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Thema: Spanien Spanien Spanien

  1. #1
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    Dramatische Situation in Spanien: Soldaten entdecken Leichen in Altenheimen

    Montag, 23.03.2020, 23:46

    Dramatische Situation in Spanien: Soldaten entdecken Leichen in Altenheimen

    23.12 Uhr: Bei der Desinfektion von Altenheimen im Zuge der Corona-Krise haben Soldaten in Spanien in mehreren Residenzen tote Senioren entdeckt. Die Leichen seien offensichtlich länger unbemerkt geblieben, berichteten die Zeitung "El Mundo", der staatliche Fernsehsender RTVE und andere Medien am Montag unter Berufung auf die Militärische Nothilfeeinheit UME.

    Verkehrsminister José Luis Ábalos bestätigte anschließend auf einer Pressekonferenz in Madrid die Berichte. Man habe noch wenige Informationen. Gegebenenfalls werde die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnehmen, so Ábalos

    Verteidigungsministerin Margarita Robles hatte vor den Berichten schon morgens im TV-Sender Tele5 gesagt, Soldaten hätten in Heimen Senioren gesehen, "die völlig verlassen, wenn nicht sogar tot auf ihren Betten" lagen. Man werde gegen die Verantwortlichen für solche Missstände in den Heimen "unerbittlich vorgehen".

    In der vergangenen Woche hatten mehrere Horrorberichte die Spanier erschüttert: Innerhalb weniger Tage starben etwa in der Residenz Monte Hermoso in Madrid 20 Insassen, in einem Heim in Ciudad Real gab es 15 Tote. Bei den meisten Verstorbenen wurden eine Corona-Infektion festgestellt. Auch in anderen Seniorenheimen in Madrid und ganz Spanien starben zahlreiche infizierte Senioren.

    Auf Antrag einer Patientenschutzorganisation leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen das Heim Monte Hermoso ein. Nach Angaben der Madrider Stadtverwaltung wurden in diesem Heim neben den Todesopfern mindestens 75 weitere Menschen - Insassen und Mitarbeiter - mit dem Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Angehörige von Insassen von Monte Hermoso und anderen Heimen sprachen von katastrophalen hygienischen Zuständen und Mangel an Schutzausrüstungen für das Pflegepersonal. In Spanien sind bereits über 2000 Menschen am Coronavirus gestorben.

    Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 28.981 - 119 Todesfälle

    Topmeldung (19.50 Uhr): Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder (Stand: 23.3.2020, 19.46 Uhr).

    https://www.focus.de/gesundheit/news..._11576018.html

  2. #2
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    Coronavirus: Spanien könnte 10 Prozent des BIP verlieren - 25. März 2020

    Spanien muss als Folge der Coronavirus-Epidemie heuer mit einem Einbruch seines Bruttoinlandprodukts (BIP) von bis zu 10 Prozent rechnen.

    Trotz des 200 Milliarden Euro schweren Hilfspakets für den Schutz spanischer Unternehmen und Arbeitnehmer werden die Auswirkungen der Epidemie und der Ausgangssperre wahrscheinlich gravierende wirtschaftliche Folgen für Europas viertgrößte Volkswirtschaft haben.

    Das US-amerikanische Investmentbanking-Unternehmen Goldman Sachs sagte Spanien einen Wirtschaftsrückgang von 9,7 Prozent für das laufende Jahr voraus.

    Unterdessen geht die international renommierte IESE Business School aus Barcelona von einem Einbruch um 5,8 Prozent aus, sollte die allgemeine Ausgangssperre bis Juni andauern und von 9,3 Prozent, wenn die Bewegungs- und Arbeitseinschränkungen in Spanien bis Juli aufrechterhalten bleibt. Wie spanische Medien am Mittwoch berichten, mussten in den vergangenen Tagen bereits mindestens 762.000 Personen vorübergehend gekündigt werden.

    Am Mittwoch plant das spanische Parlament eine Verlängerung der Ausgangsperre bis 11. April. Viele Regionalregierungen und Oppositionsparteien fordern zudem striktere Ausgangssperren und eine Ausweitung der Arbeitseinschränkungen, was die spanische Wirtschaft zusätzlich belasten würde.

    Spanien ist nach Italien das am stärksten von der Coronakrise belastete Land in Europa. Die Epidemie nimmt in Spanien immer dramatischere Ausmaße an. In den vergangenen 24 Stunden sind weitere 738 Menschen an den Folgen der neuartigen Lungenkrankheit verstorben. Mit insgesamt 3.434 Toten verzeichnet Spanien damit erstmals mehr Opfer als China. Das Land zählte am Mittwoch fast 48.000 Infizierte.

