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  1. #1
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    Lebensmittelmarken

    Kredite können nicht mehr zurückbezahlt werden - das Geldsystem wird brechen: https://youtu.be/dJMiVGlnLSc?t=1006

    https://youtu.be/dJMiVGlnLSc

    https://www.youtube.com/watch?v=dJMiVGlnLSc

    Entwicklung der Weltwirtschaft : https://youtu.be/9b8IRUGzPRk


    Supermarkt-Kette streicht wegen Corona alle Sonderangebote

    Topmeldung (6.27 Uhr): In vielen Supermärkten sind bestimmte Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfs ausverkauft. Nun zieht die erste Supermarkt-Kette Konsequenzen, und streicht bis auf Weiteres alle Sonderangebote. Das berichtet die „Bild“. Demnach habe der Edeka-Verbund Hessenring mit Filialen in insgesamt fünf Bundesländern vorerst alle Werbeprospekte mit Sonderangeboten gestoppt. „Wir wollen zu Corona-Zeiten keine zusätzlichen Einkaufsaktivitäten auslösen“, sagte Geschäftsführer Hans-Richard Schneeweiß der „Bild“. Jetzt müssten in den Geschäften Sicherheitsabstände eingehalten werden. Das passe nicht zu Werbung mit Sonderangeboten.

    https://www.focus.de/gesundheit/news..._11576018.html


    Zitat Zitat von Dagobert Duck Beitrag anzeigen
    STAATSSCHULDEN
    Droht in den USA die Kürzung der Sozialleistungen?
    gestern 09:05 • Finanzen100

    Anhang 3048

    Medienberichten zufolge leben 47 Millionen Amerikaner von Lebensmittelmarken.

    Von Gerd Hübner

    http://www.finanzen100.de/finanznach...7341955_67741/


    In unseren Lebensmittelgeschäften werden Lebensmittel nur noch begrenzt abgegeben - ich warte darauf - bis wir in Deutschland wieder Lebensmittelmarken zu Händen halten - wir Leben momentan in einer sehr kritischen Zeit - die allermeisten Leute haben das noch nicht geschnallt und begriffen.


    Dago schrieb am 21.03.2014, 15:19: Medienberichten zufolge leben 47 Millionen Amerikaner von Lebensmittelmarken.


    Harte Maßnahmen im Lebensmittelhandel werden kommen:


    Ergo: Sollten die Lebensmittel Hamsterer weiterhin wie wild hamstern, wird die Regierung, in Bälde, Lebensmittelmarken ausgeben - das wird kommen müssen - wie das Amen nach der Messe.

  2. #2
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    Lebensmittelmarken werden kommen müssen!

    Ausmaß der HamsterkäufeNicht nur Klopapier: Zahlen zeigen, wie Deutsche sich für die Corona-Krise eindeckten

    Mittwoch, 25.03.2020, 21:09

    Mit den steigenden Infektionszahlen in Deutschland stürzten sich die Menschen in die Supermärkte, um sich für den Ernstfall einzudecken. Erste Daten zeigen jetzt das Ausmaß des Nachfrage-Anstiegs.

    Wie eine Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt, stiegen die Verkaufszahlen für ausgewählte Produkte in der Woche vom 16. bis 22. März 2020 (Kalenderwoche 12) wie schon in den drei Wochen zuvor auf ein extrem hohes Niveau. So war die Nachfrage nach Seife in der 12. Kalenderwoche mehr als vier Mal so hoch wie in den sechs Monaten zuvor (plus 337 Prozent), während die Nachfrage nach Toilettenpapier mehr als drei Mal so hoch lag (plus 211 Prozent).

    Der Ausverkauf bremste den Nachfrageanstieg

    Erstmals schnellten die Absatzzahlen der ausgewählten Lebensmittel und Hygieneartikel in der letzten Februarwoche (Kalenderwoche 9 vom 24. Februar bis 1. März 2020) in die Höhe. Bereits in dieser Woche waren die Absatzzahlen für Mehl (plus 150 Prozent), Seife (plus 122 Prozent) oder Teigwaren (plus 109 Prozent) mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der sechs Monate zuvor. Die Nachfrage nach Teigwaren ließ daraufhin bis zur 12. Kalenderwoche langsam nach. Das dürfte auch auf ein kurzfristig fehlendes Angebot in diesem Warensegment zurückzuführen sein, wie die Statistiker vermuten.

    Veränderung gegenüber dem Zeitraum August 2019-Januar 2020

    Destatis Veränderung gegenüber dem Zeitraum August 2019-Januar 2020 vom 24.2. bis 22.3.

    Größte Hamsterkäufe bei Desinfektionsmitteln

    In der ersten Märzwoche (Kalenderwoche 10 vom 2. bis 8. März 2020) stieg die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln auf mehr als das Achtfache im Vergleich zum Durchschnitt des vorherigen halben Jahres (plus 751 Prozent). In den beiden Wochen danach sank der Absatz enorm und lag in der Kalenderwoche 12 nur noch bei der Hälfte des sonst üblichen Absatzes. „Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Produkt vorübergehend praktisch ausverkauft war“, heißt es in der Mitteilung von Destatis.

