt fiel zudem der Strom aus.

    Bei dem Erdbeben wurde ein 15-jähriges Mädchen schwer verletzt, berichtete die Nachrichtenagentur HINA. Das Mädchen befindet sich in kritischem Zustand, hieß es aus dem Kinderspital, wo sie behandelt wird. Zunächst hatte es geheißen, die Jugendliche sei tot.

    https://orf.at/stories/3158889/

  9. #9
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    Vulkan Merapi in Indonesien bricht erneut aus

    Kilometerhohe Aschewolke

    Aktualisiert am 27. März 2020, 11:30 Uhr

    Der Merapi auf der Insel Java ist der aktivste Vulkan Indonesiens.

    Am Freitag brach der Vulkan bereits zum zweiten Mal in diesem Monat aus und schickte eine fünf Kilometer hohe Aschewolke in den Himmel.

    https://web.de/magazine/panorama/kil...richt-34556536

  10. #10
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    Massensterben von Zugvögeln in Griechenland - 10.04.2020

    Außergewöhnlich starke Winde über Griechenland haben zum Tod von Tausenden Zugvögeln geführt. Die Verbindung der heftigen Winde mit niedrigen Temperaturen und in manchen Regionen auch Regen habe das Vogelsterben ausgelöst, teilte der griechische Ornithologenverband gestern mit.

    Laut der Tierschutzorganisation Anima wurden verendete Vögel in Straßen und auf Balkonen von Athen, in Nordgriechenland, an einem See nahe der Hafenstadt Nafplio sowie auf Ägäis-Inseln gefunden.

    Vor allem Schwalben und Mauersegler

    In den Frühlingsmonaten reisen Zugvögel von Afrika nach Europa. Griechenland liegt auf einer ihrer wichtigsten Flugrouten. Windströme aus dem Süden hätten Vogelschwärme in Windströme aus nördlicher Richtung getrieben, erläuterten die Vogelexperten und -expertinnen. Um den heftigen Windkollisionen zu entkommen, seien viele erschöpfte Vögel in Richtung Festland geflogen. Dort verendete ein Großteil von ihnen.

    Der Verband appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, sich vorsichtig auf den Straßen zu bewegen, damit sie nicht versehentlich noch lebende Vögel tottreten. Wie in der ganzen Welt sind aber auch in Griechenland wegen Ausgangsbeschränkungen in der Coronavirus-Krise derzeit deutlich weniger Menschen auf den Straßen unterwegs als zu normalen Zeiten.

    https://orf.at/#/stories/3161346/

  11. #11
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    Söder will Schulen geschlossen halten - 15. APRIL 2020

    "Bei den Abschlussprüfungen, glaube ich, kann man großzügig sein, denn die Schülerinnen und Schüler brauchen ja einen Abschluss auch für den weiteren Berufsweg", sagte Söder in den ARD-"Tagesthemen". Hier ließen sich auch Schutzmaßnahmen deutlich besser organisieren. Generell sei die Politik hier gut beraten, auf die Warnungen der Pädagogen vor zu frühen Schulöffnungen zu hören. "Weniger Hektik, ein bisschen mehr Geduld und Besonnenheit könnte allen helfen."

    https://www.n-tv.de/politik/Soeder-w...e21714004.html


    Ergo: am Besten wäre für die Schüler: nie wieder Schule! Lol https://www.youtube.com/watch?v=sRlbeHN0FNU

    https://youtu.be/sRlbeHN0FNU


    Extrabreit - Hurra, hurra, die Schule brennt : https://www.youtube.com/watch?v=YTc16X8MUUA


    Söder? Ein hochintelligenter daneben denker...

    https://www.google.de/search?q=Ein+h...w=1920&bih=903


    Goldener Reiter : https://www.youtube.com/watch?v=spZfvDz6vRk

    Seiner Zeit 40 Jahre voraus - mindestens;-)!

    https://www.youtube.com/watch?v=iTh5zZTbU4w


    Nein danke,
    Nie mehr Schule,
    Keine Schule mehr!
    Denn unser Leben, in der Tat,
    Ist auch mit Eurem Zeugnis hart. Ja, ja!
    Und Privat,
    Frau Studienrat,
    Sind sie doppelt so apart! Ja, ja!