    Vor allem Spanien und Italien werden zudem mehr Geld zur Bewältigung der Krise brauchen, weshalb die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch auch mit dem größten Anleihenkaufprogramm in der Geschichte der Europäischen Union reagiert hat.

    https://volksblatt.at/coronavirus-sp...bip-verlieren/

  3. #3
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    Angst vor dem Zusammenbruch des Systems

    CORONA-KRISE IN SPANIEN

    In Spanien dürfen nur noch Menschen tätig sein, deren Arbeit überlebenswichtig ist. Das soll den Kollaps des Gesundheitssystems verhindern. Und immer häufiger werden in den Kliniken massive Versäumnisse sichtbar.

    VON HANS-CHRISTIAN RÖSSLE, MADRID-AKTUALISIERT AM 29.03.2020-17:53

    Noch am Freitag war in der Kabinettssitzung keine Rede davon. Doch am Samstagabend zog Ministerpräsident Pedro Sánchez dann die Notbremse. Spanien folgt dem Beispiel Italiens und bringt die Wirtschaft praktisch zum Stillstand. Von diesem Montag an dürfen nur noch Unternehmen weiterarbeiten, die für die Versorgung des Landes lebenswichtig sind. Alle anderen Arbeiter müssen zu Hause bleiben. Die Totenzahlen, die unaufhaltsam steigen, ließen dem Regierungschef offenbar keine andere Wahl. Am Sonntag nahmen die Todesfälle um 838 auf insgesamt mehr als 6500 zu.

    „Ich kann Euch nur Opferbereitschaft und Widerstandsgeist anbieten“, sagte Sánchez am Samstagabend. Trotzdem bemühte er sich, den Schritt weniger drastisch wirken zu lassen. Er stellte ihn als einen verordneten Urlaub dar: Die betroffenen Angestellten erhalten weiter ihre Gehälter. Die zwei Wochen, die sie zuhause bleiben, müssen sie später nacharbeiten. Der Unternehmerverband CEOE warnte dennoch davor, dass der Stillstand „enorme und beispiellose Auswirkungen auf die spanische Wirtschaft“ haben werde.

    Bis zum Samstag hatte sich die Regierung der Forderung mehrerer Regionalpräsidenten widersetzt, die Ausgangssperre weiter zu verschärfen. Vor allem Sánchez’ Stellvertreterin, Wirtschaftsministerin Nadia Calviño, hatte das abgelehnt und als Gift für die bereits strauchelnde Wirtschaft Spaniens bezeichnet. Bisher durfte zum Beispiel auf Baustellen gearbeitet werden. Zwei Wochen lang begibt sich Spaniens Wirtschaft nun jedoch in eine Art Winterschlaf, um den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern. Noch weniger Menschen werden ihre Häuser verlassen und sollen auf diese Weise das Ansteckungsrisiko weiter verringern. Lebensmittelläden, Apotheken und Zeitungskioske bleiben geöffnet. Wer schon von zu Hause arbeitet, wird das auch weiterhin tun.

    Die Entscheidung kam überraschend, ist aber nicht untypisch für den Regierungschef. In seine Überlegungen bezieht Sánchez höchstens eine Handvoll Vertraute ein. Dazu zählt jetzt auch der Direktor der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, der jeden Tag auf einer Pressekonferenz die neuen Zahlen erläutert. Sánchez handle „hermetisch: Keiner weiß, welcher Meinung er ist, bis er sich entscheidet“, beschreibt ihn am Sonntag die Zeitung „El País“. Anders als unter seinem konservativen Vorgänger Mariano Rajoy legt seine Linksregierung aber großen Wert auf Kommunikation. Jeden Tag gibt es mindestens zwei Pressekonferenzen.

    Sánchez selbst sprach schon gut ein halbes Dutzend Mal zu den Bürgern – und zu seinen europäischen Partnern, von denen er spürbar enttäuscht ist. „Die Spanier haben Europa immer geschützt, heute muss die EU die Schwächsten schützen. Europa steht auf dem Spiel und darf nicht scheitern“, mahnt er. Sánchez selbst wirkt gealtert. Auch seine Familie hat das Virus nicht verschont: Seine Ehefrau wurde positiv getestet. Seine Mutter und sein Schwiegervater sind laut Presseberichten infiziert und liegen im Krankenhaus. Drei Ministerinnen haben sich mit dem Erreger angesteckt.