    Mehr zum Coronavirus:

    Alles zur Ausbreitung des Virus hier: Coronavirus-Ausbruch im News-Ticker

    Die wirtschafltichen Folgen live im News-Ticker zum Corona-Crash


    Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit

    FOCUS Online/Wochit Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit

    csf


    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11812000.html

    Ergo: Sollten die Lebensmittel Hamsterer weiterhin wie wild hamstern, wird die Regierung, in Bälde, Lebensmittelmarken ausgeben - das wird kommen müssen - wie das Amen nach der Messe.

  3. #3
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    Agrar-Marktverwerfungen drohen

    Landwirtschaftministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) zufolge drohen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Marktverwerfungen im Agrarsektor.

    Durch die fehlende Abnahme im Tourismus und der Gastronomie würden sich die bisherigen Absatzgewohnheiten verändern, teilte Köstinger nach einer Videokonferenz der EU-Agrarminister am Mittwoch mit. Dies sei bereits bei Rindfleisch spürbar.

    „Wir müssen in der EU handlungsfähig sein, die Kommission sollte hier marktstabilisierende Maßnahmen in Erwägung ziehen, um drohende Verwerfungen auf den Märkten abzuwenden“, erklärte die Ministerin unter Verweis auf die Entwicklungen in der Milchkrise 2016.

    Auch die „klassischen Marktmaßnahmen“ wie die Forcierung von privaten und öffentlichen Lagerhaltung können Köstingers Ansicht nach Lösungsansätze dafür sein.

    Die EU-Agrarminister diskutierten am Mittwoch auch den Arbeitskräftemangel im landwirtschaftlichen Bereich und in der Lebensmittelverarbeitung durch ausbleibende Saisonarbeiter und Schlüsselarbeitskräfte aus Nachbarländern.

    „Wir müssen den freien Personenverkehr für Hilfs- und Fachkräfte in der Landwirtschaft und den Warenverkehr weiter möglichst uneingeschränkt möglich machen. In diesem Bereich brauchen wir die europäische Solidarität“, fordert die Ministerin.

    Um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken, hat Österreich bereits eine Plattform ins Leben gerufen, auf der sich Personen für die Arbeit im Gemüse- und Obstanbau sowie der Lebensmittelverarbeitung melden können. Auch in den vom Erntehelfer-Mangel stark betroffenen Ländern Deutschland und Frankreich existieren ähnliche Projekte.

    https://volksblatt.at/coronavirus-ko...fungen-drohen/

  4. #4
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    Ein wahnsinniges soziales und gesellschaftspolitisches Experiment-25.03. 2020

    Der Corona-Krise haftet etwas Spukhaftes an. Ist die globale Wirtschaft bald zerstört? Sind die Maßnahmen gerechtfertigt? Top-Investor Alexander Dibelius: Es findet „gerade ein wahnsinniges soziales und gesellschaftspolitisches Experiment statt".

    Alexander Dibelius, unter anderem gelernter Mediziner und Ex-Goldman-Sachs-Banker, warnt vor den Versprechungen der Berliner Regierung.

    „Das Versprechen der Politiker, dass wir das Ganze ohne erheblichen Wohlstandsverlust bewältigen könnten, ist leider unseriös“, sagte der Top-Investor, der mittlerweile als Partner der britischen Private-Equity-Firma CVC tätig ist, im Handelsblatt-Interview.

    „In einer nachhaltigen und tiefgreifenden Rezession, die eine zwangsläufige Folge eines längerfristig verordneten Angebots- und Nachfrage-Schocks ist, wird sich bald herausstellen, dass das versprochene Geld nicht ausreichen kann.“

    Für Dibelius „ist der akute Absturz der Weltwirtschaft mit all seinen Folgewirkungen der weit größere und gefährlichere Stresstest als Sars-CoV-2.

    Das Credo des 59-Jährigen: „Besser eine Grippe als eine kaputte Wirtschaft.“

    Stattdessen finde „gerade ein wahnsinniges soziales und gesellschaftspolitisches Experiment statt: Jahrhundertelang haben wir auf allen Ebenen für unsere individuelle Freiheit gekämpft, für Gesetze und Menschenrechte. Und auf einmal wird vieles davon einfach so quasi über Nacht weggewischt“, so Dibelius.

    Das „deutsche Modell der Verzögerungsstrategie“ im Kampf gegen Corona werfe zudem „noch eine andere, utilitaristische Frage auf: Ist es richtig, dass zehn Prozent der – wirklich bedrohten – Bevölkerung geschont, 90 Prozent samt der gesamten Volkswirtschaft aber extrem behindert werden, mit der unter Umständen dramatischen Konsequenz, dass die Basis unseres allgemeinen Wohlstands massiv und nachhaltig erodiert?“

    Der Finanzprofi hält nichts von der „derzeitigen, teilweise irrationalen Panik und den Hauruck-Strategien“ der Politik. Was ihn besonders überrascht: „Diskurse, die uns eigentlich stark machen, finden im Angesicht von Corona gar nicht mehr statt.“