    Nein danke,
    Nie mehr Schule,
    Keine Schule mehr!
    Geändert von Luis (15.04.2020 um 10:24 Uhr)

  12. #12
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    Fast alle Bäume auf dem Brocken sind tot - 01.05.2020 09:57 Uhr – 01:35 min

    Massive Waldbrandgefahr

    Fast alle Bäume auf dem Brocken sind tot

    Eines der beliebtesten deutschen Ausflugsziele erlebt eine Katastrophe:

    Auf dem Brocken stirbt der Wald. Klimaerwärmung und ein aggressiver Schädling haben fast den ganzen Baumbestand getötet.

    Das viele trockene Holz könnte jederzeit in Flammen aufgehen.

    Video: Kleiner Käfer zerstört Deutschlands Wälder :

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos...e21752743.html

  13. #13
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    Heuschreckenplage von enormem Ausmaß

    Äthiopien bis Kaukasus

    Heuschreckenplage von enormem Ausmaß

    In riesigen Schwärmen legen Wüstenheuschrecken große Strecken zurück. Übrig bleiben kahle, leer gefressene Felder, Wiesen und Bäume. Zahlreiche Länder zwischen Ostafrika und Asien sind inzwischen davon betroffen. Ein Ende der Plage ist nicht absehbar, denn die klimatischen Bedingungen sind für die Ausbreitung dieser Insekten derzeit ideal.

    Online seit heute, 22.59 Uhr

    Begonnen hat die Heuschreckenplage – die UNO spricht von der schlimmsten seit einem Vierteljahrhundert – auf der Arabischen Halbinsel. Durch heftige Regenfälle aufgrund von Zyklonen vermehrten sich dort laut Welternährungsorganisation (FAO) die Heuschrecken innerhalb einiger Monate 8.000-fach.

    Von dort gelangten sie auf der Suche nach Futter über das Rote Meer und den Golf von Aden bis zum Horn von Afrika. Von Ostafrika, insbesondere Äthiopien, Kenia und Somalia, wanderten die Schwärme auch wieder über die Arabische Halbinsel Richtung Indien und Pakistan.

    Ernteausfälle durch Heuschrecken möglich

    Auch Russland sieht Ernte bedroht

    Zuletzt meldete auch Russland, dass vor allem in einigen Kaukasus-Regionen durch Heuschreckenschwärme die Ernte bedroht sei. Die Insekten hätten bereits 2.500 Quadratkilometer befallen, hieß es aus dem Landwirtschaftsministerium in Moskau.

    Auch in Indien werden Ernteausfälle befürchtet. Nach dem im Juli erwarteten Monsun droht eine zweite Heuschreckenwelle. In Pakistan wurde wegen der Insekten bereits im Februar der Notstand ausgerufen. Inzwischen sind 61 Distrikte von der Plage betroffen.

    Kenia zählt neben Äthiopien und Somalia zu den am stärksten betroffenen Ländern in Ostafrika

    Schon längst warnt die FAO vor Lebensmittelknappheit in den betroffenen Ländern. Schon ein kleiner Schwarm im Ausmaß von einem Quadratkilometer kann laut UNO an einem Tag so viel Nahrung vertilgen, die für 35.000 Menschen reichen würde. Im Schnitt besteht ein Schwarm aus 30 bis 40 Millionen Tieren. In Kenia wurde auch ein Schwarm mit Hunderten Millionen Heuschrecken in der Größe von 2.400 Quadratkilometern gesehen. Das entspricht fast dem Bundesland Vorarlberg.

    Günstige Bedingungen für Ausbreitung

    Experten zufolge kann sich eine Plage auch über mehrere Jahre halten, wenn die Bedingungen passen. Und die sind weiterhin ideal: nass und warm. Durch die feuchte Erde können sich die Insekten gut reproduzieren und verbreiten. Gerade in Ostafrika hat es lange und viel geregnet – aufgrund der ungewöhnlich hohen Wassertemperaturen des Indischen Ozeans.

    Unter diesen Bedingungen schlüpfen aus einem Großteil der Eier Larven. Ausgewachsene Weibchen legen bis zu 100 Eier – auch mehrfach. „So kann eine Heuschreckenpopulation alle drei Monate um das 20-Fache zunehmen“, sagte die FAO gegenüber dem „Greenpeace-Magazin“. Und diese für die Ausbreitung von Heuschrecken günstigen Bedingungen könnten mit dem Klimawandel zunehmen. In den Brutgebieten der Wüstenheuschrecke in Ostafrika wird es laut den Prognosen des Weltklimarats IPCC nicht zuletzt aufgrund häufiger Zyklone feuchter.