    Dabei hatte seine Regierung den Spaniern Hoffnung gemacht, dass der Höhepunkt der Pandemie am Wochenende erreicht und überschritten sein könnte. Nothilfekoordinator Simón spricht von „ermutigenden Daten“. So habe die Zahl der Todesfälle am Sonntag nur um knapp 15 Prozent zugenommen; am Samstag waren es 17 Prozent. Die Zunahme der Zahl der nachgewiesenen Infizierten sei sogar um fast vier Prozentpunkte zurückgegangen. Andere Angaben sind dagegen beunruhigend: Auf den Intensivstationen liegen mittlerweile 4900 Patienten. Zu Beginn der Krise hatte Spanien nur 4400 Intensivbetten, deren Zahl seitdem erhöht wurde.

    Das Gesundheitsministerium schien überfordert

    Wegen ihres Krisenmanagements ist die Regierung deshalb politisch unter Beschuss geraten: Sie habe zu spät reagiert, lautet der Hauptvorwurf. Wertvolle Zeit sei durch Missmanagement verloren worden, das jetzt auch noch die totale Lähmung des Landes zur Folge habe, kritisierte am Sonntag die konservative Zeitung „El Mundo“. Das Verhalten der Verantwortlichen erinnere an ein „kopfloses Huhn“. Dieser Eindruck hatte sich verstärkt, als das Gesundheitsministerium am Donnerstag 58.000 Schnelltests an die chinesischen Hersteller zurückschickte. Sie hatten sich als fehlerhaft erwiesen; bei der eiligen Beschaffung waren sie offenbar nicht ausreichend geprüft worden.

    Das nationale Gesundheitsministerium sollte nach Ausrufung des Alarmzustands die Regie übernehmen, zeigte sich aber bald überfordert, besonders beim zentralen Einkauf von medizinischem Material: Madrid erklärte sich für zuständig, blieb aber vielen Regionalregierungen die versprochenen Lieferungen schuldig. Sie begannen, wieder selbst zu bestellen – und das Chaos wurde noch größer. Es dauerte zehn Tage, bis die Bestellung im Wert von rund einer halben Milliarde Euro in China ausgehandelt war.

    Im nationalen Gesundheitsministerium fehlten von Anfang an Infrastruktur und Erfahrung. Gesundheitsminister Salvador Illa ist Wirtschaftswissenschaftler und war zuvor als Kommunalpolitiker tätig. Der Katalane hatte seinen Posten in der neuen Regierung erhalten, weil den katalanischen Sozialisten noch ein Ressort zustand. Doch sein Haus ist relativ machtlos: Nach der Jahrtausendwende war die Zuständigkeit für die Gesundheitsversorgung dezentralisiert und immer stärker den Regionalregierungen überlassen worden. Bis heute fehlt eine nationale Stelle, die große Krisen koordiniert und den Überblick über verfügbares Personal und Material hat.

    Laut Fachleuten wäre es sinnvoll gewesen, frühzeitig zusätzliche Krankenschwestern und Ärzte in Regionen wie Madrid zu entsenden. Von dort berichten Pfleger jeden Tag von fatalen Versäumnissen: Viel zu spät wurden zum Beispiel in den Kliniken alle Patienten mit Lungenentzündungen getestet. Zunächst sei das nur bei erkrankten Rückkehrern aus Risikogebieten geschehen. Das Virus konnte sich deshalb zunächst unentdeckt beim Pflegepersonal ausbreiten, in dessen Reihen es inzwischen gut 10000 Infektionen gibt.

    Insgesamt wurden in Spanien bis Sonntag knapp 79000 Infektionen nachgewiesen. Fachleute befürchten, dass sich mindestens eine halbe Million Spanier infiziert haben könnte, denn bisher wurden praktisch nur Erkrankte und medizinisches Personal und Sicherheitskräfte getestet – insgesamt viel weniger als etwa in Deutschland und Südkorea. Erst in den nächsten Tagen sollen Hunderttausende Tests aus China eintreffen, die in Spanien das wirkliche Ausmaß der Pandemie absehen lassen.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/...702401-p2.html


    Ergo: die Corona-Maßnahmen werden bis Weihnachten 2020 ausgeweitet - dann kommt es in Europa zu Corona-Aufständen und Europa wird brennen - von Berlin - Paris - Rom bis Madrid - nur Idioten stellen die Wirtschaft ab. Nach dem Zusammenbruch brauchen Fabriken erst gar nicht wieder zu öffnen - wegen mangels Kredit - sprich kein Geld – somit auch fast kein Güterverkauf und Absatz - das Geldsystem wird Ende 2021 verschwunden sein – und Europa liegt in Trümmern.

    Meine Feststellung:

    Sie haben alle gelebt wie am einen Schlachttag, und der plötzliche Verderb wird über sie kommen.

    Hankel Wilhelm Prof. Vortrag über die wahren Ursachen der Finanzkrise März 2011

    http://www.youtube.com/watch?v=aarjVhPjRzg&feature=plcp

    https://www.boersenforum.de/showthre...ll=1#post54515

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