    Die neue Staatsdominanz sieht der Ex-Investmentbanker ebenso kritisch: „Wer nur mit genug Führungsanspruch auftritt und seine Ideen lang genug als alternativlos postuliert, könnte das Land künftig in Geiselhaft nehmen und jedes Ziel durchboxen, das gerade opportun scheint.“

    Dibelius einzige Hoffnung: „Irgendwann wird ein abwägender Umgang mit den Konsequenzen des Shutdowns der derzeitigen, teilweise irrationalen Panik und den Hauruck-Strategien Platz machen und sich der Glaube an eine nachhaltig positive und sichere wirtschaftliche Zukunft durchsetzen. Ich hoffe nur, dass das nicht zu lange dauert, der Wendepunkt nicht zu tief und die bisherigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Errungenschaften nicht zu nachhaltig zerstört sind.“

    Der Krise haftet etwas Spukhaftes an. Michael Mross im Gespräch mit Christian Hiß: https://youtu.be/KiO4V2C-ngQ

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/141...ona-experiment

    Ergo: die Versorgungskette ist so sicher wie die Rente!!! Loll....

    Das Euro-Desaster : https://youtu.be/qYW154hZnEU

    Sollte Euro brechen kommt eine große Hungersnot über Deutschland hereingebrochen!!!

    Erkenne klar, Deutschland wird in eine Mangelwirtschaft abrutschen - wir werden bis Weihnachten 2020 - eine Mangelwirtschaft erleben - wie in der echten DDR!!!

    https://www.google.de/search?ei=I9h7...TmQDQAQ4dUDCAs

  5. #5
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    „Je länger es dauert, desto größer der Schaden“

    Wie lange hält Deutschland einen Shutdown durch? Das sagen Experten

    Mittwoch, 25.03.2020, 18:55

    Deutschland droht infolge der Corona-Pandemie eine tiefe Wirtschaftskrise. Die Bundesregierung beschließt Notpakete im Umfang von mehreren hundert Milliarden und unbegrenzte Kredithilfen. Experten sind trotzdem skeptisch, ob das ausreicht. Denn: Wie lange kann Deutschland einen Shutdown der Wirtschaft überhaupt aushalten?

    „Das Hilfspaket der Bundesregierung ist gut, es reicht aber nicht“, mahnt Ifo-Chef Clemens Fuest gegenüber der „Deutschen Welle“. Das Problem bestehe darin, dass die Regierung die Wirtschaft gewissermaßen eingefroren habe. „Es ist unter Aspekten des Gesundheitsschutzes essenziell, jetzt die Wirtschaftsaktivität herunterzufahren“, betont Fuest. Bei den Hilfspaketen gehe es darum, die Unternehmen in dieser „Einfrierungsphase am Leben zu erhalten und vor allem Kleinunternehmen sowie Solo-Selbstständigen Hilfen zukommen zu lassen“.

    ZEW-Präsident Wambach: „Sind gut vorbereitet, werden aber trotzdem Insolvenzen sehen“

    https://www.focus.de/finanzen/wirtsc..._11812800.html

    Das ändert aber nichts daran, dass die Produktion stillsteht. „Und das kann öffentliches Geld überhaupt nicht wettmachen“, so Fuest weiter. „Wir müssen deshalb gleichzeitig daran arbeiten, wie wir sie dann möglichst bald auch wieder hochfahren oder zumindest teilweise hochfahren können. Denn wenn es zu einer wirtschaftlichen Stabilisierung (auf niedrigem Niveau, die Red.) kommt, dann wird man den Shutdown nicht durchhalten“, warnt der Experte von der LMU in München.

    Bei längerem Shutdown Wachstumseinbrüche bis zu 20 Prozent

    Sollte sich Deutschland relativ schnell wieder aus dem Shutdown befreien können, dann werde der Einbruch „wahrscheinlich fünf bis sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen“, rechnet Fuest vor. Das wäre etwas mehr als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise - aber wohl noch vergleichsweise gut zu verkraften.

    „Wenn der Shutdown allerdings länger dauert, beispielsweise drei Monate und dann ein paar Monate bis wir wieder das Normalniveau erreicht haben, dann ist man sehr schnell bei sehr hohen Wachstumseinbrüchen bis zu 20 Prozent“ so Fuest weiter. So etwas habe sich bislang nur in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre abgespielt. Und auch heute würde Deutschland mit solchen Werten eine wirtschaftliche Destabilisierung „zumindest riskieren“.

    „Dann kann kein Hilfspaket der Regierung uns helfen“

    „Das darf nicht passieren“, mahnt Fuest. „Wenn wir diesen Shutdown verlängern, kann kein Hilfspaket der Regierung uns helfen. Wir müssen also auch den Exit aus diesem Shutdown hinbekommen, ohne dass wir die Bekämpfung der Epidemie vernachlässigen. Genau dafür müssen wir jetzt Strategien entwickeln.“

    Hier lesen Sie alle News zur Entwicklung an den Börsen.

    Sein Kollege Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin identifiziert die Zeit ebenfalls als den „kritischen Faktor“: Die wirtschaftlichen Kosten würden exponentiell mit der Dauer des wirtschaftlichen Shutdowns wachsen. „Vor allem kleine Unternehmen können den Shutdown vielleicht für ein oder zwei Monate aus ihren Rücklagen stemmen, danach geraten sie allerdings häufig in Solvenzprobleme“, so Fratzscher gegenüber FOCUS Online.