    Bekämpfung schwierig

    Bei der Bekämpfung von Heuschreckenplagen wird vor allem auf Pestizide gesetzt. Entscheidend ist hier der Zeitpunkt. Solange die Wüstenheuschrecken als Larven noch am Boden sind, bewegen sie sich verhältnismäßig langsam vorwärts, zudem können sie sich noch nicht fortpflanzen. In diesem Stadium könnte eine Heuschreckenplage mit Pestiziden noch eingedämmt werden.

    Bei der Bekämpfung der Heuschrecken setzen die meisten Länder auf den Einsatz von Pestiziden

    Die – aufgrund der Coronavirus-Pandemie zusätzlich erschwerten – Bedingungen etwa aufgrund fehlenden Pestizidnachschubs verlangsamten diese Bemühungen. Fliegende Schwärme können bereits 100 bis 150 Kilometer an einem Tag zurücklegen. Der Wind trägt sein Übriges zur Verbreitung der Schwärme bei. Ein Ende der Ausbreitung ist derzeit nicht absehbar.

    Finanzielle Hilfe der Weltbank

    In Ostafrika und im Jemen meldete die Welternährungsorganisation kürzlich einen kleinen Etappensieg. In zehn Ländern hätten rund 720.000 Tonnen Getreide gerettet werden können. „Unsere Gewinne sind signifikant, aber der Kampf ist lang und noch nicht zu Ende“, betonte FAO-Chef Qu Dongyu.

    Rund 500 Millionen Dollar (456,29 Mio. Euro) stellt die Weltbank von der Heuschreckenplage betroffenen Ländern in Ostafrika und dem Nahen Osten zur Verfügung – über direkte Geldtransfers und mit Investitionen in den Wiederaufbau der Landwirtschaft und von Viehbeständen. „Heuschreckenschwärme sind eine doppelte Krise für Länder, die auch die Covid-19-Pandemie bekämpfen“, stellte Weltbank-Präsident David Malpass fest.

    Vom Einzelgänger zum Gruppentier

    Zugleich versucht die Wissenschaft die Entstehung von Heuschreckenplagen nachzuvollziehen und daraus Methoden zu deren Bekämpfung zu entwickeln. Ein Forscherteam der Universität Konstanz untersucht derzeit die Hintergründe für die Schwarmbildung von Heuschrecken. Denn im Normalfall sind Heuschrecken Einzelgänger. Unter bestimmten Umständen – etwa für die Futtersuche – bilden sie aber eine Gruppe.

    Unter bestimmten Bedingungen wandelt sich eine Heuschrecke vom Einzelgänger zum Gruppentier

    Laut der Forschergruppe verändert sich dann auch innerhalb kürzester Zeit ihr Verhalten. Sie bewegen sich als Kollektiv, ihre Reproduktionszeit wird kürzer, ihre Lebensdauer auch. Wie die Schwarmbildung vor sich geht, wird derzeit erforscht. „Alles, was wir über Heuschreckenplagen wissen, stammt aus zwei oder drei Feldstudien, die vor etwa 70 Jahren in Kenia durchgeführt wurden“, erklärte Forschungsteamleiterin Einat Couzin-Fuchs. Ihre Forschungserkenntnisse werden für die aktuelle Plage zu spät kommen. Langfristig könnten aber Mechanismen gefunden werden, um die Insekten davon abzuhalten, vom Einzelgänger zum Gruppentier zu mutieren.

    Links:
    UNO
    FAO
    Weltbank
    „Greenpeace-Magazin“-Artikel

    https://orf.at/stories/3167610/
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  14. #14
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    USA: Minneapolis brennt - Aktualisiert am 29. Mai 2020, 20:26 Uhr

    Trump gießt Öl ins Feuer - Twitter schlägt zurück

    Die Situation bei den Protesten in Minneapolis eskaliert Präsident Trump heizt derweil die Spannungen zwischen Schwarz und Weiß weiter an. Gegner werfen ihm Rassismus vor. Die Lage ist so kritisch, dass Twitter beispiellos einschreitet.