    Fratzscher: Je länger der Shutdown, desto größer der Schaden

    Damit nicht genug: Je länger der Shutdown währt, desto schwerer werde die Wirtschaft anschließend wieder zum Laufen kommen „und desto größer wird der permanente Schaden sein. Es muss in den kommenden Wochen ein Mechanismus gefunden werden, der die effektive Begrenzung der Virusausbreitung und ein graduelles Anlaufen der Wirtschaft miteinander vereinbart", fordert Fratzscher.

    Der Ökonom Daniel Stelter sieht das ähnlich. Die Frage der Finanzen ist für ihn zunächst zweitrangig – die Regierung habe schließlich unbegrenzte Hilfen zugesagt. Eine vorläufige Grenze erkennt der Ökonom zwar, denn die Regierung habe nur eine Verschuldung von etwas über 100 Milliarden genehmigt, und „das langt meines Erachtens für rund vier Wochen“, so Stelter.

    Längerer Shutdown würde Hunderttausende Unternehmen gefährden

    Doch ein länger währender Shutdown sei ohnehin noch einmal eine ganz andere Herausforderung. „Kommt es durch die Maßnahmen zu deutlichen Umsatzrückgängen, sind Hunderttausende von Unternehmen in Deutschland gefährdet“, warnt Stelter in einem Gastbeitrag für FOCUS Online. „In einem Wirtschaftssystem, in dem es immer eine ‚Vorfinanzierung‘ gibt, die hinter jedem Geschäft steht, führt ein Wegbrechen der Nachfrage zwangsläufig zu einer Welle an Konkursen. An deren Ende wankt auch das Finanzsystem“, so der Ökonom.

    Für Stelter kommt es für einen möglichst glimpflichen Verlauf der Corona-Pandemie in Deutschland und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Folgen vor allem auf den Willen der Bevölkerung an: „Die Frage ist: Wieviel sind wir zu tragen bereit? “, so Stelter. Seine Antwort: „Maximal ein Quartal.“

    „Wirtschaft müsste in künstliches Koma versetzt werden“

    Werde nicht gegengesteuert, sei eine Wirtschaftskrise die Folge, „die die Weltwirtschaftskrise in den Schatten stellt“. Konkret schlägt der Ökonom ein künstliches Koma für die Wirtschaft vor – wie in der Medizin: Für eine bestimmte Zeit solle alles eingestellt werden: „Keine Lohnzahlungen, keine Mieten, keine Zinsen. Wir tun einfach so, als würde ein Quartal ökonomisch nicht stattfinden. Es gäbe keine Umsätze, aber es gäbe auch keine Verpflichtungen.“

    So würde vermieden, dass es zu unkontrollierbaren Insolvenzwellen kommt, die die Wirtschaft wie bei einem Dominosteineffekt in den Abgrund reißen könnte. Für diejenigen, die aufgrund des Virus keine Einnahmen haben, schlägt Stelter zudem einen Ausgleich vor, so dass auch sie „nach der Komaphase keine Schmerzen“ mehr hätten. Finanzieren könnte der Staat diese Maßnahmen Stelter zufolge mit neuen Schulden, die der Staat sogar zu Negativzins aufnehmen kann.

    Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

    Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit:

    https://www.focus.de/gesundheit/uebe..._11600668.html

    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11808686.html

  6. #6
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    Deutschland kann Shutdown nicht lange durchhalten - 27. März 2020

    Nach Ansicht des früheren Kulturstaatsministers Julian Nida-Rümelin kann Deutschland einen sogenannten Shutdown nicht lange durchhalten.

    "Ich glaube auch nicht, dass die Strategie richtig wäre, zwölf oder gar 18 Monate lang alles runter zu fahren und dadurch weitere Infektionen zu vermeiden", sagte der Philosoph und Ethiker dem "Mannheimer Morgen" (Samstagausgabe). Dadurch würde die ökonomische Basis für den sozialen Zusammenhalt und die kulturellen Grundlagen der Demokratie zerstört.

    "Wenn die Gesellschaft am Ende nicht mehr vital genug ist, dann ist keine Krise zu bewältigen", so der ehemalige Kulturstaatsminister weiter. Deutschland müsse sich "sehr gründlich Gedanken machen, wie es langfristig weitergeht". Der Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München sieht derzeit durch die Corona-Krise zwar eher eine Stärkung der Demokratie, vor dem Hintergrund einer drohenden Weltwirtschaftskrise zeigte er sich aber auch besorgt.

    "Wir können die Schulen nicht bis Ende des Jahres schließen. Wir können nicht zulassen, dass die Geschäfte geschlossen bleiben und die Arbeitslosigkeit ins Uferlose steigt", sagte Nida-Rümelin. Man habe in Deutschland aufgrund einer soliden Politik seit vielen Jahren die finanziellen Mittel, gegenzusteuern, aber diese Mittel "sind nicht unbegrenzt".

    Deutschland dürfe nun nicht die Gesamtstaatsverschuldung "in schwindelnde Höhe treiben, wie das in Italien der Fall ist", denn dann würde seiner Ansicht nach "der Stabilitätsanker in Europa verlorengehen", so der Philosoph weiter. Mann müsse jetzt in erster Linie die Gefährdeten schützen. Das Risiko sei extrem ungleich verteilt.

    "Deswegen stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen man möglichst bald das ökonomische, soziale und kulturelle Leben wieder hochfahren kann", so der frühere Kulturstaatsminister. Er glaube zwar schon, dass es ein kollektives Interesse am Shutdown gebe und insofern die staatliche Gewalt vom Volk ausgehe. Insofern rechtfertige das auch "tiefe Eingriffe auf Zeit".

    Dennoch wies der Ethiker auf andere Möglichkeiten zur Eindämmung des Virus hin und verwies auf Südkorea. "Da würde ich mich sogar mit Datenschützern streiten, denn das südkoreanische System zeigt, dass man dort zum Beispiel mit der Smartphone-Ortung einiges erreichen konnte.

    Die lösen das mit Tracking und wissen: Wer war wann mit wem zusammen und sie sammeln unter freiwilliger Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger Gesundheitsdaten, die sie benötigen, um die Krise effektiver kontrollieren zu können", sagte Nida-Rümelin dem "Mannheimer Morgen".

    Auch in Deutschland solle das erwogen werden. "Bisher geben wir diese Informationen Google, Facebook und Co, in dieser Ausnahmesituation sollten wir bereit sein, dem Staat ein gewisses Vertrauen entgegen zu bringen", so der ehemalige Kulturstaatsminister. Es gebe in Südkorea weder eine allgemeine Ausgangssperre noch ein Versammlungsverbot.

    "Vielleicht können wir ja von Südkorea, einer freiheitlichen Demokratie im Gegensatz zu Singapur oder China, etwas für die Krisenbewältigung in Deutschland lernen", sagte Nida-Rümelin.

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/141...ge-durchhalten


    ErgO: sollter der Stillstand länger wie Juni 2020 andauern - dann ist aus mit lustig - dann werden viele Leute auf die Straßen gehen und der Regierung Feuer machen.

  7. #7
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    Die Notversorgung ...

    der toitschen Bevölkerung wurde vor ca. 4 Jahren reformiert. Die Bundesregierung hat damals den entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Seither sind Enteignungen von Betrieben möglich, falls eine Krise ausbricht. Dieses "Zivilschutzkonzept" des Bundesinnenministeriums sorgte für Aufsehen , in dem es hieß, Bürger sollten am Besten selbst für den Krisenfall vorsorgen. Ein Lebensmittelvorrat von 10 Tagen pro Person und sowie 2 Liter Trinkwasser täglich wären das wirksamste Mittel für die Versorgung im Notfall. Eine Pflicht zur Bevorratung ist jedoch nicht geplant, denn eine Überprüfung von Bürgervorräten wäre enorm aufwendig.

    Falls die Versorgungskrise eintritt, kann das Bundesagrarministerium künftig vorschreiben, dass nur noch große Einzelhandelsfilialen geöffnet werden. Die Versorgung einzelner Filialen mit Notstromaggregaten sollte auch dann gewährleistet werden können, falls es zum flächendeckenden Stromausfall kommt. Um Plünderungen zu vermeiden, sieht das Gesetz die Option vor, die Abgabe von Lebensmitteln unter staatliche Aufsicht zu stellen - Lebensmittelhersteller könnten beschlagnahmt werden !

    Feste Abgabemengen oder Festpreise sollen dann Wucherpreise verhindern. Außerdem sollen Lebensmittelhändler dazu verpflichtet werden können, ihre Vorräte aufzustocken, die bisher nur in geringen Mengen vorgeschrieben sind. Falls eine Versorgungskrise wochenlang andauert, können Betriebe verpflichtet werden, Mehl oder Brot herzustellen. Auch bei Schlachthöfen oder Wurstfabriken könne der Staat eingreifen.

  8. #8
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    Lebensmittelpreise? Teuerungen nicht ausgeschlossen!

    EINKAUFEN KÖNNTE BALD TEURER WERDEN

    Zitat Zitat von Dagobert Duck - Coronavirus - Beitrag anzeigen
    Ist es der Preis Wert dass die Politik sie schwachen & kranken Zombies beschützt ?

    Die Weltwirtschaft wird deshalb auf Sparflamme gedreht.
    Die Freie Wirtschaft schafft einen Staat, ein Staat kann aber keinen Wirtschaft schaffen,
    siehe Venezuela & Co.

    Natürlich kann/sollte man den Coronavirus ungehindert durch die Gesellschaft ziehen lassen.
    In Deutschland wäre dann die Meisten Bürger in 6 Monate immun, Verluste 500 - 800.000 Menschen vorwiegend Alte und Schwache ( würden die Renten & Sozialkassen entlasten?).

    Was macht die Politik, sie spielt Gott und will dem Sensenmann ins Handwerk pfuschen,
    und wie immer wenn Politiken versuchen was zu steuern, geht es schief.