    Mehr zu den USA unter Donald Trump hier

    Reißt Euch zusammen, sonst lasse ich das Militär auf Euch los und es wird geschossen! Das ist sinngemäß die Botschaft von US-Präsident Donald Trump an gewaltsame Demonstranten in Minneapolis. Der demokratische Bürgermeister der Stadt, Jacob Frey, fleht seine wütenden Mitbürger an, friedlich zu demonstrieren. Der republikanische Präsident hingegen gießt über Twitter Öl in Feuer - und das so unverblümt, dass der Kurznachrichtendienst seine Botschaft in einem beispiellosen Schritt erstmals als "gewaltverherrlichend" einstuft.

    Minneapolis brennt

    Neben friedlichen Protesten kommt es in der Nacht zum Freitag den dritten Tag in Folge zu Ausschreitungen, Plünderungen und Brandstiftungen. In der Stadt brodelt es, seit der Afroamerikaner George Floyd (46) am Montag infolge eines brutalen Polizeieinsatzes um Leben kam. Das Video von Floyds Festnahme zeigt einen weißen Polizisten, der sein Knie in den Hals des am Boden liegenden Mannes drückt, bis dieser offenbar das Bewusstsein verliert. Das knapp zehn Minuten lange Video zeigt eine Brutalität und Unerbittlichkeit, wegen derer es nur schwer anzusehen ist - doch es verbreitet sich online rasant. "Ich kann nicht atmen" steht auf Schildern von Demonstranten. Das sagte auch Floyd zuletzt, als ihm der Polizist im Genick saß. Einer der Polizisten wurde inzwischen verhaftet. US-Medien berichteten am Freitag übereinstimmend, es handle sich um den Polizisten, der sein Knie minutenlang an den Hals Floyds gedrückt hatte.

    In den USA werden immer wieder Fälle von brutalem Vorgehen der Polizei gegen Schwarze bekannt, vor allem gegen afroamerikanische Männer. Es gab bereits mehrere Todesfälle. In vielen Städten kommt es daher nun zu Protesten. Politiker, Sportler und Schauspieler äußern über die sozialen Medien Entsetzen und Wut.

    Was 2020 nicht "normal" sein sollte

    Der frühere US-Präsident Barack Obama erklärte über Twitter, für Millionen Amerikaner sei es auch im Jahr 2020 noch "schmerzhaft und zum Verrücktwerden "normal", wegen ihrer Hautfarbe anders behandelt zu werden". Alle Amerikaner müssten daran arbeiten, die systematische Benachteiligung Schwarzer zu beenden, forderte Obama, der sich nur noch selten zu aktuellen politischen Themen äußert. "Das darf in Amerika im Jahr 2020 nicht 'normal' sein", erklärte Obama, der 2008 Amerikas erster schwarzer Präsident geworden war.

    Bürgermeister Frey warb um Verständnis für den "aufgestauten Ärger" der schwarzen Bevölkerung, der vor dem Hintergrund von 400 Jahren Unterdrückung gesehen werden müsse. Frey forderte die Hilfe der Nationalgarde und der Polizei des Bundesstaats an, bemühte sich aber weiter um Deeskalation. Am Freitag waren daraufhin Hunderte Soldaten und Bereitschaftspolizisten in der Stadt unterwegs.

    "Dann beginnt das Schießen"

    Trump hatte es zunächst als schrecklich bezeichnet, was Floyd widerfahren war. Nach den erneuten Ausschreitungen schien ihm in der Nacht zum Freitag aber der Kragen geplatzt. Er bezeichnete Frey via Twitter als unfähig und wetterte über protestierende "Schlägertypen": "Habe gerade mit Gouverneur Tim Walz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär ganz an seiner Seite steht. Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden wir die Kontrolle übernehmen, aber wenn die Plünderungen beginnen, beginnt das Schießen."

    Bild zu Trump Tweet

    Twitter versieht kurz darauf den Tweet mit einem Warnhinweis, weil der Beitrag gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung bei dem Dienst verstoße. © Twitter/dpa

    Wie US-Medien umgehend anmerkten, zitierte Trump damit einen historisch belasteten Satz aus dem Jahr 1967, mit dem der damalige Polizeichef von Miami ein hartes Vorgehen gegen die schwarze Bevölkerung ankündigte. Bei Protesten weißer Gruppen, selbst von Nationalisten, hatte sich Trump oft unterstützend geäußert.