    Ein großes Problem ist die Quarantäne, wenn ein Bekannter Corona Positiv ist, muss dessen Umfeld über 14 Tage in Quarantäne, das selbe spiel geht wieder los, nach der Quarantäne ist vor der Quarantäne weil man ja wieder Leute trifft, bis der Virus einen selber trifft, uns man immun ist.
    Das ist ein verrückte Sachen wenn die Fallzahlen steigen, gibt dies einen Katastrophalen Hebel ! .... so das die Meisten in Quarantäne fast Sinnlos absitzen, bis es sie selbst tatsächlich erwischt hat.

    Ist der Kontaktverbot bis Ende April vorbei ? .... Bestimmt nicht, weil dann die Fallzahlen drastisch steigen würde.

    Keine Ernte Helfer dürfen nach Deutschland, als Erdbeeren,Gurken,Trauben & müssen sich diese Saison selber pflücken ..... die Preise werden steigen.
    Das gült auch für Salat,Tomaten & Co. denn das Zeug kommt aus Spanien,Italien & Co.

    Dosenobst,Apfelsaft,Orangensaft,Knoblauch,Tomaten/Dosen/-mark & Co. kommt aus China.

    Orangensaft/Nüsse aus Nordamerika

    Kaffee, Bananen aus Mittelamerika

    Kakau, Ananas Papaya,Mango aus Afrika

    Also wenn Corona in diesen Länder erstmal wütet, werden die Kapazitäten extrem leiden.

    Produkte aus Getreide & Kartoffeln werden keine Einschnitte haben, da diese rein Industriell erzeugt werden von A-Z.


    Kosten-falle:
    Aufgrund der Politischen Verordnung spitzt sich die Wirtschaftslage zu, viele Firmen werden nach Corona gar nicht mehr eröffnen .... ein Heer von Arbeitslosigkeit, wird uns begleiten.
    Sozialausgaben werden explodieren ... die Menschen (sogar der Mittelstand) werden Gewalttätig, und und und ...

    https://www.focus.de/finanzen/news/a..._11826531.html

    CORONA-LAGE IN SÜDITALIEN:
    Aufrufe zur Revolution
    https://www.faz.net/2.1677/corona-la...-16702035.html


    Ohne Moos nicht los .... !


    Preise für Lebensmittel unter Druck

    30.03.2020 - 13:21 Uhr

    Es ist genug Klopapier da, die Regale in den Supermärkten werden so schnell wie möglich aufgefüllt und keiner muss sich Sorgen machen, dass er mit leeren Händen vom Einkauf nach Hause kommt. Doch wie wirken sich all die Bemühungen auf die Preise aus?

    Teuerungen nicht ausgeschlossen!

    Preissteigerungen bei Lebensmitteln deuten sich bereits an: „Es gibt derzeit viele Faktoren in der Lieferkette, die den Preis beeinflussen. Neben den fehlenden Erntehelfern gibt es auch in der Ernährungsindustrie und im Handel Personal-Engpässe“, sagte Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).

    Die Unternehmen müssten bereits Kostensteigerungen feststellen und würden versuchen, sie an den Handel weiterzugeben, sagte Sabet.

    Der Handel wiederum setze die Lieferanten aufgrund der hohen Nachfrage massiv unter Druck. Zwar würden in der Regel Verträge für das gesamte Jahr geschlossen, sodass Preisstabilität gewährt sei. „Doch das Verhältnis ist nicht einfacher geworden.“

    Außerdem könnten einzelne Produkte Mangelware werden, wenn die Grenzen noch länger geschlossen bleiben und Erntehelfer weiterhin nicht einreisen dürfen.

    Engpässe bei der Verpackung

    Selbst bei der Verpackung gebe es mittlerweile Schwierigkeiten. „Es wird beispielsweise zu wenig Leergut abgegeben“, sagte die BVE-Geschäftsführerin. Zudem kämen viele Verpackungen wie Dosen aus China.

    Deswegen fordert Sabet von der Politik, die strengen Vorschriften bei Verpackungen zu lockern. Außerdem sollten Lebensmittellieferungen an den Grenzen bevorzugt abgefertigt werden.

    So sehen es die Wirtschafsweisen

    „Die zusätzlichen Effekte der Corona-Pandemie auf die Preisentwicklung in diesem Jahr sind gegenläufig“, sagen die Wirtschaftsweisen Lars Feld, Achim Truger und Volker Wieland.

    „Einerseits könnte es kurzfristig zu Preissenkungen bei bestimmten Dienstleistungen kommen. Andererseits dürften produktionsseitige Verzögerungen tendenziell preistreibend wirken, sollte die Nachfrage im zweiten Halbjahr wie erwartet steigen.“

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/...3950.bild.html

  9. #9
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    Meine Frau war vorhin kurz vor Ladenschluss im Norma und hat da mit der Kassiererin geredet. Sonst war kein Kunde mehr da.

    Die sagt, dass es bei einigen Lebensmitteln zu Engpässen kommen wird, weil das Zentrallager leer ist und aus der Industrie nicht genug nachkommt.

    Die wurden schon von ihrer Zentrale gebrieft und entsprechend drauf vorbereitet.

    Von dem, was die für die Filiale nachbestellen, bekommen sie schon seit einer Woche nicht mehr die Mengen, die sie gerne hätten.

    zurück zum nahen Supermarkt - Rewe.

    Frisches Gemüse ist seit einer Woche komplett aus, Konserven, Mehl, Milch,... ebenfalls. Laut Marktleitung ist das Zentrallager leer und der regionale Nachschub existiert nicht, weil kein Landwirt etwas verkauft.

    Der Anteil aus Spanien, Niederlande, Ägypten, Südamerika.. ist bereits seit 2 Wochen weg, und regional wird nichts! angebaut - Außer für den Eigenbedarf direkt am Hof. - Jeder schont seine Ressourcen..

    Es ist aus meiner Sicht nicht die Frage, ob der große Hunger kommt, sondern lediglich wann!

    Was Bargeld, EM, usw. betrifft sehe ich auch nur wenig Möglichkeiten, denn wenn die Landwirte nichts abgeben bzw. deren geretteter Ertrag nur noch für die eigne Familie reicht, gibt es nichts zu kaufen - für kein Geld der Welt.


    Ergo: alles nur eine Frage von Wochen - bis wir Lebensmittelmarken erhalten werden - dann ist alles rationiert - willkommen im neuen Venezuela - EUBRD!
    Geändert von Luis (Gestern um 08:03 Uhr)

  10. #10
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    Einzelne Produkte könnten knapp werden - Die Probleme der Lebensmittelbranche

    Freitag, 03.04.2020, 08:03

    Durch das Coronavirus steigt die Nachfrage in den Supermärkten. Doch Ausfälle in der Ernte stellen für die Versorgung das größere Problem dar: Hunderttausende Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland könnten durch die Krise ausfallen. Was dagegen unternommen wird.

    Ein Frühling ohne Spargel, das wäre zwar bitter für einige Landwirte, klingt aber in Zeiten der Corona-Pandemie erst einmal wie ein Luxusproblem. Doch es geht nicht nur um Spargel und Toilettenpapier: Vorübergehende Versorgungsengpässe bei einigen Produkten sind im deutschen Lebensmittelhandel mittelfristig nicht auszuschließen, je nachdem wie lange die Krise dauert.

    Ernte wird normalerweise mithilfe von Arbeitskräften aus dem Ausland gestemmt

    Die Natur wartet nicht. Wenn Politiker und Agrarfunktionäre nicht in den nächsten Tagen Strategien finden, wie sich kurzfristig Ersatz für zehntausende Saisonarbeitskräfte aus Bulgarien, Rumänien, der Ukraine und anderen Staaten Osteuropas organisieren lässt, wird auf einem Teil der für den Gemüseanbau in Deutschland genutzten Flächen in diesem Sommer nichts zu ernten sein. Denn durch die Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen wird die Einreise nach Deutschland für diese Menschen zum Hürdenlauf.

    In einer Zeit, in der Kontakte auf ein Minimum reduziert werden sollen, mehr als 200.000 Arbeitskräfte ins Land zu holen, halten manche Politiker ohnehin für falsch. Außerdem zögern jetzt viele der ausländischen Kräfte, die sonst jedes Jahr auf deutschen Feldern, in den Weinbergen an Rhein und Mosel und auf den Obstplantagen harte körperliche Arbeit leisten. Zum Teil befürchten sie Probleme bei der Rückreise.

    Was die Regierung und Landwirte dagegen tun

    In der Union gibt es daher inzwischen die Überlegung, Angestellte aus der Gastronomiebranche, die derzeit zu großen Teil beschäftigungslos sind, sowie Asylbewerber für die Aufgabe zu gewinnen. Zusammen mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erreichen, Asylbewerbern mit einem Beschäftigungsverbot kurzfristig eine Arbeitsaufnahme in der Landwirtschaft zu ermöglichen.

    „Viele kommen aus sicheren Herkunftsländern wie Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien oder Montenegro und wollen mit anpacken, sich einbringen“ so die CDU-Politikerin. Sie verwies zudem darauf, dass sich bereits zahlreiche Helfer auf der Plattform www.daslandhilft.de gemeldet hätten. „Der Ansturm ist riesig - über 30.000 Inserate gab es allein in den ersten fünf Tagen“, sagte Klöckner.

    Internetportal vermittelt jetzt Erntehelfer

    Das Vermittlungsportal für Erntehelfer in der Corona-Krise war am Dienstag auf der Internetseite www.daslandhilft.de gestartet. Es soll dabei helfen, die Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland zu ersetzen, die wegen der Pandemie nicht nach Deutschland kommen können. Das Bundeslandwirtschaftsministerium unterstützt das Portal.

    Lokal organisieren sich zudem verzweifelte Landwirte im Internet, um Aushilfen zu finden, die wegen der Corona-Krise ihren normalen Job nicht ausüben können. Der Bauernverband und das Bundeslandwirtschaftsministerium haben im Internet weitere Plattformen aufgesetzt, damit Arbeitswillige und Landwirte zusammenfinden.

    „Jetzt sind vor allem auch die Landwirte gefordert, die Hilfe in Anspruch zu nehmen“, sagt Albert Stegemann (CDU), Vorsitzender der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft in der Unionsfraktion. Wer derzeit in Kurzarbeit sei oder ohne Beschäftigung, könne sich so etwas dazuverdienen und zugleich etwas für die Allgemeinheit leisten.