    Trumps martialischer Tweet wurde dann von Twitter mit einem Warnhinweis versehen. "Dieser Tweet hat die Twitter-Regeln zur Verherrlichung von Gewalt verletzt", hieß es. Er bleibe aber auf der Plattform, weil dies im öffentlichen Interesse sei. Trump legte daraufhin mit einer Reihe wütender Äußerungen über Twitter nach. Zudem wurde die gleiche Botschaft dann auch vom Account des Weißen Hauses weiterverbreitet - zunächst ohne Warnhinweis.

    Faktencheck für den US-Präsidenten

    Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, bezeichnet Trumps Tweets als "nicht hilfreich". Die Stadt Minneapolis tue alles in ihrer Macht stehende, die teils gewaltsamen Proteste unter Kontrolle zu bringen, sagte er. "Im gegenwärtigen Moment, in so einer unberechenbaren Lage, ist alles, was wir tun, um weiteres Öl ins Feuer zu gießen, wirklich, wirklich eine große Herausforderung", sagte Walz. Die "Anarchie" vor Ort könne und werde anderweitig unter Kontrolle gebracht werden.

    Twitter ist das Lieblingsmedium des Präsidenten, er kann dort seine 80 Millionen Follower direkt erreichen. Zudem konnte er dort seine Botschaften ungefiltert verbreiten. Doch das änderte sich diese Woche. Twitter ergänzte einen Post Trumps erstmals mit einem Faktencheck. Es ging dabei um Aussagen zur Briefwahl. Der Präsident sprach sofort von "ZENSUR" und ließ mit heißer Nadel eine Verfügung stricken, die die Macht sozialer Medien begrenzen soll.

    Mit dem Warnhinweis zur Gewaltverherrlichung feuerte nun Twitter den nächsten Schuss ab. Der Zorn des Präsidenten ist der Plattform nun sicher. "Twitter macht nichts zu all den Lügen und der Propaganda, die von China oder der radikal linken demokratischen Partei veröffentlicht werden", schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Die Firma hatte diese Woche unter anderem auch einen Post eines chinesischen Diplomaten mit einem Faktencheck-Hinweis versehen.

    Die Causa Twitter könnte es bis vor Gericht schaffen

    Der Kongress müsse die für die Plattform wichtigen Gesetze verschärfen, forderte Trump in Bezug auf Twitter. "Bis dahin wird es reguliert." Eine Gesetzesänderung im Kongress, wo die Demokraten das Repräsentantenhaus kontrollieren, ist so gut wie ausgeschlossen. Bislang ist auch unklar, ob und welchen Effekt Trumps Verordnung zur stärkeren Regulierung haben wird. Sollte sie Folgen nach sich ziehen, dürfte das Thema bald US-Gerichte beschäftigen.

    Trumps Wut wird wohl auch nicht dazu beitragen, die neu entfachten Spannungen zwischen schwarzen und weißen Amerikanern zu entschärfen. Nur rund 13 Prozent der etwa 330 Millionen Amerikaner sind schwarzer Hautfarbe. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung und Ungleichheit handelt es sich um einen Konflikt, der leicht wieder entfacht werden kann. Das kann vor der Präsidentenwahl im November eigentlich nicht im Sinne Trumps sein. Herausforderer Joe Biden ist bei Afroamerikanern und anderen Minderheiten deutlich beliebter.

    Joe Biden: "Ich bin wütend"

    Biden zeigte sich am Freitag entsetzt. Der Präsident "fordert in einem Moment des Schmerzens für so viele zur Gewalt gegen amerikanische Bürger auf", schrieb er auf Twitter. "Ich bin wütend, und das sollten sie auch sein." Trumps Widersacherin bei der vergangenen Wahl, Hillary Clinton, erklärte, wer noch nicht daran arbeite, Trump abzulösen, müsse jetzt damit anfangen.

    Ein ähnlicher Fall wie der von Floyd hatte 2014 für Aufsehen gesorgt. Der Tod von Eric Garner, der von einem Polizisten im Würgegriff gehalten worden war, hatte mit dazu beigetragen, die Bewegung "Black Lives Matter" zu starten. Diese setzt sich in den USA für Gleichberechtigung und gegen Polizeigewalt ein. Im Fall Garner wurde der verantwortliche Polizist erst fünf Jahre nach der Tat entlassen.