    Herausforderungen bei Logistik und Transport

    Eingespielte Lieferketten sind teilweise unterbrochen. Das liegt entweder daran, dass die Produktion bestimmter Ausgangsstoffe oder Waren in einem stark von der Corona-Krise betroffenen Gebiet reduziert oder ganz eingestellt wurde. Oder weil niemand da ist, der die Güter transportieren kann. Ein Grund: ein Teil der Spediteure und Fahrer, die in normalen Zeiten Lastwagen quer durch Deutschland steuern, stammt aus Polen und anderen Staaten Osteuropas. „Bei unseren Subunternehmern fehlen zurzeit etwa 20 Prozent der Fahrer, das sind Osteuropäer, die jetzt bei ihren Familien bleiben wollen, berichtet Günther Jocher, Vorstand des Logistikunternehmens Group7 mit Hauptsitz in München. Persönlich habe er dafür Verständnis, „auch wenn es für uns die Situation verschärft“.

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    Jocher sagt: „Durch die Kontrollen kommt es in Europa zu Wartezeiten an den Grenzen von einem bis zwei Tagen.“ Fahrer, die von Italien nach Deutschland wollten, müssten sich verpflichten, in Österreich nicht zu stoppen. Wer in diesen Zeiten Frachtraum bekommen wolle, müsse flexibel reagieren, teilweise auch auf andere europäische Flughäfen ausweichen. Denn es gibt insgesamt weniger Flüge. Passagierflüge, die auch im Gepäckraum Fracht mitnehmen, sind kaum noch unterwegs. Für Importe aus China sei die Bahn eine Alternative, sagt der Logistiker. Von Shanghai bis Duisburg oder Hamburg dauert das 16 bis 18 Tage.

    In den vergangenen Wochen fehlten in Europa auch Container.

    Denn in der Phase, in der in China die Wirtschaft heruntergefahren wurde, waren viele Container in chinesischen Häfen blockiert.

    Dadurch kam der Container-Kreislauf zwischen China und Europa ins Stocken.

    Was die Regierung und die Branche dagegen tun

    Nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche persönlich eingeschaltet hatte, haben sich immerhin die Megastaus an der Grenze zu Polen verkürzt, die durch kurzfristig angeordnete polnische Kontrollen entstanden waren. Für polnische Lastwagenfahrer gibt es jetzt Sonderregelungen, wenn sie zurück in die Heimat reisen. Sie müssen nach einer Fahrt durch Deutschland nicht wie andere Reisende in Polen 14 Tage lang in Quarantäne.

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer versucht zusammen mit den Bundesländern seit einigen Tagen, deutsche Speditionen und Fahrer als Ersatz zu gewinnen, die normalerweise für Firmen unterwegs sind, die wegen der Pandemie zurzeit nicht produzieren. Sie sollen jetzt Lebensmittel und andere dringend benötigte Güter transportieren.

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    Doch es gibt auch noch andere praktische Probleme, mit denen sich Lastwagenfahrer konfrontiert sehen. Entlang der Autobahnen waren zuletzt viele einfache Hotels und Raststätten mit Toiletten und Duschen geschlossen. Ein Sprecher der Autobahn Tank & Rast Gruppe erklärt auf Anfrage, man prüfe mit eigenen Mitarbeitern die Hygiene der sanitären Einrichtungen und schalte dort, wo es nötig sei, zusätzliche Reinigungsfirmen ein. „Zweitens kontrollieren wir derzeit noch einmal an unseren Standorte, dass eine Toilette und Dusche zur Verfügung steht.“

    Stresstest für den Handel

    Auch wenn ein Teil des Wirtschaftslebens jetzt zum Stillstand gekommen ist - in Apotheken, Drogerien und rund 30.000 Lebensmittelgeschäften arbeiten die Menschen im Augenblick unter enormem Druck. Drogeriemärkte suchen via Facebook Minijobber, die helfen sollen, leergekaufte Regale aufzufüllen. McDonalds-Mitarbeiter packen bei Aldi mit an. Die Versorgung sei zurzeit gesichert, die Lager gut gefüllt, „auch wenn vielleicht nicht mehr alle Sorten Nudeln“ angeboten werden, sagt Christian Böttcher, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH).

    Einzelne Produkte sind aber jetzt schon in geringerer Stückzahl als in normalen Zeiten verfügbar - auch aufgrund von hohen Corona-Infektionsraten und Ausgangsbeschränkungen in bestimmten Regionen, wo Nahrungsmittel angebaut oder hergestellt werden.

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    https://www.focus.de/finanzen/gabrie..._11828719.html


    https://www.focus.de/finanzen/news/k..._11841650.html


    Ergo: nur regierende Idioten fahren die Wirtschaft in den Abgrund - weg mit dem #versagerpack !

    https://twitter.com/hashtag/versagerpack

    https://twitter.com/i/status/1241117476898902017

    Null Zustimmung für Merkel & Groko!!! https://twitter.com/hashtag/egoistisches?src=hash

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