    Im Fall George Floyd sind die vier beteiligten Polizisten inzwischen gefeuert. Der Beamte, der sein Knie in Floyds Hals gedrückt hatte, wurde am Freitag übereinstimmenden Medienberichten zufolge festgenommen. Ein Bruder Floyds forderte sogar die Todesstrafe für die Polizisten. Die Bundespolizei FBI und die Staatsanwaltschaft haben versprochen, den Fall mit "höchster Priorität" voranzutreiben. Die Demonstranten in Minneapolis fordern Gerechtigkeit. (best/dpa)

    Nach Twitter-Fehde: Trump unterzeichnet Dekret zur Beschneidung sozialer Medien

    Soziale Netzwerke sollen in Amerika nicht mehr vor Strafverfolgung geschützt sein - zumindest wenn es nach US-Präsident Trump geht.


    https://web.de/magazine/politik/us-p...rueck-34747208

  15. #15

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    nix verstehen mit Yankee

    Der Indian Removal Act also die Vernichtung der Urbevölkerung des Nordamerikanischen Kontinents per Gesetz das war Yankee
    Der Federal Reserve Act war nicht Yankee
    dies Forum versteht nur Putin Geplärre
    Trump kehrt tatsächlich zurück zu Yankee
    Vernichtung bösartiger Nicht-Weisser

    guter alter Film: Missisippi Burning
    das war Yankee

  16. #16
    Premium-Mitglied Avatar von Luis
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    Der Indian Removal Act also die Vernichtung der Urbevölkerung des Nordamerikanischen Kontinents per Gesetz das war Yankee
    Der Federal Reserve Act war nicht Yankee
    dies Forum versteht nur Putin Geplärre
    Trump kehrt tatsächlich zurück zu Yankee
    Vernichtung bösartiger Nicht-Weisser

    guter alter Film: Missisippi Burning
    das war Yankee
    Yankee?

    Der heraufziehende US-Bürgerkrieg wird alles zunichtemachen: Dollar & Börse werden abschmieren!

    https://www.google.de/search?q=Dolla...hrome&ie=UTF-8

  17. #17

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    Yankee?

    Der heraufziehende US-Bürgerkrieg wird alles zunichtemachen: Dollar & Börse werden abschmieren!

    https://www.google.de/search?q=Dolla...hrome&ie=UTF-8

    ganz im gegenteil

  18. #18
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    ganz im gegenteil

    Überall mitreden und keine Ahnung von der Materie?

    vladimirbush, die Katastrophe vom Traderforum.de!


    Ergo: das wird der US Valuta schweren Schaden zufügen. Der US-Dollar wird stark abwerten und Gold wird im Kurs explodieren. Die USA steht kurz vor dem Untergang - sollte die US-Armee gegen die arme Schwarze Bevölkerung eingesetzt werden, dann werden alle Dämme brechen - ab da befindet sich die USA im Bürgerkrieg und wird untergehen.

    https://www.boersenforum.de/showthre...l=1#post314908

  19. #19
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    Heuschrecken-Plage in Südamerika

    VON ARGENTINIEN BIS BOLIVIEN

    Mehrere Länder in Südamerika werden derzeit von einer Heuschrecken-Plage heimgesucht, vielerorts sind Ernten bedroht. Argentinien, Brasilien, Bolivien und Paraguay haben den Pflanzenschutz-Notstand ausgerufen.

    https://www.welt.de/vermischtes/arti...edamerika.html

  20. #20

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    Zitat Zitat von Luis Beitrag anzeigen
    VON ARGENTINIEN BIS BOLIVIEN

    Mehrere Länder in Südamerika werden derzeit von einer Heuschrecken-Plage heimgesucht,
    EU und DE haben schon länger eine Heuschrecken Plage : Beamte

  21. #21
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    Zitat Zitat von vladimirbush Beitrag anzeigen
    EU und DE haben schon länger eine Heuschrecken Plage : Beamte
    Lahme Socke,

    dann mach endlich was dagegen und avanti - komm schon mach was dagegen - ein Virus gegen Beamte muss her!

    https://www.google.de/search?q=Lahme...hrome&ie=UTF-8


    Austrorock Sanatorium : https://www.youtube.com/watch?v=JfpSsIW0Djk
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